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E_1931_Zeitung_Nr.011

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u AUTOMOBIL-REVUE

u AUTOMOBIL-REVUE 1931 Ich versuche ein Gespräch anzuknüpfen mit der sprechenden Aussenwelt; frage etwas. Da höre ich sie tuscheln, nur noch leise reden. 1 Aergerlich: «Nicht tuscheln! Laut reden!» Eine Stimme: «Der ist mehr beim Verstand als ihr glaubt!» Ich: «Jawohl, ich versteh' jedes Wort, aber ich sehe nichts!» Eine Stimme: «Keine Angst, das kommt schon.» Ich probiere unaufhörlich die elastische Schale zu durchstossen. Ein Lichtblick — Wiedergeburt! — «Augen macht er wie Pflugräder!» sagt jemand. Qlaub's wohl. Meiner Lebtag hab' ich kein merkwürdigeres Bild gesehen — ein Zimmer auf dem Kopf stehend, irgendwelche helle Flächen unter und über mir — dann einen Moment alles kristallhell und in normalem Zustand — dann wieder stockdunkel. Eine freundliche Stimme in nächster Nähe: €So, wie geht's jetzt — wollen wir erwachen?» «Wer redet da?» frag' ich. «Die Schwester,» sagt die Stimme. Jetzt weiss ich plötzlich, wo ich bin: im Spital. «So — wie sieht sie aus?» frage ich sachlich. Bunte Chronik Lache, Bajazzo! Die alte Geschichte von dem Clown, der mit blutendem Herzen seine Spässe vorführen muss, hat sich wieder einmal zugetragen, und zwar war der tragische Bajazzo einer von den 3 Brüdern Fratellini, die heute wohl mit zu den berühmtesten C'own Europas gehören. Während des letzten Gastspiels in Deutschland erhielt einer der Brüder die Trauerkunde, dass seine Tochter Luisa AIberta schwer erkrankt sei. Sie starb dann, und ihre Leiche wurde nach Paris gebracht. Der Vater aber konnte das Begräbnis nicht abwarten, da ihn sein Kontrakt zwang, mit den Brüdern in Lyon aufzutreten. Jeder Vertrag ist dem Artisten, der etwas auf fich hält, ein Hei'igtum, das er nicht verletzt. So folgte Frattelini dem Gebot der Pflicht und belustigte ein jubelndes Publikum mit seinen Spässen, während die Leiche seiner geliebten Tochter zur letzten Ruhe bestattet wurde. Luisa Alberta hatte erst vor kurzer Zeit geheiratet, als sie der Tod grausam aus ihrem Glück wegholte. — Bajazzo-Tragödien sind doppelte Tragödien! Sie konnten zusammen nicht kommen — die Post bat's nicht gewollt! Ein gewisser Winshule aus Birmingham erhielt kürzlich einen Brief, dem er völlig verständnislos gegenüberstand. Das Schreiben trug die Unterschrift « Lily » und machte dem Empfänger die erfreuliche Mitteilung, dass besagte Lily, nachdem sie seinen Heiratsantrac: zunächst abgelehnt hatte, sich in- Hausen a.A. GASTHOF ZUM LÖWEN Schönster Ausflugsort, heimelige Stle für Vereine und Hochzelten. — Prima Köche u. Keller. Selbstgeräuchertes,.Schwinigs". Telephon 6. Höfl. empfiehlt sich Fam. R. 