Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.093

E_1930_Zeitung_Nr.093

12 AUTOM OBTL-REVUK

12 AUTOM OBTL-REVUK 1930 — N"93 c. s. A. C. S. SEKTION BERN. Unterhaltungsabend in Langenthai. Am letzten Samstag fand in Langenthal im Gasthof zum Bären eine gesellige Zusammenkunft der Mitglieder der Sektion Bern des A. G. S. statt. Im ganzen fanden eich etwa 60 Personen ein. Trotz des schlechten Wetters halten Mitglieder aus fast allen Teilen des Kantons Bern (z. B. sogar zwei Familien aus Inteidaken) die Reise nach Langenthai gewagt, ohne vor der nächtlichen Heimfahrt zurückzuschrecken. Der Abend wurde um 18 Uhr im erossen Sa-ale durch einen sehr interessanten Vortrag vom Zentralpräsidenten des A. C. S-., Dr. Mende. über seine letzte Italienreise eingeleitet. Vor dem Nachtessen hatten die Gäste Gelegenheit, beim Apperitif in der Halle sich zu begrüssen. Die Organisation hatte dafür gesorgt, dass die Gäste nicht bereuen würden, die Fahrt nach Langenthal unternommen zu haben. Viel Interesse erweckten die Vorführungen der Filme über die Autavia 1930, die Emmenburg-Chilbi. Schwarzwaldfahrt, Gurnigelrennen usw. Es wurde iedoch festgestellt, dass beim Kopieren einzelne Teile durcheinandergekommen und der Normalfilm etwas abgehackt war. Soweit möglich, werden diese Fehler noch korrigiert werden. Im Laufe des Abends hielt Oberst Marbach die Begrüssungsansprache, worauf Herr Gugelmann, Veteran des Clubs und der Sektion Bern einen sehr amüsanten Speech über seine Erinnerunsen an die frühesten Zeiten des Automobils in der Schweiz vor 25 und mehr Jahren hielt. Zwischen den einzelnen Einlagen wurde mit viel Eifer zu den Klängen eines ganz vorzüglichen Jazz-Orchesters getanzt. Auch die für die Damen angekündigte Ueberraschung blieb nicht aus. Sie bestand in einem Wettbewerb, bei dem die Damen Gelegenheit hatten, ihr technisches Können und ihre Geschicklichkeit glänzen zu lassen. Gleichsam, um Herrn Guggenheim Lügen zu strafen, der neulich gesagt hatte, dass die Mehrzahl der Fahrer heute von dem technischen Teil nichts mehr wisse, brachten es am Samstagabend nicht weniger als acht Damen zustande, einen vorher auseinandergenommenen Vergaser zusammenzustellen. Drei sehr hübsche Preise belohnten die Damen, die ihre Aufgabe in der kürzesten Zeit gelöst hatten. Allerdings muss man beifügen, dass der Versuch wahrscheinlich nicht oder doch nicht in diesem Masse geglückt wäre, wenn nicht Herr Schmid (Bern) vor Beginn der Konkurrenz in einigen klaren Ausführungen über Bau und Konstruktion eines Vergasers aufgeklärt gehabt hätte. Der Verdienst der Damen, diesem technischen Vortrage so rasch gefolgt haben zu können und ihn nachher gleich praktisch verwertet zu haben, bleibt immer noch gross genug. Dieser kleine Wettbewerb war nicht nur für die Beteiligten und für die Zuschauer äusserst unterhaltend, er war auch belehrend und zeigte den vielen Fahrern, wie sich einer der wichtigsten, kompliziertesten Bestandteile des Motors zusammensetzt. Wir möchten nicht unerwähnt lassen, darss die für die Durchführuns dieser Konkurrenz nötigen Vergaser uns von der Firma Safia freundlichst zur Verfügung gestellt worden waren. Für Damen, die eher über körperliche Geschicklichkeit und Biegsamkeit als über technische TCpnnt nisse verfügen, war in einem Reifen-Wettbewerb Gelegenheit geboten, sich hervorzutun. Jedenfalls hahen sich die Siegerinnen nicht vergeblich angestrengt. Für die erfolgreichsten waren sehr hübsche Preise, die bekannten A.C.S.