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E_1930_Zeitung_Nr.088

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1930 - N° 88 Bei Ersatz des Wasserstoffs durch He-1 lium, das nicht brennbar ist, lässt sich frei- | lieh eine der Hauptgefahren des Luftschiffbetriebes beseitigen und es besteht kein Zweifel, dass dies den Erbauern des R 101 genau bekannt war. Doch ist die Beschaffung des Heliums in Europa bis jetzt mit grossen Schwierigkeiten verbunden gewesen und es ist ausserdem fraglich, ob es bei Vorhandensein benutzt worden wäre. Helium ist beträchtlich schwerer als Wasserstoff und es ist anzunehmen, dass die Nutzlast des R 101 mit dem um rund 15 Tonnen geringeren Auftrieb bei Heliumfüllung für die geplante Indienfahrt nicht mehr ausgereicht hätte. Es sind ja Tausende von Fahrten mit Z- Luftlinie Cairo-Kapstadt. Die Imperial Airway wird, nachdem die Verhandlungen zwischen den Regierungen der beteiligten Staaten abgeschlossen worden sind, im Januar 1931 die erste Hälfte der Fluglinie Cairo- Kapstadt eröffnen. Einige Monate später soll dann der Betrieb auf der ganzen Strecke aufgenommen werden. Bis dahin werden die Flüge bis Kismu am Victoriasee durchgeführt, das 4284 km von Cairo entfernt liegt. Die über 3000 km lange Strecke Chartum-Kismu wird von Wasserflugzeugen bedient werden. Die Strecke von Kismu bis Kapstadt beträgt dann noch einmal über 5000 km. Die vorgesehene Zeit für die ganze Reise beträgt 11 Tage. Man hofft jedoch später, durch Einführung von Nachtflügen und Errichtung und Ausbau meteorologischer Stationen, die Strecke zwischen Nairobi und Jahannesburg in zwei Tagen, Cairo-Chartum in einem Tage zurücklegen zu können, so dass Kapstadt in neun Tagen von London aus erreichbar wäre. Diese neue Luftlinie wird also die bisherige Fahrtzeit London-Kapstadt auf mehr als die Hälfte reduzieren. Für einige andere wichtige Zentren Afrikas, die mehr im Innern liegen, wird der Zeitgewinn natürlich noch erheblich grösser sein. Der Flugdienst zwischen Chartum und Nord-Rhodesia wird einen grossen Teil Afrikas erschliessen, der bis heute nur durch die primitivsten Verkehrsmittel mit der übrigen Welt verbunden war. Schiffen mit Wasserstofffüllung einwandfrei ausgeführt worden, somit bestand kein Grund. zunächst von diesem überall leicht zu beschaffenden Gas Abstand zu nehmen. Dass für einen späteren regelmässigen Passagierbetrieb nur Heliumfüllung im Frage kommt, ist jedem Fachmann seit langem klar. Auch alle die verschiedenen kleinen Kritiken über angeblich ungenügenden Abstand zwischen Schiff und Hallengerüst, Beschädigungen schon vor der Abfahrt, ungenügende Steuerfähigkeit, viel zu niedriger Flug usw. sind nicht am Platze. Wir dürfen nicht glauben, dass unsere Kenntnisse grösser sind als die eines Oberstleutnant Richmond, eines Major Scott waren! Die Untersuchung über die eigentlichen Ursachen der Katastrophe ist eine schwere Aufgabe. Es ist fraglich, ob sie je ganz gelöst werden wird; aber sie wird vielleicht die Frage klären, ob es sich um bau- bzw. fahrtechnische Fehler handelte oder um ein unglückliches Zusammentreffen einer Kette widriger Zufälligkeiten. Ich werde dann an dieser oder anderer Stelle hierüber berichten. Für die erste Zeit sind bloss Postflüge vorgesehen, jedoch gedenkt man, sehr bald die nötigen Einrichtungen zu treffen, um Passa- I42PS8 Verlauf der neuen transkontinentalen Luftlinie. gierflüge zu ermöglichen. Die Flugzeuge, die die Imperial Airways auf dieser Strecke