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E_1930_Zeitung_Nr.102

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22 AUTOMOBIL-REVUE

22 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — N" 102 Seaton scharf. Die anderen aber lachten, am jegliches Schachern. Ich werde meine Be- nen Tisch und blickte auf die Uhr. Seaton, Unser neuer Roman lautesten Aronstein. dingungen stellen, und Ihnen, meine Herren, sein Gast, war unpünktlich. Er kam sogar (Fortsetzung von Seite 21) «Meine Herren,» versicherte Ramosi steht es frei sie anzunehmen oder abzuleh- so spät, dass sein Gastgeber sein Glas schon freundlich, «Sie ruinieren den Markt. Meine nen.» bis zur Neige geleert hatte. Jahren die Galerien der europäischen Sammler mit den ausgewähltesten Kostbarkeiten ist vollkommen. Ich wünsche nicht, dass mir j n s G espr äch. «Sie waren aufrichtig genug reihigen Smokings, wie sie König Alfons von Organisation in den Ausgrabungsgegenden «Entschuldigen Sie!» Seaton mischte sich Seaton erschien in einem jener doppel- füllte ». andere Leute hineinpfuschen und die Preise uns zu sageri; dass Ihr Geschäft nicht ganz Spanien in Deauville eingeführt hatte. «Bebei den Eingeborenen verderben. Ich will saub er ist. Wenn ich richtig verstanden habe, daure, dass ich Sie warten lassen musste,» Seaton steckte das Seidentuch in den Aermel, richtete das Monokel im Auge und musterte überlegen den Sprecher. «Unsinn! Es liefern. Der Laie ist mir ebenso wichtig. Ausgrabungen gewissermassen zu organisie- schäftigt, Ismail hat sich bereit erklärt, nach nicht nur den wissenschaftlichen Kenner be- ^ es ih n€n gelungen, die Diebstähle bei den erklärte er, «aber ich war heute sehr be- gibt heute in Aegypten kein unkontrolliertes Was will er? Beschädigte Töpfe, zerfetzten ren/ Q ut ! Aber möchten Sie nicht ein übri- Aegypten zu fahren!» Ausgraben mehr. Ein Eingeborener mag Papyrus? Nein, er sucht Juwelen, goldene ges tun un^ Uns verraten, wer Sie eigentlich Aronstein sah rasch auf. «Um Ramosi zu wohl hie und da bei der Buddelei einen Skarabäus beiseite bringen, aber das ist auch Figuren, schöne Glasurnen und Alabaster- sj nc ]?» identifizieren?» alles.» krüge. Das alles kann ich Ihnen verschaf- E ine p ause trat e in. Der Mann am Äj a i Doch ich hoffe, dass mir das schon «Ich behaupte nicht, dass ich imstande bin, fen unter Ausschaltung des Zwischenhandels. Schreibtisch blickte zu Simopulos hinüber, gelingt noch bevor Simopulos heute nacht das goldene Zeitalter wieder aufleben zu Ich habe zwar schon meine Agenten für die «Haben Sie den Herren nicht die Vorausset- abfährt. Ich habe einen Privatdetektiv enlassen, als ganz Aegypten ein Dorado für den Warenverteilung, aber ich bin bereit, Sie in zung dieser Zusammenkunft mitgeteilt?» gagiert, der den Griechen während der letzmeinen Wirkungskreis aufzunehmen!» Der Q riecne war{ Seaton einen flehenden ten 48 Stunden, eigentlich schon seit unserer intelligenten Schatzsucher war. Aber solange überhaupt noch ausgegraben wird, bin ich bereit, Sie mit den besten Stücken zu versorgen. Wenn Sie — meine Herren — genügend Käufer zur Hand haben — ich kann jedenfalls die Ware liefern.» «Die Käufer sind da!» Aronstein bohrte den spitzen Blitz seiner kleinen Augen in Ramosis undurchdringliches Gesicht. «Aber von Ihrem Anteil an dem Geschäft bin ich nicht so überzeugt!» Der andere hob die schlanke Hand. «Herr Aronstein, im Mai vorigen Jahres bezahlten Sie 1500 Dollar für eine Schnur Amethyste, die Ihnen von einem Mann namens Holt angeboten wurden. Er erzählte Ihnen, dass die Schnur bei den Ausgrabungen der schottischen Expedition in Der-el-Medina gestohlen