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E_1930_Zeitung_Nr.100

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ehe Funktionen des

ehe Funktionen des Handelslebens eine gegnerische Transportorganisation für sich allem über eine ihr unbequeme Konkurrenz zu Gericht sitzen kann. So hielt sich denn die Internationale Handelskammer in Paris in Verbindung mit der Verkehrskommission des Völkerbundes für die berufene Zentralstelle, die Vermittlerrolle zu übernehmen. Von den von ihr gebildeten beiden internationalen Kommissionen, die eine für Bahntransporte, die andere für Strassentransporte, tagte die erstere am 15. November in Paris. Die zweite Kommission wurde auf den 27. November, ebenfalls nach Paris, zu eineT Sitzung unter dem Vorsitz von Herrn Silvio Crespi einberufen mit folgenden Traktanden: 1. Finanzierung der Strassen: Rapport von Herrn L. de Nercy, Generalsekretär der Geschäftsstelle, über das Resultat der internationalen Umfrage. 2. Besteuerung ausländischer Automobile und internationale Regelung der kommerziellen Automobiltransporte: Bericht ^ der Verkehrskommission des Völkerbundes. 3. Die Beschlüsse des Kongresses in Madrid hinsichtlich der Konkurrenz zwischen Bahn und Automobil: Rapport der Spezialkommission für Eisenbahntransporte der internationalen Handelskammer. Die Aspa wird durch die Herren Kündig und Monteil vertreten sein, ersterer zugleich als Zentralpräsident der Fitca. Warum ist die Fahrbewilligung kein Auswelspapier? Schon viele Fahrer haben sich darüber geärgert, dass ihnen von den Postbehörden Sendungen gegen den Vorweis der Führerbewilligung nicht ausgeliefert wurden. Es war das weder eine Schikane, noch eine bureaukratische Schwerfälligkeit der betreffendenden Stelle. Sie sind tatsächlich von Rechts wegen nicht dazu befugt und würden, im Falle durch Missbräuche Schaden entstehen würde, zur Verantwortung gezogen werden können. Nach §97 der Postverordnungsollen eingeschriebene Briefe und Wertsendungen an Personen, die den betreffenden Poststellen unbekannt sind,nur ausgehändigt werden, wenn sie sich über ihre Identität ausweisen können. Es kann dies durch einen von der Post ausgestellten Ausweisschein oder durch Irgendein anderes von einer amtlichen Behörde ausgestelltes und legalisiertes Legitimationspapier geschehen. Es ist begreiflich, dass die Autofahrer zur Ansicht neigen, dass ihre von einer amtlichen Stelle ausgestellten, sämtliche wichtigen Daten enthaltenden, mit Photo und Unterschrift versehenen Führerscheine die nötigen Qualifikationen für ein Legitimationspapier enthalten. Die Postbehörden sind anderer Ansicht. Sie machen geltend, dass die kantonalen Behörden, die die Führerbewilligungen ausstellen, keine einwandfreie Ueberprüfung, weder der Identität des Empfangenden, noch der Autentität der Unterschrift vornehmen. Es stimmt nun, dass Art. 12, Alinea 1 des Konkordates wohl vorschreibt, dass der Gesuchsteller auf Verlangen der ausstellenden Behörde Identitätsnachweis, Leumundszeugnis und Auszug aus dem Strafregister vorweisen müsse, nicht aber die Legalisierung der Unterschrift des Trägers erwähnt. Eine dahingehende Vorschrift wäre weder zweckmässig noch wünschenswert, da durch