verwenden werden, können bis zu 12 Passagiere aufnehmen, jedoch wird nicht beabsichtigt, von Chartum südwärts sämtliche Plätze zu belegen, da man der Postbeförderung grössere Bedeutung beilegt. Wir möchten nicht verfehlen, bei dieser Gelegenheit darauf hinzuweisen, welche Verdienste unser Flieger Walter Mittelholzer durch seinen ersten Afrikaflug um das Gelingen dieses Planes erworben hat. -1. KLEINECHRONIK Das harte Los des Alters. Auch die Automobile müssen- erfahren, dass Undank der Welt Lohn ist. Solange sie neu und jung und schön und kräftig sind, so sind sie, bald mehr als die hübschesten Frauen, Traumgebilde aller Jünglinge. Mit dem Reize der Jugend schwindet aber auch ihr Ansehen; zuerst werden sie Gegenstand der Verachtung, dann des Spottes, und schliesslich werden sie in unbarmherziger und rabiater Weise der Vernichtung preisgegeben. Draussen vor den Hochöfenanlagen von Detroit warten die alten ausrangierten Wagen, die hier abgeliefert und den Besitzern mit 20 Dollar angerechnet werden, zu Tausenden darauf, am laufenden Bande, wie in den Schlachthäusern von Chicago die Schweine, zerlegt und, nachdem alles, was nicht Eisen ist, entfernt wurde, in den Ofen zur neuen Schmelze gestossen zu werden. (Wehe dem Arbeiter, der seinen neuen Wagen unvorsichtigerweise in der Nähe dieser Ablage stehen lässt.) Die enorme Autoproduktion der letzten Jahre macht es aber notwendig, dass die Automobilbesitzer sich in noch einfacherer und rascherer Weise ihrer alten Wagen entledigen können. Der erfinderische Kopf eines hohen Funktionärs der Stadtverwaltung von New York, des Oberkommissärs Frederick Sasse, ist auf einen sehr glücklichen Gedanken gekommen. In der letzten Zeit kam es öfters vor, dass alte Wagen einfach irgendwo auf einer Landstrasse stehen gelassen wurden und die Polizei dann nicht wusste, ob ein Unglücksfall oder ein Verbrechen geschehen war und noch viel weniger, was sie mit dem alten Wagen beginnen solle. Oberkommissär Sasse hat nun, wie das « Neue Wiener Journal» berichtet, eine Verfügung erlassen, dass Handelsdampfer gegen Entrichtung von zwei Dollar unbrauchbar gewordene Autos an Bord nehmen und versenken sollen, sobald sie das offene Meer erreicht haben. In kurzer Zeit hat dieses neue Verfahren sehr viel Anklang gefunden und die Fische des Ozeans können schon manchen Wagen beschnuppern, der vor wenigen Jahren noch stolz über den Asphalt der Fifth Avenue und des Broadways rollte. -1. Henry Ford möchte dem A.C.S. das alte Dampfauto Thurig abkaufen. Henry Ford hat den A. C. S. durch seinen Agenten für die Schweiz anfragen lassen, ob er nicht gewillt wäre, ihm für sein geplantes internationales Museum das alte, in dessen Besitz befindliche Auto von Thurig zu verkaufen. Es handelt sich dabei um ein mit Dampf betriebenes Dreirad, das aus dem Jahre 1879 stammt. Thurig war ein junger Mann von 18 Jahren, als er damals mit Hilfe seines Kameraden Nussberger diese Konstruktion zustande brachte. Es war für jene Zeit eine bemerkenswerte technische Leistung, da der Wagen schon so komplizierte Organe wie das Differential aufwies. Lange Zeit wussten selbst die Hersteller nicht mehr, wo der Wagen geblieben war. Es ist ganz durch Zufall, dass ihn Thurig in Secheron, wo er hergestellt worden war, wieder ausfindig machte. Er war es auch, der den Wagen dem A.C.S. zum Geschenke anbot, welcher ihn dann dem Museum der Uhrmacherschule in Genf zur Aufbewahrung überliess. Einige unserer Leser können sich vielleicht