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E_1931_Zeitung_Nr.003

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N° 3 — 19S1 AUTOMOBIL-I^EVOB T.C. Autosektion AargaU jugendliches Duett. Selbst gestrenge Militärs hätten dem Ahemlunterh-iltiinv Wac atsoldat nachfühlen können, der ob soviel v «K eilÜ " nterllaltUn S Liebreiz und solcher Koketterie des promeniere»- ferne Abendunterhaltung ausgerechnet im den Backfisches seine Pflicht vergas« und den Pa- Januar I Ais ob uns die fostgasegnete erste rade- mit dem Tanzschritt vertauschte aa^fto der Wmtorsaison nicht «hon genug Das Theater kam durch einen urchigen Hng- TCU Anlassen aller Art bedacht hätte. Und ge- I genbergerischen Dialektschwank zu seinem Recht. rade nach den Weihnachtstagen, nach durchfeiar Aaraucr Mittelschülerinnen und ihre Komilitonen ter Sylvester- und Neujahrsnacht! Solche Kritik brachten mit jugendlicher Wärmo dio richtige Verve hatte sich wohl ein Ausserustohender machen kön- in den spassigen Einakter. In der durchwegs genen, welcher weder die Sektion Aargau des T. G. S. schickten Charakterisierung der einzelnen Gestalten noch ihro Veranstaltungen kennt, der vorab dio leistete besonders der um die Heiratsangelegenheivielsmtigen Gaben des Präsidenten. Herrn Fürspre- ten seiner Tochte'r so resolut besorgte Vater geradecher Lelmer, nie zu werten in der Laste gewesen zu Hervorragendes. war und ihn noch nicht in seinen allgegenwärtigen Sogar ein Sketch musste dem Programm noch Dunktionan als Präsidenten, Conferencier, Regis- eingefügt werden, der mit einfachsten Mitteln die seur, Biihnenteehtjikor gesehen hat. denen er jowoi- Erlebnisse des biederen Eidgenossen in einem len allen mit dem nämlichen Eifer obliegt. Dass schweizerischen Graud-Hotel glossierte. Gewiss derlei Gedanken in Mitgüederkreison nicht aufkonn- hätte niemand eine derart weitgehende Internatiomen beweist der glänzende Besuch des diesjähri- nalität der Darbietungen erwartet, die es sogar ergen Familienabends, vereinigte er doch weit über mögJichte, AI Johnson zu hören, dessen «Sonny 200 frohe Gäste im gemütlichen Casino-Saat des Boy» seinen Siegeaziug durch die' ganze Welt ge- «Storchon» in Schönemvertl. feiert hat. War hätte ihn nicht schon von der Grain- Jeder Club und jede Vereinigung birgt immer inophonplatte her gekannt 1 Wie vorzüglich gerade eine Reihe Talente und Kräfte, welche zur erfolg- die Grammophonaufnahmen des Songs geraten sind, reichen Durchführung eines gediegenen Unterhai- konnten wir anlässjich seines Schönenwerdor Gasttungsprogramrncs mehr als ausreichen, os gilt sie spiel« feststellen, war doch seine Stimme vom nur zu erkennen und zu nützen. Die Kunst, diese Grammophon nicht zu unterscheiden. Talente zu wecken, und am geeigneten Ort einzu- Vom Jazz auf zwei Flügeln musste die Cabareteetzen, bat der President dar Sektion. Er verfügt loitung absehen (wohl wegen partieller Indisposinun'einmal über den Flair für kunstbegabte Ju- tion der Flügel alias Klariere). Dafür boten zwei gend, und dirso wiederum ermöglicht es ihm. mit junge Damen ihr Bestes in einem gefälligen vierihrero arbeilsfroudigen Ecbo und BereitwilligltGit händigen KJaviervortrag. Ein Lampionkorso, der jeweilen ein Cabarct-Programm zusammenzustellen, mit seinen vielen unsteten Lichtlein an venetianisene das kaum mehr an die Tücken und