-Liqueurbecher, ausgesetzt worden. Um die Mitglieder der Sektion Bern einigermassen darüber zu trösten, dass die vorgesehene Ballonverfolgung diesen Herbst nicht mehr durchgeführt werden konnte, wurde ihnen als Ersatz eine kleine Saal-Ballonverfolgung geboten. In Anbetracht des schlechten Wetters verabschiedete sich nach Mitternacht ein guter Teil der Gäste. Andere hielten es noch etliche Stunden aus, um erst kurz vor Anbruch des Tages die Heimfahrt anzutreten. Da sämtliche Mitglieder durch das Nachrichtenblatt der Sektion Bern auf den Anlass aufmerksam gemacht worden waren, hätte man erwarten dürfen, dass vielleicht noch etwas mehr Mitglieder dem Rufe Folge leisten würden. Man wäre geneigt, die nicht sehr reichliche Beteiligung auf das schlechte Wetter zurückzuführen. Es wurde aber die Beobachtung gemacht, dass nicht so sehr dieser Umstand viele Mitglieder abgehalten hat, sondern dass sie ganz einfach nicht wussten, dass die Zusammenkunft in Langentha] stattfinden werde. Es wird eben sowohl den «Mitteilungen der Sektion Bern» als auch dem «A. C. S.» wie vielen andern Vereinsorganen viel zu wenig Beachtung geschenkt. Wenn die ausgebliebenen Mitglieder wüssten, wie angeregt die Stimmung letzten Samstagabend in Langenthai war, so würden sie sich in Zukunft jedesmal mit Ungeduld auf die «Mitteilungen» stürzen, um zu sehen, ob nicht wieder ein kleiner Anlass angekündigt werde. W A. C.S. SEKTION ZÜRICH. Die ordentliche Wintergeneralversammlung vom 13. November 1930 wird sich mit keinen besonders wichtigen Traktanden zu befassen haben. Sie dient Vor allem dazu, das Budget des kommenden Jahres zu genehmigen und den Jahresbeitrag und das Eintrittsgeld pro 1931 festzusetzen. Ausserdem ist vorgesehen, die Mitglieder über die letzten Verhandlungen der ETiJ-: pertenkommission betreffend das kommende Eidgenössische Automobil- und Fahrradgesetz zu orientieren. Vielversprechend präsentiert sich das Programm für das anschliessende Martinimahl. Ausser einer Schnitzelbank und Witzkonkurrenz sind zwei Theaterstücke vorgesehen, einmal ein «Intermezzo im Caspar Escherhaus» betiteltes Spiel, und dann ein Sprech- und Tonfilm: «Mit dem Luftschiff Graf Zeppelin nach Spitzbergen». Am Martinimahl werden auch die Resultate der Konkurrenz betreffend Mitgliederwerbung bekannt gegeben. Bekanntlich hat der Vorstand für diejenigen Sektionsmitglieder, die der Sektion in der Zeit vom i. November 1929 bis 31. Oktober 1930 die meisten neuen Mitglieder als Paten zugeführt haben, fünf wertvolle Zinnkannen ausgesetzt. Am 11. Dezember folgt als erste Monatsversammlung der Wintersaison ein Lichtbildervortrag von Herrn Freiherr von Salzgeber, 'Berlin, über eine Autofahrt nach Albanien und Griechenland. Bereits befasst man sich mit den sportlichen Veranstaltungen des kommenden Jahress Da ein offenes nationales Rennen nicht in Betracht kommt, hat die Sportkommission die Durchführung der Atitavia und einer Geschicklichkeitsprüfung und eventuell einer noch weiteren sportlichen Konkurrenz ins Auge gefasst. Der gute Verlauf der diesjährigen vier Tourenfahrten dürfte die Touristikkommission veranlassen, auch auf das nächstjährige Programm verschiedene solcher Fahrten zu setzen. Bereits wird von einer Holland- und einer Südfrankreichfahrt