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E_1930_Zeitung_Nr.099

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W>99 II. Blatt BERN, 25. November 1930 N°99 II. Blatt BERN. 25. November 1Q30 T«-d» Benzin mit Zucker. Infolge des Zuckerüberschusses soll in Kuba der Treibstoff für Motoren zur Hälft© mit Alkohol vermischt werden, der aus Zucker hergestellt wird. Die Regierung will 1,5 Millionen Tonnen Zucker von den Produzenten übernehmen, der ausschliessUoh zur Treibstoffdestillation dienen soll. + 37,000,000 Fass Benzinüberschuss in den Vereinigten Staaten. Nach einer Erhebung des American Petroleum Institute, welche die Vorräte an Benzin in den Raffinerien, in Grossverschiffungsanlagen und in Transit erfasst, wurden in der amerikanischen Petroleumindustrie am 30 September 28,984,000 Fass Benzin als notwendig bezeichnet. Demgegenüber waren nach einer Untersuchung des A. P. I. am 27. September tatsächlich 37,222,000 Fass Benzin bei den Raffinerien vorhanden, deren Gesamtleistungsfähigkeit 95,6 Prozent ausmacht. In den Vereinigten Staaten lagerten etwa 10 Millionen Fass oder ein Drittel mehr als notwendig. + Tankanordnung und Brandgefahr beim Automobil. Die Berliner Feuerwehr hat, wie die Zeitschrift « Feuerschutz > berichtet, in der Zeit vom 1. Februar 1929 bis 30. Januar 1930 Aufzeichnungen über insgesamt 520 Automobilbrände gesammelt, aus denen man bemerkenswerte Schlüsse auf die Brandsicherheit der Brennstoffaniage entnehmen kann. Von den vermerkten Bränden entfallen nämlich 264 auf Wagen, bei denen der Brennstoff mit eigenem Gefälle dem Vergaser zuläuft, der Brennstoffbehälter also vorn unter dem Führersitz angebracht ist, und 256 auf Wagen mit Brennstoffsaugern, bei denen sich der Brennstoffbehälter zumeist am hintern Rahmenende befindet. Wenn man .berücksichtigt, .dass heute ungefähr gleich viele Wagen mit Fallbenzin- und mit Unterdruckanlage versehen sind, so scheint die Verwendung der Unterdruckförderung die Sicherheit gegen Brände und die Anordnung des Brennstoffbehälters vor dem Führersitz die Brandgefahr nicht in dem Masse zu erhöhen, wie man bisher fast allgemein angenommen hat. In 107 von insgesamt 178 Fällen waren dabei die vor dem Führersitz eingebauten Brennstoffbehälter dem Feuer unmittelbar ausgesetzt. Dabei haben 82 Behälter das Feuer ohne Schaden überstanden, obgleich nur die Hälfte davon mit Sicherheitseinrichtungen gegen das Auftreten von hohem Innendruck bei Erhitzung versehen war. + Die Motorseilwinde im Dienste der Landwirtschaft. Wer im Herbst den Bielersee entlang wanderte, lenkte seine Aufmerksamkeit unwillkürlich nach dem Geknatter eines Motors, das man beispielsweise aus den Reben oberhalb Twann vernahm. Hoch oben im Rebberg, auf einer der vielen Rebmauern, stand ein kleiner Benzinmotor mit einer Seilwinde. Die schwierige Beschaffung von Arbeitskräften zwingt den Winzer, die menschlichen Kräfte durch motorische zu ersetzen. Schon vor Jahren hatte man in den Kantonen Waadt und Neuenburg vereinzelt die Motorseilwinde mit besonderem Pflug in den Dienst des Rebbaues gestellt und damit gute Erfahrungen gemacht. Infolge der engern Pflanzweit© der Rebstöcke und der sehr schmalen Grundstücke stand man dieser technischen Neuerung etwas misstrauisch gegenüber. Nun hat sie aber, doch schneller als erwartet wurde, ihren Einzug gehalten. Eine Motorseilwinde besteht aus einem kleinen Benzinmotor von ca. 5 PS. Das Gesamtgewicht beträgt 150 Kilo. Es sind aber jedoch noch leichtere Motore erhältlich. Ein B©nzinreservoir von vier Litern speist während zwei bis drei Stunden ununterbrochener Arbeit den Motor, der