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E_1930_Zeitung_Nr.099

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18 AUTOMOBIL-REVUE

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No99 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 11 Bundesbahnen und Auto Was sagt die andere Seite? Die Generaklirektion der Bundesbahnen Gestern, Montag den 24. November, wurde geht von der — übrigens ganz richtigen — die bereits angekündigte Schrift «Bundesbahnen und Automobil» der Oeffentlichkeit grossen und unbestrittenen Vorzüge die Voraussetzung aus, dass die Autos trotz ihrer übergeben. Die Generaldirektion der Bundesbahnen hatte die Vertreter der Presse auf treten bestanden haben, die Eisenbahnen, nie- Transporteinrichtungen, die vor ihrem Auf- drei Uhr nachmittags in das Verwaltungsgebäude auf der Grossen Schanze in Bern haltung der Eisenbahnen müsse deshalb nicht mals ganz zu ersetzen vermögen. Die Er- zu einer Konferenz eingeladen, an der ihr nur erfolgen, weil in ihnen sehr grosse Vermögenswerte angelegt sind (was ein sehr ge- Präsident Herr Dr. Schrafl in einem kurzen Referate auf Ursprung und Zweck der Schrift fährliches Argument wäTe), sondern weil sie hinwies und einen allgemeinen Ueberblick nach wie vor notwendige Transporteinrichtungen darstellen. Die Leitung der S. B. B. über den Inhalt der Broschüre gab. glaubt aber nicht, dass die Eisenbahnen ohne Auf einen blauen Bande, das quer über die wirksameren gesetzlichen Schutz gegen die Einbanddecke der ausführlichen (146 Seiten Konkurrenz der Autos die Krise überwinden starken) und sehr gut ausgestatteten und illustrierten Denkschrift läuft, stehen die Im Kampfe um den Absatz übergebe der können. Worte: Caveant consules. Wenn es auch ihre einzelne schweizerische Produzent und Kaufmann seine höherwertigen Güter dem Last- Aufgabe ist, die breite Oeffentlichkeit über die durch die Entwicklung des Automobilismus kritisch gewordene Lage der Bundesrum, ob es der Eisenbahn auf die Dauer mögwagen zur Beförderung, unbekümmert dabahnen aufmerksam zu machen, so richtet lich sein wird, seine niedrig tarifierten Massengüter oder Rohstoffe zu den bisherigen sie sich also doch in erster Linie an die Behörden und ladet diese ein, eine für die Bahnen etwas günstigere Regelung des Verhältgenblickliche Eigeninteresse dem auf eine Frachtsätzen zu befördern. Er stelle das aunisses zwischen Automobil und Eisenbahn längere Zukunft eingestellten Gesamtinteresse zu treffen. voran. Die Bundesbahnen sollten aber Die Publikation soll keine Kampfschrift zwei Dinge nicht vergessen: erstens, dass sein, erklärte Direktor Schrafl in seinen einleitenden Erläuterungen. Sie sei keine Kampf- ohne weiteres machen kann wie er will. Er der einzelne Fabrikant oder Händler nicht ansage an das Auto; sie sei auch kein Attentat auf das Auto; sie sei vielmehr eine sach- Kampf mit der Konkurrenz aushalten will, ist in der Mehrzahl der Fälle, wenn er den liche Darstellung, die eine ebenso sachliche gezwungen, seinen eigenen, unmittelbaren und ruhige Diskussion einleiten und eine Vorteil zu wahren, denn er kann sich nicht volkswirtschaftlich zweckmässige Regelung darauf verlassen, dass dem anderen das Ctesamtinteresse so am Herzen liegt wie ihm. herbeiführen solle. In der Tat ist die Schrift durchaus in würdigem Tone gehalten und