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E_1930_Zeitung_Nr.087

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FOR KÜNDET eine bedeutende S.REDUKTION AN Anlässlich seiner Europa^Reise hatte Dies bestätigt wiederum, dass die Herr Henry Ford persönlich Gele* Ford * Politik darin besteht, das genheit, sich von der fortwährenden Publikum von jeder Verminde* Entwicklung der ForcUOrganisation rung der Selbstkosten, die auf Er* in Europa zu überzeugen u.beschloss, höhung der Produktion und auf im Einverständnis mit seinen Admi* ständige Verbesserung der Fa* nistratoren, eine Preisermässigung brikationsmethoden zurückzufüh* bis zu Fr. 420.— eintreten zu lassen, ren ist, profitieren zu lassen. Nachstehend finden Sie die neuen Preise der gebräuchlichsten Modelle: Torpedo 5plätzig Torpedo 2plätzig Innenlenker 2plätzig Sport^Coupe Innenlenker 2türig Innenlenker 4türig, 3 Fenster . . . » Luxusssinnenlenker, 4türig * Cabriolet Lieferungswagen*Chassis Geschlossener Lieferungswagen StandardssLastwagenüChassis Langes Lastwagen^Chassis Lastwagen mit Kastenaufbau Standard ^Lastwagen mit geschlossenem Führersitz Lastwagen mit langem Chassis u. geschl. Führersitz Fr. 5150.- Fr. 4925.- Fr. 5200.- Fr. 5275 — Fr. 5275.- Fr. 5825- Fr. 6150.- Fr. 6000- Fr. 3500.— Fr. 5325.- Fr. 5575- Fr. 6020.— Fr. 8425- Fr. 6575- Fr. 6775.- Standard*Ausrüstung und Stossdämpfer inbegriffen Alle Preise verstehen sich ab Basel LINCOLN FORDSON Erkundigen Sie sich beim nächsten Fovd*Händler HÄNDLER IN ALLEN GRÖSSEREN STÄDTEN DER SCHWEIZ

N" 87 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE Notizen Wissenswertes von Zünd- und Lichtanlage. Bilden sich an den Elektroden der Zürich, leerzen P=>r)r>n oder brennen die Elektroden rasch ab. sc kann man darin den Beweis erblicken das? die Zündkerze für den betreffenden Motor zu wenig hitzeunempfindlich ist Eine solche Zündkerze wird immer auch leicht Selbstzündungen verursachen. Eine zu hohe Kompression braucht nicht immer altem die Ursache am Abbrennen der Elektroden zu sein. Auch ein benzinarmes Gemisch bringt manchmal diese Wirkung mit sich. Ein feuchter russiger Belag an den Elektroden deutet auf ein zu benzinreiches Gemisch. Die beiden Kontraktschrauben eines Magneten, die heute fast ebenso oft aus Wolfram-Metall wie aus Platin bestehen, müssen einander, wenn der Unterbrecher geschlossen ist. auf ihrer ganzen Fläche berühren. Berühren sie sich nur mit den Kanten oder sind die Kontaktflächen verbrannt oder uneben, dann ist der Motor meist nur schwer in Gang zu bringen und zeigt Aussetzer bei höheren Tourenzahlen. Ein unrichtiger AKstand der Unterbrecherschrauben beeinflusst auch den Zündmoment in ungünstisrem ''inn. Bei zu grossem Abstand tritt die Zündung verspätet ein, bei zu kleinem Abstand zu früh. Der richtige Abstand beträgt meist 4 / 10 mm, d. h. Postkartenstärke. Die von einem Magneten abgegebene Zündspannung kann 6000—8000 Volt betragen. In der Primärwicklung fliessen Ströme von maximal etwa 6 Ampere. Fast immer sind bei den Magneten die Kugellager des Ankers isoliert im Gehäuse eingebaut. Durch diese Isolation wird vermieden, dass Nebeuströme auch die Kugellager passieren und dabei durch elektrolytische Wirkung das Schmierfett zersetzen. Der Säurestand in den Akkumulatorenzellen sollte mindestens einmal alle" 14 Tage geprüft werden. Ist der Säurespiegel