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E_1931_Zeitung_Nr.012

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U AUTOMOBIL-REVUE

U AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N» 12 Zürdi. Nolizen Neue Zürcher Bestimmungen über das Vorfahrrecht neben Strassenbahnen sind als Ergänzung zu den bisherigen Vorschriften über die städtische Strassen- und Verkehrspolizei erlassen worden. Der Entwurf wurde seinerzeit den Verkehrsverbänden zur Vernehmlassung vorgelegt und in gemeinsamer Sitzung mit den Behörden diskutiert Er ist entsprechend den gefallenen Vorschlägen bereinigt worden und sieht nun in der endgültigen Fassung folgende Bestimmungen vor: Fahrzeuge haben an den angebrachten Strassen-Insclperrons, Schutzinseln und Signalen rechts vorbeizufahren. Besteht zwischen dem Strassenbahrtgeleise und dem Trottoir kein Fahrstreifen, so haben die Fahrzeuge das in der Fahrrichtung rechts gelegene Geleise zu befahren. Fahrende Strassenbahnwagen sind, sofern es der Raum zulässt, rechts zu überholen. Ist dies nicht der Fall, so darf links überholt werden, sofern der entgegenkommende Verkehr es gestattet. Auf dem rechtsseitigen Fahrstreifen stehende oder fahrende Fahrzeuge rechtfertigen jedoch das Linksfiberholen nicht An Strasserobahnwagen, die halten, darf nicht rechtsseitig vorbeigefahren werden, auch linksseitiges Vorbeifahren ist verboten, sofern dadurch Personen gefährdet werden können. An den Haltestellen dürfen die, Fahrzeuge nicht näher als auf 2 m an die Strassenbahnwagen heranfahren und die Fahrt erst dann fortsetzen, wenn die Fahrgäste die Fahrbahn verlassen haben. Werm der Ratrm zwischen Strassenbahn und rechtem Fahrbahnrand es zulässt. haben Fahrzeuge beim Anhalten sich so aufzustellen, dass die Stras- Senfrahn ungehindert verkehren kann. Mit obenzitierten Bestimmungen ist nun endlich der gegenseitige Verkehr zwischen Strassenbahn und Motorfahrzeugen gesetzlich geregelt und damit der bisherigen Ungewissheit ein schon lange notwendig gewordenes Ende bereitet z. Ein bernisches Strassenanleihen von 7 Millionen Fr. Die kürzlich in unserm Blatte erschienene Mitteilung von der Vorlage eines bernischen Strassenbauanleihens für den Ausbau des kantonalen Strassennetzes bestätigt sich. Die Direktion der öffentlichen Arbeiten wird dem Grossen Rat des Kantons Bern einen Plan vorlegen, der 7 Millionen Fr. für die Ausbauarbeiten bereitstellen soll. x. Bern wird abseits gelassen. Wir vernehmen, dass am 16. Februar eine von der nationalen Sportkommission kontrollierte Nonstop-Dauerfahrt über zweimal 24 Stunden eines Lastwagens durchgeführt werden soll. Wir haben allen Grund anzunehmen, dass die Organisatoren dieses Versuches angesichts der Schwierigkeiten, die die bernische Regierung auf Grund ihres Dekretes dem Verkehre mit schweren Motorlastwagen bereitet, soviel wie möglich davon Umgang nehmen werden, für die Durchführung des Versuches bernische Strassen in Anspruch zu nehmen. Verkehrszeichen für Autobusse Was der Grosse Rat des Kantons Bern in seiner nächsten Session behandeln wird. Auf der Traktandenliste für die kommende Session des Grossen Rates des Kantons Bern (ein© ausserordentliche Wintersession, die am Montag den 23. Februar beginnt) stehen wieder mehrere Punkte, die für den Automobilismus von Interesse sind. Erstens soll eine Motion von Grossrat