Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.072

E_1930_Zeitung_Nr.072

CHRYSLER Torpedo 6 cyl.,

CHRYSLER Torpedo 6 cyl., 18 GV, 5 places pare-brise arriere, comme neuve, ä vendre fr. 5500.-. Garantie. Charles Spahr, La Chaux-de-Fonds, Envers, 30. 46488 Occasion unique A vendre ESSEX supersix, 6 cyl., 13 CV, 29, 4-5 pl., 4 portes, 2500 kg, comme neuve, fr. 5600. — Off. 8. Chiffre 46359 ä ia Revue Automobile, Berne. Automobile ohne Getriebe- u. Cardsn- O e I! — Man erkennt dieselben bei der Reparatur u. Revision an den ausgelaufenen Lagern, Rissen in Kugeln und Rollen, rauhen Zahnflächen, ausgebrochenen Zähnen, Rasseln im zweiten Gang, Brummen und Singen des Kardans, alles zufolge mangelhafter Schmierung mit 46550 Verkauf und Abfüllung von Benzin und Motoröl sind heute vorbildlich, daher verlangen Sie von Ihrem Lieferanten auch das Getriebeöl in zweckentsprechender Verpackung. — Wir liefern Fettpressen von %—50 kg Inhalt, K-kg-Fettpresse kostet Fr. 14.50, 2 kg Inhalt Fr. 28.—, ohne Mechanik und Reparatur. Wir liefern Blechbidons mit 2 kg Getriebeöl, Ia. Qualität (plombiert), gefüllt, Fr. 6.—. Diese Fettpressen gestatten das direkte Füllen von Getriebe und Kardan durch den Niveauzapfen in 20 Sekunden mit der gewöhnlichen Pneupumpe I Es werden Vertreter und Depothalter gesucht unter Chiffre 1736 durch die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Sejour ideal. Situation splendide au milieu de son vaste parc. Golf attenant. — Dernier confort (eau courante dann toutes les chambres). Garage Btablissem. de Baina Salinea, Carbo-Gazeux. Hydrotherapie etc. Situation elevee au carrefour de nombreuses routes. Point de depart pour des excureions variees et pittoresques. — Oarage Golf — Tennis — Chambres ä partir de fr. 5.—, cuisine et cave renommees. — D€\. 2.—, lunch 5.—, diner 6.— MONTREUX T. L S. itel Suisse-Majesfic A. l S. Chateau d'Oex he mieux situo. Tqut confort. Son restaurant en plein air avec vue grandiose sur le lac Telephone 125 MORGES Hotel de Ia Couronne Poissons du lao et trmtea Vivantes. - GARAGE. Kestaüration ä tonte henre, prix modere's. Grand parc, garage. tel. U. M» P. BERTHOD. propr. 1" ordre. Au oentre, aveo grand parc, tres tranquille. Cuisine tres soignee, chambres depuia fr. 6.—, pension depuia fr. 15.— Unbeau tourdans les Alpes vaudo.se» L»^, du C h a m o s s aj r e i A[(T!P-RHESIEF5ESV| arS-BfiX Restauration soignee, boxe'sj HigiC UfMI-Uli-il&iV IlliaiO UCA Eaucourante. P.Amiguet,prop.,Dlr. sur Chäteau d'Oex, alt. 1250 m. Eoute d'Älfrle ä Chäteau d'Oex par le Col des Mosses HOTEL DES BAINS restauration ä toute heure. — Caisine tres soignee. — Truites du pays. — Garas?e. Cafe-Restaurant de Ia PIiANTA Tel. 29. — Jardin ombrage, toutes speeialites valaisannes, vina et consommations l' r chotx. Cafe express. T. C. S. — Telephone No 2 Specialites de poissons du lac. Sejour d'ete agrdable. üarage RESTAU 3XTT Arrangements p. sejour et Week-Endtenu par leChampion sidecariste Edouard Gex Tmttes de Ia Jogne — Garage recommand^e aux flutomobilistes. Cuisine renomm(5e, Vins de Ier choix. RestaurationetPoissons ä toute heure, Qaraee. Tel. 11. Ed. Esselra. 100 Uta. — Garage. — Teleph.4. Truites de riviere. — Cuisine au beurre. — Grand aalle v°"r societes. — Hotel de paasage touristes. Fern. Chappaley, propr Reserve« Best. WIRTH au Lac, le plus chic et le mieux situe. — Terrasse nniqne. — Grand jardin ombrage. Eur le lac Leraan rive droite pres Geneve entierement renove — bains — chauff. central — confort moderne — salle de societe — cuisine soignee, prix moderes. Söjour tranquille bien situg. Jolies courscs de montagne, route de Ste- Croix-Pontarlier. Service Huto-Car. Bonne route pour automobiles. Servic esoignö. St-Blaise (Neuchätel) Es gibt Getriebe - Oel HOTEL SALINuS & GOLF GRAND HOTEL BEAUSEJOUR Bellerive- (i Bellevue Une agreable randonnee: par bonne route pittoresque BEX-VILLARS-A1GLE GRYON-BELLEVUE GRYON sur Nyon alt. 1048 SION AUVERNIER HOTEL BELLEVUE CHARMEY (Gruyere, HOieitiuiYiareciiai-Ferrant Estavayer-le-Lac HOTEL DE VILLE CHARMEY HOTEL DU SAPIN QKD AiglO Grand Hotel LAUSANNE L'Etivaz Saint-Cergue »* Hotel des 3 Couronnes Bur Ia route du Gd. Sc-Bern&rd et Chamonix. — Cuisiae tres soignee. — Garage. — Specialites