Zweitens, dass die Bundesbahnen nicht ganz vermeidet alle polemischen Auslassungen. unschuldig an der unglücklichen Wendung Das hindert aber nicht, dass sie bei der Darstellung der Verhältnisse, niemals ihren hältnisse genommen haben. Sie haben so sind, die die Entwicklung der Transportver- Zweck ausser acht lässt : zu beweisen, dass lange mit der Ermässigung der Tarife zurückgehalten, bis viele Unternehmungen sich eine Annäherung der rechtlichen Grundlagen und ein Ausgleich der finanzökonomischen einen Wagenpark angeschafft haben, der Grundlagen von Eisenbahn und Auto für das dann wohl oder übel amortisiert werden Wohl unserer gesamten Volkswirtschaft unbedingt erforderlich sei. Im musste. Es ist uns allerdings nicht möglich, in so Personenverkehr kurzer Zeit die inhaltsreiche Schrift eingehend zu studieren und zu den einzelnen Punkkurrenz der Autos ein Einnahmenausfall, der erwachsen den Bundesbahnen aus der Konten Stellung zu nehmen. Wir begnügen uns sich zwischen 10 und 15 Millionen Franken für diese Nummer damit, in ganz groben Zügen den Inhalt der Broschüre zu skizzieren in der Abnahme der Reisenden I. u. II. Klasse bewegt. Hauptsächlich mache sich das Auto und nur gelegentlich eine kritische Bemerkung einzuflechten. nicht herausgefunden, auf welche Weise unangenehm bemerkbar. Wir haben noch die Direktion der S. B. B. diese Zahlen errechnet. Jedenfalls gibt sie an anderer Stelle zu, dass trotz der Konkurrenz der Autos der Personenverkehr gesteigert werden konnte. Es scheint uns doch ziemlich fraglich, ob diese Zunahme ohne das Auto rein durch die natürliche Entwicklung eine so viel stärkere gewesen wäre. Man darf ja nicht annehmen, dass der jetzt auf den Strassen sich abspielende Personenverkehr ohne Auto der Eisenbahn zugute gekommen wäre. Der Autotourismus übt eben einen besonderen Reiz aus, den Ausflügen mit der Eisenbahn nicht erreichen. Das Auto hat vielmehr die Leute zu einer gewissen Beweglichkeit erzogen, die die Eisenbahnen in grossem Masse für das entschädigt, was ihnen auf der andern Seite genommen wurde. Die Bundesbahnen schätzen den Einnahmeausfall, der ihnen jährlich durch die Konkurrenz des Autos im Güterverkehr erwächst auf 20 bis 25 Millionen. Das Hauptübel erblicken sie darin, dass der Motprlastwagen der Schiene nur die hochwertigen Güter abnehme. Wenn die Einnahmenüberschüsse bei weiterer Steigerung der Ausfälle zur Verzinsung der Schuldenlasten nicht mehr ausreichen, so bestehe die Gefahr, dass das volkswirtschaftliche Tarifsystem der Bundesbahnen auf die Dauer nicht mehr gehalten werden kann und zur Deckung der Ausfälle bei den hochwertigen Gütern eine Erhöhung der Tarife für die Güter, Massengüter erfolgen müsse. Die Bundesbahnen fordern, um nach kaufmännischen Gesichtspunkten handeln zu können und die Verfrachter zu verhindern, nur die niedrig tarifierten Güter der Eisenbahn zu übergeben, grössere Freiheit für ihre Tarife. Wer höherwertige Güter im Fernverkehr mit dem Lastwagen befördert, soll nicht ohne weiteres den gleichen Anspruch auf die Ausnahmetarife erheben können wie der Kunde, der der Bahn ausserhalb einer bestimmten Nahzone alle Transporte übergibt. Ueber die Anwendung dieses Grundsatzes hätten nicht die örtlichen Dienststellen von sich aus zu entscheiden, sondern eine Zentralstelle, die der Aufsichtsbehörde gegenüber verantwortlich