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E_1930_Zeitung_Nr.081

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Eme unbedienie Barriere.

Eme unbedienie Barriere. Ein Leser meldet uns- A.m 12 September war die Bahnbarriere an der Moosmattstrasse in Luzern beim Passieren des Zuges (Luzern ab 7.38) ohne Bedienung. Offenbar musste dieser Zustand von der Maschine aus bemerkt worden sein, indem der Führer durch Pfeifensignale Verkehrsunfälle verhüten konnte. Weg mit den Niveauübergängen 1 H. in L. Ein Beispiel echter Hilfsbereitschaft. Ein Leser unseres Blattes, der über eine unerwartete Hilfeleistung bei einer Panne sehr froh war. legt Wert darauf, dass man nachstehenden Fall als Beispiel uchler Hilfsbereitschaft erwähne • « An einem kühlen Abend kehrte ich mit meinem Wagen von Zürich nach Uster zurück und erlitt bei Dübendorf eine Panne, die kaum vor Mitternacht zu beheben war. Ich versuchte durch Signale Autos, die von Zürich her kamen, anzuhalten. Mehr als 10 Autos passierten, ohne dass sich jemand zu meinem Auto, das allerdings etwas abseits lag, wagte, um mir Hilfe zu reichen und nach Uster Bericht zu bringen, man möchte uns alle — wir waren vier Personen — abholen lassen. Endlich um 00 Uhr 30 kam ein Motorfahrer. namens Sp., der sich anbot, nach Uster Bericht zu geben. Gesagt, getan. Um 1 Uhr 30 war meine Limousine und die vier Insassen zu Hause. Ich frage mich: Waren die Insassen der übrigen Automobile, die während meiner Wartezeit passierten, tatsächlich so ängstlich? > E. in U. V/er hat das Verkehrszeichen zu geben? Ein weitgereister Fahrer, der sich mit der Zeichengebung der Zürcher Verkehrspolizei nicht einverstanden erklären kann, schreibt uns: Ich fuhr gestern bei etwas lebhaftem Verkehr, von der Quaibrücke kommend, gegen den Bellevueplatz, Richtung Bämistrasse; vor mir war bereits ein Wagen, der auf das Verkehrszeichen des diensttuenden Polizisten warten musste. iDa dessen Richtung die gleiche war wie die meine und der Polizist die Richtung frei gab, fuhr ich ebenfalls mit dem nötigen Abstand los. Damit war aber der betr. Beamte nicht einverstanden und erklärte mir, dass es hier bei < uns » keine Kollektivzeichen gä-be, sondern jeder Wagen erhalte sein spezielles Verkehrszeichen. Ich war schon in ^rösseren Städten Deutschlands, ich war in Paris und Mailand, nur um die grössten Städte aufzuführen, aber nirgends fand ich diese wunderbare Einrichtung des Individualzeiehens. Nun, dafür haben wir auch den besonderen Vorzug, Zürcher sein zu dürfen. Das andere Beispiel. Ich fuhr heute morgen gegen neun Uhr die Bahnhofstrasse abwärts gegen den Paradeplatz. Sie wissen ja, wie jeder Automobilist weiss, dass hier nur Embahnßtrassen existieren: ich kann also nur in einer Richtung und zwar nach der unteren Bahnhofstrasse zu fahren. Deshalb gab ich nur ein kurzes Hornzeichen, um die Aufmerksamkeit des Polizisten auf mich zu lenken. Aber was tat der Herr? Er hielt die Arme in jener bekannten fragenden Stellung von sich, die da heissen soll: na, was willste?, um gleich darauf sich weit über seinen Kommandoturm zu lehnen und mir zuzurufen: « Sie nahen das Zeichen zu ;eben und nicht ich. > So, nun wissen wir Automobilisten, was wir zu tun hahen: erstens haben wir den Vorzug, unsere speziellen Zeichen einerseits zu empfangen und zweitens haben wir unserseits auch Zeichen zu geben. Welch Tohuwabohu! Möge es dazu beitragen, dass unser so « geregelte » Verkehr in noch mehr geregeltere Bahnen gelenkt