Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1931_Zeitung_Nr.022

E_1931_Zeitung_Nr.022

s AUTOMQBIUREVUE Bilder

s AUTOMQBIUREVUE Bilder vom Salon und vom Kilometerrennen iföC« ein Bild von Eröffnungsganr im Salon: 1. Herr LerOT, Generalkowul ton Frankreich; 2. Her» Robert Marchand. Präsident des Autosalons; 3. Herr Albert Gay, Vizepräsident des Salons; 4. Herr Häberiin, Bundespräsident; 5. Herr Desbaillet«. Präsident des Genfer Staatsrates. (Photo Kettel. Genf.) Generalaiisicht des Salons. CPhoto: Kettel, Genf•> Herr;G.- Wehrli, auf Alfa Romeo^Kompressor. fuhr bei den Sportwagen einen neuen Kategorierekord. Der Wagen gehört sum gleichen Typus wie Nuvolaris Wagen am Klausen; ee handelt eich aber nicht, wie in der Tapespresse eemeldet. iinv das nämliche Fahrzeug. : In der Kategorie der Tourenwagen des Kilometers mit stehendem Start stellte A. Keller auf Alfa- Romeo in der Klasse 1100—1500 ccm mit einem Stundenmittel von 72.289 km einen neuen Rekord auf. DER FACHMANN SAGT: Lefchtm etal I kol ben die thermisch vergütet sind, verlieren Ihren Festig* kettsgrad, wenn sie besonder« bei Bergfahrten im überhitzten Motorlnnern (Temperatur bis 1700°) helss und beim nachherigen Stillstand des Wagens langsam wieder kalt werden. Sie nützen sich dann rapid ab und müssen bald wieder ersetzt werden« *\ HEff« KOLBEN Diatherm-Kolben sind nicht thermisch vergütet, sie sind unempfindlich gegen Hitze, sie halten darum am längsten und greifen den Cylinder nicht an. Gewöhnliche Leichtmetallkolben besitzen grosse Wärme-Ausdehnung. Um im Betrieb nicht festzubrennen oder anzufressen, muss man sie entweder mit grossem Spjel einbauen oder mit einem oder mehreren Schlitzen versehen, die der Ausdehnung nachgeben, im ersten Fall klappern die Kolben bei kaltem Motor und verursachen das bekannte Oelaufsteigen und grasten Oelverbraueh und ovalisieren die Cylinder, weil sie schlechte Führung haben; im zweiten Fall geht der Kolben seines grössten Vorteils, der guten Wärmeableitung, ver> lustig, weil die Schlitze den Wärmeabfluts unterbrechen. Der schlechte Mechaniker sagt: Gewohnliche Leichtmetallkolben empfehle Ich meinen Kunden, well es bei Ihnen auf einige Zehntelsmillimeter Spiel nicht ankommt und Ich darum mit Ihrem Einbau es nicht so genau nehmen muss und weniger Mühe habe; der Kunde versteht ja nichts davon oder merkt es erst viel später. Nicht teurer als andere Kolben! Diese Kolben erhöhen die Motorleistung, sparen Benzin und Oel und klappern nicht. Ausschleifen von Motorcylindern und Ausrüsten mit kompletten Dtatherm- Kolben in kürzester Zeit. Verlangen Sie unsere Preisliste und die aufklärende Broschüre: „Notizen über die Dtatherm-Kolben.** Diatherm-Kolben bestehen aus der patentierten Spezlal-Alpax- Legierung, deren Wärmeausdehnung dem Grau* guss am nächsten kommt. Sie werden darum mit fast ebenso geringem Spiel wie Graugusskolben eingebaut, klappern nicht, haben konstant gute Führung, ziehen kein Oel, und beschädigen die Cylinder nicht. Sie sind auch nicht geschlitzt und der grosse Vorteil des Diatherm-Kolbens, der gute Wärmeabfluss bleibt erhalten, dank seiner speziellen, patentierten' Form. Der gute Mechaniker sagt: Nur Diatherm-Kolben baue Ich ein, trotzdem sie seh/ gute und genaue Arbeit verlangen; dafür wird es mir der Kunde später danken. Schweizerische Metallurgische Gesellschaft Muttenz bei Bassl Telegramme: Plomblei Telephon Muttenz Safran 60.50

