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E_1931_Zeitung_Nr.016

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und gelegentlichen

und gelegentlichen Personentransport vorgesehen war, nun auch auf die Führer schwerer Motorlastwagen zum Gütertransport ausgedehnt worden ist, denn schliesslich sind die anderen Automobilisten in erster Linie daran interessiert, dass nur ganz zuverlässige und speziell ausgebildete Chauffeure das Lenkrad dieser schweren Wagen ergreifen dürfen. Höchstgewicht von Lastwagen. Auch in der Frage des Höchstgewichtes ist eine sehr glückliche Wendung der Dinge zu verzeichnen. Der Departementsvorentwurf stellte lediglich eine Rahmenbestimmung auf, wonach der Bundesrat das Gesamthöchstgewicht in der Vollziehungsverordnung je nach Bereifung und Zahl der Achsen auf mindestens zehn, höchstens zwölf Tonnen festzusetzen gehabt hätte. Die Expertenkommission schlug dann nach längerer Debatte vor, die Grenze schlechthin bei zwölf Tonnen zu ziehen, ein Vorschlag, dem der Bundesrat Folge leistete. Die Lastwagenbauer und Lastwagenbesitzer konnten sich jedoch mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben und bewiesen durch Schriften und Eingaben, dass eine derartige Bestimmung der neuesten Entwicklung im Bau schwerer Motorwagen nicht Rechnung trage und eine Gewichtsgrenze unter 13 Tonnen eine unerträgliche Beschränkung des Lastwagenverkehrs bedeuten würde. Sie haben damit erreicht, dass die nationalrätliche Kommission die Bestimmung etwas liberaler gestaltet hat. Als allgemeine Regel gilt die Grenze von elf Tonnen, dem Bundesrat wird jedoch das Recht eingeräumt, für spezielle Wagen Gewichte bis zu 13 Tonnen zuzulassen. Neue Wagenbreite: 2 m 35. Der Vorentwurf hatte für die Breite keine bestimmte Grenze vorgesehen, sondern die Regelung auch dieser Frage dem Bundesrate überlassen. Die Expertenkommission hatte sich dann aber dahin geeinigt, dass es besser •wäre, wenn schon im Gesetzestexte selbst eine bestimmte Angabe aufgenommen würde. Vor allem machten die Strasseningenieure geltend, dass es für sie dringend notwendig sei, mit einem festen Masse rechnen na können. Die Höchstbreite wurde in der Folge auf 2 m 35 festgesetzt, was schon ein Gewinn von 15 cm gegenüber der gegenwärtigen Vorschrift bedeutete. In Locarno ist man aber — man anerkennt den Einfluss der kürzlich gegründeten parlamentarischen Touristikgruppe — noch weitergegangen. Um den grossen ausländischen Autocars die Einreise zu ermöglichen, sieht der Entwurf der nationalrätlichen Kommission vor, dass die Konzessionsbehörden für die Autobusse von Per sonentransportunternehmungen eine Breite von 2 m 40 zulassen können. Keine starren Geschwindigkeitsvorschriften. Der liberale und von einem erfreulichen Verständnis für die Bedürfnisse des modernen Verkehrs getragene Geist, der in Locarno herrschte, zeigt sich vor allem bei der Behandlung der Bestimmung über die Geschwindigkeit, gegen die ja in letzter Zeit die heftigsten Ansturmsversuche gemacht worden waren. In automobilistischen Kreisen hegte man die nicht ganz unbegründete Befürchtung, dass der Kampf um den modernen Grundsatz der Aufgabe starrer Geschwindigkeitsvorschriften schon in der Kommission beginnen würde. Es war nicht der Fall. Die Kommission hat sich durch die — übrigens denkbar falsch und ungeschickt begründete — Eingabe der Fussgängerliga nicht beirren lassen. Sie hat der vernünftigen Einstellung des Departementes und des Gesamtbundesrates ihren Segen erteilt. Mehr als das. Sie hat der von der Expertenkommission eingeführten Einschränkung, dem Bundesrate stehe es frei, für alle Wagenkategorien auf dem Verordnungswege wiederum feste Geschwindiüfteitssrrenzen e'^zuffihrein. eine günstigere, viel eindeutigere Formulierung gegeben. Der Bundesrat soll nur dann von diesem Wiederemftihnmgsrecht von Geschwindigkeitsmaxlma Gebrauch machen, wenn sich offenbar und deutlich erweist, dass die freiere Rege- wahrt. Jetzt muss ich gehen. Ich komme so rasch als möglich zurück. Tun Sie, bitte, als ob Sie zu Hause wären...» Er drückte Joan die Hand, und seine Augen Unter ihrem seltsamen matten Schleier brannten in den ihren. Zum erstenmal fiel es ihr auf, dass der Prinz ein Aegypter war, ein