Lücken der Abende erinnern mochte, sowie eine überraschend .Amateurbühno erinnert. Das Organisationstalent £ut besetzte Tanzkonkurronz rundeten den Abend diesoß präsidialen Regisseurs macht nirgends Halt. z u einem Ganzen ab, dem frohe Geselligkeit ihren Neben der eigenen Familie wird der gesamte Stempel rostlos aufdrückte. Freundeskreis mobilisiert. Für die Tombola sichert Drrss die Regie sogar die seltene Kunst verstand, e>r eich als Amtsperson einen wohlbestallten Notar, das Programm mit den Maximen eines gestrengen und selbst für unsern Berichterstatter findet er Finanzministers in Einklang zu bringen, glaubten noch Verwendung in der Jury für das gelungene wir ebenfalls festgestellt zu haben. Wir hatten näm- Preistanzen I lieh Gelegenheit, den treubesorgten Kassier, Herr Das Cabaret-Programm unterscheidet sieh wohl- Staub, zu beobachten, Trio er schmunzelnd und zutuend von den vielfach üblichen «Familien-Vorstol- frieden die Fünfliber, welche aus den verschiedenen lungen», wo ein Ueberangebot herrscht an musi- Einnahmequellen, wie Tombola etc. üossen, zu Italischen Exerzicien angehender Kunstjünger, an zahlreichen Beigen aufstapelte. Couplets mit mittelmn.osigeni Gesang und unabseh- Also lassen wir uns durch den Kalender nicht bar langen Then-terauffülmingen. bei welchen der mehr in Harnisch bringen! Feste des T. C. S. Aar- Souffleur und der hinter geschlossenem Vorhang gau sind auch im Januar weit herum willkommen umständlich vor sich gehende Seeneriewechsel dio »nd vermögen selbst dem durch die Vorsaison ver- Haiiptreauisitp.n sind ! Das Gabarit ist die klas- wohnten Fostgeniesser noch manche angenehme sische Stätte, wo Kleinkunst in ihrer Vollendung TTeberraschung zu bringen, welche den Besuch des und ihren zahlreichen Varianten geboten wird und Unterhaltungsabends mehr wie rechtfertigen. b. Cabaret im guten Sinne des Wortes haben wir in Sektion Grailbünden Schonenwerd eenosserf Natürlich fehlte auch hier dio Girltruppe nicht, ramilienabend. dor eiserne Bestand des Cabarcts. Ein leichtbo- Der Anlass, der auf 17. Januar festgelegt war, echwingtes und ebenso leicht geschürztes Sextett wird verschiedener Umstände wegen verschoben. bot in zwei Tänzen genug der Grazie, um sich e-elbst und der Balletmeisterin, Fräulein Hentschel, AUTOSEKTION BERN DES T. C. S. Einladung einer talentierten, aus der Labanschnle hworge- Ium Famllienabend. Alijährlich, am dritten Samsganjrenen. Jüngerin Terpsychorens. fllle Ehre TU t a g-Abend im Januar, treffen sich die Mitglieder machen. Der Tan^kun.?t huldigte, ja fröhnte weiter- der Auto-Sektion Born des T G. S. mit ihren Angehin nicht nur Fräulein Henfschel in einem pnro- hörigen und Freunden zum grossen Familienabend, distisfhnn Wipnprwnlrer sondfrn auch em recht. So auch am Snmstasr. den 17 Janunr d. J Es ist- nns ein vergnügen, Sie; herzlich zu diesem beliebt gewordenen Anlass einzuladen, für dessen Gelingen eine tüchtige Regie alle Gewähr bietet. Der Beginn ist auf 20.30 Uhr angesetzt. Zwei rassige Kapellen werden sowohl im grossen. Kasinosaal als auch im Burgorratssaal zum Tanz aufspielen, ausserdem aber auch zur allgemeinen Unterhaltung musizieren. In den Tanzpausen treten bewährte Kräfte auf, deren humorvolle Darbietungen Ihren Beifall finden werden. Die ganze Veranstaltung, in Programm und Organisation, soll den Stempel