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E_1930_Zeitung_Nr.104

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N° Haftpflichtrarsieaernnjr, Benzin, 150 Std. & 12.— Oel, 150 Std. a 80 CU. Unterkunft Wartung, Revisionen, Ersatz Diverses Tt. 500 — 1800.— 120.— 360.— 100.— 1000.— 120.— Total Fr. 4000.— oder pro Flugstunde Fr. 26.60 pro Pilot Fr. 2000.— jährlich, also gleich hoch wie mit der gemieteten Cluhmascbine, aber 75 Flugstunden statt 241 Die jährliche Cäscoversicherung würde 2400 Fr. betragen oder Fr. 16.— pro Flugstunde. Die meisten Privatflu^zeugbesitzer fliegen jedoch ohne Cascoversicherung wegen der noch sehr hohen Prämie. Bei grösseren" Flugreisen, besonders im Ausland. kommen immer noch Nebenspesen für telephonische Wetteranfrasren, Kartenbeschaffung u. dergL dazu, die aber auch im Automobilwesen entstehen. Aehnlich wie das Triptyk gibt es im Flugverkehr ein «Carnet de passage en douane», mit welchem beinahe in allen Staaten anstandslos ein- und ausgeflogen -werden kann, sofern die erste und letzte Landung votschriftsgemäsa auf einem offiziellen Zoilflugplatz erfolgt. Diese Zahlen zeigen, dass das Privatfliegen nicht mehr ins Reich der unbegrenzten Möglichkeiten gehört Mit der Schaffung von neuen Flugplätzen, den technischen Verbesserungen und in Berücksichtigung der heutigen Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Sportflugzeuge (vide Europa-Rundfl'ig, Sportflüge London-Kapstadt-Indien-Australien) kann man sich ruhig hinter das Fliegen machen. Wer den Reiz des Sportflugwesens kennt, die stetige Abwechslung und Sensation, die einem ein jeder Flug von neuem bringt, der wird, sofern die finanziellen Grundlagen vorliegen, mit dem Entsehhiss, Sportflieger zu werden, nicht zurückstehen. Der Flugunterricht wird im Sommer und Winter «rteilt; geflogen wird Werktags und Sonntags. Entlastung der Staatsstrasst Bern-Thun. Ein Leser aus dem Gürbetal spricht einer linksufrigen Entlastungsstrasse das Wort. Wir machen darauf aufmerksam, dass aber in diesem Falle die höhern Kosten nnd die schwierigem topographischenVerhältnisse nicht den Baa einer eigentlichen Autostrasse rechtfertigen könnten. «In Nr. 96 Ihres Blattes steht •wieder einmal von der Entlastung der Staatsstrasse Bern-Thun geschrieben. Wie wäre es, wenn auch «inmal ein anderes Projekt ins Aug9 jefasst würde, nämlich der Ausbau der Gürbetalstrasse? Wir möchten Sie bitten, als Gegenstück der geplanten Autostrasse Bern-Thun das viel billigere und landschaftlich viel schönere Projekt einer für Durchgangsverkehr wie gemachte Gürbetal in Anregung EU bringen. Teile der Gürbetalstrasse sind bereits fertig wie Bern-Kehrsatz. In der Fortsetzung «ind Spiez-Interlaken-Brünig-Luzern zum Teil ausgebaut. Bas Simmental als Anschluss an das Giirbe- und Stockental könnte leicht umgebaut werden. Mit einer Verbreiterung der Strasse von 1,50 bis 2 m und dem Ausrunden allzuscharfer Ecken wäre die wirklich entlastende Strasse fertig. Benken Sie sich die ideale Rundfahrt von Bern ins Oberland. Morgens auf einer schönen Strasse das Gürbetal hinauf und abend« durch das Aaretal zurück nach Bern, und das ohne dass der Automobilist extra Taxen auszulegen hat wie auf der geplanten Autostrasse.» M. S. Vorschlag zur Erleichterung des Verkehrs auf der Landstrasse Bern-Murgenthal. Ein Langenthaler Automobilist macht uns den nachstehenden Vorschlag: Die Staatsstrasse Bern-Murgenthal ist in einer durchschnittlichen Breite von 8—10 m makadamisiert, während sie selbst meistenorts eine Breite von 12—15 m aufweist. Der seit Jahren nicht mehr benutzte Teil derselben ist auf beiden Seiten in ein bah es Grasband verwand.elt, in das der sorgsame Wegmeister als Abzugskanäle tiefe Graben gezogen hat. In diesem Zustande ist dieser Strassenteil aber für den Verkehr völlig unbrauchbar; nicht