jpi^.^: Rundgang durch die Stände r""'" Arbenz. Die Schaustücke auf dem Arbenz-Stand stiehen vor allem Techniker an, gibt es hier doch eine ganze Reihe ungewöhnlich origineller und neuartiger Konstruktionseinzelhei ten zu sehen. Rein äusseriich eine zross« Neuigkeit -ist vielen Besuchern schon der ausgestellte Autobus mit vorgebautem Führersitz. Dadurch, dass die Führerkabine neben den Motor verlegt ist, lässt sich bedeutend an nutzbarem Raum gewinnen. Weiter ergibt sich der besonders im modernen Grossstadtverkehr wichtige Vorteil einer viel bessern Sicht nach allen Seiten. Nachteile hat diese Bauart, die in Amerika und vor allem in England schon stark verbreitet ist. sozusagen keine, so dass man sich nur wundern kann, weshalb sie bei uns noch nicht häufiger Anwendung findet. Der von Ramseier & Streun karossierte Wagen Ist übrigens mit dem bekannten Frey-Licht ausgeröstet, das durch seine am Wagendach angeordneten neig-und schwenkbaren Scheinwerfer eine rationelle Stras«enheleuchtune unter Ausschaltung aller Blendgefahr ermöglicht. Das Frey-Licht, eine Schweizer Konstruktion, igt., auch auf. dem Stand Sqintilla vertrete«;' Seine erstaunlich rasche Einführung bei uns und im Ausland bildet den besten Beweis für das Bedürfnis nach einem derartigen System. Sowohl der Autobus wie der daneben ausgestellte grosse Kippwagen werden durch Sechszylinder- Maybach-Motoren angetrieben, die bekanntlich an Fortschrittlichkeit und Sorgfalt der Ausführung Im internationalen Motorenbau in erster Linie stehen. Die Wagen haben aiisserdem als Interessantes Charakteristikum die «Oco»-Motorbremse, deren Wirkung höchst einfach darauf beruht, dass durch ein speziell konstruiertes Ventil während des Bremsvorganges die Auspuffleitung geschlossen und damit der Motor zum Kompressor umgewandelt wird. Den Vordergrund des Standes beherrscht ein prächtiges Ausstellungsstack des 150 PS Zwölfzylinder-Maybach- Motors, der eben falls als Kraftquelle für Arbenz-Schwtrfahrzeuge Vorgesehen ist Studebaker. ATs_ allerneuesten Typ bringt Studebacker neben den schon vom Parker Salon her bekannten Achtzylinder-Typen «Bflctttör», 'Commander» und «President» einen Sechszylinder heraus, 1 dessen seitlich gesteuerter Viotor bei 82 mm Bohrung. 104 mm Hub. 3366 ccm und 17 Steuer-PS eine.Bremsleistung von 70 RS,.bei 3200 Touren aufweist Die übrigen mechanischen Einzelheiten* entsprechen inj allgemeinen denen der Achtzylinder, vor allem gilt das für die Duo- Servo-Vierradbremse, das doppelt gekröpfte Chassis, den Schalldämpfer am Vergaser, die sich automatisch richtende Lenkung, die Anti-Shinimy-Anlage und den Freilauf mit GangkontroIIe. Ein Demonstrationsmodell des hochinteressanten Studebaker-Qetriebes mit eingebautem Freilauf wird auf dem Stande beständig von Laien und Tachleuten umlagert und auf alle erdenklichen Proben gestellt. Der Freilauf kommt, wie man sich leicht selbst überzeugen kann, dadurch zustande, dass die Schaltmuffe, welche die beständis: im Eingriff stehenden Zahnräder des zweiten und dritten Ganees mit der Welle verkuppelt, unter Anwendung von Rollen und Keilen so auf der Welle gelagert ist. dass sie das Drehmoment nur in einer Drehrichtung überträgt. Dabei ist es aber trotzdem möglich, den Freiteuf ausser Funktion zu setzen, indem man die Schaltbeweguns: etwas vergrössert. Ein praktischer Versuch lehrt, dass durch den Freilauf alle Schaltschwierisrkeiten vo'lstSndiar behoben sind. Es ist ebenso leicht mösrlich. im 6fl-km-Tempo vom zweiten Gäna hinauf- wie vom direWen Oan? in den /weiten Gang hinunterzuschalten, wobei die Kuppung nicht bedient zu werden braucht. Lancia. Die grosse italienische Marke Lancia hat sich teils durch die Originalität ihrer Konstruktion, teils durch den Luxus In de» Ausführung ihrer Wasren eine Sonderstellung ge- MfMQBit^rryift schaffen. Das Modell Lancia-Lambda. das schon bei seinem Auftauchen vor mehreren Jahren einen grossen Erfolg davontrug, hat dieses Jahr noch einige Vervollkommnungen „rfabren. Bekanntlich zeigt der Lambda-Motor die Eigenart, dass Je zwei von den vier Zylindern schwach V-förmig gestaffelt sind. Es ergibt sich ausser einer eedräneten Bauart die Mnelichkeit'd