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Der Bann der Narkose ist gebrochen. «Haben Sie gut geschlafen?» — Eben will ich Ja sagen — da beginnt in meiner rechten Leibesseite eine feurige Kugel zu rotieren, Funken zucken nach allen Seiten wie von einem Schmirgelrad, ein Dolch jagt flammende Spitzen durch die Därme, der Magen probiert nach oben zu fliehen samt allem, was drin ist — der Bauch brüllt — über den heimlichen Raub, den man im Dunkel der Betäubung an ihm verübte. Man hat ihm doch etwas gestohlen, sein enfant terrible, das kleine Scheusälchen, den Blinddarm, eben den Appendix! zwischen eines Bessern besonnen habe, ihre Ablehnung bedaure und sich freudig bereit erkläre, jetzt Frau Winshule zu werden. Der Empfänger, der nichts von einer Lily wusste, glaubte zunächst, dass sich irgendein Witzbold mit ihm einen schlechten Scherz gemacht habe. Als er dann aber den Briefumschlag einer nähern Untersuchung unterzog, stellte er fest, dass der Brief im März des Jahres 1909 aufgegeben worden war. Er war an seinen Vater gerichtet, der im Jahre 1925 das Zeitliche gesegnet hat. Aber auch die Briefschreiberin hatte die schmerzliche Enttäuschung, von ihrem Verehrer vergessen zu sein, nicht lange überlebt. Das junge Mädchen, das den zärtlichen Brief geschrieben hatte, der erst nach 22 Jahren sein Ziel erreicht hat, war zwei Jahre nach der Absendung des Briefes gestorben. Das Honorar der Anna Pawlowa. Diese eben verstorbene russische Tänzerin wurde einmal in Amerika gebeten, in einer Privat-Gesellschaft zu tanzen. Sie forderte 1000 Dollar Honorar. Die Dame des Hauses fand das übertrieben und versuchte zu handeln : < Sie werden es wohl auch für 800^ machen ?'» — « Nein », antwortete die Paw-" Iowa entschieden. — « Also schön», sagte die Dame, « Sie sollen 1000 haben, aber ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie nur zum Tanz erscheinen und nicht an der Gesellschaft teilnehmen dürfen. » — « Ja, wenn es so ist», antwortete die Tänzerin, « warum haben Sie mir das nicht gleich gesagt ? » Dann begnüge ich mich selbstverständlich mit 800 Dollar. » Heirat Damen, welche glück! Heirat wünschen, sofort kostenlose Auskunft. Stabrey, Berlin, Stolpischestrasse 48. Joväsan •» Kopfwehpulver Dr. Bruckner, Apoth Spiez, hilft sicher geg Kopfweh, Fieber, Neuralgien, Migräne. Sehachtel Fr. 2.—. — Erhältlich in allen Apotheken. Wenn jedermann einige LO ä Fr. i.— des Bezirksspitals Nieder-Bipp kauft, so \T 2. Ziehung nächstens s'attlinden. 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Ich empfinde ihn nicht im Beifall des Theaters, sondern eher in der Befriedigung, die die Verwirklichung eines Ideals schenkt. Als ich in meiner Jugend dort unter den Bäumen auf und ab ging, dachte ich, der Erfolg sei das Glück. Ich habe mich geirrt. Das Glück ist wie ein Schmetterling, dessen Erscheinen uns nur eine kurze Weile bezaubert, um wieder zu verschwinden. Anna Pawlowa tanzt ihren Totentanz,.. Ueber den Tod der Pawlowa waren zunächst in Holland und in Belgien die phantastischsten Gerüchte verbreitet Jetzt steht einwandfrei fest, dass die berühmte Tänzerin bei dem Eisenbahnunglück von Dijon in Frankreich durch einen Glassplitter leicht verletzt wurde und sich durch den langen Aufenthalt im Freien erkältete. Die erste Nacht nach dem Unglück verbrachte sie in Paris. Nach ihrer Abreise nach Holland artete die Erkältung zu einer Brustfellentzündung aus. Es kam noch Lungenentzündung hinzu, deren bösartiger Verlauf den Tod herbeiführte. Am Donnerstagabend erkannte Anna Pawlowa, dass sie sterben musste. Am Samstagabend und am Sonntag