erinnern, dass vor einiger Zeit das Dampfdreirad an einem Umzüge von Veteranen des Automobilismus auf dem Quai Wilson in Genf teilgenommen hat. Das Zentralkomitee des A.C.S. hat in seiner Sitzung vom 24. September beschlossen, den Wagen nicht zu verkaufen. Obschon es zu begrüssen gewesen wäre, dass sich in dem von Ford vorgesehenen internationalen Museum eine der ersten schweizerischen Konstruktionen befinden würde, fühlte sich der A.C.S. nicht berechtigt, über ein Objekt zu verfügen, das ihm als Geschenk dargeboten worden war. J. Omnibusdienst zwischen Edinburg und London. Auf der 640 km langen Strecke London-Edinburg wird ein grosszügiger Omnibusdienst eingerichtet. Die Strecke wird täglich einmal in jeder Richtung befahren, so dass die Omnibusse, die London am Morgen verlassen, am Abend in Edinburg eintreffen. Es soll auch ein spezieller Nachtdienst eingerichtet werden. Man beabsichtigte zuerst, besondere Doppeldecker für diesen Dienst zu verwenden, kam dann aber wieder von dieser Idee ab. Bemerkenswert ist, dass die Fahrten billiger sind als mit der dritten Klasse Eisenbahn. x. erleichtert das Anspringen Mod. K„ mit Blendachutz, verblüffend leichter Aaswecbselbarkeit der Glühlampe. Eis Paar mit Schalten BM. 17«« Alleiniger Hersteller« Putran ftrill 7nffanhan«an.

N" 88 - ljtöll AUTOMOBIL-REVUE A. C. S. SEKTION BERN. Die in Aussicht genommene Bailonverfolgung kann leider diesen Herbst nicht mehr stattfinden, dagegen wird auf Samstag, den 25. Oktober, abends, eine gesellige Zusammenkunft mit unsern Langeuthaler Mitgliedern, im Gasthof zum Bären, in Langenthai, veranstaltet. Das Programm ist in grossen Zügen folgendes: 18.00 Uhr- Im grossen Saal: Vortrag des Herrn DT. Mende über eine Italienfahrt. Mitglieder, die seinerzeit nicht Gelegenheit hatten, sich diesen interessanten Vortrag in Bern anzuhören, haben also die Möglichkeit, dies in Langenthai nachzuholen. In der Halle: Aperitif. 19.30 Uhr- Gemeinsames, einfaches Nachtessen. — Nachher Tanz und Unterhaltung. Besonders haben die Damen Ueberraschungen zu erwarten. Tenue frei! Wir erwarten einen recht grossen Aufmarsch (resp. Auffahrt) und wollen damit unsern Langenthaler Freunden unser Zusammengehörigkeitsgefühl beweisen. Anmeldekarten werden noch versandt. Für Sonntag, den 2G. Oktober, ist eine Herbstfahrt, d. h. «Burste-Blätier-Fahrt» in den Jura, vorgesehen. Einzelheiten werden wir Ihnen noch bekanntgeben. Reservieret also die beiden Tage, wir sind überzeugt, dass wir euch ein paar schöne Stunden bereiten werden. Der Präsident der Sportkommission: Huber. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Gymkhana in Bülach. Wie bereits in der letzten Nummer gemeldet, hat die Geschicklichkeitsprüfung der Sektion Zürich dos A. C. S., vom 12. Oktober a. c, im Kaeernenhof in Bülach, einen sehr guten Verlauf genommen. Zwar war auch diesmal Freund Petrus der Veranstaltung nicht allzu hold gesinnt, indem «ich gegen 16 Uhr ein ziemlicher Regenschauer einstellte, der zwar der Gymkhana nicht mehr viel zu schaden vermochte, da die Grosszahl der Teilnehmer bereits ihr Pensum beendigt hatte. Trotzdem die Absolvierung der sieben gestellten Aufgaben ziemlich vial Zeit in Anspruch nahm, stellten sich 41 Fahrer und Fahrerinnen dem Starter. Die einzelnen Aufgaben waren von der Sportkommission der Sektion Zürich des A. C. S. sorgfältig ausgewählt worden. Der Konkurrent hatte voierst mit einem Schlüssel, der aus einem Bund von sechs Schlüsseln auszuwählen war. ein Gatter