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E_1930_Zeitung_Nr.074

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20 AUTOMOBIL-REVUE

20 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° 74 Autler-Ausi iugsziele aiis derMif elschweiz Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. 1000 Meter über Meer, ob Willisau ÖLTEN HOTEL RESTAURANT JLt.8. KREUZ US. Hau()tgasse-Klosterp!atz. Tel 104. Anerkannt gute Küche u. Keller. Alässige Preise. Säle für Vereine, Hochzeiten u. Private. Autopark. lankanlage. Gaiage. U. AM [ET. Propr Sempadi das lohnendste Ausflugsziel für Automobilisten 1 Veranden, schattige Garten, Garagen, vorzügliche Küche, dipl. Chef. - Prospekte durch A. Schmidlin, Tel. 101.2 Mitgl. des A.G.S. u. T.C.S. MENZBERG n\Bern oiin en Gasthof zum Kuiuenbad Telephon 225 Altbekannter Landgasthof. Prima Küche und Keller. Heimelige Lokalitäten. Schöner Saal.^ Schattiger Garten. Kegelbahn. Garage. Mit höfl. Empfehlung: Geschw. Warthmann. Bestbekanntes Haus in zentraler Lage Nähe Auto-Garage. Schöne Zimmer. Prima Küche u. Keller. Bescheid. 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Und nunSchliesslich fanden sich Geschäftsleute bereit, für ihre Läden Verkäuferinnen zu en- wächst von Tag zu Tag die Schar der Chinesinnen, die buchstäblich und bildlich gesprochen auf eigenen Füssen stehen kön- Chinesinnen Aufnahme und eine von ihgagieren. Sogar in die Journalistik fanden nen. Vor dem Kriege gab es für Chinesinnen im grossen und ganzen nur zwei reits eine Berühmtheit. Dieses junge Mädnen, Fräulein Eva Tschangtsching, ist be- Möglichkeiten, sich im Erwerbsleben zu betätigen: die Seidenraupenzucht und die We- Universität und wurde nach ihrer Rückchen studierte an einer amerikanischen berei. Jetzt sind schon viele Frauen vorhanden, die auf kommerziellem, wissen- des offiziellen Tagblattes cKuo Min News», kehr in die Heimat politische Mitarbeiteria schaftlichem und Unterrichtsgebiet arbeiten. Die erste chinesische in dem sie viele beachtete Artikel schreibt. Unternehmung, Von der Höflichkeit auf der Landstrasse Beispiel aus dem Leben Das haben Sie nicht übel gemacht, Herr unbekannter F. BJ Auch ich gehöre zu jener Sorte von armen Fussgängern, denen die wandelbare Gunst der schweizerischen Automobilisten schon zu schaffen machte. Gewöhnlich bin ich ja nicht in der Lage, jeden Tag meine Hände flehend gegen ein herannahendes Auto erheben zu müssen, aber die Situation hat es eben doch schon dutzendmal ergeben, dass ich vielleicht mehrere Stunden auf Schusters Rappen auf ziemlich befahrenen Landstrassen gehen musste, und ich habe es schon gewagt, meine Hand schüchtern gegen ein herannahendes Auto zu zücken, aber in neunzig von hundert Fällen war das Ergebnis ein flüchtiger, fast geringschätziger Blick auf der einen Seite und stiller Aerger anderseits. Von jenen traurig gesenkten und — flehenden Blicken aus überstaubtem Antlitz nach dem Fahrer gar nicht zu reden, hier schien immer plötzlich jedes Verständnis aufzuhören. Ich bin mir persönlich klar darüber, dass die Sache mit dem Einladen von Kunden ihre verflixten Haken hat, ich will sie gar nicht erst erwähnen, doch behaupte ich voll und ganz, sie geben dem Automobilisten doch nicht das Recht, den Pussgänger überhaupt zu ignorieren, wie er es heute in der Schweiz noch tut! Es hängt natürlich auch von dem Charakter des Einzelnen ab, wie er sich dem Automobilisten, der ihn freundlich einlädt, gegenüber verhält. Als pikanter Leckerbissen sei zum Schlüsse folgendes Histörchen serviert, das sich wirklich zugetragen hat und das ich kürzlich erzählen hörte: Hatte da ein junger Mann seinen Zug verpasst, und er machte'sich ziemlich resigniert auf den langen Heimweg. Er wurde plötzlich von einem Auto überholt, und die Situation — eben die ich oben schon erwähnte — liess ihn dem