soweit gesunken, dass die Oberkanten der Platten blossliegen, so muss mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden. Eine Nachfüllung mit Säurelösung ist nur dann am Platz, wenn die Säure aus den Zellen entweder durch finen Riss oder infolge Ueberkochens beim Laden ausgeronnen ist. Das normale Manko an Säure aber hängt nur mit der Verdunstung des Wassergehaltes zusammen. Bei Wolfram-Kontaktschrauben tritt mit der Zeit eine schwache Oxydation ein, die die Zündung verschlechtert. Mit ganz feinem Schmirgelleinen und etwas Oel kann aber die störende Schicht leicht wieder entfernt werden. Nach dem Abschleifen sind die Kontakte peinlich von allen Schmirgelund Oelresten zu reinigen. Ist für die Abdichtung des Scheinwerfer- Schutzglases ein Gummiring vorgesehen, der aber nicht vollkommen dicht schliesst, so kann man einen absolut sicheren Abschluss erzielen indem man den besagten Gummiring abnimmt, und beidseitig mit einer Schicht Gummilösung bestreicht. Zur Schmierung von Dynamo- oder Magnet- Kugellagern darf nur Fett mit besonders hohem Schmelzpunkt verwendet werden. Die Verbindung der Batterieplatten unter sich erfolgt durch Bleistreifen, die in den Bleirahmen der Platten eingeschmolzen sind. Irgendwelche Lötungen mit Zinnlot im Innern der Zellen oder in deren Nähe sind nicht zulässig, da das Zinnlot von der Säure zerfressen wird. Starke Funkenbildung an den Kontakten des Relais deutet auf eine verkehrt angeschlossene Batterie, eine vollkommen entladene Batterie, einen Kurzschluss zwischen den Batteriekabeln, einen Massenschluss oder eine wacklige Verbindung im Anschluss des Relais. Die Sekundärwicklung eines Magneten besteht aus 8000 bis 10 000 Windungen. Die Oberfläche des Vergusses der Akkumulatorenzellen muss trocken gehalten werden. Ein Niederschlag von Säure brächte eine dauernde Entladung der Zelle mit sich. Ein Magnetbügel darf nie vom Magnetapparat abgenommen werden, ohne dass man zuerst ein Eisenstiick an seine Schenkel legt. Wird der magnetische Fluss auch nur kurze Zeit unterbrochen, dann verliert der Magnetbügel einen merklichen Betrag seines Magnetismus. Wenn bei einer ß-Volt-Anlage die Batterie versagt, kann man bei gewissen Systemen auch ohne sie fahren. Bei andern ist die Weiterfahrt wenigstens dann möglich, wenn man an Stelle der 6-Volt-Lampen solche für 12 Volt einsetzt und indem man gleichzeitig die Batterieanschlüsse löst. Der Motor darf dann aber nicht auf zu hohe iiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiii t i i E 1 1 1 15,000 km Perte de rendemcnt Reprises moins rapides Cötes penibles h, monter Mise en marche difficile Ces faits se prodnisentsivotrevoitnre a pareouru 15,000 km avec les meines bougiea. II est ßtabli, qne de nombreux ennnis de motenr proviennent d'un •llnmagt faible on lrr£guller. D est facile de les eviter. Apres 15,000 km parcourus dang une Saison, la melllenr» bongie doit etre remplaeüe. Chaqne bougie a fonrni 2,000,000 d'etinceücs, soit an total 120,000,000 d'etincelles ponr nn motenr 6 eylindres. Des Hectrodes eorrodees, an isolant Impregnfi de earbone diffnsent le eonrant ä la raasse et affaiblissent l'intensite de l'etincelle des bougies. De nouvelles bougies Touren getrieben werden, sonst brennen auch diese Lampen durch. Wenn bei einem Wagen mit Batteriezündung die Batterie vollkommen erschöpft ist, so kann man meist trotzdem