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E_1931_Zeitung_Nr.005

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16 AUTOMOBILJREVUB

16 AUTOMOBILJREVUB 1931 N°5 Plötzlich hörte die Fahrt auf. Mabel war in einen Berg von hohen Kissen gesunken. Sie befand sich in völliger Dunkelheit. Ohne, Zweifel, sie war gefangen. Da fiel ihr der Revolver ein. Sie griff in ihre Tasche, um ihn für alle Fälle zur Hand zu haben. Die Waffe war verschwunden. Da wurde das Dunkel plötzlich von einem grellen Lichtschein zerrissen. In der Tür stand J Nan. Sie hörte sein Kichern und sah, dass er in der einen Hand ihren Revolver trug, den et auf sie gerichtet hielt. «Was wollen Sie?!» schrie Mabel, bebend vor Furcht. Der Chinese kicherte nur. «Was ich will? Können Sie das nicht erraten, schöne Frau?» Er schob mit dem Fuss ein paar Kissen auseinander und näherte sich Mabel, die vor Todesangst zitterte. Mit einem Male krachten irgendwo Schüsse. Geschrei wurde laut, auf einer Treppe polterten Schritte. J Nan hatte sich erschrocken umgedreht und ging dem Ausgang zu. Gleich darauf stand Fred in der Tür. Er stürzte auf J Nan und t-arf ihn nieder. Ein wütender Ringkampf begann. Mabel hatte gehört, dass die Chinesen häufig Jiu-Jitsu anwenden, dem selbst die stärksten Ringer nicht gewachsen sind. Sie zitterte für Fred, und erst in dieser Minute wurde ihr klar, wie sehr sie ihn liebte. Der Chinese stiess während des Kampfes gurrende und zischende Laute aus, bald lag er unten, bald Fred. Die Blendlaterne war zwischen die Kissen gefallen. Ihr grelles Licht bestrahlte die Decke, an der staubige Spinngewebe hingen. Plötzlich stiess der Chinese nur noch ein paar zischende Seufzer aus. Beethovens « Machwerk ». Als Reger in Hamburg weilte, besuchte er •Is Zuhörer ein Konzert, bei dem unter anderen ein bekannter Pianist ein Klavierkonzert von Beethoven vortrug. Bekanntlich «darf jeder Virtuose die Solokadenz allein komponieTen. Hierauf hatte aber der Pianist Verzichtet und die Kadenz gespielt, die Beethoven selbst komponiert hat. Wie gross war am nächsten Tage Regers Erstaunen, als er in einer Kritik las, dass "das Konzert sehr gut gewesen sei bis auf die Kadenz. Wie es ein Pianist von Rang wagen könnte, dem Publikum ein «derartiges Machwerk» zuzumuten, sei einfach unverständlich. Da erhob sich Reger kurz entschlossen, ging zum Telephon und Hess sich mit der Redaktion der betreffenden Zeitung verbinden. Dann forderte er den Kritiker an den Apparat. Als dieser erschien, holte Reger Luft, und mit verstellter Stimme klang es in den Apparat hinein: «Hier Ludwig van Beethoven! — Elysium! *— Das Machwerk gestern abend war leider Ton mir!> Das Spielzeus als Wilddiebfalle. Mit einem lustigen Trick haben die Poli- «isten von La Rochelle in Frankreich einige gefährliche Wilddiebe gefangen, nach denen sie seit langem auf der Suche waren. Die Wildhüter hatten sich beklagt, dass Wilddiebe schwere Schäden unter dem Tierbestand anrichteten. Alle Nachforschungen blieben fruchtlos, bis man auf eine List verfiel. Die Hüter der Gerechtigkeit stopften eine Kaninchenhaut aus und setzten das Ding auf kleine Räder, die sie von einem Spielzeug nahmen. Dann befestigten sie den «Köter» an einem Strick, setzten ihn mitten auf die Strasse und verbargen sich jm Dickicht, wobei sie die Schnur in der Hand behielten. Nach einigem Warten kam ein Auto mit starken Scheinwerfern daher. Es hielt an und ein Schuss fiel. Das Spielzeug wurde von den verborgenen Gendarmen