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E_1930_Zeitung_Nr.095

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — No 15 loses Sichbehaupten im Fall der Gefahr schon zuzutrauen war, suchte man sich vorsorglich gut zu stellen. Für meine Person hatte ich ein Auge auf ein gewaltiges Paar geworfen, auf Teddy und Daisy, Bruder und Schwester, die Riesengeschwister und «dicksten Menschen der Welt», die mitfuhren in ein kanadisches Engagement. Wer sich an Teddy und Daisy hält, wird obenauf bleiben und ist unversenkbar! Die Tatsache, dass die beiden lebendigen Schwimmdocks auf meine Anbiederungsversuche nicht nur freundlich reagierten, sondern meinen Umgang sogar auffällig suchten, gab mir Ruhe und Sicherheit und erfüllte die anderen Fahrgäste mit Neid. In der Abenddämmerung etwa des achten Tages fingen die Nebel an dünner zu werden. Die Sicht wurde besser, das Wetter ruhiger und milder, und vorbei schien alle Gefahr. Ein Aufatmen ging durchs ganze Schiff; man fühlte ordentlich, wie es geringeren Tiefgang bekam und sich freier und höher über den Wasserspiegel hob. Eine lustige Abendunterhaltung, verbunden mit Ball, war angesagt; man hatte mich noch besonders um Mitwirkung gebeten. Nach dem Diner wurde der grosse Speisesaal für das Konzert frei gemacht; ich zog mich zum Kostümieren und Schminken in meine Kabine zurück. Die Nacht war stockdunkel, und das Meer war ruhig. Ich drehte das Kabinenlicht an, zog Rock und Hemd aus, schlüpfte in die schwarze Trikothose, stülpte mir die Perücke mit der Glatze über den Kopf und fing mit dem Schminken an. Rote Fresse, rote Nase ... und auf einmal erschüttert ein Ruck und ein Stoss das ganze Schiff, ich 'putschte mit der Nase gegen den Schminkspiegel, höre ein phantastisches Klirren und Krachen, als würde unsere grossmächtige «Garmenia» wie eine- Eierschale zerdrückt. Ich reisse das Bullauge auf. Die Nacht über dem Meer ist hell. Vor mir, mit hunderttausend Lichtern, schwankt betrunken ein Kontinent. Mächtige Dampfwolken zischen. Menschen schreien wie am Messer. Nackt und geschminkt, wie ich bin, stürze 5ch auf den Gang hinaus. Er ist leer, natürlich, die Fahrgäste sind im grossen Saal versammelt. Nur eine Tür wird aufgemacht, eine Dame im rosa Schlafrock steht in der Türöffnung. «Um Gottes willen, was ist?» haucht sie, und «Hilfe, zu Hilfe!» schreit sie, als sie meiner blutrot verschmierten Fratze ansichtig wird. Sie flüchtet, so schnell sie nur kann, den Gang entlang zur Treppe, die aufs Verdeck führt, und schreit in einem fort gellend um Hilfe; am Treppenabsatz bricht sie mit einem Wehlaut zusammen. Ich eile hin, sie zu stützen, und sehe, dass sie eine noch ganz andere Hilfe nötig hat. Ich war Stallknecht, Landwirt, Kellner, Koch, Bierflaschenspüler, Musikalienhändler, Instrumentenmacher, Klavierstimmer, Komponist, Geiger, Pianist, Generalmusikdirektor, Jodler, Alphornbläser, Clown, beinahe kaiserlich türkischer Sultansnarr, ich war Sprachlehrer, Repetitor, Kassier, Buchhalter, Uhrmacher, Gärtner, Fechtlehrer, Schlangenmensch, Boxer, Stierkämpfer, Kindermädchen, warum sollte ich nicht auch die Hebamme machen? Genug. Mit einem Stewart zusammen trug ich die Kreissende in die nächste Kabine, der Arzt wurde gerufen, md mitten im Wirrwarr einer drohenden Schiffskatastrophe erleichterten Arzt, Kellner und Clown einem Paar draller Zwillinge den Eintritt in die Welt. Die «Garmenia» war mit der «Maryland» zusammengestossen. Das Schiff war nur über der Wasserlinie getroffen und aufgerissen und konnte nach vorsichtig langsamer Fahrt seine Passaglere in Halifax wohlbehalten endlich ans Land setzen. Gastspiel in Halifax. Fahrt im Schlafwagen durch Kanada hinüber in die Staaten, Richtung New York. Mitten in der Nacht fängt mein