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E_1931_Zeitung_Nr.017

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AUTOMOBIL-REVUE

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17 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE Autosektion St. Qallen-Appenzell Generalversammlung vom 1. März in Herisau. Wenn schon die mit Geschäften gut bedachte Traktandenliste eine an Abwechslung reiche Versammlung erwarton Hess, so schien der Wettergott noch dae Seine an Ueberraschungen beitragen zu •wollen, indem er unerwartet auf Sonntag Weg und Steg wieder mit einer dichten Schneedecke überzog. Da gerade im strassenreichen Gebiet von St. Gallen und Appenzell die Wegbahnung rocht viel Zeit in Anspruch nimmt, so musste man für den Besuch der Versammlung allerlei Befürchtungen hegen, welche sich glücklicherweise aber nicht bewahrheiteten, indem die Frequenz sogar eine bessere als im letzten Jahre waj. Man mues es der Untergruppe Sektion Appenzell-Hinterland lassen, dass sie nichts unterliess, um ihren Clubkollegen den Aufenthalt in ihrer Metropole so angenehm und unterhaltsam als möglich zu gestalten. Schon die Eröffnung der Sitzung bot ein überaus erfreuliches Novum, indem der Männerchor «Harmonie» mit einigen sehr gehaltvollen Liedervorträgen aufwartete, worunter das Landsgenieindehed wohl den tiefsten Eindruck hinterlassen haben dürfte. Nachdem noch Herr Dr. Fisch als Verprnügungsmanager der Gruppe die Anwesenden willkommen geheissen hatte, nahm der Sektionspräsident, Herr Gerichtspräsident Lutz, dio Zügel wieder in die Hand und hatte neuerdings Gelegenheit, zu zeigen, wie geschickt und sicher er dieselben zu führen versteht. Das Protokoll der letzten Generalversammlung sowie der Jahresbericht des Sekretariates, welche boido vom tätigen Sekretär, Herrn Fierz, verlesen wurden, fanden diskussionslose und einstimmige Genehmigung. Wir können uns hier kurz fassen, indem in einer der nächsten Nummern oin Auszug aus dem sehr instruktiven Jahresbericht folgen wird. Als wichtigste Tatsache möchten wir nur noch den erfreulichen Mitgliederzuwachs buchen, gehört doch die Sektion mit ihren 1102 Mitgliedern auf Jahresende 1930 zu den grössten Kantonalgruppen des Landesverbandes. Dio in allen ihren Details feirr säuberlich festgelegte Vereinsrechnung von Herrn Müller ergab dank der äusserst sorgfältigen Haushaltung durch ihn und den Gesamtvorstand trotz den vermehrton Anforderungen au die Sektion T. C. $. einon stattlichen Vermögenszuwachs. Die Rechnungsrevisoren, welche mit der üblichen Gewissenhaftigkeit ihres Amtes gewaitet hatten, beantragton denn auch Deeharge und Annahme der Abrechnung unter wohlverdienter Verdankung der Arbeit an die Cluhfunktionäro. Die Sitzungsgelder für den Vorstand sowie dio Gratifikationen an den Kassier werden auf gleicher Höhe (wenn überhaupt von «Höhe» gesprochen werden darf) belassen. Dio Entschädigung'an das Sekretariat wird in der sehr gerechten Form geregelt, dass pro Mitglied Fr. 1.— ausgerichtet wird. Wenn man berücksichtigt, dass das Sekretariat fast seino ganze Arbeitskraft pro Jahr beansprucht, so darf sich die Sektion glücklich schätzen, dass Herr Fierz die Arbeit unter diesen Bedingungen mit der ihm üblichen Gewissenhaftigkeit weiterführt. Der Beitrag an die Ortsgruppen wird? wie im vergangenen Jahre, auf Fr. 1.— belassen. Auch beim Jahresbeifran tritt ltoino Aenderung ein. Um nächstes Jahr nicht nachträglich über die jeweilen vor der Generalversammlung vom Zentralsitz in Genf eingezogenen Jahresbeiträge noch beschliessen zu müssen, wird derselbe gleich pro 1931-und 1932 auf dem bisherigen Ansatz von Fr. 20.— belassen. Die Sektion kann mit diesen Bo trägen nur unter Anwendung der äussersten Sparsamkeit ihren vielfachen Aufgaben gerecht werden. Man darf diesen Ansatz geradezu als bescheiden betrachten, wenn berücksichtigt wird, dass den Mitgliedern gleichzeitig die «Automobil-Revue» kostaülos auf Rechnung der Sektion zugestellt wird. Der Antrag auf Statutenabänderung dor gastgebenden Gruppe Hinterland rief eine Menge Diskussionsredner aller Formate auf den Plan. Die Anträge ziolten insbesondere auf eine Neuorganisation der sportlichen Leitung der Sektion, wobei der Wunsch nach einer vermehrten Pflege des Automobilsportes die Triebfeder dafür gewesen ist. Einige weitere Anträge haben deshalb keine allzu grosse