Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1930_Zeitung_Nr.094

E_1930_Zeitung_Nr.094

Lest- und

Lest- und Zugsplndel-Drehbank 200/1500 mm, UHspindel-Drehbank 155/1000 mm, Tisch-Drehbank 100/500 mm, mit Zangen; Fräsmaschine Cincinatti, Bohrmaschine, Schmirgclmaschine, Kafisä'ge, Hobelmaschine; komplettes Werkzeug für Automechaniker billig zu verkaufen. Geschl. neues oder Occasions-Auto, 10—12 Si.-PS, wird in Zahlung genommen. Anfragen unt. Chiffre 47368 an die Automobil-Revue. Bern. Wasserdicht wird jedes Autoverdeck, Blaohen, Zelte, Storren, sowie alle Lederarten und Stoffgewebe, vorrätig in allen Farben. Referenzen stehen z.Diensten. Verlangen Sie Prospekt von Emulineimd Farbwaren-Fabrikation Graf-Tanner, Teufen (Appz.) Prima Occasion Ganz neuer DELAGE Typ G. L., 6 Zyl., 30 PS, mit Fabrikgarantie, hochfeine Luxuskarosserie, Allwetter, 6plätzig, offen und geschlossen zu fahren, reichhaltige Ausrüstung, splitterfreies Triplex-Glas überall. Tarifpreis Fr. 33 000.-, Verkaufspreis Fr. 16 500.—. Eventuell wird kleiner, offener oder geschlossener Wagen in Zahlung genommen. — Offerten unter Chiffre Z 1776 an die 9248 Automobil-Revue, Bureau Zürich. Gesucht Renn- oder | Sportwagen z ev nur Chassis, wenn auch reparaturbedürftig. Auto- Service-Karosserie, Künzler, St. Margrethen. St. G. NASH 15 CV, voiture fermäe, en parfait etat, roule 11000 km, occasion excellente, ä vendre faute d'emploi. S'adresser sous cbiifre 47395 ä la Revue Automobile, Berne. Zu verkaufen aus Privathand rhaltener NASH-WAGEN nur 12 000 km gefahren, Modell 1929, 15 PS, 6 Zylinder, 4/öplätzig, vierürig, in tadellosem Zustande. — Offerten unter Chiffre 47399 an die Aufomobil-Revue, Bern. Reparaturen AUTOMOBIL-REVUE 193« - Revisionen Grosses Lager in Kotferträgern, Koffer und Ziernaben AUTAVIA A.G., Har

