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E_1930_Zeitung_Nr.082

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1930 - NO 82 Vorwärts... ICH lei*lie eine Fremdsprache nach der Methode von Prof. Grand. Selbst mit den wenigen Stunden in der Woche, die mir zur Verfügung stehen, komme ich vorwärts; denn die Methode Grand ist ja für Menschen gedacht, die nur wenig Zeit für das Studium fremder Sprachen verwenden können. Wenn sich innert wenigen Jahren 8000 andere Berufsleute für die Selbstunterrichtswerke von Prof. Grand entschlossen und damit Erfolg haben, so werde doch auch ich zum ersehnten Ziel gelangen, dessen bin ich mir jetzt schon bewusst. Esso, der Superbrennstoff • • • entspricht dem Bedürfnis des modernen Verkehrs. Einerlei, ob im Verkehr der Stadt, auf der langen Strasse durch das Flachland oder den steilen Serpentinen unserer Berge, immer wird es Esso sein, das dem Wagen einen schnellen Start, ein klopffreies, sicheres Fahren und höchste Schnelligkeit verleiht. I Tanken Sie Esso bei densil- • I bernenPumpen,oderausder I geeichten i o-Literkannc. • Cli K3HI1 meine Fremdsprache. Was viele andere über die Methode Grand gesagt haben, trifft zu: Sie führt schnell und gründlich zum Ziel, sie ist unterhaltend und doch im höchsten Mass vorwärtsbringend. Die Sprachwerke von Prof. Grand sind keine Schulbücher. Der Lehrgang ist dank seiner Originalität derart, dass es eine Müsse ist, den Stoff aufzunehmen. S10-100» STANDARD MOTOR OIL • STANDARD BENZIN f7?eCXt7tfC2G%& dank meiner verbesserten Sprachkenntnisse eine gutbezahlte Stelle. Sprachkenntnisse sind heutzutage in allen Berufen die Grundbedingung des Vorwärtsstrebens. Alle, die in fremden Sprachen kundig sind, wissen, dass sie ihr Vorwärtskommen zu einem grossen Teil ihren Sprachkenntnissen zu verdanken haben. Neue Pneus aller führenden Marken Basel zu billigsten Preisen Haus für Auto-Bereifung Grösste Vulkanisieranstalt am Platze Thannerstrasse 21/23 Neugummierungen mit Garantie Telephon Birs. 79.10 Nagelschützer, Occasionspneus Bern Biel nur unterer Quai 10 Gange direkt hinter flau Ureigrakn Xlnstellhalle Reparaturen - Benzin und Oele. - Telephon Ch. 46.54 E. Meyer * Sohn, Bärengraben 6 TOBLER & CO. LAXCCHTHAi Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. Platz für 80 Wagen. Einzige Grossgarage im Kirchenfeld. CHAUFFEUR-SCHULE Reparatur-Werkstätte Auto-Service GARAGE DU LAC Telephon 23.78 Unser Stolz: Zufriedene Kunden BERN: Grand Garage Burgernziel Lanz & Co. A'Z £"112 Spez.-Rep.- Werkstätte Revisionen Good-Year-Stock Autoboxen nipler, Seiler * Cle. l'el. 190 vorm C lioss E. SCHMID Sc Huttwil hwyz ' HIRSCHEN-GARAGE uarage m. Spezial- Reparatur-Werkstätte. Boxen. Mech. Werkstätte. Taxameter Fei. 276. C. Kappeler-Krummenacher. Renau automobile Meiringen Erfolg Tetephon 105. werden Sie haben bei sofortiger Bestellung eines solchen Feldes! MitProf.Grandeinen Schritt vorwärts im Erwerbsleben! Verlangen Sie doch heute noch ein ganz unverbindliches Probeheft. Unsere Probelektion ist vollständig gratis, denn wir mochten Sie nicht zur Anschaffung eines Sprachwerkes veranlassen, ohne Ihnen Gelegenheit gegeben zu haben, anhand einiger Probestunden festzustellen, dass die Selbstunterrichtswerke von Prof. Grand auch Ihnen neue Wege im beruflichen und geschäftlichen Leben zeigen. Die Sprachbücher von f* IT »f f« f> UM 0 111 Prof. Grand erscheinen UU 1 9V KR JCf M S% in vier Sprachen: Französisch, Englisch, Italienisch (Alg Drucksache mit 5 Rp. frankieren) und Spanisch. Jede Ausgabe kann auf Senden Sie mir sofort unverbindlich GRATIS- KSr-uÄunÄ 1^ PROBEHEFT von iSTerungen a oder ng b e ; Französisch * in 100 Stunden Vorausbezahlung Zu ei- Englisch* in 100 Stunden nem Vorzugspreis abon- .. ,. . , * . *nnn*. J mert werden. Italienisch iniOOStunden Spanisch* in 100 Stunden nach der Methode von Prof. Grand. Verlag Hallwag idr_ Abteilung Sprachwerke — • NichtgewOnschtes gefl. streichen. LV erlag, Administration, Druck und Clicherio; HALLWAG A.-O. .Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAQ A.-G.