de vins fins du pays. Hotel Magnifique du but Cheval d'excursion. Blanc HOTEL DE LA GRUE Vue splendide sur le lac - Garage. Cnisine et cave de vleilie r^puta- campagne. Vjus dechoix. Terraaae. Restauration de Ia Jogne. ä Speciahte toute teure. de sale Tratte de tion; speciaHtes: Poissons du lac. Agjreable sejour d'ete. Arrangement paur famille. — Tel. No. 11. borsd'oeuvre. tfRANC.FETSCHER1N, chef de cuisine. Proprietaire Tel. 7 I am. Zimmermann, noiw. prop. (VUlars aousMont) HOTEL DE LA GARE Garage — Kestaurat» ä toute heure. truites, salea de campagne. Tel. 26. Vve PASQUIEK-NOLL. restauration aoignee, truites de rivieres. — Sale de campagne, vins de choix. — Jardin ombrage, Garage. Telephone No. 18. ALEX SUDAN, propr. 1150 m Tout confort. — Bau chaude et froide dana toutes lea chambres. Kestaüration ä toute heure, truites de riviere. — Cave Bien assortie. — Garage. — Tel; 2-19 E. GOTTRAU, propr. restauratlou ä toute heure. — Truites de longrin. — Cuisine soignee. — Jardin ombrage. — Salle pour societes. Tel, 16. A. BEETSCHY, prop. Pour s'attirer Ia clientele des propne'taires d automobiles il ne suffit pas de construire un garage, de confier sa cuisine a un «cordon bleu» et d'attendre qu'dils» viennent. — Non. — II faut enoore le lenr faire savoir par Ia voie de leur Journal pr6f6re, Ia «Bevue Automobile». Grand-HöteL et Prix nun. Kignl Yaudois 15.50 Hotel Victoria 15.50 Grand llötel Bellevue 13.— et Belvedere 12.— RESTAURANT DUMONT Cnisine röputee — 'lelephone c i Bat idifal de promenade des soirs d'ete* et pour weekend. de Ia Poste AUBERSON FJESTSIOtf IJORXASD EN ÜRUYEKE. GRANDVILLARD BROC (Gruyere) HOTEL BELLEVUE 700 m. altidude Au dessus de Montreux Lac Leman MM. les Hoteliers, Hotel cLx*. Parc IIIIIIIIIIIIIIIIIIIUIIIIIIIIIIIIUIIIIIII a n c i e n Motel Uerthod Martigny Bourg BROC Gruyere. BULLE MONTBOVON Prix min. Hotel des Alpes HOtel de Glion lt— 8.— Hotel Placida &— HOtel Champfleuri 8.^ ÄUTOMÖBIL-REVUE 1930 — N°72 Hotel de l'Union Hotel de Ia Gare IDEAL EN ETE Aviatik den gewaltigen Vorzug des vollständigen Ausschlusses der Feuergefahr. Ein anderes Gebiet, auf dem der neue Motor eine grosse Rolle spielen wird, ist seine Verwendung als Reservemaschine in elektrifizierten Industrieunternehmungen. Der längere Zeit im regelmässigen Autobussverkehr in Stockholm, London und andern Orten erprobte Hesselman-Motor soll erwiesen haben, dass wenn der neue Motor in allen Autobussen eingesetzt sein wird, die jährliche Ersparnis in London £ 1 Mill. und in Stockholm Kr. 1 Mill. betragen wird. Zwecks Ausnützung der Hesselman-Patente ist in London bereits eine Gesellschaft unter der Firma Hesselmans Motor Corporation gegründet worden. Tedi s» II. Antwort 5079. In Ihrer letzten Nummer vom 7. August finde ich eben im Technischen Sprechsaal eine Frage betreffend Vergaser-Regulierung und möchte dazu mitteilen, dass ich an meiner Maschine, 500 ccm Inhalt, selber solche Störungen hatte. Meine Maschine kam in der grossen Uebersetzung nie auf die richtige Tourenzahl, wohl aber im Leerlauf; er zog überhaupt schlechter als mit dem alten Kolben. Besonders bei kleineren Steigungen musste ich stets eine kleinere Uebersetzung einschalten, während ich mit dem alten Kolben diese Steigungen in der grossn Uebrsetzung nahm. Ich könnt einfach keine Luft aufmachen; bei % Gas nur etwa Yt. Luft, bei K Gas konnte ich nicht mehr als % Luft geben. Ich nahm an, der Motor sauge falsche Luft an, suchte und fand nichts, habe die Ventile neu eingeschliffen, habe Düsen probiert von Nr. 25 bis Nr. 35; es war einfach immer dasselbe, bei wenig Gas, ein wenig Luft. Bei viel Gas und ziemlich Luft, starb der Motor auch im Leerlauf. Nun suchte ich den Fehler beim Einlassventil. Ich Hess am Stössel, welcher auf dem Nockenrad liegt, etwa 3 mm anschweissen, und siehe da, das Rätsel war gelöst: das Ansaugventil öffnete sich zu wenig, weil der Stössel zu kurz war, und seither zieht die Maschine wunderbar mit der alten Düse Nr. 27. Ich möchte nun mit Vorstehendem dem Fragesteller anraten, die Ventile auch noch zu kontrollieren, wie ich oben geschildert ha.be, falls es sich um eine seitlich gesteuerte Maschine handelt. Man kann ja nun aus Obigem ersehen, dass auch nicht immer der Vergaser (resp. das Gasgemisch) schuld ist bei solchen Fehlern. , Mit der Zeit nutzen sich eben diese Stössel ziemlich stark ab, und dann öffnet sich einfach das Einlassventil zu wenig und erhält nur Luft und zu wenig Benzin. Es würde mich sehr interessieren, was für ein Resultat der Fragesteller erzielt. F. K. in G. Anmerkung der Redaktion: Wir möchten vor übereilter Anwendung des obgenannten Rezeptes warnen. Frage 7015. Verölende Zündkerze. Ich habe einen Sechszylinderwagen, Modell 1930. bei dem ich alle 2 bis 300 km die Kerzen auswechseln muss, da sie verölt sind. Was ist zu machen, um dem Uebelstand abzuhelfen? M. B. in Z. Antwort: Entweder gelangt zuviel Oel in die Verbrennungsräume, oder die betreffenden Zündkerzen sind selbst zu empfindlich gegenüber auch normalen eintretenden Oelmengen. Im ersten Fall, an den zu grossen übertretenden Oelmengen, können schlecht dichtende, eventuell gebrochene oder ausgeglühte Kolbenringe schuld sein, weiter abgenützte Kolben oder Kolbenlaufbahnen oder die Anwendung eines zu dünnflüssigen Oels. Als Zündkerzen von weniger grosser Oel-Empfindlichkeit wären solche mit niedrigerem «Wärmewert» zu versuchen. Bei diesen Zündkerzen ist die Kühlung der Elektroden absichtlich weniger wirksam gestaltet. Das sich an den Elektroden absetzende Oel wird deshalb verdampft, bevor es durch Verbrennung verrussen und so eine leitende Kohlebrücke bilden kann. m. Frage 7016. Defekt im Ventilantrieb. Was geschieht, wenn bei einem obengesteueTten Automobilmotor ein Stössel bricht und dag betreffende Ventil deshalb geschlossen bleibt? Kann man ohne weiteres weiterfahren, oder hat man zuerst besondere Massnahmen zu treffen? E. I. in BT. Antwort: Betrifft der Defekt ein Auspuffventil, so ist das Ausserbetriebsetzen des betreffenden Zylinders nicht zu vermeiden. Die Zündung muss unterbrochen, d. h. das Kabel von der Zündkerze des Zylinders mit der defekten Ventilsteuerung gelöst werden. Liesse man dagegen die Zünddung weiter stattfinden, so könnten am Ende des Explosionshubes die brennenden Gase nicht entweichen, würden aber beim nächsten Ansaughub die Frischgase entzünden und damit unter Umständen einen Vergaserbrand hervorrufen. Anders verhält es sich, wenn der Defekt ein Ansaugventil betrifft. Der damit im Zusammenhang stehende Zylinder kann dabei sehr gut arbeitsfähig erhalten bleiben, wenn das nicht mehr gesteuerte Ventil zu einem automatisch sich steuernden Ventil gemacht wird. Dazu ist nur notwendig, dass die das Ventil auf seinen Sitz pressende Feder, z. B. durch eine Gegenfeder, so geschwächt wird, dass der Unterdruck während des Ansaugtaktes genügt, um das Ventil zu öffnen und den dens trifft, ihre Leistungspflicht in einem entsprechenden Prozentsatze ablehnen. Dies berührt Sie aber nicht weiter; denn Sie müssen für Ihren Schaden gegen den Gegenfahrer und nicht gegen dessen Frischgasen den Eintritt in den Zylinder zu ermöglichen. Noch eine einfachere Notreuaratur besteht darin, dass man sich aus Draht überhaupt zu Schadenersatz verurteilt, so müssen Sie diesen Versicherung klagen. Wird dann der Gegenfahrer eine neue Feder wickelt, die leicht genügend weich von ihm fordern. Wie weit ihn seine Versicherungsgesellschaft deckt, ist eine interne Angelegenheit zu machen ist. Diese Feder setzt man dann an Stelle der normalen ein. Sie soll nur gerade so zwischen ihr und ihm. stark sein, dass sie das Ventil in der Ruhelage geschlossen hält, muss aber das Ventil unter der Ihr Schadenersatzanspruch kann gekürzt werden, wenn Ihnen am Unfälle auch eine Schuld Wirkung des Unterdruckes während des Ansaughubs sich öffnen lassen. - beigemessen werden könnte. Nach Ihrer Darstel- Natürlich wird man nateh dieser Notreparatur nicht weiter als durchaus notwendig und in sehr gemässigtem Tempo fahren. th. $i» ••««§• Anfrage 923. Zusammenprall in der Kurve. Ich hatte letzthin das Unglück, mit einem andern Automobilisten zusammenzufahren. Während Personen keine zu Schaden gekommen sind, hat es den beiden Wagen bös zugesetzt. Sachschaden an meinem Wagen zirka 1500 Fr., am andern 1100 Fr. Der Unfall hat sich in einer scharfen, unübersichtlichen Kurve zugetragen. Beide Fahrer gaben Signal, welches aber von beiden überhört wurde. Während ich ganz rechts