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E_1931_Zeitung_Nr.005

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12 AUTÖMOBIL-REVUE

12 AUTÖMOBIL-REVUE 1931 -N" 8 Autosektion Aargau Motorenkurs. Wie bereits in Nr. 2 der c Automobil-Revue > 1931 gemeldet wurde, beginnt am 24. Januar in der Garage von P Kaufmann in Schönenwerd von 2—5 Uhr nachmittags der autotechnische Instruktionskurs. Die Kursteilnehmer werden an diesem Kurse hauptsächlich darüber orientiert werden, wie kleine Mängel am Fahrzeug am raschesten zu beheben sind. Zweifellos wird dieser Kurs unter der fachmännischen Leitung von P. Kaufmann für jeden viel Interessantes bringen. Der Anmeldetermin wird bis zum 23., abends, verlängert. P. Kaufmann, Garage, Schönenwerd. Telephon Nr. 170. Sektion Graubanden Motorenkurs. Die Kommission für den ßVfotorenkurs musste den Kursbeginn wegen Krankheit mehrerer Mitglieder vorläufig auf 10 bis 14 Tage verschieben. Wir verweisen nochmals auf die Details dieser Kurse in Nr. 4 der A.-R. Nähere Mitteilungen über die definitive Festsetzung des Kursbeginnes erfolgen epätox. lt. Autosektion Seeland Jahresfest 1931. Samstag den 24. Januar 1931, 20 Uhr 30, veranstaltet die Sektion Seeland des T. C. S. in den Räumen des Hotels zum weissen Kreuz, in Lysa ihr traditionelles Jahresfest. Die Vorarbeiten biezu verraten etwaa atasserordentlich Gediegenes. Mitglieder, reserviert diesen Abend schon heute, Wahl der Berner fiel auf den dritten Samstag im Januar — stellt sich der Club ganz auf Repräsentation um, um seine in steter Arboit gewonnene Bedeutung im Laufe des Jahres augenscheinlich zu demonstrieren. In den «Webern » begann es, im « Kasino > ist man nun angelangt. Wer Freude an kühnen Vergleichen hat und die wachsende Grosse eines Tanzsaales für die ansteigende Stärke des Clubs setzen möchte, mag daraus auf die Wichtigkeit der Sektion Bern des T. G. S. schliessen... Farbiges frohes Gewimmel, blendendes Licht, weisse Fluchten von in ersterbend elegantem Weiss gedeckten Tischen, lange, fallende Toiletten und Smokings von jener wunderbaren Verhaltenheit, die einem Balle erst die gehobene Feststimmung gibt, erstes schüchternes Perlen von dunkelrotem Wein, das GJas in Augenhöhe gehoben zum freundlich-verbindlichen Clubgruss — diese Atmosphäre empfing alle jenen, die aus dem kalten, von dünnem Schneien erfüllten Samstagabend sich in die liebenswüTdige Wärme und Helligkeit des Kasinos geflüchtet hatten. Und es waren nicht wenige der Völker, die das Kasino mit schwirrendem Lachen und Plaudern erfüllten. In die ersten Tänze hinein, die die letzte kühle Erinnerung an die kalte Winterluft verjagt hatten, flocht Herr Präsident Baumgartner sein Begrüssungswort. Seine freundlichen Grüsse -galten vor allem den anwesenden Delegierten der Sektionen Waldstätte, Zürich, Salothurn, Seeland, Fribourg, der A. C. S.-Sektion Bern, dem Damen-Automobil- Club, Sektion Bern und den Vertretern der Presse. gleitendem Drehen und Wenden, gleich darnach stolperte Eva Beigard in einem Grotesktanz wild und verzerrt auf die Bühne, liess alle Gelenke in kühnen Verdrehungen spielen und fauchte wie ein Faun wmher. Andere Töne schlug darauf Herr Altenberger an, der, die Herkunft scheint uns der Erwähnung wichtig, aus Zürich die Berner als Komiker heimsuchte. Was hatte er besseres zu tun, als in der Bundesstadt mit vergnüglichem Schmatzen die neuesten Witze über die Temperamento