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E_1931_Zeitung_Nr.002

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE 1931 -- N° 2 Techn. Si Frage 7779. Anstreichen einer Kunstleder-Karosserie. Vor einiger Zeit versah ich die Kunstleder-Karosserie meines Wagens mit einem neuen Anstrich. Offenbar habe ich aber nicht den richtigen Lack dazu benützt, denn die Oberflächen zeigen schon wieder Spalten und Risse. Kann ich nun diesen Mangel vielleicht einfach durch nochmaliges Ueberstreichen beheben. F. S. in R. Antwort- Ein nochmaliger Anstrich würde die Risse nicht zum Verschwinden bringen, sondern höchstens etwas abschwächen. Wir glauben aber nicht, dass sich die Kosten für den Anstrich überhaupt noch lohnen. Das Aussehen des Wagens würde kaum wesentlich verbessert. Sie werden sich deshalb entscheiden müssen, ob der Wagen nicht besser in seinem gegenwärtigen Zustand belassen wird oder ob die ganze Kunstlederbespannung erneuert werden soll. s. Frage 7780. Petrol als Gefrierschutzmittel. Von einem Auto-Fahrlehrer wurde mir empfohlen im Winter den Kühler zu füllen mit H Wasser. Y 3 Glycerin und % Petrol. Ich habe nun gemischt: ,oa. % Wasser = 9 lt., ca.. % Glycerin = 4 lt, oa. Yi Potrol = 3 lt. Von anderer Seite vernehme ich aber, dass ich schlecht beraten worden sei und in einigen Tagen schon Defekte haben werde, da auch das kleinste Quantum Petrol den Gummi und das Metall angreife und zerstöre. P S. in Z. Antwort: Dem MetaU schadet der Petrolgehalt des Kühlgemisches .nicht, wohl aber den Gummischläuchen, durch weiche der Kühler mit dem Zylinderblock verbunden ist. Potrol greift wie Ocl und Benzin den Gummi an, wobei es ihn gleichzeitig brüchig macht und auflöst. Auch sonst ist Petro! als Gefrierschutzmittel selbst in Mischung mit andern Flüssigkeiten reichlich ungeeignet. Schon bei verhältnismässig niedrigen Temperaturen verdunstet es und muss deshalb häufig ersetzt •werden. Ausserdem bieten aber die entstehenden Dämpfe eine nicht unerhebliche Explosionsgefahr, ganz abgesehen davon, daas ihr Duft auch nicht gerade mit den Wohlgerüchen Arabiens verglichen werden kann. «In einigen Tagen* worden allerdings die Dejfette auch bei dem jetzt angewandten Gemisch Seitentas«he in der KarosseTieseiteirtraiid, wd© sie bei den meisten geschlossenen Wagen auch nachträglich ; noch leicht angebracht werden kann. Der Schütz kann mit einem Reissvenschlusa geschlossen werden. MAISONS RECOMMANDEES PAUL TURIAN 4, r. Richemont Q ENEVE Tel. 25.620 STOCK de PIECES DETACHEES adaptables pour voiturcs FIAT, ANSALDO, LANCIA et sur commande autres marques italiennes iRANÜS ATELIERS et GARAGE EDEMEISS S.A. 139, Av. de Morges LAUSANNE T