einmal von den Fussgängern kann er benutzt werden, dem Wagenverkehr bedeutet er aber eine direkte Gefahr. Durch Abtragung dieser Grasbänder würde beidseitig ein breiter Verkehrsstreifen geschaffen. Der Fussgänger fände einen angenehmen Gehweg, der Velofahrer hätte Gelegenheit, bei Tag und bei Nacht den Autos genügend aus dem Wege zn gehen; auch Pferdefuhrwerke. Viehherden etc. würden den Raum zum Verkehr sehr gerne benützen. Nicht zuletzt wüssten auch Truppen auf längeren Märschen ein nicht makadamisiertes Strassenstück sehr zu schätzen. In Frankreich dienen solche Streifen längs der StaatsstiasseE dem Verkehr in ausgezeichneter Weise. Wenn auch vielerorts diese seiner Zeit unbenutzte Strassenbreite heute durch Lokalbahnen, Telegraphenstangen. Marksteine, Kieshaufen etc. nicht mehr zur Verfügung steht, so sollten doch überall da, wo es möglich ist. die nötigen Abtragungen unverzüglich an die Hand genommen werden. Grössere Auslagen entstehen dem Staate dadurch nicht. L. Die geschlossene Barriere In Krummsnau. Ein Basler Automobilist erwidert zu diesem Thema folgendes : In Nr. 92 schreibt Herr F B. wegen eines Unfalls an der Barriere in Krummenau. Dieser Unfall ist ja noch glimpflich abgelaufen; er zeigt aber doch, dass anscheinend immer noch nicht getan wird, was getan werden müsste. An so vielen Orten der Landstrasse entlang stehen Signale, auf die kein Mensch achtet, und gerade da. wo ein wirksamer Schutz nötig wäre, wird offenbar zu wenig geleistet. Ob das bei der genannten Barriere der Fall ist, weiss ich nicht. Wie Herr F B. schreibt, wird der Uebergang durch ein Kataphotensignal gekennzeichnet. Nun hahe ich aber in Zofingen und. wenn ich nicht irre, in Baden solche Kataphotentafeln gesehen, die sehr gut wirken. Möglicherweise sind die Tafeln andern Systems. Auf alle Fälle konnte ich selbst konstatieren, dass diese Tafeln auch bei Regen und Nebel noch sehr gut das Scheinwerferlicht zurückwarfen und ihre Signalzeiehen erkennen Hessen. Ja. es ist direkt auffallend, wie gut diese Signale wirken. Ich kann mir zwar vorstellen, dass die Art der Aufstellung viel zur Wirkung beiträgt, und das muss wahrscheinlich bei solchen Signalen gut studiert werden. Herr F. B. schlägt elektrische Beleuchtung VOT. Ich glaube auch, dass das das Ideal wäre; aber wie ist es, wenn der Strom versagt ? Dagegen ist an der Barriere bei Pratteln, die jetzt durch die Unterführung ersetzt wird, auf beiden Seiten ein Blinklicht angebracht, das nicht elektrisch betrieben wird, sondern, soviel ich weiss, mit Gas. Könnten solche Blinklichter nicht auch an andern Orten angebracht werden ? Die Wirkung ist selbst bei dichtem Nebel sehr gut, und die kleinen Lampen kosten sicher nicht soviel wie eine elektrische Installation oder ein Unglücksfall. Sicher lassen sich Unfälle, wie der von F B berichtete, vermeiden, und es sollte von den fraglichen Amtsstellen alles versucht werden, die Signalisierung solcher Barrieren und anderer gefährlicher Stellen wirksam zu gestalten. Alle haben ein Interesse daran. R- W Missstände Im Strassenverkehr. Ein Abonnent aus der Ostschweiz, der ein wachsames Auge im Verkehr besitzt, schreibt uns folgendes: Das Jahr 1930 neigt sich dem Ende zu und die Staatskassen haben wieder reiche Ernte durch Einkassieren der Autosteuern etc. Auf der andern Seite steht ihm das Recht zu, zirka 20 Cts. Zoll per Liter Benzin leisten zu müssen. Man kann die Sache ansehen wie man will, so ist es selbstverständlich, dass es eine Pflicht ist. etwas zu leisten, um richtige Strassenverhältnisse zu haben. Anderseits ist der heutige Verkehr auf der Strasse derart, dass die Strassenbenützer auch für die Benützung der Strasse richtig erzogen werden sollten. Unsere Auffassung ist die, dass solches eine bedeutend nützlichere Sache wäre, ab verkappte Stoppkontrollen. Im