der Berner zu erzählen, die man sich ausserhalb der Mutzenstadt zuflüstert? Palastrevolution? Bewahre, der Berner stand vor dem Bösewicht, lachte «ich fcrumm und schief über die knalligen Pointen des Humoristen, und rächte sich nachher dadurch, dass ex mit noch viel grösserer Liebe jener berühmten Zürcher Witze belachte, die wie eine Epidemie die Stammtischrunden machen... Und damit war gleich jede Revanche unnötig geworden! Die Originalität des Komikers und sein Humor, der aus nie versiegendem Gedächtnis wahllos Erinnerungen an dio Militärzeit, an den Stammtisch, an seine Gemahlin heraufbeschwor, entzündete im Publikum jene berühmte « Stimmung >, ohne die ein Ball eine hoffnungslose Angelegenheit wird. Noch folgte ein Akrobatenkunststück von Nock. der ein junges Töchterlein vorstellte, dessen Loib sich in den gefährlichsten Drehungen gefiel und den Ansehein erweckte, als wären alle Knochen weich wie Pappe. Im grossen Kasinosaal und im Burgerratssaal schwirrten unterdessen Fox, Boston, Walzer. Tango durcheinander, auf den Gesichtern glänzte es mit dem unerbittlichen Schritt des Uhrenzeigers heller und heller, lange Toiletten und Smokings wirbelten zum neuesten Schlager durcheinander, und währeud sich über die Tische erste leise Müdigkeit legte, der Schall der Musik an ältere Ohren nur noch entfernt und wie durch unsichtbare Wände drang, wuchs Festesfreude und Tanzbegeisterung immer mehr Die berühmte Mehlsuppenzoit war schon in das Bereich des Uhrenzeigers gerückt, als das grosse, Mit launigen Worten stellte sich sodann der neue Vergnügungsmagister, Herr Wäckerlin, auf die Bretter, die die Welt bedeuten, und wenn er iäenn wir erwarten Sie bestimmt Samstag den 24. gleich zu Eingang seiner Jungfernrede von der Januar 1931 im Hotel zum weissen Kreuz in Lyss. Deplaziortheit sprach, die er hier oben fühle, so straften seine humorvollen Ausführungen ihn sel-schöneber Lügen. Mit der Unterstützung der Herren letzten, hinreissend geschluchzten Tangos und Wal- unterhaltende T. C. S.-Bernf est in ein paar AUTOSEKTION BASEL DES T.C.S. Generalversammlung. Wir beehren uns. Sie zu der amRieser und Spengler arbeitete er ein Unterhaltungsprogramm aus, das sich in vorzüglicher Weise ten Fenstern und bereits gelöschten Lichtern mitzern ausklang, die der letzte Primgeiger bei verhäng- in den Rahmen des Balles einpasste. ten im Saata für die letzten Paare aufspielte. Wcisser, kalter Schnee war draussen gefallen, ein kalter Wind wehte einem ins Gesicht, als man voll angenehmer Erinnerung das Fest verliess. Durch das verschneite, schlafende Bern trug der Wagen einen rasch dein Vergessen des warmen Betts zu. Im Hotel Sädl in Thun wachte am Sonntag die Donnerstag, den 22. Januar 1031, abends 8Yi Uhr, im Restaurant «Solitude» stattfindenden ordentlichen Generalversammlung höflichst •inzuladen. Traktanden: 1. Protokoll der letzten Generalversammlung. 2. Jahresbericht des Präsidenten. 3. Bericht des Kassiers und der Rechnungsrevisoren. 4. Neuwahl des Vorstandes und der Rechnungsrevisoren. 6. Diverses. Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. ¥. C. S. AUTOSEKTION BERN DES T.C.S. Jahresleier. Jahresfeiern sind gewissermassen — um im Jargon des Automobilisten zu reden — Kilometersteine auf dem Wege der Entwicklung eines Clubs. Das Ereignis des Balles wird bis hinab zur jüngsten Anwärterin auf den ersten Tanzabend von allen Mitgliedern samt zugewandten Orten, Freunden, Gönnern und Bekannten lange vorher schon mit liebevoller Ausführlichkeit diskutiert; vom « Ball» und seinen kleinen und grossen Sensationen spricht man noch lange nachher. Einmal im Jahre — die Zwanglos reihte sich nun Darbietung an Tanz, eines griff spielend in das andere über: während man sich noch im letzten Walzertakt wiegend bog, tauchte oben auf der Bühne vor dem Publikum, ewig bereit und witzig, Ruedi Ott. vom Stadttheater als Conferencier auf, und Pointen entsprudelten Schlag auf Schlag seinem flinken Mund, vom letzten Witz glitt er rasch wieder zu einem kessfrechen Chansons über, von Josef und von Potiphar zur Marie im Lenzestraum, dazwischen hinein spielte er den verbindlichen Vermittler zwischen Vortragenden und Publikum. Fräulein Cortes vom Stadttheater schwebte hold wie ein Blütentraum im kalten Januar daher und sang mit lächelndem Munde und verzehrend innigen Blicken zwei süsse, zarte Liedchen voll melodischem Klang. Später — man hatte unterdessen einmal sämtliche Räume unverbindlich durchbummelt und auf der ersten Rekognoszierungsfahrt manch Köstliches entdeckt! — tanzten Frl. Eva Beigard, Ballethneisterin am Stadttheater und Ilse Kern vom gleichen Musentempel einen Wienerwalzer mit köstlich verspielter Innigkeit, zarter Harmonie- arid Festfreude beim Katerbummel noch einmal auf, wieder schwang man sich im Tanz, und fröhlich glitten die Stunden bis zum Aufbruch dahin, der zeitlich schon wieder an die vergangene Nacht anschloss- und somit waren die 24 Stunden T. C. S. Bern unwiederbringlich dahin, die von Glanz und Licht erfüllt waren und einen vollen Erfolg für die Organisatoren bedeuteten. bo. Ueber den Bestand an Motorfahrzeugen in den letzten 10 Jahren, die Herkunft der Wagen und die vom Fiskus vereinnahmten lollsummen orientiert der Abschnitt «Verkehrswirtschaft im Jahre 1930» des Automobilkalenders 1931. tus d. Von ferne sei herzlich gegrüsseü! In humoristischer Art und Weise lüftet ein Zürcher^Leser seinen Unmut über eine Busse in Emmetten: Jeder gute Schweizer (und Schweizerin) hat sicher einmal den Wunsch gehabt, die violbesungena Wiege unseres schönen Vaterlandes, das Rütli, einmal in Natura (nicht nur auf Postkarten) kennen zu lernen. So ging es auch mir, denn so stark auch zeitwe ; se der Wunsch war, dieser historischen Stätto einmal einen Besuch abzustatten, so oft fiel derselbe aus unbekannten Gründen immer wieder ins Wasser. Aber an einem schönen Sommertag war ich mit besetztem Wagen auf dem Wege nach dem Ziel meines lange gehegton Wunsches. Zusammenfassend möchte ich nur sagen, dass alle Teilnehmer von den schönen landschaftlichen Eindrücken auf« höchste befriedigt waren. Nun kommt die Kehrseite der Medaille. Zirka 3 Wochen später meldet sich über die Mittagszeit ein Detektiv der Stadipolizei. In einer Sekunde hatte ich mein Gewissen nach etwaigen automobilistischen Sünden befragt, erhielt aber eine vollständig negative Antwort. Positivere Antwort bekam ich dafür vom Vertreter der Hermandad, denn or überreichte mir sehr liebenswürdig einen Bussenzettel von 15 Franken. Grund; Sie sind am soundsovielten, nachmittags 4 Uhr, am Ausgange des Dorfes Emmetten mit 40 km Geschwindigkeit gefahren etc. Daa Schriftstück war unterzeichnet von den beiden Polizisten, welche die Kontrolle vorgenommen haben. Ja, dachte ich, gerade schön ist das nicht von einem Wüost (so hiess der eine Polizist). Emmetten! Nun