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E_1930_Zeitung_Nr.074

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worden sei, der durch

worden sei, der durch Absteigen vom firma, die ihrem Angestellten nicht die Wagen die Passanten davon hätte abhalten können, sich dem manövrierenden erteilt hat und daher als Geschäftsherr nötigen Weisungen über sein Verhalten Lastwagen in gefährlicher Weise zn nähern. Jener Unfall hatte sich aber nach den Schaden ebenfalls aufzukommen hat. gemäss Art. 55 des Obligationenrechts für Einbruch der Dämmerung in einer belebten Strasse Basels ereignet, während im kam nicht in Frage und auch eine Er- Ein Mitverschulden des kleinen Kindes vorliegenden Falle das Manöver des Lastwagens auf dem Lande, in einer nicht nachlässigung der elterlichen Aufsichtsmässigung der Haftbarkeit wegen Ver- sehr verkehrsreichen Strasse und am hellen Tage ausgeführt worden war. Trotzsen Frau wurde abgelehnt, weil in dieser pflicht durch den Kläger und durch desdem war der Gerichtshof der Ansicht, die Hinsicht bei einer kinderreichen Arbeiterfamilie keine strengen Anforderungen ge- im früheren Entscheid geforderten Sicherheitsmassnahmen wären auch hier stellt werden können. Anderseits wurde notwendig gewesen. Vor dem Rückwärtsfahren hatte der Chauffeur unterlassen, denersatz wegen Verlust des künftigen aber der klägerische Anspruch auf Scha- nachzusehen, ob der Kreuzweg frei sei. Versorgers abgewiesen, weil das Kind Während des Manövers konnte er diebeim Unfall erst 14 Monate alt war. Die Strecke nur auf der rechten, nicht auf Klage wurde daher gegenüber beiden Beklagten für 3150 Fr. geschützt (Entscheid der linken Seite nach rückwärts überblicken, und wenn er auch seinen Begleiter angewiesen haben will, nach rück- Der Entscheid enthält eine deutliche vom 1. Juli). wärts Umschau zu halten, so überzeugte Mahnung an Motorlastwagenbesitzer, dem er sich doch nicht, ob seine Weisung befolgt werde. Er hätte aber den Magaziner geben und beiden Angestellten eingehende Chauffeur jeweilen einen Begleiter beizu- zum Absteigen veranlassen sollen, und die Weisungen über das beim Manövrieren Unterlassung dieser Vorsichtsmassnahme einzuschlagende Verhalten zu erteilen. war eine schwere Fahrlässigkeit, die mit Nur auf diese Weise besteht Aussicht, .dem Unfall in ursächlichem Zusammenhang steht. Daraus ergibt sich nicht nur O. R. durch Leistung des dort vorgesehe- dass die sich der Haftung aus Art. 55 die grundsätzliche Haftbarkeit des Chauffeurs, sondern auch die seiner Geschäftsnennen Entlastungsbeweises entziehen kön- W. Autokurse ersetzen unwirtschaftliche Eisenbahnlinien Die Bahn^rsatz-Automobilbetriebe können in der Regel auch bezüglich der Beförderungspreise nicht die gleichen Vorteile bieten, die bei Eisenbahntransport gemäss der gesetzlichen Bestimmungen geboten werden müssten. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass in der überwiegenden Zahl der Fälle bei diesen Betrieben ausgesprochen verkehrsschwache Gebiete bedient .werden, so dass die gemäss der für die Eisenbahnen massgebenden Vorschriften zu betreibenden Bahnunternehmen voraussichtlich erhebliche Betriebszuschüsse erfordern würden, die von den beteiligten Gemeinden, Kantonen oder von der Eidgenossenschaft in dieser oder jener Form aufzubringen wären. Solche Eisenbahnunternehmungen müssten somit als unwirtschaftlich bezeichnet werden. Aber auch die sie ersetzenden Automobilbetriebe können in den wenigsten Fällen Betriebsüberschüsse herauswirtschaften, welche für angemessene Verzinsung und Amortisation der Anlagekostem ausreichen. Die meisten konzessionierten und posteigenen Automobilbetriebe — mit Ausnahme der Alpenposten — erfordern jährliche Zuschüsse von den Gemeinden und von der Postverwaltung. Es darf aber mit grösster Sicherheit behauptet werden, dass diese finanziellen Opfer bei weitem geringer sind als diejenigen, die bei Bahnbetrieben aufzubringen wären. Die verkehrstreibende Bevölkerung und das Teisende Publikum der in Betracht fallenden Gebiete nehmen bei dieser Ordnung