Wagen zuwinken. Das Automobil stand still, und zu seiner grenzenlosen Ueberraschung bemerkte der junge Mann im Wagen eine einzelne nette Dame, gleiches Alter, Donnerwetter I Die Beherrschung verliess ihn, wie er mir erzählte, und er hätte ziemlich dumm ausgesehen. Die junge Dame wirkte durch ihre Natürlichkeit sehr beruhigend, das Endergebnis soll jedenfalls ein intensiver Plausch gewesen sein, dem bald an einem andern Tage ein'zweiter nachfolgte. Aus dem durch einen Zufall zusammengewehten Paar wurde ein Turteltaubenpärchen — jedenfalls ist er heute wohlbestallter Ehemann, und das Auto soll bei den beiden in hohen Ehren stehen ! Dass also eine Autobekanntschaft nicht unbedingt eine Belästigung für den Automobilisten selber zu sein braucht, das wollte ich mit diesem .Beispiel aus dem Leben beweisen. Der Schreiber des Erlebnisses in England hat gewiss recht, hier in der Schweiz habe ich jedenfalls noch keinen Automobilisten gesehen, welcher einen Fussgänger freiwillig zum Mitfahren einlud. Jedoch möchte ich bemerken, dass es mir schon öfters passierte, dass ich, auf der Strecke Thun- Bern besonders, von Passanten angehalten wurde; meistens wollten sie mitfahren. Ich habe sie in fast allen Fällen mitgenommen. Aber einmal kam es vor, dass zwei solcher Gäste aus meinem Wagen andere Fussgänger belästigten und ihnen unangenehme Sachen zuriefen, wonach ich sie auslud. Wenn nun ein Automobilist Fussgänger mitfahren lässt, übernimmt er schliesslich auch die Verantwortung über sie auf sich. Es gibt viele Fahrer, deren Gäste nicht versichert sind oder die ihre Fahrgäste nicht versichert haben. Was nun, wenn die Gäste durch einen Unfall geschädigt werden? Dies ist nur eine Voraussetzung. Wie ich dem Aufsatz nach schliesse, geht der Schreiber oft zu Fuss auf Exkursionen und dadurch sollte er eigentlich seine Leistungsfähigkeit im Gehen kennen. Dass eine Distanzverrechnung vorkommen kann, ist natürlich klar, jedoch habe ich das Gefühl, dass dieser Herr auf ein Mitgenommenwerden von einem Automobilisten schon zu Anfang rechnet; es scheint jedenfalls bei ihm mehrfach vorgekommen zu sein, dass er Automobile anhält; denn er schreibt: t... wie in allen Fällen der betreffende Automobilist bereitwilligst stille hielt und mich gerne mitfahren liess». Dass ihm in der Schweiz das gleiche Glück wie in England nicht widerfahren ist, lässt sich vielleicht durch die Ungleichheit des Engländers vom Schweizer erklären. Bei dieser Gelegenheit möchte ich an. gewisse Unarten, die die Fussgänger in der Schweiz an sich haben, erinnern; z. B. viel zu spätes Ausweichen auf früh genug gegebene Signale hin, Belästigungen, Grobheiten, die dem Fahrer auf alle möglichen Arten nachgebrüllt oder zugerufen werden, oft sieht man noch Leute nach Steinen grei- Unsere Diskussion: A.B., Basel. Gegenseitige Höflichkeit! fen dies ist sicher schon vielen schweizerischen Automobilisten begegnet. Kein Wunder, dass dann der Automobilist mit dem Fussgänger auch weniger freundlich verfährt. Es mag sein, dass die Fussgänger in England dem Automobilisten disziplinierter begegnen als in der Schweiz. Solange das Publikum auf der Strasse dem Automobilisten nicht freundlich gesinnt ist, solang* wird der Automobilist sich auch in seinem Benehmen nicht ändern ! Hoffen wir jedoch, es werde die Aenderung bald stattfinden I F. Z., Bern. Trau, schau, wem? Dieses Thema darf weder uneingeschränkt mit cFür» noch «Gegen» beantwortet werden, sondern eher mit cTrau, schau, wem». Aus meiner langen Fahrpraxis könnte ich gerade so viele Fälle zitieren, die dafür sprechen, als solche dagegen. Es seien heute vorerst 2 Fälle erwähnt, die zeigen, dass die Vorsicht des Autlers in dieser Frage nicht immer so unberechtigt ist. Auf einer Fahrt nach Italien über den Grossen St. Bernhard hält mich hinter Liddes ein Bursche