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E_1931_Zeitung_Nr.014

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n AUTOMOBIL-REVUE

n AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N0 14 Auto und Verkehr im Ausland Die amerikanische Automobilindustrie in Zahlen. Wenn Zahlen einen Grössenbegriff erschöpfend vermitteln können, so ergeben die Ziffern aus der amerikanischen Autoindustrie sprechende Beispiele, die für die Wichtigkeit und Ausdehnung dieser amerikanischen Industrie zeugen. Am Grosshandelswert des Produktes gemessen, nimmt die Automobilindustrie unter sämtlichen Industrien der U. S. A. unbestritten die ersto Stelle ein. Noch an der Schwelle das 20. Jahrhunderts klassifizierte man das Motorfahrzeug als einen Teil der Eguipagen- und Giiterwagenindustrie. Schon zu Beginn des Weltkrieges figurierte die Autoindustrie an achter Stelle, und 1923 brach sie an die erste Stelle vor, die sie auch his heute unbestritten beibehalten hat. So paradox es auf den ersten Moment klingen mag- das Motorfahrzeug hat die amerikanischen Eisenbahnen begünstigt, wenigstens im Güterverkehr, denn im Jahre 1929 bedeutete die Zuführung von über 3 Millionen Waggons an Automobilfracht, einschliesslich Benzin, Petroleum, Zement für Strassen- und Brückenbau, Steine für Wegebau u. a., den Eisenbahnen einen Verdienst von über 2,5 Milliarden Franken! In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es — vielleicht das sprechendste Beispiel! — mehr Personenautomobile als Telephone: 23,122,000 Personenautomobile gegenüber 20,000,000 Telephone. Die amerikanische Automobilindustrie liefert dem Fiskus jährlich an bundesstaatlichen, staatlichen und lokalen Steuern er^een eine Milliarde Dollar ab. Im Jahre 1929 zahlten die Automobilisten gegen 600.000.000 Dollar an Netfoprämien, eine gleich hohe Zahl ist für 1930 zu erwarten. Für Strassenbauarbeiten werden alljährlich gegen zwei Milliarden Dollar ausgegeben und somit Hunderttausenden von Arbeitern willkommene Beschäftigung verschafft. Wenn man die gesamte Bevölkerung der Vereinigten Staaten auf einmal abtransportieren wollte, würden auf je ein Automobil fünf Personen gehen. Die Verkäufe der amerikanischen Personenwagenindustrie ans Ausland belaufen sich auf ungefähr einen Sechstel der Gesamtproduktion; nur auf je sechs Wagen geht somit ein Automobil ins Ausland. Bei der Lastwfio-PTifabHkaHon ist das Verhältnis meinden angeforderten Mittel sollen dem Strassenfonds entnommen werden, in den bekanntlich die Nettoeinnahmen aus den englischen Motorfahrzeugsteuern fliessen. Wie der Leitung der «Safety Firste-Organisation mitgeteilt worden ist, sind bereits an die hundert Städte daran, solche Polizeipatrouillen aufzustellen. Dieser Zweig der polizeilichen Tätigkeit ist zwar in manchen Städten, nicht mehr neu. Liverpool kennt eine derartige Institution seit zehn Jahren, Edinburgh seit fünf Jahren, um nur wenige Beispiele wichtigerer Städte zu nennen. Der Polizeichef der letztgenannten Stadt hat kürzlich über die bisherigen Ergebnisse dieser Patrouillen in einem interessanten Aufsatz berichtet. Es sind dort während der Tageszeit ständig vier Patrouillen mit je zwei Mann, die mit Seitenwagenkombination ausgerüstet sind, im Dienst. Ihre Aufgabe besteht darin, die Motorfahrzeügführer und die Fussgänger gleichennassen zu beobachten, über begangene Fehler aufzuklären, Fehlbare zu verwarnen und bei krassen Uebertretungen zu\ verzeigen. Die. Beaufsichtigung der Fahrgeschwindigkeit ist nur eine der vielen Aufgaben, keineswegs aber die wichtigste oder gar ausschliessliche. Der Beweis geht schon aus den dem Geschäftsbericht der Polizei entnommenen Zahlen hervor. Denen zufolge werden jährlich etwa zehntausend 'Verstösse gegen die