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E_1930_Zeitung_Nr.107

E_1930_Zeitung_Nr.107

*. c. s. A. C. S.

*. c. s. A. C. S. LUZERN, Clubanlässe. Letzten Dienstag wurde im Clubheim durch Herrn Ingenieur Dr. A. Moser von Zürich ein Lichtbildervortrag über die Gewinnung von Erdölen und deren Verarbeitung bis zum Benzin gehalten. Mit souveräner Stoffbeherrschung verstand er es. die chemischen und technischen Vorgänge den zahlreich erschienenen Damen und Herren des Clubs zu zeigen und ging sehr instruktiv in der Diskussion auf alle gestellten Fragen ein über Störungen und Verrussungen im Motor, über Benzin-Ersatzmittel und künstliche Präparate, die zur Erhöhung der Explosionskraft von einer geschäftigen Industrie marktschreierisch empfohlen werden. Jedermann wird viel gelernt haben aus dem klaren Referat und den dazu passenden- Bildern. Im zweiten Teil wartete den Anwesenden eine Ueberraschung. Durch glücklichen Zufall wurde dem Club von seinem Zentralsekretariat in Genf der ganz neue Pronagandafilm des Norwegischen Auto mobilclubs überlassen. In drei Akten zeigte er Schönheit und Mannigfaltigkeit diese? hei ""= " ziemlich unbekannten Landes. Es wechselten Szenerien, die an den Vierwaldstättersee und die Alpenpässe erinnern, mit grosson Industrieaufnahmen und riesigen Wasserfällen. Letztere scheinen den Reichtum des Landes zu bilden und die tief ins Land einschneidenden Fjorde locken die Fremden an, die nicht gerne im Trubel der Massen reisen Alles in allem ein sehr interessanter und lehrreicher Abend, der viel Anregung gebracht hat und dem Club neue Freunde sichern wird. S. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Die Anmeldungen für den Samstag, den 17. Januar 1931 stattfindenden Bai! gehen in sehr erfreulicher Zahl ein, ein Zeichen dafür dass diesem giossen gesellschaftlichen Ereignis Zürichs auch kommendes Jahr eine starke Beteiligung beschieden sein wird. Bereits haben die Touristikkommission und der Vorstand der Sektion die nächstjährigen Tourenfahrten festgelegt. Es sind auch diesmal zwei kleinere Inlandsfabrten und zwei grosse Auslandstourenfahrten in Aussicht genommen. Das definitive Programm sieht vor: Zweite Hälfte Juni: Eine zweitägige Alpenblumenfahrt ins Engadin. Im Herbt Eine Burgenfahrt in den Aargau und ins Luzernbiet (1 Tag). Ende April: Fahrt nach Holland und Belgien (13 Tage), mit Besichtigung der holländischen Blumenfelder. Im September: Herbstfahrt in die Provence. Dieses Tourenfahrtenprogramm bietet den Mitgliedern die Teilnahme an vier interessanten Fahrten. Besonders die beiden Auslandsfahrten versprechen sehr schöne und interessante Reiseeindrücke, zumal die Tourenfahrten der Sektion Zürich des A. G. S. stets so vorbereitet und zusammengestellt sind, dass sie ein Maximum an herrlichen Fahrterlebnissen vermitteln. S. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Verkehrskommission. Die Verkehrskommission der Sektion Zürich des A C. S.. die sirh seit Jahren stets in weit Masse und mit besonderer Tatkraft der verschiedenen Verkehrsprobleme annimmt, hat an der letzten Sitzung wieder verschiedene Eingaben für Verkehrsverbesserungen vorgenommen. So befasste sie sich mit der Verbesserung des Rheinsteges Flurlingen- Schaffhausen, dem Projekt der Entlastungsstrasse zur Bahnhofstrasse in Zürich und der neuen Wallenseestrasse. Eingaben wurden