fuhr, wollte der andere, von der entgegengesetzten Richtung her auf der linken Strassenseite fahrend, die Kurve kreuzen und in eine Nebenstrasse einbiegen, und ereignete sich der Zusammenstoss bereits am Rande der Strasse. Ich wäre Danen nun sehr dankbar, wenn Sie mir über folgende Fragen Aufschluss erteilen -würden: 1. Gilt die Regel, dass der von rechts kommende Fahrer den Vortritt hat, nach thurgauischem Recht auch? 2. Ist es nicht ein Fehler des andern Fahrers, wenn er, ohne mir ein Zeichen zu geben, in eine andere Strasse abbiegt und zudem in einer Kurve auf der linken Strassenseite fährt? Eine polizeiliche Feststellung des Unfalles ist nicht erfolgt. Hingegen haben wir einen einwandfreien Zeugen. Bemerken muss ich noch, dass zur Zeit des Unfalles ein dichter Nebel die Sicht sehr beschränkte, und meine Geschwindigkeit 16 km betrug, während die des andern erheblich grösser war. Während meine Versicherung mit mir bis jetzt über den Unfall noch keine Rücksprache genommen hat, ist ein Agent von der Versicherung meines Gegners an der Unfallstelle erschienen und hat mir eine ebenso grosse Schuld an dem Unfall zugemessen mit der mir sonderbar vorkommenden Begründung, dass ich aus dem Verhalten des mir entgegenkommenden Fahrers, indem dieser auf der linken Strassenseite fuhr, hätte schliessen sollen, dass derselbe die Kurve kreuzen wolle. Er erklärte uns ferner, dass, wenn beiden Fahrern zu gleichen Teilen Schuld beigemessen werde, so zahle jede Versicherung nur 50%, die andern 50% müssten wir selbst tragen, und wenn ein Teil V* an dem Unfall Schuld treffe, müsse er % selbst tragen und zahle die Versicherung demjenigen nur % und dem andern %. Ich möchte Sie deshalb höfl. anfragen, ob die Versicherung berechtigt ist, solche Abzüge zu machen. In meiner Police, wie in derjenigen des Gegners steht nichts von Abzügen, lediglich nur von 100 Fr. Selbstbehalt bei Sachschaden. Der Sachschaden meines Gegners ist abgeschätzt, und habe ich denselben meiner Versicherung mitgeteilt. Mein Sachschaden ist noch nicht genau ermittelt, da laut Aussage des Automechanikers die Bestandteile nicht mehr gut erhältlich seien und er nun noch direkt in der Fabrik in Italien angefragt hätte, aber noch keine Antwort erhalten habe. (Es handelt sich um ein älteres Modell.) Wie habe ich nun vorzugehen, um zu meinem Rechte zu kommen, nachdem die Versicherung des Gegners mir eventuell die volle Auszahlung des Schadens verweigert? Muss ich die Forderung an meinen Gegner richten, oder kann ich direkt mit seiner Versicherung in Verbindung treten? Könnte im weitern die Versicherung die Auszahlung des Schadens verweigern, wenn ich das Auto nicht mehr instandstellen liesse, da es schon ein älteres Modell ist? B. in W. Antwort: 1. Die thurg. Verordnung vom 13. November 1928 gebietet nicht schlechtweg, dass der Fahrer von rechts den Vortritt hat, sondern im allgemeinen hat der Fahrer auf der Hauptstrasse den Vortritt (Paragraph 35 der zit. Verordnung). Bei Kreuzungen gleicher Breite oder in Zweifelsfällen hat jeder Führer die Geschwindigkeit zu mindern und dem Fahrzeug zur Rechten den Vortritt zu lassen. In Ihrem Falle und nach Ihrer Darstellung nahmen Sie eine Linkskurve weit ausholend und waren deshalb für den Gegenfahrer der Führer zur Rechten. Da er von der Hauptstrasse in die Nebenstrasse einbiegen wollte und ihm die Sicht ziemlich durch das Eckhaus versperrt war, so hätte er nach der oben erwähnten Gesetzesbestimmung seinen Lauf verlangsamen und sich vergewissern sollen, dass von seiner Rechten niemand heranfahre. Dies wäre ihm als Verschulden anzurechnen. 2. Sobald er Ihrer ansichtig wurde, sollte er entweder anhalten oder Sie durch Zeichen verständigen, dass er die Strasse kreuzen wolle. — Das Linksfahren ist unter allen Umständen verpönt. Sie durften deshalb keinesfalls von Ihrer Fahrbahn abgehen. (Art. 42 des Autokonkordates.) Wäre Ihr Gegenfahrer nach Ihrer Darstellung richtig gefahren, so hätte er wahrscheinlich hinter Ihrem Wagen passieren können. Wir erwähnen, dass aus dem unrichtigen Fahren (hier Linksfahren) des Gegenfahrers keine Schlüsse gezogen werden dürfen; sondern der Automobilist hat in diesem Falle gemäss Art. 34 des Autokonkordates anzuhalten oder seinen Lauf zu verlangsamen, bis er sich über die Absicht des andern Fahrers im klaren ist. Die Ansicht des Versicherungsagenten ist somit irrig. 