sollte sie mit ihrer Truppe in Brüssel auftreten. Die Erträgnisse der beiden Tanzabende sollten zur Unterstützung armer russischer Studenten verwendet werden. Sämtliche Karten zu beiden Vorstellungen waren bereits ausverkauft Gegen elf Uhr abends an diesem Donnerstag Hess Anna Pawlowa die Hauptmitglieder ihres Balletts in ihr Krankenzimmer kommen. In ruhigen Worten teilte sie ihnen mit, dass sie sterben müsse. Sie wünsche, sie erwarte, dass die Vorstellungen in Brüssel im Interesse ihres guten Zweckes aber trotzdem stattfinden sollten. Vor dem Personal verabschiedete sich die Pawlowa von ihrem Gatten, dem AUTLER Du fährst sicherer mit Brillen von Optiker Büchi, Bern E. F. BÜCHI SÖHNE, SPITALG. 18 OL.TEN. Gasthof z. Adler Fremdenzimmer. Prima Küche and Keller. Den Herren Antobesitzen) und Chaut teuren bestens empfohlen. A. QrUtter. Warum frieren Sie in IhreinAuto? 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Sa.: abends $ l

der Bühne niederlegte und, allem Zeremoniell zuwider, allein den Saal verliess... Das war der letzte Tanzabend, an dem der Schatten Anna Pawlowas noch einmal lebendig wurde. So lebendig, als ob sie selbst in der Mitte weilte... Dann reisten die Tänzer und Tänzerinnen ihres Balletts ab — zer- streut in alle Winde... B.M.V. Tragikomödie im Schönheitsinstitut In seinem jüngsten Werk «Elisabeth von England» schildert Ferdinand Bruckner alias Theodor Tagger, eine vielerwähnte Szene, presst, genau so wie der Graf Essex im die ihrer Wirkung stets sicher ist. DerBrucknerschen Schauspiel, Reissaus nahm. jugendliche Graf Essex und Liebhaber der Die Geschichte war ihm so an die Nerven gegangen, dass er einem Instinkt nach Hilfe Königin überrascht die Regentin bei ihrer Morgentoilette. Was er da zu sehen bekommt, nachgebend in die willig ausgestreckten veranlasst ihn sofort Reissaus zu nehmen Arme zweier Polizisten lief. Wie zu erfahren und die Liebschaft zu beenden... Der Un-istglückliche hatte seine königliche Geliebte Schönheitssalons die Polizei dringend er- haben die mutigen Retterinnen des nur in grosser Aufmachung" gesehen. Das sucht, ihre Namen nicht bekannt zu geben; belauschte «Levee» zeigte ihm ihr wahres Man kann ihre Vorsicht begreifen. Gesicht, und das war fürchterlich. Diese Szene erinnert an einen Vorfall, der sich vor kurzem in Amerika abgespielt hat und viel belacht wurde. Wie man weiss, ist das Banditentum In den Vereinigten Staaten in höchster Blüte, und so war es an und für sich nichts Aussergewöhnliches, dass ein zünftiges Mitglied der Unterwelt auf den Gedanken kam, einem wegen seiner vornehmen Kundschaft und seiner angeblich grossen Erfolge berühmten Schönheitsinstitut einen «Besuch» abzustatten. Der Banditenstreich wurde gut vorbereitet, die Chancen waren also für den Einbrecher nicht ungünstig. Nur mit einem hatte der Bandit nicht gerechnet und an diesem einen scheiterte er. Wie man sehen wird, kann man ihm wegen seiner «Nachlässigkeit» keine besonderen Vorwürfe machen, denn auch gewiegtere Verbrecher wären vermutlich dieser Tücke, man muss hier sagen: der Subjekte zum Opfer gefallen. Unser Bandit betrat also keck und siegesbewusst den Laden des Instituts, eilte auf die Kasse zu und hielt der Angestellten seinen Revolver vor die Nase. Hätte er ihr den Mund zugehalten, wäre die Sache für ihn nicht so schimpflich ausgelaufen. So aber konnte sie um Hilfe rufen. Und es geschah das Fürchterliche, das auch die gerissenste Verbrecherkombination nicht in Rechnung hatte stellen können: sämtliche Türen des Automobilisten! Eine grosse Partie AUTODECKEN guter Qualitäten, zu stark reduzierten Preisen Plaids, rein wollene, nur Fr. 19.