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E_1930_Zeitung_Nr.093

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asch angetriebenem

asch angetriebenem Zahnrad. Könnte man die Motortourenzahl absolut genau einschätzen, dann brauchte man nun überhaupt nicht mehr auszukuppeln, der zweithöchste Gang Hesse sich auch sonst stoss- und geräuschlos einrücken. Kuppelt man vor dem Einrücken des Ganges doch aus, so geschieht das nur, um eine gewaltsame Beanspruchung des Getriebes zu vermeiden, falls die geschätzte Tourenzahl doch nicht ganz genau gewesen wäre. Zu früh oder überhaupt während des ganzen Schaltvorganges auskuppeln soll man aber nicht, sonst hat das Aufsuchen der richtigen Motortourenzahl keinen Sinn: Das in Frage stehende Zahnrad bleibt dann einfach stehen und lässt sich so erst recht schwer mit dem t^w^mUU^U^ n3ieiiung onn ö en. ,„.,„» N ,-> neuen Brennabor-Modellon vom Führersitz aus öffnen und schliessen. Beim Abwartsschalten (Bild 2): a) Gas- ^t^^mtmmHHm^a^^mmaammaammmm^^m^mmmBamamm^mwmmmmm^^^^t^mmmmmm^mmmmm pedal loslassen, gleichzeitig auskuppeln und Bei Band-Stossdämpfern geschieht die solchen Fahrzeugen begegnet und in der Zentral- Schalthebel in die Neutralstellung bringen; Nachstellung die auch aus andern Gründen und Ostschweiz keine Vertretungen bestehen wäre b) wieder einkuppeln und den Motor durch erwünscht sein kann, durch Verkürzen des faJÄ^TzÄ X^nVrTdiÄ von der Kardanwelle angetriebenen in Ein-Gasgebegriff bringen. Tourenzahl einregeln (am Anfang sich dazu gelöst, aus der Trommel herausgezogen, um erlaubt, den Morgan bei ihm anzusehen. auf die passende, diesmal höhere Bandes. Das Band muss dabei an der Achse seine Adresse zukommen lassen würde und mir Eine sichere, bei allen Wagen anwendbare Zeit nehmen!); c> wenn die richtige Touren- das gewünschte Mass verkürzt und so von ^ „ cnß , , .. . T . /; F V in . K . Schaltmethode ist deshab nur diejenige, bei zahl da ist: rasch auskuppeln und gleich- neuem an der Achse befestigt werden Um Fr S? B 7696 - - Lai * an **- « h , ? ? £ mei * welcher man, wie man sagt, «doppelt» auskuppelt. Wer den Vorgang nicht verstehen ... , Vorgehen : Aufwinden des Chassis (nicht ^^^U-^k^itod^h^Ä sehr einfach, neben dieser «Überlandfahrt»- der Achse) mit dem Wagenheber, bis durch Terpentin in diesem Falle wohl verdünnen, viel bes- Einstellung noch eine besondere «Stadt»- dj e Entlastung der Wagenfeder das Band ser ist es aber wenn man die Verdünnung durch Finstellune vorzusehen bei welcher der genügend weit aus der Trommel herausge- 5l ne schwache Erwärmung des Lackes herbeifuhrt. LUiMenung vwzuMMieu, uei weiuier uer => » »• v a Man setze die Lackburste zu diesem Zweck in eine Motor seine normale Leerlauf-Gasmenge er- kommen-ist; Fixierung des Bandes in dieser pf anne m j t Wasser, das man mit einem Spriritushält Man braucht dazu nur am Handgashe«, L a S e mittels eines festen Nagels, der dort brenner oder dgl. immer auf einer gleichmässigen, bei oder auf dem Segment auf welchem er dur ch das Band hindurchgetrieben wird, wo nicht zu hohen Temperatur hält Der so verdünnte sich bewegt! einen gut sichtbaren MerksTricl, dieses aus der Trommel austritt; Lösen des \£Ü^A^L^**? """^ anzubringen. Bandes an der Achse; Nachziehen des Ban- Man kann aber durch Einsetzen der Büchse in Merkliche Brennstoff mengen lassen sich des an der Achse; Befestigen des Bandes, ziemlich eine warmes (nicht kochendes) Wasser schon bei den modernen mit Beschleunigungsmim- nachdem es verkürzt worden ist: Heraus- genügende Erwärmung des Lackes erreichen, irci ucn iiiutrciiicu, niii ucswircuiiiguiigsiuiiu wenn eben die Lufttemperatur y nicht sehr niedn? pen versehenen Vergasern auch noch ein- ziehen des Nagels, Senken des Chassis, m. ist aL ** sparen, wenn man sich angewöhnt, das Gas- T urcnriino-liVTic \A/irViin

