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E_1930_Zeitung_Nr.069

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- RUNDFLUG

- RUNDFLUG 1930 von den 36 am Ziel angekommenen Flugzeugen waren ausgerüstet, davon der 1., 2. und 3. Sieger beim - RENNEN 1930 SPORTWAGEN: 500— 700 ccm. . SIMONS 1100-1500 ccm. . KESSLER 1500 ccm. -2 Lt. . NUVOLARI 2—3 Liter: . BURGGALLER 3—5 Liter: .FREULER 5-8 Liter: . CARAGC1OLA RENNWAGE 350- 500.ccm.: 750—1100 ccm.: 1100-1500 ccm.: 5-8 Liter: beim 18 mit BOSCHZÜNDERN und 16 mit BOSCHKERZEN j.er CHIRÖN auf Bugatti beste Zeit des Tages, absoluter Sieger Kl (ESTERREICHER MARKIEVICZ LEHMANN ROSEN STEIN auf D. K. W. auf Alfa Romeo auf Alfa Romeo auf Bugatti auf Steyr auf Mercedes-Benz auf D. K. W. auf Rosengart auf N. S." U. auf Mercedes MOTORRÄDER: 500 ccm.: I. BULLUS auf N. S. U. 750 ccm.: I. RUTTCHEN auf N. S. U. 1000 ccm.: I. CERESOLE u. s. w. auf Harley-Davidson (alle mit Bosch-Zündung) ROBERT BOSCH A.-G., GENF — ZÜRICH sparen weit mehr als sie kosten, an Brennstoff, Reparaturen, Entrussen, langem Motorleben, mehr Kraft und Leistung, mehr Freude und Cenuss. 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Die offizielle Statistik unterscheidet bekanntlich die folgenden neun Kategorien: Grossbritannien a 'g bofaoffffabcf a) Motorzwei- und -dreiräder ohne LedeTÜberzug; b) andere (also solche mit Lederüberzujj); c) Automobile und Chassis im Stückgewicht von weniger als 800 kg; Spanien d) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg; Portugal e) Automobile und Chassis im Stückgewicht von Dänemark 1200 bis und mit 1600 kg; Norwegen 0 Automobile und Chassis im Stückgewicht von Schweden mehr als 1600 kg; %) Karosserien aller Art für Automobile; h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. Finnland a Die Einfuhr im Juli 1930 Lettland.Estland a f zeigt folgendes Bild: Litauen a Deutschland Oesterreich Frankreich Italien Belgien Niederlande Grossbritannien Inscher Freistaat Dänemark Tschechoslowakei Staaten Juli 1930 Juli 1929 i e f a b o d e f ? a c d e f g a e f a b o d f g f f f aode f a b o d e f I i 20. 15 17 26 7 1 33 1 14 64 75 10 7 71 689 23 2 2 13 11 269 115 43 1 U 73.05 7.72 158.50 174.40 247.71 686.59 1.46 56 56 96.00 23.31 49.73 2.16 80.96 653.37 1063.42 318.70 2.24 38.16 54 53.22 663.90 930.91 265.12 37 37.35 15.39 10.31 6 37 245.34 15.06 2.89 20.25 69.02 2.82 16.40 15 80 33 25.49 84.81 Die Vereinigten Staaten stehen wie gewöhnlich an der Spitze, doch hat ihr Anteil an der Gesamteinfuhr sich wiederum verringert, wie folgende zeigt: 60.978 410 354.068 6.372 140 486.606 16.164 159.649 2.620.635 2.762.222 1.581.559 16.884 14.600 68.722 7.727.041 Aufstellung Januar 1930 48,6% Februar 1930 49.6% März 1930 53,9% April 1930 49,7% Mai 1930 52,5% Juni 1930 44,3% Juli 1930 43,0% Man darf wohl m dem Rückgang der Monate Juni und Juli eine Rückwirkung des amerikanischen Zolltarifs sehen, dessen Annahme bekanntlich nicht nur in der Schweiz eine anti-amerikanische Stimmung schuf. An zweiter und dritter Stelle kommen Prankreich und Deutschland, die zusammen 35,5 % unseres Bedarfs deckten. Unsere Ausfuhr im Juli 1930 zeigt, nach Ländern geordnet, folgendes Bild: Deutschland Oesterreich Frankreich a bo d e f a b o f a b o f a b Unser Aussenhandel 8tOok 48 137 , f 5 254 4 52 421 283 91 7 854 334 5 52 582 369 94 n 3 i 10 . 