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E_1930_Zeitung_Nr.102

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1930 - N» 102 eri für jedermann Sl vons ne croyese pas qu'une montre bracclet pulsse r£slster no.i cliocs, c'est que vous ne connalssez pas la montre Ue »r£clslon 4-ZyIinder-4-Taktmofor. Bequemer 4-Plätzer. lnnenbäcken-4- Radbremse. Zentral - Chassis- Schmierung, elektrische Einrichtung Bosch, Nelson - Bohnalite- Kolben, Differential, doppelte Olfilterung, Starterklappe, Boschanlasser, hydraulische Siossdämpjer. 20 Brems-HP, 6 Steuer- HP. Verbrauch Benzin und Oel: 3 Cts. pro km. Steigvermögen: bei 27 % mit 4 Personen. Beschleunigungsvermögen: in 22 Sekunden von Fu^gängertempo bis über 70 km. BESTES Geltoiitzi bis 20° Celsius Kälte Ant a« enthält weder Säuren, Salze noch Alkohole. Greift Kühler, Motorgehäuse , Packungen, Guminischläuohe so wenig an wie Wasser. 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Wer offeni Stellen ausschreibt und darauf eine Anzahl Offerten erhält, bedenke, dass der Suchende meist eis grosses finanzielles Opfer bringt, tun die Photos and Zeugnisabschriften herstellen m lassen, welche er für alle Bewerbungen benötigt Wir bitten Sie, solche Beilagen nach Erledigung immer an den Schreiber zurückzusenden, besonders da, wo ein frankiertes Kuvert beigelegt wird. Damit erweisen Sie dem Suchenden, der meist stellenlos ist, einen «rossen Dienst Wer sich um eine Stelle bewirbt, bedenke, dass oft viele schriftliche Offerten eingereicht werden. Wünschen Sie Photos und Zeugnisabschriften zurück, dann erleichtern Sie dem Arbeitgeber die Arbelt wie folgt: Die Offerten mit Zeugnisabschriften und Photo (soweit verlangt) verschliessen Sie in ein Kurert, adressiert an: Chiffre ... « Automobil-Revue » ... Diesem fügen Sie ein frankiertes Kuvert mit Ihrer Adresse bei und senden das Ganze an uns. Wir leiten dann Ihre Offerte weiter mit einem Brief, worin wir den Empfänger auch unsererseits bitten. Ihnen die Beilagen wieder zurückzusenden. Wir danken Ehnen ! Administration der „Automobil-Revue", Bern«

N" 102 — 1930 AUTOMOBIL-REVUE Wasser 90% 80% 70% 60% 50% 40% Zusatz 10% 20% 30% 40% 50% 60% Methyl-Alkoh. —5 d —12° —19° —29° —40° —55° Aethyl-Alkohol —3° —7° —12° —19» —28° —39° Isopropyl-Alk —3° —8° —14° —22° —30° —42° Glyzerin —2° —6° —11° —17° —24° Glykol —3° —9° —16° —24° —35° Methyl-Alkohol, auch Holzgeist genannt, würde danach auch die tiefste Temperatur aushalten. Da er aber schon bei 63 Grad siedet, verdunstet er auch sehr rasch und die Kühlerfüllung wird entsprechend frostempfindlicher. Ausserdem sind die entwickelten Dämpfe für den menschlichen Körper nicht ungefährlich. Aethyl-Alkohol (Weingeist, denaturierter Sprit) siedet allerdings erst bei ungefähr 80 Grad Celsius und verdunstet deshalb weniger rasch, ergibt aber auch einen geringeren Frostschutz. Uebrigens ist auch hier die Verdunstungs-Geschwindigkeit noch unangenehm hoch. Dasselbe gilt für Isopropyl-Alkohol, der zwar noch etwas höher siedet. Glyzerin bewährt sich dagegen, was die Verdunstung betrifft, sehr günstig. Es siedet erst bei 250 Grad und ist mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar. Die Zähflüssigkeit der Mischung ist zwar höher als bei den Alkoholgemischen, aber doch noch nicht störend hoch. Zu beachten ist nur, dass