ist. Die Bundesbahnen beanspruchen auch für sich das im Handel allgemein übliche Verfahren, blosse Verlegenheitsbenützer der Eisenbahn in anderer Beziehung (Reihenfolge der Beförderung der aufgegebenen Güter, Lieferfristen, Wagenstellung) hinter ihren guten Kunden zurückzustellen. Die Broschüre gelangt auf Grund des statistischen Materials der Kantone und Gemeinden zu dem Ergebnis, dass das Automobil nur 63 Prozent der Ausgaben für Unterhalt und Verbesserung der Strassen deckt. Wir haben aber in der A. R. oft darauf hingewiesen, dass es gar nicht gerechtfertigt wäre, vom Automobilisten zu verlangen, dass er direkt und indirekt für die ganzen Strassenunterhaltskosten aufkomme. Am fragwürdigsten scheint uns das Kapitel über den Einfluss des Autos auf die Handelsbilanz. Es kann nicht bestritten werden, dass bis auf einen sehr kleinen Bruchteil alle Motorwagen das Benzin natürlich ohne Ausnahme aus dem Auslande bezogen werden. In den Jahren 1922 bis 1929 sollen auf diese Weise 710 Millionen über die Grenze gewandert sein. Ist das für unsere Volkswirtschaft wirklich ein so grosses Unglück? Das ist aber eine Frage, die sich nicht in einigen Worten behandeln lässt. W. Einschätzringsstelle für gebrauchte Autos in Zürich. Es war anfänglich geplant, von den vier Verbänden : Automobilhändlerverband der Stadt Zürich und den Sektionen Zürich des A.C.S., T.C.S. und der A.S.P.A. gemeinsam eine Einschätzungsstelle für gebrauchte Automobile in Zürich zu schaffen. Die bezüglichen technischen Vorarbeiten begegneten dann aber gewissen Schwierigkeit ten, die die letztgenannten drei Sektionen veranlassten, den Automobilhändlerverband zu ersuchen, diese Schätzungsstelle voriäufig aus eigener Initiative zu schaffen. Die bezüglichen Verhandlungen sollen nun so weit gediehen sein, dass mit der Schaffung einer solchen Stelle in Zürich für das nächste Jahr dennoch wird gerechnet werden dürfen. Neue Basler Brücken. Der Basler Regierungsrat legt dem Grossen Rat die Bewilligung des Neubaues der Birsbrücke bei Birsfelden und die Erstellung der Redingbrücke zum Beschluss vor. Der Neubau der Birsbrücke sieht eine 18 m breite Brücke aus Eisenbeton vor. Die Redingbrücke über die Birs soll aus der alten Eisenkonstruktion der Birsfelderbrücke erstellt werden. Es ist ein Gesamtkredit von Fr. 180000.— als halber Anteil an die Baukosten vorgesehen, bo. gegen die 6 Steuer-PS Aussergewöhnliche Eigenschaften in beziig auf Handlichkeit, Einfachheit im Unterhalte und Führung bildet die gründliche Kenntnis über Bau und Funktion des Motors und seiner Zubehör die erste Voraussetzung. Die Lebensdauer jedes Automobils hängt vorn technisch richtigen Fahren und Lenken ab. Unsere autotechnischen Bücher führen iedermann spielend in die technischen Grundlagen der Fahrpraxis ein. Taschenbuch f. Automobil!ahrer Eine Besohreitmna des Automobile and seiner Bestandteile. Die textlichen Ausführungen werden mit 130 instruktiven Zeichnungen des Verfassers (L. Rasaud Aqtomobilexperte in Lyon; ergänzt. Preis kart. Et. 4.—, in biegsamem Leinen Fr. ö.—, Die Auto-Panne Die Entstehnns nnd die Mittel iur Btinebuna von Pannen, I5i Abbi'duneen und eine ausführliche Anleitung tat besten Ausnutzung der Motorenieistung. — Preis broschiert Fr. 4.—, in Lernen gebunden Fr. -u.—>. 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