Orientale. Merkwürdig, dass die Tracht einen Menschen so verändern konnte! Lag es nur an der arabischen Kleidung...? Die Tür schlug zu, und sie war allein. Mit einem persischen Fes auf dem Kopf und in. einen schwarzen Mantel gehüllt, eilte Simopulos aus seinem Hotel die windigen Arkaden der Klot-Bei-Strasse entlang. Er überquerte einen belebten Platz und gelangte über holpriges Pflaster in das Labyrinth der verrufenen Gässchen am Fischmarkt. Es war Sonntagabend, die freie Zeit der lung eine merkbare Verschlechterung der Verkehrssicherheit zur Folge hat. Die Automobilisten werden es also selber in der Hand haben, ihrem endlich und mühsam errungenen Sieg Dauerhaftigkeit zu verleihen. Dass der Entzug der Fahrausweise für das ganze Gebiet der Schweiz Gültigkeit haben soll, erscheint auch uns ganz zweckmässig. Es lässt sich schwer etwas dagegen einwenden. Die einzige Entscheidung von Locarno, die nur geteilte Zustimmung erfahren wird, und die man als Erfolg der «andern Seite» buchen muss, ist die Ausdehnung der Ruhezeitbestimmung in Art. 17 auch auf die Lasrwagenführer, die nicht bei einer Transportgesellschaft angestellt sind, sondern bloss für Fabriken oder andere Unternehmungen tätig sind. Immerhin ist diese Bestimmung, wie wir im nachstehenden Artikel ausführen werden, nur für eine Uebergangszeit. Auf die Abänderungen von Vorschriften, die andere Strassenbenützer betreffen, brauchen wir hier nicht näher einzugehen. Wichtig festzuhalten ist bloss, dass die Kommission, ohne zu zögern, anerkannt hat, dass die Aufnahme von allerlei für die Verkehrssicherheit unumgänglichen Vorschriften für andere Strassenbenützer Unbedingt in die durch Art. 37bis der Bundesverfassung dem Bunde zuerkannte Kompetenz fällt. Ein gutes Omen. Die als definitiv bekanntgegebenen Beschlüsse der nationalrätlichen Kommission lassen erkennen, dass man für den weitern Verlauf der Verhandlungen füglich optimistisch gestimmt sein darf. Sie berechtigen zur Hoffnung, dass uns auch in den übrigen Kapiteln keine üblen und schmerzlichen Überraschungen bevorstehen. Dann bleibt bloss noch ein Wunsch offen : dass das Plenum des Nationalrates sich den Geist seiner Kommission zu eigen machen werde und dass schliesslich auch der Ständerat, bisher Hort der autofeindlichen Kreise, sich diesmal dazu verstehen wird, sich einer Bewegung anzuschliessen, die unserem Lande eine moderne Regelung des modernen Vefkehrs bringen wird. $F Die Arbeitszeit-Vorschriften Im neuen Verkehrsgesetz. Wie bereits in einem separaten Artikel dieser Ausgabe über die Arbeit der nationalrätlichen Kommission in Locarno ausgeführt worden ist, hat die Kommission die bundesrätliche Fassung der Arbeitszeitregelung ,ge-, ändert. Es soll nämlich nicht nur die Ar*.- beitszeit der Motorfahrzeugführer der konzessionierten Personentransportunternehmungen, sondern auch derjenigen, die dauernd oder vorwiegend mit dem Gütertransport b schäftigt sind, geregelt werden. Wir haben in unserem Leitartikel «Fesseln für die Privatwirtschaft » (Nr. 12 vom 13. Februar) einmal die Zweckmässigkeit, die Arbeitszeitfrage in einem Automobilgesetz zu verankern, bezweifelt und weiterhin die Frage aufgeworfen, ob der Wortlaut von Art. 37bi der Bundesverfassung überhaupt dazu berechtigt, die Vorschriften über Automobile und FahTräder durch Arbeitszeitgesetzgebung zu erweitern. Unsere Bedenken werden von massgebenden Wirtschaftsverbänden der Schweiz geteilt. Sie veranlassten den Vorort des Schweiz Handels- und Industrie-Vereins, den Zentralverband Schweiz. Arbeitgeber-Organisationen und den Verband Schweiz. Lastwagenbesitzer an die Mitglieder der nationalrätlichen Kommission vor deren Zusammentreten eine Eingabe zu richten, deren Wortlaut wi nachfolgend wiedergeben können. Wenn die Kommisison sich leider nicht dem in dieser Eingabe begründeten Standpunkt anschlies sen konnte, so scheint die Vernehmlassung doch nicht ganz ohne Erfolg geblieben zu sein. Die jetzige Fassung des umstrittenen Arbeitszeit-Artikels (Art. 17, Abs. 3) macht näm lieh nunmehr die Einschränkung, dass dv Arbeitszeit im Automobilgesetz durch Bunde ratsbeschluss nur so lange geregelt werde, bi der Erlass eines einschlägigen Bundesgeset zes erfolgt sei. Damit wird ausdrücklich