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E_1931_Zeitung_Nr.004

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Diskussion über

Diskussion über Verkehrsfragen Kreuzen und Abblenden. Sie brachten in Ihrem geschätzten Blatt (Nr. 108) vom 29. Dez. einen Artikel eines Einsenders, betitelt: «Kreuzen und Abblenden». Wir geben Ihnen nachstehend eine Erwiderung darauf und bitten Sie, von der akten- Amtsgericht Luzern-Stadt und das luzernische Obergericht. Sämtliche drei Instanzen sind übereinstimmend zu dem Schlüsse gekommen, dass das alleinige Verschulden an dem Zusammenstoss den Lastwagenführer treffe. Uns scheint mässigen Darstellung Vormerkung zu neh-dahermengunsten des Lasrwagenführers entschiedener dass sich ein derart klarer, zu Un- Fall für eine Auseinandersetzung im Sinne Die aktenmässige Darstellung. des Einsenders wenig eignet. Wir begreifen Die Darstellung in Ihrem Artikel «Kreuzen ja, dass der verknurrte Lastwagenführer und Abblenden» ist aktenwidrig. 1. betrug die Breite der Strasse an der kritischen Stelle nicht über 7 Meter, wie vom Einsender behauptet wird, sondern, wie durch unangefochtene Messung durch den Polizisten an Ort und Stelle festgestellt wuYde, nur 6,5 m. Anhand der Radspuren wurde ebenfalls festgestellt, dass der Lastwagenbesitzer mit den linken Rädern seines Wagens 3,75 m vom rechten Strassenbord fuhr. 2. war der Personenwagen aber nur 2,75 m von seinem rechten Strassenrand entfernt. Somit hat der Lastwagenbesitzer die Strassenmitte um ein ganz beträchtliches überschritten, nämlich um 75 cm. 3. Durchaus unwahr ist schliesslich, dass der Personenwagenführer bei der Einvernahme erklärt habe, er habe, durch die • Scheinwerfer des Lastwagens geblendet, nicht mehr gewusst wohin er fahre, vielmehr hat er lediglich erklärt, er hätte etwas mehr rechts halten können, wenn er nicht geblendet worden wäre. Infolgedessen kann auch keine Rede davon sein, dass der Personehwagenführer « blindlings, ziel- und planlos» . dem Lastwagen entgegenfuhr. An der Verhandlung vor Obergericht hat der Vertreter des Lastwagenführers den Standpunkt eingenommen, der Personenwagenbesitzer, der ja selbst behauptete, geblendet worden zu sein, wäre verpflichtet gewesen, den Wagen anzuhalten. Dieser Ein- • wand ist jedoch vom Obergericht mit Fugheit beraubt sind. and Recht als eine, angesichts des «grob -schuldhaften Verhaltens des Beklagten unbegründete Zumutung» bezeichnet worden, die nur aus einer Verkennung der Rechtspflichten andern Strassenbenützern gegenüber seitens des Beklagten erklärt werden i könne. Der Fall hat drei gerichtliche Instanzen beschäftigt: das Amtsgericht Hochdorf, das Dieses Zubehör 'VON BOSCH für Ihren Wagen entspricht der neuen bernischen Verkehrsordnung. Von städt. und kantonalen Behörden glänzend begutachtet. «TOP-SCHlUSS-fl LATERNE UCHT Verlangen Sie unverbindliches Angebot .beim Boschdienst Bern, LOUIS HAFEN .Altenbergstrasse 40/44. vom Appenzeller Recht Gebrauch machen möchte; immerhin sollte man sich doch genauer an die Akten halten. S. Für die Abstinenz der Autoführer. Der Verein des abstinenten Personals öffentlicher Dienste und der Alkoholgegnerbund hielten am Mittwoch, den 7. Januar, im Konferenzsaal der Franzosischen Kirche in Bern eine gemeinsame Versammlung ab, zu der sie Dr. Schaad als Referenten über das Thema «Autounfälle und Alkohol» gewonnen hatten. Dr. Schaad führte in seinem Referate aus, dass es nicht genüge, nachträglich gegen Autofahrer, die infolge Alkoholgenusses ein Unglück verschuldet haben, vorzugehen, sondern dass es ein dringendes Gebot sei, Vorbeugungsmassnahmen zu treffen. Es könne nicht genügend getan werden, um den Automobilisten