veranlasst für die Verbesserung des Niveauüberganges in Töss, der Zufahrten zum Zürichhorn, die Festsetzung der Baulinien Röschibachstrasse, Zolliker-, Berg- und Susenbergstrasse, dem Ausbau des nördlichen Iirük- Kenkopfes der Rheinbrücke in Eglisau (eine sehr gefährliche Stelle), den Ausbau des Escher-Wyss- Platzes, der Seestrasse in Meilen, diverse Strassenkorrektionen in den Bezirken Winterthur und Andelfingen und dem ausgebauten Teilstück Tagelswangen-Kemptthal der Strasse Zürich-Winterthur. Den Polizeibehörden wurde erneut eine üeberprüfung der in der Stadt Zürich bestehenden Fahrverbote angeregt, da einzelne derselben zweifellos revisionsbedürftig sind. Von der zustimmenden Stellungnahme der stadtzürcherischen Polizeibehörden zum Gesuch um Einschränkung resp. Beseitigung der unzulässigen Tafeln «Achtung Ausfahrt» wurde Vormerk genommen. Das Vorfahrtsrecht gegenüber der Strassenbahn war bis anhin in Zürich zu wenig geregelt. Nun haben die städtischen Polizeibehörden auf Grund einer Eingabe der Sektion Zürich des A. C. S. in begrüssenswerter Weise genaue Vorschriften erlassen, die nach Genehmigung durch die zuständige kantonale Behörde demnächst in Kraft treten dürften. Dadurch wird eine längst bestandene Unsicherheit beseitigt, die sich bis anhin in wenig befriedigender Weise ausgewirkt hatte. In weitern Eingaben angeregt wurde auch die Aufstellung von Vorschriften über die Einfahrt von der Poststrasse in die obere Bahnhofstrasse und der Erlass von Weisungen über die Verwendung sog Ersatzwagen bei Vornahme von Reparaturen am eigenen Wagen, wobei eine Verkehrsgebühr für den Ersatzwagen nicht verlangt werden darf (bis anhin Fr. 1.— pro Tag). T„ C. S, AUTOMOBTL-PEVUE Sektion Graubünden Mit Wirkung ab 1 Januar übernimmt die «Automobil-Revue» die Rolle unseres Publikationsmittels und Cl'ibblattea Es wird unter der Rubrik T C. S. regelmässig über die Tätigkeit der Sektion sen. Nun aber sah sie doch die praktischen berichtet wprden. Vor allem sollen auch die imVorteile für einen reibungslosen, höflichen Jahresprogramm jeweilen vorgesehenen Veranstaltungen an dieser Stelle ausgeschrieben werden. Es Verkehr ein, die dieser freundlichen Weih- anhafteten, so dass also den liegt deshalb im Interesse der Mitglieder und er-nachtsgestleichtert anderseits wesentlich die Arbeit des Vorstandes, wenn sich die Mitglieder regelmässig die diesen Tagen nichts im Wege steht, ihrer wohlwollenden Berliner Automobilisten in Mühe nehmen, die Clubseite aufzuschlagen und Spenderlaune gegenüber dem treuen Verkehrs-Schupo reichlich nachzukommen! nachzusehen, was in der Sektion Graubünden geht. Mitteilungen betreffend der Zeitungsbedienung sind bo. an das Sektionssekretariat und nicht direkt an den Verlag zu richten. Die «Automobil-Revue» wird in ihrer Vielgestaltigkeit sicher jedem Mitglied etwas zu bieten wissen, so dass anzunehmen ist, dass auch bezüglich der Zeitungsfrage den Mitgliedern ein Dienst erwiesen werden konnte, dies um so mehr als eine beträchtliche Zahl bereits Abonnenten des Blattes waren CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH mit O r t s g r u p p e Schaffhausen. Weihnachten 1930. Wir w ü n s c h e n allen unsern verehrten Vereinsmitgliedern sowie ihren lieben F a m i l i e n a n g e - hörigen, allen unsern w e r t e n F r e u n d e n und Gönnern ein herzliches und