de Auffassung Rechnung getragen, dass di nubischen Diener, und in den schmalen Gassen herrschte lebhaftes Treiben. Der Grieche, der unter dem Mantel die Hände fest an den Körper gedrückt hielt, verlangsamte seine Schritte und schlenderte nun gemächlich im Strom der flutenden Menge, vorbei an finsteren Hauseingängen, wo im matten Oellampenschein Frauen die vorüberstreifenden Männer lockten. In den kleinen Kaffeehäusern übten einheimische Orchester eine scheussliche Musik. Zuweilen legte sich schmeichlerisch eine dunkle Hand auf des Griechen Arm und versuchte, ihn aufzuhalten. Doch behutsam löste er sich und machte auch nicht halt, als sich die Menge plötzlich staute, um zwei Streitlustige zu begaffen, die, leichenblass vor Wut, einander an einer Strassenecke grob beschimpften. Er schritt ruhig weiter, ohne scheinbar darauf achtzugeben, dass ihm ein AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N° 16 Frage der Arbeitszeltregelung m ein besonderes Gesetz gehöre. Weiterhin ist, wenn nicht dem Volk, so doch der Bundesversammlung das Recht eingeräumt, den vorgesehenen Bundesratsbeschluss zu sanktionieren, wodurch die Arbeitszeitregelung der ausschliessiichen und endgültigen Kompetenz des Bundesrates entzogen wird. Im übrigen braucht die Diskussion über diese Angelegenheit noch gar nicht als abgeschlossen betrachtet zu werden, und zwar um so mehr, als die nationalrätliche Kommission selbst nicht einmal zu einem einheitichen Beschluss gelangt ist, berichtet doch das offiziell ausgegebene Communiqu6 ausdrücklich, dass «mehrheitlich > beschlossen wurde. Sollte sich bei den Beratungen eine starke Minderheit ergeben haben, so wird diese hoffentlich die Gelegenheit in der März- Session benützen, um ihren und den Standpunkt der vorerwähnten Verbände neuerdings zu vertreten. Dies wäre um so dringender zu wünschen, als man sich einfach des Eindruckes nicht, erwehren kann, dass bei der jetzigen Fassung eher die eisenbahnamtliche anstatt die rein verkehrswirtschaftliche Auffassung wegleitend war. Wir müssen aber darauf beharren, dass sich die Bahnen nicht in die Automobilgesetzgebung einmischen, zu der sie in keiner Weise berufen sind. Wortlaut der Eingabe : c Der bundesrätliche Entwurf eines Bundesgesetzes über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr enthält in seinem Artikel 17. Absatz 3 die folgende Bestimmung: «Der Bundesrat regelt die Arbeitszeit der Motorfahrzeugführer der gewerbsmässigen Personen- und Gütertran sportunternelimungen und sichert allen andern berufsmässigen Motorfahrzeugführern eine angemessene Ruhezeit. > Diese Bestimmung hat wegen ihrer grossen Tragweite in den Kreisen von Gewerbe, Handel und Industrie starke Beachtung gefunden. Wir gestatten uns daher, im Namen dieser Kreise mit der folgenden Eingabe an Sie zu gelangen : Das vorgesehene Bundesgesetz bezweckt die Regelung des Motorfahrzeug- und Fahrradverkehrs hinsichtlich der Strassenpolizei und der Haftpflicht. Es muss sich darauf beschränken, die Fragen zu regeln, welche in direktem Zusammenhange zu diesem Zwecke stehen. Dieser wird aber offenbar überschritten, sobald das Gesetz sich auch mit der Arbeitszeit und der Ruhezeit der Motorfahrzeugführer befasst; denn hier handelt es sich um eine Frage der Sozialpolitik, die nicht in das Problem des Verkehrswesens einbezogen werden sollte. Sofern man glaubt, Bestimmungen über die Arbeitszeit der berufismässigen Motorfahrzeugführer aufstellen zu müssen, sind solche im Arbeitsrecht unterzubringen, d. h. im vorgesehenen Gesetz über die Arbeit in den Gewerben (dritter Teil der Gewerbegesetzgebung), welches die bundesgesetzliche Regelung des Arbeiterschutzes enthalten soll, soweit für diesen nicht die Bestimmungen des 'Fabrikgesetzes gelten. Arbeitsrechtliche Bestimmungen, die eine so grosse wirtschaftliche und sozialpolitische Tragweite haben, gehören auf keinen Fall in ein reines Verkehrsgesetz. In der Januar-Nummer der « Monatsstatistik des auswärtigen Handels der Schweiz», herausgegeben von der eidgen. Oberzolldirektion in Bern, findet sich ein Länderverzeichnis vor, das in den andern Nummern des Jahres jeweilen nur in abgekürzter Form Wiedergegeben wird. Da wir Monat für Monat unsere Ergebnisse auf