werde, und hoffen wir ferner das beste, dass aus dem gegenseitigen Armschwenken an den betr. Verkehrsstellen nicht allzuviel Karambolagen und ein innigeres gegenseitiges Verständnis zwischen Automann und Hermandad stattfinde. Fr. A. S. Der verhängnisvolle Jass. Man schreibt uns: Match werden durch langes Fahren oder auch im Kartenspiel, kann jedem Autobesitzer mal blühen, dass aber in beiden Fällen das Auto demoliert werden kann, gehört glücklicherweise zu den Ausnahmen. Indessen wurde ein solcher Vorfall in den letzten Tagen in Aarau zum Ereignis, als von den parkierten Wagen ein Startender des Nachbars Kotflügel zum guten Teil von einer Seite mitnahm. Ausser der richtigen Abdrehung des Lenkrades vergass der Missetäter ausserdem, sich zum Schaden zu stellen, indem er englisch verschwand. Wer hatte es nun getan? Guter Rat war teuer. Alles, was der Geschädigte noch wusste, war, dass neben ihm ein dunkelblauer Ford gestanden hatte. Auf telephonische Fahndung bei den verschiedenen Ausfallorten rings um Aarau kam prompt die Meldung aus Wildegg, es hätte eben ein Ford passiert) gesehen hatte der Posten ihn nicht, aber das Hörn gehört, es musste ein Ford gewesen sein. Auf Weitermeldung nach Brugg und Baden kam in nützlicher Frist aus Brugg die Meldung, der Ford sei angehalten und hätte sich als Uebeltäter bekannt. Man darf also in diesem Falle der aaigauischen Polizei ein Sträusslein winden, die die Autos nicht nur an den Nummern und Plaketten kennt, sondern schon äs» Hörn. S. Fliegende Polizei und Durchführung der Kontrollen. Man schreibt uns: Eine fliegende Automobilkontrolle fand am 18. August auf der Strecke Bern-Thun bei Steffisburg statt. Es sei auf folgende Tatsachen hingewiesen: An besagter Stelle befand sich letzten Montag nachmittags eine vier- oder fünfköpfige Polizeimannschaft, welche die von Bern kommenden Wagen anhalten liess. Die Begrüssung, wenigstens dem Einsender gegenüber, war wörtlich folgende: «Cheut d'Ihr nit langsam fahre? Was isch de das für ne cheibe Fahrerei? Mir müesse de dank immer die Tote ga zämeschufle» etc. Darauf folgte eine eingehende Prüfung der Fahrausweise, de* Lichtes, Auspuffverschlusses, der Bremsen, der Signalapparatur und der Lenkstange. Die Art und Weise, wie dies geschah, wird man wohl kaum einem Anstandsbuche abgelauscht haben! Es gehört hier nur die Bemerkung her: C'est le ton qui fait la musünie, aher vielleicht auch: si ta cuisse. k. Nach Art. 46 des Konkordates über eine einheitliche Verordnung betreffend den Verkehr mit Motorfahrzeugen hat die Behörde das Recht, jeden Fahrer anzuhalten. Das cWie?> dürfte wohl eine andere Frage sein. Einer der betreffenden Behördevertreter versicherte den Einsender, er könnte wegen zu raschem Fahren nicht belangt werden. Gerade deshalb schien ihm auch die Beweisführung mit den «zusammenzuschaufelnden Toten» durchaus unangebracht und leidlich mangelhaft. Die ganze Kontrolle dauerte etwa eine Viertelstunde! AUTOMOBIL-REVUE 1930 - Es sei allerings noch darauf aufmerksam gemacht, dass der dort anwesende «Haüptpolizeimann» ein korrektes Verhalten zeigte. Immerhin gestatte man die Frage: Muss man sich heute als Automobilist stets noch eine so unfeine Behandlung gefallen lassen? Was meinen andere Fahrzeuglenker dazu? H. in B. Nachsatz der Redaktion: Gegen eine Prüfung der Wagen ist im Interesse der Verkehrssicherheit nichts einzuwenden, hingegen darf der Automobilist auf eine gerechte und höfliche Behandlung Anspruch erheben. Eine