der Dinge etwas höhere Beförderungspreise und einige Einschränkungen bezüglich der Beförderungspflicht F'euilletfon (siehe auch No. 73) Ein Plauderstündchen mit Chiron. Sorgfältig gepflegt, mit gebräuntem Teint, der Sportsmann und Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle, sitzt uns Chiron behaglich im Fauteuil gegenüber und plaudert munter und begeistert über seine Rennen, ads hätten sie ihm nie eine Enttäuschung oder lebensgefährliche Momente gebracht. Seit acht Jahren fährt Chiron, der erst die Dreissig überschritten hat, in Rennen mit und hat sie in allen ihren Formen schon mitgemacht. Er ist der festen Ueberzeugung, dass ein Fahrer nur dann die für schwere Bergrennen notwendige Sicherheit und Souplesse erreicht, wenn er durch die strenge Schule der Rundstrecken-Rennen geht. Nur der ausgebildete Rennsportler, der sich auf so und so vielen Circuits die notwendige Ruhe, Denk- und Reaktionsfähigkeit, die absolute Sicherheit in der Bewegung, die leichte Bedienung der Maschine ohne jegliche Brüskierung angeeignet hat, soll sich an Bergrennen heranmachen. Aus diesem Grunde hat er auch schweizerische Fahrer, wie Stuber, deren hohe Qualitäten er erkannt hat, animiert, ihre Ausbildung an solchen Rennen zu vervollständigen. Es gibt keine bessere Gelegenheit, seine gefährlichsten Gegner, überhaupt die Fahrweise jedes Konkurrenten, so gründlich zu studieren wie auf der Rundstrecke. Man gewöhnt sich auch hier am besten das Lampenfieber ab, demzufolge der Anfänger schön ans Aufgeben des Rennens denkt, wenn er nicht gleich von der ersten Runde weg in in Kauf, sind aber dafür weniger mit andirekten Aufwendungen für ihre Transportunternehmungen belastet. Endlich trifft auch hier zu, dass die Strassentransport- Organisationen gegenüber dem Bahnbetrieb wieder andere Vorteile bieten, wie Möglichkeit der Einrichtung vermehrter, zweckentsprechender Haltestellen, Beförderung der Reisenden in die Ortschaftszentren statt auf mitunter von den Ortschaften weit abgelegene Bahnstationen, direkte Domizilbedienung im Güterverkehr, rasche Anpassungsmöglichkeit an die Verkehrsbedürfnisse etc. In Rücksicht auf die heute noch nicht abzusehende Entwicklungsmöglichkeit, welche dem Automobilverkehr offen steht, scheint es in hohem Grad ein GeTsot der Vorsicht, den Bau neuer Bahnlinien reiflich zu überlegen. , ^ Bisher sind wir an die Frage bezüglich des Ersatzes projektierter Eisenbahnlinien durch Automobilbetriebe nur von der grundsätzlichen Seite herangetreten. Wir dürfen erwarten, handgreiflichere Ergebnisse für die Beurteilung des Problems abzuleiten aus der Betrachtung eines konkreten Beispiels eines Bahnersatzbetriebes, der Surbtal-V erkehr s- einrichtungen. Die Surbtalbahn. Die Surbtalbahnfrage reicht weit zurück. Die Konzession für diese Bahn wurde erteilt durch Bundesbeschluss vom 24. Juni 1892. Die Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung einer normalspurigen Eisenbahn von Niederweningen nach Döttingen als Fortsetzung'der Eisenbahn Oberglatt-Niederweningen» datiert der Kopfgruppe liegt. Wie oft ist es Chiron passiert, dass er bis zur Mitte des Rennens um eine halbe, ja vielleicht um ganze Runden zurücklag und doch mit Sieg oder Platz den Tag abschloss. Die Hauptsache beim Rundrennen, so erklärte uns der geistreiche Causeur, ist wohl, die Gegner nicht aus dem Auge zu verliefen. Gilt es deren Vorsprung aufzuholen, so lasse man sich ruhig Zeit dazu und forciere keine Passage, wenn alles auf Tempo fährt, dann wird man unter grösster Kraftanstrengung und äusserster Maschinenbeanspruchung, wenn es gut geht, einige wenige Sekunden oder gar nur Sekundenbruchteile herausschinden. Man darf sich, solange man im Hintertreffen liegt, nicht aus der Ruhe bringen lassen und soll nur dafür sorgen, dass sich der Abstand nicht vergrössert. Jeder Fahrer aber wird einmal in seiner Wachsamkeit, in seinem Tempo wegen Uebermüdung etwas abgeben. Sobald ich dies beobachte, dann ist der Augenblick für mich gekommen, um aufzuholen. Wenn ich jetzt «aufdrehe > und aut Tempo bleiben kann, ist