Kanton St. Gallen z. B. existiert die Vorschrift, dass an jedem Velo ein sog Katzenauge angebracht sein muss. Dieser Vorschrift ist Genüge geleistet. Jedoch ein ganz kleiner Teil davon ist so am Velo angebracht dass er ihren rechten Zweck erfüllt * Jeder Automobilfahrer weiss, wie schlecht es zu sehen ist wenn man bei nassem Wetter mit Abblendung fahren oder gar mit einem andern Wagen kreuzen muss. Wie manchem ist es schon passiert dass er mit dem besten Willen und grösstmöglicher Vorsicht fast einen Velofahrer von hinten angefahren hat, und nur aus dem Grunde, weil der Velofahrer kein Schlusslicht oder kein richtig angebrachtes Katzenauge hatte. Es sind in letzter Zeit verschiedene Fälle passiert dass Velofahrer von hinten in der Nacht angefahren wurden Ich hahe mich nie gewundert darüber und ich konnte dem Autofahrer keine zu grosse Schuld beimessen Denu mit Absicht fährt man doch niemand über den Saufen. Ich hatte in Deutschland die Beobachtung gemacht Dfäneers zu einer eeeenüber dem am Koof der Zeitunt» aufgedruckten SchweizerDrei» nur um die ausländische Zeitungstaxe erhöhten Gebühr erfolgen AervDten Reisren Dänemark Deutschland. Finnland Frinkrpi'h Italien Litauen. Luxemburg Niederlande Norweeen Oesterreirb Portugal Schweden Tschechoslowakei Ungarn Wo beim Postamt des Zeitungsemnfäneer* Unklarhpiten bestehen bzw wo die ooxtamtlicbe Bo- •ätellune in einem die«er Länder nicht angenommen wird wolle un« d»t Bezüger die» mitteilen Erfr>l?t die Be

N» 104 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE s. Hochbefriedigt und dankerfüllt verliessen die Besucher die gastliche Stätte, mit einem frohen Wunsch auf ein weiteres Gedeihen des Vereins. Am Sonntagnachmittag trafen sich die Standfesten der HAUENSTEIN. Zum Ab-Mitglieder mit ihren Damen zum obligaten Katerbummel in Höngg. Wieder war es eine grosse Zah Unentwegter, welche bis zum späten Abend, untei der Aegide unseres Vereinsorchesters, dem Tanze huldigten. Die ganze Veranstaltung war ein würdiger Abschluss des an Arbeiten und Erlebnissen i eichen Jahres 1930. J. S. Dazu erfahren wir noch von unserem eigenen Berichterstatter, der wegen dringender auswärtiger Geschäfte erst verspätet der ergangenen Einladung Folge leisten konnte, folgendes: Der Anlass durfte sich wirklich sehen lassen. Die kameradschaftliche Kollegialität der Mitglieder, das heitere Programm, die sichere Festleitung durch den Vorsitzenden, haben alle zu einer glänzenden Stimmung beigetragen. Da neben einer überraschend grossen Zahl von eigenen Mitgliedern auch eine Menge von anderen Berufskollegen an der Unterhaltung teilnahmen, s A.C.S. SEKTION echlussp de« 5. Sektionsjahres veranstaltet der Voretand nächsten Samstag, 13. dies, im grossen Saale des Hotels «Aarhof» unter der Bezeichnung «Berizin-Bal!» einen Gesellschaftsabend mit Tanz und Unterhaltung, zu dem die verehrt. Sektionsmitglieder samt Angehörigen und Freunden herzlichst eingeladen sind und recht zahlreich erwartet werden. Es wird auf das den Mitgliedern kürzlich zugestellte Zirkular mit Programm verwiesen. Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, aber im Interesse allseits guter Vorbereitung dringend erwünscht. Dr. H. M. A.C.S. SEKTION LUZERN. Nikiaustag, Lichtbildervortrag. Wie schon im letzten Winter, spielt auch dieses Jahr das eigene Haus des Clubs nicht nur als Sitz dem Informationsdienstes und des Sekretariates, sondern auch als Brennpunkt des geselligen Lebens eine wichtige Rolle. In ihm fühlen •wir uns daheim, und jeder Anlass strahlt schon zum voraus den Geist der Zusammengehörigkeit und Freundschaft aus. Das zeigte sich gleich beim ersten Ncvember-Dancing und wiederum beim urgemütlichen Herrenabend, den die Herren Arch. 0. Dreyer und Dr. A. Riedweg trefflich mit Schnitzelbank, Witzkonkurrenz und Einzelvorträgen