- 32.- 39.- Decken, eingefasst, nur Fr. 22.- 34.- 39.- Mohair-Pllisch nur Fr. 50.- 58.- 68.- nur bis 14. Februar im amtl. bewilligten TEIL-AUSVERKAUF Ccppxbbaus firG, Zürich, Bahnhofstrasse ift Schönheitssalons spien Frauen von höchst sonderbarem Aussehen aus. Die Gesichter der einen waren schiammverdeckt, die anderen hatten krustenartige Gebilde auf den Wangen und Nasen, andere hatten höchst erschreckliche Auswüchse an ihren Haarfrisuren, eiserne Rollen, endlose Schnüre, die anderen trugen wieder höchst beachtliche Wattepolster um ihre Hüften — es sah also akkurat so aus, als ob die Hölle eine Flut von Furien losgelassen hätte. Der Anblick war so fürchterlich und das Geschrei dieser Unwesen so entsetzlich, dass der sonst kaltblütige Verbrecher seine Kaltblütigkeit verlor, ins Zittern geriet, den Revolver fallen Hess und, beide Hände vor die Augen ge- Touren-Sprechsaal Touren -Antworten T. A. 624. Nizza. Bei den zwei von Ihnen ROnannten Möglichkeiten ist es wohl einfacher, wenn Sie sich nach Domodossoia begeben und von dort fiher Gravellona. Boreomanero, Novara. VerepHi. Chivasso. Turin. Carmasrnola. Savisrliano, Cuneo. Col di Tonda. Breil und Sospel nach Nizza fahren. Der Col di Tenda ist geöffnet, doch ist die Mitnahme von Schneeketten ratsam. Die Ronte des Alpes d'hiver. die für den Fall in Betracht käme, dass Sie Ihren Wapren doch nach Montreux kommen lassen wfirden. ist mit Schneeketten ebenfalls befahrbar nnd in ffutem Zustande. R. S. in G. Touren-Fragen T F. 625. Finnland. Wäre es wohl sehr srewasrt. die Ferien mit dem Automobil in Finnland zu verbrina-pn' Wie steht es mit Strassen, Hotels. Garagen. Reparaturwerkstätten etc.? Bestehen schon Automobükarten über das Land? Welche Zufahrten kommen in Betracht, wenn russisches Gebiet vermieden werden soll? D. F. in H Unser Kreuzworträtsel Auflösung: Wagrechi: 2 Fehler. 6 Flöte. 7 Si. 8 Themse. 11 On 12 In. 14 Parsifal. 17 Sieger. 18 See. 20 AUTÖMOBTL-REVUE 15 Senkrecht: 1. Effet. 3 Hose. 4 Leim. 5 Irene. 9 Henri. 10 Seife. 11 Oase. 13 Narr. 15 Seil. 16 Igel 18 Stube. 19 Eule. 21 Ador. 22 Delta. 27 Marabu. 28 Panzer. 30 Talent. 31 Benzin 33 Park. 34 Alma. 35 Rio. 37 TaL 41 Hut. 42 Uhu. Richtige Lösungen sandten ein: Frau Junker, Brütten; H Sommer. Bucha; H. Reutemann. Zurieh; E Warnemünde. Buchs; Frau Friedrich, Kirchlindach; E Müller. Zürich; E. Helbling. Wintorthur; Frau 0 Schöni. Bern; E. Hofmann. Biimpliz; 0 Diggoimann, Zürich; A. Lefebvre. Bern; M. Schnracki, Basel; M. Egloff, Zürich; F Weibel, Luzern; J. Genniqnet, Bern; W. Lüdi jun., Burgdorf; W. Wiedmer, Müntschemier, F. Meier. Oettligen; K. Wolf. Holstein; H. Schenker, Aarau; R. Hubert. Cham; 0. Müller. Zürich; Frau