mir ein Gewinn von mehr als zehn, vielleicht zwanzig bis dreissig Sekunden gewiss. Chiron war der Erste, der schon letztes Jahr, anlässlich des ersten Berninarennens, die Anregung geäussert hat, man solle auf den Kilometer-Lance verzichten und dafür die wunderbare Shellstrasse in einen Circuit von 12 bis 15 km einbeziehen. Damit würde eine bisher in der Schweiz unbekannte Form des Autorennens gepflegt, die sicher beim Publikum mit Begeisterung aufgenommen würde und die auch den Besuch der St. Moritzer Automobilwoche in sehr günstigem AUTOMOBIL-REVUE 1930 — #o 74 vom 6. Januar 1914. Am 27. Dezember 1915, also während des Krieges, ist der Bau, zu dem die Bundesbahnen beauftragt werden sollten, zum Bundesgesetz erhoben worden. Die Kantone Aargau und Zürich hätten an die Baukosten einen Gesamtbetrag von Fr. 70O 000.— zu leisten. Art. 4 überband dem Bundesrat die Festsetzung des Bautermines. Man war sich bewusst, dass die neu einzurichtende Bahnlinie nicht ohne jährliche Betriebszuschüsse auskommen würde. Der Botschaft des Bundesrates entnehmen wir folgende Angaben: «Die Generaldirektion, welche schon damals die Uebernahme des Baues und Betriebes der Surbtalbahn durch die Bundesbahnen mit Rücksicht auf die finanziellen Folgen glaubte ablehnen zu müssen, rechnete mit folgenden Betriebsergebnissen: Total der Betriebseinnahmen Fr. 82,500 Total der Betriebsausgaben » 116,100 Ueberschass der Betriebsausgaben Fr. 33,600 Die Gewinn- und Verlustrechnung hätte gemäss den Berechnungen mit einem Defizit von Fr. 112,100 abgeschlossen. Der Bundesrat war aber der Ansicht, dass es sich voraussichtlich nicht um einen bleibenden Ausgabenüberschuss handeln werde, sondern es werden sich, wie dies auf der Linie Dielsdorf-Niederweningen geschehen ist, die Verhältnisse allmählich bessern.» Zufolge der Rückwirkungen des Krieges auf die -wirtschaftliche Lage unseres Landes im allgemeinen und unserer Staatsbahn im besonderen, ist der Bau der Surbtalbahn verschoben worden. Auch während den ersten Nachkriegsjahren gestattete die kritische finanzielle Lage der Bundesbahnen nicht, den Bau in Angriff zu nehmen. Im Jahre 1924 ist dann die Frage wiederum ins Rollen gebracht worden und.die Bundesbahnen haben für den projektierten Bahnbau neue Berechnungsgrundlagen aufgestellt und dessen Wirtschaftlichkeit einer abermaligen eingehenden Prüfung unterzogen. Inzwischen war aber im Verkehrswesen als neues Moment die rapide Entwicklung des Automobilverkehrs in Erscheinung getreten, welche geeignet sein konnte, den Dingen eine vollständig neue Wendung zu geben. In dem aufschlussreichen Schreiben vom 2. Juli 1926 an die Regierungsräte der Kantone Aargau und Zürich fasste die Generaldirektion der Bundesbahnen die Ergebnisse der neuerlichen, den'geänderten wirtschaftlichen Verhältnissen Rechnung tragenden" 1 Erfragsbefechnungen für die Surbtalbahn zusammen, welche diesen. Bahnbau in vermehrtem Masse als ein für die Bundesbahnen wirtschaftlich äusserst ungünstiges Unternehmen bestätigten. Die Betriebseinnahmen wurden im Jahre 1926 geschätzt: Für den Personen-, Gepäckund Tierverkehr auf Fr. 90,000, für den Güterverkehr auf' Fr. 50,000. Die Berechnung der reinen Betriebsausgaben ergab einen Betrag von Fr. 280,000. Der Ueberschuss der Betriebsausgaben würde sich auf Fr. 173,000 pro Jahr stellen und der Abschluss der Gewinn- und Verlustrechnung würde einen Ausgabenüberschuss von jährlich mindestens Fr. 331,900 ergeben. Die Baukosten der Bahn «betreffend den Bauwürden sich trotz allen Vereinfachungen des Projektes auf Fr. 4,500,000 belaufen. In diesem Betrage sind die Kapitalanlagen für das Rollmaterial und die Aufwendungen, die für I Sinne zu beeinflussen bestimmt wäre. Die Diskussion über ein solches Projekt ist ja, wie unser St. Moritzer fr.