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E_1931_Zeitung_Nr.010

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AUTOMOBII>REVüE

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II. Blatt BERN. 6. Februar 1Q3t N«10 II. Blatt BERN. 6. Februar 1Q31 Teckn, Rundschau Freuden und Leiden der Winterfahrten. Er streckt behaglich die Beine aus dem Clubsessel etwas näher dem Kaminfeuer entgegen und fragt sich, wie denn 'Winterfahrten und -freuden zusammengereimt werden können. Wünterfahrt — erinnert ihn gleich an Kandersteg oder St. Moritz, aber da fährt er lieber mit dem Schlafwagen hin; übrigens ist der grosse Reisewagen in der Garage aufgebockt, segeltuchumhüllt, wasser- und batterielos träumt er durch den Winter. Der kleine Wagen kommt ja nur für die Stadt in Frage und warum sollte man sich eigentlich mit Schnee und Eis herumstreiten, die Stockungen im Stadtverkehr bis zum Wegschaffen des Neuschnees sind immer schon genügend unangenehm. So der Verwöhnte. Der Geschäftsmann, der im Winter grösscre Fahrten mit dem Wagen machen muss, legt bisweilen die Betonung mehr auf * Leiden > als auf Freuden und der Berufsfahrer erst verwünscht jegliche Kälte von zehn und mehr Grad Celsius. Es bleibt aber noch der junge Sportbegeisterte, dem die Sache mit dem Autofahren im Winter ausschliesslichen Spass macht. Mit seinem Sportcabriolet, die Skier zwischen Kotflügel und Motorhaube auf Spezial- Stützen festgeschnallt, rast er — und rutscht vielleicht hie und da — dem sonnigen Skigelände entgegen. Dabei freut er sich über die herrliche, frisch beschneite Landschaft, die stolzen Berge, die immer näher rücken, •über die eingeschneiten Schlaglöcher, seinen neuen Pelz, sein Nebenan und zuletzt sogar ober sein Sportcabriolet. Die Winterfreuden im Auto wären somit für einen Teil der Fahrer eine etwas beschnittene Sache, aber wie war es erst früher? Erinnern wir uns doch etwas an die Vorkriegswagen: etwas Geschlossenes wurde als Wunder angestaunt. Die normale Wagensilhouette bestand aus einer nach hinten leicht abfallenden Motorhaube (sie war aber damals recht voll ausgenützt), anschliessend eine vertikale Spritzwand, die eventuell eine HHHHPH gar angenehm. Sie gaben dem Wagen gute Das Gutachten zum Problem der Traktionsänderung der rechtsufrigen Thunereeebahn hat dieFührung und geringeres Einsinken (siehe Frage aufgeworfen, welches Omnibussyslem für die gegebenen Verhältnisse am rechten Thunerseeufer das zwecktnässigste sei. In Betracht kommen: Benzinomnibus, Dicaelomnibus und Trolleybus. doppelten Hinterrädern), aber am Vorder- Caracciolas Monte-Carlo-Wagen mit den Die beiden ersten Systeme sind bei uns bekannt, nicht aber das System des Trolleybus, zu dem eine vierdrähtige Oberleitung, aber keine Schienen benötigt werden. Der Trolleybus. von dem wir oben rad! Die einseitige Vergrösserung des Lenkradius ergab einen dauernden, starken Zug ein zweistöckiges Modell vorführen, wie es in England in Grossstädten verwendet wird, hat folgende Vorteile: Betriebssicherer elektrischer Motor, günstige Anfahrbeschleunigung, einfache Schallung nach der entsprechenden Seite und machte und Arbeitsweise, geringere Empfindlichkeit als der Benzinmotor, rasche Fahrbereitschaft bei jeder die Führung des Wagens höchst anstrengend. Witterung, sowie einen (um zirka 2.5mal besseren Nutzeffekt. Seine Nachteile sind: Erhöhte Anlagekosten, vierdrähtige* Oberleitung, Abhängigkeit von der Fahrleitung und daher Beschränkung des Betriebsbereiches der Autobusgesellschaft. Wir wollen hier uns nicht zugunsten des einen bestimmten Ueberlegt man sich nun einen Moment, wie •jystemes entscheiden, sondern nur darauf hinweisen dass alle drei Systeme verdienen, in die aktuelle bequem man es jetzt hat, so kann einem ein Diskussion hineingezogen zu werden. gut gepflegter Innenlenker selbst zu den