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E_1930_Zeitung_Nr.107

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14 AUTOMOBIL-REVUE tnso

14 AUTOMOBIL-REVUE tnso — N°107 preist. Ich folge seinem Rat, der einen sachkundigen Habitue verrät, und erwische nun, so weise beraten, die vorzüglichen Gerichte, die die Beliebtheit dieses Ortes ausmachen. Mich erfüllt lebhafte Dankbarkeit gegen meinen Berater. Kaum bewege ich ihn aber, nun meinerseits lebhafter geworden, zu einer Flasche Rotwein, und bin beinahe gekränkt darüber. Meine Stimmung, leicht schwankend schon seit meiner Ankunft, wird immer eigentümlicher. Vorhin von einer seltsamen Weite, wie um den ganzen strömenden Fluss des Lebens aufzunehmen, verengt sie sich jetzt auf diesen Mann, der mir eine kleine Gefälligkeit erwiesen hat, ist sie erfüllt von einer weichen und schweren Sympathie für diesen Zufallsbekannten, mit dem ich kaum ein paar Oberflächlichkeiten geredet habe. Vergebens versuche ich aber, den süssen Dunst um mein Hirn zu durchschlagen. Eingebettet in Weichheit und träge Lust, eingelullt auch wohl von französischem Rotwein, lasse ich mich treiben. Wir trinken Kaffee, wir brechen auf. Auf dem Wege reden wir nicht. Eine dumpfe Müdigkeit erfüllt uns. Ringsum das Brausen des Verkehrs, die Hast abendlichen Vergnügens. Mein Begleiter führt mich in ein niedriges, enges Kabarett. Viel stämmige Burschen sitzen da, gesundes, kräftiges Volk mit braunen Gesichtern. Ab und zu auch ein schönes Mädchen; und einzelne Kreise, um zusammengeschobene Marmortischchen gruppiert, unterhalten sieh sichtbar gut. Wir nähern uns einem derselben, mein Begleiter sieht Bekannte, und bald sitze ich inmitten einer angeregten kleinen Gesellschaft, die mich unversehens in ihre Gespräche zieht. Ich fühle mich überfallen, und das völlig fremde Milieu mahnt zur Zurückhaltung. Aber von allen Seiten fühle ich so viel frohe Lebenslust, und von der Rose gesprochen. Aber es fiel ihm ein, das könnte lächerlich sein. «Sie irren sich — sie besitzt keinen Wagen, ich habe ihr in jüngster Zeit öfters den meinigen zur Verfügung gestellt, Ich Hess sie auch in ihrer Wohnung abholen, wenn sie zu meiner Tochter kam.» Die Damen hatten inzwischen die Noten zurechtgestellt und die junge Braut sang mit einer unendlich zarten Stimme eines der schönsten Weihnachtslieder: «Es ist ein Ros' entsprungen.» Tiefe Stille herrschte nachher. Die Lichter am Baum knisterten leise. Dann wagte jemand die Bitte nach mehr Musik und das junge Mädchen sang nun mit ihrer Lehrerin ein Duett. Armand näherte sich dem Instrument. Er betrachtete die Frau, die am Flügel sass. Er hatte sie immer selbstverständlich für die Besitzerin des Autos gehalten; er hatte angenommen, dass sie es sei, die die rote Rose im Innern des Wagens befestigt hatte. Das war nun nicht so. Sie kam ihm nun verändert vor, losgelöst von dem Symbol, das er für sie in der schönen Blume gesehen hatte. Es drängte sich nachher alles um die junge Sängerin und ihren Verlobten, und Armand fand Zeit, mit Frau Otaro in einer Zimmerecke auf einem Sopha Platz zu nehmen. Kein Silvesteressen ohne eine Flasche Neucbätel Chätenay alles scheint so gutmütig und unbeschwert, dass ich meine Widerstände schwinden fühle. Vorne tanzt eine kleine Diseuse ihre Nummern — wohlige Müdigkeit liegt über den Gästen, alles ist satt und glücklich. Endlich ist das Varieteprogramm zu Ende. Das Schwatzen der Tischkreise steigert sich zu dumpfem Lärm, hält eine Weile an — um ganz plötzlich zu verstummen: Durch die Officetür tritt der Wirt — wohl ein Deutscher — trägt auf seinen stämmigen, behaarten Armen einen brennenden Christbaum. Gebannt starren aller Augen. Die Burschen blicken mit verlorenem Blick ins Weite und die kleinen Mädchen kuscheln sich ganz zusammen, machen ein Kindermäulchen — und wie ein paar Italiener in der äussersten Ecke das «0 santissima» anstimmen, da fällt der ganze Saal ein. Ich schlinge die Arme um den Hals meines neuen Freundes. Wir beide singen das Weihnachtslied mit. Drei Strophen. Darauf tiefe Stille. Wir sassen und sahen versonnen in die Kerzenlichter und keiner sprach mehr. Erst als die Kerzlein zu Ende brannten, verliess einer um den andern den stillgewordenen Saal. Französische Anekdoten Der Herzog von Orleans fragte einmal den greisen Fontenelle, wie man Gedicht© zu beurteilen habe. < Hoheit können immer ganz unbesorgt sagen, sie seien schlecht. In hundert Fällen werden Sie sich höchstens zweimal irren. > Zu dem weltberühmten Tänzer Vestris sagte eines Tages der Herzog von Alencon : « Wissen Sie, dass Ihr Sohn Sie in seinen Leistungen noch weit übertrifft ? » — « Das glaube ich gerne», sagte der selbstbewusste «Darf ich Ihnen erklären, was ich mit meinen Bemerkungen vorhin am Essen meinte?» fragte er. Sie nickte lächelnd. «Ich bin sehr gespannt.» Und nun erzählte er ihr, etwas stockend, aber entschlossen, von seiner Jagd nach der roten Rose, von seiner Ueberzeugung, dass sie das Mädchen sein müsse, das er als Student gesehen. Sie hörte schweigend zu. Er sah, wie ein Schimmer von glücklicher Röte über ihr Antlitz zog. Aber sie sagte: «Ich muss Sie enttäuschen. Jenes' M&dchen bin ich nicht. Ich habe nie in der Strasse zu Besuch geweilt, von der Sie sprechen. Ueberdies würde ich mich Ihrer erinnern, wenn ich damals in der Weise, wie Sie es beschreiben, eine Bekanntschaft par distance mit Ihnen gehabt hätte; ich muss Sie auch in bezug auf die Rose enttäuschen. Sie hat mit mir garnichts zu tun. Sie gehört in den Wagen meines verehrten Gönners, der mir seine schöne Limousine zur Verfügung stellte. Er Hess mich bei mir abholen und in der Woche, während welcher Sie mich sahen, pflegte ich unterwegs jeweils einen Halt von einer Viertel oder halben Stunde in jenem Hause zu machen, wo ich einer andern Schülerin bei ihren Uebungen half. Sie ist dann verreist, und meine Fahrten dorthin Biscuits und Waffeln zu Fabrikpreisen Waffeln. I», doppelt gefüllt „ per feg Fr. 2.50 Waftemmisohiing .. .,....„.. per kg Fr. 4.-. Vlailänderti, „Hausmarke" .. „ per kg Fr. 5. -• BiBcnits-Mischnng, 9 Sorten.. .. per kg Fr.4. •- Bisouite-Mischung, 12 Sorten, extra fein ......;;. per kg Fr. 6... Büchsen & ca. 2 tu 3 1 /, kg, Versand per Nachnahme. Biscuits-Versand Fr. Jörg-Begert, Kempten (Zürich) • Mitglied des I. C. 8. Weisses 1 Wunder Künstler, «aber ich habe auch keinen so gebeten hatte, ihr das Bildnis seiner Angevortrefflichen Lehrer gehabt. > beteten zu zeigen. Der Graf willfahrte dem _ , * _, , .... Wunsche und schickte der Königin — einen Die galanteste aller Liebeserklärungen s p ,j ege j t sandte der spätere treue Geliebte Graf Axel ' * Fersen an Königin Marie Antoinette, die ihn hörten auf. Sie sehen,» fügte sie mit etwas melancholischem Lächeln bei, «Ihre Phantasie hat Ihnen einen Streich gespielt, und Sie tun offenbar gut, wenn Sie Ihre kleinen Fernerlebnisse, wie Sie sie nennen, wie bisher in der Unerreichbarkeit belassen.» Er sah sie eindringlich an. «Ich glaube, dass ich nachgerade zu alt bin für so schemenhaftes Erleben. Ueberdies ist die Wirklichkeit von atembeklemmender Schönheit.» 'Jemand rief Frau Otaro an; das gab ihr Gelegenheit, sich zu erheben und ihrer Verwirrung Herr zu werden. Um elf Uhr erfolgte allgemeiner Aufbruch. «Wissen Sie was?» sagte der Hausherr zu Armand, «Sie fahren mit Frau Otaro, die ja in Ihrer Gegend wohnt. Mein Chauffeur wird Sie vollends nach Hause bringen.» «Wenn Frau Otaro nichts dagegen einzuwenden hat,» sagte Armand gepresst. «Wie sollte ich?» erwiderte sie liebenswürdig. Und so wurde es wahr, dass er neben ihr in dem Wagen sass, den er so oft von weitem bewundert hatte. Das Auto trug die beiden auf weichen Rädern davon, und wenn Armand sich umwandte, sah Rennweg 30 n "»r . . Xüricn.l. in Juwelen Gold-u. Silberwaren Uhren - Bestecken zu aussersten Preisen. - Sonntage im Dezember geöffnet. er hinter sich in eigentümlich zwiespältiger Beleuchtung die rote Rose. «Es ist doch so, wie ich sagte,» flüsterte er, «im Grunde sind Sie doch jenes Mädchen — in jenem Mädchen sah ich schon Sie — Sie sind auch die rote Rose.» «Nun,» sagte sie schelmisch, «bin ich nicht auch ich selbst?» Und ihre Augen hatten einen so hellen Glanz, dass ihm das Herz erbebte. Der Wagen hielt bei ihrer Wohnung. Er stieg vor ihr aus und bot ihr die Hand. «Nun weiss ich den Weg — darf ich ihn finden?» flüsterte er. Sie nickte ihm nur zu, und er fühlte seine Finger sanft gedrückt. Dann fuhr er allein nach seinem Hause, immer die Blume hinter sich spürend, und als er dem Wagen nachher noch nachblickte, sah er, wie sie am blassen Band sich schattenhaft an der dunkeln Scheibe abhob. Es war, als sei nur noch ihre Hülle da — die Farbe war verschwunden. «Alle Farbe hat sie nun an meine wirkliche, lebendige Rose abgetreten,» flüsterte Armand mit lächelnden Lippen. Ueber seinem Hause strahlte ein heller Stern. Es war Weihnacht. ENDE Magenschmerzen sind äusserst unangenehm. Dieselb. verschwinden aber nach kurzer Zeit beim fiPbrauch von Columba-Magenpulver Es ist ein unschädliches, sicher wirkendes Mittel gegen Verdauungsstörungen jeder Art. gegen Appetitlosigkeit, Magenschmerzen. Magenkrampf, üebelkeit, Erbrechen, Magendrücken. Sodbrennen. Blähungen. 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N°107 - 1930 AUTOMOBTL-KEVUE DDIEDQ Wie schmucke ich meinen Weihnachtsbaum ? Dieser Gedanke spukt sicher auch in Ihrem Kopf. Und doch fallen Sie jedes Jahr wieder in die alte Tradition zurück, nämlich: das Tännlein so konventionell anzuziehen wie nur möglich. Vielleicht halten Sie mal Privathauptprobe und — machen es wie jedes Jahr! Zuerst kommen die vergoldeten Kerzenhalter, dann die blauen und rosa Glanzkugeln, nein, die darf man ja erst am Schluss daranhängen, die roten Pilze, mit Schokolade gefüllte Botanisierbüchsen — ja nicht vergessen! Stuhl und befestigen mit List und Tücke den obligaten Weihnachtsengel und den Stern von Bethlehem, samt Schwanz, o das yeht fein aus. Da kommen unserer Frieda sicher die Tränen in die Augen. Da ist noch eine ganze Schachtel Engelhaar und das rote Wachsherz. Behüte mich, dass es etwas Symbolisches bedeuten soll, denn jedesmal schmilzt es seine ganze Liebe auf den persischen Teppich herunter. Und jetzt stehen Sie vor Ihre Tat hin und fragen sich ehrlich, ob das schön ist, ob das dem Sinn der Weihnacht nahe kommt? Wenn ja — na eben... wenn nein, so haben Sie den Mut und probieren Sie dieses Jahr etwas anderes. Sie müssen sich Mühe geben, ein wirklich erlesenes, kostbares* Tännchen auszusuchen, auch wenn Sie über eine Stunde Zeit dafür brauchen und der Händler ungeduldig wird. Auf dem Heimweg kaufen.Sie ziemlich dicke, rote Wachskerzen und wenn es unbedingt Jetzt steigen Sie auf den Die berufstätige Frau Von Hildegard G. FHtsch. In einer Zeitung des Jahres 1896 stand folgende Notiz lokalen Charakters als «Sensationsmeldung»: c Kommt da kürzlich zu einer Möbeltischlerei ein weibliches Wesen im einfachen Wollkleid, mit kurz geschnittenem Haar (I) and willensstarkem Gesichtsausdruck. «Sie wünschen?» fragte sie der Geschäftsinhaber. — cArbeit» — «Als was?» — «Als Tischlergeselle!» Der Chef machte ein recht verbläfftpg Gesicht: So etwas war ihm in seinem Leben noch nicht vorgekommen — «Hier sind meine Zeuffnissel» brachte ihn die junge Dame sur Wirklichkeit zTiriick Und er las: Katharina Horsbül, SSE. EFCR/SSXID sein muss, noch eine Schachtel von dem weissen, glitzernden Pulver, das auf den befeuchteten Zweigen festhält und Weihnachtsschnee vortäuscht. Vielleicht erleben Sie nun die Ueberraschung. dass Ihr Bäumchen noch gar nie so edel und festlich ausgesehen