das abgekürzte Länderverzeichnis beziehen, mag es angebracht sein, wieder einmal das vollständige Verzeichnis der Länder zu veröffentlichen. Länderverzeichnis. Nachstehend finden sich alle Länder, denen aus zolltechnischen Gründen bestimmte Länder zugeteilt sind und in Verbindung mit der Schweiz stehen: Das brennende Problem des Wettbewerbes zwischen Bahn und Automobil dürfte bei der Aufnahme der erwähnten Bestimmung in den Entwurf nicht ohne Einfluss gewesen sein. Von gewisser Seite wird eine «Angleichung» der Transportbedingungen des Automobils an diejenigen der Eisenbahn angestrebt. Der Verkehr auf der Strasse soll den gleichen Einschränkungen und Belastungen ausgesetzt werden, die der Bahnverkehr zu tragen hat, besonders auch hinsichtlich der Arbeitsbedingungen dee Personals. Du wäre unseres Erachtens ein schwerer Fehler. Das Problem muss am anderen Ende angepackt werden, d. h. mittelst Erleichterung der Betriebsbedinunggen, welche den Bahnbetrieb in empfindlicher Weise verteuern. Auf alle Fälle geht es nicht an, dass auf dem Wege der Verkehrsgesetzgebung die Arbeitsverhältnisse goregelt werden. Das vorliegende Gesetz soll sich — wir möchten es noch einmal betonen — auf den Verkehr der Motorfahrzeuge und Fahrräder beschränken. Die Regelung der Arbeitsbedingungen der beruf smässigen Motorfahrzeugführer bietet praktisch solche Schwierigkeiten, dass eine befriedigende Lösung fast ausgeschlossen erscheint. Der Entwurf möchte diese Schwierigkeiten umgehen, indem er für die Gesamtheit der Berufschauffeure eine Festsetzung der Ruhezeit in Aussicht nimmt, für die Motoifahrzeugführer der gewerbsmässigen Personen- und Gütertransportunternehmungen aber eine solche der Arbeitszeit, und dass er beides der Regelung durch eine bundesrätliche Vollzugsverordnung vorbehält. Diese Lösung dürfte kaum befriedigen. Wir verstehen, dass man für den Grossteil der berufsmässigen Motorfahrzeugführer von einer Regelung der Arbeitszeit absehen und nur Bestimmungen über die Ruhezeit aufstellen will. Aber auch so bieten sich derartige Schwierigkeiten, dass eine Durchführung unmöglich erscheint. Es müsste den Betriebsnotwendigkeiten der verschiedenen Industrien und anderen Erwerbszweigen (Hotellerie usw.) Rechnung getragen werden, und selbst abgesehen hievon würde eine wirksame Kontrolle der gewährten Ruhezeiten sich als praktisch undurchführbar erweisen. Aber wir haben auch grundsätzliche Bedenken dagegen, dass dem Bundesrat die Kompetenz verliehen wird, auf dem Wege der Vollzugsverordnung derart wichtige Bestimmungen aufzustellen. Fragen, die in diesem Masse in die Existenzbedingungen der betroffenen Unternehmungen eingreifen, sollten Gegenstand eines Bundesgesetzes, nicht einer Vollzugsverordnung sein. Die Stimmberechtigten sollen in dem Zeitpunkte, wo ihnen das Recht des Referendums und der Stimmabgabe zusteht, sich volle Rochenschaft geben können über die Tragweite eines Gesetzes in seinen wichtigsten Bestimmungen. Das gilt im besonderen für Vorschriften über die Arbeitszeit Da jedoch deren Regelung für die Chauffeure grossen. Schwierigkeiten begegnet, kann sie, wie schon ausgeführt, in einem Verkehrsgesetz unmöglich Platz finden; sie muss vielmehr einem besonderen Arbeiterschutzgesetz vorbehalten bleiben, wie wir solche im eidgenössischen Fabrikgesetz und im Bundesgesetz über die Arbeitszeit der Eisenbahnen und anderer Verkehrsanstalten bereits besitzen. Die Bestimmungen dea Artikels 17, Absatz 8, des Entwurtes geben überdies zu verfassungsrechtlichen Bedenken Anlass. Der Artikel 37bis der Bundesverfassung sagt: « Der Bund ist befugt, Vorschriften über Automobile und Fahrräder aufzustellen. > Dio durch ihn geschaffene Kompetenz genügt unseres Erachtens nicht für eine bundesgesetzliche Regelung der Arbeits- und Ruhezeit der Chauffeure. Es handelt sich hier um eine sehr wichtige sozialpolitische Frage, an welche bei der Annahme des Verfassungsartikels offensichtlich nicht gedacht wurde. Wir müssen deshalb auf das entschiedenste dagegen Stellung nehmen, dass aus dem genannten Verfassungsartikel das Recht zu gesetzlichen Bestimmungen hergeleitet wird, wie sie Artikel 17, Abs. 3, des Entwurfes vorsieht. Aus allen diesen Gründen bitten wir dringend, im