zurückgezogen; sofort sprang ein Mann aus dem Auto mit noch rauchender Flinte und einem Hund. Er befahl dem Tier, nach dem Kaninchen zu suchen und folgte selbst dem Hunde, so dass er den wartenden Schutz-, leuten direkt in die Arme lief. Im Wagen Er war besiegt. «Mabel, komm!» rief Fred. Er griff nach ihrer Hand und zerrte sie aus dem Raum. Sie rannten wie besessen aus dem unheimlichen Bereich des Chinesenhauses, durchquerten die dunkle, einsame Gasse, dann die Basarstrasse und gelangten sehliesslich wieder in ihre Welt zurück. Autos fuhren vorüber. Ein Polizist stand auf dem Fahrdamm. Mabel wäre am liebsten auf ihn zugelaufen und hätte ihn, der Ruhe, Sicherheit und Ordnung bedeutete, vor aller Oeffentlichkeit geküsst. Mabel flüsterte mit Tränen in den Augen: «Fred, du bist wirklich ein Held!» «Hast du genug Abenteuer erlebt?« fragte Fred. Sie schauderte nur. «Na, dann ist es gut», lachte Fred, griff in die Tasche, zog ein Tuch heraus und reichte es Mabel. Ihr Brillantring lag darin. Sie starrte verblüfft zuerst Fred, dann den Ring an... Am nächsten Morgen telephonierte Fred: «Hallo! Ist J Nan dort?» «Nein. Am Apparat ist Feng. — Spricht Mister Fred Block?» «Ja. Wollte nur meine Anerkennung für Ihr famoses Theaterspiel aussprechen. Hätte nie gedacht, dass der Bluff so grossartig klappt.» «Oh, Mister Block, das sind wir gewohnt. Machen wir fast alle Tage. Es gibt ja so viele Damen, die Abenteuer brauchen.» «Wollen Sie den Rest Ihres Honorars .persönlich abholen?» «Nein, danke, ist nicht nötig. Ueberweisen Sie den Betrag auf Postscheck - Konto 376.449.» M. F. Der Tagesfilm befanden sich zwei andere Männer, die mit Jagdflinten bewaffnet waren, und noch ein zweiter Jagdhund. Alle drei Männer wurden verhaftet; man stellte in ihnen die gesuchten Wilddiebe fest Edison gegen die Vielesser. Eine amerikanische Zeitschrift hat dem greisen Erfinder Thomas Aiwa Edison eine Reihe von Fragen vorgelegt, unter denen sich einige auf das Problem der Langlebigkeit der Menschen bezogen. Edison antwortete auf dieseFragen mit' einem Äufi'tHianJ die Biologen, Chemiker und Ingenieure def Welt. Seiner Meinung nach müsste in der rasenden Entwicklung der Menschheit, zu der er leider selbst zuviel beigetragen habe, jetzt ein Wechsel der bestimmenden Faktoren eintreten. Nicht mehr die grossen Techniker sollten schicksalsbestimmend für das kommende Geschlecht sein, sondern die Aerzte, die Biologen, kurzum die Naturwissenschaftler des menschlichen Körpers. Ganz besonders haben es Edison die Vielesser angetan. Er führt über 75 Prozent aller Todesursachen auf unmässiges Essen zurück. Auf eine Frage, die sich auf Getränke bezog, gab er zur Antwort, er rate den jungen Leuten, seiner Methode zu folgen und bei massiger Nahrungsaufnahme alle zwei Stunden ein Glas Milch zu trinken. England -— die Schnelligkeitskönigin. England ist die «Schnelligkeitskönigin» der Welt, wie eine jetzt herausgegebene amtliche Verlautbarung stolz bekannt gibt. *? «England», so heisst es in der Erklärung, «hält alle Schnelligkeitsrekorde, sowohl auf. dem Lande wie im Wasser und in der Luft. Es hat nicht nur sämtliche Weltrekorde gebrochen, sondern fast jedes bedeutende Automobilrennen gewonnen. Der wunderbare Rekord, den der tödlich verunglückte Sir Henry Segrave mit 231 Meilen auf dem Lande aufstellte, ist immer noch unerreicht. Der Rekord des Geschwaderführers Orlebar, der eine Geschwindigkeit von 357 Stundenmeilen in einem Flugboot erreichte, besteht gleichfalls noch. Ebenfalls