aus dem Kreis der Mitglieder gespickt hatten. Am Nikiaustag, den 6. Dezember, vereinigte ein lukullisches Nachtessen die Damen und Herren des Clubs, wobei der Präsident, Herr Dr. E. Boesch, die zahlreiche und festfreudige Korona begrüsste. Zugunsten eines Grammophonapparates mit elektrodynamischem Lautsprecher wurde durch eine Tombola dem Christkind etwas nachgeholfen. Auch die Mitglieder, welche nicht anwesend waren, werden in nächster Zeit noch Gelegenheit haben, sich daran zu beteiligen. Herr und Frau A. Zwyer waren so freundlich, «diese Sache klug anzudrehen», so dass ein alter Wunsch der tanzbegeisterten Mitglieder allmählich in Erfüllung geht. — Der Dienstag, der 16. Dezember, bringt einen wissenschaftlichen Lichtbildervortrag «Ueber die Gewinnung von Erdölen und Benzin», den uns Herr Dipl.-Ing. A. Masser (Zürich) halten wird. Im Kanton Luzern wird zurzeit eine Strassenbau-Initiative lanciert, die dem Kanton die Mittel an die Hand gibt, die Staatsstrassen, soweit es noch nicht geschehen ist, sofort modern auszubauen. Zur finanziellen Deckung und Amortisation der Kosten reicht das Betreffnis aus dem eidgenössischen Benzinzoll und den kantonalen Automobilgebühren aus. Sie wurde am liberalen Parteitag in Willisau am 8. Dezember eingehend durch den I. Vizepräsidenten unseres Clubs, Herrn Dr. Oskar Hübscher, begründet und soll nächstens in einem speziellen Abendvortrag im Kreise dea Clubs diskutiert werden, wobei der Initiant das einleitende Referat gütigst übernommen hat. Unnötig zu sagen, dass die Initiative unseren automobilistischen Bestrebungen entspricht. In einer der nächsten Nummern, soll darüber detaillierter berichtet werden, A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Ctubbatl 1931. In 'den nächsten Tagen erscheint die Einladung zu dem am 17. Januar 1931 : stattfindenden: Clubball, der sich wiederum als ein «great event» der zürcherischen Ballsaison ankündigt. Der Anlass findet am 17 Januai ab 21 Uhr im Grand Hotel Dolder in Zürich statt und sind diverse künstlerische und musikalische Einlagen, SpezialVorführungen, Konkurrenzen und Ueberraschungen vorgesehen. Die Räume des Grand Hotel Dolder werden hübsch geschmückt sein, die Damen werden mit einem hübschen Andenken bedacht werden. Als Tanzmusik sind zwei rassige Orchester vorgesehen, und die künstlerischen Darbietungen für die weniger Tanzlustigen werden dieses Jahr auf besonderer Höhe stehen. Von einem gemeinsamen Nachtessen wird abgesehen, hingegen versprechen ein exquisites kaltes Büfett und der wohlassortierte Keller des Grand Hotel Dolder besondere Leckerbissen. Ballkarten können zum Preise von Fr. 10.— pro Person beim Sektionssekretariat, Waisenhausstr. 2, Zürich, bezogen werden, wo ab 28. Dezember der Tischplan für die Reservierung von Tischen aufliegt Um dem Ball den Charakter eines geschlossenen ACS-Anlasses zu wahren, sind die Mitglieder ersucht, das Einführungsrecht von Gästen in der Regel auf Familienangehörige zu beschränken. Für andere Gäste ist eine spezielle Legitimation beim Sektionssekretariat zu verlangen. Das Vergnügungskomitee beschäftigt sich be-. reits mit den nötigen Vorarbeiten für den Ball. Es »oll diesmal den Mitgliedern möglichst viel geboten werden, wobei die Anordnung des Anlasses so vorgesehen ist, dass es jedem Mitglied möglich ist, mit seinen Angehörigen daran teilzunehmen und in angenehmster Gesellschaft einem vergnügten Baubetrieb beizuwohnen. Für die Aufstellung und Bewachung der Autos ist vorgesorgt. S. Jkwmx «Een Verbanden darf der Anlass auch als vorzügliche Propaganda für den Verein gewertet werden. Wenn sich auch gegen den Morgen hin die Reihen allmählich lichteten, so blieb doch eine stattliche Gesellschaft vergnügt bis zum letzten Kehraus beisammen, ja al das Orchester endlich seine Instrumente zusammenpackte, da