praktische Bedeutung, indem damit nur ausdrücklich in don Statuten eine Geschäftspraxis festgelegt worden wäre, wie sie der Vorstand bereits seit längerer Zeit auch ungeschrieben durchfahrt. Der Vorstand konnte sich den Anträgen nicht anschliessen, einmal aus dem eben erwähnten Grund und zweitens aus der sehr richtigen Ueberlegung heraus, dass die Statuten der ruhende- Pol im Clubleben darstellen müssen und nicht fast alle Jahre geändert werden dürfen. Zudem schienen die Anträge nicht in allen Ortsgruppen eingehend beraten gewesen zu epin, so dass ein Vermittlungsantrag aus der Mitte der Versammlung die Mohrheit auf sich vereinigte, wonach das Geschäft auf ein Jahr zurückgestellt wixd und.der Vorstand beauftragt wird, einer nächsten Generalversammlung Bericht und Antrag zu stellen. Die mehr in die Breite als in die Tiefe gegangene Diskussion hat dorart viel Zeit in Anspruch genommen, dass die übrigen Traktanden im Renntempo erledigt wurden, ohne dass freilich die materielle Seite der Traktanden irgendwie darunter gelitten hätte. Das Budget pro 1931 schliesst mit einem voraussichtlichen Vermögenszuwachs von Fr. 1000.— ab und findet deshalb allgemeine Zustimmung. Das Wahlgeschäft kann ebenso prompt abgetan werden. Erfreulicherweise stellte sich der Präsident, sowie die Mehrzahl der jetzigen Kommissionsmitglieder für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung, wodurch eine erfahrene und bisher sehr erfolgreiche Clubleitung wirksam gewährleistet bleibt. Herr Gerichtspräsident Lutz wird denn auch spontan und einstimmig als SekSonsIeiter bestätigt. Das gleiche gilt für die in der Kommission verbleibenden Herren. Amtsmüde waren die Herren Peterli, Wil, Schüepp, Heiden, und Locher sen., Altstätten. An ihre Stelle wurden zur Mitarbeit im Vorstand berufen: Wick-Vollmer, Wil, Locher jun., Altstätten, und Sprenger, Uzwil. Die langatmige Liquidation des frühern S. A. M. V. hat endlich ihren Abschluss gefunden und für die Sektion einen recht stattlichen Betrag aus denr liquidierten Verbandsvermögen ergeben. Derselbe wird gemäss Antrag des Vorstandes als Fonds in separater Rechnung verwaltet. Das Verfügungsrecht darüber steht der Generalversammlung zu. Als nächster Versammlungsort beliebt Rprschach und versichert die dortige Ortsgruppe, für einen gediegenen Rahmen zur nächsten Generalversammlung zu sorgen. Die Zeitungsfrage, welche durch einen mehrjährigen Vertrag mit der «Automobil-Revue » als geregelt schien, musste leider neuerdings durch ein Gesuch einor andern Fachzeilschrift angeschnitten werden, welche sich als offizielles Nachrichtenb'latt neben dem bereits bestimmten offiziellen Cluborgan zu gerieren wünschte. Das Traktandum führte leider zu einer Diskussion, welche wir selbst bedauern, da sie zwangsläufig auf das rein privatgoschäftliche Gebiet führte, für welches die Generalversammlung kaum das geeignete Forum war. Immerhin war es geboten, auf den beabsichtigten geschäftlichen Schachzug des Antragstellers hinzuweisen, da das Begehren für Aussenstehende als ein äusserst harmloses erscheinen konnte. Es war zu begrüssen, dass diese unserem Berichterstatter selbst sehr peinliche Diskussion durch die Annahme des Antrages geschlossen werden konnte, die Angelegenheit sei dem Vorstand zur endgültigen Erledigung zu überweisen. Da der Vorsitzende bereits erklärt hatte, der Vorstand fühle sich moralisch durch den bestehenden Vertrag gebunden, dürfte der endgültige Entscheid entsprechend ausfallen. Der nachfolgenden Einladung der Herisauer, noch einige Stunden für das in petto gehaltene Unterhaltungsprogramm zu reservieren, fand weitgehendes Gehör, und sicher hatte keiner die et- Waige verspätete Abreise vom Tagungsort zu bereuen, da sich die Gastgeber wirklich alle Mühe genommen hatten. Dennoch lichteten sich die Reihen vielleicht früher als vorgesehen, da der neuerdings einsetzende Schneewirbel nicht gerade zu einer spätnächtlichen Heimfahrt animierte. b. AUTOSEKTION ZÜRICH. «Hollandreise»-Jahresfest Das diesjährige Jahresfest der Sektion Zürich steht unter der Devise: Auf nach Holland ! Die gesamte Zürcher Tonballe wird den Zauber Hollands widerspiegeln. Wir veröffentlichen in der nächsten Nummer ein detaillierteres Programm dieses einzigartigen und grossangelegten Jahresfestes. Erste 6tägige Nonstopfahrt in der Schweiz. Zu dieser Fahrt, von welcher wir