hat noch niemand den * Rekord Segraves geschlagen, der in seinem Todesrennen im Motorboot «Miss England» 98 Stundenmeilen fuhr. Charles Harrison hat den Schnelligkeitsrekord für Motorboote mit Aussenbordmotoren gebrochen. Er erreichte eine Stundengeschwindigkeit von 52 Stundenmeilen. Viele bedeutende internationale Rekorde sind gleichfalls von England erobert worden. Dunfee hat in einm englischen Wagen 117 Meilen Stundendurchschnitt in einer Fahrt über 200 Meilen erreicht. S. C. H. Davis hat nicht weniger als 17 internationale Rekorde gebrochen mit einem englischen Kleinwagen mit 7 PS. In diesem Wagen fuhr er 89 Stundenmeilen. Eine Engländerin, Mrs. Gwenda Stewart, hat mit 183 Meilen pro Stunde einen neuen lQ-Meilen-Rekord aufgestellt. Es ist dies das erstemal, dass eine Frau offiziell eine Geschwindigkeit von mehr als 124 Stundenmeilen erreicht hat. Im Jahre 1930 hat England ferner das Rennen von zweimal 12 Stunden in Brooklands, das 24-Stundenrennen in Le Mans und den Grossen Preis von Irland gewonnen.» Sie kann nicht geschieden werden. Den Notruf einer jungen Frau veröffentlicht das Pariser « Ouvre ». Der Ehemann ist am Abend des Hochzeitstages geisteskrank geworden und wurde in eine Anstalt 'gebracht. Die Scheidung musste aber der Frau verweigert werden, weil der Fall unter Krankheit rubriziert und Krankheit in Frankreich kein Scheidungsgrund ist. Der junge Mann, der soeben erfolgreich seina Kurse in Konzentrationsfälligkeit, Willenskraft. Bebung der Umwelt und Psychologie beendet lädt ein junges Mädchen zum Balle ein... Der sparsame Schotte. « Vater, gib mir doch Geld, dass ich mir diese Riesenschlange ansehen « Sei doch nicht so extravagant! Zu Hause kannst du dir einen Regenwurm durchs Verr grösserungsglas ansehen, und du hast gerade so viel davon!» Du sollst nicht rauchen ! In Schweden ist das Autofahren kein besonderes Vergnügen mehr. Zu den bereits bestehenden Sperrvorschriften tritt jetzt der Erlass, der den Autofahrern verbietet, während des Chauffierens zu rauchen. Ausserdem ist bestimmt worden, dass in Zukimft jeder Motorrad- oder Autobeflissene vor dem Empfang eines Führerscheines Belege dafür zu erbringen hat, dass er nicht dem übermässigen Alkoholgenuss frönt. Reklame. Joachim geht in eine Papierhandlung. Auf dem Fussboden liegt ein Fünffrankenstück. Joachim setzt sofort den Fuss darauf. — «Was wünschen Sie ? » fragt der Verkäufer. — « Eine Stahlfeder.» — Joachim passt auf. Kaum hat sich der Verkäufer abgewandt, bückt er sich und greift nach dem Geldstück. — Es bleibt liegen. Joachim zieht blitzschnell das Taschenrnesser und versucht, -es zu lockern. — Das Taschenmesser zerbricht. Das Fünffrankenstück bleibt liegen. — Joachim richtet sich, rot vor Anstrengung und Aerger, wieder auf. Da sagt der Verkäufer grinsend: « Nachdem Sie nun selbst gesehen haben, wie hervorragend unser Kikilore-Leim arbeitet, darf ich Ihnen wohl eine Flasche davon einpacken... ? » Unsere humoristische Ecke Die beste Sicherung gegen Autodiebe. c Jules, beruhige dich doch, du bist im Begriffe, den Tauchersprung-Weltrekord zu schlagen! • (L'Auto.) 2OCICARE AROMATISCH, MILD iROKATIQU E, SAVOUREUX JA** IBLE EM NJCOTINE

