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E_1930_Zeitung_Nr.082

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1930 - A. C. S. A.C.S. SEKTION BERN. Clubveranstaltungen. Wegen der unbeständigen Witterung konnte die für den Monat August vorgesehene Clubtour nicht ausgeführt werden. Die Ballonverfolgung, die für die zweite Hälfte September vorgesehen war, musste wegen starker geschäftlicher und militärischer Inanspruchaahme des Ballonführers für einige Wochen verschoben werden und wird nun voraussichtlich Mitte Oktober stattfinden. Wir hoffen trotzdem auf eine starke Beteiligung, insbesondere auch deswegen, weil für die Sieger , sehr schöne Preise vorgesehen sind. Der Präsident der Sportkommission. A.C.S. SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. Herbst- und Sauserfahrt nach Berneck. Die Mitglieder und Angehörigen der Sektion St. Gallen- Appenzell des A.C.S. werden auf Sonntag, den 5 Oktober zu einer Herbst- und Sauserfahrt nach dem Gasthaus «Ochsen» in Berneck eingeladen, wo von nachmittags 3 Uhr an eine gemütliche Vereinigung mit Tanz und Unterhaltung stattfinden wird. Der bestbekannte Sänger zur Laute, Hanns In der Gand, der es so trefflich verstanden hat. unsern alten, bodenständigen Liederschatz neu zu beleben, wird mit Liedervorträgen für eine gediegene Unterhaltung besorgt sein. Die Rheintaler Weinbergbesitzer haben allenthalben mit dem Wimmet begonnen, und es wird auf nächsten Sonntag ein guter Sauser versprochen. B. A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Gymkhana, Martinimahl. Für die am 5. Oktober, bei schlechter Witterung am 12. Oktober, im Kasernenhof in Bülach stattfindende Gymkhana der Sektion Zürich des A.C.S., macht sich bereits vermehrtes Interesse bemerkbar. Dieses Jarhr werden zwar die zu bewältigenden Aufgaben den Teilnehmern nicht zum voraus bekanntgegeben, sondern man will, um das vorherige Trainieren zu vermeiden, die gestellten Aufgaben den Konkurrenten erst einen Tag vor der Veranstaltung eröffnen. Das Reglement sieht vor, dass die Veranstaltung als geschlossener Sektionsanlass durchgeführt wird, offen für alle Mitglieder der Sektion Zürich des A. C. S. und deren Angehörige. Es sind alle Personenautomobiltypen mit Verbrennungsmotor zugelassen, die den polizeilichen Vorschriften entsprechen, wobei, um einen gewissen Ausgleich gegenüber den geschlossenen Autos zu schaffen, die offenen Wagen mit geschlwsenem Verdeck zu starten haben. Die Fahrer haben die von der Sportkommission bestimmten Aufgaben zu bewältigen, die am 4. Oktober, ab 14 Uhr, im Clublokal, Waisenhausstrasse 2, Zürich, aufgelegt werden. Die Aufgaben selbst sind so gestellt, dass sie mit jedem Wagentyp gut bewältigt werden können und sind zu einem grossen Teil aus dem täglichen Strassenverkehr gewählt. Die Anmeldungen sind an das Sektionssekretariat, Waisenhausstrasse 2, Zürich, zu richten, wo jede weitere Auskunft erhältlich ist. Für die Teilnehmer sind eine grosse Zahl hübscher Preise ausgesetzt, die Teilnahme jedes Fahrers an der Gymkhana erfolgt auf seine eigene Rechnung und Gefahr. Als weitere Veranstaltung der kommenden Wochen ist für den 18. und 19. Oktober der Besuch des befreundeten Automobil-Club d'Alsace vorgesehen, der am 18. Oktober mittags in Zürich eintreffen wird. Für den Nachmittag ist eine Fahrt auf den Uetliberg oder auf dem See vorgesehen und für den Abend ein geselliger Anlass mit Tanzvergnügen und diversen Darbietungen. Am