1439 Abnahme der Einfuhr Stock a>; 3088.36 1661.31 1047.19 33.94 84.45 431.50 24.94 380.38 4600.28 4014.74 2421.89 40.89 56 139.57 11598.31 526.66 19.24 343.03 6630.99 5121.58 2482.37 32.43 32.59 164.71 15353.60 Wert In Fr. laut 82.993 5.110 95.944 85.700 170.964 655.943 1.568 307 1.097 1.099.626 62.800 15.670 38.766 1.729 50.300 306.850 492.686 270.362 905 16.706 1.178.304 532 33.879 246.600 396.490 203.361 364 32.718 8.000 10.220 40 410 210.200 9.285 1.305 7.345 123.176 2.757 6.372 140 1.000 1.000 800 800 19.131 30.269 1.086.675 850.875 728.951 11.733 31.243 2.758.877 384.340 16.124 211.697 1.733.170 1.981.815 78.470 881.226 2.010.033 17.367 307 54.418 6.409.271 1.817.770 q kg Wert in Fr, Total 102.65 97.355 3.95 7.127 72 1.416 357.88 115.243 221,141 10.89 7.799 14 272 2.01 3.169 25.32 '22.250 33.490 99.15 78.390 3 105 20.61 16.506 55.57 63.348 158.349 Polen Ungarn Jugoslawien Griechenland Bulgarien Rumänien a bof Tschechoslowakei a beiofafafacfaf 5 4 12 1 3 7 Raul., Ukraine o f Algerien, Toni», a Libyen f Marokko a Westafrik* f Niederl. Indien a f Japan f Ver. Staaten f Columbien f Brasilien a i Argentinien f 3 Peru a 1 f 2 Juli 1930 a 84 Juli 1929 13.47 25.57 2 37.26 19.46 28 79 97 1.16 1 23 57 370.90 8.23 11.67 162.43 2 3.15 1.98 1.87 1 4.95 7.30 1.39 1.76 3 10 19.19 2.27 3.21 116.54 11.24 12 154.85 81.85 8 2.25 6 84 1.89 8 3.16 1 1.57 2 94.21 33.32 2.20 1.70 1.73 8.20 56 3.24 48.25 13.86 5.84 3.76 1.24 11.98 107.19 2.23 84.07 290.56 10.868 39.188 60 38.487 36.536 823 196 284 1.658 2.600 16 469 849 210.678 6.045 11.191 106.335 84 6.226 2.311 1.593 44 4.359 13.790 2.339 1.619 157 310 15.700 1.782 4.035 82.521 8.992 302 132.111 116.483 255 2.474 78 738 1.935 105 2.470 22 2.898 59 77.714 66.450 6.020 1.948 2.772 9.820 661 2.240 25.352 17.516 7.836 3.780 1.445 12.897 71.686 1.730 41.350 251.176 50.05 6 75.08 3 5.561 212.012 123.571 84 6.226 2.311 19.786 2.339 1.776 310 104.038 257.888 2.729 816 2.040 5.390 77.773 62.470 4.720 9.820 661 27.592 17.516 7.836 3.780 14.342 71.686 43.080 b 1 6.84 10.357 o 269.37 269.193 f 20 1608.75 1.092.946 g 1.16 2.600 1.626.272 105 2176.68 a 68 193.63 192.899 b 2 5.89 4.838 f 13 2277.05 1.423.183 g 7.20 10.000 J^ 17.69 4.500 1.635.420 73 2501.45 Abnahme der Ausfuhr 9.148 Wie man sieht, steht die Tschechoslowakei an erster Stelle und Deutschland, das sonst immer unser bester Abnehmer war, kommt erst an zweiter Stelle. Dann folgen Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Polen mit Beträgen, die 100 000 Franken übersteigen. -/• Bunte Chronik Saurer in Holland. Die schweizerische Automobilindustrie weiss sich im Ausland im* mer wieder siegreich zu behaupten. Die Firma Saurer A. Q. Arbon