vor Augen zu führen, wie sehr es im Interesse sowohl der Allgemeinheit als in ihrem eigenen stehe, wenn sie sich vor und während der Fahrt womöglich ganz des Alkohols enthalten, auf jeden Fall aber nur sehr geringe Mengen geistiger Getränke zu sich nehmen. Die Gefahr tritt nämlich nicht erst bei ausgesprochener Trunkenheit ein. Versuche haben gezeigt, dass schon nach Qenuss geringer Mengen und wenig alkoholhaltiger Getränke die Führer eines Teils ihrer üblichen Sicherheit und Gewandt- Selbst bei Fahrern, bei denen man im gewöhnlichen Verhalten nicht das geringste anmerken konnte und die überzeugt waren, in keiner Weise unter dem Einflüsse des Alkohols gelitten zu haben, konnte ein Sinken der normalen Reaktionsgeschwindigkeit von % Sekunde auf % Sekunden, d. h. also eine Verdreifachung der Reaktionsdauer festgestellt werden. Wie verhängnisvoll die verlorenen % Sekunden AUTOMOBIL-REVUE 1Q5M — KTOA werden können, wird man sich sehr bald 5j«M-(WT».«-«wt »., ' " " ' m i klar, wenn man ausrechnet, dass bei einer . / , ' • \ ', , - SIHE Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometer l' "• , .-Äfiii! der Wagen während dieser Zeit eine Strecke > f• •. ' - .Jpifpn Das Konkordat bestimmt, dass an Per- •" •*. "wHT 811111 sonen, die als Trinker bekannt sind, keine *|^i| iraT I^Si^^i Fahrbewilligung erteilt werden soll. Man ,|| i * „v fr - • JraBü|js weiss aber, wieviel, namentlich in städtischen t ,* , . .Tj , " .. J^^Smmi Gemeinden, es braucht, bis jemand als noto- Hä/f^JlS • ' ffHaPffl rischer Trinker verrufen ist. Der Verkehr ^^Ä|P^- * ' ' ifi^^» wird überdies viel eher von Gelegenheits- SPÄI^HI f'U, • iä2Hffii lieh betrunkenen, als von leicht angetrunkenen l^ffi^^^Sr^ '$&J$$ ' ^ w | | Fahrern gefährdet Die Behörden sollten in i||||||||^^ IS" [•,'Jlliilf&iffi der Bestrafung von Leuten, die in angetrun- ^^^^^^^B J ^^^^^^| licht ein kenem Zustande fahren, entschieden grös- ^^^9f > .^H^^^K sere Strenge walten lassen. Das Konkordat ^^9^^^p JKliiffirclrai gibt ja jederzeit die Möglichkeit, ' durch HHiBfra '. ' ^^K^^S Alkohol beeinflusste, unvorsichtige Fahrer i^Bi*S^s < JamPlimsin« mit einer Busse zu belegen, da es ja vor- EllS'WHH* • ra^H^^^K schreibt, dass der Führer die Geschwindig- •Kprafre > t • Y ^BflfflHrfBBi keit des Wagens immer beherrschen soll. In HHlijlHsH '. iilliiiMSwH schlimmeren Fällen sollte man nicht zögern, f^^^^i. • ffijiiMlwiP die Fahrbewilligung ganz zu entziehen. An die Ausführungen Dr. Schaads knüpfte E |n Wno von Pollzeitetephonen um die London» sich eine Diskussion, die erfreulicherweise . ^ily ' T *,.,,,*, „. , „ D„i„-i .,„„ _„ „„,„„'„i,,,«_ t,-**. Eine neue Einrichtung der Londoner Polizei ist dw starke Beteiligung zu verzeichnen hatte. Xufstellun K von 52 Polizei-Telephonstationen auJ Herr PohzeikommiSSär Studer machte U.a. den Strassen ringt um die Londoner Innenstadt geltend, dass die Post mit ihrem weit ver- Diese Telephonstationen können von der Haupt» zweigten Automobilbetrieb bisher noch kel- che d U angerufen werden, und dies ermörnpn eirmsren namhaften Unfall periaht habe Abriegeln der Ausgange der City innerer r-w ^" nai T"I^nen , V" eenant nape. br fuhrt dies nicht zuletzt auf die Völlige haIb wen5ger Sekunden. Diese neue Einrichtung j, ietet e j ne gr0Bse Erleichterung beim Abfangen von Abstinenz der Fahrer während der Dienst- Auto-Banditen. Einer dar 52 Telephonapparate, zeit zurück. Herr Mühlemann, Direktor des •HHBHHHBBmMnBHmHBOHi Strassenverkehrsamtes des Kantons Bern. stellte fest, dass die Zahl der Unfälle in den rend des Fahrens bei Fahrern, die nicht letzten Jahren im Verhältnis zur Anzahl der während des ganzen Jahres Abstinenz beerteilten