noch einen genügenden Zündstrom erhalten, indem Techn. Antwort 7657. Bezugsquelle für «Mirax»-Uhren. Zuschrift weitergeleitet. Red. Antwort 7652. Obenschmieröl «FIrezone». Erste Zuschrift weitergeleitet. Red. man die Batterie abschaltet und an ihre Stelle eine gewöhnliche Taschenlampen- Trockenbatterie setzt. m. II. Antwort 7661. Oeldampfentwicklung. Oeldünste lassen sich in keinem Wagen ganz vermeiden, sie können aber in der bereits angegebenen Weise einigermassen abgeleitet werden. Das Qualmen kann daher kommen, dass infolge von Undichtigkeiten in den Zylindern Gase ins Kurbelgehäuse in erheblichen Mengen durchtreten und dort das Oel zum Verdampfen bringen. Im Oelqualm. der möglicherweise nicht giftig bzw unschädlich ist, sind also stets Gase zu vermuten, die mit Sicherheit giftig sind. Ich bin im März d. J an einem Schlechtwettervormittag im vollständig geschlossenen Cabriolet durch solchen Oelquahn nach zwei Stunden Fahrt bewusstlos gemacht worden. — Die Reparaturrechnung im Betrag von über Fr. 3000.— kann ich auf Wunsch zur Einsicht überlassen. Der Qualm, wie er in der Frage beschrieben ist, ist sehr gefährlich, vor allem in geschlossenen Wagen. Es gibt gegen ihn nur ein sicheres Mittel: Motorrevision, d. h. Abdichten der Zylinder. H. D in G. Frage 7664. Dünnflüssiges nichtamerikanisches Oel. Kann mir ein geschätzter Leser dieses Blattes ein ganz vorzügliches, kältebeständiges, dünnflüssiges Automobümotorenöl nichtamerikanischer Herkunft nennen? F K. in R. Frage 7665. Morgan-Dreirad. Ich beabsichtige, ein Morgan-Dreirad zu kaufen, und zwar das Mod. Spezial mit Wasserkühlung. Kann mir einer der Leser der A.-R. über dieses Fahrzeug Auskunft geben? Wie bewährt sich der Motor, wie sind die Fahreigenschaften, der Verbrauch, die Reparaturen, wie verhalten sich die zwei Gänge im Gebirge und im Verkehr? Da man nur sehr selten solchen Fahrzeugen begegnet und in der Zentralund Ostschweiz keine Vertretungen bestehen, wäre ich dankbar, wenn mir ein Besitzer eines Morgan in der Nähe von Zürich oder Bern durch die A.-R. seine Adresse zukommen lassen würde und mir erlaubt, den Morgan bei ihm anzusehen. F F. in B. Frage 7666. Mittel gegen schmutzige Hände. Mein Beruf zwingt mich, stets saubere Hände zu haben. Im «Nebenberuf» pröble ich aber sehr gerne an meinem Wagen herum, es macht mir z. B. das grösste Vergnügen, die Ventile selbst einzuecbleifen und andere Instandhaltungsarbeiten vorzunehmen. Schade ist nur. dass sich nachher trotz ZUR LE MARCHlt COMME Eli MONTAGNE aller Mühe der Schmutz und Russ taeelang nicht von den Händen wegbringen lässt. Gibt es da tatsächlich kein Gegenmittel? F L. in Z. Antwort: Schmieren Sie die Hände vor Inangriffnahme der Arbeiten mit einer Toilettecreme, Vaselin oder Fett ein und sorgen Sie vor allem dafür, dass diese Fette auch gut unter die Fingernägel gelangen. Die Hände erhalten so einen gewissen Schutz, der verhindert, dass sich Russ und Schmutz in- den Poren und Ritzen festsetzen. Nach beendigter Arbeit dürfen die Hände nicht sofort mit Seife gewaschen werden, da Seife Mineralöl nicht auflöst. Noch unzweckmässieer ist es, Benzin zu Hilfe zu nehmen, das zwar die nötigo Lösungskraft besässe, gleichzeitig aber den Schmutz auch verdünnt, so dass er sich erst Techt fest in die Poren setzen kann. Richtig ist es. die Hände zuerst mit sauberem Motorenöl (Mineralöl) einzureiben