ging nach hartem Konkurrenzkampf bei der Strassenbahn Utrecht in Holland als Siegerin hervor, indem ihr der Auftrag zur Lieferung einer grössera Anzahl von Chassis für Stadtomnibusse übertragen wurde. bo. Saurer In Polen. Die Firma Adolf Saurer A. Q. in Arbon schloss mit den Staatlichen Ingenieurwerken in Polen einen Lizenzvertrag über die Fabrikation von Lastwagen und Autobussen ab. Das Unternehmen wird von einer schweizerischen Bankengruppe mit einem Kredit von 5 Millionen Fr. unterstützt Für den Abschluss des erfreulichen Vertrages, der von neuem für die Qualitätsarbeit der schweizerischen Automobilindustrie zeugt, waren die sehr befriedigenden Resultate im Betrieb mit den 6-Zylinder-Dieselmotoren von ausschlaggebender Bedeutung. bo. Ein Fandbureau für Autos ! Der Ä. v. D. hat einen Funddienst eingerichtet, der bald auch auf andere Länder ausgedehnt werden soll. Er funktioniert folgendermassen : Gefundene Autos, sowie Autobestandteile aller Art werden diesem Bureau gemeldet oder zugesandt. Die rechtmässigen Besitzer haben ihren Verlust dort zu melden und erhalten dann den betreffenden Gegenstand wieder. Nachdem die Autodiebe sich bereits zusammengeschlossen haben, dürfte es an der Zeit sein, dass deren Opfer ebenfalls ihre Abwehr gemeinsam organisieren. Auch dazu wird das neue Bureau gute Dienste leisten.

ISP 1 69 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE 5 Sport im Ausland Circuit du Dauphine. Das durch den französischen A. C. der Dauphine sehr gut organisierte Rundrennen bei Qrenoble wurde am letzten Sonntag vor einer grossen Zuschauerzahl ausgetragen. Kurz nach 12 Uhr starteten die 10 Rennwagender Klasse 1100—1500 ccm. In der zehnten Runde erreichte Giraud (Salmson) eine mittlere Stundengeschwindigkeit von 109 km, die in dieser Klasse nicht mehr überboten wurde. Scarron auf Amilcar fuhr ein sehr regelmässiges Rennen und konnte gegen den Schluss eine ganze Runde aufholen. — Nach 3 Uhr begann die Konkurrenz der Rennwagen mit grösseren Inhalten. Eddoura führte in brillantem Stil und legte die Runden mit der Stundenschnelligkeit von 126 km zurück. In der 7. Runde schlug er mit 127 km Tempo seinen eigenen Rekord wieder. Etancelin und Lehoux folgten, als Eddoura mit Savora auf Bugatti plötzlich zusammenstiess, so dass sich sein Wagen dreimal überschlug. Eddoura wurde auf der Stelle getötet. Kurz nachher musste noch Lehoux ausscheiden. Das Rennen führte Etancelin sodann zu Ende. (Eddoura war der Sohn eines reichen Lyoner Industriellen. Er ging kürzlich vom Motorradsport zum Autosport über und machte sich gleich zu Anfang durch hervorragendes Können bemerkbar.) Die Resultate. Klasse A: 1. Boissotte (Gaban). Durchschnittsgeschwindigkeit 90,754 km. — Klasse B: 1. Scarron (Amilcar), Durchschnitt 104,433 km. — Klasse C: 1. Michel Dore (Bugatti). Durchschnitt 107,990 km. — Klasse D- 1. Etancelin (Bugatti). Durchschnitt 118,969 km.; 2 Lumachi (Bugatti). — (Der am Klausen gemeldete Lumachi fuhr also in der Dauphinö!) bo. Acht Nationen im Kampf um den ADAC-Bergrekord. Der nächste Lauf der europäischen Bergmeisterschaft geht schon acht Tage nach dem Klausen vom Stapel! In Freiburg im Breisgau trifft sich nächsten Sonntag die Qrosszahl der Klausenfahrer zum Kampf um den sechsten A.D.A.C.