die Legalisierung der Unterschrift bloss neue Kosten entstehen würden. Es fragt sich aber, ob in dem in Vorbereitung stehenden Bundesgesetz den die Bewilligung ausstellenden Beamten nicht die Kompetenz zur Legalisierung der Unterschriften erteilt werden könnte. Jedenfalls ist es ein höchst unerfreulicher Zustand, dass die in den meisten Kantonen noch peinlich inhaltsreiche Bewilligung den Inhaber nicht einmal befähigt, einen eingeschriebenen Brief in Empfang zu nehmen. -1. Der Eigentümer eines Motorrades mit Seitenwagen unterhandelte mit einem Kaufliebhaber über den Verkauf seines Fahrzeuges und überliess ihm die Führung zu einer Probefahrt, obschon der Interessent keine Fahrbewilligung und keine Erfahrung im Lenken hatte. Der Neuling fuhr in St. Maurice aufs Trottoir, wobei eine Frau schwer verletzt wurde. Die Verletzte klagte gegen den Eigentümer des Motorrades und erhielt rund 6000 Franken Schadenersatz zugesprochen. Von diesem Betrag wollte die Versicherungsgesellschaft, bei welcher der Motorfahrer gegen Haftpflicht versichert war, nur die Hälfte decken, indem sie sich auf Art. 14, Absatz 2 des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag berief : «Hat der Versicherungsnehmer ... das Ereignis grobfahrlässig herbeigeführt, so ist der Versicherer berechtigt, seine Leistung in einem dem Grade des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen.» Der Motorradfahrer wollte sich diese Kürzung nicht gefallen lassen und klagte gegen die Versicherungsgesellschaft auf Dekkung der anderen Schadenhälfte nebst Prozesskosten, insgesamt 6300 Fr. Seine Klage ist vom Walliser Kantonsgericht mit einer Begründung gutgeheissen worden, die, wenn sie vom Bundesgericht bestätigt worden wäre, einen weitgehenden Eingriff in das Versichsrungsverhältnis bedeutet hätte. Das Kantonsgericht nahm nämlich an, Art. 60 des Versicherungsgesetzes, der dem geschädigten Dritten im Umfange seiner Schadenersatzforderung ein Pfandrecht am Ersatzansprüche des Versicherungsnehmers gegenüber der Versicherung gewährt, schliesse eine Kürzung der Versicherungsleistung im Sinne von Art. 14, Abs. 2 V. V. G. aus. Ferner lasse Art. 11 des Automobilkonkordates nicht zu, dass sich die Versicherung auf Art. 14, Abs. 2 berufe. Nach dieser Konkordatsvorschrift werde die Verkehrsbewilligung nur gegeben, wenn der Eigentümer des Motorrades für mindestens 10,000 Fr. haftpflichtversichert Die Vereinfachung unserer Fahrbewilligung. Dass wir nicht fehlgingen, als wir in Nummer 97 eine Vereinfachung der in den meisten Kantonen sehr umfangreichen Führerbewilligung vorschlugen, zeigt der nachfolgende Brief eines unserer Leser, der nur einer unter den zahlreich eingelaufenen Zustimmungen ist: «Der Verfasser des Artikels «Eine Kleinigkeit » in Ihrer Nummer 97 hat vollständig meinen Beifall. Schon immer musste ich mich ärgern über den unnützen, z. T. sogar ungültigen Ballast, den wir im «Führerschein > herumzuschleppen gezwungen sind. Bei grösster Oekonomie habe ich alle meine Taschen voll von nötigeren Dingen für persönliche Bedürfnisse und Beruf, und im Wagen kann ich das wichtige Dokument auch nicht zur Verfügung eines Autodiebes liegen lassen. Ich musste deshalb natürlich