-Berichterstatter mitgeteilt hat, dieses Jahr neuerdings aufgenommen worden, wobei sich vor allem auch Herr E. Bugatti für diese Bereicherung des Programmes nachdrücklich interessierte. Nach den. Erfahrungen Chirons hat das Kilometerrennen weitherum etwas abgewirtschaftet, während das Rundstreckenrennen immer mehren der Gunst des Publikums steigt, weil es dem Zuschauer den weitaus grössten Einblick in jedes Rennen gewährt und ihn nicht darauf beschränkt, mit einem kleinen Ausschnitt vorliebzunehmen. Das gilt natürlich auch nur dann, wenn der Circuit nicht zu lang gewählt wird. Sobald er über 20 km oder mehr misst, so geht immer wieder zuviel Zeit verloren, bis die einzelnen Gruppen die Tribüne passieren und um so länger werden die taten Pausen für die Zuschauer. Auch der Toto-Betrieb wird ein ganz anderer bei einem Rundrennen, wie überhaupt keine Konkurrenz an spannenden Einzelmomenten so reich sein kann. Wir hatten während der Trainingstage am Klausen und an der Bernina beobachtet, wie Chiron es seinen Sportkollegen gegenüber nicht an Ratschlägen und echt kameradschaftlicher Hilfe fehlen liess. Wir äusserten darob unsere Anerkennung, die er bescheiden ablehnte. «Sehen Sie,» fuhr er erklärend weiter, «die Zahl der wirklich guten Fahrer, die berufsmässig oder dank genügend eigener Mittel die hauptsächlichsten Rennen des Kontinentes bestreiten, ist sehr gering. Ich meinerseits schätze sie nicht' über zwanzig. Was hätte das nun für einen Wert, wenn sich jeder Fahrer vor jedem Rennen, während dem die Erweiterung der Station Döttingen- Klingnau nötig wären, nicht inbegriffen. (Fortsetzung folgt.) Eine neue Verkehrsstrasse Luzern—Flüelen? In Luzern fand kürzlich auf Einladung der Luzerner Handelskammer unter dem Vorsitz ihres Präsidenten eine erste Sitzung zur Konstituierung eines Initiativkomitees statt, das zur Frage des Baues einer neuen, modernen Verkehrsstrasse LuzeTn-Flüelen Stellung nehmen und ein erstes Programm für die Verwirklichung des Projektes ausarbeiten soll. An der Konferenz beteiligten sich Vertreter der Kantone Luzern, Uri und Nidwalden, ferner waren Delegierte anwesend der Stadt Luzern, sowie weiterer mitinteressierter Organisationen und Verbände. Im Mittelpunkt der Konferenz stand ein Referat von Herrn Rigibahndirektor Dr. Fellmann, Vitznau, der kurz auf die ganze Frage zu sprechen kam. Eigentlich war früher einmal eine linksufrige Bahnverbindung vorgesehen, durch die technischen Schwierigkeiten, sowie auch durch das immer mehr aufkommende Automobil wurde diese Lösung deT Frage wieder in den Hintergrund gedrängt. Eine Strassenverbindung vor» Luzern nach Flüelen dürfte sehr grosso Rendite vor allem auch für die Fremdenstadt Luzern abwerfen. Handel, Industrie und Gewerbe würden durch den Bau dieser Strasse bedeutenden Aufschwung nehmen. Die wirtschaftlich ziemlich isolierten und hier in Frage kommenden Orte würden durch diesen Strassenbau plötzlich eine starke Belebung erfahren. Das Projekt sieht eine 44 km lange Strasse von Luzern nach Flüelen vor, die Strasse würde dabei 6—6,5 m breit sein und eine Maximalsteigung von 10 Prozent aufweisen. Technische Schwierigkeiten stemmen sich der Durchführung des Baues keine entgegen, die finanzielle Seite spielt hier die ausschlaggebende Rolle. Eine an das Referat anschliessende Diskussion ergab, dass alle Anwesenden einstimmig die grosse Bedeutung dieser geplanten Strasse betonten. Nicht in letzter Linie spielt auch die Wichtigkeit, die der Strasse in militärischer Hinsicht zukommt, eine grosse Rolle. Jedenfalls ist heute die Axenstrasse überlastet, und es erscheint als unbedingt notwendig, sie zu entlasten. Es wurde sodann ein Initiativkomitee konstituiert, das noch Ergänzungen erfahren soll. Einstimmig wurde Herr Rigibahndirektor Dr. Fellmann als Präsident des Komitees gewählt. bo. Die Bundesbehörden besichtigen die Strasse von Qandria. Zur Beurteilung der kommenden Strassenarbeiten Lugano—Qandria—Porlezza haben sich vergangene Woche die Vertreter des Nationalrates in Lugano eingefunden. Die Kommission, die aus 11 Nationalräten bestand, denen sich auch Herr Bundesrat Meyer, als Vorsteher des Departementes des Innern beigesellte, schritt den Fussweg nach Qandria ab und kehrte per Motorboot nach Lugano zurück. Als Begleiter der nationalrätlichen Kommission sah man Staatsrat Canevascini, Chef