Verkehrsvorschriften festgestellt. Davon führten nur rund 1000 Verzeigungen zu Bussen. Die übrigen 9000 Fehlbaren werden entweder an Ort und Stelle von der Patrouille belehrt und ver- insofern anders, als dass ein Drittel der Produktion exportiert wird. Die Auf-warnnahmefähigkeit des Exportmarktes kann vom Polizeichef auf die Uebertretung auf- oder dann auf schriftlichem Wege verglichen werden mit den Bedürfnissen merksam gemacht. Es werden jährlich über des Marktes von 20 der 48 Staaten der 1000 Fussgänger auf begangene Fehler Union. Der amerikanische Automobilexport wird seiner Bedeutung nach nur Welche Wirkung hat nun diese erzieheri- schriftlich hingewiesen. von der Rohbaumwollausfuhr übertroffen. sche Tätigkeit der Polizei auf die Verkehrssicherheit? Das in Edinburgh erzielte Resul- mb. tat hat alle Erwartungen übertroffen. Während das gesamte Königreich innerhalb vier Die fliegende Polizeipatrouille in England. Jahren eine Zunahme der Verkehrsunfälle London, Februar 1931. von gegen 30 Prozent zu verzeichnen hat, Das englische Strassenverkehrsgesetz, die gingen in dieser Stadt, trotz starker Vermehrung des Verkehrs, die Unfälle um ganze Road Traffic Act, enthält eine Bestimmung, wonach die Polizeibehörden der Städte bei 40 Prozent, von 1800 auf 1030. pro Jahr zurück. Die Polizei schreibt diese so günstig der Regierung eine Subvention zur Organisation von Motorpatrouillen nachsuchen können, sofern diese Patrouillen mit der Beauf- Teil dem Einfluss der Patrouillen zu. verlaufende Unfallkurve zu einem grossen sichtigung des Strassenverkehrs beauftragt Die erwähnten Ergebnisse veranlassen die werden und nur dafür zu sorgen haben, dass dortigen Polizeiinstanzen, die Möglichkeiten die Bestimmungen des Verkehrsgesetzes allgemein beachtet werden. Die von den Gezudehnen. Um diesen Dienst zu studieren, den Dienst auf das Land aus- erfolgreich gestalten zu können, sollte eine Zusammenarbeit der Polizei von Nachbarstädten erreicht werden. Es wird deshalb vorgeschlagen, den Patrouillendienst nicht nur städtesondern distriktweise auszubauen und erklärt weiter, dass das zu erstrebende Endziel eine motorisierte Landespolizei sein müsse, deren Aufsicht ganz England umfasst. Der gesamte Fragenkomplex soll anlässlich der Landestagung der Safety First-Organisation im Mai dieses Jahres diskutiert werden, wo es vielleicht möglich sein wird, gemeinsame Richtlinien für den Ausbau dieser Verkehrspolzei aufzustellen. B. Zum Verkehrsunterricht In englischen Schulen. Die Schulbehörden von Sheffield haben versuchsweise ein interessantes Hilfsmittel zur Verkehrserziehung der Jugend eingeführt, das nun von weitern Schulgemeinden übernommen werden soll. Man beschränkte sich nämlich nicht darauf, an die Schüler nur Verkehrsfibeln mit leichtverständlichen Verketsregeln zu verteilen, sondern ging gleich einen Schritt weiter. Die wichtigsten Verkehrsgrundsätze sind in prägnanten Schlagworten in den Schreibheften der Volksschüler vorgedruckt, wo diese als Schreibübungen so und sooft zu kopieren sind. Auf diese Weise prägen sich den Kindern die Verhaltungsmassregeln auf der Strasse nachdrücklich ein. z Aus den Ve bänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH mit Ortsgruppe Schaffhause*. Programm für Exkureionafahrt nach Pfäffikon. Sonntag, den "1. März 1931. vormittags, mit Gesellschaftswasen. 7.30 Uhr: Sammlung bei unserm Passivmitglied. Herrn J. Keller, Restaurant Münsterhof. 8 Uhr: Abfahrt über Forch, Egg, Uster, Pfäffikon. 9.30 Uhr: Ankunft in Pfäffikon. anschliessend Besichtigung der Pallas-Cord- und Gummi-Kabel- Fabrik der Herren R. und E. Huber. 12.30 Uhr: Mittagessen. Selbstverköstigunj; im Hotel. 