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E_1931_Zeitung_Nr.015

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1931 - Weniger schädlich ist Wasserstoffsuperoxyd, den Damen von der Zahnpflege, manchmal bei Halsschmerzen vom Gurgeln (und vielleicht ganz heimlich auch von der Haarbehandlung) her nicht ganz unbekannt! Das offizielle Wasserstoffsuperoxyd schadet auch der Haut nicht, wenn man sie nicht zu oft damit behandelt. Es soll aber einem erfahrenen Kosmetiker überlassen bleiben, die Behandlung des Teints beim Bleichen und die dazu anzuwendenden Mittel zu bestimmen. Dass manche Schönheitssalons auch Chlor zum Bleichen der Qesichtshaut ihrer Kundinnen verwenden, ist gewiss nur eine böse Ausstreuung. Mit Wasserstoffsuperoxydbehandlung gelingt es jedoch tatsächlich, in einiger Zeit die Haut wieder hell zu bekommen. Der Zeitunterschied zwischen den Folgen der Behandlung und der Einwirkung der Natur ist allerdings nicht übermässig gross. Wenn die Damen ein wenig Geduld haben und sich entschiiessen, die mitunter so angenehme Herbstsonne ihrem Teint zuliebe so zu meiden, wie ihre Grossmütter den Sonnenstrahlen auswichen, wenn sie zum Schütze der Gesichtshaut in diesen letzten schönen Tagen des Jahres noch einen Sonnenschirm tragen wollen, wird das Gesicht ohne Zuhilfenahme kosmetischer Mittel wieder blass. Es verfärbt allerdings nicht stets gleich vorteilhaft. Während des Uebergangsprozesses muss die Schattierung des Puders wiederholt gewechselt werden, und wenn die Haut eine fahle Farbe anzunehmen droht,, dann kann es nicht schaden, wenn das von der Zeit vorgenommene Bleichen ein wenig durch zweckentsprechend verwendetes Wasserstoffsuperoxyd unterstützt •wird. Vorsicht ist aber dabei immer geboten, und bevor sich eine Dame auf interessante Blässe festlegt, soll sie bedenken, dass sie sich entschliesst, auf die heilsame Einwirkung der Sonnenstrahlen zu verzichten, dass sie vielleicht sogar den geliebten Wintersport wird aufgeben müssen, will sie wirklich die Zartheit und Weisse ihres Teints erhalten und pflegen. Vielleicht kommt sie dann darauf, dass die Schneefarbe des Gesichtes kaum mehr in unsere dem Sport ergebene Zeit passt; vielleicht aber insistiert sie auf der Blässe ihres Gesichtes, das zweifellos interessant, sentimental und lyrisch wirkt! Tourismus Der Frühling naht... Bald wird der Frühling kommen. Viele mögen seine Ankunft kaum abwarten. Sie wollen ihm entgegenfahren, in den Süden. Vielleicht geht auch Ihnen das Warten zu lange. Dann zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über die beste Route für Ihre Fahrt nach dem Süden: Wir arbeiten Ihnen ein ausführliches Itiniraire mit allen nötigen Angaben kostenlos aus. Wenn Sie aber anderseits schon jetzt an eine Nordlandtour im kommenden Sommer denken; es ist nicht zu früh, um bei uns Vorschläge zu verlangen oder sich über irgendwelche Verhältnisse zu erkundigen. Kurz, welches auch Ihre touristischen Pläne sind, wenden Sie sich um Auskunft an uns. Touristikbureau der « Automobil-Revue », Bern, Breitenrainstrasse 97, Telephon Bollwerk 39.84. Jeuten Touren-Antworten T. A. 630, Davos-Biarritz. Ich empfehle Ihnen folgende Route: Hinfahrt: 1. Davos, Land(juar(, Kerenzerberg. Zürich, Bern, 278 km. 2. Bern, Moudon, Lausanne, Genf, Bellegarde, Nantua, Pont d'Ain, Meximieux. Lyon, 288 