des Departements der öffentlichen Arbeiten des Kantons Tessin. Es isi zu erwarten, dass die Arbeiten bald beginnen und ein beförderliches Tempo eingeschlagen wird. lt. Training und unmittelbar vor dem Austrag als Einsiedler isolieren wollte! Wir sind ja da, um zu gewinnen und zu verlieren. Man muss jeden Ausgang eines Rennens, sei er so oder anders, einzustecken wissen. Bei gleichartigen Maschinen von nämlicher MOH torenstärke etc. kommt es doch nur auf den Fahrer an. Warum soll ich nun nicht mit einem guten Wink oder Ratschlag behilflich sein? Wenn es sich schon um gleichartige Maschinen handelt, dann will ich keinen Vorteil aus irgendeinem nachteiligen Fehler am Wagen des anderen ziehen, sondern es eben auf den Kampf zwischen Mann und Mann ankommen lassen.» Bouriat und Chiron schienen während den Klausen- und Engadiner-Tagen unzertrennliche Freunde zu sein. Chiron bestätigte, dass sie wirklich eine prächtige Freundschaft pflegen, wie sie selbst unter guten Sportfreunden selten zu finden ist. Als beispielsweise Chirons Motor anlässlich des im vergangenen Frühjahr ausgetragenen Grand Prix de Rome zu streiken begann und keine Aussicht mehr war, das Rennen mit dem Wagen erfolgreich zu beenden, da entschloss sich Bouriat, seinem Freunde als dem besseren FahTer seine Maschine abzutreten und selbst auf die Fortsetzung des Rennens zu verzichten, obwohl seine Position und Aussicht ganz vorzügliche waren. Und erst am diesjährigen Bernina- Rennen! Bouriat hatte ja bekanntlich wegen seines höllischen Tempos, das den Wagen in dem Strassenschutt und -staub zum Schleudern brachte, mit einer Mauer Bekanntschaft gemacht. Die Kollision hätte ihn aber nicht gehindert, spätestens nach zwei bis drei Minuten_die Fahrt fortzusetzen, um nicht mit (Schluss siehe Seite 5)

MO 71 _ 1930 Sportnachrichten Der Kilometerlance von Giubiasco. Der am 14. September im Tessin stattfindende Kilometerlance, in Verbindung mit den schweizerischen Eekordversuchen in Kategorien und Klassen, wird den offiziellen Abschluss der schweizerischen Autosportsaison bringen. Die durch den A. 0. des Tessin organisierte Veranstaltung wird bekanntlich auf der prächtigen Strecke Giubiasco-Cadenazzo ausgetragen, dabei gelten für alle Teilnehmer die Bestimmungen des internationalen Sportkodexes. Der erste Start erfolgt um neun Uhr morgens, dabei haben die Wagen die Strecke in beiden Eichtungen je einmal zu befahren. Die Fahrten finden bei jeder Witterung statt. Das Klassement richtet sich nach der absolut besten gefahrenen Zeit; dabei werden aber die Zeiten, die für die Bekordversuche gefahren werden, nicht im Gesamtklassement für den Kilometerlance berücksichtigt, sie gelten lediglich als Eekordversuchszeiten. Die Wagen sind wie gewöhnlich in drei Kategorien eingeteilt: Touren-, Sport- und Eennwagen, von denen jede zehn Klassen von 350 ccm bis 800 ccm umfasst. Auf je drei Wagen entfällt ein Preis. An Spezialpreisen werden ausgerichtet: Ein Preis für die beste Zeit jeder Kategorie, für die beste Zeit des Tages, für die beste Zeit der Amateure in den Kategorien Touren- und Sportwagen und endlich ein Speziaipreis für die beste Damenfahrerin. Bereits hat der Gemeinderat von Giubiasco den Organisatoren einen prächtigen Silberbecher mit Widmung als Ehrengabe überreicht. Die Anmeldungen für den Kilometerlance sind bis spätestens 6. September, 18 Uhr, an das Sekretariat der Sektion Tessin des A. C. S., Quai V. Velä, Lugano (Tel. 21.90), zu richten, zusammen mit der Meldegebühr von 80 Fr. (Postcheck XIa 1817). Dem Angemeldeten wird die Hälfte des Nenngeldess, sofern er am Eennen teilnimmt, wieder zurückvergütet. Die Anmeldungen mit doppelter Nenngebühr werden bis 11. September, abends 18 Uhr, entgegengenommen. Als Sportkommissäre funktionieren voraussichtlich Herr Pierrehumbert, Delegierter des Zentralkomitees und Mitglied der Nationalen Sportkommission, ferner Herr Jules Decrauzat, Präsident der Nationalen Sportkommission. Herr Zwahlen, Präsident der Sportkommission der organisierenden Sektion Tessin des A. C. S., wird