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E_1930_Zeitung_Nr.078

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20 AUTOMOBIL-REVUE

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Dahin ist das Matronenhafte, es bleibt nur ein russ an Luft und Sonne. Es läuft irgendwie parallel mit der freien, kühnen, selbständigen, modernen Frau. Wichtiger aber noch als Ihre Erscheinung ist die Vorbedingung Ihrer Bequemlichkeit und Gesundheit. Wie haben wir uns gequält, wenn die Hüte sich tief in unsere Stirnen eingruben. • Ohne ganz festes Aufsetzen fehlte die entsprechend elegante Linie. Sie quälten uns dadurch, dass sie uns bei jeder etwas brüskeren Bewegung sich noch tiefer Sensation der Kleinstadt Fiäulein Ilsebein iSüss üoh's Kanarienvogel «Hänist entflogen. CThe in die Stirne gruben und uns gleich Pferden mit Scheuklappen umhergehen Hessen. Und was das Schlimmste ist, sie raubten unseren Zügen ein Grossteil ihrer Charakteristik. Die Stirne gehört als beredtester Teil zum Menschenantlitz. Kennen Sie den Eindruck, den manche Frau macht, sobald sie den Hut abnimmt? Es kommt ein ganz anderer Mensch zum Vorschein, ein interessanter Mensch, mit ausgesprochener Individualität. Für diese Frauen waren die tief in die Stirne gerückten Hüte eine wahre Katastrophe. Wir haben neue Vorteile in Aussicht und wir sollten für sie eintreten, nicht gegen sie kämpfen. Unsere humoristische Ecke KUSSNACHT AM RIGI Die DerQhmte klassische Stätte der Urschwelz Rader« and Angeltport, Strandbad, Bergtouren SchSne Spazierwege and Ausflugs Bevorzugter Aufenthalt für Erholungsbedürftig! RIGI-SEE BODEN ALP, 1030 M, ü. M. Gute Fahrstrasse a£ KQssnacht. WuiuerDare See- und Alpensicht LUGANO-PARADISO PENSION DIETSCHI Nächst Salvatorcbahn, See- u. Strandbad, Freundl. sonnige Zimmer. Butterküche Pensionspreis Fr. 8.— u. 9.— Qrosse Garagen in nächster Nähe. Telephon Nr. 2265 Neu Komfortabel eingerichtetes Haus. Zimmer mit fliessendem Wasser. Grosse Resiaurants. Hotel Adler Hotel Bauernhof Hotel du Lac (Seehof) Hotel Rigl-Seebodenalp Sachse*ln UM HOTEL ENGEL Direkt a. d. Brünigroute. .Freundliche Räumlichkeiten. Autogarage Benzintank. Lebende Forellen^ l'rledr. Iteist-JiSsler. Besitzer. 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Sie möchte gern den jungen Mann sehen, der am Tage vorher spät abends nach einem Autounfall eingeliefert wur.de. « Sind Sie die Dame, die auch im Auto gesessen hat ? » fragt die Pflegerin. — « Ja », sagt das junge Mädchen verschämt, « und ich dachte, dass es wohl richtig wäre, ihn zu besuchen. Ich wollte ihm nur den Kuss geben, zu dem er ansetzte, als er das Steuer losliess.» Die Giraffe wird gefüttert Der Metzgermeister wiegt seinen Sohn. « Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, wenigstens einen Menschen in der Woche glücklich zu machen», sagte der Lehrer in der Sonntagsschule. « Hast du das auch getan, Alfred ? » « Ja », antwortete Alfred im Brustton der Ueberzeugung. « Das ist sehr brav. Wie hast du das gemacht ?» «Ich habe meine Tante besucht, und sie war glücklich, als ich wieder nach Hause ging.» Der Bauer Smith holte in seinem wackligen Auto einen Sommergast, eine ältere Dame, von der Bahn ab. « Verzeihung », sagte er, «haben Sie vielleicht falsche Zähne ? « « Aber mein Herr! » rief entsetzt der Sommergast. « Ach, lassen Sie nur », sagte der Bauer, «ich bin gar nicht neugierig, aber der Weg ist etwas holprig, und wenn Ihre Zähne nicht sehr gut sind, stecken Sie sie am besten in die Tasche.»