Sonntag will man die Elsässer Clubfreunde ins Zürcher Oberland und an den See führen und mittags werden sie wiederum den Weg nach Strassburg unter « ihre Räder » nehmen. Am 13. November folgt alsdann das tratidionelle Martinimahl, als Herrenabend durchgeführt, das sich bei den Mitgliedern stets grösster Beliebtheit erfreut und in der langen Reihe züccherischer, geselliger Veranstaltungen besten Klane besitzt. A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Donaufahrt (Schluss). Der zweitletzte Reisetag (21. September) war der Fahrt von Salzburg nach Innsbruck gewidmet. Von Salzburg fuhr man zwar vorerst nach Berchtesgaden, wo noch ein interessantes Salzbergwerk besichtigt wurde, um alsdann dem schön gelegenen Königssee einen Besuch abzustatten. Mittagsrast wurde in Bad Reichenhall gehalten und nachmittags die Fahrt über Lofer, St. Johann, Sohwaz und das burgenreiche Tirol nach Innsbruck fortgesetzt. Man hatte an diesem Tage nicht wenigei als vier Zollämter zu passieren, doch vollzog sich die Zollabfertigung dank der vom Sektionssekretariat getroffenen Anordnungen in kürzester Zeit. In Innsbruck bereitete der Automobil-Club von Tirol den Zürcher Automobilisten einen überaus herzlichen Empfang. Am gemeinsamen Nachtessen entbot Hr. Präsident Köllensperger den Willkomm des Automobil-Clubs von Tirol, während Hr. A. Töndury für die liebevolle Aufnahme dankte und eine hübsche Zinnkanne als Geschenk der Zürcher Sportkollegen überreichte. Der Abend war dem Gesang und Tanz gewidmet, und besonders fanden die prächtigen Vorträge des Liederkranzes Innsbruck und eine Ansprache des Präsidenten des Schweizervereins spezielles Interesse. Am 22. September wurde die Fahrt von Innsüruck über Landeck und den verschneiten Arlberg nach Feldkirch fortgesetzt, wo man sich zum gemeinsamen Mittagessen fand. Ueber das obere Toggenburg, den Ricken und Rapperswil wurde gegen Abend Zürich erreicht, wo man sich nochmals im Restaurant «Metropol» zu einem letzten Beisammensein fand. Die Donaufahrt 1930 der Sektion Zürich des A.C.S. hat den Fahrtteilnehmern eine reiche Fülle grossartiger Reiseerlebnisse vermittelt. Dank des vom Sektionssekretariat ausgearbeiteten detaillierten Itineraires war die Orientierung für alle Fahrer eine leichte, und das Mitführen eines besonderen Reparaturwagens, der von zwei erfahrenen Fachleuten besetzt war, leistete den Fahrtteilnehmern in verschiedenen Fällen sehr gute Hilfe. Die ganze Fahrt konnte ohne jeden Unfall zurückgelegt werden, und auch bezüglich Unterkunft und Verpflegung war an allen Etappenorten aufa. beste vorgesorgt. Das Hotelcoupon-System der Sektion Zürich hat sich auch diesmal bestens bewährt, ebenso-die getroffenen Vorkehren betreffend Zollabfertigung, die diese Manipulationen in Minimalzeit ermöglichten. Die Dcma-ufahrt der Sektion Zürich des A.C.S. hat auch Anlass gegeben, mit den österreichischen und ungarischen Automobilclubs engere freundschaftliche Beziehungen zu knüpfen, und hier darf der besonders gastfreundliche und herzliche Empfang, der den_ Fahrtteilnehmern von Seiten der Automobilclubs von Bayern, Oesterreich, Oberösterreich, Tirol, Salzburg, Steiermark und — last but not least — von Ungarn bereitet worden ist, besonders hervorgehoben werden. Auch die österreichischen und ungarischen Behörden haben sich der schweizerischen Fahrer in sehr entgegenkommender Weise angenommen, und auch die Bevölkerung hat für eine sehr liebevolle Aufnahme gesorgt. Ihnen allen gebührt für diesen herzlichen Empfang der Zürcher Automobilisten besonderer Dank. S. Aus «!