schon für das « verkehrsgefährdende » Zuhauselassen des unförmlichen Führerscheins Strafe bezahlen. Ich begrüsse deshalb lebhaft den Vorschlag, dass der Führerschein nur eine einfache Karte sein soll, wie dies z. B. auch in Oesterreich der Fall ist. Eine Karte soll es sein, die nur das absolut Notwendige enthält, und die so untergebracht werden kann, dass sie nicht belästigt und dass man sie nie vergisst. Diese AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N°100 Konkordat und Versicherungsgesetz (Aus dem Bundesgericht.) Das Konkordat kann Vorschriften des Versicherungsgesetzes nicht abändern. sei und die Versicherung müsse alle Unfälle decken, bei denen der Eigentümer oder eine andere Person mit Erlaubnis des Eigentümers das Fahrzeug geführt habe; der mit dieser Vorschrift bezweckte Schutz des Publikums dürfe nicht dadurch illusorisch werden, dass sich die Versicherung auf Art. 14, Absatz 2 V. V. G. berufen und ihre Leistung kürzen könne. In einstimmiger Gutheissung der Berufung ist dieses Urteil vom Bundesgericht am 6. November aufgehoben worden. Das Konkordat kann die Vorschriften des Versicherungsgesetzes nicht abändern und eine dem Versicherer im Bundesgesetz gegebene Einrede nicht ausschliessen. Sein Art. 11 umschreibt lediglich die Art. der Versicherung, deren Abschluss Voraussetzung für die Erteilung der Verkehrsbewilligung ist, greift aber nicht in das zwischen der Versicherungsgesellschaft und dem Haftpflichtversicherten bestehende Vertragsverhältnis ein. Ebensowenig ist der Versicherungsgesellschaft die Einrede aus Art. 14, Abs. 2 durch Art. 60 desselben Gesetzes abgeschnitten worden; diese Vorschrift gibt dem geschädigten Dritten ein Pfandrecht in demjenigen Umfange, der sich aus der Verpflichtung des Versicherers gegenüber dem Versicherungsnehmer ergibt, greift aber nicht in das zwischen diesen beiden bestehende Vertragsverhältnis ein. Die von der Versicherungsgesellschaft erhobene Einrede der groben Fahrlässigkeit des Versicherungsnehmers ist weder durch Art. 60 V. V. G. noch durch Art. 11 des Konkordates wegbedungen worden. Da indessen nicht abgeklärt war, ob der Kläger den Kaufsinteressenten vor der Probefahrt nicht auch noch betrunken gemacht und damit ganz besonders fahrlässig gehandelt habe, musste die Angelegenheit zur Vornahme der nötigen tatsächlichen Feststellungen an die kantonale Instanz zurückgewiesen werden. Wp. beiden Forderungen werden sicher erfüllt, wenn die Führerkarte ein Format hat, das im Portemonnaie getragen werden kann : das Format eines Eisenbahnbillets. Darauf kann alles Erforderliche gedruckt und geschrieben stehen, und alles Unnütze bleibt weg. Was sonst im heutigen Führerschein steht, kann, wenn nötig, in einem besonderen Heft ausgegeben werden, das ruhig zu Hause bleiben kann. Einfach und praktisch ! » Dr. A. B., in Z. Die Zulassung des Lastautos in Graubünden war Gegenstand einer im bündnerischen Grossen Rat dieser Tage behandelten Motion von Hrn. Barblan. Mit dieser wurde der Kleine Rat eingeladen, « die Frage zu prüfen und darüber Bericht einzubringen, ob nicht Art. 17 des kantonalen Strassengesetzes in dem Sinne abzuändern sei, dass der Verkehr mit Lastautomobilen auf sämtlichen