Anregung für kommende Schweizer Rennen. Ein Sportfreund' schreibt uns: «Als grosser Freund und Anhänger von autosportlichen Anlässen gestatte ich mir, an die Adresse des Organisationskomitees von Klausen und Bernina eine kleine Anfrage bzw. Anregung zu machen zum gef. Studium. Wenn man Gelegenheit hatte, die Rennen allgemein, das Können und die Energie der Fahrer zu beobachten und zu bewundern, so erhält die ganze Veranstaltung anlässlich ;ler Preisverteilung eine kleine Trübung. Erst kürzlich am Bernina- Rennen konnte man wieder die Beobachtung machen, dass eben nur die reglementäre Anzahl Fahrer mit Preisen bedacht werden konnten. Die ?rössere Zahl geht ganz leer aus. Wenn man das Rennen allgemein betrachtet, was setzt jeder Fahrer ein? In erster Linie das eigene Ich, Wagen und Einsatz. Ich glaube bestimmt, das-s auch diejenigen Fahrer, denen FOTtuna weniger hold war, etwas berücksichtigt werden dürften. Es wäre doch möglich, in Form von Trost- oder Aufmunterungspreisen diesen ein kleines Andenken zu schaffen, die gleich den andern ihr Bestes hergaben im Interesse des schönen Sportes. Wenn man z. B. beobachten konnte, dass in einer Klasse nur ein Wagen fährt und der betr. Fahrer bei weitem nicht die gute Zeit eines andern Fahrers in anderer Klasse gefahren ist, nun wohl oder übel der Erste sein muss. Es wäre sicher möglich, derartige Härten für später auszumerzen und in der angeregten Form etwas zu schaffen zur grössten Freude der Letztplacierten. Auch die Klasse 3000—5000 cem wäre eventuell einer Reorganisation wert. Es sind sicher viele Sportfreunde mit mir einig, wenn in dieser Beziehung für spätere Rennen etwas geschaffen werden könnte, da der Unterschied doch etwas gross scheint.» E. Seh. in G. BüdieHisch NO 81 Dr. J. Buser: Das schweizerische Posfverkehrsgesetz. Kürzlich ist vom Polygraphischen Institut in Zürich, achon. sechs Monate nach dem erstmaligen Erscheinen auf dem Büchermarkte, die zweite Auflage des Kommentars über das schweizerische Postverkehrsgesetz von Dr. J. Buser, Sektionschef der Oberpostdrrektion, herausgegeben worden. Man begreift, dass die erste Auflage so lebhaften Anklang gefunden hat. Sicher wird auch die zweite, beinahe unveränderte Auflage dieser, besonders auf die praktischen Bedürfnisse zugeschnittene Ausgabe des Postverkehrsgesetzes, jedem Geschäftmann sehr willkommen sein. Der 260 Seiten starke Band enthält ungekürzt und in fortlaufender Reihenfolge den Text des schweizerischen Postverkehrsgesetzes und ausserdem die wichtigsten Bestimmungen der VolLnehungsverordnung I (Postordnung), die jedoch nicht in einem besonderen Teile abgedruckt, sondern nach den Artikeln des Gesetzes, auf die sie sich beziehen, in die Erläuterungen eingearbeitet sind. Der Kommentar ist hauptsächlich das Handbuch für den Gebrauch der Postbeamten einerseits und der Postbenützer andererseits gedacht und verzichtet auf lange theoretisch-rechtliche Erörterungen ohne unmittelbare praktische Bedeutung. Trotzdem bat es Dr. Buser verstanden, in prägnantester und leichtverständlicher Form die Grundlagen des Gesetzes darzustellen, so dass die Benützung des Buches nicht nur in tausend praktischen Fällen von Nutzen sein, sondern auch eine Vertiefung der rechtlichen Kenntnisse mit sich bringen wird. Die Einleitung bietet uns eine recht anschauliche Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Postrechtes, der staatsrechtlichen Stellung der Post sowie ihrer Organisation und schliesslich eine Uebersicht