wurde. Das war nicht ganz richtig. Die Kette kam aus Der-el-Bahri!» «Sie scheinen genau informiert zu sein», knurrte finster der Amerikaner. «Das muss ich wohl! Ich selber nämlich hatte an Benjamin Holt dieses Schmuckstück verkauft. Er bekam es für 20 ägyptische Pfund — das wären also etwa 100 Dollar.» «Verteufelt komisch!» kicherte Seaton. «Mr. Seaton», erklärte Ramosi liebenswürdig, «scheint jetzt auf meine Kosten etwas schadenfroh zu sein. Ich muss gestehen, ich habe von seinem 'Urteil ebenfalls keine hohe Meinung. Er zahlte an den Händler Madabegh in Luksor 200 Pfund für einen Skarabäus der Königin Hatschepsut — -zweihundert Pfund — nachdem Madabegh ihn von mir für fünfunddreissig bekommen hat!» «Ich glaube Ihnen kein Wort!» versetzte Zu mieten gesucht 4-Zimsner-Wohnung mit GARAGE m guter, ruhiger Lage von Zürich oder Umgebung (Kreis 6 oder 7, Zollikon, Küsnacht, Erlenbach, Wollishofen, Rüschlikon bevorzugt). Modernster Komfort Bedingung. Per 1. April oder früher. — Offerten ev. mit Grundriss und Hausansicht unter 11474 an die Automobil-Revue, Bern. Nichtkonvenierendes wird retourniert. E M G A D IN, Chiffre Sehr preiswürdig zu verkaufen grosses HAUS mit Umschwung 1500 m ü. M., passend als FERIENHEIM. — Gefl. Offerten unter Chiffre 0F. 2813 Ch. an Orell Ftissli- Annoncen, Chur. 47708 GENERAL-DEVISION Ö^S&.'fSSI Garage Gsissr, Laagenthal Telephon 300 Von Aronsteins breitern Gesicht war das BHck zu_ ie ein vielleicht noch mehr so niedliche Sachen als Zimmer. ^ Heringsiass. Falls Mayer seine Aufgabe Überraschung versteckt, wie die dort hin- Zwei Tage später hatte Aronstein in Monte Xn'MorSloSn tnllen" ^n t «Die Teil el Amarna Fieuren sind rinfar-h Carlo , e , inen Ä. Gas , t z " m Abendessen. Es war sjch an Si los hgu muss er früher oder «uie leu-ei-Amarna-riguren sind einfach ein milder Abend, als er die Front des Kasi- o_ ; .. r>„„,_,.- A ;U L Q „. O ,„„ wundervoll!» schwärmte Seaton begeistert, nos entlang schlenderte, und die Luft war spater Ramos, drüben begegnen» «Was verlangen Sie für diesen Kopf?» erfüllt vom Duft der blühenden Sträucher. Aronstein schüttelte zweifelnd den Kopf. «Und erst die Edelsteine...!» Lucca Das Restaurant, in dem er einen Tisch be- l Riskiert IsmaiI damit nicht sehr viel? presste die zitternden Finger an den Mund stellt hatte, war überfüllt Der Luxusdampfer hat doch ausdrucklich vor jedem und kiisste sie schwelgerisch. Nur Ismail, «Aquatio von seiner gewohnten atlan- Ver such gewarnt, dem wahren Namen dieder Aegypter. sagte nichts; er beobachtete tischen Route für eine Mittelmeerreise ab- nachzugrasen.» ses Kerls Ramosi mit schwarzen Augen, die aus einem kommandiert, war morgens angekommen. «Ismail ist Aegypter. Er hat einen glänledernen Gesicht starrten. Von seinem Schlafzimmer aus hatte Aron- zenden Vorwand, um nach der Heimat zu «Ich glaube, wir werden das Geschäft mit- stein das Schiff schon gesehen. Es lag un- reisen; er besucht seinen Vater in Kairo: einander machen können», Hess sich wieder weit vom Land und seine riesenhaften Di- Und es ist mir von Wert, einen zuverlässigen Mann an Aronstein vernehmen. «Aber natürlich müs- mensionen Hessen die weissen Häuser mit °rt und Stelle zu haben, der mich sen Sie uns vernünftige Preise einräumen; den roten Dächern auf den Höhen von Mo- darüber auf dem Laufenden hält, was Simodenn schliesslich ist die Geschichte doch ein naco fast zwerghaft erscheinen. Es kam aus P u l° s UIld sein sauberer Kumpan tun und bisschen riskant und....» New York über Gibraltar, Algier und Tunis lassen.» «Herr Aronstein...!» Ramosis ruhige und sollte um Mitternacht nach Neapel und «Zum Teufel!» rief der Amerikaner. «Ist Stimme unterbrach den sprudelnden Rede- Alexandrien weiterfahren. das Geschäft etwa nicht gut? Wenn es gut flnss des.