N°5 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE I )IE Das Auto, das schienenlose, freibewegliche Fahrzeug ist Voraussetzung für unsere gesamte Schuhmode der Neuzeit, denn das Schuhwerk einer Zeit ist immer auch der Ausdruck des Standes ihrer Technik. Natürlichtet sich die Fussbekleidung auch nach dem Wohlstand der Bevölkerung, aber Modeforderungen sind ein ständiger Faktor, und nach der durch das Klima bedingten Zweckdienlichkeit, die aber schon wieder durch die Technik teilweise überwunden wird. So brauchen die Nomadenvölkre im hohen Norden für ihre primitive Vorwärtsbewegung zu Fuss durch Eis und Schnee den gleichen Schutz, den in unserer Zivilisation nur noch der Arktisforscher, der Skifahrer oder Bergsteiger mit Berechtigung zu verlangen hat. Der Landsknechtstiefel des ritter- und reiterlichen Mittelalters gehört heute dem Jockey, wenn auch in veränderer Ausführung, und der Seidenschuh der in der Sänfte getragenen Dame ins Museum (einen modernen Tanz würde er ja vermutlich nicht aushalten) oder höchstens zum Pyjama. Wir aber haben das Auto, das bis vor unsere Haustüre fährt, das wir vor dem Geschäft parken, wenn wir einkaufen, das uns zum Sportplatz bringt, das Mittel unserer Reisen ist. Gewiss, es gibt auch Strassenbahn und Eisenbahn für die Vorwärtsbewegung unserer •technischen Zeit, die «Fahren» heisst. Aber die Mode entsteht zunächst aus den Kreisen heraus, denen das Auto Selbstverständlichkeit ist — und, es ist ja nur eine Frage von Jahren, bis die Verbreitung des Autos auch in Europa so stark sein wird wie in U. S. A. Das Auto aber macht Doppelsohlen und Stiefel überflüssig, es genehmigt auch bei schlechtem Wetter den hellen Halbschuh, es empfiehlt den Pariser Absatz (5 x /2 Zentimeter), den aber nur, wenn Sie nicht selber steuern! Denn jetzt scheiden sich unsere Wege! Während für den Herrenschuh das Resultat: Verdrängung des Gehens durch Fahren einen mehr oder weniger eleganten Halbschuh (selten Stiefel) ergibt, der kleinen grossen Schutzanforderungen wegen Wärme oder Widerstandsfähigkeit gegen Witterungstinbilden mehr zu entsprechen hat, der mit . seiner breiten Sohle und seinem flachen Absatz gleicherweise am Volant wie im Fond sich als richtig erweist, hat beim Damenschuh die Mode eine strenge Scheidung gebracht Die Selbstfahrerin braucht einen festen Halbschuh mit nicht zu dünner Sohle. Der zweifarbige geschlossene Halbschuh, das elegante sportliche Modell, wird auch dieses Jahr getragen. Die Mode bevorzugt dunklere Farben gegen das Vorjahr, viel braun. Die einfarbigen braunen oder auch roten geschlossenen Halbschuhe, sehr derb im Leder und sehr haltbar in der Verarbeitung, sind für die Stadt weniger geeignet, sie passen für den Weekend-Ausflug, der ein paar Lauf- I IT HD«OB 9 BE BTTIE OP/^ÜJ Der Autoschuh der Dame Eine modische Plauderei von Elisabeth Rosenfels. stunden einschliesst. Es gibt genügend Modelle mit 3 Zentimeter-Absatz, die immer noch völlige Sicherheit der Bedienung aller Fusshebeln geben, so dass die Eleganz gewahrt bleibt trotz der abgerundeten Kappe; spitze Schuhe sind wenig empfehlenswert für die Selbstfahrerin. Der hohe Absatz des eleganten Schuhs verbleibt der Dame, die gefahren wird. Der schwarze Lackschuh mit dem Louis-Q'uatorze Absatz zum Nachmittagskleid, Seidenschuhe, Brokatschuhe für den.Abend, sie dürfen so leicht und empfindlich sein, wie sie wollen. — Wenn Regen einen kleinen See vorm Trittbrett befürchten lässt oder Schnee die Breite des Troittoirs zur Winterwanderung macht, wird man den Ueberschuh zur Hilfe holen. Ob es wieder der Russenstiefel sein wird oder eine neue Form, ist noch nicht ganz geklärt. — Zum Selbstfahren ist er übrigens ungeeignet, wenn auch die Mode wieder jede Frau (ohne jeden Anlass wie im letzten, zumeist warmen, trockenen