über die Rechtspflege in Postsachen. Im allgemeinen Teil finden wir eine sehr eingehende Behandlung des Postregals, der Postpflicht, des Postzwanges und des Postgeheimnisses. Ihr folgt eine Zusammenstellung der verschiedenen Arten von Personenbeförderung und Postsendungen. Ein namentlich auch für Presseleute sehr interessanter Abschnitt handelt von der Spedition von Zeitschriften und Zeitungen und vom Inseratendienst. Besonders eingehend hat Dr. Buser das Kapitel über die Haftpflicht behandelt. Er befürwortet in ziemlich temperamentvoller Weise eine Ausdehnung der Kausalhaftung (Haftung schlechthin für den aus der Gefährdung entstandenen Schaden) auf den Automobilhalter im allgemeinen: «Dass die gesetzgebenden Räte die Absicht, die Automobilhalter der Eisenbahnhaftpflicht zu unterwerfen, schliesslich fallen gelassen haben, ist angesichts der Verwerfung der Automobilgesetzvorlage vom 10. Februar heute noch zu bedauern» (S. 173), und weiter unten: «Obwohl nach den Bestimmungen des Obligationenrechts für die Automobilhalter nur Verschuldeoshaftung gilt, nähert sich die Praxis des Bundesgerichts in Automobilhaftpflichtfällen erfreulicherweise der Gefährdungshaftung des E.H.G.» (Uebrigens: Da haben wir das Geständnis einmal schwarx auf weiss.) Sein Standpunkt ist übrigens sehr begreiflich, wenn man bedenkt, dass er von der schärferen Post- und Eisenbahn-Haftpflicht ausgeht Er findet, auf dies« Sonderhaftungen eingestellt, die mildere Haftung unbegreiflich, während rom aotomobilistischen Standpunkt aus die Abweichung rom allgemeinen Grundsatze: Haftung bloss bei Verschulden, als ungerechtfertigt erscheint Es ist klar, dass bei diesem Doppelprinzip-System die Grenze immer etwas willkürlich gezogen werden muss. Das Buch kann allen, die mit der besprochenen Materie irgendwie in Berührung kommen, mir bestens empfohlen werden. -i Eine direkte AutoschnellverMndnng soll zwischen Teheran und Konstantinopel über Khanekin, Msbin und Aleppo geschaffen werden. Da in Konstantinopel der Anschlusa an das europäische Verkehrsnetz besteht, würde die Gesaratdauer, einer Reise von London nach Teheran dann etwa zehn Tag e betragen. ! Die Benzin-Trusts wollen den schweizerischen Benzinmarkt so beherrschen, dass sie die Preise ungehindert diktieren können. Eine ihrei Massnahmen dazu sind die Gutscheine zum Bezug von Benzin ab Pumpe mit billigeren Preisen. Die Trust-Vertreter suchen diese Gutscheine an die Automobilisten zu verkaufen. Die unterzeichneten Verbände, im Kampf gegen die Monopoltendenzen der Trusts, raten ab* Solche Gutscheine ZU kaufen« Zudem werden die Mitglieder der kämpfenden Verbände gegen diese Gutscheine kein Benzin abgeben. Da der Pumpenpreis im Kampf weiter sinken wird, ist jeder geschädigt, der Gutscheinhefte kauft. In den Kampfpumpen der trustfreien Händler und der Garagen wird Ihnen Benzin immer zum gleichen Preise wie diese Gutscheine» aber ohne jede Abnahmeverpflichtung geliefert. Automobilisten, helft diesen Kampf um die Freiheit des schweizerischen Benzinmarkte» gegen die grossen Monopolgebilde von Shell, B.P^ Standard und Socaline durchzufechten, es geht um Euer eigenes Portemonnaie. .wm ICÄMPFPREIJ heute für Basel und Bepn 40 Cts., übrige Schweiz 42 Cts. Verband (rostfreier Benzin-Importeure der Schweiz Anto-Gewerbe-Schutzverband der Schweiz Zu verkaufen töeisi-Taxis, 6-Plätzer Marke BIANCHI, wenig gefahren, prima Zustand, Fr. 2300. — Garage de la Gare, Spicher & Cie., Freiburg. 