Verkehrs- und Fahrbewilligungen obachten, kontrolliert werden könnte, -l. zurückgegangen sei. Er ist überzeugt, dass * dies hauptsächlich daher kommt, dass die Amerika and die Fussgänger. Die araert» Fahrer von Motorfahrzeugen allmählich zur kanischen Automobil-Clubs mit dem N»w- Erkenntnis kommen, welche Gefahr Im Ge- Yorker Club an der Spitze haben einen breitnuss von Rauschgiften vor und während der angelegten Feldzug gegen die einseitige Be- Ausflüge liegt. Immerhin seien noch recht vorzugung des Fussgängers bei der Verviele Verkehrsunfälle auf das Konto Alkohol kehrsordnung und -regelung unternommen. zu setzen, und das Strassenverkehrsamt Veranlassung dazu gaben sorgfältige Untermacht sein möglichstes, um in dieser Be- suchungen über die Ursachen der Verkehrsziehung erzieherisch zu wirken. In der Dis- Unfälle, wobei festgestellt werden musste, kussion wurde ausserdem noch die Frage dass eine überraschend grosse Zahl von Unaufgeworfen, was eigentlich aus dem seiner- glücksfällen der Unvorsichtigkeit des Fusszeit gemachten Vorschlag, die durch Ver- gängers zuzuschreiben ist Die Clubs Vermittlung des Bundes abstinenter Motorrad- langen deshalb verschärfte Vorschriften für fahrer abgeschlossenen Versicherungen be-! den Fussgängerverkehr und die Möglichkeit deutend zu ermässigen, geworden sei. Der für den Richter, die Uebertretungen ebenso Gedanke wäre an sich nicht schlecht. Es scharf zu ahnden, wie die Verfehlungen der fräst sich nur, wie die Abstinenz wäh- Motorfahrzeiwffihrer quittiert werden. z. Als wärmsten Bodenbelag Dir Ihr Auto empfehlen wir g-% Cocos- Bürstenmatten Sl« tehonen d. Wagen u.schützen Sie vor Erkältung verlangen iit Offert* nnier AngHbi* von Wagenmarke unil jalirsans oder um er Einsendung «Ines Haplertnnslers von gewünschter Form, Carrosserie Langenthai G B 0 6 6 8 0 M M E B & Cie. «ACA» le plus recent des appareils electrlques*de chauffage pour au tos maintient la voiture en parfait (Hat de de 1 - marrage, meine par les plus grands froids. ÄCA ne präsente aueun danger d'incendie ou d'explcsion. II £pargne des contrariet^s. il economise du temps, i] evite des reparation* coQteusep et Mipplte au chauffage du Karate. ACA 1 pour voit tour 150 Wt fr SO.— ACA 2 pour eamiona. 250 Wt. fr 32.60 Franeo Winterthour. contre rembüiirs ! M. WEBER, electr.-techn. representant, WINTERTHOUR Telephone 1633. Talstrasse 15. Demandez les prospectus. 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JJO £ — 1931 Luftfahrt Mlttelmeer-Kreuzflug eines jungen Schwelzerfliegers. Am Sylvester vergangenen Jahres startete auf der Luzerner Allmend in aller Stille ein 18jähriger Pilot, Alphons Breitenbach aus Luzern, mit seinem offenen Zwei'plätzer-Sportflugzeug « Gipsy Moth » zu einem Kreuzflug um das Mittelmeer mit folgender Route: Bern-Nimes (Frankreich),Barcelona (Spanien)-Madrid-Sevilla-Fes (Marokko), der afrikanischen Nordküste entlang nach Tunis, dann über das Mittelländische Meer nach Sizilien, weiter nach Neapel, Rom, Genua, Nizza, Avignon, Bern, Luzern. Sein Bruder, Karl Breitenbach, amtet als Reisebegleiter. Gegenwärtig befinden sich die Mittelmeer-Kreuzflieger in Spanien. lt. Die Zeppellnlahrten im Jahre 1931. DasDer Hydroplan « S 55» mit Fiat-Motor A 22 R. (siehe Artikel: « Geschwaderflug Italien-Brasilien >). Luftschiff « ZL 127 » liegt gegenwärtig in der Halle zu Friedrichshafen mit entleerten Gaszellen, die einer gründlichen Revision ist, begonnen. Die Apparate sind auf Grund tung von General Balbo, der selber die Füh- unterzogen werden, um das Flugschiff für den strengen Dienst im Jahre 1931 tüchtig zu machen. An grösseren Fernfahrten sind vorgesehen : eine Aegyptenfahrt, eine Arktisfahrt