gesprochen und es haben sich auch schon Interessenten für eine Englandfahrt gemeldet. Qui vivra, verral s. Die Einbahnstrassen der Stadt Bern. Ein Berufsfahrer sandte uns die nachstehenden Betrachtungen: Seit Anfang Sommer haben wir in Bern verschiedene Einbahnstrassen, aber die Verkehrsordnung derselben lässt noch zu wünschen übrig, besonders an Dienstagen und Samstagen, da man an diesen Tagen des öftern einen Teil dieser Einbahnstrassen kaum oder gar nicht passieren kann, da sie voll und ganz mit Fahrzeugen aller Art versperrt sind. Es ist mir schon öfters passiert, dass ich an solchen Tagen gezwungen war, solche Gassen wieder rückwärts zu verlassen, da eine Durchfahrt total verunmöglicht war. Ich finde, dass eine Einbahnstrasse doch für den Durchgangsverkehr auch durch die Polizei offen gehalten werden dürfte, da die Polizei gegenüber M-itorfahrzeuglenkern in strengerer Art und Weise vorgeht. Wehe einem Motorfahrzeuglenker, wenn er eine Einbahnstrasse in verkehrter Richtung passiert; der wird angehalten, notiert und mit 10 Fr. Busse und 5 Fr. Staatskosten gerupft. Ich finde, dass es das erste Mal mit einer Warnung auch genügt hätte, besonders da gegen Radfahrer und Pferdeleiter auch nicht in solchem Masse eingeschritten wird. Ich will damit nicht verlangen, dass etwa die Motorfahrzeuglenker eine bevorzugte Stellung einnehmen sollten, aber doch gleiches Recht für alle. Ich habe schon des öftern Gelegenheit gehabt, in ausländischen Großstädten die Verkehrsordnung zu betrachten, und es erscheint einem oft als Rätsel, wieso dass man hier nicht auch nach jenen mustergültigen Systemen etwas mehr Ordnung in den Verkehr bringen kann. Solche kleine Verstösse werden mit einer Warnung für das erste Mal erledigt, und die Einbahnstrassen werden auch trotz grösserem Verkehr für den Verkehr offen gehalten und nicht nur als Parkplätze benützt. E. H. K. Ein durchaus liebenswürdiger Brief in einer unangenehmen Sache. Ein Leser, der seinen Humor nicht so leicht verliert, stellt uns den nachstehenden Brief an die Polizeikommission Richterswil zur Verfügung: Mit Ihrer Verfügung Nr. 180 (wenn diese Numerierung von 1930 herrührt, ist es entschieden eine respektable Zahl) haben Sie mir mitgeteilt, dass ich Mittwoch, den 24. September 1930, nachmittags 5 Uhr 50 Minuten, meinen Wagen an der Dorfstrasse beim Hause von Herrn Lüthi, Papeterie, parkiert habe. Bis zu Ihrer Mitteilung habe ich dies nicht gewusst und auch nicht absichtlich getan. Falls Ihre Behauptung zutrifft, geschah diese Parkierung ohne Absicht. Aus Ihrer Polizeiverfügung ist auch nicht ersichtlich, auf wie lange Zeit sich die Parkierung ausgedehnt hat oder ob ich bloss gehalten habe, um etwas zu kaufen. Verbottafeln habe ich, keine gesehen. Ich muss aber zu Ihrer Verfügung bemerken, dass, wenn es sich nur um die Verschiffung der Nachachtung des zitierten Gemeinderatsbeschlusses handelt, der Zweck ebenfalls erreicht worden wäre, wenn mich der Anzeiger, der mein Vergehen beobachtet hat, sofort auf meinen Irrtum aufmerksam gemacht hätte. Im Gegenteil, der Zweck wäre noch besser erreicht worden, denn ich hätte den Fehler sofort wieder gut machen können, indem ich mit dem Wagen weiter gefahren wäre. Allerdings in diesem Falle hätten Sie die Fr. 5.— für Busse und die besonders interessante Spruchgebühr von Fr. 2.—, Schreibgebühr Fr. 1.