Windscheibe trug, dann abwechselnd mit gähnenden Leeren ein bis zwei schroff aufschiessende Sitzreihen. Die «Winterkarosserie» bestund aus schwarzen Lacklederstükk«n, die bei Beginn der Kälte angebracht wurden und direkte Zugluft wenigstens von den Füssen abhielt. Man zog sämtliche Unterkleider und Mäntel an, um einigermassen geschützt zu sein und war stolz auf seine Fahrten, Heute: Im leichten Mantel sitzt man am Volant, saust durch die Gegend und reguliert nebenbei am Trolleybus statt Trambahn? LJ1JUJUUU nnrflnnn Apparatenbrett mit einer Drehung die Temperatur im Wageninnern. — Ja und bis die Dinger erst mal in Schwung kamen; keine Startbehelfe, wie hätte man sie auch bedienen können, denn die Kurbel war fest am Motor montiert und die elektrischen Anlasser noch in weiter Ferne. Dazu hatten die Kolben ganz respektable Dimensionen und bei dem steifen Oel konnte man sich die Seele aus dem Leibe kurbeln. Aber es ging meistens auch, wenn schon mühsam. Hatte man vielleicht doch etwas besseres Benzin als heute? Dafür drückt man jetzt nur auf den Starter, dazu ei..tge nervöse Hin- und Herbewegungen an einem Kopf — warum denn eigentlich? — manchmal will er gerade nicht, wenn man das Ding schon reichlich betätigt — und die Fahrt geht los. Bei Einbruch der Nacht kann man mit dem «Finger tip control» (Fingerspitzenbetätigung), zentral auf dem Lenkrad, die Strasse mit verschiedenen Lichtstärken überfluten lassen. Und damals? Das Azetylenlicht gab einem früher viel Unangenehmes. Beim Dunkeln verschaffte man sich heisses Wasser für den Gasgenerator. Blieb dieses lange genug ohne einzufrieren, so zog sich Feuchtigkeit in die Gasleitungen, fror zu und blies dem Licht das Leben aus. Man suchte dann das Uebel durch Ausblasen der Eiskristalle mit der Fusspumpe oder durch Uebergiessen der Leitungen mit heissem Wasser zu beseitigen. Reserveräder, die Reifendefekte zum geringen Malheur herabmindern und die ein bequemes Mitführen von gut gespannten Schneeketten Restatten, waren unbekannt. Die Stepneyfelge wurde mit viel Mühe und Gemurkse neben den defekten Reifen ans Rad gehängt und sie half einem wenigstens nach Hause oder in die nächste Reparaturwerkstätte. An den Hinterrädern waren diese Felgen noch erträglich, im Schnee waren sie so- Winterfahrten Geschmack beibringen. Eine Fahrt durch eine schöne Schneelandschaft im Sonnenlicht, im Mondschein oder sogar nur bei greller Schefnwerferbeleuchtung bietet doch wirklich märchenhafte Eindrücke. Tausende von Kristallen reflektieren uns das Licht und schmücken wie Brillanten die weichen, rundlichen Formen, die die Schneedecke der Natur gegeben hat Vereinsamt schlängelt sich vor uns die Strasse in die Ferne; es liegt ein besonderer Reiz darin, die ersten Spuren in den flaumigen Neuschnee zu ziehen — solange er noch flaumig und nicht zu tief daliegt. Tiefer, schwerer oder windgepresster, verwehter Schnee und erosse Kälte können uns die Fr. ^P~~ les ä 4 personnes avec la 1931 sur Chassis Ions Donc: Le Kilometre route IG meilleur marche du Monde Apres le triomphe Mondial, des 100.000 km sur route en III jours consecutifs a raison de 900 km par jour LA 5 CV. L. ROSENGART s'attribue la 1 6re place des 5 CV. dans le rallye de Monte- Carlo en battant des voitures plus fortes de Stavanger (Norvege) ä Monte-Carlo, 3558 km. De loin eile esi prefer&e ä ses coneurrentes dep.3600 frs,6 l.essence au 100 km, 0,0271. huileau 100 km Vitesse 95 km. a l'heure. REPRfeSENTANTS G£NERAUX POUR LA SUISSE: GARAGE Mondial S. A., rue Rothschild prol, Telephone 23.000, GENEVE BALE: Stalder &. Stöcklin • TAVANNES: H. Pdthoud • ZÜRICH: H. Egg, Bellerivestrasse 3 • BERNE BÜMPLIZ: Garage Schibier , ROMANSHORN: H. Müller • LAUSANNE: Wuillemin • ST PREX: Aubert • COIRE: Garage Staedeli • BERGÜN: Garage Liesch • LUCERNE: Garage E. Enzmann • SCHÜPFHEIM: E. Enzmann.