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E_1930_Zeitung_Nr.102

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AUTOMOBIL-KEVUE tfl30 -

AUTOMOBIL-KEVUE tfl30 - N°102 Une nouveaute sensationelle Avec ses modeles apporte l'un des progres les plus sensationnels rdalises dans l'industrie automobile depuis 19 ans i,; 127o e*CQnomie d'essence ie: d'huile ••.: 2 en 3 me vitesse et vice-versa a 60 ou 80 km |a l'heure saus bruit et Sans d^brayer. dans cette categorie de prix 1\ 2 et 2 DISTRIBUTEUR GENERAL POUR LA SUISSE: JULIEN PIOT, LES JORDILS. LAUSANNE ADRESSE TELEGRAPHIQUE: PIOT6TUD TELEPHONE 23.846 QUELÜUES fiGENCES REGIONALES SOMT EBäCORE DISPONIBLES Administration. Druck und Clichörie: EALLWAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wasnersche VerlacsanstaU, Bern.

KP 102 II. Blatt BERN, 5. Dezember 1Q30 No 102 II. Blatt BERN, 5. Dezember 1930 Abb. 13. — Frischluftheizung an einem Personenwagen. Die Luft wird im Innern eines um den Auspufftopf herumgelegten Mantels erwärmt und gelangt durch ein kaminartig wirkendes Rohr ins Wageninnere. lytischen Ofens zeigt Abbildung 8. Der untere Behälter ist mit Watte gefüllt, die mit Benzin getränkt wird. Im mittleren Docht steigt das Benzin hoch und gelangt in den Raum unter dem «eigentlichen Heizteppich, der aus Asbest mit fein verteiltem Platin besteht. Nachdem der Teppich mit Spiritus etwas efwärmt ist, wirkt er als Katalysator, d.h. er ruft eine langsame Verbrennung'der Brennstoff dämpfe, genauer: eine Oxydation der Brennstoffnebel mit dem Sauerstoff der Luft hervor, wobei er sich stark erwärmt. Einige Ansprüche stellen solche Oefen nur an die Reinhaltung und an die Verwendung des geeigneten Brennstoffes. Meist darf nur Leichtbenzin verwendet werden. *Zentral»-Heizung. Versuche, die Wasserkühlung des Motors Im Winter als eine Art Zentralheizung auszunützen, haben bisher leider noch keinen grossen praktischen Erfolg zu verzeichnen gehabt. Leitet man nämlich die ganze Kühlwassermenge anstatt durch den Kühler in Radiatoren, die im Wageninnern aufgestellt sind, so wird sich der Motor nach kurzer Zeit überhitzen. Schliesst man den Radiator nur an Nebenleitungen des eigentlichen Kühlers an, so ist die abgegebene Wärme zu gering oder der Motor wird überkühlt. Teilweiser Abschluss des Kühlers hat bis jetzt auch nicht zum Ziele geführt, weil in diesem Fall der Kühler leicht zum Einfrieren neigt. Trotz allem wird aber gerade die mit dem Motor verbundene Warmwasserheizung die Heizung der Zukunft sein. Schliesslich sei noch auf die Möglichkeit der lokalen Erwärmung des Lenkrades hingewiesen. Das Lenkrad wird dazu mit einer Wicklung aus Widerstandsdraht versehen, deren beide Enden mit der Wagenbatterie in Verbindung stehen. Abgesehen davon, dass der Gebrauch guter, warmer Handschuhe eine einfachere Lösung darstellt, und man trotzdem nicht um die Verwendung von Decken, Ueberschuhen und dergleichen herumkommen wird, ist dieses System aber auch deshalb nicht sehr zu empfehlen, weil die Batterie im Winter infolge des hohen Lichtverbrauches und vor allem wegen der schweren Beanspruchung durch den Anlasser ohnehin schon sehr stark belastet ist. Erfahrungsgemäss sind in den Wintermonaten Batterie-Störungen an der Tagesordnung, wenn nicht während dieser Zeit durch besonders sorgfältige Ueberwachung und Pflege der Akkumulatoren Vorsorge getroffen wird. Normalerweise soll die Batterie auch im Winter durch die Dynamo des Wagens im richtigen Ladezustand erhalten bleiben. Erweist es sich aber als nötig, die Batterie von Zeit zu Zeit mit einer fremden Kraftquelle aufzuladen, so ist entweder