3. Nach Ihrer Darstellung hätte Ihr Gegenfahrer Ihnen das Vortrittsrecht nicht gegeben, wäre links und wahrscheinlich auch noch zu schnell gefahren, da bei Nebel im Kanton Thurgau nur 25 km erlaubt sind. Nach der uns von Ihnen gegebenen Darstellung dürfte ihm das •alleinige oder doch zum mindesten das Hautpverschulden an dem Unfälle treffen. 4. Die Haftpflichtversicherungen können gemäss Art. 14 des eidg. Versicherungsgesetzes ihre Leistungen in einem dem Grade des Verschuldens entsprechenden Verhältnisse kürzen. In Ihrem Falle kann somit die Versicherung des Gegenfahrers, da diesen nach Ihrer Darstellung das alleinige oder doch zum mindesten der grösste Teil des Verschul- lung scheint Sie aber kein Fehler zu treffen. 5. An das Bundesgericht in Lausanne kann eine Sache nur weitergezogen werden, wenn der Streitwert (Schaden) Fr. 4000.— übersteigt. Hingegen stehen Ihnen die kantonalen Instanzen offen. Wieviel die Anwaltskosten betragen, hängt von der Arbeit und Zeit sowie vom Streitwerte eines Falles ab. 6. Auch wenn Sie Ihren Wagen nicht mehr reparieren lassen wollen, können Sie vom Gegenfahrer den Betrag fordern, den Sie benötigen, um den Wagen wieder in fahrbaren Zustand zu bringen. *

N°72 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 15 Ak» «fen Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜ- RICH. Werte Vereinskollepren! Die Ferien sind nun beendet und unsere Winterzeit besinnt mit Vorträgen und Vereinsanlässen. Ich möchte deshalb allen Vereinskollesjen zurufen, in Zukunft jede Versammlung pünktlich und mit •warmem Interesse zu besuchen, aber auch unsern lieben Gottlieb zu unterstützen hei seiner grossen Arbeit durch Einzahlung der fälligen Beiträge auf unsern kostenlosen Postscheck VIII1474-7. — Unsere nächste Monatsversammlung findet am 3. September 1930, abends 8 Uhr, im Vereinslokal «Du Pont, statt. Ich möchte heute schon meine lieben. Kollogen darauf aufmerksam machen, den Abend unter allen Umständen zu reservieren. Am 20. September 1930 "wird in liebenswürdigster Weise der erste Vortrag abgehalten von der verehrten Firma Römer & Mächler, Zürich 8, über Akkumulatoren. (Näheres sieh© im Organ späterer Nummer.) Auch dio Kollegen des V«reinsörchesters sind dringend gebeten, an der Versammlung unbedingt mit Instrument teilzunehmen. Ich werde im Vorstande darauf hinwirken, dass wir eine strikte Mitgliederbereinigung durchführen, damit der Verein von säumigen und gleichgültigen Mitgliedern gesäubert •wird, um dem durch Abwesenheit glänzten, sie sind damit rnn einen genussreichen Nachmittag gekommen, der f. C. S- nichts von jenen lärmenden, banalen Volksrummem an sich hatte, sondern sich in die wundervolle landschaftliche Umgebung gut einfügte. AUTOSEKTION BERN DES T.C.S. Chilbi auf der Si. Petersinsel. Der heilige St. Peter -wird sich Aus den Sektionen Solothurn, Freiburg, Seeland, Zürich (u. a. Herr Präsident Fehr mit Ge- nicht schlecht verwundert haben ... Schon am Sonntagmorgen begann auf der Insel reges Treiben. mahlin), Neuenburg waren Vertreter erschienen, die Dampfer pflügten durch das blaue Wasser und sich den Besuchern offiziell (bereits erwähnt!) mit brachten sonntagsfreudige Fracht, rote und weisse weit auswerfenden Beinen und krampfhaft balancierten Eiern auf Silberlöffeln über das Sägemehl Kleider wehten über die Insel, und da, wo die Chilbi ihre grosse Auferstehung feiern sollte — zweihundert Jahre sind es her, seit auf diesem Ruheort der ten dem Rufe des Organisationskomitees Folge, das hineilend vorstellten... Gegen 900 Personen leiste- letzte gTOSse Voücsanlass stattfand —, da wurde sich bemüht hatte, durch Herbeiziehen ausgezeichneter Kräfte, die alle ausnahmslos grossen Beifall munter drauflos gehämmert und improvisiert. Die ersten Buden versprachen den Inspizierenden wahre fanden, den Besuchern mehr als nur eine Bierwirtschaft unter Waldbäumen zu bieten. Di« Chilbi Seligkeiten. Eine grosse Schiessbude blieb schon am Morgen ständig umlagert: «Einmal schiessen, auf der Petersinsel ist jedenfalls als ein ganz ausgezeichnet gelungener Anlass zu verzeichnen. mein Herr?» tönte es von