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E_1930_Zeitung_Nr.098

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AUTOMOBIL-REVUE

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N*^98 — 193fr AUTOMOBIL-REVUE 100 Jahre St. Gotthardstrasse Allgemeines. Der St.Gotthard verdankt seine Popularität nicht einer hervorragenden historischen Bedeutung, sondern dem Umstände, dass er die zentral' gelegene Passstrasse par excellence ist, die direkteste Verbindung der oberrheinischen Tiefebene mit der Poebene und Italien. Seine Brüder als Mittler im internationalen Transitverkehr, St. Bernhard, Julier, Maloja sind viel altern Datums und rühmen sich nicht ohne Grund, den römischen Feldherrn und Kaufmann auf ihren stolzen Rücken einhergetragen zu haben. Der Gotthard ist keine Römerstrasse, nicht aus dem Grunde, weil etwa die alten Bewohner Italiens die direkte Verbindung mit dem Norden nicht erkannt hätten, — dafür waren sie viel zu scharf blickend* sondern aus einem naturgegebenen Umstände heraus. Das enge felsenverbaute Reusstal und die steil abfallenden felsigen Ufer des Vierwaldstättersees machten Jahrhunderte lang Front! gegen den-Bau einer Nordfrontstrasse. Römische Funde macht man allerdings auf der Südseite bis Airolo, nicht aber am Nordhange. Beginn der Entwicklung des Gotthardpasses und deren staatsgeschichtliche Bedeutung. Das Jahr 1930 ist das hundertste Jubelr'sahrder Eröffnung der Gotthardstrasse und (931-werden es 700 Jahre sein, dass den Urnern vom deutschen Kaiser Heinrich VII. die ReicRsünmittelbärkeit in einem Freiheitsbriefe, feierlich zuerkannt wurde. Was haben diese Daten, die sich auf so verschiedenartige 5 Ereignisse beziehen, mit einander zu tun? — Die Nutzbarmachung des GotthardpasSes'aus dem Lande Uri hinüber nach dem Tessjn hat den Urnern den genannten Freiheitsbrief eingetragen, denn der damalige deutsche Kaiser hatte die Bedeutung einer solch .idealen Verbindung mit Italien erkannt. Er wollte dafür bedacht sein, das Ländchen am Nordflusse des imposanten Bergmassives enger und dauernd ans Reich zu knüpfen, war es schliesslich doch unmittelbarer Ausgangspunkt für den Transitverkehr. Noch 13 Jahre vorher hatte Friedrich II., der Vorfahre Heinrichs, die Vogtei über Uri an die Habsburger abgetreten. Er ahnte gewiss noch nicht, dass das bescheidene Ländchen zu dem werden sollte, für das sein Nachfolger es erkannte. Im Zeiträume dieser 13 Schicksalsjahre hat der Gotthardpass als internationaler Verkehrsweg seine Taufe erhalten. Irgend ein Genie, in dem eine verkehrs- und bautechnische Ader lebte, baute die sogenannte «stiebende Brücke», ein dem mächtigen Felsen am Reussufer entlang mit eisernen Ketten aufgehängter Brettersteg, den nicht gerade idealen, aber doch zur Not annehmbaren Ersatz für das heutige Urnerloch. Damit war eine Bresche in die scheinbare Unnahbarkeit dieses verkehrstechnischen Ideals geschlagen. Die Urner aber mit ihrem Freiheitsbrief träumten von einer Eidgenossenschaft und ihre Freiheit sollte ihnen zu Hilfe kommen. Sie wollten jene nicht allein für sich beanspruchen und luden ihre Nachbarn ein. zum Freiheitskampfe und zur Grundlegung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Ob es auch ohne Urner Freiheitsbrief, ein Gotthardgeschenk, oder ein Geschenk der «stiebenden Brücke», bzw. dessen Erbauers, zum Bund der Eidgenossen gekommen wäre, bleibe eine offene Frage. Eines ist sicher, Heinrich VII. hatte sich in seiner Annahme, Uri zum deutschen Bollwerk für die Gotthardstrasse zu machen, vergaloppiert. Das Gegenteil trat vielmehr ein. Von der internationalen Verkehrsstrasse zur ausschliesslichen Touristenstrasse. Nachdem die «stiebende Brücke» gebaut und die Schöllenen besiegt war, erwuchs auf dem Rücken des Gotthards ein reger Verkehr und die alten Pässe hatten die Konkurrenz bald empfindlich zu spüren. In vier Tagereisen gelangte man von Lugano nach Luzern auf einem Weg, der sich allerdings nichts weniger wie ideal präsentierte. In der schneefreien Zeit zogen die Tragpferde mit einem Saum = 3 Zentner (daher die _ Bezeichnungen « Saumtier » und « Säumer ») beladen, mühsam über die Granitplatten (als Strassenbelag) nach dem Süden oder mit den Mittelmeerprodukten zum nördlichen Alpenfuss. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollen durchschnittlich wöchentlich 300 Saumrosse das Gotthard-Hospiz passiert haben. Nur ungern und mit scheelen Blicken verfolgten die Bündner diesen Gang der Entwicklung und sie holten zum Gegenhieb aus. Sie bauten 1822 die Splügen- und im folgenden Jahre 1823 die Bernhardinstrasse. Doch den zähen Urnern war dies nur ein Alarmsignal und nachdem schon seit 1808 ein Beschluss zum Bau der Gotthardstrasse vorlag, gingen sie nun ihrerseits mit finanzieller Unterstützung der Kantone Basel und Luzern zu dessen Verwirklichung über. Der Kanton Tessin übernahm seinerseits das Teilstück, das auf seinem Kantonsgebiet lag. Schon ein Jahrhundert vorher, im Jahre 1707, war die «stiebende Brücke», die während ganzen fünf Jahrhunderten treue Dienste geleistet hatte, zufolge ständiger Reparaturen aber viel Geld verschlang, das Opfer einer hochgehenden Wasserflut geworden. Das reifte den für damalige Zeiten kühnen Entschluss zur Durchführung, durch den Kilchberg das 64 Meter lange Urnerloch zu sprengen. Damit war auch schon eine Vorarbeit für den Strassenbau des nächsten Jahrhunderts geleistet. In den Jahren 1819—1930 entstand etappenweise (1819 bis 1826 Amsteg—Göschenen, 1826—1830 der übrige Teil) die ideale Verkehrsstrasse über den Gotthard, wie sie sich im grossen ganzen heute noch präsentiert. Zufolge ihres guten Ausbaus und ihrer verkehrsgeographischeri Lage, nahm der Verkehr einen gewaltigen Aufschwung. Allein die eidgen. Post führte jährlich bis zur Eröffnung der Gotthardbahn-70,000 Personen hinüber und herüber. Einige Daten: Baukosten (mit Einschluss der Axenstrasse) 4332,600 Franken; Strassenbreite: 5,7—7.75 Meter; Steigungen: Maximal Nordseite 7—10% (Göschenen—Urnerloch Hospental—Passhöhe); Maximal Südseite 6%; Der Gotthardtunnel, der im Jahre 1882 zur Eröffnung der Bahn freigegeben wurde, brach mit der Tradition, und mit einem Schlage wurde aus der Verkehrs- und Handelsstrasse die Tourjsteristrasse, als welche sie in ungeschmälerter Weise ihre landschaftlichen Reize und historischen Erinnerungen offenbart und speziell dem Autotouristen eine angenehme Alpenfahrt gestattet. Dabei bewundert dieser mit Vergnügen die Wunder der Technik, die ihm Gotthard- und Schöllenenbahn nahelegen, Felsverbauungen, kühn gespannte Brücken, düstere Einfahrten in Keiirtunnels, die unter anderm das Geheimnis des Kirchleins von Wassen bergen. Der plötzliche Wechsel von der Schneeregion zur südlichen Vegetation kommt in prägnantester Weise zur Geltung. — Aus den mühselides Mittelalters sind er- quickende Stundenfahrten der modernen Neuzeit geworden. Die diesjährige Hundertjahrfeier des Bestehens der Gotthardstrasse hat beredtes Zeugnis abgelegt von deren heute andauernden und fortschreitenden touristischen Bedeutung. A. »bau Verlegung der Seestrasse in Horgen. Die bereits gemeldete Verlegung der Seestrasse bei Horgen geht ihrer Fertigstellung entgegen. Die Frage der Linienführung einer neuen Seestrasse vom jetzt abgeschafften Bahnübergang an durch das Dorf oder der Bahn entlang wird erst dann gelöst werden können, wenn die Bundesbahnen die Projekte der Bahnhofumbauten näher umschrieben haben. Das kantonale Tiefbauamt will die alte Seestrasse vom Rotweg bis zum Meilenbach ebenfalls ausbauen, wobei die Strasse auf 13,5 m verbreitert würde. Bei Kleinpflästerung betragen die Gesamtkosten 808,000 Fr., bei Walzasphalt 694,000 Fr. Der weitere Ausbau soll im Laufe dieses Winters vorgenommen werden, was im Hinblick auf die zahlreichen Arbeitslosen nur zu begrüssen ist. bo. Neuanlage der Strasse Hendschikon—Bullenberg (Wohlen). Im Grossen Rate des Kantons Aargau referierte Grossrat E. Frey über das sogenannte Laugenen-Projekt. Das Projekt sieht eine Neuanlage der Strasse Hendschikon-Bullenberg vor, wodurch eine direkte Verbindung von Lenzburg bis Muri rechts von der Bahnlinie geschaffen würde und somit alle Bahnübergänge ausgeschaltet werden können. Es wird mit einem Kostenvoranschlag von annähernd einer Million Fr. für den Neubau gerechnet. Die Kommission hat einstimmig Gutheissung des Projektes beantragt. Hingegen erklärte die Baudirektion als Antwort auf eine Reklamation eines Kommissionsmitgliedes, es sei in die Neugestaltung auch die Strasse Hendschikon—Dottikon—Anglikon— Wohlen einzubeziehen, dass die Strasse Dottikon—Wohlen demnächst in die Klasse der Landstrassen aufgenommen werden soll. Notar Wirth wirft die Frage auf, ob nicht gleichzeitig Gehwege erstellt werden sollen. Regierungsrat Studer, der die Verhältnisse gut kennt, empfiehlt das neue Projekt. Mit den Bauten könne gleichzeitig die Güterregulierung durchgeführt werden. Der Staat fände bei allen Gemeindebehörden Unterstützung, -l. Un exploit sans precedent qu'aucune marqae n'a eu Vaudace de tenter 2 le Tour de la SoitiOO'OOO kms. sur ROUTE ä raison de 900 kms. par JOUR avec une NOUVELLE CONDUITE INTERIEURE 5 CV. SUR CHASSIS LONG dejä parcouru 94,400 kms. Distributeur officiel pour la Suisse: GARAGE Suspenslon eur caoutchouo 4 places, spacieuses sur chässis lonq frs. MONDIAL S.A. Rüe Rotschild prol. Tel. 23.000 GENEVE AG C NTS BURNlä: ZITRICB Sta der et Stoeolcliia. G-a.ri*g-© Schnbler, Buemplia Gaiage O. F. A. Ba^ly ; Garage Mueller 3F*etlxoia.d Agents serieax demandes Demandez-nous un essai gratuit sans engagement.