Bundesgesetz über den Motorfahrzeug- und Fahrradverkehr auf eine Regelung der Arbeits- und der Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer zu verzichten und dementsprechend im bundesrätlichen Entwurf den Absatz 3 des Artikels 17 zu streichen. Wir geben uns gerne der Erwartung hin, dass Sie unsere Ausführungen wohlwollend prüfen und berücksichtigen werden. Die aufgeworfene Frago wird wegen ihrer unbestreitbaren grundsätzlichen Bedeutung von grossein Einfluss sein auf die Stellung der Kreise von Gewerbe, Handel und Industrie zur Vorlage. » Unser Motorfahrzeug -Aussenhandel Die Januarergebnisse: Rückgang der Einfuhr wie der Ausfuhr im Januar 1931 gegenüber Januar 1930. — Zunahme der Einfuhr Im allgemeinen und für die Vereinigten Staaten im spezielle« im Vergleich zum Dezember 1930. Frankreich mit dem Saargebiot, Italien mit den Inseln in der Adria und im Aegäischen Meer, Fiume usw., Belgien mit Luxemburg, Grossbritannien mit der Provinz Ulster und den europäischen Besitzungen, Irischer Freistaat (ohne Provinz Ulster), Spanien mit den kanarischen Inseln, Portugal mit den Azoren und Madeira, Dänemark mit Island, Litauen mit Memel, Polen mit Danzig, Griechenland mit Albanien, Russland mit der Ukraine, Algerien mit Tunis und Lybien, Südafrika (südafrikanische Union mit Südwestafrika, Rhodesia und Mozambique), Westafrika mit belgischem Kongo und die übrigen europäischen Besitzungen, sowie Mandatgebiete in Westafrika), Ostafrika mit Abessinien, sowie europäischen' Besitzungen und Mandatgebieten in Ostafrika), Persien mit Mesopotamien und Afghanistan, Britisch-Vorderindien, sowie französische und portugiesische Besitzungen, China einschliesslich Hongkong mit Weihaiwei (britisch), sowie Port Arthur und Dairen (japanisch), Japan hochgewachsener Eingeborener mit grünem Turban ständig folgte. Nach einer Weile bog er in eine Gasse ein, die enger noch war als die anderen, und schwenkte um die Ecke einer Kaffeestube, deren Besitzer in Hemdärmeln von seinem Schanktisch aus zwei braune Soldaten beim Würfelspiel beobachtete. Endlich geriet der Spaziergänger in eine Sackgasse, die an ihrem Ende von einer grossen Mauer und an den anderen zwei Seiten von hohen, alten Häusern eingeschlossen war. Verstohlen spähte er über die Schultern zurück, und da die Gasse leer schien, glitt er geschmeidig in ein Haustor, um von dort ungestört Ausschau halten zu können. Aber niemand war zu erblicken. Mit schlauem Lächeln schlich der Grieche aus seinem Versteck hervor und verschwand i in einem anderen Tor, wo dumpfer Trommelschlag ihn empfing. Er durchquerte einen Hof und betrat ein längliches, schmales Zimmer, das von Licht überglänzt und mit lärmenden Menschen angefüllt war. Auf den Bänken rings an den Wänden lachten, scherzten, sangen und krakehlten Männer und Frauen, und um kleine Tische scharten sich dichtgedrängte Gruppen. Von Zeit zu Zeit bahnte sich ein Pärchen den Weg durchs Gewühl und verschwand über eine dunkle, schmutzige Treppe in der Ecke. Als Simopulos vom Eingang her das chaotische Bild prüfend überblickte, erhob sich ein Mädchen von ihrer Bank und kam mit schaukelnden Hüften auf ihn zu. Sie hatte junge, zarte Arme, und unter der Kohle ihrer Brauen blickten die reinen, ehrlichen Augen eines Kindes. Sie lächelte den neuen Gast kokett an und murmelte etwas mit leiser, singender Stimme. (Fortsetzung folgt).

N° 16 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE mit den japanischen Inseln im Stillen Ozean, Neuseeland und die übrigen Inseln im Stillen Ozean. Das EMuhrergebnis. Die Einfuhr irn Monat Januar beläuft sich auf 1085 Einheiten (1269 im Januar 1930) mit einem Gewicht von 1,1 Millionen Kilogramm (1,2 Millionen) und einem Wert von 5,2 Millionen Fr. (6,0 Millionen). Der Rückgang gegenüber dem Jahre 1930 stellt sich auf 184 Einheiten mit einem Gewichte von 112,000 Kilogramm und einem Wert von 0,77 Millionen Franken. Der Vergleich des Januar-Ergebnisses 1931 mit dem Dezember- Ergebnis 1930 ergibt eine Zunahme von 141 Stück mit einem Gewicht von 79,000 Kilogramm und einem Wert von 0,39 Millionen Franken. Im einzelnen besehen, können wir eine Einfuhr von 269 (405) Motorrädern, eine Einfuhr von 812 (855) Automobilen und Chassis, sowie eine