der schwarzäugigen Dame inmitten der farbigen Herrlichkeit glotzender, grinsender, heulender Affen, Bären. Männchen, beladenen Schiffe heimwärts, die Petersinsel ver- Durch die sinkende Dämmerung zogen die schwer Babys, inmitten von Ballons und Flitterzeug. Und sank in blauem Dunst, Lichter funkelten durch das daneben schrie es in grossen Lettern «Kasperle- Dunkel, von der Insel leuchtete traurig als letzter Theater>; eine «Wahrsagerin langte an und zog Gruss die rote Schiffslaterne, auf dem Dampfer ängstlich verhaltene Blicke auf sich. Und als Ergänzung, als Bahmen, Krönung des Ganzen, dieses Damen in Walzern und Tangos, bis dann die heulende aber wehten noch einmal die duftigen Kleider der Wetter, das mit strahlender Sonne aufzog. Ein Sirene des Dampfers die Gesellschaft aus ihrem fröhlichen Vergnügen aufriss nnd die Stadt die Sonn- grünes Eiland, zwischen hohen, alten Eichen der Chilbiplatz, tief unten der flimmernde See und leise tagsbummler verschluckte. mh. blau verdämmernd die Umrisse des Juras ... Gegen Mittag tauchten auf dem hübschen Weg gegen das Plateau, auf dem der Anlass stattfandimmer mehr Leute auf. Man spürte, das Sommerwetter hatte sie aus Stuben und Kammern geholt, vom 22. August 1930. Touristik-Bulletin des Ä. C. S. ach — mit welcher Inbrunst Hess man die Sonne auf eich niederbrennen! Das Berner Quodlibet- Aufgehobene wichtige Strassensperren. Orchester, flott nnd sauber geleitet von Feuerwehrmajor Rieser, liess um 1 Uhr seine ersten Takte 2. Küssnacht a. R.—Meggen seit Samstag, den 1. Brünigstrasse bei Alpnachstad. über den Platz gleiten. Der Massensturm der Besucher liess immerhin auf sich warten. Er blieb 3. Solothurn—Nennigkofen, seit 18. Antust. 23. August, 19.00 Uhr. indessen — zur grenzenlosen Erleichterung bangender Herzen — trotzdem nicht ganz aus — die Besucher rückten vielmehr in kleinen Harsten an. etrasse Bern—Lausanne. 4. Gümmenen—Murten, aa der Hauptverkehrs- Und 60 war doch irgendwie plötzlich die Chilbi- AtmosphäTe da, die diversen Attraktionen begannen Verkehrsvorschriften. ihre Wirkungen auszuüben, man eilte vom einen Stand zum andern, vom Kasperle-Theater, das vorläufig noch geheimnisvoll verschlossen im Waldfrieden ruhte, zur Schiessbude, zum Mann mit den hundert Schnüren, dann zur «amerikanischen Post >, der Zentralstelle für jugendliche Herzensangelegenheiten, denn was nicht über die Lippen wollte beim Tanz auf dem Sägmehlparkett, das flosa um so bereitwilliger auf die Kasten über, deren Hauptinhalt jedenfalls jene gewisse menschliche Seuche betraf, die bei solchen Anlässen verheerend grassierend wirkt... Das QuodlibeUOrchester, unterstützt von zwei Handörgelem, setzte immer mehr flotte Tänze vor, die bald grosse Kundschaft fanden und der das Sägemehl keinen Eindruck machte ! Die hohen, alten Eichen im Bund sahen erhaben auf das Treiben da unten, und es mag ihnen allgemach fast ein wenig wirbelig geworden sein ob dem Drehen und Wenden, Verbiegen und Gleiten, dem Lachen und Singen, Rufen und Schreien,, denn sie hüben gewaltig zu rauschen an und sangen eine Melodie, die selbst die « Zwei Herzen im Dreivierteltakt > weit übertönte ... Zum Begriff « Chilbi > gehört nicht nur Foxtrott und «Donna Clara», auch die eigentlichen Requisiten jeder echten Chilbi waren auf der Petersinsel vorhanden. Breit stampften die Jodler vom Berner «Chüjer-Jodler-Klub> daher, und aus ihren Kehlen wuchs ein klingendes Leben — Geschichten von schalkhaftem Treiben auf Almen und auf den Flühen... Den gemütlichen Sängern wurde der ehrliche Dank der Zuhörer zuteil, was sie verschämt lächelnd und gewinnend verlegen, wie kleine Jungens, (tuittierten. Später polterte Herr Brüngger vom «Heimatschutztheater» in alten Soldatenkleidern auf die besonders errichtete Freilichtbühne, und er klagte so bezwingend echt und mitleiderregend vom Leben des gejagten Soldatendass Lachen laut aufgischtend bei jedem Wimperzucken des glänzenden Komikers durch die Reihen fuhr. Und dann kam als ganz besondere Ueberraschung sogar ein Freilichttheater. Die Zuschauer drängten sich dicht und verfassen amerikanische Postkarten-Angelegenheiten, Schiessstand und Lotterie, gebannt durch die ungemein sichere Peherrschung des Spieles durch vorzügliche Kräfte der