als Eennchef amten. bo. Schönheitskonkurrenz und Gymkhana In Lugano. Im Zusammenhang mit dem Grossen Preis der Schweiz für Motorräder findet in Lugano bekanntlich am nächsten Samstag den 6. September eine Internationale Schönheitskonkurrenz für Automobil© statt. Der Anlass ist organisiert von den Sektionen Tessin des A. C. S. und vom T. C. S. unter den Auspizien der Vereinigung « Pro Lugano > und der Hoteliervereinigung. Di© Konkurrenz bringt am Morgen eine Vorschau der Jury und am Nachmittag die Vorführung der besetzten Wagen. Die Einschreibegebühr kann bis 4. September noch eingezahlt werden; da der gewöhnliche Termin schon verflossen ist, beträgt die Meldesumme 50 Fr. Die ebenfalls unter den Auspizien der Vereinigung < Pro Lugano» und der HotelierveTeinigung durch die Sektion Tessin des A. C. S. organisierte Gymkhana findet am Sonntag auf dem Piazzale des Lieeo, nachmittags 14 Uhr 30 bis 17 Uhr statt. Die Einsohreibegebühr beträgt 10 Fr. Meldeschluss 6. September, 18 Uhr. bo. Um die Alpenfahrt 1931. Die Internationale Sportkommission wird am 17. September in den Räumen des A. C. F. in Paris zu einer Sitzung zusammentreten, der am Vorabend ein© Konferenz der an der Organisation der Alpenfahrt 1931 mitwirkenden Staaten vorausgeht. An dieser Sitzung werden Bich Italien, Frankreich, Deutschland, die Schweiz und Oesterreich vertreten lassen, [m Mittelpunkt der Besprechungen wird die Frag© wegen der Aufnahme Ungarns in das Komitee stehen. In St. Moritz äusserte Herr Delmar als Delegierter des A. C. von Ungarn gegenüber Herrn Jules Decrausaz, Präsident der Nationalen Sportkommission, diesen Wunsch. Wie man sieht, begegnet die Alpenfahrt immer grösserem Interesse in ganz Europa, und wenn auch verschiedene Länder an der Organisation mithelfen, so brauchen sie deshalb doch nicht unbedingt bei der Durchfahrt berücksichtigt zu werden, da ia-bekanntlich die Alpen sich nicht durch alle Länder ziehen. bo. • • • Grosser Preis von San Sebastian. Der Grosse Preis von San Sebastian, der dieses Jahr in Frage gestellt schien und bereits abgesagt wurde, kann nun vor allem durch die Intervention des Königs von Spanien doch noch durchgeführt werden. Die A. I. A. bewilligte dem Königlich Spanischen Automobilclub die Durchführung des grössten spanischen Autorennens auf dem berühmten Circuit von Lasarte am 8. Oktober 1930. Das Rennen sieht keine Brennstofformel vor. bo. Der Grosse Preis von Monza, das grosse Sportereignis, steht unmittelbar bevor. Die ersten Meldungen lassen jetzt schon eine grossartige Fahrerbeteiligung voraussehen. Für den Grossen Preis der Automobil© meldete sich bis jetzt Maserati mit 5 Wagen, wovon Arcangeli, Fagioli, E. Maserati und Varzi j© eine Maschine belegen. Alfa Romeo ist bis jetzt mit 3 Wagen vertreten, deren Fahrer u.a. Borzacchini und der Tourist-Trophy-Sieger Nuvolari sein werden. Caracciola und der Schweizer Caflisch, der in Italien lebt, meldeten sich .mit Mercedes an. Auch Talbot hat bis jetzt 3 Maschinen abgeordnet. Fourny schrieben sich mit ihren Bugatti- Rennwagen ein. Als besondere Sensation ist auch die Beteiligung der Firma Duesenberg zu nennen, die bis jetzt durch den amerikanischen Fahrer Beve Stapp vertreten ist. Das Training für das "Rennen am 7. September ist bereits aufgenommen" worden. Der Grosse Preis für Kleinwagen weist bis jetzt zwei Meldungen von Maserati, ein© von D. K. W., und drei von SaJmson auf. Bekanntlich hat die Rundstrecke auf der Ostseite eine Verlängerung erfahren, die sich über 2 Runden ausdehnt und ungefähr 1,5 km beträgt Schon jetzt, mehrere Tage vor dem grossen Sportereignis, umlagern ständig neugierige Zuschauer die Rennstrecke, und wie gross das Interesse für dieses gewaltige Rennen ist, beweisen schon die Autobuskurse von Mailand aus, die seit einigen Tagen Massen von Rennbegeisterten nach dem Autodrom bringen, wo die ersten Vorbereitungen stattfinden. Erster beim Training war der Konstrukteur Alfieri Maserati, der fieberhaft sich für den grossen Tag vorbereitet. Maserati und Fagioli zogen zum erstenmal über die