frohes WEIHNACHTSFEST. Der Vorstand. V^-Lcc-I... Internationale Regelung des Strassenverkehrs. Ueber die internationale Regelung des Strassenverkehrs soll nächsten März eine vom Völkerbund einberufene europäische Konferenz zusammentreten. Der Bundesrat beschloss prinzipiell, sich an den Verhandlungen zu beteiligen. x. Autoverkehr in Arosa. In der Urnenabstimmung wurde nach dem Antrag des Gemeinderates von Arosa mit 183 gegen 76 Stimmen die Einführung des Autobusverkehrs beschlossen. Man hofft mit dieser Neueinführung den Gästen des grossen Kurortes weitere Annehmlichkeiten zu bieten. x. Das Weihnachtsgeschenk für den Verkehrspolizisten. Der Berliner Verkehrs-Schupo kann lachen! Die Automobilisten, die sich seiner nie versagenden Hilfsbereitschaft das ganze Jahr hindurch erfreuen, werden ihn auch dieses Jahr wieder nicht vergessen. Allerdings zog sich über dieser bereits traditionell gewordenen Sitte, der Beschenkung der Verkehrsschupos durch Autofahrer, schon drohende Schatten zusammen — die Berliner Behörden wollten den Brauch verbieten las- Ein eigenartiges Experiment ^hat die Stadtverwaltung von Dortmund 'unternommen. Anstatt die Zahl der Verkehrsposten zu erhöhen, wie dies den Bedürfnissen angemessen gewesen wäre, aus finanziellen Gründen aber nicht möglich war, wurden sämtliche Posten aufgehoben. Die Strassenbenutzer sind so auf sich selbst angewiesen und müssen doppelte Vorsicht und Aufmerksamkeit walten lassen. Ueberraschenderweise hat sich die Massnahme in einem Rückgang der Verkehrsunfälle ausgewirkt, ein Ergebnis, das wohl die wenigsten erwartet hatten. St»; 5 ff» t» Strasse nach Saas-Fee. Durch das Saastal wird bekanntlich jetzt eine moderne Fahrstrasse gebaut, um die Bewohner dieses abgelegenen Tales mit der Aussenwelt in raschere Verbindung zu bringen. Das in einem Seitentälchen liegende Saas-Fee wird natürlich ebenfalls an die Autostrasse angeschlossen werden Die Freunde der Naturschönheiten fürchten indessen um die Zerstörung des berühmten Idylls beim Kapellenweg von Saas- Fee und des Wallfahrtskirchleins. Es wurde deshalb eine Abzweigung nach Fee schon vor Saas-Grund vorschlagen, indessen wird Saas- Grund hier Widerstand leisten. Nun erinnert Ingenieur Tzaut in Genf in der Monatsschrift des Schweizer Mpenklubs an die bereits im Bau sich befindliche Strasse von Saas-Grund aus nach Almagell, dem letzten Dorfe des berühmten Tales. Der Ingenieur macht den Vorschlag, den kleinen Umweg über Almagell nach Fee zu wählen, der gegenüber den 4000 Metern Länge der proiektierten Strasse 6600 Meter ausmachen würde, eine Distanz, die indessen den Kapellenweg nicht zerstören und grosse Kosten ersparen würde. bo. REDAKTIONSSCHLUSS. -,- N»l(t7 Wir erhalfen hie und da Clubberichte nach Redaktionsschluss. so dass wir dem Wunsch um Aufnahme in die nächste Nummer nicht mehr entsprechen können. Wir geben daher erneut die Posttermine zur Kenntnis, die uns noch eine Aufnahme in die nächstfällige Nummer gestatten: für die Dienstag-Nummer: Montag morgen um 8 Uhr; für die Freitag-Nummer: Donnerstag mittag 12 Uhr. Die Berichte müssen — was wir ausdrücklich betonen möchten — zu den genannten Zeitpunkten auf unserer Redaktion vorliegen. 