N°82 19. BCaSt BERN, 30. September 1030 Notizen Ein englischer Stromlinienwagen. Nachdem der Flugzeugkonstrukteur Rumpier und der Zeppelin-Mitarbeiter Jaray mit Stromlinienwagen an die Oeffentlichkeit getreten sind, ist ein solches Fahrzeug nun auch vom Erbauer des englischen Luftschiffes «E 100», Sir Dennistoun Burney, geschaffen worden. Dass es gerade immer Fachmänner der Luftfahrt sind, die eine besondere Vorliehe für den stromlinienförmigen Wagen bekunden, braucht nicht zu verwundern. Vom Luftfahrzeugbau her sind diese Leute eben gewohnt, den Luftwiderstand als einen Todfeind zu betrachten. In ihren Augen ist die gegenwärtige, mehr oder weniger kastenförmige Karosserie ein Greuel. Tatsächlich bietet sie ja auch bei hohen Geschwindigkeiten einen viel grösseren Widerstand als ein Körper von gleichem Eauminhalt, dessen äussere Formgebung «windschnittig» ausgeführt ist. Mit dem Zunehmen der Schnelligkeit der modernen Fahrzeuge gewinnt die Frage der Verringerung des Luftwiderstandes immer grössere Bedeutung. Dieser Widerstand steigt ja nicht nur einfach proportional mit der Geschwindigkeit, sondern ungefähr quadratisch, d. h. bei doppelter Geschwindigkeit ist der Luftwiderstand schon viermal so gross, bei dreifacher Geschwindigkeit neunmal so gross als bei einer Geschwindigkeit 1. Zum grössten Teil wird die Maximalgeschwindigkeit eines Automobils durch den Luftwiderstand begrenzt. Bei dieser Geschwindigkeit werden dann mehr als 75 % der Motorleistung zur TJeberwindung des Luftwiderstandes in Anspruch genommen. Gelingt es also, durch windschnittigere Formung des Wagens den Luftwiderstand zu verringern, so kann mit derselben Motorleistung eine höhere Maximalgeschwindigkeit, oder die bisherige Geschwindigkeit mit einem schwächeren Motor erreicht werden. Dass dabei die Windschnittigkeit ziemlich viel ausmacht, haben wir schon mehrmals bei der Besprechung des Jaray- und Eumplerwagens hervorgehoben. Der Wagen von Burney, dessen Formgebung hinsichtlich der «Windschnittigkeit» nicht einmal besonders gut ist, weil der Konstrukteur die Bequemlichkeit der Fahrgäste nicht einschränken wollte, legt einen deutlichen Beweis dafür ab. Mit einem Motor von nur 2956 ccm Inhalt erreicht er mit Leichtigkeit 130 Stundenkilometer, während die Geschwindigkeit auf 115 Stundenkilometer fiel, als die Karosserie weggenommen wurde. Der Aufbau des Burneyschen Wagens ist aber auch in konstruktiver Hinsicht sehr interessant. Aus der beistehenden Skizze geht hervor, dass die ganze Motoranlage mitsamt dem Getriebe nach hinten verlegt ist. Nicht nur Hess sich so die stromlinige Form leichter und konsequenter durchführen, es ergaben sich die weiteren Vorteile, dass der Passagierraum vollständig innerhalb des Eadstandes liegt, wo die Federung bekanntlich besser ist als über einer der Achsen; dass durch den Wegfall der Kardanwelle der Wagenboden fast beliebig niedrig verlegt werden konnte; und dass die Uebertragung von Geräusch, Wärme und Geruch vom Motor in den Passagierraum fast vollkommen verschwindet. Der Motor ist ein Beverley-Barnes- Achtzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Das Getriebe besitzt vier Gänge, wovon der dritte direkt wirkt und der vierte, wieder übersetzte Gang durch Schraubenverzahnung geräuschlos gestaltet wurde. Der Antrieb der Hinterräder erfolgt vom fest am Chassis eingebauten Winkelgetriebe aus durch zwei kurze Gelenkwellen. Die Kühler sind beidseitig des Motors angeordnet und ragen teil- Abb. i. Der Burney-Stromlinienwagen von hinten. Bei geöffneter Motorhaube. Maa beachte die gute Zugänglichkeit des Motors. N