von ca. 25 Jahren an und bittet, ihn bis zum Hospiz mitzunehmen. Mein Eindruck auf den ersten Blick war wirklich schlecht, aber man konnte sich ja für einmal täuschen. Ich sagte zu. Wir sprachen auf dieser gottverlassenen Gegend keine 10 Worte miteinander, und ich war beständig bereit, jede Bewegung zu parieren. Wir kommen endlich nach Bourg-St, Pierre. Hier Polizei- und Papierkontrolle. Der Bursche steigt aus und reisst aus. Er wird rasch eingefangen, und schon bringen sie ihn gefesselt daher. Aus dem Verhör ergab sich, dass es sich um einen längst gesuchten Verbrecher handelte, der wohl beabsichtigt hatte, auch den Mönchen auf 2500 m Höhe einen Besuch, abzustatten. Ich wurde natürlich ebenfalls einvernommen, und wären meine Papiere nicht lückenlos in Ordnung gewesen oder hätte man meiner Darstellung nicht geglaubt, so hätte ich bis zur gänzlichen Abklärung auch dort bleiben müssen. Der Fall zeigt, dass der Autler mit dieser «Höflichkeit auf der Strasse» sehr oft eine grosse Verantwortung auf sich nimmt. Dass es auch Mitfahrer gibt, die dazu noch sehr unbescheiden sind, möge nachstehende Episode zeigen. Ich fahre an einem heissen. Samstag nachmittag im offenen Wagen nach Zürich. Unterhalb Stein-(Säckingen) liegt am Strassenbord ein recht anständig gekleideter, ca. 30jähriger Mann mit Stock und Rucksack. Er machte ein recht ermüdetes Aussehen, und ich vermutete, dass er schon ein schönes Stück Weg hinter sich hatte. Ich halte an und frage: «Wo wand Sie ane?» Nach Züri, war die prompte Antwort. Aber doch net z'Fuess? Doch, doch, erwiderte der Mann. Möchte Sie net lieber mitfahre? Doch, gärn, wenn i darf! Gesagt, getan — der Mann sass schon neben mir. Wir unterhielten uns gut. ET stellte sich vor als Holzbildhauer vom Gcetheanum in Dornach, die damals, um der Kunst wiüen, ohne Lohn arbeiteten. Der Zweck seiner Reise war das Zusammentreffen mit einem Freunde, der angeblich von Frauenfeld am Sonntag in Zürich eintreffen sollte. Ich beabsichtigte, ihn am Bahnhofplatz wieder abzusetzen. Aber so ohne weiteres ging das nicht. Der Mann eröffnete mir nun, dass dieser schnelle Transport nach Zürich für ihn nun einen Haken habe. Er stehe jetzt mitten in der Stadt und habe keine Mittel, weder für Verpflegung noch Logis. Wäre er zu Fuss gegangen, so hätte er unterwegs in einer Scheune übernachten und sich auf dem Felde verpflegen können. Er war ja jetzt einen ganzen Tag zu früh in Zürich! «Pumpen Sie mir, bitte, einen Fünfliber, ich werde ihn nächste Woche zurückbringen.» Das waren seine letzten Worte. Ich hätte ihm auch raten können, nochmals etwa 20 km zurückzulaufen, aber ich gab sie ihm, denn er hatte ja recht, und dazu hatte er ja versprochen, die 5 Fr wieder zu schicken. Ich warte zwar nicht mehr darauf. Die Lehre aus diesem Fall war mir mehr als ein Fünfliber wert! B. Z. in Basel. Die Eisschrankfabrikanten. Drei Eisschrankfabrikanten sitzen beisammen. Franzose, Engländer, Berliner... Sagt der Franzose: « Wir haben jetzt eine Eisschrank gebaut, ein Meter hoch, eine halbe Meter dick, und wir haben hineingesetzt einen lebendigen Hahn. Haben wir angemacht ein Feuer darunter von 500 Grad und es lassen brennen einen Tag. Wie wir dann haben aufgemacht den Eisschrank, der Hahn hat noch gelebt. Sagt der Engländer: < Das ist nichts. Uir haben gemacht einen Eisschrank, uas ist zuei Meter hoch und ein Meter dick, haben einen Hahn hineingesetzt und ein Feuer angemacht von 1000 Grad. Nach zuei Tagen haben uir nachgesehen, und der Hahn hat gelebt! » Sagt der Berliner : « Det is janischt. Wir haben Eisschrank jebaut. Fuffzich Zentimeter hoch, zehn Zentimeter dick. Lebenden Hahn rinjesetzt, zujemacht, Feuer anjezünd't von 5000 Grad. Wie wir det Ding nach ner Woche uffmachen is der Hahn dot! » Allgemeines betretenes Schweigen. « Erfroren ! > sagt der Berliner.

