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E_1930_Zeitung_Nr.097

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N° S7 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE A. C. S. A. C.S. SEKTION THURGAU. Ausserordeniliche Generalversammlung, Samstag den 15. November, im Hotel «Falken» in Frauenfold. Ob das verlockende HaupHiaktandum, nämlich die Reduktion des Jahresbeitrages oder der, rühmlichst bekannte Heimatkomiker, unser « Fredy ßcheim » aus Zürich die meiste Anziehungskraft ausübte, wollen wir füglich dahingestellt lassen Auf alle Fälle stellten sich die Mitglieder der Sektion Thurgau durch diesen Massenaufmarsch eine vorzügliche Note aus. Erfreulich, man darf ruhig sagen, ungeahnt war die spontable Beteiligung. Der Präsident, Herr Dr. med. J. Rietmann, bot der grossen Versammlung einen herzlichen Willkommgrufcs. In prägnanten Worten schilderte er "wie der Vorstand schon seit langer Zeit das Problem studierte bezüglich einer Reduktion des Jahresbeitrages. Trotzdem dieser Vorschlag für die Kasse eine merkliche Einbusse bedeutet, hofft er anderseits auf die tatkräftige Unterstützung aller Mitglieder durch "Werbung neuer Kollegen, was bei gutem Willen leicht möglich ist. Die vielen eminenten Vorteile, wie Gratisabgabe von Triptyks, Tourenvorschlägen, Versicherungen etc. mögen die vielen noch fernstehenden Automobilisten sicherlich bewegen, unserm Verbände sich anzuschlicssen. Das sehr sorgfältig aufgestellte Budget pro 1931, •welches allerdings mit einem Defizit abschliessen wird, darf in diesem Uebergangsjahr niemanden vor den Kopf stossen. Der beste Ausgleich bildet die Mitgliederzunahme. Herr Vizepräsident Direktor A. Bosshard beleuchtet spezioll die Werbetätigkeit. Der gute Wille von Seiten der jetzigen Mitglieder möge durchdringen und den Bestand auf jene Höhe bringen, welche der Ausfall in der Kasse durch die Reduktion des Jahresbeitrages logischerweise mit sich bringt. Der Antrag des Vorstandes wird einstimmig und mit grosser Akklamation gutgoheissen. Für die Sektion Thurgau bedeutet dieser Beschluss einen Markstein, für den Vorstand aber eine grosse Ehre. Der Sektion Thurgau wünschen •wir eine kraftvolle und gedeihliche Weiterentwicklung. Das -anschliessende, traditionelle Martinimahl •war -währschaft. Unser Mitglied, Herr Vogt, zum Falken, hat sieb wacker an den Laden gelegt. Er durfte die allseitige Zufriedenheit der Anwesenden quittieren. Naturgemäss bringt ein so vorzüglicher Imbiss auch die nötige Stimmung, die dann der köstliche Komiker derart auf die Höhe trieb, dass die Kollegen in banger Sorge waren für die Lachmuskeln. Das bringt nur ein Fredy Scheins fertig, mit seinen köstlichen, urwüchsigen Possen voll Mutterwitz, die Zuhörer so zu bannen, dass das natürliche Lachen und Ergötzen zur Wohltat wird. Es war ein herrlicher Abend und er wird den Teilnehmern unvergesslich bleiben. Unsern lieben Kollegen aber rufen wir zu • Helft wacker mit am Erstarken und am Ausbau der Sektion Thurgau mit, Ihr tut das alles zu Eurem Vorteil. Und nun frisch auf zur Tat. S. K. A. C. S. SEKTION BASEL. Das falsche Martinimahl. Unser Mitarbeiter, der am Samstag den 8- November am Martiniinahl der Sektion Basel war, mnd den Bericht für Nr. 95 der « A.