14.30 Uhr: Rundgang durch Pfäffikon und Besichtigung des Strandbades, anschliessend gemütlicher Hock, Tanz. 20.30 Uhr: Abfahrt von Pfäffikon über Volketawil, Dübendorf, Zürich. 22 Uhr: Ankunft in Zürich nnd Schluss-Schoppen nach Beschluss. Fahrpreis pro Mitglied Fr. 4.50 (Angehörige pro Person Fr. 4.—; für Nicbtmitglieder Fr. 6.—.) Teilnehmer, die Mittagessen wünschen, wollen dies bei der Anmeldung vermerken. Wir bitten alle Vereinsmitglieder, die irgendwie abkömmlich sind, mit ihren verehrten Angehörigen an dieser vielversprechenden und für uns sehr interessanten Exkursion teilzunehmen und einige fröhliche und vergnügte Stunden im Kreise der Vereinsmitglieder zu verbringen. Ebenfalls sind uns alle Freunde und Gönner, sowie noch- fernstehende Kollegen und Nichtmiteüeder herzlich willkommen. Endtermin für Anmeldungen: Mittwoch, 25. Februar 1931. Präsident A- Nägdi, Gerechtigkeitegasse, 9, Zürich 1, nimmt Anmeldungen gerne entgegen und ist für jede gewünschte Auskunft gerne bereit, und ersucht die Teilnehmer jetzt schon, die Plätze zu sichern. N. B. Für bestellte Plätze laut Anmeldung ist der Besteller haftbar. Bockabend mit Maskenball. Sonntag, den 22. FebruaT abends 17 Uhr. veranstaltet der Verein, wie bereits in Nr. 13 berichtet wurde, im Saale des Restaurants Plattengarten, Zürich 7 (TramstatSon Platte), einen grossen Bockabend mit Maskenball. CHAUFFEUR-CLUB BADEN U. UMGEBUNG. Monatsversammlung. Einladung zur Monatsversammlung auf Samstag, den 7. März im Restaurant «Schlossberg>. Da der Kassabericht an der Hauptversammlung nicht verlesen werden könnte, erfolgt die Verlesung desselben an der Versammlung vom 7. März Ein kurzer Bericht üher die Generalvertammlung und über die Konstituierung des Vorstandes erfolgt nach der Plenarsitzung, in der die einzelnen Chargen verteilt werden. Der Präsident Belgiens Automobilbestand. Im Jahre 1930 standen in Belgien 96,000 Automobile im Verkehr gegenüber 94.000 Im Vorjahre. Der Bestand an 50,000 Lastwagen verzeichnet gegenüber dem Vorjahre keine Aenderung. Wy. Reparatur- Werkstätten \; Knupp-Anhänger entsprechen allen Anforderungen! EIN- und ZWEIACHSER JOH. KNUPP, ST. GALLEN Spezialwerkstätte für Anhängewagen POLARSTRASSE « BERN Auto-Electric-Service CSCHAEFER ZÜRICH Belpstrasse 24 Gutenbergstrasse 10 Accumulatoren- Ladestation V l VERNICKEIN MEN ßinder&Richi,Sf.Göll9n Zu verkaufen ein neuer Vierrad- nhänger Tragkraft 5 Tonnen Pneus 40/8", autom. Bremse etc. J. Merk, Konstruktionswerkstätte für Anhänger, Frauenfeld. 9303 Günstig abzugeben einige fabrikneue CHRYSLER 6 ZyL, Mod. 1031. Anfragen gefl unt Chiff. 486251 an die Automobil-Revue, Bern. IVU«V Faux-Cabriolet Hotchkiss «ype Rivlera, 6 cyl., 16 CV impöt, mod. 1930, a vendre p. cause dep. Impöts et assur. 1931 payes. Voiture en excellent etat, roulS 5 mois. — Visible au 48576 Grand Garage Maurer, Geneve. 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Die Forderungen der Fussgänger. Was die Fussgänger vom Bundesverkehrsgesetz erwarten. Dr. H. Hasler, t&r schon in der bundesrätlichen Expertenkommission zur Beratung des neuen Bundesverkehrsgesetzes die Interessen und den Standpunkt der Fussgänger vertrat, hat sich im Namen der von ihm vertretenen Ligen an die nationalrätliche Kommission, die diese Woche in Locarno tagt, gerichtet, indem er noch einmal die Forderung der Fussgänger zusammenfasse Vor allem wird, « um den Fussgänger ah Leben und Gesundheit zu schützen und die Sicherheit auf der Strasse zu gewährleisten», wie sich die Schrift Dr. Haslers ausdrückt, die Aufnahme einer Beschränkung der zulässigen Geschwindigkeiten in das Gesetz verlangt- Dass die Forderung nach gesetzlichen Höchstgeschwindigkeiten einen Mangel an Verständnis für die Fahrtechnik verrät, ist.schon öfters festgestellt worden. Erstaunlicher ist es allerdings, dass