G. Bühler über den Ausbau der Strassen im Interesse und der Förderung unserer Fremdenindustrie zur Behandlung gelangen. Ferner wird die Frage der Renovation der Staatsstrasse Interlaken-Lauterbrunnen und Zweilütschmen-GrindelwaJd auf Grund einer Interpellation von Grossrat von AHmen einer nähern Untersuchung unterzogen werden. Zur Sprache kommt ferner infolge einer einfachen Anfrage von Grossrat Aeschlimann die Abänderung der Verordnung betreffend die Aufbewahrung und Behandlung von Benzin im Automobil, Motorrad- und Motorbootverkehr. Ebenfalls auf Grund einer einfachen Anfrage, und zwar eine von Grossrat Geissbühler, steht die Behandlung der Korrektion der Seftigenstrasse auf der Traktandenliste. Veränderungen an den bernischen Nummernschildern. Die üblichen Nummernschilder der kantonalen Motorfahrzeugkontroüe lassen sich nicht an allen Wagen gleich gut anbringen. Vielfach fehlt hinten am Wagen ein gut sichtbarer Platz in genügender Länge zur zweckmässrgen Anbringung des Nummernschildes. Da nun immer wieder Autofahrer in Versuchung kommen, die Nummernschilder zu verbiegen oder die Wappen links und rechts neben der Zahl abzuschneiden Das Führen eines zweistöckigen Autobusses bietet Jüngern Fahrern noch siemliche Schwierigkeiten, da man eben noch mit der ausserordentlichen Wagenhöhe rechnen muss. Vielfach entstanden in Deutschland Kollisionen, weil das Verdeck des Autobusses mit Bäumen längs der Strassa in Berührung kam. Um diese Gefahren zu kennzeichnen, Hess in Berlin die VerKehrsgesellschaft alle gefahrbringenden Bäume mit rot-weissen Armringen bemalen. und dieselben gesondert anzubringen, hat es das bernische Strassenverkehrsamt für günstig erachtet, besondere Serien von Nummernschildern in den Verkehr zu bringen, bei denen die beiden Wappen unterhalb der Zahl zu liegen kommen. Die Grosse der Wappen und der Verkehrsnummer bleiben sich gleich. Die neue Nummer entspricht einem tatsächlichen Bedürfnis. lt. R+«»nftBV€&mz0m Eindrücke vom Strassenkongress 1930 in Washington. Am letztjährigen Strassenkongress in Washington, über den wir bereits früher kurz berichtet haben, nahmen mehrere schweizerische Vertreter teil, unter ihnen auch der Vorsteher des bernischen Strassenimd Baudepartements, Herr Regierungsrat Bösiger. Seine Eindrücke hat der bernische Baudirektor nun zu einem Vortrag verarbeitet, den er zu Beginn dieser Woche im Schosse der Bürgerpartei Berns im überfüllten Grossratssaal vor dem Forum der Oef- •fentltchkeit hielt. Die Erlebnisse und Erfahrungen dieser Reise fanden nicht nur in einem prägnanten Vortrage, sondern auch in einer Serie aufschlussreicher Filmreproduktkmen ihren Ausdruck. Das Referat, wie dfe Filmvorführung datierten an die zwei Stunden und fanden im Auditorium lebhaften Beifall. Die Ausführungen des Referenten über den Strassenbau in Amerika, über die Ergebnisse der Konferenz und seine Rückschlüsse auf den schweizerischen und bernischen Strassenbau werden unsern Leserkreis in besonderm Masse interessieren. Wir gedenken daher über diese interessanten Themata in der Katalog-Sondernummer der « Illustrierten » und in der nächsten « A.