«»•« Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜ- RICH, Ortsgruppe Schaffhausen. Einladung zu •unserer ordentlichen Monatsversammlung am Donnerstag, den 2. Oktober a. c, abends 834 Uhr, im Hotel «Löwen», Schaffhausen. Die wichtigen Traktanden erfordern, dass alle Mitglieder pünktlich erscheinen. Anmeldungen betreffend den Sauserbummel am 12. Oktober a. c. werden an der Versammlung entgegengenommen. Auch laden wir alle Berufskollegen zur Mitgliedschaft des Chauffeurvereins Zürich, Ortsgruppe Parkieren in schmalen Strassen. Das Parkieren Schaffhausen, ein, denn durch Einigkeit wird man von Autos ist in England selbst in den schmälsten stark. Kollegen, welche gerne einige gemütliche Strassen gestattet. Und zwar darf an den geraden Stunden unter Berufskollegen verbringen und dabei Wochenta-gen nur auf der rechten Seite, während an' unseren gemeinnützigen Zwecken, wie Sterbekasse, Rechtsschutz, Gratisabonnement der «Auto- an den ungeraden Tagen nur auf der linken Seite parkiert werden, damit der Geschäftsbetrieb nicht mobil-Revue», Veranstaltungen, wie Fachvorträge. zu sehr leidet. Unser Bild zeigt das neue Verkehrszeichen, das zum diesem Zweck in den Dienst Exkursionen teilhaben wollen, laden wir zum Besuche unserer Versammlung ein. G. U. gestellt wird. Verkehrspolizist stellt das Zeichen zum Parkieren « auf der ungeraden Seite » ein. Man beabsichtigt in allen Städten Englands dieso Neuerung einzuführen. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH. Monats Versammlung: Mittwoch, den 1. Oktober 1930, abends 8 Uhr, im Vereinslokal, Restaurant «Du Pont» (1. Stock). Haupttraktanden: Abendunterhaltunjr 1930 und Sauserbummel. In Anbetracht der wichtigen Geschäfte laden wir alle Vereinskollegen zu dieser Versammlung freundlichst ein und erwarten einen vollzähligen und pünktlichen Besuch. Speziell die jungen Mitglieder sollten unbedingt etwas mehr Interesse zeigen. Unser Vereinsorchester wird sich nach seiner Ferienerholung auch wieder einmal hören lassen. Wir werden von jetzt ab an jeder Versammlung Mitgliederkontrolle vornehmen und die chronisch Fehlenden zur Streichung vormerken. Also erscheint vollzählig und reserviert den Mittwochabend für uns. Mit kollegialem Chauffeurgruss Der Vorstand. TOURISTIK Herbstfahrten nach Pilatuskulm. Nach dem regenschweren Sommer hoffen wir auf sonnige Herbsttage, die uns vor des Winters Anfang noch Wärme und Lichtfülle beschere^ sollen. Die Berge werden wieder leuchten unter der blauen Himmelskuppel und die Menschen hinauflocken in die fr«?ie Höhe. Dann füllen sich die Wagen der Pilatusbahn mit fremden und einheimischen Bergfahrern. Jung und alt ist entzückt von der Fahrt durch pjo 82 bunte Wälder, über grüne Weiden und entlang den schroffen Felswänden. Auf Pilatus-Kulm aber ist der Ausblick klar und weit. Durch die sichtige Herbstluft sehen wir gegen Norden über das Flachland hin bis zu den Vogesen, während siegen Süden das Auge geblendet wird durch die Eishänge der Alpen. Für Naturfreunde ist eine Bersfahrt auf den Pilatus höchstes Erlebnis. Auch dieses Jahr führt die Pilatus-Bahn vom 20. September an, an Samstagen und Sonntagen bis zur Betriebseinstellung, Herbstfahrten zu stark ermässigten Preisen. Die Gültigkeitsdauer dieser Billette beträgt für die Rückfahrt 10 Tage. Die an Samstagen gelösten Herbstfahrtsbillette