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81 - 1930 AUTOMOBIL-KEVUE 15 Dem Vorschlag des Präsidenten der C. S. N., in diesem Jahre kein internationales Kilometerrennen auf der Strasse von Eaux-Mor- Sitzung des Central-Comitees tes abzuhalten, ist beigestimmt worden. Auch und der Sportkommission desdas Klausenrennen wird 1931 nicht stattfinden. Hingegen wird schon zu Beginn des A. C. S. in Bern. Die Frage der Sitzverlegang wird um ein nächsten Jahres an die Organisation des Jahr vertagt. — Weder ein Kilometerrennen Klausenrennens 1932 geschritten werden. von Eaux-Mortes, noch ein Klausenrennen Der A. I. A. wird bei der Festlegung des im nächsten Jahre. Sportkalenders für das Jahr 1931 die Bestimmung eines Zeitpunktes für die St. Moritzer- Am Mittwoch abend von 20 Uhr 30 bis Mitternacht, und am Donnerstag von 9 biswoche verlangt werden. Das Central-Comi- 12 Uhr 30 fand in den Clubräumen der Sektion Bern unter dem Vorsitz seines Zentralpräsidenten die Sitzung des Central-Comites des A.C.S. statt. Die Frage der Umgestaltung der Offiziellen Clubzeitung wurde einer Spezialkommission übergeben, die sich aus den Herren Dr. Mende und den Herren von Stürler, Faillettaz und Primault zusammensetzen wird. Es behandelte daraufhin die Sitzungen des A. I. A., die vom 10.—14. Oktober in Paris stattfinden werden- An deT A. I. A. in Paris sollen drei Vorschläge gemacht werden : Der Verkehrs- und Zollkammission wird vorgeschlagen, dass die Automobil - Clubs bei ihren Behörden gegen die zu häufige Abänderung der Zolldokumente Einsprache erheben sollen. Der internationalen Touristik- Kommission wird eine Publikation der Organisation sämtlicher Automobil-Clubs und eine gemeinsame Aktion zur Verbreitung des touristischen Materials vorgeschlagen. Der Vorstand hat beschlossen, dass der A. C. S. an der Hyspa teilnehmen wird und hat die C. S. N. beauftragt, die sportlichen Anlässe, die bei diesem Anlass stattfinden sollen (unter anderem eine Sternfahrt und eine Schönheitskonkurrenz) vorzubereiten. Das Central-Comite ist am Donnerstag um 14 Uhr am selben Orte zu einer Sitzung zusammengekommen. Nach langer und lebhafter Diskussion hat das Central-Comite' den Beschluss gefasst, der Delegiertenversammlung vorzuschlagen, die Frage der Sitzverlegung bis zur Versammlung im Winter 1931 offen zu lassen, damit sie das C. C. in ruhiger und friedlicher Weise studieren könne. Es hat seinerseits den Plänen bezüglich Umgestaltung der offiziellen Clubzeitung beigestimmt. te erklärt sich fernerhin im Prinzip einverstanden, die internationale Alpenfahrt 1931 zu organisieren, behält sich aber den definitiven Entschluss bis zur Kenntnisnahme des Reglementes und des Budgets vor. Die Alpenfahrt wird zwischen dem 20. und 30. August .stattfinden und, von München ausgehend, in der Schweiz schliessen. -l. 3§m ««** 15 380 neue Verkehrsbewilligungen. Die ersten acht Monate 1930. Die monatliche statistische Erfassung der neuen Verkehrsbewilligungen pro Kanton in Verbindung mit der Erfassung des Aussenhandels mit Motorfahrzeugen ermöglicht uns, die Entwicklung des Motorfahrzeugwesens und des Strassenverkehrs zu verfolgen. Aus diesen Ergebnissen, die wir dank den periodischen Veröffentlichungen des Eidgenössischen Statistischen Amtes und dank den Berichten der Oberzolldirektion, regelmässig bearbeiten und veröffentlichen können, lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklungslinien des Motorfahrzeughandels und des Motorfahrzeugverkehrs ziehen, die auch für Unbeteiligte interessant sind. Nachstehend veröffentlichen wir die Ziffern der in den ersten acht Monaten dieses Jahres ausgestellten Verkehrsbewilligungen auf Grund der Angaben des Eidgenössisch Statistischen Amtes Monat Pers.