erinnerte ich mich an einen kleinen Ort, wo dieser Name irgendwo geschrieben stand. Emmetten, ja, joner Ort, wo nur auf einer Soito der Strasse Häuser stehen. Ich erinnerte mich nun auch der schadenfrohen Gesichtor vor dem dortigon Gasthaus, konnte mir aber dieselben damals nicht erklären. Nun war mir alles klar. Aber noch über etwas anderes hatte ich Gewissheit. Ich hatte schon sagen gehört, die Nidwaldner seien noch langsamer als die sprichwörtlich langsamen Berner (Schreiber dieser Zeilen ist auch Bcrnor), alior so viel ist sicher, dass ich vor dem Bupsenzottel zu Hause war. Hätten wir übrigens die Klugheit besessen und in besagtem Gasthause eins hinter die Krawatte gegossen, so wäre vielleicht auch die Busse ausgeblieben. Möglich war, dass es 40 km gewesen sind, denn ich liess den Wagen ohne Gas den sanften Abhang hinunterrollen, aber das war ja den guten Hirten nicht ausschlaggebend, ob etwas zu gefährden sei oder nicht, sondern die Hauptsache waren die 15 Franken, die so mühelos erhoben werden konnten. Nun also, 15 Fr. wollten sie. Was machen? Zahlen, Schluss! und jene Gegend womöglich meiden und dafür gastlichere Stätten aufsuchen. Nebenbei bemerkt, ist das die erste und einzige Busse bei einor Kilometerzahl von 40 000. Meine Sehnsucht, das Rütli in der Nähe zu betrachten, war nun gestillt, and falls ich wieder einmal patriotisch-sentimentale Gefühle • nach dem Rütli verspüren sollte (woran ich zwar nicht glaubo), so betrachte ich dasselbe in Zukunft lieber mit dorn Fernglas von der Axenstrassc aus und singe: Von ferne soi herzlich gegriisseH FOIRE INTERNATIONALE DE LYON du 2 an 16 mars 1931 Equipement indnstriel: machines, chauffage electricitä 1200 exposants. Industries de la inode et du vetement: Tissua, conieotion, bonneterie, fourrure 800 exposants. Amenblement et Industries d'art: ceranuque, porcelaine, verrerie, bijouterie 1500 exposants. Articlcs de basars et de fantaisie: articles de bureau, parfumerie, maroquinerie 700 exposants. Alimcntation, vins et Iiqnenrs: 500 exposants. Automobiles et eycles; 300 exposants. Semaine de Ja roachine agricole (du 10 au 15 mars 1931): 400 exposants. Faeflitös de voyage et de sejour. Catalogue des exposants: 12 f rancs f rancais (parait au d6but de f 6 vrier). Renseignez-vcras: Service H. 51., Foire de Lyon, nie Menestrier, Lyon, on i la Chambre de Commerco Franchise, 6, rue du Rhone, • Geneve. Ausschleifen und Auspolieren von Motorenzylindern fallt Lieferung und Einpassen von neuen Kolben NEL50N-B0HNALITE-K0LBEN. Rundschleifen von Kurbelwellen auf Spezlal- Präzisionsmaschine D*- Grosses Lager in Kolbenringen, 'PC Neulagerting von Motoren, Ventile und sämtliche Dreh-, Fräs- und Schleifarbeiten. ERNST LÜTHI, BERN Präzisionswerkstätte für die Automobilindustrie, Holligenstrasse 94. — Telephon Christoph 42.97 Vertreter der Nova-Werke, Zürich. reparieren prompt Alf r. Giesbrecht & Co., Bern Kirchenfeld Helvetlastrasso 17 Telephon Bollwerk 18,97 ANHÄNGEWAGEN neuester Konstruktion, mit automatischer Vierradbremse liefert E. Moser, Anhängewagenfabrik, Bern Stbwarztorstrasse 93 Telephon Bollw. 2S.81 das sind die Resultate der Chiffre-Anzeigen in den letztem fünf Nummern des Jahres 1930 der „Automobil-Revue", wohl der beste Beweis für den Wert der „Kleinen Anzeige" in unserm Blatte. An die Administration der Automobil-Revue", Bern. Nehmen Sie nachstehenden Text ein-, zwei-, dreimal in Ihrem Blatte auf. Betrag folgt anbei - per Posteheck . ist per Nachnahme zu erheben. (Nichtzutreffendes bitte streiohen) Ort und Datum: Adresse: durcö. 