zu öffnen und wieder zu schliessen. um alsdann in eine Garage einzufahren, deren Grosse ie nach den einzelnen Wagendimensionen festgelegt wurde. Die Toröffnung betrug 40% mehr als die Breite des Wagens und die Garagenlänge 65% mehr als die Länge des Wagens. Es war keine so einfache Sache in dem kleinen Viereck den Wasen zu wenden und haben denn auch die Konkurrenten vornehmlich bei dieser Aufgabe zahlreiche Strafpunkte eingeheimst. Für jedes Berühren oder Umwerfen der Gara-genwände waren nämlich Strafpunkte ausgesetzt. Nachdem der Fahrer glücklich diese Aufgabe beendigt hatte, fuhr er zum nächsten Hindernis, wo er seinen Wagen derart anzuhalten hatte, dass die Hinterräder auf einen zirka 20 cm breiten Holzbalken zu stehen kamen. Hier folgte nun eine Aufgabe mehr autotechnischer Art. indem der Fahrer mit seinem Radheber das rechte Hinterrad aufzubocken hatte, so dass das Rad frei drehbar war. Speziell den Damen bereitete diese Aufgabe ziemliche Schwierigkeiten, so dass es oft köstliche Momente zu sehen gab. Von diesem Hindernis ging die Fahrt zur Barriere, welche mit dem Vorderteil des Wagens derart angestossen werden musste, dass nur ein einzelnes, leises Signal ertönte. Erfolgte der Anstoss etwas stärker, so erschallte ein zweites, starkes Signal, das Strafpunkte nach sich zog. Und nun folgte als besondere «piece de resista-nce >, zwar weniger für den Fahrer als für den Wagen, eine äusserst schlecht beschaffene Strassenstrecke. wo ein Holzknüppelweg mit zahlreichen Strassenlöchern, Wasserrasten etc. abwechselte. Die Strasse war" nicht mit Unrecht als Strasse c Rapperswil- Hurden-Pfäffikon» bezeichnet worden und erwies es sich hier, ob die Abfederung des Wagens wirklich eine ausreichende war. Nachdem man auch hier hin und wieder Strafpunkte eingeheimst hatte, ging es in rascher Fahrt zum letzten Hindernis, wo wiederum ein Gatter zu öffnen und nach Durchfahrt zu schliessen war. Es darf ruhig gesagt werden, dass die Sektion Zürich des A. G. S. in ihrem Kreise zahlreiche Mitglieder besitzt, denen zweifellos auscezeichneie Fahrfähigkeiten zukommen und die daher ohne Strafpunkte die ganze Prüfung in ausserordentlich kurzer Zeit bewältigten. Von den 41 Teilnehmern haben elf die Gymkhana ohne jeglichen Strafpunkt obsolviert und trifft dies vornehmlich für die drei erstplacierten Konkurrenten zu. welche für die ganze Konkurrenz nur 4% bis 5 Minuten benötigten. Unter ihnen befindet sich der Sieger der Gymkhana 1928. Herr H. Fromm, in Winterthur, während der Sieger der Gymkhana 1929. Herr W Jenny, Zürich, insofern von Pech verfolet war, als mitten in der Prüfung die Kupplung des Wagens nicht mehr funktionierte, so dass er fremde Hilfe in Anspruch nehmen musste. Besonders erwähnt zu werden verdient das vorzügliche Resultat des Siegers, Herrn H. Büchler, Zürich, der ohne Einheimsung irgendwelcher Strafpunkte die ganze Prüfung in der ausgezeichneten Zeit von 4% Minuten erledigte. An zweiter Stelle placierte sich, ebenfalls ohne Strafpunkte, Herr H. Giibelin, Zürich, mit 4 Minuten 54 Sekunden. Die vorgesehenen Aufgaben waren weniger auf den Humor, als auf eine ernste Geschicklichkeitsprüfung eingestellt. Abends begrüsste bei der gemeinsamen Zusammenkunft in der Kantine der Vizepräsident, Herr M. Gassmann, im Namen des Vorstandes die zahlreiche A. G. S.