nach Kaiser-Franz-Josefsland und eine Ozeanfahrt nach Südamerika nebst zahlreichen mittleren Flugzielen., Die Arktisfahrt ist auf den Monat Juli vorgesehen. Es nehmen daran 15 Passagiere teil, worunter deutsche, russische und amerikanische Journalisten. Die Fahrt soll 6—7 Tage dauern und als Vorbereitung für einen spätem Polarflug dienen. lt. Geschwaderflug Italien-Brasilien. Die italienische Verkehrsaviatik durfte, wie wir bereits in Nr. 2 meldeten, am 7. Januar einen glänzenden Tag verbuchen. Mit zehn zweimotorigen Flugschiffen gelang es einer italienischen Fliegergruppe unter Führung von General Italo Balbo, den Atlantischen Ozean zwischen Bolama an der Westküste von Nordafrika und Porto Natal (Brasilien) an der Ostküste von Südamerika zu überqueren. Es handelt sich um einen Kreuzflug, eine Flugart, die im italienischen Flugwesen ein hohes Ansehen geniesst. Der Flug wurde in Ortebello mit 12 Fiatflugzeugen «S55», ein Modell, das bereits durch die Rekorde von De Pinedo und von Maddalena international bekannt geworden AUTOMOBIL-REVUE früherer Erfahrungen bei Kreuzflügen in den rung eines Apparates besorgte, darf sowohl Gebieten des Mittelländischen und des in aviatischer als in wirtschaftlicher Be- für Italien als erfreulicher Fort- Schwarzen Meeres gebaut worden und eig-ziehunnen sich für Distanzflüge längs der Küste und über den Ozean. In Ortebello wurde das atlantische Geschwader einer intensiven theoretischen und praktischen Prüfung unterworfen. Für den Fünf-Etappen-Kreuzflug waren die nachstehenden Zwischenlandungen vorgesehen: Cartagena, Kenitra, Villa Cisneros, Bolama (Afrika), Porto Natal (Südamerika), Bahia, Rio de Janeiro (Hauptstadt Brasiliens). Der interessanteste Teil der Fahrt war der Flug über den rund 3000 km breiten Ozean, wozu sich jedes Flugzeug mit einem Brennstoffvorrat für 20 Flugstunden versah. Zwei der Flugzeuge blieben nach dem Start in Boloma zurück. Beide Flugzeuge mussten auf das Meer niedergehen; sie wurden von italienischen Kreuzern ins Schlepptau genommen. Zehn Flugzeuge kamen ohne Motordefekt in Brasilien an, wo natürlich, wie in Italien selber, grosse Begeisterung über den Flug herrschte. Selbstverständlich haben die italienischen Behörden für den Geschwaderflug vorsorgliche Massnahmen getroffen, indem sie für die schwere Etappe über den Atlantischen Ozean acht leichte Kreuzer auf die Flugstrecke sandten, mit der Aufgabe, defekte Flugzeuge an die Küste zu schleppen und die Besatzungen an Bord zu nehmen. Der mehr als 10 000 km lange Atlantikflug, unter Lei- schritt bezeichnet werden, sowohl in Hinsicht auf die Leistung der Hydroplane, als auch in Hinsicht auf das Können der italienischen Piloten. Voraussichtlich wird der Flug, über den wir später noch mehr'zu berichten gedenken, in Brasilien sein Ende nehmen, da, wie eine Meldung besagt, die brasilianische Regierung diese Apparate anzukaufen gedenkt. lt. Eigenartige Verwendung von Flugzeugen. Die bewundernswerte Entwicklung der Luftfahrt von den ersten Anfängen bis zum heutigen Stande, der allerdings noch nicht das Endstadium der Entwicklung darstellt, hat Möglichkeiten der Verwendbarkeit von Flugzeugen geschaffen, die kaum vorausgesehen wurden. Die verschiedenen Verwendungsarten des Flugzeuges sind recht eigenartig und noch keineswegs derart entwickelt, dass man sagen könnte, es seien alle Möglichkeiten erschöpft. Wirtschaftlich von grösster Bedeutung war die Indienststellung von Flugzeugen für den Eilgüterverkehr, also für den Transport leicht verderblicher Waren, kleiner Eilsendungen und besonders für Post- und Zeitungstransporte übeT weite Strecken! Doch dabei blieb es nicht — auch Tiere wurden bald per