km. S. Lyon, Ste. Foy, Feurs. Böen, Noietable, Thiers, Clermont-Ferrand, Massagette. Bourg-Lastic, TJssel, Egletons, Tülle. Brive, 366 km. 3. Brive, Thenon, Perigueux, Bergerac, Miramont, Marmande, Casteljaloux, St. Justin, Mont-de- Marsan, 274 km. B. Mont-de-Marsan, Tartas. St. Paul, St. Vincent, Bayonne, Biarritz, 127 km. Rückfahrt: 1. Biarritz, Peyrehorade, Orthez, Pau, Tarbes, Lannemezan, Montrejeau. St. Gaudens, St Martory, Toulouse, 307 km. 2. Toulouse, Rabastens, Gaillac, Albi, Carmaux, La Primaube, Rodez. Bozouls, St. Geniez, Mende, 262 km. S. Mende. Auroux. Costaros. Le Puy, Issingeaux, Monistroi. St. Etienne. Lyon. 246" km. 4. Lyon, Genf, Bern (s. Hinfahrt), 288 km. 5. Bern, Zürich, Daros, 278 km. Die einzigen schlechten Strecken die leider nicht zu vermeiden sind, treffen Sie zwischen Clermont- Ferrand und Ussel bei der Hinfahrt und zwischen Rodez und St. Geniez. eb. Touren -Fragen T. F. 63f, Ars. Ende April dieses Jahres wollen Wir nach Ars (Frankreich) fahren. Wio sind dio Strassen ab Genf? Welche Route ist am besten zu befahren? Wie viele Kilonleter sind es ab Genf noch? Ik. in K. T. F. 632. Schlesienfahrt. Nachdem ich das Rheinland und die angrenzenden Gebiete, Nordund Süddeutschland schon mit dem Wagen durchstreift habe, möchte ich gern einmal Schlesien besuchen. Man hört zwar wenig von Schlesien als Touristengebiet, doch nehme ich an, dass es auch dort genug Schönes und Interessantes zu sehen gibt. Kann mir vielleicht jemand über Sehenswertes Aufschjuss geben? Lohnt es insbesondere, in Breslau einige Tage Aufenthalt zu nehmen? A. S. in E. Alpenlandschaften. Band 5: Das Bozner Land. Von R. von Klebeisberg. Deutscher Verlag für Jugend und Volk. Wien - Leipzig. Der Freund der Alpenwelt wird an dieser Studie Freude finden, die das Bozner Land, das durch seine Schönheiten bekannt ist, in seinen typischen Eigenschaften widergibt. Geologische Umrisse, eine Zusammenstellung über das Klima, die Vegetation, die Hydrographie, Tierwelt. Menschen und Siedlungen, vermitteln zusammen einen klaren Ueberblick über die Eigenheiten des Bozner Landes. Mit ganz besonderem Interesse verfolgt man die dem Buche beigegebenen teils hervorragenden Photographien, die sprechende Bilder aus dem Bozner Alpenland einfangen. Bemerkungen über die Hauptorte des Landes und über nennenswerte Naturformationen runden den Inhalt des Bandes ab. Die „Automobil-Revue" Unsere Frage nach dem Urteil über den « Autler-Feierabend • trug uns zahlreiche erfreuliche Anerkennungsschreiben ein. Alle haben eines gemeinsam sie drücken ihre Zufriedenheit über die Unterhaltungsbeilage der « Automobil-Revue » aus. Den freundlichen Einsendern herzlichen Dank. Einer Stimme — poetisch verklärt — möchten wir Gehör verschaffen : Französisch in 100 Stunden Italienisch in 100 Stunden verlangen Sie ein ganz unverbindliches kostenloses Probe« rieft vom Ach, jede Woche kommt sie zweimal, Die « Auto-Revue > — gross und schwer, Sie ist für uns das reinste Scheusal, Doch für den Ehemann eine Lehr t Er findet drin so viel geschrieben Von Kolben, Kerzen, Auspuffrohr, Von Räder- und von andern Trieben, Auch Kugellager kommen vor. Und seine Majestät, der Hausherr, Setzt sich bequem ins weiche Kissen, Denn dieses ganze Blätterheer Lässt ihn doch jede Neu'rung wissen- Und dann — wir Frauen — ach so einsam, Sind aus des Mannes Herz verbannt, Denn all' sein Sinnen ist gemeinsam