Einfuhr von 0 (l) Stück Elektrokarren nebst 4 (8) Traktoren ohne Karosserie feststellen. Aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammen 456 (451) Automobile und Chassis, aus Frankreich 199 (215), aus Italien 85 (133), aus Deutschland 57 (43), aus Grossbritannien Die Vorbereitungen für die Sternfahrt sind in vollem Gange. Die beiden Sternfahrtstrekken wurden von den Herren Brieger, Geneux und Villars von Anfang bis zu Ende abgefahren. Die Organisatoren bezogen nur günstige Fahrstrassen in die Wettbewerbstrecken ein. Um der Sternfahrt einen interessanten touristichen Anstrich zu geben, sah man im allgemeinen von der Benützung grosser Verkehrsarterien ab und wählte Strassen, die durch prächtige Gegenden führen. Die Fahrrouten werden den einzelnen Konkurrenten erst bei ihrer Ankunft in Bern bekanntgegeben. Jeder Teilnehmer der Sternfahrt, der bei der Preisverteilung leer ausgeht, wird dennoch als Erinnerung an den Austrag eine hübsche Medaille erhalten. Die ersten Meldungen sind bereits in Genf eingetroffen. Erinnern wir daran, dass gleichzeitig mit der Nennung, das Nenngeld auf Postcheckkonto 14510 Rallye A. C. S. 1931) einbezahlt werden muss. lt. Das Kilometer-Rennen von Grand Saconnex. Die Sektion Genf des A. C. S. ist mit den Vorbereitungen für das Kilometerrennen so weit fortgeschritten, dass dem Gelingen der Veranstaltung ruhig entgegengesehen werden kann. Die Chronometrierung wird die gleiche sein, wie am Benninarennen, d. h. es werden sowohl am Start wie am Ziel Leitungen auf die Strasse gelegt werden, die den Startzeitpunkt, bzw. das Ankunftsmoment, auf hydraulischem Wege auf eine Uhr •weiterleiten. Beide Notierungen können auf der gleichen Chronometeruhr abgelesen werden. Die Eintrittspreise belaufen sich für alle Plätze auf 1.50 Fr. Der erste Start wird, um 9 Uhr gegeben. Die autorisierten. Versuchsfahrten sind auf die nachstehenden Zeiten festgelegt: Automobile Motorräder DoBn«TBt*s, den 5. Mäw 8—9 Uhr 7—8 Uhr Freitai, den 6. März 7—8 Uhr 8—9 Uhr ßanwtag, den 7. Mars 8—9 Uhr 7—8 Uhr Reglemente und Auskünfte können beim Sekretariat der Sektion Genf bezogen werden. Die letzten Anmeldungen werden Montag den 2. März um 18 Uhr zu einfacher Nenmtngsgebühr zugelassen. Nennungen zu doppelter Taxe Ms Dienstag 18 Uhr. Wir führen umstehend noch einmal die NennungsgeMhren auf (eingeschlossen eine fixe Einzahlung von 20 Fr., die jedem Startenden zurückgegeben wird): Einfache Nenngebühr Tonrenfahrer 50 Fr. plus 6 Fr. (Versicherung) Sportfahrer 60 Fr. plus 6 Fr. (Versicherung) Rennfahrer 70 Fr. plus 6 Fr. (Versicherung) Di© Rennpiste befindet sich in ausgezeichnetem Zustande und wird ohne Zweifel das Aufstellen von neuen Rekorden sehr erleichtern, go. Vorschau zum Genfer Kilometer-Rennen. 10 (3), aus Belgien 4 (7) nnd ans Oesterreich 1 (2), sowie aus der Tschechoslowakei 0 (1) Stück. Das Ausfuhrergebnis. Unsere Ausfuhr erhöhte sich auf 77 Stück (62) mit einem Gewicht von 170,409 (228,907) Kilogramm und einem Wert von 1,38 Millionen (1,86 Millionen) Franken. Der Minderwert stellt sich auf 58,498 kg zu einem Wert von 475 Mill. Fr. trotz einer Stückzunahme von 15. Die Zollpositionen. Bevor wir auf die weitern Details des Motorfahrzeugaussenhandels eintreten, erinnern wir an die neun Kategorien der offiziellen Zollstatistik: a) MotorzweS- und -dreiräder ohne Lederüberzusr: b) andere (also solche mit Lederüberzujr); c) Automobile und Chassis im Stückgewicht von weniger als 800 kg: d) Automobile und Chassis im Stückgewicht von 800 bis und mit 1200 kg; e) Automobile und Chassis im Stückeewicht von 1200 bis und mit 1600 kg; f) Automobile und Chassis im Stückjrewicht von mehr als 1600 kjr: g) Karosserien aller Art für Automobile: h) Elektrokarren; i) Traktoren ohne Karosserie. Sportnachrichten Die Sternfahrt nach Genf. Die ersten Nennungen. Obwohl der Nennschluss auf Montag, den 2. März, abends 6 Uhr, festgesetzt ist, hat man bis jetzt nur Vermutungen über die zu erwartenden Einschreibungen erfahren. Nun melden sich allmählich die wenigen schweizerischen « Rennställe », welche auch in der diesjährigen Saison wiederum ihr gewichtiges Wort mitsprechen werden. So scheint eine stattliche Vertretung von Bugatti bereits gesichert. Die