Theatersektion des Berner Quodlibet. Tschechow wurde zu EhreE gezogen, und die Groteske fand szenisch in dem Grün der Bäume einen idealen Rahmen, zeitlos und nicht an den Ort gebunden, si dass das russische Spiel sich durchaus gut ein passte. Wer an geheimnisvolle Kräfte von Karten glaubte, liess sich von der ständig umlagerten Wahrsagerin die Zukunft prophezeien; ernsten Gesichtes verkündete man nachher den Nächsten sein Schicksal, das in den Sternen geschrieben stehe... Eierläufe brachten grosses Hallo in die Scharen von Neugierigen; die verschiedenen anwesenden Sektionen konkurrierten untereinander, und es hub ein grosses Ringen um die Siegespalme an, die nur unter erheblichen Mühen und Zirkulieren über den Sägemehlboden errungen werden konnte. Wer sich der blinden Fortuna anvertrauen •wollte, stach kühn nach dem fetten Leib des putzigen .Schweinchens, um als Sieger des «Säulistechens» Rekordträger zu werden... Zweimal fächelte auch die rote Seide der Schweizerfahne in tollen Wirbeln herum, geschwungen von dem bekannten Fähnensehwinger Blum, dem enthusiastischer Beifall zuteil wurde. Dazwischen hinein schlug man sich rasch einmal seitwärts durch die Büsche, in das Grün der Insel, um hier, abseits des fröhlichen Chilbibetriebes, eine Minute sich dem Zauber der Insel hinzugeben, die, von den Wassern leise umspült, still und ruhig daliegt. Nur manchmal 6choll von drüben ein dumpfes Rollen, wenn ein Zug vorbeirasselte und Grüsse aus der andern Welt brachte, der man sich seltsam fremd wähnte, dann wieder das klagende Heulen der Schiffssirenen, dia an den Ton eines kranken Tieres erinnern. Langsam lichteten sich gegen Abend die Reihen, als ein kühlender Wind vom See her einsetzte und die Bäume gewaltig zu rauschen begannen; über die sich langsam leerenden Bänke legte sich die Abendsonne, die Musiker packten zusammen, vorbei Walzer und «schöner Gigolo». Man schritt langsam gegen den See hinunter, voll Erinnerungen an die Vorstände seine Arbeit zu erleichtern und dem Verein unnötige Kosten zu ersparen. Also Vereinskollegen, beherzigt meine Worte und erscheint vollzählig am 3. September 1930. Es werden ausnahmsweise Einladungen verschickt, damit das Jahresprogramm oder unser Vereinsorgan, die «Automobil- Revue», nicht schuld sein müssen (ich meine wegen Nichtbesitzes oder zu spät erhalten). Immer am ersten Mittwoch eines jeden Monats ist Versammlung, ob Regen oder Schnee, leeres oder volles Portemonnaie. Wir sind ja dafür da, einander zu hel-glänzenfen in Freud und Leid. Euer Gusti wird wieder in den Abend hinein verklangen. organisierte Chilbi, deren letzte Töne schon dafür sorgen, wenn er seine Unterstützung von Seiten der Mitglieder erhält, für einen abwechslungs- schnitten alle vorzüglich ab, der Schutzheilige der Die drei Petri, die ihre Hand im Spiele hatten, reichen, gemütlichen Vereinswinter. Hoffe, diese Insel, der Wettermacher und — last not least — Zeilen werden offene Ohren finden und ihren gewünschten Zweck erfüllen. Auch noch fernstehende sen Vorarbeiten glänzend erledigte und seinen Mit- der Organisator, Herr Hofstetter-Petri, der die gros- Berufskollegen sind jederzeit freundlichst willkommen. Mit kollegialem Chauffeurgruss seine unterhaltenden Fähigkeiten beweisen konnte. gliedern in einem ausgezeichneten Anlass aufs neue ihr Präsident: A. Nägeli. Schade nur um die vielen, vielen Mitglieder, die Das italienische Verkehreminieterium hat unterm 18. Juli 1930 die Vorschriften über die Ausgabe des internationalen (Fahrausweises für ausländische Automobilisten nunmehr auch auf die Motorradfahrer ausgedehnt Nach den Bestimmungen dieser Verordnung können ausländische Motorradfahrer mit in Italien fabrizierten oder erworbenen Fahrzeugen ohne internationalen Fahrausweis in Italien vorübergehend einreisen. Bei einem Ankauf von Motorfahrzeugen in Italien können nun auch Ausländer, die zu diesem Zwecke nach Italien kommen, die vorübergehende Immatrikulation ihrer Vehikel unter Kennzeichen E.E. beantragen. Straiien Korrektion des St. Bartheleniy-Baches. Nach einem in der «Gazette de Lausanne» veröffentlichten Berichte des Sachverständigen Dr. Andre Vivieux zerbröckelt der Berg infolge der rückwärtsschreitenden Erosion des St. Barthelemy-Baches, der