- Amerikaners. .«Ich verabscheue Aronstein setzte sich schwerfällig an sei- genug ist für Bender Aronstein, mein Jungel NIVERSAL-WERDE Das Verdeck der Zukunft! Es überbietet jedes Rollverdeck! Umgeänderter otfener Fiat 503 mit offenem VerdecU CÄROSSERIE LANGE, ERLENBACH, Zeh., Tel. 610 GARAGE Bum, OCCASION ! •* Zu verkaufen *•€! 1 Opel lassen Sie Ihren Wagen bei Kälte, Regen und Schnee im Freien? Sie können ihn tagsüber, von morgens 7 Uhr bis abends 8 Uhr in der Tag und Nacht geheizten Excelsior-Garage Ldwenstr. 19, mitten i. d. Stadt, für «!!*• FV 90 pro Monat einstellen. 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102 - 1930 AUTOMOBIL-REVUE 23 Unser neuer Roman (Fortsetzung auf Seite 22) so ist es auch gut genug für Sie! Was wollen Sie eigentlich?» Nachdenklich richtete Seaton sein Monokel. «Ich lehne mich gegen den Mangel an Vertrauen auf, der aus Ramosis Zurückhaltung spricht.» «Du lieber Gott, manchmal geht es eben nicht mit offenen Karten! Wenn Sie so viele Jahre im Geschäft wären wie ich, würden Sie wissen, wie ungewöhnlich weitherzig manche Leute in ihren Praktiken mit den Händlern sind. Ich erinnere mich, als ich noch ein kleiner Bub war... Herrjemine!» Mit starrem Blick brach er ab. «Das ist doch Frau Averil!» Er verbeugte sich überschwenglich gegen eine anmutige, mädchenhafte Erscheinung im schwarzen Samtabendmantel mit Hermelinkragen, die, in Gesellschaft einer älteren Dame, ihnen gegenüber Platz nahm. Seaton musterte die Dame kritisch. «Reizend!» sagte er gedehnt. «Die Dicke ist Lady Rachel Hannington. Sie müssen mich Ihrer Freundin vorstellen, Aronstein. Wer ist sie denn?» «Die Witwe des Herrn Mark Averil aus New York, eine alte Kundschaft von mir. Er kam voriges Jahr bei einem Autounfall ums Leben.» «Wie eine Witwe sieht sie eigentlich nicht aus.» «Nun, wenn man's recht bedenkt, weiss ich nicht, ob sie Veranlassung gehabt hat, sonderlich um Mark zu trauern. Es stellte sich nämlich heraus, dass er nicht allein war, als er verunglückte, sondern ein Weib bei sich hatte, das mit ihm reiste. Und diese Tatsache mag die arme Frau Joan wohl härter getroffen haben als der Tod ihres Mannes selber. Drei Jahre dauerte ihre Ehe und manches Mal, wenn ich hinübekam in ihr Haus auf Long Island, um Bilder zu schätzen oder etwas Neuangeworbenes anzuschauen, erzählte sie mir ohne Aufhören von ihrem Gatten — so wie eben eine glücklich verheiratete Frau von ihrem Manne erzählt. Und dann dieser Schlag! Dabei war sie das hübscheste, süsseste Geschöpf, das ich je gesehen; Womit nicht gesagt sein soll, dass sie das jetzt nicht mehr sei, aber sie ist eben doch verändert: — leidgereift und irgendwie härter, meine ich. Und sie hasst nun natürlich die Männer!» Inzwischen befriedigte Joan Averil an ihrem Tische die Neugierde ihrer Gefährtin in bezug auf die Person des wohlbeleibten Herren, der so untertänig gegrüsst hatte. «Es ist der alte Aronstein, der New Yorker Kunsthändler, Rachel. Er verkaufte unsere Bilder als.... als Mark starb.» «Mein armes Kind, ich hörte erst unlängst in Cannes durch Connie Winter die Wahrheit über dich und Averil. Ich wusste nicht einmal, dass er gestorben sei. Warum hast du mir nie darüber geschrieben?» Joan zuckte die Achseln und betrachtete mit den grauen Augen ihre Nägel. «Es hat keinen Sinn, andere Leute mit den eigenen Sorgen zu belästigen. Was vorbei ist, ist vorbei — man kann nur hoffen zu vergessen!» «Vergessen? — Was willst du damit sagen?» — «Ja, meine Liebe, aber man muss sich auch erinnern