— und Zustellung Fr. 0.40, also alles abgerundet auf den Betrag von Fr. 8.40, nicht erhalten. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass es sich hier eigentlich um den Betrag handelt. Ich könnte selbstverständlich gegen diesen salomonischen Befund die gerichtliche Beurteilung verlangen, event. feststellen, ob die Verbottafeln dort wirklich stehen und gut sichtbar sind. Ich könnte event. auch die unergründliche Ursache feststellen, warum ich auf das Verbot nicht aufmerksam gemacht worden bin. Aber dies alles kostet nur Zeit und Geld, deswegen zahle ich die Fr. 8. 40 auf Ihr Postscheckkonto VIII3768 ein. J in Z. Kontrolliert die Katzenaugen des Radfahrers. Ein Automobilist, der auch das Radfahren versteht, schreibt uns : Ich nahm mir kürzlich die Mühe, auf meiner Heimfahrt von Zürich nach Aarau, abends zwischen 7 und 8 Uhr (also im belebtesten Abendverkehr), den Radfahrern meine Aufmerksamkeit etwas zu schenken. Es ist geradezu erschreckend, mit welcher Sorglosigkeit diese Strassenbenützer sich im Nachtverkehr tummeln. Unter fünfzig Radlern ist kaum einer, der als Schluss-Sienal das so notwendige «Katzenauge» an seinem Rad hat. Ich bin auch gelegentlich Radfahrer. Als Automobilist habe ich die absolute Notwendigkeit dieses Signals schon längst eingesehen und habe mir für die Kleimgkeit von 80 Rappen ein Katzenause auf mein Rad montieren lassen, das dem Zweck durchaus genügt. Wenn die sträflich sorglosen Radfahrer auch nur einen Moment sich darüber Rechenschaft geben würden, welchen Gefahren sie ohne das heute direkt zur Notwendigkeit gewordene Schluss-Signal ausgesetzt sind, es würde sich keiner einen Moment besinnen, die so geringe Kosten verursachende Vorsichtsmassnahme der Anbringung eines solchen Signals im höchst persönlichen Interesse zu treffen. Es bestehen heute bei uns im Kanton Aargau wie auch in andern Kantonen leider noch keine bezüglichen Polizeivorschriften. Erst das im Wurfe liegende Verkehrsgesetz, dessen Annahme durch das Volk noch nicht gesichert ist. wird hierüber Vorschriften schaffen. Das wird aber noch lange Zeit dauern und bis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens können noch Hunderte von Unfällen nassieren deren Ursache diesem Mangel in der Verkehrsordnung zuzuschreiben ist. Es ist deshalb unbedingt notwendig, tla.ss jeder Verkehrsbeamte. Polizist. Radfahrerverbände, Behörden, durch öffentliche Anschläge. Schullehrer und überhaunt jeder weiter denkende Strassenbenützer es sich zur Pflicht macht, die Radfahrer auf die grossen Gefahren aufmerksam zu machen, in die sie sich besehen, wenn sie sich zur Nachtzeit ohne das mehrmals erwähnte Schluss-Signal im Verkehr beweeen. Fabrik- und Geschäftsherren sollten veranlassen, dass in jedem Velostand, in Remisen etc. auf diese Gefabren durch Anschläge aufmerksam gemacht wird. F K. WIE SPAT? Wer eine ZENITH-Uhr hat, wird immer von den andern um die Zeit gefragt^ weil jeder weiss, dass ZENITH selbst auf Touren, wo es an Erschütterungen und Stössen nicht fehlt, absolut zuverlässig ist. De*ca laminez vo Moteur fr e .sans immobiliser votre voiture sans demontage tout en continuant a rouler sans danger et avec le minimum de frais en employant Reinigen Sie Ihren Motor von Russansaiz ohne Betriebsstörung ohne Abmontieren indem Sie gefahrlos weiter fahren mit den geringsten Unkosten unter Verwendung von Welcher AUTO-HÄNDLER übernimmt zum Wiederverkauf auf feste Rechnung fabrikneue Amerikaner- Sedans 6 und 8 Zylinder bekannter erstklassiger Marke zu sehr interessanten niedrigen Preisen? POSTFAGH 15 ZÜRICH 20. Adressen von Uhrmachern mit ZEN ITH-Niederlagen sowie reichillustrierte Kataloge A 195 Ober Uhren, Wecker, Penduletten, Neuenburger Pendulen etc. gratis durch mit neuer Brücke, Kardan, Pneus 40 X 8", mit Garantie preiswert abzugeben. Günstige Bedingungen. 