Sensation der Rennwagenkategorie wird der Start des 16- Zylinderwagens sein, der entweder von Bouriat oder Chiron gesteuert wird. Fräulein Münz, die erfolgreiche Amazone, wird ebenfalls mit einem Rennwagen die diesjährige Saison beginnen. Ihr gesellt sich eine weitere Dame als Markenkollegin, nämlich Frau Dold-Uster, Zürich, bei, die allerdings einen Tourenwagen pilotiert. Sie ist uns vom letzten Rheineck-Walzenhausen-Rennen her in bester Erinnerung. Ferner wird ein 51-Tourenwagen eingeschrieben, für welchen der Fahrer noch später bestimmt wird. Es ist möglich, dass Dr. Karrer oder Frl. Münz das Steuer übernehmen. Aller Voraussicht nach startet noch als Amateur der Herrenfahrer Guntern, Brig. Dr. Karrer, unser Meisterfahrer, bleibt natürlich seiner Sportwagen-Kategorie treu und wird mit dem ihm wohlvertrauten Zweiliterwagen das Rennen bestreiten. W. Escher, der bekanntlich die Rekordzeit der Strecke innehat, kann leider wegen Landesabwesenheit seinen Titel als Rekordinhaber nicht verteidigen. Er hatte die feste Absicht, das Rennen zu fahren und hoffte, dabei sogar eine neue Bestzeit herauszuholen. Ein weiterer Meisterfahrer, Zwimpfer, Zürich, wird die Farben von Chrysler bei den Tourenwagen verteidigen. Als letztjähriger verkauft jetzt in der Schweiz zu den deutschen 5 pl. Sedan 20/80 HP. Meister der Kategorie Tourenwagen kommt seinem Start doppelte Bedeutung zu. Als Debütant wird aller Voraussicht nach der bekannte Motorradrennfahrer Muff, Luzern, auftreten, der sich ein ChrysIer-8-Zyl.-Modell zugelegt hat, mit der Absicht, seine sportliche Tätigkeit nunmehr auch auf das Automobilrennen auszudehnen. Man wird seiner « Jungfernfahrt» mit grossem Interesse entgegensehen. Natürlich wird auch der Genfer Duval nicht fehlen, der schon an früheren Genfer Anlässen die Siegespalme für Chrysler zu holen verstand. Von den erfolgreichen Alfa-Romeo-Leuten hat sich nur der Zürcher Keller definitiv für die Teilnahme entschlossen. Die Familie Kessler scheint mit ihren Vorbereitungen für die kommende Saison noch nicht so weit zusein, um bereits in Genf mithalten zu können. Alles in allem lässt sich die Nennungsliste recht vielversprechend an und bis der Schalter endgültig geschlossen wird, dürfte sie dem diesjährigen Eröffnungsrennen alle Ehre machen. bi. Reglement der Schweiz. Automobil-Meisterschaft 1931. In der Absicht, die Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen zu fördern, sieht die Nationale Sportkommission die Austragung einer Schweizerischen Automobil-Meisterschaft für das Jahr 1931 nach folgenden Bestimmungen •vor: Art. 1. — Zu der Schweiz. Automobilmeisterschaft sind alle in der Schweiz wohnenden Mitglieder des A. 6. S. zugelassen, welche die internationale Fahrbewilligung besitzen. Art. 2. — Die Teilnehmer an der Schweiz. Automobilmeisterschaft der 3 Wagenkategorien (Touren-, Sport- und Rennwagen) werden in zwei Serien eingeteilt, nämlich: 1. Serie: Fahrer von Kleinwagen, d. h. Wagen mit einem Zylinderinhalt bis zu 1100 ccm. 2. Serie: Fahrer von Wagen mit einem Zylinderinhalt von mehr als 1100 ccm. Art. 3. — Der Meisterschaftstitel wird nur unter der Bedingung abgegeben, dass für jede Serie jeder Kategorie mindestens 3 Konkurrenten angemeldet sind. Für die Kategorie der Rennwagen wird jedoch eine Ausnahme gemacht, indem die Minimalzahl der Bewerber auf 2 angesetzt wird. Für jede Serie, in der die oben angegebene Bewerberzahl nicht erreicht wird, wird der Meisterschaftstitel nicht abgegeben. Art. 4. — Um auf den Meisterschaftstitel Anspruch erheben zu können, müssen die Bewerber an den 4 am Schlüsse dieses Reglementes angegebenen nationalen Rennen teilgenommen haben. Sollte eines dieser Rennen nicht stattfinden, so wird die N. S. K. den Bewerbern- von den getroffenen Massnahmen Kenntnis geben. Die Bewerber sind nicht verpflichtet, alle diese Rennen mit dem gleichen Wagen auszufahren, 5 pl. Cabriolet 20/80 HP. 7 pl. Sedan 23/90 HP. Extra: Fracht und Zoll. RM 8975 RM 9840 RM 11950 Die neuesten Modelle 8-Zylinder 1931 haben in Berlin an der Internationalen Ausstellung einen Riesenerfolg. — Das neue Sport-Cabriolet wird als „Clou des Salon" bezeichnet. HORCHWERKE A.-G., ZWICKAU Unser Vertreter für die Schweiz: C. Schlotterbeck, Automobile A.