-R.» eingehender zu referieren, lt. V«—lWh «*tt« Ein Forschungsinstitut für das Automobilwesen soll in Stuttgart in Form einer Stiftung durch Genehmigung des Staatsministeriums gegründet werden.' Prof. Baumann von der Universität Stuttgart wurde für die Einrichtung des Forschungsinstitutes berufen. Wagen mit splitterfreiem Glas in England obligatorisch. In England müssen vom 1. Januar 1932 an alle neu in den Handel gelangenden Motorfahrzeuge mit splitterfreiem Glas versehen sein. Vom Jahre 1937 an wird 1 der Entscheid für sämtliche im Verkehr ste- FqTir7^iiire obligatorisch. x. Vereinigte Kugeliagerialirihen ß.l Berlin w 55 Ainsier & Co., Feuerttialen bei schaffhausen Generalvertretung für die Schweiz der Engel- und Rollenlager Marke J? & S: Telephon: Schaffhansen 551 Telegramme: Amslerco, Schaff bansen. Zu verkaufen Zu kaufen gesucht Zweiplätzer- Auto Zu kaufen gesucht ein ganz gut erhaltener Zu kaufen gesucht i ein neuve, 5 pl., garantie, a 1930, Single six, 17 PSvendre, moitio prix. 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N°12 ^ 1931 AUTOMOBIL-REVUE Ausländische Automobilfahrer In der Schweiz. Die gebräuchlichen Zolldokumente. Der internationale Tourismus verdankt auch dem Automobil einen guten Teil seiner Fortschritte. Es mehrt sich nicht nur die Zahl unserer Schweizer Fahrer, dio Auslandfahrten unternehmen, sondern auch die Zahl der in die Schweiz zu kurzem oder längerem Aufenthalt einfahrenden Autos. 1930 — ein Rekordjahr. • Von welcher Bedeutung dieser ständige Fortschritt für die Schweiz ist, zeigen die folgenden Zahlen der in die Schweiz eingereisten ausländischen Automobilisten: 1928 = 103,649 Einreisen, 1929 = 131,213 Einreisen und 1930 — 163,477 Einreisen. Trotz dem Krisenjahr 1930 ist sogar die relative Zunahme von 1929 auf 1930 grösser als von 1928 auf 1929. Die genannten Einreiseziffern basieren auf der Einreise mit verschiedenen Zolldokumenten. Wir erhalten nach denselben folgendes Bild: 1928: mit provisorischen Eintrittskarten 56,335, mit Grenzpassierscheinheften 5981 und mit Triptyks 41,333. 1929: mit provisorischen Eintrittskarten 65,624, mit Grenzpass>ierscheinheften 6508 und mit Triptyks 59,081. 1930: mit provisorischen Eintrittskarten 81,163, mit Grenzpassierscheinheften 8511 und mit Triptyks 73,803. Die Geltung der provisorischen Eintritts* karte. Besonderer Beliebtheit scheint sich bei den ausländischen Automobilisten die provisorische Eintrittskarte zu erfreuen. Sie wird am meisten benutzt. Allerdings sind nur die kürzeren Aufenthalte auf ihr Konto zu buchen (5—10 Tage). Für den Schweizer, der ins Ausland reist, ist allerdings die provisorische Eintrittskarte nicht von gleicher Bedeutung. Vorläufig haben nur wenige Länder eine solche Karte geschaffen (Frankreich, Italien und Oesterreich). Für Frankreich kommt die Eintrittskarte nur für Aufenthalte von einigen Tagen in den an die Schweiz grenzenden Gebieten in Frage. Italien hat die Wirksamkeit seiner 5-Tagekarte neuerdings vergrössert. Sie er- laubt zollfreien Eintritt für die Dauer yoi^ 5 Tagen in einem Umkreis von 1000 km vom Eintrittszollamt aus. Dabei ist es im Gegensatz zu früher nicht notwendig, dass der Austritt beim gleichen Zollamt erfolge, bei dem der Automobilist einreiste. Die Kosten einer solchpn 5-Tagekarte für Italien belaufen sich auf 20 Lire. Der österreichische 10-Tage-Vormerkschein ist, wie sein Name sagt, für 10 Tage gültig und gilt für ganz Oesterreich. Er kostet 5 Schilling. Ausser für Italien, wo nach der italienisch-schweizerischen Vereinbarung der Schweizer