Nun dieser Zeitung zugewandt. Er liest von hinten und von vorne, Den ganzen Inhalt gründlich aus, Und dieses dauert fast bis morgens, Das ist doch sicherlich ein Graus! Nun kommt am Dienstag — hört und seht, Auch noch für uns ein Zeitungsblatt, Und was darin geschrieben steht, Ist nun uns Frauen zugedacht. Da meldet sich nun ein gescheiter Herr Fachmann oder so etwas; Und wünscht im «Feierabend», leider, Auch technisch noch besprochen was. Ach nein, verehrter Herr Redaktor, Verschonen Sie uns doch damit, Den Herren Winke für den Motor. Uns aber etwas für's Gemüt. Noch winkt dem Fachmann manche Seite, Sein Wissensdurst ihm trefflich labend, Die « Revue » sei sein Weggeleite, Uns aber lasst den « Feierabend » / Frau F. J. — B. € .. und lebten glücklich bis an ihr Ende...! * «Sie haben sich also nicht Geheiratet. Papa?» (Ulk.) T-n -sa Macht der Gewohnheit. Der Kipperwagenführer bringt seine Familie nach einem Sonntagsaueflug nach Hause. T «Glauben Sie. dass da bei einer Reparatur noch was zu holen ist? > Mechaniker. «Ja, zu einem Velo werden dio Teile noch ausreichen.» In der zweitgrössten Stadt der Schweiz befanden sich Ende Januar 649 Menschen, die nach der Methode von Prof. Grand eine oder mehrere fremde Sprachen erlernt haben oder gerade daran sind, ihre Sprachkenntnisse mit den Grandschen Selbstunterrichtswerken zu vervollkommnen. Wenn man bedenkt, dass diese neue, in ihrer Art allein dastehende schweizerische Selbstunterrichtsmethode erst seit vier Jahren besteht, so kann man sich ein Bild machen von der günstigen Aufnahme, welche ihr beschieden ist. In nicht weniger als 1084 Ortschaften sind die Grandschen Sprachwerke zu finden: ein Beweis mehr für Ihre grosse Bedeutung in allen Schichten und Berufen unseres Volkes. Jedermann ist sich heute bewusst, dass im gegenwärtigen, besonders schweren Wirtschaftskampf, Sprachkenntnisse am ehesten geschaffen sind, um im geschäftlichen und gesellschaftlichen Leben vorwärts zu kommen und sich Achtung zu verschaffen. Sprachkenntnisse sind heutzutage Bausteine zum geschäftlichen Erfolg, sie sind der berechtigte Stolz aller strebsamen Schweizer und Schweizerinnen. Die Selbstunterrichtsmethode von Prof. Grand ist in erster Linie für die Schweiz gedacht; sie berücksichtigt unsere Verhältnisse und passt sich unseren Bedürfnissen vollständig an. Verbessern Sie während Ihrer Freizeit Ihre Sprachkenntnisse oder erlernen Sie eine erste^ oder eine weitere Fremdsprache. Benützen Sie dazu, wenn Ihre Freizeit nicht derart bemessen ist, dass Sie einem zeitlich streng vorgeschriebenen Kurs obliegen können, die neuen Selbstunterrichtswerke von Prof. Grand. Verlag Hallwag Abt. Sprachwerke BER Englisch in 100 Stunden Spanisch in 100 Stunden BOCHERZETTEL (Alt DrocKsache ml* 6 Rp. frankieren) Senden Sie mir sofort anverbindlich ein Gratis-Probeheft von Französisch — Englisch — Italienisch — Spanisch in 100 Stunden NlchtgewOnschtes streichen. Adresse i •v No 15