hat. Die tote Maskerade ist so unnötig, aber manchmal, und daran habe ich selbst Freude, sieht man einen Christbaum, dem von liebevoller Hand so viel Kitsch aufgedrängt wird, dass er in seiner Art wieder geradezu rührend wirkt Fraa II. geboren den 10. Jan! 1872 in Kopenhagen. Nun, dagegen konnte er nichts einwenden, denn sie hatte nach Handwerks Brauch und Sitte ihre Lehrjahre abgemacht und war nun mit Unterstützung der Regierung nach dem Festlande gekommen, um sich in der Möbeltischlerei weiter auszubilden. Gin weiblicher Geselle — das war ein wenig ungewöhnlich, aber, man konnte es ja einmal versuchen! Und da steht sie nun Tag für Tag an der Hobelbank und hobelt und sägt, ganz wie ihre männlichen Genossen. Im übrigen fühlt sie sich in ihrem Frauenrock ganz wohl und zeigt nicht die mindeste Lust, sieb äuscerlich und innerlich zu emanzipieren (I). Sie hat eben gefunden, was sie sucht: ehrliche Arbeit!» Soweit die Notiz, die uns jetzt nicht mehr so sensationell berührt. Nur eines sei dazu noch gesagt: man verkündete vor einigen Jahren mit fast derselben Wichtigkeit, dass der «erste» weibliche Tischler sein Meisterexamen bestanden habe! Das dürfte, obiger Notiz zufolge, nicht ganz stimmen. Aber abgesehen daVon: Frauen im Berufsleben sind keineswegs, wie so viele falsch vermuten, eine Nachkriegserscheinung, oder vor dem Krieg eine Seltenheit gewesen! Es gab in durchaus männlichen Berufen schon im Jahr 1870 Frauen. Eine solche Statistik aus dem Jahre 1890 dürfte in diesem Zusammenhang und für den späteren Vergleich mit heute sehr interessant sein. So gab es, in Tabellenform gegenüt gestellt: 1870 1890 Schauspielerinnen 692 3 949 Architekten 1 22 Malerinnen 412 10810 Schriftstellerinnen 149 2 725 Journalistinnen 35 888 Geistliche 67 1235 Zahnärztinnen 24 337 Ingenieure — 127 Advokatinnen 5 203 . Musikerinnen 5735 84518 Beamtinnen 414 4 875 Aerztinnen 527 4 555 Buchhalterinnen — 27 777 Handlungsgehilfinnen 8016 64048 Stenotypistinnen 7 21 185 In Amerika gab es 1895 schon 2000 weibliche Aerzte, desgleichen sehr viele in England, Frankreich, Belgien, Italien, Schweden, Holland, Dänemark und Norwegen. In Frankreich wurde der Frau das medizinische Studium schon 1863 erschlossen. Im Jahre 1868 zählte die Fakultät zwar erst 4, 1886 aber schon 16 Studentinnen. An den Universitäten in der Schweiz studierten 1895 200 Studentinnen Medizin. In den neunziger Jahren wurde der Frau in Deutschland das medizinische Studium gestattet. Heutzutage ist die Zahl der berufstätigen Frauen ständig im Steigen begriffen. Je grösser die soziale Not, desto mehr Frauen werden sich genötigt sehen, berufstätig zu sein. Freiwillig berufstätig sind von den Frauen höchstens 5 Prozent, also solche, die aus Lust und Liebe zu einer Berufsart tätig sind, obwohl sie es sonst nicht nötig häten! Gestalt der neuen Mode 15 • Fay Wray, einer der sympathischsten neuen Filmstars von Hollywood, mit einem in modernen Linien gehaltenen Hut zum passenden Kostüm. „Mein schönes Fräulein— darf ich 's wagen ?" Wenn Faust in London einem promenierenden Gretchen Arm und Geleite antrüge, so könnte daraus für ihn ein sehr nettes Abenteuer werden. In New York aber würde «r dieses Wagnis wahrscheinlich bitter büssen müssen. Das Temperament und die Lebensauffassung der beiden Weltstädte verrät sich, wie in einer der letzten Nummern des «New York Times Magazine» in amüsanter Weise ausgeführt wird, auch !n der grundverschiedenen Beurteilung einer solchen Episode. Flaniert ein lebenslustiger Herr im Gedränge der Londoner Regentstreet und gefällt ihm eine rosige, blonde Miss, so wird er sich ungefähr ebenso benehmen wie seine Gesinnungsgenossen in Paris, Wien oder Die Uameam Steuer \V'MlOi>IifflM- I für den Magen, alkoholarm, ärztlich empfohlen I braucht Bewegungsfreiheit und will doch elegant sein. 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