Strassen des Kantons gestattet sei ». Die Motion wurde nach reichlich aber durchaus sachlich gehaltener Diskussion mit fast einstimmiger Mehrheit als erheblich erklärt. Wir werden zur prinzipiellen Seite der Frage noch einen Mitarbeiter zu Worte kommen lassen. Nochmals Strassenbau in Graubünden. In Nummer 96 der « Automobil-Revue» wurde in einem Artikel über «Strassenbau in Graubünden » das Wesentliche aus dem Jahresbericht der A. G. S. - Sektion Graubünden wiedergegeben. Der kurze Auszug; blieb jedoch von Seiten der Bündner Behörden nicht unerwidert. Man teilt uns mit: Der Artikel berichtet, es sei nach dem aufgestellten Programm für das Jahr 1930 an Strassenkorrektionen ein Aufwand von 4,500,000 Franken angenommen worden, wobei man die Verbesserung von ca. 120 km Strasse vorgesehen gehabt habe, doch seien in Wirklichkeit für 1930 nicht mehr als 1,2 Millionen Franken geopfert worden. Dieser Behauptung stellen wfr folgende Tatsachen gegenüber: Am 28. Mai 1929 hat der Grosse Rat mit 80 gegen keine Stimme das vom Baudepartement aufgestellte erste Programm für den Ausbau und den Unterhalt der wichtigsten bündnerischen Durchgangsstrassen genehmigt (Strassenlänge ca. 445 km, nicht 120 Kilometer). Die im Programm vorgesehenen Total-» kosten für diese Arbeiten betragen 4,5 Million nen Franken. Davon entfallen auf Innerortsstrecken 1,62 Millionen, auf Ueberlandstrekken 2.88 Millionen Franken. Es sollten verwendet werden : 1928/29 = 1,3 Millionen 1929/30 = 1,2 » 1930/31 = 1,0 > 1931/32 = 0,7 > 1932/33 = 0,3 > Total = 4,5 Millionen. Während man nun im Jahre 1920 in Granbünden der Auffassung war, dass dieses Programm schon aus organisatorischen und technischen Gründen nicht innert einer Periode von fünf Jahren ausgeführt werden könne, so dass die Bauperiode sich von selbst auf sieben Jahre erstrecken werde, haben sich die Dinge in der praktischen Auswirkung ganz anders entwickelt. Am 17. November 1930 trat der Grosse Rat zur Herbstsession zusammen und die Regierung sah sich genötigt, der Legislative über die vorzeitige Inanspruchnahme der gemäss Strassenbauprogramm für die Jahre 1932 und 1933 bewilligten Kredite bereits für das Jahr 1931 eine Botschaft zu unterbreiten. Die effektiven Gesamtauslagen pro 1929 im Betrage von 1,841,000 Fr., verglichen mit dem Jahresbudget von 1,3 Millionen Fr., ergab demnach schon im ersten Jahre eine Ueberschreitune; von 541,000 Fr. Diese Ueberschreitung wurde dann aber glücklicherweise durch unvorhergesehene Mehreinnahmen gegenüber der Budgetaufstellung doch wieder bedeutend ermässigt. Die für das Jahr 1930 vorliegende Abrechnung über die Belags- und Korrektionsarbeiten beziffern sich auf 1,434.000 Fr. Dazukommen Auslagen für Arbeiten an Strassen, die nicht im Strassenbauprogramm einbezogen waren oder an Strecken, die nicht in der Disposition pro 1930 lagen, im Betrage von 214,000 Fr. und eine Ausgabe von 12,000 Fr. für das neue Staubbekämpfungsmittel Bitusol, so dass sich die Gesamtaufwendung im Jahre 1930 auf 1,659,000 Fr. beläuft, was gegegenüber der Programmdisposition eine Budsretüberschreitung von 459,000 Fr. bedeutet. Die antizipierten Arbeiten beziffern sich in Wirklichkeit auf 708.00C Fr., wodurch