ausgezeichnet hergerichtete Bahn los und erreichten gleich bemerkenswerte Zeiten. Auch Nuvolari, kaum angelangt nach seiner triumphalen Irlandreise, startete in Monza zu seinen ersten Trainingsläufen. Varzi und Le- HORC AUTOMOBIL-REVUE houx fuhren mit dem Sieger der Tourist Trophy ebenfalls, wobei aber Nuvolar mit dem Stundenmittel von 140 km sich an die Spitze legte. Täglich rasen jetzt die Maschinen über die Bahn von Monza, um sich für das grösste Rundstreckenrennen der Welt am nächsten Sonntag vorzubereiten. Der Automobil-Club der Schweiz wird am Grossen Preis von Monza offiziell vertreten sein, und zwar durch die Herren Dr. Mende, Zentralpräsident, Jules Decrauzat, Präsiden* der 1 Nationalen Sportkommission, und Robert von Stürler, Mitglied des Direktionskomitees. bo. Internationales Gaisbergrennen v. Morgen auf Bugatti fährt neue absolute Rekordzeit Das Gaisbergrennen, das den Abschluss der Salzburger Festspielsaison brachte, wurde bei herrlichem Wetter ausgetragen, Die tadellose Strecke und die gute Witterung begünstigten die Fahrer ausserordentlich, so dass die gefahrenen Zeiten teilweise den alten Rekorden das Lebenslicht ausbliesen. Das Rennen zählte indessen nicht zur Euro- Bergmeisterschaft, der ältere Lehoux und Maxpäischen Semniering beansprucht in Oesterreich diese besondere Ehrung für sich. Trotzdem fanden sich eine grosse Reihe hervorragender Fahrer am Starte ein, die den 40,000 Zuschauern vorzüglichen Sport lieferten. Bei den Tourenwagen siegte der Mercedes-Fahrer Wenzler nach eindrucksvoller Fahrt, die Sportwagenkategorie sah den Sieger des Kilometer-Lances von St. Moritz, Burggaller auf Bugatti, auch hier wieder als Ersten. Bei den Rennwagen ging der Berliner von Morgen auf Bugatti mit neuer Rekordzeit, zwei Wochen nach seinem Schauinslanderfolg, wieder als Sieger hervor. Er fuhr die Strecke in der Durchschnittszeit von 89,160 Kilometern, eine Schnelligkeit, die nicht zuletzt auch für die Leichtigkeit dieser Bergstrecke spricht. Von Morgen stellte einen neuen absoluten Gaisbergrekord auf. Die Resultate : Kategorie Tourenwagen. Klasse 500 ccm: 1. Strasser (D.K.W.), 13:50,39. — Klasse 750 ccm: 1. Kohlrausch (B.M.W), 12:29,56. — Klasse 1500 ccm: 1. Jellen (Bugatti), 14:08,69. — Klasse 2000 ccm: 1. Linser (Talbot), 16:27,30. — Klasse 3000 ccm: 1. Dr. Imhof (Daimler), 10:47,70. — Klasse 5000 ccm: 1. Holzermeier (Steyr). 10:26,69. — Klasse 8000 ccm: 1. Wenzler (Mercedes-Benz), 9:46,41 (beste Zeit der Touren wagen). Kategorie Sportwagen. Klasse 750 ccm: 1. Schuhmacher (B.M.W.), 12:18,75i — Klasse 3000 ccm: 1. Burggaller (Bugatti), 8:34,23 (beste Zeit der Sportwagen). — Klasse 5000 ccm: 1. Holzermeier IN ST. MORITZ ERFOLGREICH Die St. Moritzer Schönheitskonkurrenz prämiert alle 3 beteiligten Horch 8. An der Sternfahrt ist Kaisser auf Horch 8 der Zweite und beteiligt sich auf seinem Wege nach St. Moritz ausserdem noch mit grossem Erfolg an einer deutschen Schönheitskonkurrenz und an einer anderen Sternfahrt. Zu ausserordentlich niedrigem Preise ist der Achtzylinder Horch ein prima Reisewagen. Seine Serienkarosserien übertreffen Ihre Wünsche in Schönheit und Bequemlichkeit. C. SCHLOTTERBECK, BASEL, ZÜRICH, BERN (Steyr), 9:56,10. — Klasse 8000 ccm: 1. Spandel (Mercedes), 8:43,48. Kategorie Rennwagen. Klasse 1100 ccm: 1. Richtberg (Spezial), 10:56,15. — Klasse 1500 ccm: 1. Prinz zu Leiningen (Bugatti), 9:02,53. — Klasse 2000 ccm: 1. Fürst Lobkowicz (Bugatti). .8:38,70. — Klasse 3000 ccm: 1. Von Morgen (Bugatti), 7:58,19, beste Tageszeit, neuer Rekord. Stundenmittel: 89,160 Kilometer. Chiron auf Besuch in Zürich. Nachdem L. Chiron sein diesjähriges Pensum in der Schweiz mit dem Doppelsieg am Klausen und der Bernina so glänzend erledigt hatte, galt es für ihn wieder nach der Fabrik zurückzukehren, wo^ihn neue Aufgaben erwarten. Er benützte Mne Rückreise zu •einer eingehenden Besichtigung der Scintilla- Werke in Solothurn, mit deren Produkte er ja dauernd grösste Ehre einlegt. Die > Agence Bugatti in Zürich hatte die glückliche Idee, Chiron zu veranlassen, die