-R » geschrieben hat, erhielt vor einigen Tagen folgenden Brief : « Ihre Ausführungen in Nr. 95 der « A.-R. > haben uns sehr gefreut. Der Nachsatz über die bösen Zürcher und Basler mit ihren Bernerwitzen veranlasst uns, Ihnen mitzuteilen, dass Ihre Tischnachbarin, Frau Dr. W., die Ihnen am 8. ds. die neuesten Bernerwitze servierte, weder eine Zürcherin noch eine Ba-slerin ist, sondern eine waschechte Bernerin aus Muri bei Bern. Dies ein schüchterner Versuch zur Ehrenrettung der Basler. Im übrigen stellen wir aber fest, dasa auch Sie nicht braver sind, als Ihre Landmännin aus Muri bei Bern, indem Sie in Ihrem Bericht vom 8. ds. ein Menü erwähnen, das uns am 18. pto. bei einem anderen Anlass im Schützenhaus in Basel serviert wurde. Böse Zungen behaupten nun, dass Sie eigentlich am 18. Oktober a. c. zu uns kommen wollten, dass Sie aber als Berner B Wochen benötigten, um nach Basel zu kommen und vor Erschöpfung nicht einmal merkten, dass als % Gang nicht Faisan, sondern Jambon York servrert wurde. Honny soit qui mal y pense ! > Was hat nun der Berichterstatter dazu zu sagen ? Es blieb mir nicht unbekannt, dass meine Tischnachbarin, Frau Dr. W., die mir einen Teil der Bernerwitze (nicht alle I) erzählte, eine Bernerin war. Ich erkannte das schon an dem wahrhaft göttlichen Spasse, den ihr diese Witze, wie jedem echten Berner, bereiteten. Aber woher stammten ihre Kenntnisse Aus Basel! Von den Baslern ! Wenn nicht von ihrem so gemütlichen und sympathischen Nachbarn zur Rechten, dem Augenarzte, dessen Kehllaute ihn unmöglich die Herkunft aus den Limmatgegenden verleugnen lassen. Wie es möglich sei, dass 1 ich ein falsches Menü abdrucken liess ? Das kommt einmal daher, dass ich von jenem Abend eine solche Fülle von hübschen Eindrücken und Erinnerungen mit nach Hause gebracht habe und deshalb unmöglich mehr sagen konnte, ob das Schwein aus York ein Fasan oder der Fasan am Ende aus den Schenkeln einer Sau geschnitten war. Wie ich ausgerechnet auf das Menü kam, das rren 18. Oktober im Schützennaus geboten worden war? Nun, das ist höchst einfach. Kurz, bevor ich die Redaktion verliess, um mich nach Basel ans Martinimahl zu begeben — das war «regen die Mittagsstunde des 8. November — erhielt ich die Einladung auf den 18. Oktober zum Essen im Schützenhaus, das sich aus den Leckerbissen zusammensetzte, die in meinem Berichte über das Martinimahl aufgezählt waren. Honny soit qui mal y pensei A.C. S. SEKTION ZÜRICH. Generalversammlung. Mit der ordentlichen Generalversammlung und dem Martinimahl vom 13. November 1830 hat das diesjährige Winterprogramm der Sektion Zürich des A. G. S. einen prächtigen Auftakt erfahren. Schon an der Generalversammlung waren zirka 200 Mitglieder anwesend und deren Zahl steigerte sich bis zu Beginn des Nachtessens auf nicht weniger als 370, eine Rekordziffer, wie sie das Martinimahl bis anhin noch nie aufzuweisen vermochte. Die unter dem Vorsitz von Herrn Präsident, Heinr. Hürlimann, Zürich, abgehaltene Generalversammlung befasste sich vorerst mit dem vom Vorstand vorgelegten Budget pro 1931, über das der Quästor, Herr Dir. Rob. R. Steiger, referierte. Ohne Diskussion wurde dasselbe einstimmig genehmigt und ebenfalls einstimmig der Jahresbeitrag für das nächste Jahr auf Fr. 40.— für Herren- und Fr. 10.— für Damenmitglieder angesetzt. Das Eintrittsgeld wurde auf Fr. 25.