-Bergrekord. Von Stufe zu Stufe ist die Bedeutung dieses grössten deutschen Bergrennens gewachsen, und heute zählt es mit zu den repräsentativen Rennen in Europa. Für dieses Jahr haben sich insgesamt acht Nationen eingetragen, für das Schauinsland- Rennen ein Nennungsrekord. Deutschland. Oesterreich, Ungarn, Frankreich, Belgien, Italien, England und die Schweiz sind durch hervorragende Sportleute vertreten. Chiron, Stuck, Caracciola, Stuber, Graf Kainein, von Morgen, Burggaller, Marco, Sandri, Zanelli, Hartmann, Boucly, Simons bei den Autofahrern und die Grossen des Motorrades, wie Bullus, Rüttchen, Oilter, die ja am Klausen ebenfalls alle Aufmerksamkeit auf sich zogen, treffen sich auf auf der kurzen, aber kritischen und kurvenreichen Rennstrecke auf dem Schauinsland. Die Nennungsliste verzeichnet 126 Anmeldungen, 82 Motorräder, 29 Sportwagen und 15 Rennwagen. Tourenwagen fahren auf dem Schauinsland keine. Das Rennen wird eine kleinere Wiederholung des gigantischen Kampfes am Klausen vor einer Woche bringen und schon aus diesem Grunde in |der Schweiz allem Interesse begegnen. Die Nennungen : Sportwagen bis 750 ccm: Obstreicher, Dresden (D.K.W.); Simons, Berlin (D. K.W.); Petry, Weil (B. M. W.); Ackermann, Gräfenberg (B. M. W.); Schuhmacher, Stuttgart (B. M. W.); Bach, Stuttgart (B.M.W.); Herwig, Dillenburg (B. M.W.); Markiewfcz, Genf (Rosengart). Bis 1100 ccm: Krebs, Lilienthal (Mathis); Boucly, Nizza (Salmson); Herbster, Lörrach (Amilcai); Berger, Böckingen (Mathis); Schneider, Zürich (Derby). Bis 1500 ccm: Dr. Risse, Solingen (Bugatti); Stösser Lore, München (F. N.). Bis 2000 ccm: Dr. Fuchs, Nürnberg (Bugatti); Hartmann Lazio. Budapest (Bugatti); Vollbrecht Else, Mannheim (0. M.); Kurz, Untertürkheim (Bugatti). Bis 3000 ccm: Burggaller, Berlin (Bugatti); Zanelli, Paris (Bugatti); Dr. Fuchs, Nürnberg (Bugatti); Bernstein, München (Bugatti); Marco, Molsheim (Bugatti); Graf Kalnein, Schloss Domnau (Bugatti). Bis 8000 ccm: Zöbisch, Dresden (Nash); Caracciola, Stuttgart (Mercedes-Benz); Trefz, Stuttgart (Stoewer); Minartz Annie, Nürnberg (Stoewer). Rennwagen bis 1500 ccm: Graf Arco-Zinneberg, Wien (Amilcar); Stein weg, München (Amilcar); Volkhardt, Düsseldorf (Bugatti); Hermann Prinz zu Leiningen, Amorbach (Bugatti); Lehmann, München (N. S. U.); Richtberg, Berlin (Spezial); Sandri, Bologna (Bugatti). Bis 2000 ccm: Stuber, Bern (Bugatti). Bis 8000 ccm: Graf Hardegg, Wien (Steyr); Hartmann, Budapest (Bugatti); von Morgen, Berlin (Bugatti); Hans Stuck, Wien (Austro-Daimler); Chiron, Paris (Bugatti, 2300 ccm); Chiron, Paris (Bugatti, 3976 ccm); Zanelli, Paris (Bugatti). Die Rennstrecke führt von Günterstal bei Freiburg i. Br auf die Aussichtswarte des Schauinsland hinauf und misst 12 km; die Durchschnittssteigung beträgt 