8952 Anfragen unter Chiffre Z. 1769 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Innert 3-4 Wochen liefert, auf Grund lansiähi. Erfahrung A. WYSS, Carrossene WETZ IKON Uhrenfabriken ZENITH, Le Locle Günstige Occasion! SAURER-Kippwagen Möbelkasten 5-Tonnenm Qualititsausführung • Auto- Bestandteile Vergaser, Magnete, Kühler, Anhängeadhsen, Ladebrücken, Pneus, 1- bis 8-Zyl.-Motoren, elektr. Beleuchtg., Batterien, sowie auch 7009 Occasionswagen und neue Anhänger ARBENZ-Bestandteile erhalten Sie billigst von Gebr. StieriJ. Auto-Abbruch und Verwertung von Bestandteilen, Baden, Mellingerstrasse. Tel. 10.11. Demanderz AGENTS EXCLUSIF Zu kaufen gesucht 4 Stück Elastique- oder Vollgummi-Reifen 1030 X 160 X 850, zu Occasionspreis. — Rohner & Ohrist Laufenburg. 47359 Zu verkaufen FIAT 501 4/5-Plätzer, 2türig, vollständig neu bereift, mit Ballpnpneus, in sehr gut. Zustande, umständehalber billig. — Anfragen unter Chiffre 47326 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen LANCIA Lastwagen mit Car Alpin, zu wirkl. Occasionspreis. Offerten und Anfragen sind zu rieht, u. Chiff. 47358 a. d. Occasions-Auto 4 Zyl., 14 PS, Conduite interieure, 6plätz., Bosch- Licht und Anlasser, wegen 6 STUDEBAKER Zyl., 17 PS, Torpedo, Krankheit sehr preiswert kompl. Ausrüstung, Stossstangen etc., in ganz ta- abzugeben. 8831 Kessler, Jaeger & Co., dellosem Zustand, vers. u. Zürich 2, Garage Enge, gelöst, wird zu äusserst Seestrasse 100, Tel. 36.359. billigem Preise abgegeben. ALFA ROMEO-Vertretung. Wwe. Schönenberger, Stein (Marque deposee woapeetns aux POUR LA SUISSEt , Grotte 3, Wir fahren den ganzen Winter unsere AUTOMOBILE Wir statten die Wagen aus mit: i. Schneeketten Union oder amerikanische 2. Kühlerdecken ans Ia, Molton und Ledertmti 3. Kühlerwärmer « Apyr » 4. Auspuffheizung «Atlas» & Autodecken rein wollene. e. Elektr. Kühlerwärmer für Garage. 7. Gefrierschutzmittel < Eisbär >. Alle diese Artikel finden Sie zu •vorteilhaften Preisen, für alle Wagen passend, im Spezialgeschäft für Automobil- und Garage-Ausrüstung: E. Steiner, Bern Schauplatzgasse 37. Das englische Import A.-G. für Seestrasse 321 Schutzmarke 1 Verlangen Sie Prospekte bei den GENERALAGENTEN FUß DIE SCHWEIZ i Qualitäts-Oel engt. Motorenöle Zürich 2 A. XJ ss A ÄTÜXT E CHEVROLET 6 Zyl. Mod. 1929, 4/5pl Lim., m Ia. Zustand, zu Fr. 4800.- zu verkaufen. — Offerten unt. Chiffre 47366 an die Automobil-Revue. Bern. Ersatzteillager Spezfal- Reparatur - Werkstätte. — Auf DELAGE geschultes Personal. Gust. Bäuerlein, Waldmannstrasse 8, Zürich. — Telephon 41.834. Französisch Englisch oder Italienisch. — Bestes System, absolut sicher «um Ziele führend, einerlei ob mit oder ohne Lehrer, nach Methode von Prof. Graud. Verlangen Sie kostenfreie Probelektionen von Französisch. Entlisch oder Italienisch (gewünschte Sprache genau angeben) dieser für Sie wichtigen Methode beim Verlag: Hallwag A.-G. In Bern. Breltenrainstr. 97.