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N» 107 - 1930 ÄUtÖMOBTL-REVUE Sp Anfrage 965. Inhalt des Dienstvertrages und Entlohnung der Ueberzeitarbeit. Ich bin seit mehr als zwei Jahren in einem ostschweizerischen Bezirksspital als Krankenwärter und Chauffeur ohne Vertrag angestellt. Ich beziehe einen Gehalt von Fr. 110.— pro Monat nebst freier Station und Wäsche. Zudem werden mir die Militärsteuern und die Gebühr für Fahrbewilligung jährlich bezahlt. Ich habe nun neben den beiden Hauptbeschäftigungen als Chauffeur und Wärter unter anderem die Leichensektionen zu besorgen. Diese werden mir aber nicht besonders vergütet ausgenommen gerichtliche Sektionen, von welchen ich je Fr. 5.— bi.« Fr. 8.— beziehe. Nun frage ich mich, ob ich berechtigt wäre, für jede Sektion eine Entschädigung, z. B. von Fr. 6.—, zu verlangen. Ich stehe nämlich auf dem Standpunkt, dass diese Art Beschäftigung immerhin ein gewisses Risiko, wenn nicht Lebensgefahr in sich schliesst. obschon ich bis jetzt noch nicht die geringste Infektion davongetragen habe. Eine Frage über Nachtfahrten: Das Spital bezieht meines Wissens bei Nachtfahrten, d. h. in der Zeit von abends ca. 9 Uhr bis morgens ca. 6 Uhr, einen Zuschlag von 25 Cts. pro Kilometer Stände mir das Recht zu, meinerseits vom Spital einen gewissen Betrag pro Nachtfahrt zu verlangen? Ich denke z. B. als Grundtaxe Fr. 2.— und was über 10 km wären, 15—20 Cts. pro km. Es kommt vor, dass ich 2—3 Stunden und mehr Nachtruhe einbüssen muss und dann aber morgens 6 K Uhr gleichwohl zur Arbeit anzutreten habe. Es würde mich sehr interessieren, Ihren geschätzten Rat in dieser Angelegenheit zu hören. H. I. in W. Antwort: Nach Ihrer Darstellung sind Sie sowohl als Wärter als auch als Chauffeur im Spital angestellt. Der Beruf des Krankenwärters wird es mit sich bringen, dass Sie vielleicht periodisch zu Nachtwachen herangezogen werden. Ist dies der Fall, so können Sie für diejenigen Nachtfahrten, welche Sie statt der periodischen Nachtwachen ausführen müssen, keinen Lohnzuschuss für Mehrarbeit verlangen. Sind Sie hingegen von Nachtwachen gänzlich entbunden, so dürfen Sie für die Nachtfahrten auf Mehrarbeit einen entsprechenden Lohnzuschuss verlangen, sofern Ihnen nicht in derselben Woche oder spätestens im gleichen Monat die in der Nacht eingebüsste Zeit als Ruhezeit während Ihrer Taffesarbeit zugebilligt wird. Der von Ihnen zu beanspruchende Lohnzuschuss für Mehrarbeit bemisst sich nach denn Verhältnis zum vereinbarten Lohn und unter Würdigung der besondern Umstände. Ihre Ansuchen erscheinen uns in dieser Beziehung nicht übersetzt, odch würden wir Ihnen empfehlen, sich bei Berufskollegen in einem andern gleich grossen Spital in dieser Beziehung zu erkundigen. Was die Leichensektionen betrifft, so fragt es sich, ob diese nicht in der Wärtertätigkeit einzubegreifen seien. Das hängt von der gegenwärtigen Praxis in den Spitälern ab. Wir empfehlen Danen deshalb, sich in diesen Punkten bei Berufskollegen zu erkundigen, denn wenn Sie auch bei gerichtlichen Sektionen ein Entgelt empfangen, so ist dies eine Entschädigung des Staates für Leistungen beim Gerirhtsdipnst. was noch nicht besagen •will, dass bei Ihrem Anstellungsverhältnis im Spital diese Tätigkeit besonders Passierens hat, während der Fahrer aus der meine Revision zahlte der Kunde erst die Hälfte. der Hauptstrasse, also Sie, das Vortrittsrecht dt - fähr in gleicher Höhe wie die Nacharbeiten. An entschädigt werden müsse ! * Nebenstrasse sich vor seinem Einfahren