setzte sogar eine improvisierte Tanzmusik aus Mitgliedern ein, um den nimmenraüden Tänzern noch eine Dreingabe leisten zn können 1 SCHWEIZ. DAMEN-AUTOMOBIL-CLUB, Sek tion Bern. 2. Winterfest. Die Sektion Bern des S. D. A. C hat am 6. Dezember 1930 ihr zweites Winterfest gefeiert, und zwar mit überraschendem Erfolg. Schon gleich zu Anfang war jene fröhliche Stimmung da, die sonst so oft erst dann aufzukommen pflegt, wenn der Anlass zu Ende geht. Das ist ein gutes Zeichen und ein erfreulicher Beweis für den inneren Zusammenhalt des Clubs. — Unter den Gästen sind zu erwähnen der Vertreter des A.C.S., Herr Wiesmann mit Gattin und Frl. Tochter, und die Delegationen der Schwestersektionen Zürich und Basel. —r Ein seiden- und spitzenglänzendes Menuett, Gesangsvorträge, ein groteskes Schattentheater. Konfetti- und Serpentinenschlacht, eine wunderbare Tombola bildeten frohe Einlagen. — Die Freinacht war bei hervorragender Tanzmusik so vorzeitig aufgebraucht, dass ein sogenannter Katerbummel die meisten am nächsten Tag wieder beisammen sah. — Aber das Substrat einer hochherzigen Stiftung konnte selbst hier nicht verbraucht werden, so dass erst nächsten Freitag das Winterfest seine endgültige Licruidation erlebt in Form einer Schinken- und Sauerkrautsitzune bei Mutter Lienhard. J. Vontandsiltzang des Schweiz«. Yachtvtrbandw vom 6. Dezember. Die Vorstandssitzung vom letzten Samstag, die in Genf stattfand, war von seinen Mitgliedern aus allen Teilen der Schweiz sehr gut besucht Unter den Anwesenden befanden sich die Herren: Albert Schmidt, Verbandspräsident, Marc Cougnard, Präsident der «SociStä Nautique» und der «Societe des IntSrets de Geneve», Picker, Präsident der Sektion «Heiice», Mitglied der Sportkommission, H. Fehr, Präsident des «Segel-Motorclub von Zürich», Ezio Vassali, Präsident der «Societä Moto Nautica» von Lugano, Soldati,. Delegierter der Fesya von der «Societa Moto Nautica» von Lugano, Wahrenberger, Sekretär des «Segelmotorclub von Zürich». Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Bericht über die Tagung der internationalen Yachtunion in Brüssel, die vom 20. bis zum 22. November dauerte. Herr Albert Schmidt hatte die Schweiz als Delegierter vertreten. Besonders interessant waren seine Ausführungen über die Vorgänge im amerikanischen Yachtverband, der heute mehr als 800000 Sport- und Vergnügungsboote aufweist. Unter anderm gelangten in Brüssel auch Fragen der Schalldämpfung zur Sprache, da wahrscheinlich die neuen internationalen Reglemente selbst für Rennboote die Schalldämpfung als obligatorisch erklären werden. Der freie Auspuff käme höchstens noch für eigentliche internationale Rekordfahrten in Betracht. In Brüssel ist der unter tragischen Umständen aufgestellte neue Weltrekord Segraves für Motorboote homologiert worden. Hierauf wurde das Protokoll der Grundungsversammlung des schweizerischen Verbandes vom 12. August 1930 verlesen und zugleich ein Bericht des Vorsitzenden für die internationale Tagung in Brüssel, der einen erfreulichen Aufschluss über die Entwicklung des schweizerischen Yachtsportes gab. Einer regen Diskussion erfreuten sich die Berichte über die internationalen Rennen in Lugano und in Rapperswil, denn die beiden Rennen waren speziell für die Ausarbeitung zukünftiger Organisationspläne für nationale und internationale Austragungen, sowie für die Anwendung der internationalen Reglemente von grosser Nützlichkeit. Nachdem einige Worte dem offiziellen Pavillon der CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. Abendunterhaltung vom 6. De-Fesya gewidmet waren, gelangten verschiedene Aufnahmegesuche lokaler Verbände zur Verlesung. Um auch kleinen Verbänden den Eintritt zu erleichtern, setzte der Vorstand minimale Eintrittsgebühren zember im Hotel Ochsen, Zürich. jZum vierten Mal veranstaltete 3 der überaus rührige Chauffeuri Verein Zürich seine traditionelle Abendunterhaltung, welche vergangenen Samstag im Hotel Ochsen stattfand. Aus SpaTsamkeitsrücksichten sah der Vorstand diesmal von einer grösseren Propaganda) für den Anlass ab. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass trotzdem die Vereinsangehörigen mit ihren Damen und eine stattliche Zahl von Gästen, worunter eine Anzahl prominenter Vertreter der hiesigen Autobranche, welche dadurch ihr Interesse am Verein bezeugten, den geräumigen und hübsch dekorierten Saal bis zum letzten Platz zu füllen vermochten. Etwas nach 9 Uhr begrüsste der Präsident A. Nägeli die Festversammlung, worauf sich unter seiner straffen Leitung das reichgespickte Programm technisch und OTgaaisatoriach anstandslos abwickelte. Es gereicht den Organisatoren zur Ehre, dass sämtliche theatralischen Darbietungen ausschliesslich von Mitgliedern bestritten wurden, deTen Leistungen sich auf einer durchaus respektablen Höhe bewegten, so dass sie sich eines reichen Beifalls erfreuen durften. Verschiedene humoristische Einlagen verkürzten in angenehmer Weise den Abend. Der musikalische Teil lag in den Händen eines Ballorchesters, dem es gelang, die Tanzlustigen bis zum frühen Morgen hinein unter seinem Szepter zu bannen. S. D. A. C. F. ^. s, y. A. fest Besonderes Interesse wurde dem Organisationsplan für das grosse internationale Schweizer Meeting für Yachtenboote und Aussenborder entgegengebracht Dieses Meeting würde am 15. und 16. August 1931 in Genf stattfinden. Die internationalen Rennen für Aussenborder sind auf den 4. und 5. Oktober 1931 in Lugano festgesetzt. Nachdem der offizielle Teil beendigt war, vereinigte ein Bankett in engem Kreise die Komiteemitglieder und die Eingeladenen, worunter sich auch der Vertreter der «Automobil-Revue», dem offiziellen Organ des Verbandes, befand. Angeregt durch die Spezialitäten einer französischen bezw. auch nautischen Küche sprach man sich in hoffnungsvollen Worten über die Zukunft des Verbandes aus und würdigte auch die Leistungen einzelner Mitglieder während der Gründungszeit des Verbandes und seinen ersten Monaten, wobei auch dem offiziellen Organ anerkennende Worte zuteil geworden sind. Der Verbandsvorstand hofft, im nächsten Jahre im internationalen Wettbewerb für die Schweizerfarben ein ansehnliches Bündel von Erfolgen einzuheimsen. . lt. siegreich In den Lüften, auf dem Land. demW Zu hunderten zählen sich die mit Mobiloil im Laufe des Jahres 1930 in allen Ländern vollbrachten, rühmlichen Taten. In den Lüften: Kingsford Smith überquert den Atlantischen Ozean von Irland nach New-York mit dem Mineralöl Mobiloil Aero H — dem gleichen vom Flugschifl Dornier DO X verwendeten Schmiermittel. Maryse Bastle" schlagt den Frauen-Dauerweltrekord und fliegt allein während 37 Stunden und 55 Minuten. Jean Laulhö schlägt den Dauer-Weltrekord Im Rundflug für Leichtflugzeuge 3. Kategorie. Usw. Auf dem Grosser Preis von Monaco: Rene" Dreyfus auf BugattL Grosser Preis der Marne: erster aller Kategorien. 24 Stunden-Rennen von England, Kat. 750 ccm. Erster: A. C R. Waite auf Austin Zweiter: Barnes auf Austin. Grosser Preis von Brookland für Motorräder! Erster vom Grossen Preis der 25 Meilen, Kat. 350 ccm und 500 ccm: F, C Hicki auf A.J.S.- Motorrad. Usw. Auf denn Wasser: Französische Meisterschaft der Aussenbord-Bootei Champion von Frankreich: M. Vasseur mit O. F. 165, Johnson-Motor 32 HP. 2. Internationale Konkurrenz von Venedig: Field-Pokal: M. Vasseur. Autonautische Regatta von Potsdam - Preis derNationen: Schwedische Mannschaft mit Archimedes-Motoren. Die grossen Asse setzen ihr Vertrauen auf Mobiloil, denn dieses vollkommenste Schmiermittel ist gleichbedeutend mit Leistung, Sicherheit, Sparsamkeit. 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