Furer. Wülflingon; Frau Raths, Wetzikon; Frau Eichenberger, Oerlikon; Frau M. Schröder. Thalwil; F. Kaeser, Dulliken; W. Bornhauser, Wallisellen; M. Zaugg, Waldhaus Flims; A. Cane. Zug; M. Salzgeber. Barban: M. MiiJler, Hertenptein, Frau Dr. Briihlmann, Zürich; E. Sandmann, Altstätten; A. Karrer. Rorschach; P. Mönig, St Gallen; F Imtburn, St. Gallen; A. Rütsrhi. Zürich; V Biro. Davos-Platz; A. Obermayer, Bauma; M. Ritzmann,- Ölten; H. Bosshard. Rapperswil; R. Lüthy. Oberriet; Dr. Amstad, Buochs; J. Hottinger, Ariesheim; W Siegrist, Allschwil; Fraru E. Wehrli, Winterthur, F. Eugster, Courlovon; J. Mensis, Siders; Frau Kienast, Glarus. Durch da« Los wurden als Preisträger bestimmt: Mädy Zaugg. Flims; Frau Junker, Brütten: Ida Hottinser, Ariesheim; A. Cane, Zug; P. Mönig, St. Gallen Das Interesse für unser letztes Kreuzworträtsel war erfreulich gross. Den Leidtragenden, die über eine Kleinigkeit stolperten, möge zum Trost sein, dass in 8 Tagen wieder ein neues Rätsel erscheinen wird. Allen Lösern herzlichen Dank ! einer etwas schwerfällig echweizerischen Witzigkeit um die Ecke gebracht, trotz des Aufwandes an Rad. 23 Tu. 24 Alle 25 De. 26 Ulm. 28 Pol. 29berlinerisch anmutender Flüssigkeit des Stils. Beat. 31 Bart 32 Rauben. 33 Pallanza. 35 Rabe. Wenn Freuler mit seinem Lämpehen seine nächste Umgebung ableuchtet, entstehen oft sehr gut 36 Zelt. 38 Iran. 39 Irma. 40 Thun 43 AI 44 üh 45 Tu. AUTOMOBIL- TOURISMUS IN AFRIKA mit der Soaete des Vovages et Hotels Nord- Afncains, Filiale ft)r Touristik der Com» pagnie Generale Transatiantique KOMFORT, LUXUS UND VERGNÜGEN Gesellscharts- u. private Auto- Rundfahrten Schnelle u. kurze Eisenbahn-Rundfahrten 26 verschiedene Clrcuits • Spezielle und private Reisepline auf Verlangen Pauschalpreise. Kaspar Freuler: «Veilchensalat und Besseres». Verlag: Rascher & Cio., Zürich. — Kaspar Freuler legt in diesem 250 Seiten starken Buche ein Bokenntnis seiner spitz-witzigen, literarischen Ader ab, deren Ergüsse man schon in manchen Blättern — auch in der « Automobil-Revue» — mit lachendem Auge las. Offen gesagt — es versteckt sich hinter diesen kleinen, leicht hingetuechten Skizzen kein reformatorischer Geist, kein Bekenner zu einer neuen Weltanschauung, — soll man da nun Gott sei Dank sagen, oder anderseits den Verfasser belehren wollen ? Das sei dem Leser selbst überlassen! Wir glauben. Freulers lustige Arbeiten sind um des vergnüglichen Themas willen entstanden, nicht aus der falschen literarischen Ambition heraus, ein kleiner Kurt Tucholsky zu sein, dessen gewaltig kratzender Feder keiner za folgen vermag. Die Themen sind glücklicherweise nie künstlich weit hergeholt, sie werden aber mit oxoarxaxirxHxiixajnrjDnjrxixiacD Jetzt Ist die Jahreszeit des DEZEMBER — MAI In da« Innere der Wüste Sahara 300 SPEZIAL-AUTOMOBILE (Zahlreiche Sechs-Rader) 44 TRANSATLANTIQUE-HOTELS Büchertisch nnri wi(>dpr?R2f>hpne SKizzmi — so otwi die Rede des Stadtrates Zöggeier über die Festseuche, deren Unsinn mit herrlicher Frechheit bezwungen ist (Dass das Klausenrennen durch daa Buch hindurch oft sich bemerkbar macht, ist leicht begreiflich, wenn man weiss. dass Freulor vom Fusse dos Klausonpasses aus