der Ladestrom der Wagendynamo zu schwach oder die Batterie selbst in Unordnung oder defekt. Der Ladestrom Abb. 14, , Ein Fusswäriner für Koblebrikett-Betrieb. Abb. 1&. — Ladegeräte, wie sie neuerdings auf den Markt kommen, machen den Automobilisten unabhängig von einer fremden Ladestation. der Wagendynamo kann in vielen r allen durch Verschieben der dritten Bürste geregelt werden. Für die Wintermonate ist eine solche Neuregelung manchmal durchaus am Platze, nur darf im Frühling die Rückstellung nicht vergessen werden. Das Fassungsvermögen der Batterie ist nur dann voll gewährleistet, wenn die Säure die richtige Dichte aufweist und die Platten 1—2 cm überdeckt. Zur Kontrolle der Säuredichte dient das Aräometer. Bei voll aufgeladener Batterie soll der Schwimmer dieses Instrumentes auf 28 Grad Be = 1,24 spezif. Gewicht stehen. Da die Säuredichte vom Ladezustand der Batterie abhängt, ist es umgekehrt auch möglich, durch Messung mit dem Aräometer den alten Zustand festzustellen. Eine andere Kontrollmöglichkeit für den Ladezustand bietet das Voltmeter. Voll aufgeladen hat die Akkumulatorenzelle eine Spannung von 2 Volt. Die Entladung darf nur solange fortgesetzt werden, als die Batterie pro Zelle noch eine Spannung von mindestens 1,8 Volt aufweist. Bei einer Eigenspannung von 1,8 Volt muss die Batterie als entladen betrachtet und darf nicht mehr weiter beansprucht werden, da sonst ihre Kapazität darunter leidet. Battenestörungen. Wiederholte zu starke Entladungen der Zellen oder Verwendung von stärker konzentrierter Säure als vorgeschrieben, führen zu einer Sulfatierung der Platten. Erkennen kann man die Sulfatierung an der Bildung von weisslichen Kristallen, die die Platten bedecken. Beseitigen lässt sie sich nur im Anfangszustand, und zwar durch Aufladen mit Ruhepausen von je einer Sturide und einmaliges längeres Ueberladen mit geringer Stromstärke. Schon stark sulfatierte Platten, die dann nur noch eine geringe Kapazität aufweisen, sind jedoch nicht mehr brauchbar und müssen ersetzt werden. Auch bei normaler Inanspruchnahme der Batterie bröckelt mit der Zeit die aktive Masse der Platten heraus und schlägt sich am Boden der Zelle in Form von braunem Schlamm nieder. Beseitigt man diesen Schlamm nicht periodisch durch Auswaschen der Zelle mit destilliertem Wasser, Reproduktion eines deutschen Unfallverhütungs- Plakates. Die Gefahr von Vergiftungen durch das in den Motor-Auspuffgasen enthaltene geruch- und geschmacklose Kohlenoxyd ist viel grösser, als die meisten immer noch ahnen. Jedes Laufenlassen des Motors bei geschlossene^ Garagetür ist lebensgefährlich, jedes Laufenlassen des Motors anders als im Freien mindestens stark gesundheitsschädlich ! Eine teilweise Vergiftung kann schon eingetreten sein, bevor sich Anzeichen bemerkbar machen! Kohlenoxyd zerstört die roten Blutkörperchen, verunmöglicht damit die Sauerstoff aufnähme und führt so zum Erstickungstod. Anzeichen einer (eventl. scbon gefährlichen) Vergiftung : Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefühl. Erste Rettung: Künstliche Atmung, frische Luft, eventl. Zufuhr von Sauerstoff. Drum wird es nachgeahmt Doch Vorder-Rad-Antrieb allein Bringt den sichern Schwung hfnek GARAGE MÜHLEBACH A.G. Mühlebachrtraße - Holbeinitraße Telephon 44.650/52 GENEVE AU CENTßE DES ÄFFÄ BFS GARAGE METROPOLE THEO SAßBACH S.A. 6, rue d'Jtalie - Tölöphone 44.022 ßeparations ßevisions Service Notre person nel experimente et notre installation moderne garantissent un travail irreDrochable Pi&ces de Rechange d'origine Occasion: COUVRE RADIATEURS AMILCAR a des prix avantageux ETABLISSEMENT CHAUFFE