N° 3 - 1931 19 >iksflss#«»lluin^civ« Genfer Salon 1931. Eröffnung am 6. März durch Bundespräsident Häberlin. Der Bundesrat entschied in einer seiner letzten Sitzungen — entgegen der Praxis der letzten vjer Jahre — dass er für den Genfer Salon 1931 nicht nur das Patronat übernehmen werde, sondern dass der Bundespräsident selbst am 6. März in Genf die schweizerische Automobilaiisstellung eröffnen werde. Dieser Entschluss wird zweifelsohne in Kreisen der schweizerischen Automobilindustrie und beim schweizerischen Automobilhandel mit besonderer Genugtuung entgegengenommen, lässt sich doch daraus das hohe Interesse erkennen, welches unsere oberste eidgen, Behörde dem Automobil als Verkehrsmittel und als Handelsgut entgegenbringt. Vermutlich hat Herr Bundespräsident Häberlin, der als Chef des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes dem neuen Verkehrsgesetz zu Gevatter steht, selber mit seiner Persönlichkeit auf die Teilnahme unserer obersten Landesbehörde am Genfer Salon hingewirkt. Erinnern wir kurz an die Verhältnisse bei den Salonveranstaltungen seit 1926. Als Herr Bundesrat Häberlin im Jahre 1926 das Präsidium des Bundesrates inne hatte, nahm er reges Interesse an der Ausstellung und präsidierte auch das offizielle Bankett im Hotel des Bergues. Im Jahre 1927, Herr Bundesrat Motta stand in höchster Stelle in unserer Landesregierung, unterbrach der Bundesrat die bis anhin gepflegte Tradition der Teilnahme an der Eröffnung des Oenfer Salons. Auch 1928 blieb die Landesregierung den Salonfeierlichkeiten ferne und beschränkte sich nur darauf, das Patronat zu verwalten. Seiner damaligen Auffassung blieb der Bundesrat auch im Jahre 1929 treu, wobei aber doch Bundespräsident Schulthess halboffiziell sich die Ausstellung näher besah. Im darauffolgenden Jahre Hess sich der 1 Bundesrat durch den Vorsteher des Volkwirtschaftsdepartementes, Herrn Bundesrat Schulthess, offiziell vertreten. Im kommenden März wird nun die Tradition früherer Jahre, den Salon durch den Bundespräsidenten eröffnen zu lassen, wieder aufgenommen. Dieser Beschluss des Bundesrates wird bei den Automobilisten mit besonderer Freude verbucht. Wenn am 6. März der Genfer Salon eröffnet wird, so dürfte das eidgenössische Verkehrssresetz im Stadium der nationalrätlichen Beratung stehen. Das neue ist unter der Leitung von Bundesrat Häberlin entstanden und geniesst bei den Automobilisten bedeutend mehr Ansehen als seine Vorgänger. Nachdem der Entwurf die Expertenkommission durchlaufen hat und vom Departement bereinigt worden ist, liegt er gegenwärtig bei den Kommissionen unserer nationalen Parlamente. Wir wissen noch nicht, mit welcher Beschleunigung der geschickt abgefasste Entwurf diese Kommissionen und späte/ die Räte passieren wird, aber wir hegen besondere Hoffnung, es möge Herrn Bundesrat Häberlin gelingen, diesen gründlich vorbereiteten und in modernem Sinne abgefassten Entwurf bei den Parlamenten mit möglichst wenig Aenderungen durchbringen; deshalb begrüssen wir die erneute starke Interessennahtne des Bundespräsidenten und des Bundesrates an unserer nationale! Automobilausstellung. lt. Der ganze nächste Genfer Autotnobilsalon im Ausstellungsgebäude vereinigt. Im Gegensatz zu den anfänglichen Dispositionen, nach welchen, wie im Vorjahr, die Abteilung der Motor- und Fahrräder des nächsten Internationalen Automobilsalons in Genf (6.