Flugzeug befördert, nnd sie überstanden die Reisen besser als mancher Mensch. Eine weitere nützliche Verwendungsart wurde schllesslich die Bekämpfung von Waldschädlingen durch sogenannte «Bestäubungsflugzeuge» ! Der erste Versuch dieser Art fand im Jahre 1921 in den Vereinigten Staaten statt. Der ETfolg war durchaus befriedigend, so dass bald die Schädlingsbekämpfung in grösserem Massstabe durchgeführt wurde. Heute gibt es Spezialflugzeuge dieser Art. Einer der bekanntesten Typen ist die von der Firma Junkers in Dessau hergestellte Art. Eine vom Flugwind angetriebene besondere Vorrichtung treibt das Pulver — zumeist Kalzium-Arsen-Präparate — heraus. Ein Verteiler, der unter dem Plugzeug angebracht ist, sorgt für die gleichmässige Zerstäubung. Durch den Propellerwind wjr4 ausserdem die ausgebrachte Staubwolke , in eine durcheinanderwirbelnde Nebelwolke verwandelt und mit grosser Gewalt rück- und abwärtsgedrückt. Im Dienste der Reklame steht das Flugzeug heute auf mannigfache Art Einmal werden Flugzeuge mit Glühlampen, die zu Buchstaben zusammengesetzt und an den unteren Tragflächen angebracht sitld, in den Dienst der Propaganda gestellt. Beschriftung der Tragflächen mit grossen, hellfarbigen Buchstaben dienen für die Tag-Reklame, Von Amerika kam dann der « Himmelsschreiber > herüber, der Riesenhuchstaben an den blauen Himmel malte. Und endlich warf man auch von Flugzeugen bei besonderen Veranstaltungen Kostproben über der Menschenmenge ab. Auch hier ist das Flugzeug auf eigenartige Weise im Dienste der Nützlichkeit! Wenig bekannt ist noch das Flugzeug im Dienste der Elektrizitätswerke! Besonders die Ueberlandzentralen leiden häufig an Störungen der Ueberlandleitungen. Drähte reissen und unterbrechen die Stromlieferunf. Vom Werk aus lässt sich der Schaden oft nicht sofort feststellen. Ebenso ist die Vorbeugung etwa eintretender Schäden durch Ablaufen der Leitungen sehr beschwerlich und zeitraubend; denn ein Kontrollbeamter braucht Tage und Wochen, um eine Ueberlandstrecke abzugehen und gleichzeitig muss er auf den Weg und die noch über ihm liegende Anlage achten, um Fehler zu ehtdekken! Hier hat man versucht — und das mit gutem Erfolg — das Kleinflugzeug einzusetzen. Voraussetzung ist gute Wendefähigkeit, leichtes Landen um! langsamer Flug! Das aaBMPB««BBHn«B«B«WBBaBBi«|Pj wird mancherlei Ereignisse mit sich bringen. Vor allem kommt das berühmte eidg. Verkehrsgesetz zur Sprache, auch darf mit einer Zunahme der Geschäftstätigkeit gerechnet werden. Der Weg zn den Wintersportpiatzen der Schweiz kann bequem im Automobil zurückgelegt werden. Sehr oft sieht man jetzt Skis in den Wagen und sieht fröhliche Menschen dem kalten Nebel der Städte entrinnen, um einige Stunden in der Sonne und dem Sportleben unserer winterlichen Berge zu verbringen. Der Führer für Automobilfahrten in der Schweiz, „CH Touring", stellt Ihnen seine Dienste sowohl zum Studium der Route als zur Orientierung während der Fahrt zur Verfügung. Preis des prächtigen Kartenbuches in elegantem Rotleinen-Einband nur Fr. 12.-. Offizielle Ausgabe des T. C. S. HALLWAG BERN Abteilung Touring-Verlag m Montage überall! erwartet seinerseits, sich im neuen Jahr noch mehr bei den Automobilisten durchsetzen zu können, denn sie alle werden gerne die unwiderlegbaren Vorzüge seiner verschiedenen Vergasermodelle schätzen lernen. Die Devise von SOLEX bleibt: Verbessern, ohne zu komplizieren: darum sind seine verschiedenen Modelle M., MO, und F. Wunderwerke der Einfachheit, die die ganze Welt in Staunen, setzen. Qeneralagantur fQr die Schwätzt Henri Bachmann Biel den! Rndal'Wtaltfb nactfaEinx-Viml TW. 48.42, 41.43,41.44 Teteptioi 25.141 •••••••••»••••••s