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E_1931_Zeitung_Nr.020

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ÄUTOMOBIL-REVUE

ÄUTOMOBIL-REVUE 1931 - 20 MI© MOTOES I/JTI COWLEY - OXFORD SALON GENfcVE STAND No. 33 Voyez les modeles 5,9, 11 et 14 CV. 4 et 6 cylindres Distributern* OFFICIELS: GILLABERT ^vl^S 1 GENEVE Wieviele Autos, Maschinen Möbel. Apparate MAGNETOS DYNAMOS AN LASS ER SCHEINWERFER FAHRTRICHTUNGSANZEIGER STOPLATERNE BATTERIE-ZÜNDUNGEN SCHALTAPPARATE BATTERI E N könnten heute verkauft werden, wenn nur gegen Barzahlung geliefert würde? Wohl nur die Hälfte oder ein Drittel des tatsächlich möglichen Umsatzes I Nein, heute muss der Kundschaft Kredit gewährt werden, soll nicht ein weites Absatzgebiet der Konkurrenz zur Belieferung überlassen werden. Um Ihr Betriebskapital in grösstmöglichem Masse liquid zu halten, übergeben Sie uns Ihre Kreditgeschäfte und lassen sich die ausstehenden Beträge sofort in bar von uns auszahlen. Als führende Bank der Branche verfügen wir über eine elastische Organisation, deren Heranziehung Ihnen viele Vorteile und Möglichkeiten eröffnet. Probieren Sie es einmall Jede Auskunft erteilen wir gerne unverbindlich. DIE MARKE DER WELTREKORDE ZÜRICH Rämistrasse 5, Tel. 42.630 ^^^^^^^i'^iffll^t'^^^ ALPNACH Bahnhofplatz Tel. 7 BERN Laupenstr. 8 Tel. Bw. 34.33 ZÜRICH Bteinv/iesstr. Tel. 24.381 40 ÖLTEN Römerstr. 14 Tel. 7.88 ü • nVs9 LAUSANNE Rue d'Etraz 20 Tel. 22.028 BASEL Markthalle Tel. Safr. 23.90 CHUR U. Bahnhofstr. 230-231 Te. 1.47 BIEL Neuengasse 6 Tel. 20.77 FRAUENFELD Sägestrasse Tel. 7.11 LUGANO Corso Pestalozzi 5 Tel. 11.68 SITTEN Rue du Midi Tel. 4.61 AARAU Igelweid 1z Tel. 16.33 NEUCHATEL Rue St-Honore 7 Tel. G.98 SOLOTHURIM Zuchwllstrassa Tel. 8.68