-Gemeinde und wies im Speziellen darauf hin, wie notwendig es sei, den Kontakt zwischen Stadt und Land in vermehrtem "Masse zu pflegen. Herr F Frey konnte an der anschliessenden Preisverteilung den Konkurrenten eine hübsche Auswahl wertvoller Preise darbieten. Der zweite Teil des Abends war dem Tanzvergnügen gewidmet. Die Gymkhana 1930 in Bülach hat eezeigt, dass diese Art automobilistischen Wettbewerbe bei den Mitgliedern sehr beliebt ist und dürfte daher auch für das kömmende Jahr eine solche Geschicklichkeitsprüfung in Aussicht genommen werden. T. C. S- Jubiläumsfest des T.C.S. Basel. An die T, C. S.-Mitglieder I Wir erwarten Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden bestimmt Samstag, den 18. Oktober 1930 zum Jubiläumsfest des zehnjährigen Bestehens der Automobilsektion Basel; Empfang der Fahrer mit ihren Angehörigen in der Basler Grossmarkthalle zum Begrüssungstrunk, offeriert vom Club. Beginn des Festabends in sämtlichen Sälen des Stadtkasinos um 20 Uhr. Im reichhaltigen Programm finden sich folgende Nummern: Kabarett, Sängerin, Girls, Tänzerin, Lieder zur Laute (Hanns Indergand), grosser Ball mit Polizeimusik und Radinger-Orchester, Messebetrieb, Komiker, Trommelproduktionen, Wunder-Bar, Dancing usw. Keiner versäume das Jubiläumsfest der Autosektion Basel. Das Parking ist im Hof des Steinen schulhauses angeordnet. Der Vorstand. Autosektion 8t. Gallen-Appenzell Gruppe Hinterland. Die Gruppen-Kommission ist für die Begrüssung und den «Massenempfang» (bitte, erschrecken Sie nicht über das so wuchtige Wort, denn — erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt) für unsere am 19. Oktober stattfindende Klöntalerfahrt bereit. Ist auch Ihre Familie bereit zur Heise, der Wagen geschmiert, der Hund von der Kette losgelassen, mit anderen Worten, haben Sie den nötigen Humor schon in Ihre Werkzeugkiste verstaut? Mischen Sie noch etwas Silber und Nickel in die linke Westentasche; Wasser und Benzin, was ja beides bald gleich hoch zu stehen kommt, sollte schon im Wagen vorhanden sein; dann sollten Sie aus Vaters Truhe ein wenig Rasse schnupfen und dann nix wie los. Um 9 Uhr treffen Sie im Löwen, Säge, einen so mächtigen Wagenpark an, dass Sie gut tun, bei unserem Freund Walter Schweizer. Löwen, Säge, noch zur Vorsorge «echt Kölnisch-Wasser» zu bestellen, um die grosse Ueberraschung fassen zu können. — Gell hä! — Der Rest trifft sich im Gasthaus zum Klöntal- Plätz um 11 Uhr. Wer jetzt noch nicht im klaren ist, erhält Auskunft durch Tel. Nr. 5 Herisau. Bei zweifelhafter Witterung gibt Ihnen am 19. Oktober ab morgens 7J4 Uhr die Telephonzentrale Herisau Auskunft, ob der Massenstart stattfindet oder nicht. Auf Wiederseh'n! Mit Sportgruss Der Sportpräsident. Gruppe Hinterland. Die Herren Sportkameraden werden alle wieder zu Hause angelangt sein von der Hüst- und Wist-Sauserbummlerei. So werden auch alle wieder Zeit finden, sich in der «Automobil-Revue» zu erkundigen, was «Neues» weiter UNIVERSAL-VERDEGK Das Verdeck der Zukunft! Es überbietet jedes Rollverdeck! Erstens: kann es auf jedem Wagen, ob eesohlossen oder offen, eingebaut werden. Zweitens: ist es wetterfest, unter aller Garantie. Drittens: viel billiger als jede Konkurrenz. PATENTE ANGEMELDET • LIZENZEN SIND ZU VERGEBEN Umgeänderter offener Fiat 503 mit offenem Verdeck Mit geschlossenem Verdeck CAROSSERIE LANGE, ERLENBACH, Zeh., Tel. 619 folgen wird, und in der Tat für Sie eine wichtige «Voranzeige»: Am 22. November 1930, abends 20 Uhr, findet in allen Räumen der Konzerthalle Uhler in St. Gallen das alljährlich wiederkehrende Jahresfest des T. G. S. St. Gallen-Appenzell statt. Ja, ein feudales Programm wird für alle Teilnehmer ein Ereignis sein. Denken Sie nur, die Sportkommission der Sektion hat nicht mehr und nicht weniger als die ganze St. Galler Stadtmusik für Sie engagiert, die wird Ihnen den Abend mit ihren bekannten künstlerischen Darbietungen zur Verfügung sein, sie wird Ihnen einen seltenen Genuss verschaffen. Natürlich fehlt ausserdem die rassigste Tanzmusik nicht. Neben all den Glanznummern folgen flotte Attraktionen Schlag auf Schlag, so dass die Herzen der grossen T. G. S.