man gut raffiniertes Glyzerin erhält, da Roh-Glyzerin stark korrodierende Salze enthält. Sehr gut eignet sich weiter Glykol, eine bewegliche, farblose, süsslich schmeckende Flüs- Abb. 4. — Zwei Typen von Kühlerschutzhüllen, die eine gute Konservierung der Motorwärme sicherstellen. sigkeit mit einem Siedepunkt von 197 Grad Celsius. Glykol ist allerdings noch etwas teurer, als das nicht schon gerade' billige Glyzerin. Besonders häufig angewandt wird es seit Jahren in Amerika. Durch Mischungen von Alkohol und Glyzerin zugleich lassen sich zum Teil noch günstigere Frostschutzgemische erzielen. So weist z. B. ein Gemisch aus gleichviel Glyzerin und Aethyl-Alkohol mit einer mehr oder weniger grossen Menge Wasser einen noch tiefern Gefrierpunkt auf, als ein Gemisch von Wasser mit doppelt so grossem Anteil an Glyzerin oder Alkohol allein. Wer sich der Mühe und Umständlichkeit, selbst eine Frostschutzmischung zusammenzubrauen, entheben und auch gleichzeitig alle Risiken vermeiden will, kann fertige Frostschutzpräparate auch im Handel, beziehen. Diese Frostschutzpräparate, deren Bezugsquellen aus unserem Inseratenteil ersichtlich sind, zeigen meist Eigenschaften, die allen praktisch zu berücksichtigenden Anforderungen entsprechen. Friert trotz allen Vorsichtsmassnahmen der Motor doch einmal ein, so darf nur unter Anwendung grösster Vorsicht ans Auftauen herangegangen werden. Keinesfalls werfe man den Motor an, bevor alles Eis geschmolzen ist. Meist bleibt nichts anderes übrig, als den Wagen in einen geheizten Raum zu bringen, heisse Tücher auf Zylinder und Wasserpumpe zu legen und — wenn überhaupt möglich — heisses Wasser in den Kühler nachzugiessen. Vor der Anwendung einer offenen Flamme irgendwelcher Art sei dringend gewarnt. Zu den Frostschutzmassnahmen gehören natürlich auch die Wärme-Isolationsmittel wie Kühlermuffe oder -decken, Kühler- Jalousien usw., und im weitern Sinn können auch Heizvorrichtungen hierzu gezählt werden. Bei den auf- und zuknöpfbaren Kühlermuffen ist darauf zu achten, dass auch die seitlichen Ventilationsschlitze der Motorhaube möglichst luftdicht abgeschlossen werden. Wird der Kühler nur mit einer Jalousie ausgerüstet, so empfiehlt es sich in manchen Fällen, die Ventilationsschlitze der Motorhaube während des Winters von innen mit Karton, Blech- oder Holztafel zu verschliessen. Beim Stationieren des Wagens brauchen dann nur die Jalousien geschlossen zu werden, aber ein weiteres Decken des Motors erübrigt sich. Die im Handel erhältlichen, nachträglich einbaubaren Kühler-Jalousien werden sowohl für Hand- wie für automatische Bedienung hergestellt. Im letzteren Fall erfolgt die Regelung durch einen eingebauten Thermostaten. Abb. 5. — Ein Thermostat (unten), der zugleich die Kühlerjalousie öffnet und schliesst. Thermostate, Thermometer. Handelt es sich nur darum, die Kühlwassertemperatur auf einer bestimmten Höhe zu erhalten, so genügt auch eine Regelung durch Thermostat und in den Kühlwasserumlauf eingebaute Drosselklappe. Der Wasserdurchfluss durch den Kühler bleibt bei diesem System solange gehemmt oder kurzgeschlossen, bis sich unter dem Einfluss einer bestimmten Wärme der Thermostat ausdehnt und die Drosselklappe oder den Drosselschieber öffnet. Auch solche thermostatische Vorrichtungen sind im Handel erhältlich und auch