- 1931 AUTOMOBIL-REVUE Von der einheimischen Pneuindustrie. Wenn auch die Genfer Salonwoche, auf welche sich das Interesse weiter Kreise nunmehr konzentriert, eine internationale Angelegenheit ist, und ihr Wert gerade in ihrer Internationalität begründet ist, so dürfen wir doch bei dieser Gelegenheit auch ein ganz besonderes Augenmerk auf den rein schweizerischen Anteil an unserer Automobil- und Zubehörwirtschaft richten. Da wir zudem gemeinsam mit einer beruflichen Fachorganisation Gelegenheit hatten, einen der wenigen schweizerischen Betriebe dieser Branche zu besichtigen, so sei auch eine weitere Oeffentlichkeit darüber orientiert. Es ist die einzige schweizerische Automobil-Pneufabrik, die Pallas Cord-Werke in Pfäffikon. Sie beschäftigen in dieser Abteilung (der noch andere Fabrikationen, so ein Drahtwerk, angeschlossen sind) an die zweihundert Arbeiter und Arbeiterinnen, ein für die Erwerbsmöglichkeit der dortigen Bevölkerung recht bedeutender Faktor. Die Fabrikanlagen erreichen natürlich In keiner Weise die Ausmasse, welche wir aus Beschreibungen von ausländischen und insbesondere der amerikanischen Pneumanufakturen kennen. Das hindert aber keineswegs, dass die Fabrikationsmethoden ebensosehr auf der Höhe sind und ein Produkt ergeben, das nach den mehrjährigen Versuchen und Beobachtungen eine Leistungsfähigkeit aufweist, die den Pneu auf alle Fälle konkurrenzfähig macht Der direkt von den Oberseeischen Plantagen bezogene Rohgummi wird gründlichen Reinigungsprozeduren mit Hilfe von reichlichen Wassermengen von all den mitgeschleppten Unreinlichkeiten zu befreien. Der so gewaschene und durch wuchtige Walzen ausgeglättete Gummi wird alsdann gleich Wäschestücken im Tröckneraum, den ein ungewohnter und penetranter Gummigenich erfüllt, zum Trocknen aufgehängt. Er verbleibt dort so lange, bis auch er letzte Tropfen Wasser endgültig verdunstet ist, da nichts die Qualität des Endproduktes so gefährden kann,, wie zurückgebliebenes Wasser, das bei den folgenden Prozessen bei der Verdampfung Blähungen erzeugt. Die Werke verfügen ständig über einen mehrere Hundert Tonnen reichenden Vorrat an rohem und gesäubertem unverarbeitetem Gummi. Der zweite wichtige Grundstoff ist das aus Baumwolle verfertigte Cordgewebe. Dieses Gewebe wird auf einem riesigen Webstuhl aus Hunderten von im Kreis aufgestellten Spindeln hergestellt und vereinigt an die 1400 einzelne Fäden, die dicht aneinander angeschmiegt das Cordband ergeben. Ihre Kompaktheit wird durch einen feinen Gummiaufguss noch erhöht, der in verschiedenen Schichten aufgetragen wird und Jeden Faden in ein dicht abgeschlossenes Gummibett einwickelt. Flinke Frauenhände teilen dieses Cordgewebe in kleinere Stücke auf, die kreuzweise übereinander gelegt werden, damit die einwirkenden Kräfte nie auf lleichgerichtete Fadenreihen in den Schichten stossen, welche viel rascher nachgeben müssten. Auf diese Weise entsteht der Pneukörper, dem zur weiteren Festigung bei den grossen Dimensionen noch Stahldrähte im Fuss eingefügt werden. Es bedarf nun der sogenannten Pneukappe, der Lauffläche, die aus einer vorwiegend aus Gummi bestehenden Masse erzeugt wird, der aber doch alle möglichen Zusätze aus Schwefel, Talk, Kreide, Asphalt etc. beigemischt worden sind. Diese Mischung ist für jede Fabrik ihr besonderes Geheimnis und wird ständig von chemischen Fachleuten überprüft und sorgfältig dosiert. Der so gebaute Pneu ist aber noch weit von seiner endgültigen Form entfernt Um die notwendige Rundung zu erreichen, wird er in besondere Formen eingelegt. Der Vulkanisierungsprozess sorgt für die erwünschte Adhäsion und Widerstandskraft der im Pneu vereinigten Cord- und Gummigewebe. Gleichzeitig wird unter Anwendung von beträchtlichem aus Dampf erzeugten Druck die Zeichnung auf der Lauffläche, das Profil, das Wiederum von Fabrik zu Fabrik variiert, eingepresst Zu diesem Arbeitsgang werden schwere eiserne Formen verwendet, die so recht an die Waffelzange des Waffelbäckers erinnern. Die kurze Schilderung des Produktionsganges vermag keineswegs ein richtiges Bild von den Schwierigkeiten zu vermitteln, mit denen ein gewissenhafter Fabrikant ständig zu kämpfen hat. Um sich gegen derart unliebsame Ueberraschungen zu schützen, werden ständig verschiedene Materialprüfungsstationen unterhalten, die einerseits den Cordfaden auf seine Zug- und Reissfestigkeit prüfen, die weiterhin die chemischen Zusammensetzung des Gummis und seiner Bindungsmittel kontrollieren und überwachen, •»!•«»•• S«9l. 20.00 Uhr: Volksabend. — Eintrittspreis Fr. 1.—. 2050 Uhr: Vortrag: Wiederholung des Vortrages vom Nachmittag. 20.30 bis 22.30 Uhr: Konzert 23.00 Uhr: Schluss. Konzerte In der Taverne. Täglich von 12.30 bis 14.00 Uhr, von 15.30 bis 17.30 Uhr, sowie alle Ausstellungsabende. Im Palais. Täglich von 1550 bis 1750 Uhr. Jeden Abend von 20.30 bis 2250 Uhr. Die Vorträge von Prof. des Arts et Metiers > in Nr. 115 statt Technische Vorträge. Zürcher, ron der «Ecole Genf, finden am Stand Fahrpreisennässtgung zum Salon. Wie wir bereits mitgeteilt haben, gewähren die Schweizerischen Bundesbahnen und die meisten privaten Transportanstalten den Besuchern des Genfer Salons innert sechs Tagen die Gratisrückfahrt, die jedoch bis spätestens den 17. März eingelöst sein muss Die Billette müssen In der Automobilaussteilunc abgestempelt werden. Die Katalog-Nummer der < Illustrierten Automobil-Revue» leistet wertvolle Dienste beim Salonbesuch. Zu beziehen beim Verlag der < Automobil-Revue >. LA RAISON SEU1E DOIT BU1DER VOTBICBOH Relle'chlSMZ, e est rensemble qul compte et an Gqullibre de toutes les qualitgs portees chaeune au plus haut degr6 de perlectlon, dolt seul guider votre cholx. H vous laut une volture qul tlenne Sans lallllr ses promesses. II vous laut one HOTCHKISS. Vous savez que sa valeur tatrinseqae est U Pias 61evee, mals vous la croyez Chöre. 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