— belassen. In einem vorzüglichen. Referat orientierte alsdann Herr Dr. E. Stadler, Uster, ein bewährter Kenner der Materie, über den -heutigen Stand der Bundesgesetzgebung über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr, Er warf hierbei einen interessanten Rückblick auf die Entwicklung der Dinge in den letzten fünf Jahren, um dann die Vorzuge und Schattenseiten des neuen Entwurfes kurz aber um so prägnanter zu streifen. Besondere Erörterung fand hierbei die Behandlung der Haftpflichtfrage im kommenden eidgenössischen Gesetz, wo die Automobilisten verlangen müssen und dürfen, dass auch auf ihre Interessen gebührend Rücksicht genommen werde. Herr Dr. Stadler hob auch speziell die wertvolle Mitarbeit des A. G. S. und der Schweiz. Strassenverkehrsliga bei diesen Vorarbeiten für das kommende eidgenössische Automobilgesetz hervor und berichtete des weitern über die Behandlung des Gesetzesentwurfes durch die eingesetzte Expertenkommission, die seinerzeit vom 20. bis 25. Oktober in Bern tagte und an der A. C. S. durch die Herren von Stürler, Bern und Primault, Genf, vertreten -war. Den Mitgliedern der Sektion Zürich des A. G. S. wird Gelegenheit geboten, durch mobilsport überreichte er ihnen einen zweig mit den Zürcher Farben geschmückt. Und schon begann die lange Reihe der Darbietungen mit einigen schönen Gesangsvortrigea des «Weinländer Doppelquartetts» und der Ueheireiehung verschiedener humoristischer Geschenke mit Begleitschreiben und besonders "prominente Clubmitglieder, deren diesjährige Taten hierzu Anla*s gegeben hatten. Auch Herr Dr. Mende wurde hierbei nicht verschont und ihm eine hübsche Zürcher Zinnkanne als Geschenk übergeben. In sehr herzlicher Rede überbrachte Herr Dr. E. Mende, Zentralpräsident des A.C.S., die Grüm des Zentralvorstandes und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich die Sektjon Zürich »O machtvoll entwickle und ihre wertvolle Mitarbeit dem gesamten Club zur Verfügung stelle. Herr Dr. E. Bircher sprach im Namen der anwesenden. Senioren».die besonders darauf stolz sind, dass die Entwicklung der Sektion in den letzten Jahren so erfreuliche Resultate zeitigt und sie im öffentlichen Leben, des Kantons und der Stadt Zürich eine solch bedeutsame Rolle spielt. Er begrüsste speziell »udi den anwesenden Senior, Herrn Oberst A. Hürlimann-Hirzel, und dankte dem Sektions-Voretand für seine zielbewusste, initiative Arbeit im laufenden Jahre. Die Grüsse der Ortsgruppe Winterthnr, überbrachte deren Präsident, Herr E. Hoerni, Oberwinterthur, der von der Entwicklung der Ortsgruppe Winterthur ebenfalls nur Günstiges melden konnte. Als «piece de resistance» des Abends war di« Aufführung «Intermezzo im Caspar E«cher-Han»» vorgesehen, dargestellt von Sektionsmitgliedern, Dieses Stück löste bei der grossen A. G. S.-Gemeinde grösste Heiterkeit aus und riefen die verschiedeneu Vorkommnisse, die alle automobilistische xürcherische Tagesfragen betrafen, jeweils grösste Laebund Beifallsstürme hervor; besonders dann auch, •wenn das eine oder andere A. G. S.