-Gemeinde in eine der amimiertesten Stimmungen versetzt und sie bis zum frühen Morgen in ein göttliches «Wohl» einschliessen wird. Ueberraschungen aller Art sind vorgesehen, ausserdem wird Herr Bommer all sein Ganzes einsetzen, um allen den Gelüsten der T. G. S.-Magen voll und ganz gerecht zu werden. Anmutige, sportbegeisterte T. C. S.-Damen, feuriger Weih, rassige Musik, fiebernde Tanzbeine, mit feudaler Stimmung, das wird die Devise sein; wer wollte da noch zu Hause bleiben? ' Notieren Sie vorläufig in Ihr Taschenbuch oder an dem grossen Wandkalender blau und rot: «Brüdarlein trink, trink und lasset die Sorgen zu Haus' » — Reservieren Sie sich heute schon den 22. November, sichern Sie sich aber auch rechtzeitig Ihre Plätze; bringen Sie alles mit, was Ihnen lieb und wert ist. Sie alle sollen es selbst miterleben, was so ein Sektion sanlass für grosse Freuden auszulösen vermag. Das Fest soll uns neue Freunde und neue Mitglieder, die unserer Bewegung noch ferne stehen, zuführen. Der Eintritt ist für Mitglieder frei. Bewachter Autopark. Wir bitten unsere geschätzten Gruppenmitglieder: sorgen Sie für einen ehrenvollen Aufmarsch unserseits auf den 22. November im Uhler. Alles Nähere wird Ihnen durch die Sektion in der «Automobil-Revue» bekannt gegeben werden. Wir möchten unsere werten Mitglieder überhaupt bitten, sich doch mit jeder Nummer der «Automobil-Revue» einige Minuten zu befassen. Es sollte doch ein jeder so viel Zeit aufbringen, um die Rubik T. C. S. zu verfolgen; denn leider haben wir in unserer Gruppenkasse sozusagen kein Geld — oder stehen fast unter Null. (Erben wäre für uns das beste, aber woher?), um jede Veranstaltung mit Karten einzuladen, denn das kostet eben Geld. So sehen wir uns dann hoffentlich am 22. November im Uhler. Bis dahin grüssen wir Sie. Der Sportpräsident. Weitere Clubnachrichten s. Seite 13 Der Omnibusverkehr in Schweden hat sich ausserordentlich rasch entwickelt. Das ganze Land weist gegenwärtig 2100 Omnibuslinien auf, die mit der Gesamtlänge von 60,000 km nicht weniger als viermal so gross sind wie die Totallänge aller schwedischen Eisenbahnlinien ! x. VERGASER Vertrieb durch MAX SIEGFRIED ZÜRICH 6 Dorfstr. 43, Tel. Hott. 74.36 Autoreparaturwerkstätte Autobesitzer, Achtung! Bin fortwährend Käufer von Automobilen sämtlicher italienischer Marken, auch 8680 Unfall- und Abbruch-Wagen Offerten an Bahnpostfach 20410, Zürich. Das wichtigste Problem gegen Auto»Diebstahl ist gelöst durch die vollkommenste Der Die I3R7 BULIi E esondere 2O% Benzinersparnis erun D. R. P. — D. R. G. M. — Auslandspatente angemeldet. Vorzüge: lOOprozentiger Schutz gegen Auto - Diebstahl. Das Urteil von Fachleuten, welche die Schliche der Autodiebe kennen, lautet« Erstklassig, bisher unübertroffen auf der Strecke Sihlwald, Zürich, Bülach, Eglisau, Schaffhausen, ein 9152 bereift mit Michelin 12/45, Drahtspeichenrad m.Blechverkleidung. — Der Finder wird ersucht um gefl. 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