können: Gebranntes Kind scheut das Feuer!» Und ihrer Meinung mehr Nachdruck zu verleihen, biss sie herzhaft in einen dünnen, harten Toast. «Du bist doch noch ganz jung, nicht wahr?» fragte Rachel. «Fünfundzwanzig!» «Ein wahres Kind also! Und dabei wunderschön! Du verstehst dich vortrefflich anzuziehen und lebst von Haus aus in glänzenden Verhältnissen. Wie lange wird's dauern und man wird dich wieder zu einer Heirat drängen. Sicherlich, meine Joan: Wenn du nicht sehr energisch bist, wird dich eines Tages einer von diesen Teufeln abermals herumkriegen! Oh — ich kenne sie! Ich hasse zwar die Männer nicht, finde sie mit ihrem Selbstbewusstsein, ihrer Grausamkeit sogar höchst unterhaltsam. Das Leben wäre furchtbar langweilig ohne sie. Aber als mein Richard mit meiner besten Freundin durchging — sie war eine schöne Frau, jedoch nicht halb so schön wie ich », — Lady Hannington Hess ihre Augen anerkennend über ihre üppigen Formen gleiten — «habe ich mir gesagt: Meine gute Rachel, niemals wieder! Und dabei ist es geblieben. Ich habe eine Menge Freunde und es macht mir Vergnügen, unter den Palmen meiner Villa in Cannes zu sitzen und sie zu beobachten, wie sie sich einbilden, in mich oder mein Geld verliebt zu sein. Aber ein Mann ist nur so- lange erträglich, als man sich ihm nicht unterwirft. Und merke dir, Joanie, mein Kind, selbst der beste verdient die Guillotine!» Sie sagte das so hart und bestimmt, dass sich ihre junge Begleiterin eines Lächelns nicht erwehren konnte. Es war ein hübsches Lächeln, eine Art innerlichen Leuchtens, das ihr ernstes Gesicht wundersam erhellte. Lady Rachel wechselte jetzt das Thema. «Du fährst also nach Aegypten?» (Fortsetzung folgt.) Afe» c9e?n Verbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜ- RICH. Abendunterhaltung. Samstag, den 6. Dezember 1930 versammeln wir uns zum vierten Male, um das arbeitsreiche Vereinsjahr ehrwürdig, im Kreise aller Vereinsmitglieder und Angehörigen, Freunde und Gönner mit einer einfachen, gemütlichen und fröhlichen Schlussfeier abzuschliessen. Es wird einen mit Humor gewürzten und abwechslungsreichen Abend geben, der alle in jeder Weise befriedigt. Wir möchten unsere lieben Vereinskollegen bitten, jetzt schon ihre Plätze beim Vorstande zu sichern, da noch jedes Jahr zirka 150 Personen wegen Platzmangel abgewiesen werden mussten. Wir beginnen dieses Jahr eine halbe Stunde später, damit sich alle Besucher rechtzeitig einfinden können. Das Programm wird dennoch sehr rasch abgewickelt sein, damit auch die Tanzlustigen auf ihre Rechnung kommen. Sämtliche theatralischen und komischen Aufführungen werden dieses Jahr ausschliesslich von Mitgliedern bestritten, die sich in liebenswürdigster Weise für den Verein verpflichtet haben. Auch ein rassigese Ballorchester wird für Abwechslung Sorge tragen. Kassaöffnung: 19.30 Uhr. Beginn: 20.30 Uhr. Eintritt für Mitglieder frei (pro Mitglied zwei Freiprogramme), für Nichtmitglieder Fr. 1.50. Saalzeichen Fr. 1.— (obligatorisch), Tanz inbegriffen. Katerbummel. Sonntag nachmittags beschliessen wir das Fest mit einem Katerbummel nach der «Alten Trotte» in Höngg. Für Tanzmusik sorgt das Vereinsorchester unter der Leitung von Mitglied Bassoli. Wir treffen uns zirka 14.30 Uhr in Höngg (Tramlinie 12). Vorstand und Vergnügungskommission. Kontrollpraxis Im Amte Frutigen. Wir erhalten aus Frutigen die nachstehende Zuschrift als Erwiderung zum Brief des St. Galler Automobilisten an das Richteramt Frutigen. In der Nr. 96 der «Automobil-Revue> beklagen Sie sich über die Kontrollpraxis im Amte Fru- tigen und können nicht unterlassen, noch Automobilisten, die wohl nur nach Ihrer Meinung