seine Arbeiten in die Welt Hinausgehen lässt.) Das Buch enthält manchen köstlichen Witz, der allerdings keine Peitechenstriemen hinterlässt, die Wucht des Schlages fehlt. — Wer jedoch an reiner Situationskomik, die um sich selber willen da ist, wie sie beispielsweise in der in diesei Nummer abgedruckten Skizze « Der Appendix » wetterleuchtet. Freude hat, wird sehr gerne zu diesem Buche greifen, dessen Veilchensalatduft Kennern in dio Nase stoeben muss. Bekennen wir uns ehrlich zu der gesunden witzigen Ader Freulers, daa Lachen tut in unserer vermasselten Zeit weiss Gott gut 1 bo. Mittelholzer, Walter, «Kilimandjaro-Flug». 114 Seiten, 6 farbige Tafeln, 121 Tiefdruckbilder. Orell-Füssli-Verlag, Zürich und Leipzig. — Ein Jagdausflug im Flugzeug nach der Serengetisteppe im Herzen Afrikas — ein Märchen, das Baron Louis Rothschild aus Wien für sich und einige Freunde verwirklicht hat Für Walter Mittelholzer aber musste es mehr werden: die Gelegenheit zum ersten Ueberfliegen des gewaltigen Kilimandjaro. Man kennt seine schlichte Erzählweise aus dem « Nordpolflug >, dem « Persienflug » und « Afrikaflug », seine sachliche Berichterstattung, die dio eigene Leistung immer zurücktreten lässt vor dem, was er gesehen und erlebt hat. Und wie vermag er zu sehen und zu erlebenl Aufs äussorste gespannt folgen wir den Vorbereitungen zum gros-' son Flug im Scheinwerferlicht von Automobilen, und an Hand der prachtvollen Abbildungen dem Sichthinaufschrauben der « Switzerland III» bis auf 6400 m Höhe, über endlose Steppen und Urwälder Salzseo. Nebelmeer, alte Lavaströme un4 majestätische kahle Gipfel hinweg. Wundervoll und unvergesslich die grossartigen Formen der übrigen um- und überflogenen Bergriesen, die wie immer, bei Mittelholzer meisterhaft aufgenommenen Bilder mit den Elefanten-, Zebraund Wildebestherden, die zu Tausonden, von dem Motorenlärm erschreckt, über die unfasslich weite Steppe dahin stürmen, eine Fülle charakteristischer Bilder und bunter Erlebnisse, mit denen Verfasser und Verlag den Leser und Bescha-uer wiodar überreich beschenken. Alles in allem ein Buch, das Bewunderung, Beglückung und Bereicherung von Erleben und Wissen spendet, Maskenball In Luzern! Am 12. Februar finflet im Unionsaal in Luzern nicht nur der grösste, sonder auch populärste Favstnachtsball des sogenannten schmutzigen Donnerstag statt. Welch grosse Anziehungskraft dieser Fastnachtsball auch ausserhalb Luzerns geniosst, beweist jedesmal der stattliche Autopark vor dem Unionhotel. Ein förmliche« Wettrennen der Autos um die Gunst des Prinzen Carneval setzt ein, und viele schöne Masken entsteigen den modernen Wagen. Darum auf «um Maskenball am 12 Februar in Luzern. Dekorierte, wohlig durchwärmte Räume des Hotels Union und eine Btümusik des städtischen Orchesters in moderner Jazzbesetpung (22 Mann), geben mehr als die gewohnten Reklamosuperlative versprochen. ports - gegen Sonnenbrand im Strandbad, bei Wintepund Sommersporl) gegen spröde Hautunreinen Teint feinstes Massage -Öl,das belebtund nicht fettet "^H| Grarismuster durch die Farfa A.G. Zürich. Fbstfach Enge BLUMEN-PANELLA, ST. 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