78 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE 21 Feuilleton: Die blaue Wand (Fortsetzung aus dem Hauptblatt) Wir hatten ihn schon von weitem gesehen — wie er da auf der grossen Veranda sasS und eine Zeitung las — damals war er noch ein junger Mann — gross und stattlich, mit einer so besonderen Art, ernsthaft hervorzuschauen unter den kräftigen Brauen und über die Gläser seiner grossen Schildpattbrille hinweg. Aber dabei hatte er eine knabenhafte, spassige Art zu reden, wie Sie ja wissen. Er kam den Weg mitten zwischen den grossen Grasflächen herab, die aussahen, wie zwei grüne, freundliche Teppiche, die man zwischen all dem Hasten und Treiben der Stadt ausgebreitet hatte. Seine langen Hände zogen den Riegel fort, und er lächelte der Frau zu, als ob er sie sehr lieb hätte. Und sie sagte mit stolzem und würdevollem Ton zu mir: «Das ist Richter Colfax, mein Mann.» Das war das erstemal, dass ich ihn sah, und in dem Vierteljahrhundert, wo er vom Richter an einem Provinzialgericht sich zu immer höheren Stellen hinaufgearbeitet hat, wie Sie's ja wissen, habe ich nie bemerkt, dass er sich in der Art, wie er das Leben ansah, geändert hätte. Die Kultur ist immer in Bewegung, und mit ihr ändern sich Art und Sitte und Gebräuche und Gewohnheiten der Menschen. Sogar das Aussehen der Häuser und ihrer Einrichtungen; aber da kommt mir immer ein Wort des Richters in den Sinn: «Die Art der Tugend und des Lasters, der Leidenschaften und Instinkte der Menschen ist sich überall und ewig gleich,» pflegte er zu sagen. Und was ihn selbst betrifft, so erblickte er alles von einem viel zu hohen Standpunkte aus, um selbst bald hierhin, bald dorthin zu springen wie einer der Hammel, die mit der Herde laufen. Das zeigte sich auch in der Einrichtung seines Hauses damals, wie bis zum Tag, da er hier in dieser Stadt gestorben ist. Alles im Hause war für das Behagen und nicht für den Prunk da. Freilich anfangs gab's noch eine Menge Kleinigkeiten, die man zur Erinnerung aufgehoben hatte — ein Stück Koralle, gross wie ein Kopf, das Mr. Colfax' Vater aus Brasilien mitgebracht hatte, wo er Gesandter oder so etwas gewesen war; und Speere von den Südseeinseln und zwei grosse, blaue Porzellankrüge aus China, die ein Hochzeitsgeschenk für die Mutter des Richters gewesen waren von einem Teegrosshändler, der mal um sie geworben hatte aber zurückgewiesen worden war. Eingerahmte Schriftstücke gab's da an den Wänden, aber ich weiss nicht mehr, was sie bedeuteten; es war nicht leicht, all das Zeug sauber zu halten; aber ich mochte die Sachen gern, weil sie einen daran erinnerten, dass in früheren Tagen auch Leute gelebt haben, die ihren Ehrgeiz und ihre Liebe hatten, und die nachts schnarchten und Schmerzen im Weisheitszahn hatten, gerade wie wir, und die doch jetzt vergessen waren! Na, und einfach gelebt haben die Herrschaften! Gar nicht, als ob sie wohlhabend gewesen wären; sogar die Hausarbeit hat Mrs. Colfax sich beinahe ganz allein gemacht. Mich hatte man nur angenommen, weil ein Baby erwartet wurde. Ein glückliches Haus war's damals, das können Sie mir glauben; so friedlich! Draussen vor meinem Küchenfenster raschelten die Blätter, und aus dem aus ihm rauszuschinden ist, dann wird's einem verdammt schwer, Schluss zu machen mit all dem Schwindel und ihn nicht mehr anzuwenden. Ich hatte den Richter gern, und ich