8 Prozent. Der Zustand der sehr kurvenreichen und unübersichtlichen Strecke ist vorzüglich. Die Organisation besorgt der ADAC-Club München. Das Schauinslandrennen weist einen originellen Doppelrekord auf: Caracciola und Chiron führen beide mit der gleichen Zeit von 9 Min. 51,2 Sek. (73,061 km). Grosser Preis von Frankreich 1930. Der Grosse Preis von Frankreich ist nun endgültig gesichert. Das Rennen, das bekanntlich eine phasenreiche Vorgeschichte verzeichnet und am 21. September auf der Rundstrecke von Pau als grösste Automobilveranstaltung Frankreichs durchgeführt werden soll, ist erst am 6. August endgültig sichergestellt worden. Ueber die Abhaltung entschied die Zahl der Anmeldungen, die nun glücklicherweise auf die Ausschreibungen des neuen Reglementes hin so zahlreich eingelaufen sind, dass eine definitive Verschiebung nicht mehr in Frage kommt. Bis zum ersten Meldeschluss haben sich insgesamt 37 Fahrer von Rennwagen angemeldet; diese Tatsache wird in französischen Sportskreise; mit besonderer Genugtuung kommentiert, da durch den Verzicht der Industrie das Rennen völlig auf die Teilnahme der Einzelfahrer und des als Sonderfall rangierenden Ettore Bugatti mit seinen Werkfahrern abgestellt war. An die französischen Rennfahrer ergingen eindringliche Aufrufe zur Teilnahme; so brachte die grösste französische Sportzeitung, « L'Auto », um den Grossen Preis von Frankreich, ja vor dem zweiten und noch grössern Fiasko zu retten, folgenden Aufru an die französischen Autorennfahrer • i Der Grosse Preis von Frankreich muss stattfinden, und er soll glanzvoll auferstehen; er muss es aus Prestigegründen des eigenen Landes gegenüber dem Ausland, er muss es in Ihrem persönlichen Interesse, das so innig verbunden ist mit dem des internationalen Automobilsportes. Zögern Sie deshalb nicht ein Opfer zu bringen und melden Sie sich für dieses grosse Rennen an ! » Solchen Tönen konnten die französischen Rennfahrer nich widerstehen, und sie kamen schon zum ersten Meldeschluss erfreulicherweise in Scharen. . Unter den Teilnehmern begegnet man Namen von Rang; so starten Dore (Bugatti) Etancellin (Bugatti), Lehoux (Bugatti), Gaupillat (Bugatti), Max Fourny (Bugatti), Zanelli Bugatti), Czaikowski (Bugatti), Scarron (Amilcar), Bouriano (Bugatti), Senechal (Delage), Grimaldi (Bugatti), Dreyfus (Bugatti) Lumachi (Bugatti), Lepicard (Donnet), Birkin (Bentley), Duray (?), Laly (Aries), Montier pere et fils... Das offizielle Bulletin des Organisationskomitees betont, es hätten sich mehrere berühmte Rennfahrer unter Pseudonymen eintragen lassen, so dass deren Geheimnisse erst kurz vor dem Rennen gelüftet werden dürften. mh. 1 2 0 0 l \ E F ~ ~ U 2 Ö ö ' 122L 5-—? s 3- -~ *^ 11100 13SL f f a Tj *r t looo o X w X 7» "" L " ' y —"•—""—•——• — — —3- ' • * ;* j f s . 9 0 0 • S\ | 9QQ Ml S\ 800 Z Ü L r f f_!_j_f |l_S zoo, 600 y\ » 3 'S l 2 k 600 - p r — c : x — 3 = • = % soo A 5- => soo S T A R j / * 400 < f~\> l l ( _1 l l l l ^_J 400 * _ 0,3 0,6 1,5 JQ^9 0M V inÜÖ|| 1,0 JÖfil 2,0'i,0