33 Xxx Hier abtrennen te 21 Inserate BUICK Limousine, 6 Zyl., 2türig, in sehr gutem Zustande, für Fr. 3000.— zu verkaufen Offerten unter Chiffre 48085 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen inf. Nichftrebr. ein 2-2'A-i- Haben Sie einen Occasionswagen zn verkaufen, oder wünschen Sie einen solchen anzuschaffen, dann geben Sie Thn auf untenstehendem Coupon zur Aufnahme in der „Automobil-Revue" auf. 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IBBBflfl BB Cord-Vorderradantrieb o c c A s i o N i Infolge sofortiger Abreise verkaufe ich meinen fabrlkn. Cord-Vorderradantrieb 4/ö-Plitzer, S«dan, weit unter Einstandspreis. Interessenten belieben sich zu melden: Postfach 10517, Fraumünster. 48224 BBBBBBB Cliches Hallwag sind erstklassig HHBUHHtIBflBBBBBflflflflflflflfll

N» 5 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE an sein Versprechen zu erinnern und an-Automobilsteuezufragen, wann die in Aussicht gestellte Besten grossen Beträge sind mit je ca. 350 000 entfallen. Die drei näch- Angriff auf den Autobusverkehr im Wallis ratung stattfinden würde, wurde durch die Franken: Motorradsteuern, Verkehrsbewilligungen für Automobile und Velogebühren. diese Vorschläge eingehen wird. Einmal hat Presse bekanntgegeben, dass die Sitzung sie in dieser Angelegenheit gar keine freie schon — natürlich ohne Beteiligung der Aspa lt. Hand. Die Ergänzung vom 29. Dezember — stattgefunden habe. Es war lediglich eine 1921 zum Konkordate, dem auch der Kanton Lokalgruppe von Autobusbesitzern, die ASSA, Motorfahrzeug-Aussenhandel Wallis zugehört, setzt die Grenze auf 30 Personen fest. Die waadtländische Regierung schweizerischer Motorlastwagenbesitzer an- einberufen worden, die nicht dem Verband 1930. könnte also, ohne aus dem Konkordate zugehört. Dass diese nicht berufen war, die Gesamte Jahreseinfuhr 71,2 Millionen Franken; gesamte Jahresausfuhr 21,3 Mil^ Es wird immer wieder bestritten» dass in die Diskussion über Strassen- und Autoverkehrsfragen fernliegende, andern Zwecken dienende Argumente, die mit Verkehrssicherheit und den Strassenverhältnissen nichts zu tun haben, eingeschmuggelt werden. Mit gleicher Regelmässigkeit und Zähigkeit komineu aber Fälle vor, in denen deutlich das Gegenteil an den Tag tritt. Man muss es immer wieder erleben, dass in der Beratung von Verkehrs- und Strassengesetzen verschiedene Interessengruppen in diesen Erlassen ein Mittel erblicken, eine Besserung ihrer wirtschaftlichen Lage zu erzielen. Vor allem sind es die Bahnen, die jeweils versuchen,, sich durch allerlei gesetzliche Bestimmungen im Konkurrenzkampf mit dem Auto etwas aufhelfen zu lassen. Letzhin fand, wie wir in Nr. 4 kurz meldeten, in Sitten unter dem Vorsitz von Regierungsrat Pitteloud, Chef des kantonalen Justiz- und Polizeidepartements, eine Konferenz der Vertreter der hauptsächlich am Strassenverkehr interessierten Organisationen und der Nebenbahnen statt, um die verschiedenen Probleme der Verkehrsregelung und namentlich die neuen vom Regierungsrat vorgeschlagenen Abänderungen zur Vollziehungsverordnung zum Konkordate zu beraten. Im Brennpunkt der Diskussion stand der Verkehr mit grossen Autobussen. Es wurde die Feststellung gemacht, dass diese grossen Autocars, die hauptsächlich aus den Städten