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E_1930_Zeitung_Nr.091

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1930 - N" 91 Zürich -Zürichsee Wirtschaftlichkeit Die wirtschaftliche Ausnutzung eines Geschäftswagens ist zum grossen Teil eine Frage seiner Widerstandsfähigkeit und darin ist der Ford-Lastwagen unerreicht. Diese ausserordentliche Festigkeit verdankt er besonders der sprichwörtlichen Zähigkeit der Ford- Stähle, der kräftigen dreiviertel freischwingenden Hinterachse, den starken Auslegefedern mit 17 Blättern, den 24 Kugellagern usw. Das wirtschaftliche Arbeiten des Ford-Lastwagens wird aber noch erhöht durch den geringen Brennstoffverbrauch seines Vierzylinder- Motors, durch Aluminium-Kolben, durch den Wirbel-Zylinderkopf und durch hohe Kompression. HÄNDLER IN ALTFN GRAND GARAGE ECONOMIQUE Rue du Village-Suisse 14. 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Bern, Dienstag 28. Oktober 1930 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 97 Sieben Funk-Monologe Von Josef Robert Harrer. £ Immer wieder bin. ich erschüttert, wenn ich daran denke, dass diese sehnsüchtigen Saxophonmelodien weit über das grosse Meer eilen. » ü. Wozu werden feisen; wieder eine Drehung und ich lauschte dem Brüllen von Löwen. Wie? Löwen? Ja, man übertrug aus einem Tiergarten die Urisprache der gewaltigen Raubtiere; dann — aber, lieber Freund, ich weiss gar nicht mehr, was alles in mein kleines Zimmer kam: Musik, grosse, ewige Musik von Beethoven; 'dann die exotischen Weisen chinesischer Lieder; Worte der grössten Dichter; Neuigkeiten aus aller Welt.,. Ich liebe den Funk von Tag zu Tag mehr; ich vergesse das Wort Langeweile; ja, ich vergesse fast die Zeit; es gibt keine Nacht mehr für mich. Ich bin jünger als vor Jahren; ich altere nicht; ich blicke in die ganze Welt, weil ich die ganze Welt höre. Aber verzeihen Sie nur, es ist Zeit, Budapest einzuschalten- So, einen Augenblick !... Horchen Sie nur: Zigeunermusik! Spüren Sie nicht den Traum des Ostens? Wehmut und tiefstes Glück ? Der Radio macht uns arme Menschen zu Göttern... 2. Monolog des Verstandesmenschen. . Nun ja, der Rundfunk hat auch seine guten Seiten, wenn er auch der wirklichen Arbeit sehr schadet. Vergessen Sie nicht, dass man unendlich viel Zeit verschleudert, indem man sich die viele Musik anhört, die gesendet wird. Arbeiten soll der Mensch, Musik soll er sich abends anhören, eine halbe Stunde oder zehn Minuten, das genügt. Sonst soll man nur Wissenschaft, fremde Sprachen, Kursberichte und andere nützliche Dinge durch den Funk verbreiten. Wozu werden z. B. Gedichte gefunkt? Was sollen •Gedichte? Kann man davon leben, hat, man Üavon praktischen Nutzen ? Man weiss eben noch immer nicht, dass der Funk eine Angelegenheit des Verstandes sein soll, nicht des Gefühls, nicht der Kunst. Die Opern und die langen Konzerte überlasse ich ruhig den Musikschwärmern, die Gedichte den alten Weibern, der Jazz denen, die nichts anderes zu tun haben, als an's Tanzen zu denken. Aber, verehrter Freund, wir müssen dennoch hinarbeiten, dass der Funk das werde, was er nach meiner Meinung sein soll: eine Schule, die zur Selbstdisziplin erziehen soll, eine Schule, die uns hart macht im Kampf des Lebens, die uns viel Wissen gibt, hurra, hurra! 