Winter) zum gestiefelten Käterchen machen möchte. Aber das Tastgefühl ist durch das doppelte Schuhwerk doch beeinträchtigt, auch kann" eine feuchtgewordene Gummisohle abrutschen. Und wie schön ist, dass «Grosse 38» nicht mehr «shocking» ist! Es ist ein wundervoll gesunder Erfolg unseres sportlichen Zeitalters, dass keine falsche Eitelkeit mehr zur Unehrlichkeit zu kleiner Schuhe zwingt. Nur gesunde Füsse haben in gesundem Schuhwerk, das nicht einengt oder an irgendeiner Stelle drückt, die Last beim Gehen den Körper zu tragen oder bei sportlichem schnellem Lauf. Und die gleichen Füsse und das gleiche passende Schuhwerk erfordern auch die Bedienung des Motors, des Anlassers, der Fussbremsen; und wenn die entzückendste Chinesin käme, mit den kleinsten Lilienfüssen, «Ja, Gnädigste, bedaure, da gibt es keinen Führerschein.» Glocken , . . grosser Hut mit einer Rose und darunter ein frisches Jungmädchengesicht, das mit lachenden Augen in die Frühlingswelt schaut, gibt es bald unmittelbar Schöneres? Nach meiner Ansicht gehören sie zusammen, die lachenden Jungmädchengesichter, die frischen, sportgestählten Glieder, der duftige Glockenrock und der sonnige Frühlingstag! Und dann darf man noch etwas nicht vergessen ! Wie rasch sind die Falten zerdrückt. Wir wissen alle, wieviel Mühe und gewissenhafte Arbeit es braucht, sie wieder richtig in Ordnung zu bringen. Wie oft leiden die feinen Stoffe unter dem heissen Eisen, denn ohne ein heisses Eisen und ohne ein nasses Tuch bringt man auch keine zerdrückten Falten wieder zuweg! Freilich, auch die Glocken sind bald zerdrückt und dann wirken sie recht unschön. Aber man hängt die zerknitterten Kleider über einen Bügel und lässt sie über Nacht unter dem offenen Fenster. Am Morgen ist das Kleid wie frisch geplättet. Die Glocken fallen wieder in ihrer alten, graziösen Weise und erfreuen jedes schönheits- Hebende Auge. Sollte sich jedoch der zerknitterte Stoff nicht wieder ganz erholt haben, geben ihm ein paar leichte Züge mit einem massig warmen Eisen seine Frische wieder. Ich wünsche mir sehnlich den Frühling und die Rückkehr der Glocken. Möge der Winter und der Wollstoff sich der Falten erfreuen, zum Frühling gehören nicht nur Blumen, sondern auch duftige, glockige .Freiheit ausprobieren.» Die Firma Guillot, eine Biskuitfabrik in Arcueil, stellte ebenfalls einen solchen Versuch an. In den Lokal- Haben Sie nicht schon entzückt einem Jungen, frischen Mädchen nachgesehen, das in,, ablä,ttern erschien eine grosse Annonce, die unverhülltem Stolz seinen neuen Glockenrock betitelt war: «Eine Neuigkeit, welche die spazieren führte? Zwar deckt jetzt der länger werdende Mantel die Kleider wie der tagsarbeit, am Vormittag oder Nachmittag, Mütter angeht.» Es wurden Mütter für Halb- Schnee im Winter die ganze Natur, unter dem gesucht. Die Löhne sind genau dieselben Mantel sind die Glocken zum grössten Teil wie für das gewöhnliche Personal und die verschwunden. Stellungen werden für verheiratete Mütter Kommt aber der Frühling und kommen mit reserviert. Eine Schülerin der Schule für ihm die bunten, duftigen, leichten Gewebe, Gewerbeinspektorinnen, die sich über die Ergebnisse dieses Experimentes informierte, dann wünsche ich mir heiss auch die Rückkehr der Glocken. Wie flattern sie im Winde! berichtete: Auf das Inserat meldeten sich Die Frühlingslüfte spielen mit der duftigen etwa zwanzig Frauen, die alle fast ausnahmslos den Nachmittag als Arbeitszeit Stofffülle und wie Schmetterlinge sind die