Schlafwagen Feuer. Zehn Tote. Vier Passagiere brennen wie Fackeln aufrecht am Fenster zwischen Trümmern festgeklemmt wie in Fuchsfallen. In New York angekommen nehme ich ein Taxi. Kurz vor Madison Square stösst mein Wagen mit einem anderen zusammen," kippt um, aber ich falle gut und komme mit dem Schrecken davon. Eine Gürtelrose und ein Herzaffekt sind unmittelbare Folgen dieser Zwischenfälle, und nach beendetem Gastspiel nehme ich noch eine schwere Grippe mit nach Europa hinüber. Ein New Yorker Manager schickte mir neulich von Berlin aus telegraphisch eine Bombenofferte und kündigte mir seinen Besuch an. Ich europäischer Paria war so frech, dem grossmächtigen Businessrnan aus U. S. A. zurückzutelegraphieren: «Amerika interessiert mich nicht!» So hatte ich post festum noch meine kleine Revanche. Eleonore macht nicht auf! Fräulein Eleonore vermietet Zimmer. So auch an Fob. Fob steht vor der Haustür. Mitten in der Nacht. Fob hat seinen Hausschlüssel vergessen. Fob rüttelt. Fob klopft. Nichts rührt sich. Im ersten Stock steht ein Fenster auf. Fob guckt nach dem Fenster. Ueberlegt. Fängt an, die Hauswand hochzuklettern. Von Sims zu Sims, von Stein zu Stein. Fob keucht. Fob schwitzt. Fob blutet. Ein Griff noch und er hat den Fensterrahmen gepackt. Ein zweiter Griff — der Rahmen gibt nach, löst sich: Fob fällt. Auf der Rettungsstation verbindet man ihn. Am nächsten Morgen geht er nach Hause. «Haben Sie denn nichts gehört?» fragt er Fräulein Eleonore. «Aber natürlich,» nickt sie, «ich bin sofort aufgewacht und habe eine furchtbare Angst gehabt, als Sie anfingen zu klettern.» «Ja, aber,» sagt Fob, «warum haben Sie mir nicht geöffnet?» «Nein,» schüttelt Fräulein Eleonore den Kopf, «das habe ich einmal getan. Nie wieder! Das war auch ein möblierter Herr. Der hatte auch seinen Hausschlüssel vergessen. Und als ich ihm öffnete, wurde er unverschämt, fing an mich zu umarmen, und oh, es war entsetzlich.» «Allerdings,» nickt Fob, «entsetzlich. Aber wann, wenn ich fragen darf, wann ist dieses Unglück geschehen?» «Das ist,» sagt Fräulein Eleonore, «das ist nun an die 50 Jahre her.» («Münch. T. Z.») Autoabenteuer mit Kati Tragisches Ende eines Schönheitsschaa-Preisrichters Wüster Traum eines Autohändlers. Ich sitze in einem Konzert von Chrysler und Horche auf die Klänge der Musik. Nach dem Konzert gehe ich als einsamer Wanderer durch die Hansastadt Hamburg und Lass alle Eindrücke auf mich einwirken. Da Stoewerte mein Adlerauge eine Frau auf. Sie war eine Elitehau, und ich dachte im stillen, Au di ist Klasse. Sie war fabelhaft angezogen. Hatte ein Matthisblaues Kostüm an und trug Mercedesschuhe aus braunem Chevroletleder. Sie hatte einen Gang wie eine Minerva und ihr Bässing Whippete. Sie war von gutem Bau und mächtiger Pack ard. Ich musste sie kennenlernen, nahm allen meinen Mut zusammen und dachte Mann es Mann, ging auf sie zu, zog meinen 1-Zylinder und sprach sie an. Sie erzählte mir, dass sie Kati hiesse und in der Nähe von Cleveland wohne. Ich sagte ihr, ich habe Oak land, und zwar befinde sich das Selve in Hala. Ich lud sie zum Souper ein. Sie sagte mir, sie Hud son schlechten Appetit. Aus diesem Grunde bestellte ich auch nur ßrricfelinge mit Pellkartoffeln. Sie sagte mir gleich *Opel~ kartoffeln esse ich gern». Auch Nashe sie sehr viel, doch dürfte sie das nicht zuviel tun, sonst werde sie zu Dixi, daher lebte sie auch nur von Saurer Citroen Limonade. Nach dem Essen wurde ich etwas zärtlicher. Sie wehrte sich noch, aber ich bin ein schüchterner Alfa Romeo. Da rief sie plötzlich voll Wut, Ha no mag schon, stell' dich nicht so Daimlerig an, du Diirrkopp! Nun war das Eis gebrochen, ich fühlte mich plötzlich stark wie Simson; da war es geschehen. Kadi llac in meinen Armen, ich schäumte