der benachbarten Kantone, aus Lausanne, Montreux, Freiburg, Vevey, zum Teil auch aus dem Berner Oberlande kommen, vielfach den Kanton auf den grossen Strassen durchfahren, die Strassen abnützen, Lärm entwickeln, ohne sich irgendwo länger aufzuhalten. Die Konferenz kam deshalb zu dem Schlüsse, dass die kantonale Verordnung über den Verkehr mit Motorfahrzeugen in dem Sinne abgeändert werden müsse, dass in Zukunft im Kanton Wallis nur noch Personentransportautos mit maximal 22 Sitzplätzen zugelassen werden sollen. Es ist nur zu durchsichtig, dass der ganze Feldzug, der vom Kanton Wallis gegen den. grossen Autobus losgelassen wurde, die Sache der Bahnen ist, die es verstanden haben, eine Gruppe von Hoteliers, die an dieser Art Fremdenverkehr kein Interesse haben, für ihre Sache zu gewinnen. Es ist allerdings kaum zu erwarten, dass die Walliser Regierung auf rückzutreten, eine Einschränkung nur für gewisse Strasseu, auf denen die Verhältnisse eine strengere Vorschrift rechtfertigen würden, vornehmen. Man erinnert sich vielleicht, dass ein anderer Kanton, Uri, auch den Versuch gemacht hatte, nur noch Autobusse mit 23 Plätzen auf seinem Gebiet zuzulassen, dass aber das Bundesgericht diesen Erlass als konkordatswidrig erklärt hat. Die vorgesehene Sperre für Autobusse mit mehr als 22 Plätzen könnte übrigens nicht anders als Schikane aufgefasst werden können. Es ist nicht ganz einzusehen, warum Autobusse von geringerem Ausmass sich eher veranlasst fühlen sollten, auf Wallisergebiet grössere Halte einzuschalten. ; Auch dürfte es eine recht grosse Illusion sein, anzunehmen, dass wegen der Schwierigkeiten, die man dem Autobusverkehr in den Weg legt, eine grössere Anzahl von Touristen die Bahn benützen und sich in irgend einem Kurorte Interessen der Besitzer grosser Autobusse zu vertreten geht schon daraus hervor, dass im Wallis selbst nur ganz wenige Verkehrsunternehmungen dieser Art bestehen. Auf die Proteste der Aspa hin erklärten die Organisatoren der Versammlung, dass sie irrtümlich angenommen haben, dass die \ssa die Walliser Gruppe der Aspa darstelle. Jedenfalls würde man gut daran tun, in Zukunft zu Konferenzen, die Strassenverkehrsfragen zu behandeln haben, nicht mehr Vertreter der Eisenbahnen zuzuziehen, die sich stets wieder dazu verleiten lassen werden, die Diskussion zu verfälschen und Vorschläge zu machen, die einzig ihren ganz speziellen Zwecken dienen sollen. W. W£»t*d*«>f£l sSves Motorfahrzeugverkehr und Fiskus im Kanton Bern. Gestern Nachmittag orientierte der Chef des bernischen Strassenverkehrsamtes, Herr Fürsprecher Mühlemann, die Presse über den Motorfahrzeugverkehr des Kantons Bern. Seinen Ausführungen entnehmen wir die nachstehende Zusammenstellung über die längere Zeit aufhalten würde. Viel .eher wahrscheinlich ist, dass an die Stelle des einen Autobus mit 35 Reisenden ihrer zwei mit zusammen 44 Passagieren treten würden, was für niemanden einen Gewinn bedeuten würde. Es ist dies übrigens nicht der Einnahmen (in Franken), welche der Kanton erste Angriff, der im Kanton Wallis auf dieBern aus dem Motorfahrzeugverkehr für den schweren Autobusse unternommen wird. Erst Staatsfiskus einzieht. letztes Jahr trat die Walliser Regierung — Autornobilsteuern 2 985 400 (Vorjahr 2 691 753) es ist leicht zu erraten, were ihr diese Idee Motorradsteuern 354 856 (322 245) in den Kopf gesetzt hatte — mit einer Verordnung an den Tag, deren einengende