Automobilist mit seinem nationalen Fahrausweis zirkulieren darf, macht natürlich eine solche Eintrittskarte den internationalen Fahrausweis nicht überflüssig, denn während die Eintrittskarte eine Art Bürgschaftsurkunde der Zollbehörde gegenüber darstellt, ist der internationale Fahrausweis ein Legitimationspapier gegenüber der Verkehrspolizei. Die Beliebtheit der Triptyks. Bei den Einreisezahlen der Schweiz rangiert das Triptyk knapp hinter der provisorischen Eintrittskarte, Dieses Dokument ist nun für den das Ausland besuchenden Schweizer Fahrer von grösster Bedeutung. Ausgestellt wird es von den Automobil- Verbänden, die gleichsam für den Inhaber gegenüber Zollbehörde und ausländischen Clubs die Bürgschaft übernehmen, dass der Wagen wieder in sein Ursprungsland zurückkehre (Sicherstellung der Zollsumme). Es ist daher von grösster Wichtigkeit, dass was besonders bei den Grenzländern häufig der Fall sein wird, ist das Triptyk dem Grenzpassierscheinheft unbedingt vorzuziehen. Dieverhältnismässig kleine Zahl der mit Grenzpassierscheinheften in die Schweiz eingereisten Ausländer beweist die Bevorzugung des Triptyks deutlich. Dass für Fahrten in das Ausland ausser Triptyk oder Grenzpassierscheinheft noch immer der Schweizer Freipass, Internationaler Fahrausweis (in Zukunft noch durch internationale Verkehrsbewilligung ergänzt), ein persönlicher Pass und das Nationalitätenschild (CH) notwendig sind, darf nicht vergessen werden. Alle Auskünfte für Fahrer, die erstmals das Ausland besuchen möchten, erteilt bereitwilligst das Touristikbuerau der «Automobil-Revue», Breitonrainstr. 97, Tel. Bollw. 39.84. Br. Orosser Preis von Argentinien. Das klassische argentinische Rennen wurde kürzlich .wieder auf der Strecke Buenos-Aires—Cor- * veranstaltet, x. Autorisierte Ausstellungen. Die schweizerische Syndikatskammer der Automobil- und Fahrradindustrie erklärt folgende Ausstellungen unter gewissen einschränkenden Bedingungen für autorisiert: Pariser Messe 1931 (reserviert der Industrie für Feuerabwehrgeräte und der Industrie von Traktoren, die ausschüesslich Schleppdienste verrichten), Technische Hygiene- und Sportausstellung, Pardubice 31. Mai bis 30. September 1931. (Ausstellung ohne reinen geschäftlichen Charakter, mehr erzieherisch, Lokation für Fahr- Das ständige internationale Bureau der, Automobilkonstrukteure stellte für 1931 folgenden Automobilausstellungs-Kalender auf: 8.—15. Februar. Dänemark: Tourenwasten^Auestellung in Kopenhagen. 19. Februar bis 1. März. Deutschland: Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung in Berlin. 8.—15. März. Schweiz: VIII. Internationale Automobil- und Fahrrad-Ausstellung in Genf. 8.—15. März, Ocßterreich: Frühlingsmesse (Abteilung für Automobile) in Wien. April oder Mal. (Noch zu bestimmen.) Lettland: IV. Internationale Automobil-Ausstellung in Riga. 16.—27. April. Italien: IV. Internationale Automobil-Ausstellung in Mailand. 25. April bis 4. Mal. Jugoslawien: VIII. Auto-* mobil-Ausstelhmg in Zagreb. 28. April bis 3. Mai. Polen: X. Internationale Messe (Abteilung für Automobile) in Poznan. Anfangs Mal. (Noch zu bestimmen.) Estland: Automobil-Ausstellung in Tallinn. 24. Mai. (Noch zu bestimmen.) Norwegen: Automobil-Ausstellung in Oslo. 5.—15. September. Polen: XI. Osteuropäische Mu- 1 stermesse in Lwow. 1.