3. Monolog des Nörglers. Ach, hören Sie mir mit dem Rundfunk auf! Das hat uns noch gefehlt. Als ob die Welt heutzutage nicht längst schon genug an sogenannten Errungenschaften hätte! Und wie dumm das nur aussieht! Man legt die Hörer um den Kopf oder setzt sich neben einen Lautsprecher — und dann beginnt es. Man sitzt und lauscht, lacht, schliesst die Augen, freut sich, weint auch, kurz, man hört nur zu. Und dabei kann fortwährend eine Störung eintreten. Ist es vielleicht nicht wahr? Manchmal kratzt es, das tut meinen Ohren weh:? Dann wieder interessiert mich das Programm nicht; es interessiert mich eigentlich nie. Und warum sieht man nichts dabei? Wenn der Rundfunk gar so prächtig ist, warum sieht man nichts? Was habe ich davon, wenn man eine Revueoperette überträgt und ich muss mir erst im Geiste ausmalen, wie hübsch und schlank die hüpfenden Girls sind? Ist das schon eine Erfindung? Da kaufe ich mir lieber einen Grammophon. Und im übrigen; ich bitte Sie, der„Rundfunk ist doch so allgemein, so vulgär! Jeder zweite Mensch hört heute schon Radio. Man ist nie unter sich allein, nie unter seinesgleichen. Ich pfeife auf den ganzen Funk ! 4. Monolog eines Gefangenen. Gepriesen sei er, der Funk, der mir die schwere Zeit leicht macht. Wenn ich mich nahe an das kleine Gitterfenster stelle und rings alles verstummt ist, dann vernehme ich den Lautsprecher, der dort drüben irgendwo in einem der Häuser, wo freie Menschen wohnen, aufgestellt ist- Oh, dass doch Sommer wäre, so lange ich noch in diesem Kerker bin! Ich fürchte heute schon den Winter; dann werden die Fenster geschlossen sein und ich werde vergeblich lauschen. Aber noch ist Sommer und ich höre Musik und Lachen, ich höre Nachrichten... Letztens höre ich, dass eine Amnestie bevorsteht; vielleicht komme auch ich in Betracht... Ich bin kein Gefangener, nein! Ich bin in diesem grauen Raum ein neuer Mensch ge- 1. Monolog des Schwärmers. Wunderbar, herrlich! Wer hätte das noch yor wenigen Jahren gedacht? Ich habe einen Sechsröhren-Apparat; neben mir liegt das ausführliche Sendeprogramm aller grossen Funkstationen. Die ganze Welt steht mir zur Verfügung, Musik, Dichtung, Wissenschaft! Es ist 11 Uhr nachts. Soll ich Ihnen sagen, was mir dieser Tag alles durch den Funk brachte? Hören Sie nur: Amerika spielte mir früh am Morgen — denken Sie an die Zeitdifferenz ! — die entzückendsten Jazzlieder. Immer wieder bin ich erschüttert, wenn ich 'denke, dass diese sehnsüchtigen Saxophonmelodien weit über das grosse Meer eilen, Ober sich türmende Wogen, über stampfende Schiffe, hin, vorbei an steilen Eisbergen, mitten durch brausende Stürme... Und drüben im Westen, im warmen, behaglichen Studio a— und hier bei mir im kleinen Zimmer, sehen Sie nur, das sind zwei Pole, dazwischen liegt die Welt mit Gefahr und Tod. Die Funkwellen aber schiessen darüber hin und sind bei mir, im Augenblicke schon, da sie Amerika verlassen ... Dann später! Wien grüsste mich mit weichen Walzern von Johann Strauss, dann kam eine märchenhafte Melodie von Schubert; Rom präsentierte mir Arien aus Puccini- Opern; eine kleine Drehung und schon war ich mitten in einem Vortrag über Afrikaworden. Der Funk hat mir gezeigt, dass es so viel Schönes auf der Welt gibt, dass es sich lohnt, gut zu sein. Der Mond steht am Himmel, leise Musik schenkt mir der geliebte Lautsprecher.., Gesegnet, wer ihn besitzt; er weiss nicht, welches Glück er mir gibt... 5. Monolog eines Ehemannes. Also, der Rundfunk ist schon eine fabelhafte Erfindung. Seit es Radio gibt, vergisst meine geliebte Ehefrau auch ihre Gardinenpredigten. Ich kann kommen, wann ich will, sie schimpft nicht, sie winkt mir nur mit der Hand zu, ruhig zu sein, damit sie ja nichts überhöre. Wirklich, ich weiss kaum mehr, wie die Stimme meiner Frau klingt, wenn sie mit mir «lieb > ist... Ja, der Rundfunk ist mein