liebte seine Frau, das kann ich wohl sagen; aber irgend etwas war noch in mir, das hiess mich, aufpassen, ob ich nicht doch ein Geheimnis im Hause herausfinden würde; und ich hab' mir damals nicht träumen lassen, dass die Stunde dafür kommen würde. Das Kind wurde im Januar geboren — es war ein Mädchen —, so allerliebst, wie man sich's nur denken kann, mit rotbraunem Haar und den rosigsten Lippen. Ich hab' ja oft genug Eltern gesehen, die ihr Kind sehr gern hatten, aber keine, die es mit solcher Andacht liebten, dass ihre Lippen verstummten, wenn sie es ansahen. Ja, weiss Gott, Mrs. Colfax ging so ganz in dem Kinde auf, dass sie körperlich darunter litt. «Margaret,» hat sie manches liebe Mal zu mir gesagt, «das Herz einer Mutter hat seltsame Ahnungen, und wie ich fürchte, richtige. Irgend etwas sagt mir, dass die kleine Julianna nicht am Leben bleiben wird!» «Ach, Unsinn!» gab ich da zur Antwort und lachte über ihr blasses, erschrecktes Gesicht. «Sie werden Plage genug mit ihren ersten Zähnen haben; um so schreckliche Sachen wie den Tod brauchen Sie sich wirklich keine Sorgen zu machen! Gucken Sie zum Fenster hinaus, Madam, auf den Schnee, der alles bedeckt, und danken Sie Gott, dass wir keinen grünen Winter haben!» «Irgend etwas passiert,» sagte sie wieder und wieder. Und ich glaube, weil sie so nervös und verängstigt war, konnte sich ihr Körper gar nicht erholen und wurde von Tag zu Tag schwächer. Sie pflegte an ihrem Fenster, von dem aus man den Abhang hinunter bis zum Fluss sah, zu sitzen, das Kind im Schoss, und hinauszublicken in den schmelzenden Schnee oder späterhin auf die ersten grünen Halme der Wiesen zwischen den zwei Fabriken, die an den beiden Enden des Tales lagen. Und da konnte ich bemerken, wie müde und still ihr Gesicht war, wenn es auch sofort heiter wurde, sowie sie die Stimme des Richters hörte, der zur Vordertür hereingekommen war. Dann endlich kam eine Nacht, deren ich mich noch sehr deutlich erinnere! Es war beinahe Vollmond, in den ersten Tagen des April; aber ein starker Wind hatte eine Menge Wolken über den Himmel getrieben. Gegen 10 Uhr ungefähr — ich war kurz vorher zu Bett gegangen und eben eingeschlafen — da hörte ich Schreien — furchtbares Schreien. Und mir schien, als sei es das Schreien einer Frau. Ich sprang auf, riss das Fenster auf und versuchte, durch die Nacht auf den Fluss hinüber zu sehen. Ich hörte, wie etwas einoder zweimal im Wasser aufplatschte, und dann war alles still — still wie das Grab. Sie wissen wohl, wie einem zumute ist, der so plötzlich aus dem Schlaf geweckt wird. Wenn's draussen auch ganz mild war, und wenn ich auch nie furchtsam gewesen bin, so zitterte ich doch wie ein Blatt Papier. Es dauerte ein paar Minuten, bis ich die Empfindung los wurde, dass da jemandem die Kehle durchschnitten worden ist. Dann fiel mir ein, dass sich, wie ich gehört hatte, Banden von 1 Strolchen auf dem Wasser jenseits des ersten Wehrs in Booten herumtreiben sollten, so bald es anfing, warm zu werden. Als ich aber noch einmal hinaushorchte und merkte, dass sonst niemand im Hause sich regte, da sagte ich mir, dass im Halbschlaf meine Ohren das Geräusch übertrieben laut gehört hätten. Aber gerade, als ich das Fenster wieder schliessen wollte, kam der Mond hinter eine Wolke klar hervor, und eine Minute lang zog sich ein breites Lichtband über den