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E_1930_Zeitung_Nr.064

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16 AUTOMOBIL-REVUE

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N° 64 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Abb. 2. Wirkungsweise des am Auspuffrohr angegeschlossenen Staubsaugers. anweisung besteht aus wenigen Worten; sie weist darauf hin, dass man das eine Ende des Metallschlauches, den eigentlichen Sauger, nur auf das Ende der Auspuffleitung zu stecken hat. Der Staubsauger ist dann sofort in Betrieb, d. h. wenn der Motor des Wagens im Leerlauf läuft. Während das ein© Ende des Metallschlauchs ein ähnliches Mundstück zeigt, wie dies von Staubsaugern anderer Ausführungsart her bekannt ist, sitzt auf dem andern Ende des Metallschlauchs ein besonders ausgebildeter Injektor. Dieser Injektor besteht, wie die zweite Abbildung zeigt, aus einem Stückchen Rohr, welches gross genug dimensioniert ist, um über die Auspuffleitung geschoben werden zu können. Quer an dieses Rohr ist der sogenannte Saugstutzen, welcher den Metallschlauch hält, angelenkt. Eine in das starke Rohr eingeschobene Einlassdüse leitet den Gasstrom, welcher der Auspuffleitung sonst entströmen würde, in die Auslassdüse. Von hier aus tritt der Gasstrom wieder ins Freie. Die durch die Düsen strömenden Oase reissen den durch den Saugstutzen hinzuströmenden Luftstrom mit und mit diesem die vom Sauger aufgenommenen Verunreinigungen. :-: l»»«ll«t sche mkee Eine der grössten Gefahren lauert dem nur angängig, wenn es sich um Gefässe aus Autler in der Garage auf. Schon nur ein Zelluloid handelt, und es gibt dafür auch mehrminütiges Verweilen in einem geschlossenen Raum, in dem ein Motor läuft, kann gute und brauchbare Rezepte. Bei Glasgefässen ist es dagegen ein vergebliches Bemühen, Risse und Sprünge mit Pech, Paraffin oder sonst einem Mittel verschliessen tödliche Vergiftung zur Folge haben. Die Gefahr ist besonders gross, weil das heimtückische Kohlenoxyd geruchlos und farblos zu wollen. Auch durch diese findet die ist und deshalb meist gar nicht erkannt wird, und weil, wenn sich die ersten Anzeichen einer Vergiftung bemerkbar machen, wie Uebelkeit, Kopfschmerz und Schwindel, die Zersetzung des Blutes schon stark fortgeschritten sein kam -s. Behandlung kranker Akkumulatoren. Die vielfach beobachtete schlechte Behandlung der Akkumulatoren für Motorfahrzeuge und Rundfunkgeräte muss bei der heutigen Verbreitung zu so vielen Schäden führen, dass es gerechtfertigt erscheint, kurz auf die hauptsächlichsten zu sprechen zu kommen. Wir hoffen, dadurch auch mancher Fahrlässigkeit und Unkenntnis vorbeugen zu können. Am häufigsten ist die Selbstentladung eines Akkumulators. Sie tritt langsam, aber sicher ein, wenn sich durch Erschütterungen oder durch die unvermeidliche Volumenzunahme der Platten, besonders bei älteren Zellen, in der Vergussmasse Risse bilden. Durch diese kann Säure austreten und allmählich die Zelle mit einer dünnen, leitenden Haut überziehen. Als Gegenmittel kommt ein gutes Abwischen der Säure, Neutralisation des Säurerestes mit verdünnter Sodalösung und sorgfältiges Trocknen der Vergussmasse und Klemmenträger in Frage. Zuletzt folgt ein Ueberzug mit dickem Oel. Bei sehr weiten Rissen ist die Vergussmasse gänzlich zu erneuern. Ein sehr beliebter Fehler in der Behandlung ist das Nachfüllen mit gewöhnlichem Wasser. Die in diesem stets vorhandenen chemischen Beimengungen, selbst wenn sie noch so gering sind, führen unweigerlich zu einer Selbstentladung und Zerstörung der Platten. Hat man Verdacht auf einen verunreinigten Elektrolyten, so ist die