—15. März 1931) im dortigen Wahlgebäude (Bätiment Electoral) untergebracht werden sollte, gedenkt man nun, wie wir erfahren, diesmal alle Gruppen der Veranstaltung im grossen Ausstellungsgebäude an der Arve zu vereinigen. Dieser Entschluss ist auf das Drängen der Aussteller für Motor- und Fahrräder zurückzuführen, die mit der erneuten Verlegung ihrer Abteilung in das Wahlgebäude nicht einverstanden waren und sich, um deren Aufnahme im Ausstelhing^gebäude zu ermöglichen, zu einer durchgehenden Reduktion des jedem einzelnen Stande zugeteilten Raumes bereit erklärten. Immerhin scheinen die Verhandlungen über die Einzelheiten der Verwirklichung dieses Wunsches, der naturgemäss einige Schwierigkeiten bereitet, noch nicht endgültig abgeschlossen zu sein. Trotz der herrschenden Wirtschaftskrise ist nämlich die Zahl der bisher angemeldeten Marken für Personenautomobile ungefähr dieselbe wie im Vorjahr (65 gegen 66), die der Lastwagenmarken (21 gegen 19 im Vorjahr) und die der Karosseriefabrikanten (10 gegen 8) sogar grösser. Eine Verminderung dürften einzig die Stände für Zubehör und Bestandteile erfahren, so dass, • falls die Aufnahme der Motor- und Fahrräder in das Ausstellungsgebäude endgültig erfolgt, unter Umständen eine Erweiterung der Vorhalle gegen das Boulevard du Pont d'Arvc Im Sinne einer wuienegg« Friedrich, jforat, Bttr.owJd,«t» II seitlichen Verlängerung in Frage käme. ^ " ^ X , Andern»«. Sch.Mot.Kan.Bttr. }ß, Grundsätzlich ist die Verteilung so gedacht, nmo Einteilung: Sch.Mot.Kan.BUr. 22. dass, wie gewohnt, die Personenwagen, Messerli Arnold, Zürich, Seh.Mot.Kan.Bttr. 16 (hl,), Schwergewichte und Industriefahrzeuge, so- Denzler "Ma*. Zürich, Sch.Mot.Kan.Bttr. U (bleibt), wip Hie Karosserien ?u ebener Frde in der Neusel Ed = ar - °^»kon, Bttr.ob.auto.91 (roaintenu). wie die Karosserien- zu ebener trde m der Söimhaugor Wilholnv Urlwil)i 8ch.Mot.Kan.Bttr. U Haupt- und Vorhalle zur Aufstellung gelan- (bleibt). gen würden, die Zubehörstände und die Ab' Archlnard Georges, Trainex, E.M.Gr.*rt.*uto. 1 off.tf, teilung der Motor- und Fahrräder auf der _. (maintenu). .„„„ Onlnrip Im lihriwpn i«t crpnlint rlom ilfin Bil « Wernar. Barsehwil, Sch,Mot,Ka&.Bttr. 12 (b|,). Ualerie. ttn übrigen ist geplant dem balon Bü , Hermann, wintenhur, staj> M«t.Art.R. 7 Tf. diesmal dadurch einen etwas populäreren An- Of f (bleibt). strich zu geben, dass in vermehrtem Mass Gräber Albert, Darnach, Sch.Mot.Kiu>,Bttr. 15 (bl.), als bisher der Mechanismus des Autos anhand °»t Johann. Zürich, Sch.Mot.Kan.Bttr. 2* (bleibt), von bewegten Modellen in leicht verstand- ?, rd M f» ri 7' f" Uy - (Bttr.canjd.roto. 2) ' ' M - ,. , ,-,, . 7... , , ,, n Gr.can.ld.auto.ladj. hcher Weise vorgeführt werden soll. B. Noz Pa„i, Lcg ßrenets, Bttr.can.id.auto. 18 (maintenu). Wessel Werner, New Yorker Automobilsaion eröffnet. Ver- (bleibt). Zürich, Stab Mot.Art.Abt. 5 Adj. gangenen Samstag wurde in New York, im Widmer Harald, Bern, Sch.Mot.Kan.Bttr. 22 (bleibt). On*rnl Cirnnri Pilnrv» rlip 31 nnHnmlp Antrv Zweifel Heinrich, Höngg, Sch.Mot.Kan.Bttr. 19 (bl.), kti II ^a! aC€ ir «!• nationale Auto- Chri8t F r i t B Sch.Mot.Kan.Bttr. 16 (bleibt). mobilausstellung der Vereinigten Staaten er- Maurer MaXi Geiterkinden, Sch.Mot.Kan.Bttr. 10 öffnet. An der Ausstellung sind mehr als (bleibt). 