N° 15 — 1931 AUTOMOBIL-REVUE 11 den Behötden Ausbau der Luzerner Trambahn. Die Gemeinde Kriens steht gegenwärtig vor der Korrektion der Strasse Eichhof- Kriens, die einen neuen harten Belag erhalten soll. Nach den guten Erfahrungen, die auf der Gerliswilerlinie der Luzerner Trambahn mit der ausgebauten Tramdoppelspur gemacht wurden, leitet der Stadtrat dem Grossen Stadtrat ein Kreditbegehren für den weiteren Ausbau zur Doppelspur der Linie Maihof-Kriens zu. Anlässlich dieses Ausbauprojektes prüfte der Stadtrat von Luzern die Frage einer eventuellen Ersetzung der bereits bestehenden Tramlinie nach Kriens durch den Autobus. Nach den erhobenen Studien über die Vorteile eines allfälligen Autobusbetriebes sprechen die speziellen Tatsachen in diesem speziellen Falle eher für den Ausbau der Trambahn. Technisch stellen sich dem Autobusbetrieb keine triftigen Gründe in den Weg, wirtschaftlich hingegen steht der Autobusbetrieb auf dieser Linie, bei der es sich um die eventuelle Ersetzung einer bereits bestehenden Tramlinie in der Stadtperipherie handelt, weit hinter dem Trambetrieb zurück. Nach den Berechnungen des Stadtrates wären folgende Kapitalaufwendungen erforderlich: 29 weitere Autobusse (1800 000 Fr.), Neubau des Güterbahngeleises (105 000 Fr.) und an untergehenden Anlagen (Buchwert abzüglich Liquidationsertrag) sind 800000 Fr. abzuschreiben. Beim Uebergang zum Autobusbetrieb auf der Strecke Maihof-Kriens würde sich demnach gegenüber dem finanziell weniger beslastenden Ausbau der bestehenden Tramlinie der neue Autobusbetrieb zehn Jahre lang jährlich um 386 000 Fr. schlechter stellen. Die bestehenden konsolidierten Verkehrsverhältnisse beim Tram scheinen deshalb dem Stadtrat auch weiterhin zu genügen. Auch die Einführung eines Autobusverkehrs Maihof-Bahnhof kann bei den bestehenden Umständen nicht befriedigen, da am Bahnhof der Umsteigeverkehr bedeutend komplizierter sich gestalten und der Bahnhofplatz einen unerwünschten zusätzlichen Wendeverkehr erhalten würde, dessen Notwendigkeit die grossen Schwierigkeiten nicht zu rechtfertigen scheinen. Der Ausbau der Linie Maihof-Kriens, bei dem die Wahl des Stadtrates auf die Weiterführung des Trambetriebes fiel, kann grundsätzlich an der Vorzüglichkeit der Autobusbetriebe nichts ändern. Da ganz spezielle Verhältnisse vorliegen, rechtfertigt es sich deshalb auch nicht, diesen besonderen Fall zu einem Präzedenzfall auszuweiten, wie dies die Verteidiger der Thunersebahn zu beabsichtigen scheinen. Die Verhältnisse bei beiden Projekten sind derart verschieden, dass sich die beiden Fragen gar nicht auf gleicher Basis diskutieren lassen. mb. Sicherung des Verkehrs auf den Berner Brücken. Im Berner Stadtrat interpellierte letzte Woche Dr. Anliker über die Sicherung des Fussgänger- und Fahrverkehrs auf der Kirchenfeld- und Kornhausbrücke. Der Referent betonte die Notwendigkeit einer verstärkten Polizeiaufsicht über den Verkehr auf den Brücken und Erhöhung der Randsteine mit Anbringung eines Geländers gegen die Fahrbahn. Polizeidirektor Schneeberger antwortete auf die Interpellation, indem er für die Kornhausbrücke ein Projekt ankündigte, das vermehrte Sicherheit garantiere. Für die Kirchenfeldbrücke, die Kantonseigentum ist. sind ebenfalls Aenderungen vorgesehen. Die Unfälle hätten sich vor allem während den Zeiten verstärkter Polizeikontrolle ereignet, demnach in den Stosszeiten des Verkehrs, und diese Tatsache weise darauf hin, dass die beste Sicherung des Verkehrs darin liege, wenn alle Brüekenbenützer sich an die Verkehrsvorschriften halten und die notwendigen Vorsichten walten lassen. Der Interpellant konnte sich von der Antwort des bernischen Polizeidirektors für befriedigt erklären, bo. s» «I Nuvolari siegt am Meeting von Boscochiesantiova. Das