sind am Ausgabetage nicht gültig für die Rückfahrt. Das Hotel Pilatus-Kulm bleibt noch den ganzen September offen und bietet zu massieren Preisen bequeme Unterkunft und gute Verpflegung. Es kann auch im Herbst nicht genug empfohlen werden, auf dem Pilatus-Kulm zu übernachten, um die grossartigen Effekte des Sonnenunter- und Aufganges zu bewundern. Mögen recht viele Naturfreunde von den ermässigten Herbstfahrten Gebrauch machen. Ausschleifen von Zylindern Einpassen neuer Kolben Novalit- und Kolbenringe Gusskolben :—: Ventile et ses hötels de sejour de 1 er ordre. Prix de pension depuis fr. 12.—. I 9 QpCldpnPP Florissant, magnifique jardinsur Lü RGOlUCIlbG le toit- p an orama unique sur le lac. 170 lits. 50 salles de bains et W. C. Tel. partout. Petits appartements modernes. Arrang. p. familles. S'adresser: Pittard Fröres. propr., dir. LASTWAGEN OMNIBUSSE CARS-ALPINS In unübertroffener Konstruktion EIN BESUCH IN UNSEREN WERKEN WIRD SIE UEBERZEUGEN ARB01I • BASEL • MORGES * ZÜRICH Verlangen Sie die Broschüre: „Der neue Saurer-Fahrzeug-Diesel-Motor". EMIL GOETTI, ST. 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N° 82 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 13 S#»«assenv^*l*»h* Spezielle Sonntagsvorschriften für den Winterverkehr in der Schweiz 1. Oktober 1930 bis 30. April 1931. Die speziellen Geschwindigkeitsbeschränkungen an Sonntagen sind ab 1. Oktober für die Mehrzahl der Kantone bis zum 30. April nächsten Jahres aufgehoben. Nachstehend folgt eine Zusammenstellung der noch bestehenden Vorschriften : Aargau: Keine besonderen Bestimmungen. Appenzell Ausser- und Inner-Rhoden: Keine besonderen Vorschriften. Baselland: Sonntage und Neujahr, Weihnachten, Karfreitag (3. April 1931), Ostermontag (6. April 1931), aussororts 30 km, innerorts 18 im. Basel-Stadt: Keine besondern Bestimmungen. Bern: Sonntags, an Allerheiligen (1. November 1930), Weihnachten, Neujahr, Karfreitag (3. April 1931), ausserorts 40 km, innerorts 18 km. Freiburg: Keine besondern Bestimmungen. Genf: Keine besondern Bestimmungen. Glarus: Sonntags ausserorts 30 km, innerorts 18 km. Graubünden: Keine besondern Bestimmungen Luzern: Keine besondern Bestimmungen. Neuenburg: Keine besondern Bestimmungen. Schaffhausen: Keine besondern Bestimmungen. Schwyz: Keine besondern Bestimmungen. Solofhurn: Keine besondern Bestimmungen. St. Gallen: Keine besondern Bestimmungen. Tessin: Keine besondern Bestimmungen. Thurgau: Keine besondern Bestimmungen. Obwalden: Keine besondern Bestimmungen. Nidwaiden: Keine besondern Bestimmungen. Uri: Sonntags und an Allerheiligen (1. November), Maria Empfängnis (8. Dezember). Weihnachten und darauffolgender Tag, Neujahr. Dreikönigen (6. Januar 1931), St. Josephstag (19. März 1931), Ostermontag (6. April 1931), ausserorts 30 km, innerorts 20 km. Waadt: Keine besondern Bestimmungen. Wallis: Keine besondern Bestimmungen. Zug: Keine besondern Bestimmungen. Zürich: Sonntags, an Weihnachten, Neujahr, Karfreitag (3. April 1931), Ostermontag (6. April 1931), ausserorts 30 km, innerorts 18 km. Fürstentum Liechtenstein: Keine besondern Bestimmungen. Zürdiev. Notizen Der Zürcher Mord an einem Automobilisten aus Luzern scheint, nachdem die Angelegenheit beim Publikum fast ins Vergessen geraten ist, doch noch seiner Auflärung entgegen zu gehen. Wie einer Korrespondenz an die « N. Z. Z. » zu entnehmen ist, wurde der Polizei ein jüngerer Mann zugeführt, der seine Geliebte mit dem