bequem auf einem Lieferungswagen zum Standort transportiert werden kann. Der bedeutendste Bestandteil ist die mit dem Motor verbundene Winde, auf welcher ein 150 Meter langes Drahtseil mit verschiedenen Geschwindigkeiten aufgerollt werden kann. Der ganze Apparat ist auf zwei Rädern montiert, so dass er mit Leichtigkeit an Ort und Stelle gebracht wird oder sich durch eigen© Kraft die steilen Rebwege hinaufarbeitet. Um den Boden zu lockern, zu jäten und besonders zu hacken wird die Motorseilwinde auf die höchstgelegen© Linie des Rebberges gestellt. Ein für die hiesigen Verhältnisse speziell gebauter schmaler Pflug von nur 13 Kilo Gewicht wird am abgerollten Drahtseil be- festigt. Setzt sich der Motor in Gang, so bewegt sich der Pflug, der wie jeder andere geführt werden muss, langsam zwischen den Rebstöcken hindurch bergaufwärts, indem er die schwere, steinige Erde mindestens so tief umgräbt, wie der mit harter Arbeit in den Boden hineingetriebene Karst. Auf diese Weise kann die Motorseilwinde nicht nur zum Ziehen des Pfluges verwendet werden, sondern auch um die heruntergeschwemmte Erde oder den Dünger auf einem Schlitten oder kleinen Rollwagen an ihren Bestimmungsort zu führen. Ein Landwirt, der ein Auto hält, wird mit Hilfe einer Motorseilwinde, die sich leicht transportieren lässt, mit Leichtigkeit bedeutende Zeit und auch Mühen einsparen können. raki :««!•«» nke Ein improvisiertes Getriebeschloss. Eine der zuverlässigsten Diebstahlssicherungen für Automobile bildet immer noch das Getriebeschloss. Wo von der Fabrik aus kein solches Schloss vorgesehen ist, lässt es sich, wie beistehend durch die Skizze veranschaulicht, meist verhältnismässig leicht improvisieren. Wie man ein Schalten unmöglich machen kann. An Stelle einer am Instrumentenbrett befestigten Oese kann auch eine Kette Anwendung finden, an die der Schalthebel mittels eines Vorlegeschlosses angeschlossen wird. Immerhin wird es sich empfehlen, den Schaltheben dabei jeweils nicht in der Stellung des direkten Ganges abzuschliessen, weil sonst ein Dieb den Wagen bloss anzuschieben braucht, um abzufahren. Bei eingeschaltetem Rückwärtsgang dagegen wird ihm das Wegfahren schon schwieriger fallen. at. Gegen die Ermüdung bei langen Fahrten kann man sich ziemlich weitgehend schützen, indem man den Abstand des Sitzes von den Pedalen und seine Schräglage von Zeit zu Zeit etwas verändert. Man wird dann beobachten, dass immer die jeweilige letzte Lag© die « bequemste » ist, obschon si© einem vielleicht eine Stunde später schon wieder unerträglich scheint. Ein aufgelegtes Kissen kann ata Rutschern verhindert werden, indem man einen an seiner Hinterkante befestigten Lcderlappen unter das Original- Polster legt. Wo der Führersitz nicht von Anfang an verstellbar eingerichtet ist, lohnt es sich fast immer, nachträglich noch eine solche Verstellmöglichkeit einzurichten oder doch wenigstens flache oder keilförmige Kissen mitzuführen, die einen der Sitzverstellung ähnlichen Effekt zu erreichen gestatten. m. Eine weitere Möglichkeit, der Ermüdung vorzubeugen. Zu Schleuderpreisen aus Liquidation abzugeben: Kühlerjalousien Elektr. Zigarrenanzünder Gummi-Ventilator-Riemen Elektr. Uhren Autopolitur Kupplungslamellen, etc. min w ecs eine vollständige Reihe von Modellen unter denen Sie den Wagen nach Ihrem Geschmack finden werden; verdienterweise für die Verlässliohkeit seiner Konstruktionsart bekannt, immer besorgt, seinen Modellen das Maximum an Gediegenheit und Bequemlichkeit zu bieten, hat NASH, dessen Beliebtheit immer 4 Q 4 4 das Höchste in Qualität und Preis geweiter zunimmt, mit seinen Modellen I 9