—11. Okiober. Frankreich: XXV Internationale Automobil- und Fahrrad-Ausstellung in Paris. 15.—24. Oktober. Grossbritannien: Olympia-Schau in London (Tourenwirgen). 5.—14. November. Grossbritannien; Olympia-Schan in London (Nutzfahrzeuge). November. (Noch zu bestimmen.) Dänomark: Motorrad-, Lastwagen- und Autobus-Ansstellun? In Kopenhagen. Dezember. (Noch zu bestimmen.) Belgien: Salon von* Brüssel. T/OX3L jrsLluv SS XX Jalir DI© untenstehende Tabelle zeigt den konstanten Fortschritt unseres internationalen Autotourismus Im Jahre 1930, verglichen mit demjenigen der vorhergehenden Jahre. In dio Schweiz eingefahrene Tourenwagen: 1918: 8768 1918t 10S42 1914:5711 1915:272 1918:149 1917:119 1918: B9 191!): 939 1930: 8SW9 1921 : 5118 1989 j 7884 193S: 10131 19241 2191« 1935:38480 1928:50047 Januar . Februar . Man April > • am Joni. • • Juli Anmiat . September Oktober November . . . Dezember . . . tTcftuarJisimius • Siehe «ach Nr. 10, Monat Total End» ' .»ein bor Pre». KM« 473 646 974 2425 2638 504U 7409 12936 6726 2961 1966 1123 4Ö217 44094 1927 I Pamvant Triptyk Total 176 218 271 366 609 625 767 656 469 385 848 535 67K 6179 20« 266 608 1373 1671 2913 6487 7812 4412 1869 717 448 27762 27314 das Triptyk vor Ablauf seiner Gültigkeit (1 Jahr) endgültig gelöscht sein muss, da dies später nur mit langwierigen und kostspieligen Formalitäten möglich ist. Ein Beispiel: Ein schweizerischer Club gibt an eines seiner Mitglieder ein Triptyk für Deutschland ab. Dessen Wagen bleibt nun länger als ein Jahr (Gültigkeit des Triptyks) in Deutschland. Dio deutsche Zollverwaltung stellt dies an Hand ihrer Kontrolle fest und gelangt an den mit dem schweizerischen Club korrespondieren den deutschen Club, er möchte nachweisen, dass der in Frage kommende "Wagen ordnüngsgemäss wieder ausgeführt sei oder — den Zoll bezahlen. Der deutsche Club wendet sich nun an die Zentrale des schweizerischen, dieser wieder gelangt an die Sektion. die das Triptyk ausstellte. Die letztere gelangt dann an das Mitglied, das Inhaber des Triptyks ist, mit dem Ersuchen, seinen Verpflichtungen sofort nachzukommen; das heisst, das Triptyk löschen zu lassen. Durch eine rechtzeitige Löschung werden alle diese Umstände vermieden. — Für den Fall, dass ein Triptykinhaber damit gerechnet hat. vor Ablauf der Gültigkeit des Dokumentes noch einmal in das betreffende Land zu fahren, aber nicht mehr dazu kam, kann Eine Asien-Expedition. In einigen Wochen wird die dritte Mission von Haardt-Andouin-BabTeuil der auf dem Triptyk vormerkte letzte provisorischeAustritt durch den Club auf ad- unternehmen. Oben: Die Ausrüstung eines der sich auf die Fahrt nach Asien begeben, um dort geographische und anthropologische Studien m Expeditione-Automobile. ministrativem Weg in einen definitiven verwandelt werden. Zum Dokument selber: Das Triptyk besteht aus dem Eintrittsblatt, dem Austrittsblatt und dem Stammblatt. Alle drei Blätter tragen die gleiche Kontrollnummer, Angaben über Gültigkeitsdauer, über den Inhaber und seinen Wagen, sowie den Vordruck zum Eintragen des Eintrittsvermerkes (auf Stammblatt und Austrittsblatt auch für Austrittsvermerk). Au! dem Eintrittsblatt findet sich der Garantievermerk des ausstellenden Automobil- oder Touring- Clubs. Das Zollamt, bei dem der erste Eintritt erfolgt, vermerkt diesen auf allen drei Blättern. Stammblatt und Austrittsblatt erhält der