N« S3 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 13 S#B«Ä»a5»*e>«T& St. Galler Strassenfragen. Der st. gallische Regierungsrat beantragte dem Grossen Rat die Bewilligung der Uebernahrne des schweizerischen Anteiles der Rhevnbrücke vom st. gallischen Ort Haag nach dem liechtensteinischen Bendern. Die Annahme soll •unter der Bedingung der Instandstellung der Brücke durch die politische Gemeinde Garns und die Ortsgemeinde Haag vorgenommen werden. Der Regierungsrat wünscht ferner die Bewilligung eines Kredites von 200.000 Fr. für die Ausführung von Strassenverbesserungen als Notstandsarbeiten. bo. Ausbau der Bezirksstrassen von Küssnacht am Vierwaldstättersee. Ueber den teilweise ungenügenden, in einzelnen Gegenden sogar unter aller Kritik stehenden Strassenzustand im Kanton Schwyz äusserten wir uns zu verschiedenen Malen in unserm Blatte. Immer und immer wieder trifft man in der Tages- und in der Fachpresse Stimmen, die dringend nach Abhilfe rufen. Der Kanton Schwyz nahm bereits ein Anleihen auf, durch das in Verbindung mit den Benzinzollanteilen das Netz der schwyzerischen Kantonsstrassen in einen verkehrsdienlichen Zustand ausgebaut werden soll. Die Durchführung dieses Beschlusses wird sich auf viele Jahre erstrecken und von den schwyzerischen Strassenbenützern noch manchen Scheffel Geduld erfordern. Es geht aber vorwärts. Vor zehn Tagen unterbreitete der Bezirksrat von Küssnacht der Bezirksgemeinde das Projekt für den Ausbau des Bezirksstrassennetzes, wozu auch die rechtsufrige Vierwaldstätterseestrasse (im Bereich dieses Bezirkes) gehört. Mit einem Kostenaufwand von 390.000 Fr. sollen rund 4 km des heutigen Strassennetzes geteert werden. Der Kanton übernimmt einen Anteil von 140.000 Fr., eine weitere Quote von 250,000 Fr. wird vom Kanton, Bezirk und Perimeterpflichtigen nach einem besondern Verteilungssystem angefordert. Nach einer eingehenden Diskussion beschloss die Bezirksgemeinde die Annahme dieses Projektes, womit wieder ein bescheidener Teil der schwyzerischen Durchgangsstrassen in einen verkehrsförderlichen Zustand gebracht wird. lt. Strassenverbesserungen im Kanton Bern. Die Sektion Emmental des A. C. S. schreibt uns zu diesem Thema: Die bernischen Strassenverhältnisse sind In jüngerer Zeit neuerdings wiederholt Gegenstand von Erörterungen in der Tagesund Fachpresse gewesen, wobei meistens Kritik und Skepsis die Feder führten. Dass noch viele Wünsche der Strassenbenützer zu erfüllen sind, ist uns wohlbekannt. Wenn wir uns in die Diskussion einmischen, so geschieht es nicht deshalb, tun neue Begehren zu erheben oder geleistete Arbeit herunterzumachen. Aus wiederholtem Korrespondenzwechsel mit der kantonalen Baudirektion ist uns bekannt, dass man dort ernstlich bestrebt ist, nach Massgabe der verfügbaren Mittel das Beste zu erreichen und die Arbeiten in loyaler Weise auf die verschiedenen Landesteile zu verteilen. Gute Verbindung mit der Bahn und kurze Verbindung mit einer grossen Durchgangsstrasse sind heute gleichwichtige Faktoren geschäftlichen Gedeihens für eine Ortschaft. Davon ausgehend muss es das Bestreben jeder abseits der «Heerstrasse» liegenden Gemeinde sein, die rasche und gute Verbindung mit dieser