Aufrufe
vor 4 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.082

E_1930_Zeitung_Nr.082

Sport i ii JlkusIsincI

Sport i ii JlkusIsincI Nach dem Grossen Preis von Frankreich. Revue der Sieger. Der 21. Sept., der das grösste der französischen Rennen des Jahres brachte und trotz der schlechten Witterung Unmassen von Zuschauern in Pau sah, wurde zu einem Sieg der Vorbereitung, der Sicherheit und der Berechnung. Schlagend zeigten sich die grossen Chancen der Fahrer, die der Rundstrecke von Pau ein grösseres Interesse als nur das eher flüchtiger Rekognoszierungsfahrten entgegenbrachten. Und so wurde denn der Mann Sieger, der sich das ganze Jahr hindurch immer wieder durch seine zähe Kraft und seine Ausdauer bewährte, der auf seinem treuen Bugatti schon mehrere Rennen erfolgreich absolvierte und nun beim grössten Rennen seines Heimatlandes Erster wurde : Etancelin. Man wird sich diesen Namen merken müssen, nicht umsonst nennt man den Fahier fcnmer wieder « le Forceur ». Er gewann mit

N° 82 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Akusstelluns&eri Berliner Salon ohne Moforradindustrie. Der Entscheid der deutschen Mortorradindustrie, an dem kommendes Frühjahr in Berlin stattfindenden Salon nicht teilzunehmen, veranlasste einen Teil der deutschen Oeffentlichkeit zu Rückschlüssen über die Abhaltung der Ausstellung überhaupt. Der Reichsverband der Automobilindustrie sieht sich deshalb genötigt, den unsichern Gerüchten mit einem Dementi entgegenzutreten. Der Entscheid der Motorradindustrie, deren Ausstellung in Berlin schon lange zu einer reinen Händlerschau wurde, beeinflusst die Autoindustrie in keiner Weise. bo. Die Olympia-Automobilausstellung 1930 in London findet vom 16.—25. Oktober statt. Das Ausstellungsgebäude ist durch Erstellung eines neuen Flügels wesentlich erweitert worden. Durch diese Vergrösserung ist es dieses Jahr zum erstenmal möglich, das schon lange gehegte, Projekt, gleichzeitig eine Ausstellung für das Motorbootwesen anzufügen, zu verwirklichen. Diese Bereicherung der Ausstellung wird zweifellos von der Mehrzahl der Besucher lebhaft begrüsst werden, da ja viele Automobilisten gleichzeitig auch dem Motorbootsport huldigen. Besonderes Gewicht ist auch auf die Ausstattung der Abteilung für Garagewesen gelegt worden, spielt doch der Kundenservice und die daraus bedingte neuzeitliche maschinelle Einrichtung der Garagen und Reparaturwerkstätten eine ausschlaggebende Rolle im Automobilgewerbe. Der englische König hat neuerdings das Patronat für die diesjährige Automobilausstellung übernommen und rechnen die Organisatoren wohl nicht mit Unrecht auf einen regen Besuch vom Kontinent her. 7. Vei*l*eB*vsi»«»l Ratifikation der internationalen Uebereinkunit von 1926. Am 23. September hat der Nationalrat, dem ohne Zweifel der Ständerat gleich folgen wird, die internationale Konvention über den internationalen Motorfahrzeugverkehr angenommen, lieber den Inhalt dieser Uebereinkunft haben wir in der letzten Nummer ausführlich berichtet. Folgende Staaten, die schon der Konvention von 1909 angehörten, haben die Uebereinkunft letztes Jahr ratifiziert, so dass für sie Pariser Im « Grand Palais» an der Champs-Elysees in Paris wird am 2. Oktober der französische Automobil-Salon eröffnet, der bis zum 12. Oktober dauert. Hier findet vom 13.—23. November auch die Lastwagen-Ausstellung statt. die Bestimmungen am 24. Oktober dieses Jahres in Kraft treten : Belgien, Bulgarien, Spanien, Finnland, Frankreich, Grossbritannien und der Norden Irlands, Griechenland, Ungarn, Italien, der Freistaat von Irland, Luxenburg, Marokko, Monaco, Norwegen, die Niederlande und Niederländisch-Indien, Polen, Portugal, Rumänien, das Sarr-Territorium und Tunesien. Ebenso die der Konvention von 1909 nicht beigetretenen Staaten Kuba, Aegypten, Lettland, Siam, Uruguay, Sowjetrussland und Jugoslawien. -1. Der internationale Behälter-Wettbewerb zeitigte 14 Vorschläge. Das Preisrichter- Kollegium des internationalen Behälter-(Container) Wettbewerbes trat kürzlich in der Internationalen Handelskammer in Paris unter dem Präsidium von Edmond Chaix (zugleich