trotz aller Aufklärungsarbeit über Sinn und Natur der von bestimmten Zahlen absehenden Vorschrift über die Geschwindigkeit im Verkehrsgesetzentwurfe immer noch von Freigabe der Geschwindigkeit gesprochen wird. - Tn der Petition der VerkehrsHgen helsst es wiederum/eine gesetzliche Gewährleistung ; der Aütoraserei sei nicht am Platze, zumal •eine Haftpflichtversicherung dem Ueberfahrenen weder das Leben zurückbringe, noch T bei den zu Krüppeln gewordenen die volle Gesundheit oder Arbeitskraft wieder herstellen könne.: Die vielen Unfälle ausübersetzter Geschwindigkeit hätten statt die Aufhebung der noch bestehenden Geschwindigkeitsmaxima viel eher die Einführung eines OBligatoriums des registrierten Geschwindigkeitsmessers als zweckmässig erscheinen lassen In den Anmerkungen zum Vorentwurfe wird aber deutlich erklärt, warum man auf eine solch" Vorschrift verzichtet hat. BANANENCENTRALB tELEPHONi SELNAU T6.TS - Einzig und allein, weil eine Kontrolle der Geschwindigkeit praktisch zu ungenügenden ErgeH.issen führt Ganz unmöglich ist ferner die Forderung, stati der Vorschrift zum Rechtsfahren eine Bestimmung in das Gesetz aufzunehmen, wonach der Automobilist sich nach den Strassen- und Verkehrsverhältnissen zu richten hätte. Dieser Vorschlag scheint uns so unsinnig, dass man Mühe hat anzunehmen, die Petenten hätten ihn im Ernst erhoben und an dessen Durchführbarkeit geglaubt. Darauf, dass sie auf einer Verschärfung der Haftpflicht besteher und die Einführung der ausnahmslosen Kausalhaftung verlangen würden, war man schon eher gefasst. Alle Bestimmungen hingegen, die auf eine Regelung des Fussgängerverkehrs hinzielen, lehnt die Fussgängerliga als verfassungswidrig ab. Die Eidgenossenschaft sei nach dem Wortlaute des Artikels 37 der Bundesverfassung lediglich befugt, Vorschriften über Automobile und Fahrräder aufzustellen. Es ginge nicht an, diesen Artikel extensiv zu interpretieren und damit eine Verschlechterung der Rechtslage des Fussgängers im Strassenverkehr vorzunehmen. Die Petition zeigt deutlich, dass man Im Kreise der Fussgängerliga nicht gewillt ist. irgendwelches Verständnis für die Probleme des Stassenverkehrs, wie sie sich heute stellen, aufzubringen. Sie stellen sich mit ihren Sf»«»*#n«i«h zum Teil ganz sinnlosen Forderungen auf eine undiskutable Grundlage, -yurosser Preis von Wien abgesagt. Der Oesterreichische Automobilclub hatte unter dem Namen * Drösser Preis von Wien » auf den 14. Juni 1931 auf dem Wiener Ring ein grosses Rundstreckenrennen in Aussicht genommen. Bereits im letzten November wurden bei den diversen in Betracht kommenden ..Behörden Schritte zur Erlangung der AbhaltunesbewiHiirune: unternommen. Nach "DGA"" !ch#4E»' ÖBIL-SEVÜE AUSSTELLUNOSTRASSe 1OO ZÜRICH Uto-Garage Automobil A.-G« Seefeldquai 1, Zürich. genauer Prüfung der Frage von den verschiedenen Behörden glaubt nun, wie uns, der Oesterreichische Automobilclub mitteilt, die Bundespolizeidirektion trotz den positiven Merkmalen, die eine solche Veranstaltung besitzt, die Erlaubnis aus Gründen sicherheitspolizeiiicner Natur nicht erteilen zu können. Der österreichische Automobil-Club ist daher ausserstande, Jie geplante Veranstaltung durchzuführen, so dass es dieses Jahr mit dem Grossen Preis von Wien, der eine der srössten Attraktionen der Festwochen werden sollte, nichts geworden Ist. bo. Nach Campbell's Weltrekord. Dem englischen Rekordfahrer Campbell, der zufälligerweise mit Charlie Chaplin zusammen auf der < Mauretania» nach England zurückkehrte, werden von verschiedenen Seiten immer wieder aufs neue Rekordversuche angedroht, die dem neuen Weltrekord das Lebenslicht ausblasen sollen. So künden die beiden amerikanischen Meisterfahrer Billy Arnold und Harry Hartz an» dass sie