Tode bedroht hatte. Ueberrraschenderweise trifft das von dem Mörder an der Talstrasse gegebene Signalement teilweise auf den Inhaftierten zu. Der Betreffende befand sich im Besitz einer Schusswaffe und ist übrigens auch des Autofahrens kundig. Die Untersuchung wird nun mit allen Mitteln fortgesetzt und leitet hoffentlich auf die richtige Spur. Unsere Leser erinnern sich wohl noch an die Sammlung, welche wir zugunsten der Hinterlassenen des ermordeten Müller aus Luzern durchführten. Dieselbe fand einen unerwartet generösen Widerhall in der ganzen schweizerischen Automobilistengemeinde, so dass wir der Witwe gegen 15,000 Fr. für die Erziehung der drei Waisen überlassen konnten. Es werden es aber dennoch alle Fahrer lebhaft begrüssen, wenn die ruchlose Tat auch noch ihre gebührende Sühne finden könnte. z. ¥. C. S. AUTOSEKTION ZÜRICH DES T. C. S. Miinchenerfahrt. Die Münchenerfahrt der Zürcher Autosektion des T. C. S. begann gleich unter vielverheissenden Umständen. Das Wetter überraschte die Reiselustigen am Samstag morgen mit einem schönen Herbsttage, so dass die Fahrer von jedem Regen auf der 310 km langen Strecke bis nach München verschont blieben. An die 500 Personen, auf 120 Wagen verteilt, verliessen in kleineren Gruppen und als Einzelfahrer die Zürcher Metropole am Freitag und Samstag morgen. Bis nach München war die Strecke durch besonders angebrachte 300 Pfeile vorzüglich markiert. In der bayrischen Hauptstadt angelangt, mussten die Wagen durch besondere Führer durch das Hochbetrieb aufweisende München geleitet werden. Am Samstag abend wurde dem Münchener Oktoberfest ein erster Besuch abgestattet. Die Mitglieder der Münchener Sektion des Deutschen Touringclubs führten die Zürcher sicher durch alle Fährnisse des riesigen Rummels. Ein gemeinschaftliches Nachtessen im Ratskeller setzte hinter den ersten Tag den Schlusspunkt. Am Sonntag vormittag besuchten die Zürcher in grossen Autocars die verschiedenen Sehenswürdigkeiten von München. Ein Frühschoppen im Hof brau und ein Festbankett im Hotel «Bayrischer Hof», an dem gegen 500 Personen anwesend waren, dabei sehr viele repräsentative Persönlichkeiten, schlössen sich an. Es sprachen die Herren Kommerzienrat Schröder als Vertreter der bayrischen Automobilisten, der Münchener Oberbürgermeister Dr. Scharnagel, ferner der Präsident der Zürcher, Hr. Fehr, und als letzter offizieller Redner Dr. W Bierbaum. Prachtvolle Ehrengeschenke wurden ausgetauscht und begeisterton die zahlreichen Anwesenden. Der Sonntag nachmittag blieb für den Besuch des idyllischen Starnbergersees reserviert. Ein ausführlicher Bericht folgt. Aus dem Inhalt: Klausen-Rennen 1930: Der Austrag am Sonntag. Das Verdeck. Ruhe sanft. Sporttage im Engadin: St. Moritzer Bilderbogen. Die Alpenstrassen Graubündens. Die reichillustrierte Monatsschrift kann ausser Abonnement z. Preise von Fr.1.-, für Abonnenten der Automobil-Revue zu 50 Rappen, bezogen werden bei der Expedition. Der kluge Automobilist trägt nicht nur eine ZENITH-Uhr, er hat sogar in seinem Wagen eine Auto-Uhr ZENITH montieren lassen. För jeden Automobilisten ist die ZENITH Auto-Uhr — der zuverlässige Zeitmesser — unentbehrlich. In dlosor Rubrik nrfiHentlichte Objekte zahl«! «Ina Gebühr von Fr. 10.- tflr ein einspaltiges SO mm hohes Feld; DoppelMder, zweispaltig. Fr. 20.-, dreispaltig Fr. 30.-, {rossen Inserate 46 Cts. pro einspaltige 2-mm-Zeile. 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