nachträglich noch einbaubar. Wo die Regelung der Kühlwasserwärme nicht, automatisch erfolgt, empfiehlt sich die Anwendung eines Kühlwasserthermometers, das entweder auf dem Kühlerverschluss aufgesetzt oder im Instrumentenbrett und mit dem Motor durch eine Fernübertragung verbunden wird. Unter Zuhilfenahme solcher Thermometer und entsprechende Regelung der Motortemperatur lassen sich gerade im Winterbetrieb ganz bedeutende Brennstoffersparnisse erzielen. Die meisten Motoren erreichen ihren besten Wirkungsgrad erst bei Temperaturen über 70 Grad. ^ Schmierölwechsel. • „. Fas,t ebenso wichtig wie ein Frostschutz des Kühlsystems ist beim Winterbetrieb die Verwendung des richtigen Schmieröls. Ein Motorenöl kann im Sommer noch so gut sein, im Winter angewandt ist es aber für den betreffenden Motor vielleicht durchaus ungeeignet. Bestimmte Oelsorten neigen dazu, in der Winterkälte sehr dickflüssig zu werden, wenn nicht gar zu erstarren. Besonders beim ersten Anlassen des kalten Motors besteht dann die Gefahr des Anfressens von Lagern, Kolben oder Zylindern. Bevor sich das Oel auch nur soviel erwärmt hat, dass es «auftaut» und in den Leitungen zu zirkulieren beginnt, können die Reibstellen schon trockengelaufen und angefressen sein. Auch bei der Benützung eines speziellen Winteröls, wie es für den betreffenden Wagen von den Oelfabrikanten vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich immer, beim ersten Anlassen des Motors langsam und vorsichtig vorzugehen. Brutales, rücksichtsloses Warmlaufenlassen des Motors mit hoher Tourenzahl schadet zwar vielleicht nicht unmittelbar, rächt sich aber sicher mit der Zeit durch eine stark verminderte Lebensdauer des Motors. Obenschmierung. Die angedeutete Gefahr des Trockenlaufens von Lagerstellen beim Anlassen des Motors war übrigens eines der Hauptmotive zur Einführung von Obenschmiermitteln, d. h. Spezial-Oelen, die dem Brennstoff beigemischt werden und auf dem Weg durch den Vergaser von oben in den Motor gelangen, #o sie die Zylinderwände und die Ventilführungen mit einem schützenden Film überzielen. Der Nutzen der Obenschmierung kommt deshalb besonders im Winter zur Geltung. Abgesehen davon, dass ein An* fressen von Lagerstellen bei ihrer Anwendung ausgeschlossen ist, lässt sich der Motor auch leichter in Gang setzen, weil durch den sich sofort bildenden Oelfilm die bewe« gungshemmenden Widerstände mindert werden. stark ver« Abb. 6. — In der Ansaugleitung kann ein Heizflansch montiert werden. Die m ist besonderer Art. Das Winteröl muss selbst bei niedrigster Außentemperatur flüssig sein, damit der Motor beim ersten Druck auf den Anlasser anspringt, anderseits aber noch reichlich schmiert bei den in der Folge entstehenden Betriebstemperaturen. — Das einzige Oel, das diesen Anforderungen restlos genügt, ist die Qualität MAGfSfl? der ältesten Oelmarke der We11 Trade Mark @HY das Wort, das im Munde aller liegt. Einer will wunderbarere Wege für den allgemeinen Preisabbau als der andere finden, um die Kosten der Lebenshaltung merklich zu reduzieren. Wenige sind derer, die zur Tat schreiten und darum lädt 1868 Die Oberschmierung verbürgt besonders in der kalten Jahreszeit das Schmieren der Zylinderwände und Ventilschäfte, ehe das Umlauföl zu zirkulieren beginnt. 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