Bern, Dienstag, 4. November 1930 III. Blatt der „Automobil-Revue" No. 93 rade Konkordats-Tempo hielt, in mörderischem Tempo vorgefahren ist, auf soge- Der Sportmann lacht... nannte haarscharfe, seitliche Distanz. Um Von Haku. ein Haar hätte er dem anderen die Kotflügel Dem französischen Meisterläufer Jules mitgenommen. Ladoumegue, der sich zurzeit in ganz grosser Form befindet, wünsche ich, dass er Zeit rechts an der Strasse anhielt,_ kam auch bald Als unser Billy nach einigen Kilometern seines Lebens als Leichtathlet auch ohne der Zurückgebliebene wieder'heran, hielt an Automobil nie in eine unserer berüchtigten und wollte Billy auf gut Deutsch seine Meinung sagen, als er im letzten Moment kon- Autofallen gerate. « Julot» hat am vorletzten Sonntag einen neuen Weltrekord über statierte, dass es sich da um einen andersfarbigen Wagen handelte als den, welcher einen Kilometer aufgestellt, indem er diese Distanz in 2 Minuten 23,6 Sekunden gelaufen just an ihm vorbeigesaust war. ist. — Wenn der junge Mann in diesem Tempo Höflichst erkundigte sich der Unbekannte: durch die Strasse läuft, so kann es ihm passieren, dass er mit seiner Stundengeschwin- einen gelben Bugatti gesehen?» «Entschuldigen Sie, bitte! Haben Sie nicht digkeit von 25 Kilometer eine gesalzene Billy aber, unverfroren, erwiderte: «Und Busse riskiert. Ist es schon untersagt, mit ob! Der Kerl hätte mich beinahe in den mehr wie 18 km zu fahren, so ist es direkt Strassengraben befördert!» unerhört, im direkten Gang 25 km zu laufen Malcolm Campbell hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dem Weltrekord Segraves eins auszuwischen. Segrave stob bekanntlich mit einer Stundengeschwindigkeit von 372,478 Kilometer davon und daher. Campbell will mehr wie 400 km fabrizieren. Er hat sich hierfür in aller Stille eine Maschine bauen lassen, die bald fertig konstruiert sein wird und mit der Campbell jedenfalls noch dieses Jahr den Strand von Daytona unsicher machen will. Campbell hat seinen «Autobus» «Blue Bird» getauft, «Blauer Vogel». Ich habe immer gedacht: Wenn ich nur ein Vögelein wäre!... & Unsere Benzinhändler können den Kampf einstellen. « Cessez le feu! » Es hat gar keinen Wert mehr. Der englische Chemiker Goldsbrough will die Erfindung gemacht haben, dass man aus Pech ein sehr billiges Benzin herstellen kann... Man erhitze das Pech bis auf 200 Grad Celsius usw. . . . usw. . . . Fabelhaft billig. Der Liter . . . fünf Rappen . . . Wo man diese Marke tanken kann, kön-„ nen wir heute wegen Raummangel noch nicht sagen. Einen Wagen in Chicago ungeschlossen Mein Freund Billy ist ein Schlauberger bis auf die Knochen, ja sogar bis auf die Karosserie seines neuen Bugatti-Sportwagens. Dieser Wagen hat nämlich die Eigentümlichkeit, dass er auf der einen Seite gelb und auf der anderen grün ist. Es hat sich nun letzthin zugetragen, dass er einem anderen Wagen, der auch nicht gestehen zu lassen, ist entschieden unverantwortlicher, als wenn ein Thurgauer über Nacht sein Haus nicht «hineinnimmt». Das erfuhr jüngst der ehrenwerte Mister Olson, als er in eines der Aussenquartiere fuhr und nachher sein Auto nicht mehr vor dem Hause fand. Gestohlen oder nicht, Mr. Olson war auf alle Fälle pressant, um wieder nach Hause zu kommen und er winkte einem vorbeifahrenden Automobilisten, der, seiner Bitte entsprechend, ihn auch einlud, mitzufahren. In der City angekommen, bedankte sich Mr. Olson, wie es sich für einen anständigen Gentleman gebührt, rief aber beim Aussteigen gleich einem Policemen, der den zuvorkommenden «Gastgeber» gleich in die Finger nehmen konnte. Denn der Zufall, wie er sonst nur in Romanen existiert, wollte, dass der aufgeladene Mr. Olson in seinem eigenen, verschwundenen Wagen hatte mitfahren «dürfen». Viel Lärm um nichts « Wo kommen die Löcher im Käse her ? » Wir entnehmen die nachstehende erschütternd- bei Tisch nicht reden! Iss!» — «Bwww l 0 80 ! 16 ^}J^MK^} & ??L Ich möcht aber wissen, wo die Löcher Buch des Berliner Schriftstellers Kurt Tucholsky «Das Lächeln der Mona Lisa», vor dessen objektiven Augen eine ganze Welt zusammenkracht. Im übrigen verweisen wir auf die Besprechung unter dem