vom A.C. von Verona organisierte Meeting von Boscochiesanuova, das sich aus einer touristischen Prüfung, einem Bergrennen und einem für die Teilnehmer obligatorischen Skiren-nert zusammensetzte, hatte einen grossen Erfolg aufzuweisen. Beim Bergrennen über 12,5 km wurde Nuvolari mit einem Alfa Romeo 1500 com in 12 Min. 47% Sek. Erster. x. < Zweimal 12-Stiindenrennen » von Brooklands. Zum dritten Male wird der Junior Car Club das grosse «Zweimal 12-Stundenrennen »-am 8. und 9. Mai dieses Jahres auf dem Autodrom von Brooklands abhalten. Die allgemeinen Bestimmungen des Regtementes decken sich mit denen des letzten Jahres. Zugelassen sind Sport-Serienwagen. Die Wagen über 1500 ocm müssen für vier Personen karossiert sein, ohne dass indessen die entsprechende Belastung notwendig ist. x. Malcolm Campbell In den Adelstand erhoben. König Georg empfing am Freitag im Buckinghampalast den neuen Weltrekordfahrer Malcolm Campbell, wo die offizielle Zeremonie der Erhebung Campbells in den Adelstand stattfand. Der König interessierte sich für Campbells Leistung außerordentlich. x. Verkehrsbewilligungen im Kanton Bern. Ein Camionneur ersucht uns um Aufnahme folgender Zeilen: Höfl. Anfrage an das Kant. Strassenverkehrsamt Bern. In Anbetracht der Krisenzeit und des daraus entstandenen flauen Geschäftsganges im AutotAnsportgewerbe wird die Frage aufgeworfen, ob für dieses Jahr nicht eine Ausnahme in der Erneuerung der kant. Verkehrsbewilligung gemacht werden könnte, indem die Erneuerung der Bewilligung bis zum 28. FehruaT a. c. ausgedehnt wird? Tausende von Arbeitslosen werden mit namhaften Beiträgen unterstützt. Wir verlangen keine Unterstützung, nur ein kleines Entgegenkommen; zu Beginn des Jahres müssen die Haftpflichtversicherungen bezahlt werden und dann die Verkehrssteuer, aber wo das Geld nehmen, wenn wenig und keine Verdienstmöglichkeit besteht? Im Winter werden die Wagen einer Revision unterzogen. Es entstehen dadurch nur-Auslagen. Erst wenn das wärmere Wetter einsetzt, stellt sich Arbeits- und Verdienstmöglichkeit ein. Es scheint mir, es sollte möglich sein, einem Gesuchsteller eine einmalige Ausnahme zu bewilligen. Im Waadtland ist z. B. die Steuer erst im Juli fällig, die Erneuerung wird aber im Januar ausgestellt, damit der Fahrer keine Scherereien hat Wäre ein Entgegenkommen möglich? B. Selbständig arbeitendes Verkehrssignal. Ein Autofahrer beobachtete in Zürich den nachstehend beschriebenen Versuch: « Ich erlaube mir, Ihnen von einer Neuheit, deren zufälliger Zeuge ich war, Kenntnis zu geben; ich zweifle nicht, dass auch weitere Leser Ihrer Zeitung die nachstehenden Zeilen interessieren dürften. Im Kreis 2 der Stadt Zürich konnten letzter Tage Passanten einer interessanten Probe eines neuartigen Systems der Verkehrsregelung beiwohnen. Nach Erkundigung handelte es sich um die Erprobung der Erfindung eines Zürcher Ingenieurs, womit bezweckt wird, den Fahrzeugverkehr an unübersichtlichen Kreuzungsstellen ohne die Mitwirkung von Verkehrspolizei prompter und absolut sicher zu gestalten. Dazu dienten die an und für sich bekannten, auf provisorischen Ständern montierten roten und grünen Verkehrssignale. Neu- -Wtig~war die Steuerungsart, da die Bedienung der Signale durch die heranfahrenden Auto selbsttätig besorgt wurde, -nach dem Grundsatz, dass dasjenige Fahrzeug, welches zuerst in den Sichtkreis