vergewissern soll, ob er nicht Anlass zu einer Kollision berechtigt ist, unter den oben angeführten Umstän- Es interessiert mich, zu erfahren, ob der Kunde Anfrage 966. Kollision auf Strassenkreuzung. geben würde. Auch in dieser Hinsicht hat Ihr Gegenfahrer gefehlt. Ich kam am 9. August a. c. mit meinem 4/5 Plätzer den mich voll verantwortlich zu machen und wie mit ca. 27 km Geschwindigkeit von Z. her auf dem weit meine Rechte in dieser Angelegenheit gehen. Wenn er heute seine Haftung wegen Ihrer Linksschwenkung ablehnen will, so geben wir allerdings rechten Tiamgeleise entlang, als plötzlich von einor E. H. in T. Seitenstrasse in scharfer Linkskurve und mindestens Antwort: Nach Ablieferung des Wagens zu, dass das Linksfahren im allgemeinen als Fehler gewertet werden muss. Hingegen müssen bei 30 km ein Autos einbog und direkt auf mich lossteuerte. Im Momente der Gefahr blieb mir nun zeigte sich das erwähnte leichte Klopfen in einem revidierten Motorteil. Dies muss als Mangel bezeichnet werden, der denn auch vom Kunden gerügt jedem Unfälle die örtlichen Verhältnisse und Tatbestände berücksichtigt werden und in einem solchen nichts anderes übrig, als meinen Wagen nach links abzudrehen, um eine Stirnkollision zu veimeiden, wurde, sogar mit schriftlicher Bestätigung. Es war Falle hat das bernische Obergericht entschiedsn, wobei ich gleichzeitig die Bremsen zog. In diesem ohne weiteres anzunehmen, dass der Inhaber der dass der Fahrsr ausnahmsweise von der Regel des Momente hatte mich jedoch der Luzernerwagen erreicht, drückte mein Vorderrad samt Achse ein und Reparaturwerkstätte den gerügten Mangel zu beheben habe, wie das seine vertragliche Pflicht war, Rechtsfahrens abgehen dürfe, wenn er einen Unfall nur noch auf diese Weise verhindern oder doch demolierte die Längsseite meines Wagens. Infolge der er denn auch nachzukommen sofort bereit war abschwächen könne (Zeitschrift des bernischen Juristenvereins, Bd. 64,233). Wir kommen daher zum meiner Zweiradbremsen war es mir absolut unmöglich, einen sofortigen Stopp zu reissen und da zu- durch Bestellung der Ersatzteile. Vom Kunden wurde bestätigt, dass der Wagen noch einmal gebracht würde. Statt dessen wird dieser dem Gene- Schlüsse dass Ihr Verhalten den Umständen absolut angepasst war, während die Gegenpartei mehdem die Strasse an dieser Stelle etwas Gefälle hatte, fuhr ich im zweiten Gang. ralvertreter übergeben. Dazu ist zu sagen, dass dies rere Regelwidrigkeiten beging, so z. B. Schneiden eine Eigenmächtigkeit darstellte, für die der Fragesteller die Verantwortung leicht ablehnen kann. In Der Luzernerfahrer zog ebenfalls keine Bremsen, der Kurve, unvorsichtiges Einfahren von der Nebenstrasse in «lie Hauptstrasse, ferner nicht brem- der Tat war der Besteller, um der Terminologie des trotzdem sein Wagen ausgezeichnete Vierradbremsen hat, so dass seine Wucht die Folgen des grösseren Schadens war. daher der Ansicht, dass Ihre Schadenersatzan- Wagen zur Reparatur wieder beim nämlichen Unsen, eventl. ungenügende Signalabgabo. Wir sind Obligationenrechts zu folgen, nicht verpflichtet, den Nach erfolgter Reparatur stellte ich meine Ansprüche an denselben in der Höhe von Fr. 290.