wie ein sprudelnder Maybach und benahm mich Chandlerisch wie ein Faun. Nach einer Weile hörten wir, wie sich der mir bekannte Ober Rolls roysperte. Dadurch aufmerksam geworden, merkten wir, wie spät es war. Kati raffte sich auf und Benzte davon, da sie zu Hause keine Paige beziehen wollte. An der Tür winkte sie mir noch einmal zu und sagte «Fiat di Gott!» Ich blieb noch eine Weile sitzen, 'dann schaute ich nach der Uhr; da schlug Es sex und auch ich ging Ford. Dann erhielt leb Pelzhaus R. Schreiber, Kürschner, Zürich Jetzt: Stockerstr.47. Tel.34.992. Tram 1,7,8,21,22 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in fertigen Pelzen, sowie in Fellen für Besatz zu billigsten Preisen. Sämtliche Pelzarbeiten werden auf das sorgfältigste ausgeführt. Streng reelle fachmännische Bedienung Ports - gegenSonnenbrand im Strandbad; bei Wfnterund Sommersport,gegen spröde Hautunreinen Teint, feinstes Massage-Öl,das belebt-,unctaichr fettet. 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NO 95 — AUTOMOBIL-REVUE 17 eine Kleiderrechnung von ihr; als ich sie sah, Stutzte ich und telegraphierte zurück: D. K. W. (Da kannste warten), Ein Conferencier im «Magazin». Touren-Antworten T. A. 595. Genf-San Remo. Wenn Sie auf gute Strassen so sehr Gewicht legen, so wird sich der Umweg über Lyon-Avignon bestimmt lohnen. Sie treffen dort prachtvolle Strassen und haben ausserdem Gelegenheit, sich Orange und Avignon etwas anzusehen. Wenn Sie die Städte schon kennen, •werden Sie den Besuch sicher gern wiederholen. Ihre Route führt Sie also über Nantua, Lyon, Vienne, Valence, Montelimar, Orange, Avignon, Aix-en-Provence, Brignoles, St. Raphael, Nizza, San Remo, 732 km. M. K. in D. Touren -Fragen T. F. 598. NOrburgring. Ich möchte meinen neuen Wagen auf dem bekannten Nürburgring einmal auf seine grösste Leistungsfähigkeit prüfen. Wo in Deutschland liegt nun diese Prüfstrecke eigentlich und wie ist sie von der Schweiz (Zürich) aus am besten zu erreichen. Kann mir jemand nähere Angaben über die Strecke selbst machen ? N. H. in Z. T. F. 597. Genua-St. Moritz. Ich gedenke im Laufe des nächsten Monats nach St. Moritz zu fahren, wo ich die Wintersaison über bleiben werde. Wie gelange ich von Genua am besten dorthin ? Muss ich •wirklich den Wagen durch den Gotthard verladen, dann über Zürich nach Chur fahren und in Bergün den Bahntransport bis St. Moritz vornehmen ? R. D. in G. :alBlBiaia|BlBia|a|aiaiBi* aja Davos. Soeben ist das Wintersportprogramm für diese Saison erschienen. Es weist, wie jedes Jahr, Veranstaltungen von internationaler Bedeutung auf, wovon kurz die folgenden erwähnt seien: Vom 27. bis 31. Dezember findet die Internationale Eishockeywoche uad das Internationale Turnier um den Spengler-Cup statt. Gästemannschaften aus Deutschland, England (Cambridge und Oxford), Oesterreich, Tschechoslowakei und Italien werden zum friedlichen Wettstreit erwartet. — J)er Januar bringt eine Skispningkonkurrenz auf der neuen Bolgenschanze, sowie die Eröffnung der Schatzalp- Bobbahn. Am 24/25. Januar wird das grosse Eisfest mit internationalen Konkurrenzen im Kunst-, Paar- und Schnelläufen abgehalten. — Der Februar steht im Zeichen des Davoser Ski-Derbys und des Abfahrts-Rennens Parsennfurka-Küblis, das am 8. Februar stattfindet. Die zweite Februarwoche wird durch das Vierer-Bobrennen um den Goldpokal von Davos gekennzeichnet, und in der dritten Februarwoche ist das grosse Schaulaufen auf der Eisbahn. — Im März und April findet das IV. Davoser Frühjahrs-Ski-Meeting statt. Das vollständige Programm ist kostenlos durch den Verkehrsverein Davos zu beziehen. Büchertisch Grock, Ich lebe gern! Dies ist das Bekenntnis Grocks, des derzeit berühmtesten Clowns der Welt, in seiner von ihm selbst erzählten