herzustellen. Diesem Ziele kommen wir in unserer Gegend zusehends näher: Hasle-Burgdorf ist ausgebaut; grosse Arbeit ist noch im Bigental und Emmental aufwärts zu leisten. Burgdorf-Alchenflüh ist einwandfrei belegt und teilweise neu traciert. In Vorbereitung ist die Lyssachstrasse längs dem Koserrain und eine Verbindung mit der Zürich-Bern-Strasse, ohne Berührung des rein landwirtschaftlich tätigen Dorfes Lyssach. Langwierige, aber vor einem glücklichen Abschluss stehende Verhandlungen sollen demnächst die Gradlegung der Verbindung Kirchberg-Utzenstorf ermöglichen, ein Korrektionswerk von wirtschaftlich nicht hoch genug einzuschätzender Bedeutung; es ist eine bekannte Tatsache, dass Utzenstorf sich immer mehr nach Bern und Solothurn orientiert; eine gute, angenehm zu befahrende Strasse wird das gewerbereiche, aufblühende Dorf den südlichen Nachbarn in Kirchberg und Burgdorf sicher wieder näher bringen. In Utzenstorf selbst kennt man sich fast nicht mehr aus; ganze Häuser haben dort einer zweckmässigen Strasseniührung weichen müssen. Kurz und gut! Es ist Zug in der Sache. Diese Anerkennung dürfen wir den HH. Baudirektor Bösiger und Kreisoberingenieur Dieter sicher nicht versagen. Und wer nicht die unerfüllbare Forderung stellt, es müsse alles auf einmal gemacht werden, darf zuversichtlich der Vervollkommnung des bernischen Strassennetzes entgegensehen. Autostrasse Hamburg—Travemünde. Von Hamburg soll über Lübeck nach Travemünde noch in diesem Jahre eine grosse Automobil- Durchgangsstrasse in Angriff genommen werden. Die Länge der Strecke beträgt etwa 82 km. x. Erstfeld . Arasteg .. Gurtnellen Wassen .. Göschenen Airolo.... Faido ... Biasca Auto-Transport durch den St. Gotthard. (ausschneiden!) ab: ab: ab: ab: ab: an: an: an: Transport als 3.58 4.16 4.43 5.09 6.17* 6.47 8.54 11.09 Frachtansätze: Strecke: Gurtnellen-Airolo oder umgekehrt . Gurtnellen-Faido oder umgekehrt . Gurtnellen-Biasca oder umgekehrt Wassen-Airolo oder umgekehrt ... Wassen-Faido oder umgekehrt .... Wassen-Biasca oder umgekehrt.... Ööschenen-Airolo oder umgekehrt . GöschenenrFaido oder umgekehrt . Göschenen-Biasca oder umgekehrt Frachtgut. Es verkehren hiefür folgende Züge: 18.10 18.19 Biasca ... ab: 4.37 11.15 12.02 18.32 Fa ido .... ab: 6.29 13.35 18.57 Airolo ... ab: 7.54 15.10 13.50* 19.18 Göschenen an: 8.22 15.38 14.19 8.37 15.15 19.08* 20.22* Wassen .. an: 8.52 16.11 0.08 15.45 19.39 20.53 Gurtnellen an: 9.13 16.33 21.57 Amsteg .. an: 10.14 17.01 — — 21.10 23.25 Erstfeld .. an: 10.30 17.29 15.18 * Ohne Einlademöglichkeit in Göschenen oder Airolo. Diese Transportmöglichkeit besteht nur an Werktagen der Güterexpedition. Transport als Eil- und Gepäckgut. Es verkehren hiefür folgende Eratield ab: Arosteg ab: Gurtnellen ab: Wassen ab: Göschenen ab: Airolo an: Faido an: Biasca .......... an; Erstfeld Amsteg Gurtnellen Wassen Göschenen Airolo Faido Biasc% ab: ab: ab: ab: ab: an: an: an: Biasca ab: Faido............ ab: Airolo ab: Göschenen an: Wassen an: Gurtnellen an: Amsteg an: Erstfeld an: Biasca Faido Airolo Göschenen Wassen Gurtnellen Amsteg Erstfeld ab: — — 15.53° — 18.43*° 19.25 ab: _ _ _ _ _ 20.07 ab: 15.10* 16.56* 17.21*°t 19.27° 20.10*°t 20.40 an: 15.38* 17.25* 17.49*° 19.42° 20.38*° 20.56 an: _ _ _ _ _ 21.12 an: __ 21.25 an: 21.37 an: _ _ 18.48*° — 22.07*° 21.44 *^ur Werktags. Nimmt nur Reiseautomobile mit höchstens 8 Sitzplätzen an. t Ohne Einlademöglichkeit in Göschenen oder Airolo. Erstfeld-Airolo oder umgekehrt ... Erstfeld-Faido oder umgekehrt ... Erstfeld-Biasca oder umgekehrt ... Amsteg-Airolo oder umgekehrt ... Amsteg-Faido oder umgekehrt Amsteg-Biasca oder umgekehrt.... Frachtgut im Minimum pro pro 100 kg verwendeten Eisenbahnwagen Fr. 1.98 2.72 3.69 1.79 2.54 3.50 1.50 2.24 3.21 1.20 1.94 2.87 —.90 1.64 2.61 und nur während den offiziellen Bureaustunden Züge: 3.58*° — 7.39* 8.25 — 10.20*° 4.16*° — — 8.33 — — 4.43*° — — 8.45 — — 5.09*° — — 8.58 — — 6.17*°f 7.18° 8.37* 9.14 10.56° 11.19*°t 6.47*° 7.34° 9.08* 9.29 11.12° 11.50*° 8.54*° — — 10.02 — — 11.09*° — 12.49* 10.40 — 13.20*° 13.48 14.16* 16.31 18.10* 19.22 18.19*° 13.55 — 16.38 — 19.29 18.32*° 14.07 — 16.50 — 19.41 18.57*° 14.19 — 17.03 — 19.53 19.18*° 14.35 15.15* 17.42 19.08*°t 20.09 20.22*°t 14.51 15.45* 17.58 19.39*° 20.25 20.53*° 15.22 — 18.29 — 20.56 21.57*° 15.58 17.40* 19.07 21.10*° 21.32 23.25*° — — 7.32 7.43* — 12.02* — — 8.13 — — — 6.16 7.54* 8.45 9.23* 11.46° 13.50* 6.31 8.22* 9.00 9.51* 12.01° 1-4.19* — — 9.18 — ' — — — — 9.30 — — — — — 9.41 — — — — — 9.47 10.49* — 15.18* Fr. 39.60 54.40 73.80 35.80 50.80 70.— 30.— 44.80 64.20 24.— 38.30 57.40 18— 32.80 52.20 pro 100 kg Fr. 4.74 6.58 8.98 4.28 6.12 8.52 3.55 5.39 7.78 2.81 4.65 6.95 2.08 3.92 6.31 Gepackgut 12.27* 13.25*°t 13.56*° 15.27*° 13.45 14.26 14.58 15.13 15.29 15.41 15.52 13 58 im Minimum pro Auto Fr. 94.80 131.60 179.60 85.60 122.40 170.40 71.— 107.80 155.60 56.20 93.— 139.— 41.60 78.40 126.20 VOISIN mit YACCO 49 Weltrekorde auf ein offizielles Total von 61 Weltrekorden AMILCAR, HISPANO-SUIZA, VOISIN empfehlen ausschliesslich AÜTOREVE-TANK- Wenn Sie beabsichtigen, eine neueTankanlage anzuschaffen od. Ihre bestehende Installation zu uergrössern oder zu modernisieren gedenken, dann empfehlen tüir Ihnen die Spezialfirma: KESSEL- U. APPARATEBAU LEHMANN & Cie., ZOFINGEN uorrn. Altorfer, Lehmann & Cie. St. Gallen - Bern - Luzern Generalacjentur für die Schweiz: A. CHATENAY, TIIU1VSTRASSE 55, BERN KAUFEN SIE NUR NOCH UNSERE in I Stunde Leiss Jörns n g 2Z.xxx*xoJn. Glasschleiferei Forchstrasse 300 Kaufe neue od ganz gut erhalt Drehbank W.Jenny, Zürich8 Auto- Reparat urwerk»titte Seefeldstrasse 311 Tel. L. 94.34 M«7 tfl en Limousine^* 2 m Drehlänge. Zug- u. 4/5plätzig, Modell 1927, 10 Leitspindel, wenn an Zahlung neuer 4-Rad-Anhän- Kessler, Jaeger & Co., PS, Zustand Wie neu. 0er, VA— 3 T., mit Luftbereifung u. automatischer Seestrasse 100, Tel. 36.359. Zürich 2, Garage Enge, Bremse genommen wird. ALFA ROMKO-Vertretunä. Offerten unter Chiffre 47392 an die Automobil-Revue, Bern. mit überdimensionierten Verstärkungsgliedern, denn nur diese sind den sehr hohen Anforderungen, die bei den vielfach schneefreien Durchgangsstrassen an Schneeketten gestellt werden, gewachsen und gewährleisten zudem guten Schutz gegen seitliches Gleiten. BEUN & Cie., NEBIKON Tel. Nr. 12 u. 15 KETTENFABRIK Tel. Nr. 12 u.15 Sämtliche Ketten für Personenwagen und Lastwagen sind stets sofort ab Lager lieferbar.