— deswegen einen kleinen Abstrich erfahren könnten, mer natürlich das Recht, alle Kostenübernahme absprüche gerechtfertigt sind, und vielleicht einzig ternehmer abzugeben. Dagegen hat der Unterneh- Der andere Fahrer lehnte jedoch, samt seiner Versicherung, jegliche Zahlung ab und stützte sich nun hat Sofern Sie aber beweisen können dass ein mer entstehen, gehen ihn, den ersten Unternehmer, weil Ihr Tempo mehr als 18 km innerorts betragen zulehnen Kosten, die bei einem andern Unterneh- einzig und allein auf mein Linksabbiegen. rechtzeitiges Anhalten auch bei dieser Geschwindigkeit nicht mehr möglich gewesen wäre, so dürfte sich dazu bereit erklärt, die Mängel durch Repara- solange nichts an, als er selber imstande ist und Ich frage mich nun, ob ich tatsächlich für den Schaden verantwortlich bin. überhaupt kein Abstrich an Ihrer Schadenersatzforderung erfolgen. * der vereinbarten Garantiefrist gerügt wurden und tur selber zu beheben. Wenn die Mängel innerhalb Der andere Fahrer will nun seinen Fehler durch mein Linksabbiegen illusorisch machen trotzdem in Zusammenhang mit der Reparatur stehen in dem ihn die Polizei wegen Nichtbeachten der bestehenden Fahrvorschriften verwarnte. Ich hatte im Mores revidierte ich einen Wagen und lieferte densel- wäre, sie zu bemerken, dann wäre er eigentlich Anfrage 967. Autoreparatur. Anfang dieses Jah- Sinne, dass der Unternehmer verpflichtet gewesen mente des Zusammenstosses die Situation vollkommen beherrscht und bin nicht aus Erschrockenheit Mängel, die noch behoben wurden. Ein leises Klop- Wagen einem andern Unternehmer übergeben ben ab. In der Folge zeigten sich einige kleinere auch zu ihrer Beseitigung verpflichtet. Da nun der nach links gefahren, sondern mit der Ueberlegung, fen in einem Motorteil, welcher bei der Revision wurde, kann der erste keine Entschädigung beanspruchen, weil er eigentlich zu dieser von ihm nun einen Materialschaden im grösseren Umfange sowie noch als brauchbar befunden wurde, wurde indes das Leben der Insassen zu sichern. B. immer stärker. Vom Kunden darauf aufmerksam nicht mehr verlangten Mehrleistung verpflichtet gewesen wäre, also aus dem Wechsel nur einen Vor- gemacht und schriftlich bestätigt, bestellte ich vom Antwort: Nach den uns übermittelten Aktenabschriften samt Skizzenbeilagen und Ihrem Schrei- Generalvertreter die Ersatzteile. Gleichzeitig teilte teil gezogen hat. Wenn aber die Garantie — und ich dem Kunden telephonisch mit, die Teile seien ben vom 2. Oktober geht hervor, dass Sie sich auf das entscheidet sich nach dem Vertrag, oder wenn eingetroffen, worauf mir von dessen Frau versprochen wurde, den Wagen in den nächsten Tagen zu der Hauptstrasse befanden und als Sie gegen die dieser darüber nichts besagt, nach den in -der betreffenden Branche herrschenden Usancen — nicht Einmündung der Friedentalstrasse kamen, vorschriftsgemäss Warnsignale abgaben. Ihr Verhal- bringen. Statt dessen erhalte ich nach ca. 14 Tagen den Sinn hatte, gerügte Mängel gratis zu behoben, vom Kunden mit eingeschriebenem Brief Bericht, ten ist somit bis auf die innegehabte Geschwindigkeit korrekt. Diese dürfte dem Buchstaben des Ge- wenn also aus dem Unternehmerwechsel dem ersten er hätte den Wagen dem Generalvertreter zur Revision auf meine Kosten übergeben. Dieser habe Beauftragten ein Geschäft verloren sing, dann kann setzes nach für die luzernischen Verhältnisse innerorts zu gross gewesen sein. Da dort noch die er zum mindesten Ersatz verlangen für die ihm aus Mängel festgestellt... Ich habe