-W. Last-W. Motorridsr Total Januar 1060 196 506 1762 Februar 740 152 632 1524 März 750 163 849 1762 April 1234 152 1204 2590 Mai 901 186 1023 2110 Juni 741 136 729 1606 Juli 1192 213 1151 2556 August 735 137 1470 Die monatliche Statistik der Verkehrsbewilligungen existiert erst seit dem Juli 1929, so dass nur ein Vergleich für die Monate Juli und August möglich ist. Januar-August 7353 1335 6692 15.380 Juli-August 1930 1927 350 1749 4026 Juli 1929 124« 256 1305 2809 August 1929 840 192 711 1743 Juli-August 1929 2088 448 2016 4552 Würde man die Ergebnisse dieser beiden Monate im Zusammenhang mit den übrigen Monaten graphisch aufzeichnen, so befänden sich die Ziffern für den August 1929 wie auch für den August 1930 auf einem absteigenden Kurventeil. Greifen wir in die Zusammenhänge mit der Einfuhr an Motorfahrzeugen hinein, so lassen sich in diesen Monaten Juli und August deutlicher den je die Auswirkungen der zurückgehenden Einfuhren erkennen. In jeder der drei Fahrzeugkategorien (Personen-, Lastwagen, Motorräder) ist eine Verminderung der Einheiten zu verzeichnen. Das Total des Monats August schnellt von 1743 auf 1470 zurück Wir erklären uns das Basel-Land 22 5 27 152 36 188 Schaffhausen 7 2 9 76 20 96 Appenzell A.-Rh. 4 — 4 40 2 42 Appenzell I.-Rh. — — — 3 1 4 St. Gallen 25 2 27 305 51 356 Graubünden 20 — 20 115 8 123 Aargau 47 7 54 365 75 440 Thurgau 15 3 18 197 37 234 Tessin 22 5 27 255 66 321 Waadt 76 25 101 672 139 811 Wallis 12 9 21 107 62 169 Neuenburg 19 2 21 317 59 376 Genf 81 9 90 1095 98 1193 Total 735 137 872 7353 1335 8688 Wir sind in der Lage, diese Tabelle noch durch weitere Angaben des Eidgenössischen Statistischen Amtes zu ergänzen : Nur acht Kantone notieren im August eine Zunahme der abgegebenen Verkehrsbewilligungen. Sechzehn Kantone weisen, im Vergleich zum August 1929, rückgängige Ziffern auf. Ein einziger Kanton behält die gleiche Ziffer bei: Appenzell I.-Rh.: nämlich 0. Eigenartigerweise ist Genf der einzige unter den Kantonen mit dem höchsten Stand an einerseits aus der rückläufigen Bewegung Motorfahrzeugen, bei dem auch im August unserer Einfuhrziffern, anderseits aus der1930 die zunehmende Tendenz weiterbesteht. vorgerückten Saison, denn im Monat August Im Gegensatz dazu finden wir bei den Ziffern werden, wie dies auch in den letzten Jahren der grossen Kantone Bern und Zürich recht der Fall war, weniger Wagen verkauft, da ansehnliche Verminderungen. für die Restmonate des Jahres, in denen Nach den Zunahmen berechnet ergibt sich nicht mehr so häufig gefahren werden kann, die nachstehende Klassifizierung der Kantone nach den ausgestellten Verkehrsbewilli- doch die Halbjahressteuer zu zahlen ist. Die Vermutung, es könnte eine relative gungen vom Januar bis Ende August 1931 : Sättigung unseres Marktes eingetreten sein, Rg. Pers.-Wagen Lastwagen müssten wir uns doch während den nächsten 1 Zürich Zürich sechs Monaten noch bestätigen lassen. Wir 2 Genf Bern können noch nicht an eine Sättigung, auch 3 Born Waadt 4 Waadt Genf wenn sie nur eine relative sein sollte, glauben. 6 Aargau Aargau 5 Basel-Stadt Basel-Stadt Interessante Einblicke ergeben sich aus 7 Neuenburg Tpssin 8 St. Gallen der Verteilungstabelle für die einzelnen Kantone, wobei wir aber nur die Personenwagen 10 Tessin Luzern Wallis 9 Luzern NVuenburg und die Lastwagen einbeziehen: 11 Solothurn St. Gallen August 1930 Januar-Aun. 1930 12 Thurgau Solothurn Kantone T»»rn Pers.