N° 74 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE 21 Unsere humoristische Ecke Uierwaldstäf ter - See und Umgebung «Fünfzig Franken oder ich schiesse!> «Hallo, Herr HabeTkolrn. Hatten Sie schöne «Ich habe nur einen 100-Frankenschein, können Ferien.» Sie wechseln?» («Berlingske Tidende.») «Danke, danke! Wir waren im Spital wirklich gut aufgehoben!...» «Zum Teufel, Kellner, jetzt pfeife ich schon eine Der KJleinwagenbesitzer, der einmal m einer halbe Stunde lang nach Ihnen.» Kurve aus Versehen den Richtungsanzeiger auf «Ach, Verzeihung, mein Herr, ich glaubte, es die falsche Seite heraushängt. — wäre eine Nachtigall.» ISfer- Paul nnd Fritz, beides Stifte, gehen spazieren. Ein eleganter Herr fährt in seiner Limousine vorüber. Paul grüsst herablassend. «Ein Kollege von mir. —» «So, was macht denn der bei euch?» «Ach, der unterschreibt nur die Briefe, die ich zur Post bringe.» Der schlagfertige Marc Twain. Der amerikanische Humorist pflegte ein© Zeitlang in einer kleinen, bescheidenen Pension zu essen, deren Tischgäste er durch seine Anzüglichkeiten ärgerte. Bald hatte sich eine geheime Verschwörung gegen ihn gebildet, die Revanche an ihm zu nehmen gedachte. Eines Tages, es war gerade ein hohes Fest und die Wirtin hatte zur Feier des Tages ein besonders solennes Menü ausgearbeitet, gab es Truthahn, und um Mark Twain Der unverhoffte Walfischfana. Show.) «Können Sie Autofahren?» «LeideT nein!» «Dann geben Sie bitte auf meinen Wagen acht!: ken ? » — « Dieses Truthahnbein », antwortete Mark Twain, während er mit dem Messer auf das Stück Holz klopfte, «ist das zarteste Stück, das mir auf den Teller gekommen ist, seit ich bei Ihnen esse ! » Marathontanz in der 247. Stunde abgebrochen. Der New Yorker Staatskommissär für das öffentliche Wohl Hess einen Dauertanz, der in Peeksville in einem öffentlichen Saal veranstaltet wurde, in der 247. Stunde abbre- einen Streich zu spielen, richtete man es sochen, nachdem die Aerzte erklärt hatten, ein,, dass der Humorist ein bemaltes Bein aus dass die drei noch übriggebliebenen Paare Holz bekam. Der Gefoppte aber, ohne mit dem Zusammenbruch nahe seien. Der Kommissar gab bekannt, er wolle auf die zustän- der Wimper zu zucken, fragte die Wirtin gelassen : «Sie haben Ihren Lieferanten gewechselt, nicht wahr ? » — «O nein, Herr tänze im Staate New York in Zukunft verbodigen Behörden einwirken, dass alle Dauer- Clemens, was bringt Sie auf diesen Gedanten würden. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners CH Touring, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Gutgeführtes Hotel an Hauptstrasse, mit grossem Garten-Restaurant — Veranda. Garage — Massige Passanten- und Gesellschaftspreise. Telephon Nr. 49. Familie Kaiser. LUZERtt üotei Monopol-Metropol 250 Bettes. (Gegenüber dem Hauptbahnhof u.in alieruächsterNähe der Dampfschiffländen. 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