Zelle selbstverständlich zu entleeren, mit destilliertem Wasser auszuspülen und mit frischer Säure zu füllen. Ganz anders muss aber vorgegangen werden, wenn eine Zelle nach völliger Entladung sehr lange Zeit nicht wieder aufgeladen worden ist. Eine solche Zelle erkennt man schon äusserlich daran, dass auch die positiven Platten ein weissfleckiges Aussehen durch Bildung von Bleisulfat erhalten. Ein deutliches Zeichen ist auch das, wenn die Spannung einer einzelnen Zelle beim Laden bis zu 5 Volt ansteigt. Ist die Sulfatbildung noch nicht zu weit fortgeschritten, so ist die Zelle nach Entleerung lediglich mit destilliertem Wasser zu füllen und mit etwa X /4 der normalen Stromstärke aufzuladen. Diese Ladung ist mit Zwischenräumen mehrere Tage lang fortzusetzen, bis die positiven Platten wieder dunkelbraun und die negativen bleigrau werden. Alsdann gibt man wieder die normale^ Säure und ladet bis zur Gasentwicklung. Bei sehr grosser Sulfatbildung müssen die Platten einen Tag lang in destilliertem Wasser verbleiben, das dann Akkumulator beigegeben werden, genauer handlungsvorschriften, die gewöhnlich dem durch eine öprozentige Natronlauge zu ersetzen ist. Nach zweistündiger Ladung mit oftmals viel zu leichtsinnig hinweg. befolgt würden. Leider geht man darüber normaler Ladestromstärke ist die Natronlauge zu erneuern und die gleiche Ladung Ing. K. T. St» zu wiederholen. Schliesslich spült man wieder mit destilliertem Wasser, füllt mit normaler Säure und ladet bis zur Gasentwicklung. Zu bemerken ist, dass stark sulfatierte Platten nach der Behandlung zwar noch gebrauchsfähig sind, aber bedeutend an Kapazität verlieren. Eine schwer zu vermeidende Krankheit besonders älterer Akkumulatoren ist das Sammeln von Bleischwamm am Boden der Zelle, wodurch teilweise innere Kurzschlüsse entstehen, sobald der Schwamm bis an die Platten heranreicht. Man reinige dann die Zelle gut mit destilliertem Wasser und fülle frische Säure. Niemals sollte man die alte wieder verwenden, da ihre Konzentration infolge des abgesetzten Bleischwammes eine viel geringere ist. Innere Kurzschlüsse könnenn auch durch losgelöste Masseteilchen entstehen, wenn sie zwischen den Platten hängen bleiben. Diese Teilchen sind selbstverständlich durch Schütteln der Zelle oder mit Hilfe eines Glasstäbchens zu entfernen. Bemerkt man stark gekrümmte Platten, eine Folge des Alters oder einer Sulfatierung, so sind die Platten herauszunehmen und unter Zwischenlage von genau passenden Brettchen unter der Schraubzwinge geradezurichten. Bei Gitterplatten ist hierbei Vorsicht geboten, da die Masse beim Pressen leicht herausfällt. Bei Grossoberflächenplatten, die aus Weichblei entstehen, lässt sich das Geraderichten dagegen sehr gut vornehmen. Sehr gern wird an schadhaften Akkumulatorengefässen herumgeflickt. Das ist aber Säure ihren Weg und richtet weitere Zerstörungen, hauptsächlich an den hölzernen Schutzkästen, an. Ein schadhaftes Glasgefäss ist daher unbedingt auszuwechseln. Im allgemeinen ist zu sagen, dass man über schadhafte Akkumulatoren weit weniger Klagen hören würde, i wenn die Be- Sparen Sie Benzin dein Verdichtungsverhältnis von 1:6 ein effektiver Verdichtungsdruck von 10 Atm.; dein Verdichtungsverhältnis von 1 :10 ein effektiver Verdichtungsdruck von 20 Atm. Ein hochkomprimierender Motor •wird deshalb meist etwas empfindlicher sein. Von einem gewissen Kompressionsgrad ist überhaupt nur ein Betrieb mit besonderem klopffestem' Brennstoff möglich, und Frag« 7684. Zulässiges Kolbenspiel. Wie viel Spiel dürfen Kolben in den Zylinderlaufbahnen haben, bevor sie ausgewechselt werden müssen? Wie lange geht