der pro 1931 vorgemerkte Kredit von einer Million Franken in der Hauptsache absorbiert ist. Um die Arbeiten im Strassenbauprogramm nun aber nicht unterbrechen zutnüssen, verlangt der Kleine Rat soeben, wie gesagt, vom Grossen Rate die Bewilligung zur Flüssigmachung der für die Jahre 1932 und 1933 ausgesetzten Kredite im Jahre 1931. Es handelt sich demnach um eine beschleunigte Durchführung des Programms in drei anstatt in fünf Jahren. Wie man angesichts solcher Tatsachen von Chur aus in abschätziger Weise berichten kann, man sei mit dem Programm für die Verbesserung und den Unterhalt der wichtigsten Durchgangsstrassen, wenigstens auf dem Papier, der Frage des weiteren Ausbaues nähei getreten, ist uns nicht recht verständlich. J.D. Hand zu nehmen und sie wieder beiseite zu werfen. Gestern stand ich auf. Ich begann diese Niederschrift. Während des Schreibens war mir, als hörte ich Kriegsmusik und den Marschschritt von Millionen. Es war die Armee all der Männer und Frauen, die gegen das Böse gekämpft und gesiegt hatten — sie alle waren es, die die Herrschaft über sich selbst errungen hatten. Als sie vorübergezogen, winkte Seder einzelne mir zu. Sie schwenkten die Hüte und wehende Tücher! Und hinterher kam ein kleiner Knabe; der lächelte und streckte mir seine Aermchen entgegen. Er sah fröhlich aus. Denn Gott hat ihn für mich bestimmt. Neunter Teil. Hinter der Wand. 1. Eine Antwort für Mac Mechem. Das war Juliannas Botschaft an ihren Gatten. Ich las sie, erhob mich wortlos und fasste Estabrook leise bei der Schulter. «Doktor!» sagte er feierlich. «Kommen Sie,» gebot ich. Wir gingen an ihre Tür. Sie war nicht verschlossen. Wir öffneten. Julianna war in dem Zimmer. Sie stand da mit einem Lächeln der Begrüssung auf den Lippen, schön und bleich durch die erlittenen 'Qualen, bleich wie die Blume nächtlich blühender Kakteen und doch jene Lebenskraft ausstrahlend, die liebenden Frauen verliehen ist. Das rosige Licht der Dämmerung schimmerte auf ihrem ruhigen Antlitz. Sie stand da, gegen die Wand gelehnt. Ihre grossen Augen waren auf Estabrook geheftet — ohne dass sie mich wahrnahmen. Sie schwieg. Sie schien abzuwarten. Estabrook blieb einen Augenblick zögernd stehen und streckte den Arm nach rückwärts aus, um mich beim Aermel zu fassen. Zweimal zupfte er mich daran, aber ohne sich zu mir zu wenden. «Ist sie heil und gesund?» flüsterte er rauh. Ja, durchaus. Der liebe Herrgott hätte das andere nicht zugegeben,» entgegnete ich. «Sollte sie später meiner bedürfen, dann rufen Sie mich. Ich warte unten.» Leise wie eine Katze zog ich mich zurück. Ganz vorsichtig schloss ich die Türe hinter mir. Im Salon unten blickte ich mich nach dem Briefe um, den ich auf meinem Stuhl liegen gelassen hatte. Er war verschwunden! Leise rief ich nach Margaret. Ich durchsuchte, ihren Namen flüsternd, die Korridore nach ihr. Sie war nicht zu sehen! Ich streifte im Vorübergehen einen Fenstervorhang; er schob sich zur Seite, und da lag das gesuchte Schriftstück am Boden! Die Blätter waren zerknittert; ein anderer hatte sie offenbar noch gelesen. Wenn Margarets Neugier entschuldbar war, so war es auch der Diebstahl, den ich jetzt beging, indem ich die Blätter glättete und