Be- Motorradverkehrsbewilligungen 88 190 (80 375) Autoverkehrsbewilligungen 350 390 (320 290) stimmungen die lebhaftesten Proteste der Autofahrbewilligungen 178 480 (158 350) Aspa und der Generaldirektion der eidgenössischen Post hervorriefen. Auf Grund dieser Internationale Ausweise 7855 (7100) MotörradfahrbewilÜgungen 51 780 (46 777) berechtigten Einwendungen erklärte sich die Velogebühren 355 206 (344 220). Regierung bereit, ihren Erlass zurückzunehmen. Sie ging sogar so weit, in einem fahrzeugverkehr beträgt für das Jahr 1930 Das Total der Einnahmen für den Motor- Schreiben an die Aspa und an die Postdirektion die Proteste für begründet zu erklären. 1929. Im Jahre 1920 erreichte das Total nur Fr. 4 372 187 gegenüber Fr. 3 971 110 im Jahre Sie sicherte ferner dem Verbände schweizerischer Motor-Lastwagenbesitzer zu, dass sie und durch ein starkes Anschwellen die Ein- Fr. 365 779 und überschritt 1921 erstmalig ihn zu den Beratungen für die neue Verordnung zuziehen würde. Interessant ist die Zusammensetzung der millionengrenze. Am Tage aber, wo das Generalsekretariat Gesamteinnahmen pro 1930, indem nicht der Aspa dem Regierungsrat schrieb, um ihn weniger als rund 60 Prozent allein auf die honen Franken. Wir veröffentlichen nachstehend, vor-* gängig einer detaillierten Besprechung der Dezember-Ergebnisse und des Jahresergebnisses 1930 des Motorfahrzeug-Aussenhandels, eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse. Dezember 1930. Die Einfuhr im Monat Dezember betrug 944 Stück (Einheiten) mit einem Gewicht (Ersatzteile einberechnet) von 1,036,549 kg, Wert 4,857,780 Fr., gegenüber 806 Stück zu einem Gewicht von 890,006 kg, Wert 4,415,282 Fr., im Jahre 1929. Mehremfuhr: 138 Stück, 146,543 kg, 442,498 Fr. (Wert). Die Ausfuhr im Monat Dezember betrug 19 Stück, 169,076 kg, 1,577,452 Fr., gegenüber 38 Stück, 185,284 kg, 1,556,213 Fr. Mehrausfuhr: 21,239 Fr. trotz eines Minderergebnisses von 19 Einheiten und 16,208 Kilogramm. Das IV. Quartal 1930. Die Einfuhr beträgt: 2206 Stück, 2,581,817 Kilogramm, bzw 12,633,397 Fr., gegenüber 2323 Stück, 2,662,578 kg, 13,392,475 Fr. im Jahre 1929 Mindervert der Einfuhr: 117 Stück, 80,761 kg, 759,078 Fr. Die Ausfuhr beläuft sich auf: 54 Stück, 469,518 kg, 4,241,548 Fr., gegenüber 126 Stück, 610,014 kg, 4.696,209 Fr. im Jahre 1929. Minderwert der Ausfuhr: 72 Stück* 140,496 kg, 454,661 Fr. Die Jahresbilanz 1930. • Einfuhr: 13,692 Stück, 14,074,879 lg, 71.277,729 Fr., gegenüber 15,373 Stück, 15,116,451 kg, 77,324,479 Fr. im Jahre 1929. Minderwert der Einfuhr: 1681 Stück, 1,041,572 kg, 6,046,750 Fr. Ausfuhr: 850 Stück, 2,448,428 Kilogr., 21,368,694 Fr., gegen 743 Stück, 2,380,472 kg, 18,017,583 Fr. im Jahre 1929. Mehrwert der Ausfuhr: 107 Stück, 57,956 kg, 3,351,111 Fr Wir verweisen auf unsere Ausführungen in der nächsten Nummer unseres Blattes, lt. Gesucht Uebernahme einer Aulo- Reparatur- Werkstätte Nähere Angaben sind zu richten unter Chiffre E 20078 On an Publicitas, Olfen. 48101 Zu vermieten eine Auto-Reparaturwerkstatt in Bezirkshauptort, an Hauptstrasse, einzig am Platze. Mit Maschinen und Wertzeug, komplett eingerichtet. Jährlicher Zins 800 Fr. — Offerten unter Chiffre 48071 an die Automobit-Revue. Bern. Weg. Krankheit zu verkaufen an verkehrsreicher Kreuzstrasse (Solothurn- Bern) mechanische Aufo-Rsparaturwerkstätle mit GARAGE, Motorradu. 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