es, bis dieses Spiel normalerweise entsteht, d. h. wie viel Fahrtkilometer braucht es dazu im Durchschnitt? Wie oft dürfen Zylinder ausgeschliffen werden, ohne dass ihre Wandstärke zu viel an Festigkeit einbüsst? H. 0. in Z. Antwort: Das zulässige Spiel hängt hauptsächlich von den Ansprüchen ab, die man an einen Motor zu richten gewohnt ist. Wenn es sein muss und wenn einen der übermässige Brennstoff- und Oelverbrauch nicht stört, kann man mit schon stark klappernden Kolben noch jahrelang herumfahren. Normalerweise aber ist der Ersatz der Kolben und das Ausschleifen der Zylinder angezeigt, wenn das Spiel 0,005 des Kolbendurchmessers übersteigt. An Fahrkilometern sind dazu je nach der Qualität des Materials und der Art der Motorbeanspruchung, vor allem auch je nach der Qualität der Schmierung, bei Leichtmetallkolben 30 000—90 000 km notwendig. Die Zylinder dürfen so oft ausgeschliffen werden, als noch eine Minimalwandstärke von 3—4 mm zurückbleibt. Da aber diese Wandstärke sehr schwer festzustellen ist, hält man sich besser an eine Kontrolle des jeweils beim Ausschleifen weggenommenen Materials. Wird bei jedem Ausschlei- solche Brennstoffe sind teurer als Benzin. -t- Frage 7686. Wann Vorzündung, wann Nachzündung? Muss die Einstellung der Zündung abhängig fen beispielsweise 0,5 mm weggenommen und besassen die Zylinder ursprünglich eine Wanddicke von der Fahrgeschwindigkeit getroffen werden? Man iyon'6 min, so wird man das Ausschleifen etwa viermal vornehmen können. at. hat mich belehrt, dass immer nur dann eine Verstellung der Zündung stattzufinden habe, wenn man bergauf fahre. Anderseits habe ich aber oft beobachtet, wie Fahrer fast beständig mit der Zündung spielen. Welches ist die richtige Methode? F. TJ. in S. Frag« 7685. Hochkomprimierender Motor. Welche Vorteile bietet ein hochkomprimierender Motor gegenüber einem solchen mit niedrigerer Kompression? M. B. in Z. Antwort: Setzt man die Kraftleistung eines Motors, dessen Verdichtungsverhältnis 1:4 ist, gleich 100, so steigert sich schon eine Verdichtungserhöhung auf 1:5, die Motorleistung um volle 15% und eine Verdichtungserhöhung auf 1 :6 gar um 25%. Umgekehrt ergibt sich ein entsprechender Abfall an Treibstoffverbrauch. Ist der Treibstoffverbrauch eines 1 :4 verdichteten MotoTs gleich 100, so sinkt er bei einem 1 :5 verdichteten Motor trotz gleicher Kraftergabe auf zirka 86%, um bei einem Verdichtungsverhältnis von 1:5 nur noch zirka 77% zu betragen. Diese unbestrittenen Vorteile sind allerdings meist mit einer entsprechenden Verkürzung der Lebensdauer erkauft. Einem höheren Verdichtungsdruck entspricht auch ein höherer Verbrennungsdruck, dem Kolben, Pleuelstange, Kurbelwelle und Lager widerstehen müssen". Wie das beistehende Diagramm ersichtlich macht, steigt der Verdichtungsdruck nicht proportional mit dem Verdichtungsverhältnis, sondern er wächst unverhältnismäßig rascher, weil die mit steigendem, Verdichtungsverhältnis eintretende Gemischerhitzung eben eine Drucksteigerung bewirkt. •^ Es entspricht dem Verdichtungsverhältnis von J"i 4. e-fcä effektiver Verdichtungsdruck von 6 Atm.; Mit unserm RUMANIA-Mittelbenzin können Sie bedeutende Ersparnisse erzielen gegenüber dem kuranten Mittelbenzin 220° I 1 1 1 j J 1 1 220° 180° durch Qualitätsware Obige Tabelle beweist die überlegene Explosionskraft unseres RUMANI A-Benzins gegenüber dem kuranten Mittelbenzin IM BLEICHELI Gegründet 1855 Telephon Nr. 409 Stampfenbaohplatz 3 Telephon Hottingen 66.53 Tankanlage auf 8tation Seebaoh 7* 180« Jean Osterwalder & Gie. St. GALLEN T««k Verwendung von DesHIIaKons-Kurve > Siedebeginn des Perroleums 140 j 'o/3O Z^""^^^/