Heimreise von Solothurn via Zürich vorzusehen, um so seinen Freunden nochmals Gelegenheit zu geben, in gemütlicher Runde und ohne die Atmosphäre der Renntage näheren Kontakt mit dem hervorragenden französischen Meisterfahrer zu nehmen. Die Sektion Zürich des A. C. S, deren Gastfreundlichkeit und Pflege der Sportkameradschaft über die Grenzen unseres} Landes hinaus bekannt ist, stellte zu diesem Zweck ohne weiteres die behaglichen Clubräume zur Verfügung, wo die Herren Badertscher, Diener und F. Frey die Honneurs für die Sektion machten, während Herr Dr. Karrer die Gäste im Auftrage der Agence Bugatti bewillkommnete. Obwohl der Ferientage wegen mancher prominente Sportsmann der Einladung keine Folge leisten konnte, so vereinigte sich doch eine stattliche Schar von Gästen, unter denen sich auch der hiesige französische Vize-Konsul befand, und hielten abwechslungsweise mit Chiron Cercle, der in seiner liebenswürdigen Art und erfrischenden Lebendigkeit berichtete und selbst dafür sorgte, dass die Unterhaltung nie auf einem toten Punkt anlangte, eine Klippe, die ab und zu ähnlichen Zusammenkünften droht. Nachdem ein exquisites Büffet für die leiblichen Bedürfnisse gesorgt hatte, übernahm es Herr Badertscher beim Champagner, den geschätzten Gast in seiner Muttersprache im Auftrage des A. C. S zu begrüssen. Er gibt dem allgemein empfundenen Bedauern Ausdruck, dass weder Herr E. Bugatti noch sein äusserst tüchtiger und sympathischer Markenkollege Bouriat anwesend sein konnten, und bittet Chiron, ihnen die besten Zürcher Grüsse zu übermitteln. Chiron hat nicht nur den Klausen, sondern auch die Sympathie aller im Sturm genommen. „Er ist frei von jeder Pose und jeder Selbstüberhebung, die leider den einen oder anderen Meisterfahrer verleitet, für sich jeweilen eine besondere «Prima donna»-Behandlung zu verlangen. Für die Organisatoren ist es immer eine Freude, mit Chiron zu verkehren, der sich allen Anordnungen gerne unterzieht und immer bereit ist, die Arbeiten der Kommittierten so gut wie möglich zu vereinfachen und zu erleichtern. Als äusseres Zeichen der Wertschätzung übergibt ihm Herr Badertscher den kleinen A.C.S.-Becher und bittet ihn, ein nämliches Angebinde auch für Herr Bugatti in Empfang nehmen zu wollen. Die Zürcher sind sich bewusst, dass Chiron punkto Renntrophäen verwöhnter ist und wahrscheinlich noch nie einen derart kleinen Becher entgegennahm. Dafür nehme er die Gewissheit mit, dass die Gabe von Herzen kommt und echte Sportfreundschaft für Chiron in Zürcher Kreisen empfunden wird. In schlichten Worten verdankte der so Gefeierte die Ehrung. Er möchte nicht unterlassen, auf die Verdienste von W. Escher hinzuweisen, der ihn als Ersten zur Teilnahme an einem schweizerischen Rennen ermuntert und veranlasst hat und der den ausländischen Rennfahrern immer jede gewünschte und wertvolle Unterstützung zuteil werden lässt. Die Schweiz hat er liebgewonnen und versichert die Anwesenden, dass sie in kommenden Jahren, solange sich Chiron noch in Form fühlt, immer auf ihn zählen können, wenn Rennen von der internationalen Bedeutung eines Klausen oder einer Bernina durchgeführt werden. '«Betrachten Sie,> so schliesst er seine von anhaltendem Applaus gefolgten Worte, «meine jeweiligen Nennungen nicht einfach als diejenigen eines gewissen L. Chiron, sondern als die Anmeldung eines treuen und begeisterten Freundes der Schweiz und ihres Automobilsportes!» Chiron Hess sich im Laufe des Nachmittags auch noch die Damen und Herren des Sekretariatpersonales vorstellen, von denen er freudig begrüsst wurde und für deren Arbeit er ebenfalls treffliche Worte der Anerkennung fand. In selten feiner Stimmung und einer von prächtigem Sportgeist getragenen Atmosphäre, schloss der Abend, der allen Teilnehmern als ein wertvoller Ausklang unserer beiden grossen Schweizer Rennen stets in Erinnerung bleiben wird. Ueber einige interessante und wertvolle Gedanken und Mitteilungen, welche Chiron uns während einer längeren, genussreichen Unterhaituns: vermittelte, ist an anderer Stelle noch die Rede. b.