-W. _W Lastw. Tool Tntal Total T>ara Pers.-W JVC TLastw. Total 13 Basel-Land Thurgau Zürich 166 19 185 1417 253 167014 Graubünden Basel-Land Bern 98 17 115 1065 169 1234 15 Wallis Schwyz Luzern 29 36 262 588 320 16 Freiburg Schaffhausen Uri 26 9 17 17 Schaffhausen Freiburg: Schwyz 3585 25 60 18 Zug Zug Oswalden' 31 116 19 Glarus Glarus Nidwalden 1 20 Appenzell A.-Rh. Graubünden Glarus 7 r 1 4 13 64 21 Schwyz Uri Zug 12 13 13 22 Uri Obwalden Freiburg 8 10 18 106 23 Obwalden Appenzell A.-Rh, Solothurn 19 27 227 39 266 24 Nidwalden Appenzell I.-Rh. Basel-Stadt 421 502 25 Appenzell I.-Rh. N'idwalden Motorräder Zürich Bern Genf Waadt Basel-Stadt Aargau IVeuenburg St. Gallen Tessin Luzern Solothurn Thurgau Basel-Land Wallis Graubünden Freibursr Schaffhausen Zug Glarus Schwyz Appenzell A.-Rh. Uri .Obwalden Nidwalden Appenzell I.-Rh. LE TOIT DECOUVRABLE AUTOMATIQUE (BREVETfi) S'ADAPTE SUR TOUTES VOITURES (3 MODELES) COMPLETELECONFORT D'UNE CONDUITE INTERIEURE ET 6E POSE EN QUELQUES JOUR3 Reglementation de la circulation. Nous rendons le public attentlf a larticle additionnel au Reglement de Police arr§tö par le Conseil communal et approuve par le Conseil l'Etat, dont la teneur est la suivante: 46964 1. Le stationnement de tOUS TÖhicules est interdit dans la Grand'Rue. 2. L'arret est autorise pendant le temps necessaire pour l'embarquement et le döbarquement des personnes ou le chargement et le dechargement des marchandises. 3. Le sens unique, direction est-ouest, pourra avoir lieu dans les rues du Carro et de l'Abbaye. , 4. Le stationnement se fera: Places du Faubourg, de l'Abbaye, Rue de l'Abbaye, Place Saint- Christophe, Avenue des Terreaux, Place de la Gare. , Saint-Maurice, le 26 septembre 1930. Le Secretaire, CARROSSERie ZÜRICH Demandez devls n renselrnementst eangic COLMAR Commune de St-Maurice Au nom du conseil communal: Le President, GENfcVfl BERNS STADTTHEATER! Sa.: abends: Mamsells Nltouchg. So.: nnchm.: TrooUdoor. abends: Malm tehmcter und Ich. Mo:, abends: Schülervorstellung. Dl.: geschlössen. Ml.: abends: Mein« Ichwestor und Ich. Do.: abends: Dlt ilzlllanl- «ehe Vesptr. SCHAUSPIELHAUS: Sa.: abends 87. Uhr: AtTalr« Drtyfuss. So.: nachm.: Die Prlniesjln und der Eintänzer, abends 8'/< Uhr: Affaire Dreyfuss. Mo.: abends 8'/ ( Uhr: Einmal. Gastspi el Eduard Stirlingu.FrankReynold The Engllsh Players: On the spot. Di.: abends 8V. Uhr: , Aftairs Dreyfuss. Mi.: ZÜRICH abends 8 1 /, Uhr: Altalre Dreyfuss. Do.:abends 8 1 /, Uhr: Premiere: Mein Vetter Richard. CORSO: Täglich abends 8 Uhr: Olly-Polly, das raffinierte Mädel. CINEMA: Scala: Die grosso Sehnsucht. Apollo: Der Greller. Orient: Hokus-Pokus. Die Auto-Batterie « Kurze Anleitung über Gebrauch, Unterhalt, Störungen u. Reparaturen^ Diese lehrreiche Broschüre sollte jeder Automobilist lesen und kann von uns gratis bezogen werden gegen Einsendg. einer Porto- Marke. Franz A.-G., Zürich, Badenerstrasse 313. Warum in Wind u. Regen tanken? Wieviel praktischer wäre es, bei sfeh zu Hause, in Ihrer eigenen Garage, Benzin zu tanken, statt draußen bei Wind und Regen, Nebel und Schnee! Mit einem Brevo-Kleintank in Ihrer Garage sind Sie jederzeit fahrbereit, Se kaufen fhr Benzin bilfiger und lagern es absolut explosions- und feuersicher. 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