-G. Basel und Zürich wenn sie aus besonderen Gründen einen Wagenwechsel für nötig erachten; Bedingung jedoch ist, dass sie immer in der gleichen Kategorie und in der gleichen Serie verbleiben. Wertung. Art. 5. — Die Wertung erfolgt in jeder Serie der einzelnen Kategorien durch Zuerteilung von Punkten auf folgender Grundlage: a) Für die Wertung werden — mit Ausnahme der nicht in der Schweiz wohnenden Bewerber — alle Teilnehmer der betreffenden sportlichen Veranstaltung miteinbezogen. b) Der Bewerber, der in seiner Kategorie die beste Zeit seiner Serie fuhr, erhält 100 Punkte zuerteilt. c) Für alle Klassen der Wagen mit geringerem Zylinderinhalt als die, in der die beste Zeit der betreffenden Kategorie gefahren wurde, wird diese um 5% erhöht; für alle Klassen der Wagen mit höherem Zylinderinhalt um 5% reduziert. d) Diese Zeiten stellen also für die verschiedenen Klassen der gleichen Serie einer Kategorie diejenigen dar, für die 100 Punkte zuerteilt werden ė) Denjenigen Bewerbern, die tinter dieser Zeit bleiben oder sie überschreiten, wird eine ihrer Leistung entsprechend prozentual berechnete Punktzahl zugesprochen. (Siehe Beispiel am Ende des Reglementes.) f) Die Schlussklassierung erfolgt auf Grund-der Total Punktzahl der besten Resultate der 4 Rennen; der Meisterschaftstitel einer Serie (Kleinwagen oder Wagen) der einzelnen Kategorien (Touren-, Sport- und Rennwagen) wird demjenigen. Bewerber zugesprochen) der die grösste Anzahl von Punkten aufweist. Art. ß — Bei der Vergebung des Meisterschaftstiteis wird kein Unterschied zwischen den verschiedenen Fahrerklassen (Amateur-. Expertoder Berufsfahrer), gemacht. \Meisterschaffsiitel. Art. 7. — Den Siegern wird der Titel eines Schweizerischen Automobil-Meisterschaftsfahrers für das Jahr 1931 zugesprochen. Die Vergebung des Titels ist mit der Abgabe eines Ehrenzeichens verbunden. Nennungen. A r t 8. — Die Bewerber werden ersucht, sich bis zum 7. März 1931 durch Einsendung des ausgefüllten und unterzeichneten, offiziellen Anmeldeformulares beim Sekretariat der Nationalen Sportkommission, 16, rue du Mont-Blanc. Genf, anzu-, melden. Die Anmeldung zum Meisterschaftswettbewerb erfolgt kostenlos, ohne Bezahlung eines Nenngeldes. Nationale Sportkommission Der Präsident: J. Decrauzat. Nationale Rennen die für die Meisterschaft 1931 obligatorisch sind : 8. März : Kilometerrennen mit stehendem Start in Grand-Saconnex (Genf). (Veranstalter: Sektion Genf.) 14. Juni: Kilometer rennen mit fliegendem Start in Giubiasco. (Veranstalter: Sektion Tessin) 21. Juni: Bergprüfungsfahrt auf den GurnU gel. (Veranstalter: Sektion Bern.) 28. Juni: Bergpräfungsiahrt Rheineck-Walzenhausen. (Veranstalter: Sektion St. Gallen-Appenzell) Grosser Preis von Tunis. Am 29. März wird auf der Rundstrecke von Karthago zum drittenmal der Grosse Preis von Tunis zum Austrat gebracht. Die in Form eines Dreiecks verlaufende Strecke ist 12 km 714 lang und muss 37mal umfahren werden, so dass die Gesamtlänge 470 km 418 beträgt. Für den Grossen Preis der Rennwagen am Sonntag sind 125,000 Fr. ausgesetzt. Der Erste der schwereren Wagen (über 1500 ccm) erhält 30,000 Fr., der. Sieger der kleineren Klasse 12,000 Fr. Am Vorabend des Grossen Preises von Tunis findet das Sechsstunden-Rennen für Sportwagen statt, für das 65,000 Fr. an Preisen reserviert sind, von denen der Erste 15,000 Fr. erhält. mb. Internat. Sportkalender 1931. März. 15.: VII. Grosser Preis von Tripolis. 22.: Turbie-Bergrennen (Frankreich). 29.: III. Grand Prix von Tunis. April. 6.: Grosser Preis von Casablanca (Frankreich). 6.: Grosser Preis von Ungarn. 12.: Mille Miglia. 19.: III. Grosser Preis von Monaco. 26.: VIII. Rundstreckenrennen In Alessandria (Bordino-Preis). Mal. 3.: VII. Rundfahrt um Sizilien. 10.: XII. Taraa Florio. 9.—14.: I niernationale Automobilwoche in Wies« baden. Coppa dl Messina (Hallen). Bergrennen von Rabassada (Spanien). Genfer Salon 1931. Zewcks prompter und ausführlicher Berichterstattung über den diesjährigen Salon und seine sportlichen Veranstaltungen erscheinen sieben Ausgaben, und zwar wie folgt: Dienstag, 3. März, Freitag, 6. März, Samstag, 7. März, Montag, 9. März, Dienstag, 10. März, Donnerstag, 12. März, Freitag, 13. März.