in meine Tasche steckte, während ich mich hinsetzte, um zu warten. Die Minuten verstrichen; und geraume Zeit war vergangen, bis ich endlich vernahm, dass jemand zur Hintertreppe des Hauses herabkam. Ich hörte schweres Atmen, wie von einem Menschen, der an irgendeiner schweren Last schleppt. Bald danach vernahm ich, wie unten eine Tür knarrte und dann ins Schloss fiel. Danach blieb alles still. Unser neuer Roman « Ramosl » von V. Williams aus dem Englischen übersetzt von Otto Klement, führt in einer spannenden Handlung in das unbekannte Milieu der ägyptischen Altertumshändler. Seltsame Schicksale spielen in diesen Roman hinein, die durch ihre Geheimnisse faszinieren. Der Abdruck beginnt demnächst. Unheimlich still war es im ganzen Hause. Als ob die Stille mit grossen gefiederten Schwingen durch die Räume zöge. Und das ferne Ticken einer Uhr mischte sich in dieses bewegte Schweigen. Ich sah nach, wie spät es sei; eine Stunde war vergangen. Es begann zu dunkeln. Mein geduldiger Chauffeur hatte seine Laternen angezündet. In ihrem hellen Lichtkreis sah ich draussen Menschen auftauchen und wieder verschwinden. Ich hatte zwei Zigarren aufgeraucht (Schluss siehe Seite 12)

1^0100 — 193t> AUTOMOBIL-REVUE __ ____o 0*ÄS'fflttÄ. Für ein schweizerisches Rundstrecken-Rennen 2u tMrffl* 1 " ihrer letzten, von fast allen Kommissionsmit- Unsere Diskussion. erlässt der kantonale Gewerbeverband Qlarus U^^tTijA^f^PoS- *• *" WH* '» »»»•'» B1 °« u *•«•"»» »"r dp* Pnlizeidenartements s Portleute hat sicher schon langst eine habe> Dann andern auch die Witterungsver- WiVWl!iri «mten wird l^Zn en^^/Ä/ÄH?^ dera f *«f^ uSÄS f^ !" ^A f ^t 80 raSCh ' daSS W e L, ^en unTSrne bereisenden in muss allerdings die nicht ganz unwesentliche Pf a tlÄ"^ederhdten Berg- die ,. £ ' nzellle R n Konkurrenten unter ganz ver- m nehm€n S und der Hilfsaktion zur Kleinigkeit beigefügt werden, dass diese Ant- wohl m den S tthll2^ZftSe^frt f chiedene " Bedingungen fahren. Die Zurück- D Aufru{ f , t nach. wnrt fiterhaunt mcftf auf dem fertigen Pro- rennen eitle reiche E " a hrung m dieser Art j e g u n g der Rennstrecke in einem einzigen th** . s t S dS^S Zl^oJJTe^n f^etlT^^Ro^ fuJ'dSS Z«^*t auch keinem Fahrer die MöglichkeU, e^ Ä, WHr^/flftr faL / „^ W von zwei Vorstandsmitgliedern aufgestellten d ^ efL"fÄst mCeran?worHch f.'"^ ^hler oder zeitweise schlechtes Funk- ^ r fl rfßr Bevölkermg die ArbeUs. und Vorentwurf, der in der Liga als Diskussions- J^mt ;, Dl6Se^Mna " L2„St^T^r h? ^'««".^M 381 *!!« durc D h v f besserte Lei- Wohnstätten räumen müssen. Etwa hundert basis diente und nach langen und eingehen- ^\^S^J^\^M S^^L^' stungen m einer spateren Runde wieder gut- pamUen habm ihre Beh(lllsmg veri assen , den Beratungen im Schosse der Liga als ab- f^^Ä zumachen. Es is m dieser Beziehung ty- /gfe d y^ r rrfineni z „ s tal un^n rfßr seefccfte„ geändertes Projekt in der Form fixiert wurde, A *ÜKen Wenn wir von d ^m im p sch> 4^ss die meisten F ahrer, wenn sie nach Nf k ^ rf ßHCT «d e maferfelte ScAädiwie es der Liga-Eingabe vom 22. Juli vorlag. i^^.X^H^ absehet S £d ^n6m w Berg , re en d as Ziel erreicht haben, ., ^ ßü/ de„ Äefroffew« to^. Wohin dieser chargiert eingeschickte Plan dem *> M^ll U 5f S^f a 1l 1lh i^ f^nnH und I , ^""f aUSS I rn> ^ f f f D " v '^e haben für ^nge Zeit den Verdienst, anauf dem Polizeidepartement verschwunden SH1?H^ dere Die ihre Leitung ganze des Existenz kantOmlen verloren. ist, entzieht sich unserer Kenntnis. ^ ^ SÄ^Stobe ^S^- t" p J""^ t • • * G erbe - Ein Mittlerweile nun hat das Polizeideparte- „Ln nfit ^SS «S, rh^„»« SS^S« Sr Rundstreckenrennen kommt in dieser & fl „rf es j s^ & es^re&/, mitzuhelfen, die Notlage ment von sicft ß«s ein Projekt für die Ver- t"^;f ; " L" £K?J' a "}" f" t """ Beziehung den Fahrern weitgehend entgegen. ;„ ers^r Linie durch Vermittlung vonÄrbeitskehrsregelung am Aeschenplatz aufgestellt, ^^^„X^^n^n^^h^ Eine Anzahl Konkurrenten, entweder alle ei- gelegenheiten zu mildern. Als Beratungsstelle ner das in der erwähnten Vorstandssitzung der fÄf".^ Kategorie oder doch wenigstens samt i- für Arbeitsuchende ist das kantonale Ge- Liga ebenfalls zur Diskussion stand. Da in ?"; „ a V P nifSc^n^tS?^ nnrt Sl r2S che der gleichen Klasse, werden gleichzeitig Werbesekretariat Glarus bezeichnet worden. auf die Bahn geschickt Man sieht so s^e seinem Begleitschreiben der Herr Departe- „'du ^32* dfrüter ?u Sehten" Daneben aber ist auch eine freiwillige Brumentsvorsteher seinen Plan als nicht für die !f" h l r ZllSZ »iZTZb an JE S' Qegner kann sie ' studieren seine eigene ' Tak ' derhUte für erwerbslose und wirtschaftlich Oeffentlichkeit bestimmt bezeichnete, müssen ^ n pJZrn "1 bl„ ZI tik ents P rechend einstellen. Es werden beson- schwache Familien angezeigt. Einzahlungen wir vorerst auf eine Besprechung des Pro- £f«" ErtTun!^kurz nach seiner BeteiSg dere Anforderungen gestellt, wenn es gilt, können auf Postscheckkonto IXa688 «Hilfsjektes in der Presse verzichten, um lediglich s % ^ ^"Lonaco"wo er 1a voVzSS eine . n andere " Teilnehmer zu «berholen oder aktion für die Bergsturz-Gefährdeten in hinüber das Resultat der Ligasitzung zu referie- XescSen hat Sri d*Z ie^TnnkuV doch verlorenes Terrain aufzuholen. Es ist rtfl/ B gemflcÄ^ iverrfe«. Die eingehenden Beren • abgeschnitten tiat erklart aass diese Konkur- auch möglich) andere Konkurrenten zu jagen, träge werden (in Verbindung mit den Behör- Nachdem Jedes einzelne Vorstandsmitglied ZI BemenZ *" """" sie durch w"' 1868 """^v f., ermüde " und ff" T ^ ^ UnterstUamg bedarfsich zur Frage geäussert hatte, bezeichnete " S die kommende Saison eine £ f^de Tc!r^Tb^t ^ U n ^ ^ ^ " der Vorstand der Basler Verkehrsliga das internationale Ausschreibung eines schwel- SmSonienter und möSSten Und — ^ — ^ — — - und Projekt des Polizeidepartements einstimmig zerischen Circuit nicht mehr möglich ist, so S T m - f X ; im P7 i w Z Hinterteil gegen eine Serie von Wegais undurchführbar, weil es infolge der ver- sollten es sich die sportlichen Instanzen doch s DO rtfahrer%icheTeerne auf steinen aufschlug, bis es schliesslich ohne ocnweizer fehlten Grundlagen Verkehrsverhältnisse angelegen sein lassen, eine solche Konkur- Räder und ohne Vorderachse zum Stehen Noch ein Wort zur schaffen würde, die schlimmer wären als der renz wenigstens für den nationalen Sport- Strecke selbst. Nach kam> ohne sich jedoch überschlagen zu heutige, nicht mehr