noch vor kurzem in der Gegend von St. Maurice so furchtbar gehaust hat, immer mehr und es ist leider, soviel man voraussehen kann, zu erwarten, dass die Verschüttungen häufiger und in immer stärkerem Masse auftreten werden. Dr. Vivieux hält es deshalb für vollständig falsch, die Erdrutsche durch Sperren und Schutzmauern eindämmen zu wollen. Er rät vielmehr an, die Schuttmassen und Schlammströme vollständig abzulenken, in eine andere Richtung zu zwingen, um sie zu verhindern, sich an der gefährlichen Stelle in die Rhone zu ergiessen. Die günstigen Wirkungen einer solchen Ablenkung hat man ja schon seinerzeit bei der Korrektur der Lütschine und hauptsächlich bei derjenigen der Kander feststellen können. W Verbessern Sie die Stabilität Ihres Wagens, indem Sie KELLY- Pneus montieren. In allen guten Garagen u. Pneuhäusern erhältlich. Karosserie- Sattler-, Spengler-Arbeiten Kristallglas-Seitenteile verdecke, UeberzOge, Seitenteile diverser Systeme, Gummi- und Velours-Teppiche, Tuch- und Leder-Polsterung, PneuhOllen, Staubdecken, Kühlerdeoken, sowie alle einschlägigen Arbeiten bei Neu: Clel ouvert „Arbenz Sunsaloon" — 1761 m — 1620 m Rendez-vous des Automobilistes. Centre des Centre tounste et Station climaterique de routes postales (Auto-CarsJ Grimsel-Meiringen. 1 er ordre. — Tont confort moderne. Station dn chemin de fer de la Purka-Oberalp. Garages a Viege, Stalden et Brigue. Hotel CJlacier da Itlione 300 lits Hotel Mont Cervin. . . . . 800 lits Hotel Victoria 180 Hotel Belvedere 100 , Hotel Hont Rose . . . . . 100 Maisons confortables. Chambres avec baina. Hotel Beau-Site 120 Auto-Garage, huile, benzine. — Telephone. Hotel de la (rare 80 Vue magnifique sur le glacier, la vallee du Hotel Kiffelalp & Zermatt 240 Rhone et les Alpes. Hotel Lac noir . . . . 30 mpion Illm Hotel Bellevue IIBill 2010m, auf der Passhöhe dt des Simplon. — HChenstaHon, Postautomobilverbindung. Moderner Komfort. 70 Betten. UIIEI Fostautomobilverbindnner.1> Garage, Oel- und Benzinstation. — Telephon 144.2. Sur le col. Alt. 2472 En face de l'Hospiee. Restauration k tonte heitre, Lunch et Diner ä fr. 5.—. Cuisine et caye soignees Garage Huile, Benzine. Prop.: Lonfat & Cxentinetta. fDl'CM'T' alt. 1295 m, sorla 1 KlEilN 1 route Mai Martigny- MORGINS Alt. 1400m. CDamonix HOTEL KLUSER et MORT-BLANC Kestaurant repute. Toutea les chambres avec eau courante. Ascenseur. — Garage et box. Nouvelle eonstrnetion. Nouveaux agrandissements tennis — garage — cuisme et cave soigneea. Telephone No. 7. üappi Freres, propriötaires. ouvert toute lannee. — Maison confortable. Ouisine re'pute'e. Tel. No. 8. J* J| ^_ ^^ ^^ ^^ _ (alt. 1500 m.), an pied du Grand Combin. But snperbe d'es d'excursion P* I ^^k W^k 1^ 2m ^m automobile par la la Vallöe Vallee de de Bagnes. Centre touristique. Nouvelle K I I ^# I I I I %M Jg route ouverte des le 20 iuillet. jaulet. Cuisine et Service renomme. — Confort. Mme. Guisoz. propr. Die Widerstandfähigsten! Generalvertretung für die Schweiz: SAFIA Genf — Zürich — Bern OttO KüSterer, Karosserie, Zürich 8 Reinhardstrasse 11. Telephon Hott. 37.16 Filiale Winterthur, Tösstalstrasse 29b — Telephon 22.58 Chäteau dtockalper du tioetscBberg - Viadue de Giesel Hotel de ville de Slon GLETSCH Hotels Seiler ZERMATT Gleiche Hauser: 6rü. Hotel. Hotel Belieoui, Hotel Dom saas Ffle, Hotel t Bahnhof Dürfet stalden. Hotel du Grand St-Bernard T.C.S. Martigny-Ville BRIGUE itM Iltlnia SÄ LE GRAND HOTEL Tennis — Garage — i(X> Uta. i"' Metroz, propr. Centre d'excursions automobiles Gletsch, Furka, Grimsel, Simplon—Italie HOTEL PENSION BEAD-SITE HOTEL DU GRAND COMBIN I HOTEL DES ALPES I HOTEL CARRON AUTO MOB STES Bonne cave. Kest. tres soigne. Arran> gements poor sooiete et familles. Ceue nomenclature d'hOtels recommandtfs paratira chaque semaine. M. M. les Hoteliers d&ireux d'y laire lieurer leur Etablissement sont priös d'adresser les avis a la REVUE HUTOMOBILE rue de la Crolx d'Or, GENE VE ne vous contentez pas de traverser le Valais. Parcoarez ses routes alpestres et pittoresqu.es. Le sijour y est des plus agreables et reposants. — Le Secräanat de la Chambre Valaisanne de Com- l/A I A I Q merce ä Sion vous donnera obligeamment tout renseignement sur le se'jour dans le Vr\ l~r\ I \J