und abzutrocknen und diese Prozedur solange fortzusetzen, bis der gröbste Schmutz verschwunden ist. Nun reibt man die Hände mit einem vegetabilischen Fett. z. B. Vaselin oder Olivenöl ein. um das Mineralöl verseifbar zu machen, trocknet wieder ab und beginnt erst jetzt mit der Waschung mit Seife. Wenn Sie auch diese Prozedur einigemal wiederholen, werden die Hände schliesslich so blütenrein sein, dass Ihnen kein Mensch mehr einen « Nebenberuf » anmerkt. m. jHaawclel M-Jj"*^"^ Waaonfabrik Schlieren. Im Berichte über das abgelaufene Geschäftsjahr 1929/30, das sich mit befriedigendem Ergebnis abwickelte und die Ausschüttung einer Dividende von 7 Prozent ermöglichte, sind folgende Stellen enthalten, welche die erfolgreiche Tätigkeit der genannten Firma kennzeichnen. üeber die Ueberland-Bahnen sowie Tramways und deren Stellung zum Autobus-Verkehr heisst es dort: «Als eine neue Erscheinung müssen wir erwähnen, dass Ueberland-Bahnen, die in das Studium der Wiedererneuerung ihres Rollmaterials getreten sind, dasselbe vielfach durch Autobusse, sei es mit elektrischen oder mit Kraftmotoren-Antrieb, ersetzen. England schreitet auf diesem Gebiete voran, und viele andere Staaten werden ihm folgen. Auch die Tramverwaltungen unserer grösseren Schweizer Städte sind im Begriffe, auf geeigneten Strecken den Versuch mit Autobussen zu machen. Wir freuen uns, diesem Verkehrsmittel frühzeitig unsere Aufmerksamkeit "geschenkt zu haben und heute in der Lage zu sein, erstklassige Stahlkarosserien auf den Markt zu bringen.» Ueber den Karosseriebau, bekanntlich eine sehr leistungsfähige, mit Umsicht geführte Abteilung von Schlieren, sagt der Bericht: «Diese Abteilung hat fortlaufend interessante Anfragen zu erledigen und bemüht sich, den gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Bemerkenswerte Aufträge wurden ausgeführt für die Städtische Strassenbahn Zürich, die Schweizerische Postverwaltung und den Kurverein Davos. Der Bestellungseingang ist befriedigend. Die Vorteile einer Gegend, dem Verkehr angeschlossen zu seinr drängen sich immer mehr auf. und von überall ertönt der Ruf nach besseren Verkehrsverbindungen.» rajennissent votro motenr, parce qu'elles sont ineomparables gräeeälenr tameux isolant en sillimanite naturelle, ä la precision de leur fabrieation severement eontrölee, ä lenr adaptation parfaite aus moteurs modernes. Dans le monde entier, plns de 80,000,000 de bougies CHAMPION sont ioumellement en Service. ^m'^S. ^^SfS^^^^r Distributeurs pffioiels pour la vente en Suisse: H. Bachmann, Bienne & Gen&re E. Steiner, Berne J. Meieret, Geneve Ferrier, Güdel & Co., Lucerne Agence g£n£rale pour la Suisse: Gen&ve, Av. Pictet deRochemont Berne, Schauplatzgasse 33 Zuridi, Talstrasse 32 GMaatll3l3HUB.MflMHM.mM.HH • • • • • • • 8 12.83 • Janrie» 18.5 Aoöt CUT les chiffres mensuels des voitures immatricule'es en Suisse en 1930 S. A. pour le 1 Commerce des Automobiles FIAT cn Suisse Routo de Lyon -- GEN £ VE - Routs de Lyon Fiat Automobil Handels A.-G. für die Schweiz ZÜRICH, UtoquaJ 47 AGENCES OFPICIELLES PIATI Automobil VerTtaofs Mk, Bern Zeughaus-Garage t-C„ Atrau Kaspar Mllt, Claras Salon de rHottmrootte, St« Mobil Handels A.-G., Basel A. Frei, Herisau VPalther & Ryser, Blei Piriat i Petignat, PorrentruJ Cd. Koch, Luzern Autovertrieb A.-G., G enchco Solcher & Co., Friboure iHt-Star AmcrlUD GÜlGB.