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E_1930_Zeitung_Nr.092

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AUTOMOBIL-REVUE

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W92 II. Blatt BERN, 31. Oktober 1930 W>9 II. Blatt BERN, 31. Oktober 1930 T«edhn« Rundschau Ein neuer Rohöl-Vergaser ? Ein arbeitsloser Schlosser in Kassel soll einen Apparat erfunden haben, der hinter dem Vergaser in das Ansaugrohr eingebaut wird und mittelst eines rotierenden, vom Gasstrom angetriebenen Flügels das Rohöl-Luitgemisch derart fein nachzerstäubt, dass jeder Motor ohne die geringsten Schwierigkeiten mit Rohöl betrieben werden kann. Der zweite «Vergaser» zerteilt angeblieh den Brennstoff bis zu Atomen, was sehr viel gesagt ist. Der Erfinder hat nach den Meldungen der Tagespresse seinen Apparat einem deutschschweizerisch - amerikanischen Konsortium schon für die hübsche Summe von 2% Millionen Mark verkaufen können. • Man wird gut tun, eine sachliche Bestätigung der Erfindung abzuwarten. Der Rohölvergaser ist bisher schon unzählige Mal erfunden worden' und doch hat er immer noch gefehlt. -s. Eine neue spanische Automarke. Nachdem die spanische Regierung vergeblich versucht hatte, amerikanische, französische oder englische Fabriken für die Erzeugung von Automobilen in Spanien zu interessieren, ist auf ihre Anregung vor einiger Zeit vöii Signor Pescara, einem Argentinier, die Fabrica National de Automovils mit einem Aktienkapital von 16 Millionen Peseten gegründet worden, das durch Beteiligung der spanischen Regierung später auf 70 Millionen erhöht werden soll. Der neuen Gesellschaft, deren technischer Leiter der frühere Chefkonstrukteur Moglia von DarracQ und Bailot ist, sind Zollfreiheit für die Einfuhr von Material und Zubehörteilen zugestanden worden. Ferner sollen die Besitzer der von der neuen Firma hergestellten Automobile 8 Jahr© lang von allen Motorverkehrssteuern befreit bleiben: Die Firma bringt zunächst einen Wagen mit Achtzylinder-Reihenmotor von rd. 2,7 1 Gesamthubraum (70 mm Zyl.-Dmf., 90 mm Hub) heraus. Der Motor hat obengelagerte Steuerwelle, Leichtmetall-Zylinderblock mit Büchsen aus nitriertem Stahl, Leichtmetall- Zylinderkopf mit eingepressten Bronze-Ventilsitzen, Kurbelwelle aus nitriertem Stahl Technisches von der Olympia-Schau Das neue Chrysler-Achtzylinderehassis mit tiefgekröpftem Rahmen und Spitzkühles, Durch Tieflegung des Wagenbodens wird viel Beinraum gewonnen, was besonders bei kurzen Sportkarosserien wichtig ist. Im obigen Fall liegt der Boden etwa 30 cm tiefer als der Kardanwellen- Tunnel. Vertiefte Fuss-.«Kasten> vor den Notsitzen eines:. Zweiplätzers. Doppel-Ventilaforantrieb durch zwei Gummiriemen und Getriebe-Schaltbetätisuns; beim vorn angetriebenen Cord-Wazen. Führersitz eines Polster liegen Tunnels. Man und Lagerschalen aus Duralumin, Pleuelstangen aus Duralumin ohne Weissmetallfutter, also viele neue Merkmale. In Vorbereitung ist ferner angeblich ein Wagen mit Zehnzylinder-Reihenmotor von 71,3 mm Bohrung und 100 mm Hub, der für Rennzwecke auch mit Aufladegebläse ausgerüstet werden soll. H. Neuartige Blattfedereinlagen. Die Federn sind vielleicht das einzige Aggregat des modernen Automobils, das in seiner Konstruktion dem Pferdefuhrwerk nach wie vor ähnelt. Die vielfachen Versuche, durch Gegenfedern und dergleichen die Elastizität zu verbessern, hatten selten den erhofften Erfolg. Ein ganz neuer, dabei denkbar einfacher Weg wird nun von einem deutschen Stahl- Fachmann begangen- Von dem Gedanken ausgehend, dass der Reibungswiderstand der Federblätter für die Elastizität der Federn ausschlaggebend ist, ging der Erfinder dazu über, die Anzahl der Federblätter zu erhöhen, und zwar durch einfachen Einbau von kaltgewalzten, gehärteten, dünnen Blättern in Uhrfedernstahlqualität. Die Tragfähigkeit der Federn wird dadurch nicht verringert, die Höhe der Feder kaum vergrössert, aber eine ungewöhnlich weiche und geschmeidige Federung erzielt. Schon vorher wurde übrigens von einer Anzahl von Federkonstrukteuren der Versuch gemacht, den gleicher» Zweck durch Erhöhung der Anzahl der Federblätter zu erreichen. Man musste hierfür die Stärke der Blätter im ganzen verringern, konnte aber die grosse Zahl von Blättern und damit Reibungsflächen, wie sie durch die Anwendung der Qussstahlzwischenblätter' zustandekommt, nicht erreichen. Bei dieser Art der Federnkonstruktion besteht ausserdem die Schwierigkeit, die dünnen Blätter, die stückweise gehärtet werden müssen, richtig zu härten und anzulassen. Dieses ist aber kaum möglich, und derartige Federn versagen nach kurzem Gebrauch und werden vorzeitig lahm. Die neuen Blattfedereinlagen werden aus Bandstahl, der in Ringen am laufenden Band absolut gleichmässi.? gehärtet und vergütet wird, hergesellt. Diese Blattfedern aus Uhrfederstahl haben ferner den Vorteil, dass sie in jede Federung ein- englischen Sportwagens. Die Sitzauf der Höhe des Antriebwellcn- "«" vorteil, aass sie i beachte den kurzen ßchalthehrt. I gebaut werden können. HANS v- STUCK WIRD AUF AUSTRO DAI BERGMEI VON EUROPA VERLOREN auf der Strecke Col des Mosses - Bulle - Farvagny- Freiburg-Bern ein Automobil- Koffer braun-beige, enthaltend zwei graue Lederkoffer m. Effekten. — Sich melden gegen hohe Belohnung bei P. R. Minder, Rebleuten- Apotheke, Bern. 47323 Zu kaufen gesucht Lastwagen 5 T., mit Kippvorrichtung, auf Pneus. Nur wirklicher Occasionswagen kommt in Frage. — Offerten unter Chiffre 47346 an die Auiomobil-Revue. Bern. GARAGE DES PAQUIS Demandez la liste PLUS DE 100 VOITURES, TOUTES MARQUES Rue des Päquis 11 GENE VE Telephone 22.630 UND BEWEIST DAMIT NEUERDINGS DIE HERVORRAGENDE EIGNUNG DIESER MARKE FÜR UNSER LAND. •. 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