erträgliche Zustand. Die kalender zu berücksichtigen. Unsere einheimi- meiner Meinung sollte der Circuit 10 bis 12 naben> Unglücklicherweise schlug der Wa- Liga erklärt sich indessen bereit, für die Auf- sehen Fahrer hätten dann endlich Gelegen- Kilometer Länge nicht überschreiten, damit gen bei einem dieser Wehrsteine auf der Stellung der Grundlagen zu einem neuen Pro- heit, sich mit dem Wesen und den Anforde- V0T alleim auch das Publikum auf seine Rech- Hölle des Führersitzes an, und zwar mit jekt mit dem Polizeidepartement und der rungen eines derartigen Rennens vertraut zu nun S kommt. Das Rennen selbst könnte dann, einer soi c h en Wucht, dass dem Fahrer die Strassenbahnverwaltung zusammenzuarbeiten, machen und sich systematisch auf den spä- J ' e nadl Gutfinden, fünf oder zehn Runden rechte Seite des Brustkorbes eingedrückt Sollte jedoch der Vorsteher des Polizeidepar- teren schärferen Kampf auf internationaler umfassen. Eventuell würden, wie im Aus- wurde. o er Beifahrer wurde erst im letzten tements auf seinem jetzigen Projekt behar- Basis vorzubereiten. Der Erfolg punkto Be- Iande > Vorläufe eingeschaltet, so dass für den Moment, bevor der Wagen zum Stehen kam, ren, so wird die Verkehrsliga sich an das teiligung und Zuschauerbesuch hängt nach Entscheidungskampf nur noch die Besten zu herausgeschleudert und flog unglücklicherweitere Publikum von Basel wenden und eine meiner Meinung auch gar nicht davon ab, ob einem besonders spannenden Austrag verblei- weise gegen den i etz ten Randstein der sich öffentliche Versammlung einberufen, um die das Rennen national oder international aus- l>en - Idea! wäre es natürlich, wenn in die noch auf der strecke befand. Wäre Ostini Route eine Durchführung eines Projektes zu verhüten, geschrieben wird. Die Neuheit und damit die Bergstrecke eingeschaltet wer- nur wenige Ztntimeter mehr links oder rechts das eine Verschlechterung der Verkehrsver- in das schweizerische Programm eingeführte den ko " n te. Die bereits gemachten Vorschläge gef a i leri) wäre er wahrscheinlich mit geringhaltmsse und Erhöhung der Unfallgefahr auf Abwechslung wird schon für das nötige In- geeignetes Strassendreieck möchte ich f ü gj g ern Verletzungen davongekommen Die fur em dem Aeschenplatz schaffen würde. teresse sorgen. Vor allem möchte ich, und noch durch den Hinweis auf die Strecke Untersuchung scheint einwandfrei festgestellt TOHIDIVTII^ wohl auch mancher meiner Sportkollegen,die Lenzburg-Seon-Hunzenschwil-Lenzburg er- 7U haben> dass sich der Wagen in gutem UM niiimilHIlMBI« II l •11^1 n Rennen nicht immer auf kurze Distanzen be- ganzen, da diese Strasse sich in tadellosem zustande befand und nicht irgendein Deutr^^^^ITT TV^^^TTT schränkt wissen. Es wäre für die Fahrer und Zustand befindet und wohl auch breit genug fekt die primare Ursache des Unglücks war. ^ MH^1^T S S,. La 55 an^ Nf h für die Beurteilung der Maschinen sehr in- - Die Strecke misst etwa zwölf Kilo- Es dürfte noch interessieren, dass es sich um ST^ln^.ff i ^ f f t ^ teressant, die Konkurrenz zur Abwechslung * er - . E Veranstaltung welche d.e dre! einen 2 Liter Bugatti-Rennwagen ohne Komt^Jfl J- A- ^ T ^ 3 f auf 50 oder 100 km auszudehnen. his )