Kleidchen anzusehen. Leicht und weich fallen sie um den Körper. Ein enganliegendes Biskuits angestellt, eine Tätigkeit, die wählten. Sie wurden als Packerinnen für wenig Mieder mit einem süssen Spitzenkrägelchen, ein weites, leichtes Glockenröcklein, ein Kleidchen! M. Seh. Halbtagsarbeit für verheiratete Frauen. Das französische Feministenblatt «La Francaise» hat interessante Resultate eines Versuches, Frauen, die für eine Familie zu sorgen haben, halbtägig im Erwerbsleben zu beschäftigen, veröffentlicht. Ein Industrieller in Verdun schrieb unter anderem, dass er bereits viele Arbeiterinnen für halbe Tage aufgenommen habe. Sie können natürlich nicht bei den Maschinen stehen, weil diese den. ganzen Tag laufen müssen, aber beim Verpacken und ähnlichen Verrichtungen sind sie sehr gut zu verwenden. Sie arbeiten nur vier bis fünf Stunden, statt acht im Tage. «Ich bin,» lautete das Urteil des Fabrikanten, «mit diesen Versuchen sehr zufrieden, aber man darf in dieser Frage noch keine speziellen Regelungen treffen. Jede Fabrik wird es anders machen, man muss dies in voller Schulung, aber viel Sorgfalt verlangt. Die Direktion ist der Ansicht, dass sie durch Winter und Mode Ein entzückendes Skikostüm aua rotem, wasscrw dichtem Stoff, das mit Pullover. Echarpe, Mätzchen und Handschuhe aus weisser Angorawolle getragen wird. * diese Massregel Personal bekommen hat, das auf einem höheren Niveau steht als das übrige, und das ist auch das Urteil der Gewerbeinspektorin. Eine der Halbtagsarbeiterinnen erklärte, sie alle seien über die neue Regelung sehr erfreut gewesen, weil sie sonst den ganzen Tag von ihrer Familie hätten fernbleiben müssen. In Paris dagegen betrachtet man die Sache weniger wohlwollend. Die Unternehmer befürchten von einer solchen Regelung allerlei Komplika-< tionen für Handel und Industrie. Touren-Antworten T. A. 618, Bern-Döle. Den Zustand der Streck« Bern-Kerzers-Neuenburg — teils, teils — werden Sie wohl kennen. Von Neuenburg ist die Strecke gut bis Les Verrieres, dann « gemischt » bis Pontariier. Nachher auf längere Distanz gute Strasse, bis kurz vor der Ortschaft Salins und nachher einige ganz schlechte Stellen kommen. Von Mouchard bis Mont s/S. gute Strasse mit einigen schlechten Stellen und dann durchwegs gute Strecke bis D61e. H. B. in Z. Touren -Fragen T. F. 619, Bruntal. Wir möchten ein ehemaliges Kriegs-Ferienkind von uns im Knabenseminar Bruntal (früher Freudenthal in. Mähren, in der jetzigen Tschechoslowakei) besuchen. Welches ist die beste Route von Ölten dorthin und wie viele km sind es ungefähr? H. G. in 0. Billige Lektüre ["Ner verein für Verbreitung '-' guter Schriften in Bern, Distelweg 15, hat seine vor 1930 erschienene Literatur im Preise so angesetzt, dass fast jedes Bändchen nur noch 20 Rp. kostet, einige ganz grosse 50 Rp. Wer für wenig Geld ein gutes Buch erwerben will, wende sich an obige Adresse um Gratiszustellung des Verzeichnisses. Ihre Wagenschlösser und •Schlüssel werden repariert und geliefert durch F. KERN, GENEVE gegen Sonnen brand im Strand bad ; bef Winter-und Sommersport-gegen spröde Hautunreinen Teint. Feinstes Massage -Öl,das beleb^uncl-nichrfettet. Grarismuster durch die Fbrfa A.G. Zürich. Fbstfach | für den Magen, alkoholarm, ärztlich empfohlen Murgenthal, Gasthof Sternen vis-a-vis Bahnhol, empfiehlt sich den Herren flutomobilisten bestens. - Ia. Butterküchc - Bachforellen * Burespeck, üaratre. TeL 6. Düstcr-Meicr. u. 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