N° U - 1930 AUTOMOBIL-REVUri Luftfsikvt 288 Privatflugzeuge in England. Nach der amtlichen Statistik waren am 1. Juli 1930 in England 288 Privatflugzeuge vorhanden. Davon sind 189 sogenannte « Motten » (Havilland). An deutschen Flugmaschinen sind 8 Klemm- und 2 Junkers-Maschinen vorhanden. Di© Zahl der Verkehrsflugzeuge ist dagegen mit 20—30 Maschinen der « Imperial Airways » gering. + Klemm-Flugzetige für 3450 Reichsmark. Der Deutsche Luftfahrer-Verband teilt seinen Vereinen und deren Mitgliedern mit, dass er das Klemm-Leichtflugzeug mit 20 PS-Mercedes-Motor zu einem Preis von 3450 RM zum Ankauf empfiehlt. Der bisherige Preis dieses Klemm-Typs betrug in Deutschland etwa 7500 RM. Durch die erwähnte Verbilligung will der D.L.V. erreichen, «dass allen denen, die heute noch nicht Flugsport betreiben, der Entschluss zur Anschaffung eines Eigenflugzeuges erleichtert und damit für die weitere Ausbreitung des Flugsportes eine besser© Grundlage geschaffen wird ». + Heliumfüllung und Rohölmotoren beim neuen Zeppelin. Wie Dr. Eckener an der in Berlin stattgehabten Jahresversammlung der amerikanischen Handelskammer mitteilte, wird das neue in Friedrichshafen im Bau befindliche Zeppelin-Luftschiff nun anstatt der Wasserstoff-Füllung eine Helium-Füllung erhalten, die bekanntlich unbrennbar ist. Auch habe man sich im Zeppelinbau endgültig von *der Verwendung von Benzinmotoren abgewandt und werde an ihrer Stelle nur noch Rohölmotoren einbauen. Durch diese beiden Massnahmen wird die Brandgefahr des Luftschiffes weitgehend vermindert und Katastrophen, wie die des R 101, sind so gut wie ausgeschlossen. at. Höhenfluge bei Junkers 1928—29. Die unlängst gemeldete Ueberbietung des seit Mai 1929 von einer Junkers-W 34 gehaltenen Höhenweltrekordes durch den Amerikaner Soucek mit 13 157 m hat bisher in der OeSentlichkeit noch nicht den Widerhall gefunden, den diese sehr beachtenswerte Leistung beanspruchen kann. Die folgenden Zeilen können vielleicht dazu beitragen, das Verständnis für solche technischen Höchstleistungen zu vertiefen. Wie erinnerlich, führte das Junkers-Flugzeugwerk im Herbst 1928 und Sommer 1929 einige Höhenweltrekord-Flüge durch, welche mit dem 12,739-m-Höhen-Wettrekord ihr Ende fanden. Diese verschiedenen Rekordflüge sind nicht Selbstzweck, sondern entsprechend der ganzen wirtschaftlichen Einstellung von Junkers gewisseTmassen nur als Nebenprodukte von Forschungsflügen anzusehen, die zur Klärung verschiedener Probleme des Höhenfluges unternommen wurden. Die allgemeinen Ziele des Höhenfluges, von denen hier nur die meteorologische Erforschung der Atmosphäre genannt sei, sollen in diesen Zeilen nicht behandelt werden. Uns interessiert in erster Linie die Bedeutung, die der Flug in grosser Höhe infolge der geringen Luftdichte für den Schnell-Luftverkehr erhalten kann. Dieses Problem des Höhenluftverkehrs wurde schon in verschie- * Miss Columbia», die Bellanca-Maschine, mit der die Amerikaner Errol Boyd und Harry Connor kürzlich den Atlantik von Westen nach Osten überquert und mit der auch schon Chaftnberlin und Levine den «grossen Bach» überflogen haben, im Flughafen Croyden. denen Schriften und Vorträgen behandelt und soll deshalb hier nur kurz beleuchtet werden. * Um mit einer bestimmten Brennstofflast die grösste Reichweite zu erzielen, muss das Flugzeug mit dem Anstellwinkel der besten Gleitzahl fliegen. Wird am Boden die Geschwindigkeit ohne Verkleinerung der Tragfläche nur durch Steigerung der Motorleistung vergrössert, so verschlechtert sich auch die Gleitzahl; der Aktionsradius sinkt. Wird aber in der Höhe der günstigste Anstellwinkel beibehalten, so steigt durch die Verringerung der Luftdichte die Geschwindigkeit, wobei die Reichweite kaum abnimmt. So kann die Fluggeschwindigkeit in 12 km Höhe auf ungefähr das Doppelte vergrössert werden, bei gleichem Flugbereich wie in Bodennähe. Voraussetzung dafür ist aber ein Gebläse, welches der durch die geringe Luftdichte bedingten Leistungsverminderung des Motors entgegenwirkt, ferner ein Verstell- •propetter, um die in der Luftdichte wechselnden Drehzahlen konstant zu halten, und andeies mehr. Ein solcher Höhen-Verkehrsflug "fände in einer Atmosphäre statt, in der es •kein Vereisen des Flugzeuges gibt und keine Nebel, Gewitter und Böen vorkommen. " 1 Unter 12 km Höhe dürfte der Verkehrsflug Bf Do. X. beim Abflug nach Amsterdam, der ersten Etappe auf dem Weg nach Amerika. nicht ratsam erscheinen» da nach bisherigen Beobachtungen die Windstärken bis zur Stratosphärengrenze (etwa 10 km Höhe) zunehmen, während sie in der Stratosphäre wieder abnehmen. Um den Gegenwinden ausweichen •zu können, ist also eine noch grössere Höhe zu erstreben; ob diese in 15 km oder noch höher liegt, ist eine Frage, die durch die Meteorologie noch weiter geklärt werden muss. Die Versuchsflüge, die nun Junkers durchgeführt hat, sollten zunächst nur zeigen, welche Höhe mit den heutigen Mitteln maximal erreichbar ist und hierbei folgende Fragen klären : 1. Wie muss das Flugzeug beschaffen sein, welches den Führer mit dem geringsten •Energieaufwand grosse Höhen mit ihren nie« drigen Temperaturen erreichen lässt? 2. Wie verhalten sich der Motor und des* sen lebenswichtige Zubehörteile, wie Vergaser und Zündmagnete in der zur Zeit maximal flBBeHflflBBBBBBflBflBBBBBBflBBflflBBflB Der günstige Augenblick um einen *&s>gr*< a 1 hängt in erster Linie ab von gutem Licht. Moderne Autolampen müssen erschütterungsfest sein; müssen zuverlässig sein; müssen eine hohe Lichtfülle abgeben; dürfen entgegenfahrende Fahrzeugführer nicht blenden. All diesen Forderungen werden die modernen TUNG8RAM-AUTOLAMPEN gerecht. Sie besitzen einen hochwertigen Spiralfaden, der hohe Lichtausbeute gibt und Infolge sorgfältig ausgewählten Materials zuverlässig und dauerhaft ist. TUNGSRAM - DUOLUX- LAMPEN sind blendungsfrei. Man erhält sie füralle Wagen passend, in allen gebräuchlichen Ausführungen, auch mit blauem Tageslicht-Glas. Fernergibt es Tungsram-Nebellampen mit gelbem Licht, die den Nebe durchdringen, sowie alle übrigen Lampen für die Ausrüstung Ihres Wagens, welche alle Ihre Fahrsicherheit aufs höchste Mass bringen. VERGASER anzubringen, braucht nicht lange gesucht zu werden. erreichbaren Höhe? 3. Welche Anforderungen werden beim Erreichen der grossen Höhe an den menschlichen Organismus gestellt, und mit welchen Mitteln ist den Schwierigkeiten durch Sauerstoffmangel und Kälte zu begegnen? Zu 1. Für die Höhenflüge wurde das Flug- Jeden Tag ist er da. Jedesmal, wenn Sie einen zu grossen Brennstoffverbrauch konstatieren. Jedesmal, wenn die Vergasung gestreikt hat. Jedesmal, wenn eine Dame führt. Jedesmal, wenn Ihr Motor sparsam oder rassig sein sollte. Und vor allem, wenn Sie die Einfachheit des wunderbaren Apparates, des Vergasers SOLEX, kennen und schätzen lernen wollen. Alle Garagisten montieren den SOLEX TUNOSRAM'ELEKTRIZITÄTS A.O. ZUR ICH'ST. ANNAHOF'TEL&6Q62 Generalagentur für dl« Schweiz: Henri Bachmann Blei Gent Rut öe i'HärUaF 12b T6i.48.42, 48.43, 48.44 Telephn 25.641