der Kreuzung tritt, auch zuerst freie Durchfahrt erhalten und ohne Geschwindigkeitsverlust kreuzen soll, während auf der Querstrasse der Fahrverkehr durch das Stop-Signal nur soviel als absolut notwendig verzögert, nicht aber aufgehalten, werden soll. Nach dem Eindruck des unbeteiligten Beobachters schien die Einrichtung voll und ganz den erwähnten Zweck zu erfüllen, da auch ein starker Andrang an der Kreuzungsstelle glatt und überraschend schnell abgeleitet wurde. Ein besonderer Vorzug dieser Anordnung dürfte auch darin bestehen, dass durch die zwangsläufige und vor allem rechtzeitige Signalgabe am die Autolenker der Hupenlärm auf das mit Rücksicht auf die Sicherheit des Fussgängers notwendige Mass herabgesetzt wird. Es- ist zu hoffen, dass der vielversprechende Versuch baldigst zur praktischen Verwertung der gelungenen Idee führen wird. H. W. Ausstellungen Die Wiener Frühjahrsmesse 1931 (8.—15. März). Die Wiener Internationale Messe feiert im nächsten März ihr zehnjähriges Jubiläum. Zwanzigmal hat sie seit 1921 Aussteller und Käufer aus der ganzen Welt bei sich gesehen. Die günstige geographische Lage Wiens, welches gleichzeitig das Ausfallstor für die Industrien des Westens und die Agrargebiete des Ostens bildet, hat dazu beigetragen, da«s sich die Wiener Messen in allen Erdteilen treue Freunde erwarben. Auf der nächsten Frühjahrsmesse werden Aussteller aus 19 europäischen und Ueberseestaaton in 32 Gruppen ihren Besuchern einen guten Uebsrbück übar die moderne Gütererzeugung in allen erdenklichen Zweigen von Industrie und Landwirtschaft bieten. . Im Messepalast ist u. a. die Luxus- nnd Gebr'auchsartikelmesse, die Schuh- und Ledermesse, sowie die Sonderschau « Neuzeitliche Betriebswirtschaft » untergebracht. In der neuen Hofburg befinden sich im bekannten glänzenden Rahmen Textilmesse, Bekleidungsmesse. Pelzmodesalon, sowie eine Schaustellung der berühmten Wiener Strick- und Wirkwarenindustrie. Die internationale Automobil- und Motorradausstellung in der Rotunde wird von allen österr. und den besten ausländischen Marken beschickt und wieder eine besondere Attraktion der Wiener Frühjahrsmesse sein. Weiter sei noch auf die technische Messe, die Strassenbaumesse, die Ausstellung für Nahrungs- und Genussmittel, die land- und forstwirtschaftliche Musterschau hingewiesen. Ausländische Besucher der Wiener Frühjahrsmesse erfreuen sich auch diesmal bedeutender Erleichterungen beim Grenzübertritt nach Oesterreich und geniessen grosse Fahrpreisbegünstigungen auf den schweizerischen, österreichischen, sowie vielen ausländischen Bahnen und Schiffahrtslinien, auch die grossen Luftverkehrsgesellschaften gewähren Fahrpreisermässigungen von 10—20%. Auskünfte in Wiener Messeangelegenheiten sowie Messeausweise, sind bei der österreichischen Handelskammer in der Schweiz. Zürich, erhältlich. Ein Halt vor Zürich! finden Sie jederzeit selbstgeiührte Küche, H.Bier der Aktienbrauerei Basel .erstklassige Weine etc. Stets lebende Fische und samt).Saisonspezialitaten. Parkplatz. Tramverbindung. Höflich empfiehlt sich 4/5 Plätze, Ciel ouvert oder Landaulet, höchstens 15 HP, 4 Uebersetzungen vorwärts. Offerten unter Chiffre 48676 an die Automobil-Revue. Bern. Anhänger f. Lastwagen und Traktoren, 2 und 4 Rad, in j ed. Ausf ührung, mit und ohne hydr. oder meoh. 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