200 Personen- Und Lastwagen ZU sehen, die Mühlemann Rudolf, Urlaub, Sch.Mot.Kan.Bttr. 7 von 36 Personenwagenfabriken und 16 Last- Weiht). Motorwagentruppe. Wagenfirmen ausgestellt werden. Zu Oberlieutenants die Lieutenants: Di© Ausstellung Steht im Zeichen des Hossmann Hermann, Möriswil bei Säriswil, ? f ot. Baues von betriebsbilligen, aber qualitativ „. ]f Stw ;? ol -. I/ ?, (1 |i eil)0 M , T , K I TV/I ru\ . , . . . T T r r» J A Kirchner Reinhold, Bern, Mot.Lastw.Kol, IV/3 (bl.). gut konstruierten Wagen. Besonderes Au- R uprec ht Eduard. Arbon, Mot.Lastw.Kol.iv/4 (bl). genmerk wird auf die Verbesserungen an Mo- Mkhaud Jean-Piorrc, Bole, Col. cam. auto, IV/2 tor und Chassis und auf die Vermehrung der (maintenu). Motorkraft geworfen. Elastische Gangart Wetetem Paul, Aarau, Sch.Mot.Kan.Bttr.13 ftldbt). . , ~ , o j. j r» Fruhstorfer- Edsjar, Fnbourg, Bttr. can. Id. auto. 3 und zweckmassige Bedienung der Organe (maintenu). Wird als primäres Erfordernis betrachtet. Fischer Alfred, Zürich. Art.Beob.Kp. 5 (hledbt) Die Zahl der Achtzylinderwagen Ist lim mehr Gaegauf Hugo, Zürich, Art.Beob.Kp. 6 (bleibt), als 40 Prozent gestiegen, während die Zahl Hub" Friedrich, Basel, Seh Mol Kan.Btfe 5 (hjeibt). , e i ,-j jtrr» \ Muller Anton, Wadenswil, Sch.Mot.Kan.Bttr, 25 der Sechszylinder um rund 15 Prozent zu- (bleibt). rückging. Den Anforderungen der Geräu- Schürch Hans, Zürich, Mot.Hb.Bttr. 92 (bleibt), migkelt Und Bequemlichkeit Wird in weite- Spagnol Marius, Lausanne, Bttr. can. Id. auto, 18 stem Masse entsprochen, dabei aber die aus- , (mam . t ?u U^ v~ • i c u ,v n„ , f^\ ,.,, J I U - L - t u !•• J Tschupp Albert, Zürich, Sch.Mot.Kan.Bttr. 12 (hl). sere flotte und technisch einfache Linie der FeWbai, m Ron6- Burgdorf, Mot.Lastw.Koi. 1/3 (bl). Karosserie gewahrt. Wir werden in einer Favre Renö, Sion, Bttr.can.auto. 85 (maintenu). Spätem Nummer noch auf die Tendenzen des Quaitiermeister Bünzli Emil, Zürich, Mot.Lastw. New Yorker Salons zu sprechen kommen, it. „ Abt ,. 5 f bIoih ')- Zu Lieutenants die Unteroffiziere: Moser Wilhelm, Sumiswald, Mot.Lastw.Kol. IV/5, WM^B£_tt •* ^__1 ITIIIWaillO«^» neu: ?..D. R ue gg Rudolf, Zürich, Mot.Lastw.Ko!. IV/4. z-D, •^^^••••••^••^'••^^^^•^^•••'•^^^•• l— Rioser Franz, Interlaken, Mot.Lastw.Kol. 1/3, z.D. __ ... . . M« . .. Glohr Rene, La Chaux-de-Fonds, Col.cam.auto, 1/9. Beförderungen und Mutationen. u. Beförderungen von Subalternoffizieren. Müller Max, Zürich, Mot.Lastw.Kol. 1/6, z.D.. Barroud Vincent, Leysin, Col.cam.auto. IV/1, äd. a) Motorartillerie. Burger Alfred, Biol, Sch.Mot.Kan.Bttr. 21, z.D. Zu Oberlieutenants die Lieutenants: H u ber Hans, Aarau Mot.Lastw Kol IV/4, Z.D. Amsler Rudolf, Hendschiken, Sch.Mot.Kan.Bttr. 15 ^aer f w ^n4, Bern ' Mot La ra ' st , w | C ° i J V , /3 ll- Z ' 3 L in (bleibt) Martinaglia Atessandro, Basel, Sch.Mot.Kan.Bttr, 10, gegi Walter, WinterthiiT, Sch.Mot.Kan^ttr 6 (hl,). Schnebli Robert, Baden, Mot.Kan.Bttr. 87. z.D, Hoffmann Alfred. TJrlaub, Sch-Mot-Kan-Bttr. 15 Bantl6 Albert u Chaux-ue-FoniJa, CpLcam.auto. ,. (hletbt). 1VI2, a d. Studor M«y, Basel, Bttr.