Gönner... Aber etwas verstehe ich doch nicht- Früher, als meine Frau ihre keifenden Reden auf mich losliess, wenn ich aus dem Wirtshaus heimkehrte, früher haben mich Wein und Bier dennoch mehr erfreut. Tatsächlich, seit '...:" c Bald wirst du verkünden, o Funk, dass ich, qfrifz Rufadler...» meine Frau nur mehr Radio hört und nicht mehr schimpft, seither habe ich immer weniger Genüss daran, im Wirtshaus zu sitzen. Hoffentlich verliere ich nicht jegliche Lust daran, denn sonst müsste ich selbst noch zu einem — Radiohörer werden ... Soll ich? Soll ich nicht? 6. Monolog des Dichters* Ich habe erst sehr selten dem Rundfunk gelauscht; aber ich Hess mir erzählen, was er sei. Und dann bin ich nicht umsonst Dichter, ich ahne den Funk auch im Traum. Nie war ich in Italien und habe doch hundert wertvolle Terzinen über Venedig geschrieben. Ich preise den Funk; er ist psychisches Erleben unsichtbarer Materie, er ist der schöne, göttliche Bruder des Films, den ich preise; denn beinahe wäre eines meiner ungedruckten Bücher verfilmt worden. Aber ich kam vom Filme ab. Vielleicht wird bald einer meiner Gedichtbände gefunkt werden; das wünsche ich der Menschheit, ich, Fritz Rufadler, der führende Mann der Dichtung. 0 Funk, unsichtbare Hand und geheimeGewalt bist du, du Traum der Musen, Funk, erst vollendet, wenn du mein Werk übernommen hast, mein Genie, das eben von der Bühne des Landes erkannt wird. Bald wirst du es verkünden, o Funk, dass ich, Fritz Rufadler, als siebenter stellvertretender Sekretärsanwärter des dritten stellvertretenden Direktors der Staatsbühne wirken werde. 0 Funk, QUALITÄT ZUVERLÄSSIGKEIT SEII Radio auf der Strasse ! Der Funk hat sich innert kürzester Zeit die ganze Welt erobert. Nichts bleibt dem objektiven Mikrophon verschlossen. In Amerika werden von talentierten jungen Reportern interessante Persönlichkeiten kurzerhand auf der Strasse interviewt. sende es dann in alle Welt, auf dass sie aufhorche und vor grosser Befriedigung lächle.-. Funk, oF — u — n — k!!! 7. Monolog meiner Wenigkeit. Leser, ärgere dicht nicht, dass die Monologe, die ich dir vorsetzte, zueinander passen wie rosenrote Flamingos zu abgebrauchten Lippenstiften. Bedenkt, Leserinnen, Leser! Ich besitze einen seltsamen Empfangsapparat, bei dem ich mich noch nicht recht auskenne. Ich spielte mit den verschiedenen Kurbeln und Knöpfen; auf diese Weise kam an mein Ohr der zweifelhafte Genuss der sechs Monologe. Da aber der Funk für alle Menschen ist, fühlte ich mich verpflichtet, diese Monologe der Mitwelt mitzuteilen. Dass ich es auf dem Wege des Papiers besorge, hat seinen Grund darin, dass ich eben keinen Sender fand, der die sechs von mir aus dem Weltraum aufgefangenen Monologe gemeinsam verbreiten wollte. Haben die Sender recht getan? Zum erstenmal Radio I Mit der Erfindung des Radios ist die Welt wieder um etliches näher zusammengerutscht,, sie hat viel verloren vom romantischen Zauber der Ferne, von dem man noch vor zwanzig Jahren schwärmte. Die Blasiertheit, mit der man sich einen Boxkampf von New York her anhört oder ein Orchester aus — weiss Gott woher — Russland, Rom oder Oslo, sie hat etwas zugleich Faszinierendes und Beleidigendes. Der Kleinbürger, der jahrelang nie aus den „engen Bezirken seines Erlebens herauskommt, schaltet gemütlich eine fremde, wilde Grossstadt ein und der Schall einer ändern Welt begleitet seine Lektüre. Aus Verlangen Sie Prospekt und Vorführung bei Ihrem Radiohändler, oder direkt bei der Generalvertretung für die Schweiz: TELION A.-G. - Tel. Chr. 53.65 - Marktgasse 7 - BERN