Präsident des Zentralrates für internationale Touristik) zusammen, um die eingesandten Wettbewerbsarbeiten zu prüfen. Das Kollegium stellt© fest, dass 14 von den eingereichten Vorschlägen den Wettbewerbsbestimmungen entsprechen und richtige Behälter darstellen, die, wie die Definition lautet, vom -A. -ULtoirioToilsa-lon. Eisenbahnwagen direkt auf den Motorlastwagen und umgekehrt verladen werden können, ohne dass die darin sich befindende Ware ausgepackt und wieder eingepackt werden muss. Das Preisgericht wird zwischen dem 15. und 20. Januar 1931 erneut in Paris tagen, um dann über die besten Wettbewerbsarbeiten zu entscheiden. Die Resultate des Wettbewerbes sollen dann noch einer weitern Prüfung unterworfen werden, die den Zweck hat, ein Standardmodell zu konstruieren, das sich für all© internationalen Transporte am günstigsten eignen würde. lt. Wi» £>ftl mhes Neue Arbeitspläne Fords. Henry Ford hat sich, offenbar als Antwort auf die Nachrichten über das beunruhigende Ansteigen der Arbeitslosenziffern sowohl in Europa, wie auch in Amerika, zu diesem Thema geäussert. Der Autokönig vertritt jetzt den Standpunkt, dass die amerikanische Autoindustrie zum 10-Monats-Arbeitsjahr übergehen solle. Ford stellt sich damit prinzipiell in die Reihe der Verfechter der 5-tägigen Arbeitswoche, die vor allem von denjenigen vertreten wird, welche die in Amerika herrschende Arbeitslosigkeit als Folge der Rationalisierung der Produktionsmethoden und Ersatz der menschlichen Arbeitskraft durch verbesserte Fabrikationsmaschinen bezeichnen. Die Anzeichen sprechen dafür, dass die amerikanische Industrie durch die fünftägige Arbeitswoche aktiver werden könnte und die Arbeitslosigkeit teilweise damit überwinden würde, bo. Ford in Deutschland. Unzählige Male hat Henry Ford vor und während seiner Europafahrt erklärt, dass er einzig und allein zu seinem Vergnügen die alte Welt bereise. Jedoch die Katze lässt vom Mausen nicht. Ford hat am 19. September von Baden- Baden aus der Firma Electron-Metall, einer Tochtergesellschaft der I. G. Farben, zu der die amerikanische Fabrik Beziehungen unterhält, einen Besuch abgestattet. Ford hat auch in Deutschland der Presse unzweideutig zu verstehen gegeben, dass er nicht gestört zu werden wünscht und hat es ausgezeichnet verstanden, den Pressevertretern aus dem Wege zu gehen. Aber auch diese Katze lässt das Mausen nicht. Auf etlichen Umwegen ist es dem « Stuttgarter Neuen Tagblatt » gelungen, einiges über die Aeusserungen Henry Fords in Erfahrung zu bringen. Der amerikanische Industrielle gab zu erkennen, dass er in nicht allzu langer Zeit beabsichtige, alle Teile seiner Wagen in Deutschland herstellen zu lassen. In einer Diskussion über die Wirtschaftskrise und ihre mutmasslichen Ursachen widersprach er der von deutscher Seite ausgesprochenen Vermutung, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten vorwiegend durch die politischen Verwicklungen und Auswirkungen bedingt seien. Di© Wirtschaftskrise ist für ihn eine Produktionskrise. Wenn die technischen Erzeugnisse die> Qualität hätten, die sie haben müssten, so würde nach seiner Ansicht auch ihr Umsatz nicht zu wünschen übrig lassen. Ford ist überzeugt, dass in einigen Jahren die technischen Produkte ganz bedeutend gesteigert sein und durch einen neuen Anreiz zum starken Verbrauch bilden werde. -1. Vereinigung Schweizer Pneuhäuser (Union Suisse des maisons de pneumatiques) wird Ihnen in nächster Zeit interessante Mitteilungen machen. Bei Bedarf halten Sie sich am besten an Spezialgeschäfte, die jede Preislage führen. nous sommes en mesure de VQJIS satisfaire dans le plus bref delai. Notre Organisation de vente Nos stations de Service Nos Stocks complets de pieces de rechange sont partout ä votre disposition, et •vous donnent l'assurance absolue d etre toujours servis avec le mazide rapidite et d'efficacite 1 . S. A pour le Commerce des Automobiles FIAT en Suisse Route de Lyon - GENE VE - Route de Lyon Fiat Automobil Handels A.-G. für die Schweiz ZÜRICH, Utoquai 47 AGENCES OFFICIELLES FIAT: J. Minikus, Weinfelden SesesSBIMim » Perret. NeocMtel W. Clirer-Uffely. Moree«