Fahrer zurück, das Eintrittsblatt wird an die Zentralzollverwaltung geschickt, wo alle Eintrittsblätter dem Datum nach geordnet werden (als Verfallkontrolle). — Weitere vorläufige Ein- nnd Austritte werden nun auf der Rückseite des Austrittsblattes vermerkt. Der endgültige Austritt (den der Zollbeamte auf Wunsch des Inhabers vermerkt) wird auf der.Vordjrseite^des Stammdes Äüstrittsblattes vermerkt, und das Äustrittsblatt wird wieder an die zentrale Zollbehörde gesandt, für die damit das Triptyk gelöscht ist. Dem Automobilisten bleibt noch das Stammblatt, das er dem ausstellenden Club zurückgibt, für den das Triptyk damit auch gelöscht ist. Erhältlich ist ein Triptyk nur für Automobilisten, die Mitglied eines der autorisierten Clubs sind, gegen Bezahlung einer geringen Prämie. Wenn Triptyks für mehrere Länder ausgestellt werden, sind die Kosten nur wenig höher als für ein einzelnes Triptyk. Das Grenzpassierscheinheft als Zolldokument für Nicht-Nachbarstaaten. Das Grenzpassierscheinheft, das nicht so häufig verwendet wird wie das Triptyk, besteht eigentlich ans einer Anzahl von Einzeltriptyks, die für fast alle europäischen Länder gelten. Jedes dieser Einzeltriptyks gilt nur für einen einzigen Ein- und Austritt in einem Land. Die Gültigkeit ist die gleiche wie beim Triptyk: ein Jahr. Bei jedem Ein- oder Auftritt, der nicht das Heimatland des Wagens betrifft, wird ein Eintritt bzw. ein definitiver Austritt vermerkt und ein Ein- oder Austrittsblatt abgetrennt, während die Stammblätter im Carnet bleiben. Das Grenzpassierscheinheft ist hauptsächlich zu empfehlen für Besucher von Ländern, die nicht direkt an die Schweiz grenzen, so dass andere Länder durchfahren werden müssen, um sie zu erreichen. Doch ist auch in diesen Fällen das Triptyk gut verwendbar, und für Fahrer, die das gleiche Land öfters besuchen, 864 1020 1853 4164 4913 8478 13663 21304 11607 5205 3531 2106 78693 76387 Total int EtideMonat 854 1874 3727 7881 12799 21277 34940 66244 67861 73056 76587 7SÜ03 Pre». Kart! 959 1154 1801 3337 3882 537» 9463 16157 9227 2981 1912 1083 56335 66252 305 280 270 654 623 629 887 615 447 539 621 5981 5570 1928 Panannt I Triptyk 379 486 950 2811 2891 4181 8150 11117 6205 2397 1037 729 41333 40604 Total 1643 1920 3021 6702 7296 10089 185U0 26889 16879 6917 3570 2223 103649 101426 3*3fJ* 1Ö29 Total tut EndeMona) Karte Panavant Triptyk I Total 1643 3663 6684 1328G 20682 30671 49171 76060 91939 97850 101426 103649 818 778 1693 3450 6521 4954 10068 18423 11619 4047 2443 1805 65624 63819 r» mm n > 83Ö 412 363 660 657 614 776 827 673 406 526 470 6608 6038 693 486 1447 2877 5478 5880 11092 15764 9797 3165 1428 1085 69081 57996 Expeditionen Im Auto 1746 1673 3493 6887 11656 11448 21936 35009 21989 7618 4398 3360 131213 127583 Teta' aal EitdeMonat 1746 3421 6914 13801 26457. 36905 68841 93850 116839 123457 127853 131213 J&uissft^llums&en Kalender der Autosalons 1931. Karte 1730 1620" 2280 4732 4388 9396 12328 21547 13366 75973 2897 2293 152650 81163 1930 Pwtannt | Triptyk I 455 295 393 803 877 918 878 950 1366 7478 558 475 15446- : 8511 899 1085 1Ö35 4300 4670 8475 13477 19485 11751 70213 1988 1602 139562 738Ö3 Total 3084 2970 4306 8841 8941 1878» 26683 41982 2C48;t 544» 4370 163577 163477 I Total an« Endn Monat 3084 6054 10360 20101 30042 48831 75514 117496 143979 153064 159107 163477