-Müglied — m*n schonte auch die Gäste nicht — in Mitleidenschaft gezogen wurden. — Ebenfalls grössten Beifall errang sich das Vergnügungs-Komitee durch eine vorzügliche Sclinitzelbank, für welche das Sektions- Mitglied, Herr J. Sehnider, die nötigen vorzüglich abgefassten Bilder beigesteuert hatte. — Eine weitere Vorführung befasste sich mit der diesjährigen Spitzbergenfahrt des A. C. S. mit dem Luftschiff «Graf Zeppelin», die durch ihre Verulkung besonders humoristische Episoden bot. Der Reigen der Darbietungen wurde durch eine "Witzkonkurrenz beschlossen, aus der Herr Dr. Rosenbaum, als Sieger hervorging. So nahm das Martinimahl 1930 der Sektion Zürich einen überaus gemütlichen Verlauf. Die vorzügliche Stimmung und die guten Darbietungen, sowie die zahlreiche Beteiligung haben demselhen einen durchschlagenden Erfolg bereitet. Es sei bei dieser Gelegenheit noch besonders erwähnt, dass alle Darbietungen des Martinimahls, ausgenommen den musikalischen Teil, von Sekticms- Mitgliedern bestritten wurden, was dem ganzen An-» lass eine spezielle Note gab. All den betreffenden Sektionsmitgliedern gebührt besonderer Dank; vor alle auch dem sich stets aufopfernden Präsidenten der Vergnügungs-Kommission, Herrn A. Töndury Nachgetragen sei noch, dass als vorzügliche Tafelmusik «Stocker Sepp's Bauernkapelle» funktionierte und dass sowohl Essen wie Bedienung durch das Hotel «Waldhaus Dolder» beste Anerkennung fanden. S. Zu Schleuderpreisen aus Liquidation abzugeben: n res - HuitCylindres einen Ende Januar 1931 stattfindenden ausführlichen Vortrag des Herrn Dr. Rothmund, Chef der Polizeiabteilung des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes, Bern, über die verschiedenen Details des Geaetzesentwurfes näher orientiert zu werden. Diesem Vortrag dürfte besonders hohes Interesse zukommen. Das Referat des Herrn Dr. Stadler fand regsten Beifall. Nachdem der Vorsitzende noch mitgeteilt hatte, dass der Clubhall nun definitiv auf Samstag, den 17. Januar 1931 angesetzt worden sei, konnte er nach 1% Stunden die Versammlung schliessen und fanden sich die Teilnehmer unten im grossen Saal des Hotel Waldhaus Dolder. An der Gästetafel waren Herr Zentralpräsident Dr. E. Mende, Bern, zu sehen, der mit stärkstem Applaus in Zürich begrüsst wurde, ferner zahlreiche Vertreter der benachbarten Schwestersektionen, den Herren Dr. Rietmann, Präsident der Sektion Thurgau, T. -Walser, Präsident der Sektion St. Gallen-Appenzell, Cotinelli, Präsident der Sektion, Graubüuden, Dr. Boesch, Präsident der Sektion Luzern, Obstl. Wyss, Präsident und Kunz, Vorstandsmitglied der Sektion Zug; ferner Herr G. J. Bucher, Vizepräsident des A. C. S. Luzern. Ferner waren Mitglieder von der in Zürich tagenden Zentraltouristikkommission des A. C. S. anwesend. Die Zentralverwaltung war durch die Herren Primault und Dütschler vertreten. In prächtiger Stimmung setzte das Martinimahl ein und als Herr Heinr. Hürlimann in seiner Begrüssungsrede all die Gäste und Clubkollegen willkommen hiess, war rasch der Kontakt geschaffen. Den Herren Dir. Robert R. Steiger, R, Ruckstuhl, C. Diener, W. Badertscher und Dir. Muff, konnte er als den fünf Siegern im Mitgliederwettbewerb 1929/30 je eine prächtige Zürcher Zinnkanne überreichen tmd gedachte er auch ehrend der vorzüglichen Leistungen der beiden als Gäste anwesenden schweizerischen Automobilmeister Dr. J. Karrer und 0. Zwimpfer. die der Sektion Zürich des A. C. S. als Mitglieder angehören. 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