sich darauf konzentrieren würden, zu Beginn des nächsten Jahres mit ernem neuen Monster-Rennwagen den bestehenden Rekord zu schlagen, x. Aus «l«»n Schon vor 3 Jahren habe ich Ihnen ein Zeugnis über meinen Personenwagen CHEVROLBT- Coaoh gegeben« Jetzt habe ioh, nie Sie wissen? diesen "Vagen, mit dem ioh immer zufrieden war, gegen 1 CHEVEOLET-^Cabriolet 6-Zylinder umgetauscht. Dieses macht mir ebenfalls grosse Freude* Aber auch in meinem Geschäftsbetriebe Habe ioh mit Ihren CHEVKOLET-Wagen die bester* Erfahrungen gemacht und es ist nicht von ungefähr, dass jetzt in meinem Gesohäft 8 CHEVROLET- Lastwagen in Betrieb sind. Sämtliche Wagen sind sparsam und absolut zuverlässig. Besonders angenehm ist auch, dasS 1 die "UGA" Uto-Garage Automobil A.-G. Seefeld — *quai 1, Zürich einen flotten CHEVROLET -Service mit vollständigem Bestandteillager führt« Ho ohaohtungsvoll! 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Neu in'den Vorstand wurde als Beisitzer Herr D ä h le r in Burgdorf gewühlt Der Jahresbeitrag wurde auf gleicher Höhe wie letztes Jahr belassen. Auf Abbruch zu verkaufen 1 CAMION ARBENZ 5 Tonnen, mit Wirz-3-Seitenkipper, Eafdanantrieb. — Sich wenden an Garage Homer, Tafer» (Freibg.) Telephon 81. 48633 Zu verkaufen: LANCIA neu bereift, «n fünstigem Preise. Steuer pro 1931 bezahlt 48623 Offerten an J. Mistall, Fuhrhalter, BUI-Mett. Auto-Verkauf! Gesundheitsrücksichten vtrkauft mein 2-PI.-Auto F.N. in tadellos. Zustand, Allwetter, elektr. Beleuchtg., 2 Reserveräder etc. etc., staunend billig. — Gegen vorherige Anmeldung täglich EU besieht. Offerten unt. Chiffre 48640 an die Automobil-Revut Bern. Zu mieten gesucht für die Sommermonate Juni bis Oktober ein 6-7-Pläteer- Automoliil gegen hohen Zins. Muss gut. Bergsteiger sein. Ev. Kauf im Herbst nicht ausgeschlossen. — Offerten unt. Chiffre 48629 an die Automobil-Revue, Bern. 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Der Verband ist der Ansicht, dass für Kurswagen, sofern sie eigentliche Gesellschaftsfahrten unternehmen wollen, spezielle Verkehrsbewilligungen eingeholt werden müssten und dass die Reservewagen, für die gegenwärtig nur die Kalbe Steuer zu entrichten ist, für solche Fahrten überhaupt keine Verwendung finden sollten. Im Interesse des freien Gewerbestandes läge es, wenn die städtischen Omnibusdienste ihre Ueberlandfahrten auf ein Minimum beschränken, oder, was noch besser wäre, überhaupt ganz einstellen würden. An die kant, Polizeidirektion wurde das dringende 0«- such gerichtet, die Frage betr. Ueberlandfahrten der konzessionierten Automobil - Gesellschaften einer gründlichen Prüfung unterziehen zu wollen. Der Verband vertritt ebenfalls die Auffassung, dass die eidg. Postverwaltung für die Benützung der Strässen dem Kanton eine Steuer entrichten sollte, und dass es im Interesse nicht nur des freierwerbenden Mittelstandes, sondern unseres ganzen Staatswesens wäre, wenn von seiten der Postdirektion die Bestrebungen nach einer auegesprochenen Monopolstellung auf unserem kantonalen Strassennetze nicht eo ausdrücklich zur Geltung kämen. Eine weise Zurückhaltung der ueberlandfahrten auch von Seiten der Post könnte als Beweis aufgefasst werden, dass auch sie nicht willens ist, unnötigerweise einen aufblühenden, freien Gewerbeberuf durch ihren Regiebetrieb zu erdrücken. N. Industrie und Eint neue Firestone-Fabrik in Argentinien. Das Direktorium der Firestone Tire & Rubber Compame teilt mit, dass sie den Bau einer neuen Reifenfabrik" in Argentinien angeordnet habe. Die Fabrik solle eine tägliche Produktion von 1000 Reifen und Schläuchen zu bewältigen haben. GENEVE Restaurant Yvroud Quai des Bergues, 23, ä l'entresol. tel. 26.420 Asoenseur. 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