irrtümlicherweise gemeldet hatten, dass sie von der Uto-Garage Zürich arrangiert worden wäre, wird von massgebender Seite mitgeteilt, dass zwei Bevollmächtigte der General Motors diese Zerreissprobe auf eigene Verantwortung und Rechnung hin unternahmen. Die Uto-Garage Zürich diente lediglich als Kontrollstation sowie Start und Ziel. Im weiteren erfahren wir dazu noch folgendes: Vor kurzem wurde die Zuverlässigkeit des modernen Lastwagens unter Beweis gestellt, indem zwei Bevollmächtigte der General Motors Continental in der Schweiz mit einem Chevrolet-Lastwagen eine Sechstagefahrt durchführten, welche infolge der besonderen Umstände höchste Anforderungen an Wagon und Fahrer stellte. Zu diesem Zwecke wurde ein vollständig serlenmässiges Chevrolet-Lastwagonchassia mit einer Schweizer Kastenwagenkarosserie verwendet. Die einzige Abänderung bestand im Einbau eines Benzintanks von über 100 Liter Fassungsvermögen. — Als Zeit des Versuchs wurde die Woche vom 18. bis 22. Februar gewählt, die schneereichste Woche dieses Winters im Mittelland, wie sich herausstellen sollte. Die offizielle Kontrolle wurde von der Nationalen Sportkommission des Automobil-Clubs der Schweiz, als massgebender Stelle für alle sportlichen Veranstaltungen, ausgeübt. Die Herren Decrauzat, Brieger und Zwählen von der N. S. K. arbeiteten zusammen mit den Herren L'Alleman4 und von Meiss dor General Motors die Details aus uad nahmen im Laufe des Vormittags des 16. Februar den Lastwagen in Zürich ab- Für diesen Versuch wurden daher schweizerische Durchschnittsstrassen gewählt, welche vom Eidgen. Topographischen Bureau auf den Meter abgemessen waren. Alle zwölf Stunden piussta der Lastwagen wieder bei der Dto-Garago in Zürich sein, um Fahrer und Kommiseär des A. C. S. zu wechseln und Brennstoff zu fassen. Um den Hauptzweck, das während sechsmal SU Stunden ununterbrochene Laufen des Motors,: IU kontrollieren, wurde ausser der selbstverständlich ständigen Anwesenheit eines Kommissärs an Bord auch noch der Anlasser plombiert und die Anlasskurbel aus dem Wagen entfernt. Die während der sechs Tage durchfahrenen Strecken sind folgende: Route A: Fahrer Herr L'AUemand, von 12 bis 34 Uhr. Zürich,. Baden, Lenzburg, Bern, Biel, Ölten, Hauenstein, Basol, Böeberg, Baden, Zürich. Route B: Fahrer Herr von Meiss, von 00 bis 12 Uhr. Zürich, Wintorthur, Schaffhausen, Arbon, St. Margrethen, Sargans, St. Margrothon, Arbon, Frauenfeld, Winterthur, Zürich. Jede dieser ca. 350 km langen Strecken inusste in 11K Stunden durchfahren werden, da für die Ablösung in Zürich und die damit verbundenen Kontrollen ungefähr eine halbe Stunde reserviort wurde. Die Witterungsverhältnisse während der Fahrt waren vom 16. Februar abends an die denkbar schlechtesten. Um' Mitternacht setzte ein Schneesturm ein, der die Strasse kaum mehr erkennen Hess. In den Morgenstunden hatte der Wagen, wie später fast jeden Tag, auf schneereichen ungepfädeten Strassen zu fahren. Sonntag, den 22. Februar, punkt 12 Uhr mittags, kam der Lastwagen wieder vor der Uto- Garage in Zürich an, und während eines letzten Schneetreibens wurde nach den nötigen Kontrollen der Motor abgestellt, der seit sechsmal 24 Stunden ohne eine Sekunde Unterbrechung gelaufen war. Die genau geprüfte zurückgelegte Gesarutstrecke be» trug 4236,41 km. Es wurde ein tadelloser Zustand des gesamten Wagens festgestellt, Die 12 Stunden langen Fahrten bedeuteten daboi für dio beiden Fahrer und die drei Kommissäre des A. C. S. eine ganz hervorragende körperliche Leistung. Die auf die ganze Woche berechnete Durchschnittsgeschwindigkeit des mit 2600 kg belasteten Chevrolet-Lastwagens betrug unter Abzug von i4K Stunden Halt des Wagens bei stets laufendem 'Motor zirka 32% km p. St., auch eine gute Leistung für die gefahrenen Routen bei dem Wetter. erwähnten CAMIONS OMNIBUS CARS ALPINS les meilleurs Komplette Garage-Einrichtungen Benzintankanlagen - Wagenheber - Luftsäulen Fettpressen - Rotor-Kompressoren System Weber u«w, durch die UNF VISITE DANS NOS USINES VOUS CONVAINCRA MORGES ZÜRICH Demandez la brochure: „Le nouveio mottur Siurer-Diesel ponr automobiles". Albisrieden-Zürich Letzig rabenstrasse 16 Verlangen Sie kostenlose Beratung und unverbindliche Offerte I • '•IMWWM.•!•!•.•.•l«i«;»i«'«:li« I E. KUPFERSCHMID Äuto-Fournituren en gros BERN Erlochstrasso 7 Telephon Bollwerk 40.64 LAMPEN