auf meiner Revision dem Ankauf der Ersatzteile entstandenen Kosten. eine Garantie vjn 2 Monaten versprochen, während maximale, im Konkordat von 1914. vorgesehene — Zusammenfassend ist festzuhalten, dass somit welcher Zeit die sich noch zeigenden kleinern Mängel anstandslos behoben würden. Erst nach der Geschwindigkeit von 18 km gilt. Allerdings beanstandet die Polizei Ihre Geschwindigkeit nicht, so jede Ersatzpflicht abgelehnt werden muss und sogar Ersatz beansprucht werden kann vom Fragesteller, wenn die Garantie nicht die unentgeltliche Garantiezeit, mehr wie einen Monat später, wurden dass wir annehmen können, eine höhere Geschwindigkeit werde deshalb toleriert. Wesentlich für Mängel gerügt, welche ich zu beseitigen mich bereit Behebung der nach Ablieferung gerügten Mängel erklärte, wovon jedoch kein Gebrauch gemacht Ihren Zusammenstoss wird aber sein, ob Sie, wenn umfasste. wurde. Man macht mich heute für alle Kosten, die Sie mit 18 km gefahren wären, noch rechtzeitig mit der Revision beim Generalvertreter direkt und hätten stoppen können. Wird dies verneint, so ist indirekt zusammenhängen, haftbar. Was die Mängel betrifft, welche bei der Demontage in letztge- Ihre Geschwindigkeit für den Unfall nicht kausal und trotz einer allfälligen Polizeibusse könnten nannter Werkstätte sich zeigten, so wären solche Sie eines Mitverschuldens am Unfälle nicht bezichtigt werden. nem Betriebe ohne weiteres auch zum Vorschein ge- der «Illustrierten Automobil-Revue» er- Die nächste Nummer beim Einbau der nachbestellten Ersatzteile in mei- Die Fahrart des andern Automobilisten ist aber kommen und wpren von mir behoben worden. Meines Erachtens ist mein Kunde vom Werkvertrag scheint Ende dieses Monafes. absolut regelwidrig. Einmal besteht die Vorschrift, dass er die Linkskurve weit zu nehmen hat. Aus nicht zurückgetreten und hatte somit kein Recht, Aus dem Inhalt: Im Kampf mit dem der vorliegenden Skizze ergibt sich aber deutlich, auf meine Kosten den Wagen anderswo in Reparatur zu geben, während ich erst orientiert wurde, Schnee, Landwirt und Motorfahrzeug, dass die Kurve regelrecht geschnitten worden ist. Ferner gilt allgemein nach bundesgerichtlicher Praxis 1n Zivilsachen die Regel, dass der Fahrer a" f sten meiner Gesamtrevision stellen sich nun nachdem der Wagen längst in Arbeit war. Die Ko- Mode im Winter usw. unge- Modelle im Jahre 1931 mit Benzin- und Rohölmotoren Lastwagen von 3—6 t Tragkraft Dreiseitenkipper von 4—6 t Tragkraft Schnellastwagen von 3—41 Tragkraft Car Alpin u.Omnibus bis zu 50 Plätzen MOTORWAGENFABRIK BERNA A.B., ÖLTEN Marke BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA BERNA •••••••••••HMH FEDERAL Sechszylinder-Conti-Motoren, mit hydraulischen Vierrad-Innenbackenbremsen, für 1—5 Tonnen Nutzlast für jeden beliebigen Zweck, liefert zu vorteilhaften Preisen 477 * 7 Alb. Aeple, Karosseriebau, St. Gallen-West. ••••••••••••••••• Offener 7-Plätzer AUSTRO - DAIMLER, 18 Steuer-PS, aus erster Hand (Privat), mit Aufsatz, mit el. Licht und Anlasser Bosch, 6 Räder, sehr stark gebaut, gut erhalt., auch f. Warentransport geeignet, Fr. 2300.—. Mercedu-Benz-Automobll A.-Q., Badenerstrasse 119, Zürich. — Tel. 51.693. 9254 - Komfort weit unter modernen Komtc, ^ Katalogpre* abgeg starken Motoren. itfacl Zürich MISE EN GARDE! 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