Lebensgeschichte. Er legt sie in dem Augenblick als Buch vor (im Verlag Knorr & Hirth, München), wo er im Begriff ist, für immer die Bretter zu verlassen. Noch dreht er einige Tonfilme, um dann in seiner geradezu feudalen Villa sich einzunisten. «Grock, Ich lebe gern!» — wahrlich ein optimistisches Buch, aber ein Buch des unerhörten Erfolgs atis härtesten Anfängen heraus. Jetzt, auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, erzählt Grock, der Schweizer, stolz und froh des Erreichten, wie er geworden ist, wie er Hans Dampf in allen Berufen war und wie er Grock, die Sensation aller Erdteile wurde. Ein Mann, der Uhren und "Klaviere reparieren kann, Kühe melken und Kinder baden, Handstand und Salto machen, der Klavier, Geige und Bandonium spielt wie nur wenige andere, der mit einer ein- zigen Grimasse die grössten Säle der Welt bis zur Decke hinauf mit Gelächter füllt, ein Mann, der in seinem Leben gelacht und geheult hat wie ein Schlosshund, der mit dem Leben gekämpft hat wie mit einem Stier, dem kein. Schornstein zu hoch war, um hinaufzuklettern, und keine Wand zu dick, um mit dem Schädel hindurchzurennen, der aus wenn auch manchmal unter Tränen. Grocks Buch ist etwas Rundes und Ganzes geworden, nicht zuletzt durch die 34 ganzseitigen prächtigen Photographien, die ihn in allen Lebenslagen zeigen, vom Säugling bis zu seinen besten Bühnenrollen und als Privatmann in seinem Schloss am Mittelmeer. (Und durch die kecken, gelungenen Zeichnungen Trübsal, Frechheit und Wagemut endlich das Re-vozept des Erfolges braute: das ist Grock. Vielleicht Welt hadernde Zeit soll nach diesem Lebenslauf Richard Lindner.) unsere trübselige, mit aller fällt bei Grocks Buch für uns starker menschlicher eines Optimisten greifen, auf dass jeder mit Grock Gewinn ab, weil es lachen lässt, herzhaft lachen, sagen kann: «Ich lebe gern!» Die stolze Braut: Baltenur noch mehrAutos auf, Adalbert! Mutter soll auf der Photo sehen, welche Macht du besitzest; (The Humorist) verlangen Sie bitte MI J. MEILE A GEHRN CONDITOßEI 8T. QALLEN Langgasse 7« r«i«:n ••••'•,•:•!•.a.»:B;aMB,a:aiaiB'Bia|»ia.ai«Wial»[i Rapperswil Hotel du Lac am See Treffpunkt der Automobilisten. Parkplatz und Tankanlage direkt beim Hotel. Garage, Telephon 44, R. 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Verdauungsstörung oder chronischen Magenkatarrh bezeichnet man gewöhnlich als Magenleiden, und die meisten Menschen sind heutzutage damit belastet. Die vorkommenden Beschwerden äussern eich verschiedenartig. — Nach dem Essen werden die meisten voll gegen die Brust hin, es liegt ihnen schwer auf dem Magen, bekommen Kopfweh über den Augen, Schwindel, manche glauben, sie könnten einen Schlag bekommen, sind überdrüssig, sehr schnell bös und aufgeregt, so dass sich Herzklopfen einstellt. In der Regel ist wenig Appetit vorhanden, hat man aber nur weniges genossen, so bringt man nichts mehr hinunter. Auch gibt es solche, welche alle 2 Stunden Hunger haben, und doch nehmen ihre Kräfte ab. Auch kommt öfters Erbrechen vor. — Gewöhnlich ist harter Stuhlgang, auch Durchfall vorhanden, saures Aufstossen oder Magenbrennen, manchmal Rückenund Unterleibsschmerzen und gewöhnlich kalte Füsse. Viele glauben irrtümlich, sie seien lungenleidend, indem ihnen das vorhandene Magengas das Atmen erschwert. Durch diese Verdauungsstörungen werden die genossenen Speisen unverdaut fortbefördert, so dass das Blut zu wenig Nährstoffe erhält und hieduTch Blutarmut und Bleichsucht entsteht. Auch die vielen Schlaganfälle, welche ein frühes Ableben herbeiführen, rühren von diesen Verdauungsstörungen her. Die Mittel sind ohne Berufsstörung zu nehmen. Preis per Dosis Fr. 6.75. Erhältlich durch das Generaldepof: Apotheke J. Frey, Helden 34 (Kt. Appenzell).