Abhang bis hinter den Stall zwischen den alten, knorrigen Apfelbäumen. Zwischen diesen Bäumen aber wurde eine ganze Anzahl wunderlich aussehender Schatten sichtbar, und am wunderlichsten war der eine. Dieser eine Schatten unterschied sich von den anderen, weil er nicht stillstand wie sie, sondern bald hierhin, bald dorthin ging, dann wieder wie ein Frosch über das Gras zu hüpfen schien — manchmal aufrecht wie ein Sprengschlauch stäubte das Wasser auf den Mensch und dann wieder auf allen vieren Rasen in den letzten, heissen Herbsttagen, wie ein Tier. Endlich richtete er sich auf und oben in ihrem Zimmer sang die Frau, und lief von Baum zu Baum in schwingendem, raschem Zickzack. Ich konnte jetzt er- und wenn sie dann beim Frühstück am Tisch sass, dem Richter gegenüber mit weit offenen kennen, dass es ein Mann war, aber ums Augen, da guckte er sie immerzu an; denn, Leben wollte mir nicht einfallen, wo ich was wie auch die andern darüber denken mochten, ihm schien sie die schönste Frau der schob sich eine Wolke vor den Mond; und Aehnliches schon mal gesehen hatte. Da Welt. die Nacht war wieder schwarz wie Sammet. Na übrigens, alles in allem war ich auch Glauben Sie mir — ich verbrachte eine ganz glücklich. Mein Unglück waren nur schlaflose Nacht! Vielleicht hat mir's der meine Lehrjahre bei Mrs. Welstoke. Wenn Richter angesehen. Denn als er am nächsten einer mal kennen gelernt hat, was es heisst, Morgen von seinem täglichen Spaziergang schlau zu sein wie eine Schlange oder 'ne kam und sehr ernst und feierlich und bekümmert aussah, da blickte er mich erst eine Katze oder ein Wiesel, und jeden Menschen drauf anzusehen, ob nichts durch Erpressung Minute lang starr an, ehe er sagte: oder Drohung oder durch Hokuspokus was «Margaret,» so sagte er, «Sie sehen überarbeitet aus!» «Ih wo denn, Herr Richter,» sag' ich, und schämte mich, von der ausgestandenen Angst zu erzählen. «So, na, es ist mir lieb, das zu hören,» meinte er. «Ich wollte Sie nämlich gerade fragen, ob Sie noch eine Pflicht auf sich laden und die Pflege des Kindes ganz und gar übernehmen wollen?» «Des Kindes!» ruf ich. «Ist was mit Mrs. Colfax passiert?» «Nein,» entgegnet er ein wenig erregt, «aber ich will sie heute in ein Sanatorium schicken. Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät. Der Arzt hatte es schon seit langem angeraten. Meine Frau ist einem Nervenzusammenbruch nahe; die Sorge um das Kind soll ihr abgenommen und es soll Ihrer Pflege anvertraut werden, wenn sie fort ist.» (Fortsetzung folgt). AutlerAusf lugsziele aus der Miitelschweiz Die Zufahrtsstras8en aus der ganzen Schweiz CH Tourlng, Führer für Automobilfahrer, WILLISAU 1000 Meter über Meer, ob Willisau HOTEL RESTAURANT Ä.CX KREUZ US. Hauptgasse-Klosterplatz. Tel 104. Anerkannt gute Küche u. Keller. Massige Preise. Säle für Vereine, Hochzeiten u. Private. Autopark, l'ankanlage. Gai age. H. AMIET. Propr Bad Lauterbach bei Oftringen an der Strasse Oftringen-SafenwyL Altbekanntes Kurhaus Inmitten prächt Wälder. Gute Autostrasse. Vorzügl. Küche u. Keller. Lebende Porellen, Güggeli etc. Schattige Terrasse, groser Garten. Tel. 2a Besitzer: H. LANZ. Küchenchef. Unser Ausflugsziel . das wunderbarg elegene Gute Küche und Keller. — Benzin, ÜeL — Fremdenzimmer. Tei.Vler- Unden Nr. 7. Höfl. empfiehlt sich : J. 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