im Kandertal domiziliert sind, in die Sache zu ziehen. Einige Automobilisten aus dem Kandertal können Ihnen nunmehr mitteilen, dass bei der Kontrolle in Wengi es sich um die fliegende Automobilkontrolle aus Bern handelt, deren .Kontrollarbeit nach unserer Ueberzeugung einwandfrei ist, da uns Gelegenheit geboten wurde, das Funktionieren der mittelst Gefechtsdraht miteinander verbundenen Postenapparaten zu überprüfen, was Sie zweifelsohne auch machen könnten, wenn Sie die betreffende Instanz anfragen. Auch wir sind nicht Freunde der Polizeikontrollen, aber auf der Strasse muss doch schlussendlich Ordnung sein. Wir können Ihnen nachweisen, dass am gleichen Tage Automobilisten des Kandertales erwischt und nach dem gleichen Massstab gebüsst wurden, dass die Kontrollschilder lesbar waren. Wenn Sie sich der Zeit, der Geschwindigkeit, der auf der Karte nicht auffindbaren Ortschaft und den Häusern so gut geachtet haben, scheint es sehr eigenartig, wenn Sie die staubfreie Strecke bei der südlichen Kontrollstelle, die vielen engen Kurven und die verschiedenen Seitengässchen nicht beachtet haben. Hätten Sie nachweisen können, dass Ihre Zeit mit der kontrollierten um bereits Wi Stunden differierte, hätte ein Rekurs bestimmt Erfolg gehabt. Die Bussengelder gehen nach Bern und kommen dem Kandertale in keiner Weise zugute. Es ist damit also ein Boykott einer betreffenden Gegend, woselbst die lokalen Behörden mit der Sache nichts zu tun haben, ungerechtfertigt. Ihrer Bemerkung, dass es sich hier um eine bekannte Autofalle handeln solle, entgegnen wir, dass seit dem mehrjährigen Bestehen der fliegenden Autokontrolle solche noch nicht mehr als 3 bis 4 Male in Wengi tätig war. Wir möchten Ihnen empfehlen, zukünftig nicht mit falschen Vermutungen eine Sache beschönigen zu wollen. Haben Sie etwas mit der Polizei, so streiten Sie sich ruhig mit derselben. Aber die Art und Weise Ihres Vorgehens ist unrichtig. Wir unserseits werden das St. Gallerland dennoch besuchen, so auch Ihr Dorf. «L'Hiver en Suisse», herausgegeben von der Schweizerischen Verkehrszentrale, Zürich und Lausanne, 1930. 40 S., illustr. Auf Winteranfang ist die in französischer Sprache verfasste Broschüre « L'Hiver en Suisse» der Schweizerischen Verkehrszentrale erschienen, die dem sich für die schweizerischen Wintersportplätze interessierenden Reisepublikum von Nutzen sein wird. Sie gibt Auskunft über jeden Winterkurort hinsichtlich Höhenlage, Sportarten, sportlichen Einrichtungen' und Sportlehrer, Skihütten, Sport-Clubs, Sonnenscheindauer, Kurtaxe, Arzt, Post und Gottesdienst. Den Umschlag ziert eine farbige Wiedergabe eines Entwurfs von Maler Laubi, der Text wird begleitet von einer Reihe hübscher Wintersportbilder. Wenn da das Signal eines Verkehrspoli' zisten nicht verstehst, so warte, bis du sicher bist, was er von dir will. roornitures en eros poor Automobiles Msison sptetalt pour Joint» metalloplastlqnei E. KUPFERSCHM1D BERNE Erlachstrasae 7 T«4phone Bollwerk 40.84 WEED-Schneeketten für alle Dimensionen am Lager KÜHLERDECKEN alle gang baren Modelle lieferbar PNEUMATIK alle ersten Marken sofort OCCASIONS-PNEU AUTOZUBEHÖR NEUGUMMIERUNG FAiTES L'ESSAI DES 4 & 6 CYLINDRES - 8 & 10 CV ä L'IMPÖT Agent general pour la Suisse: FELIX HU M BLET, Champfleury, Chemin des Tulipiers, GENEVE AGENCESt L. Martlnet, 14, Rue du Lao, Genöve II L6on Humblet, St. Hubert, Signal, Lautanne M. Reichen, Aarberg (Berne) || De Filippl * Lugano Agenoes i conoäder pour quelques oantons ei diesem fällen Sie den Kühler mit STOP« PROST, dem bewährten Gefrier» sdnstzmittel Hu den Kühler! 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