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E_1931_Zeitung_Nr.019

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8 XUTOMOBIL-REVUE 19» -

8 XUTOMOBIL-REVUE 19» - N*> 19 ir HE ies Genf nidil auf: Permanente ÄUSTRO-DAIMLER- STEYR-Äusstellung Zürich, Älbisriederplatz 3 Vertriebs-Äktiengesellschaft der Unsere Austro Daimler ADR 8 24/100 PS, S z y i. mit Rohrrahmenchassis und Schwingachsen und SfleiFr XXX H/40 PS, 6 Zylinder mit Schwingachsen, die an den internationalen Ausstellungen 1930/31 in Paris* London, Prag, Amsterdam u. Berlin das Entzücken aller Kenner erregten und sensationelle Erfolge davontrugen. Wir und unsere Vertreter erbitten Ihre unverbindliche Anfrage oder Ihren Besuch. AUSTRO DAStiLER-PUCH WERKE A.-G. u. STEYR-WERKE A.-G. Verkauf, Reparaturwerkstätte und ErsatzteiIlager: ZÜRICH Älbisriederplatz 3 Telefon 56596 Verlag, Administration, Druck und Clicherie: HALLWAG A.-G. Hallerscho Buchdruckerei und Wagnersche Verlagsanstait. Bern.

II. Blatt BERN, 7. März 1931 Zweiter Gang durch die Stände Berna. Die Berna-Motorlastwagenfabrik m Ölten hat es verstanden, sich für ihre Erzeugnisse einen vorzüglichen Ruf zu schaffen. Seit jeher gilt beinahe als Sprichwort, dass die Berna-Lastwagen nicht umzubringen, auch von ungeübten Fahftrn nicht «gebodigt» werden können. Wo es gilt, ausserordentlich schwere Leistungen zu vollbringen, unter schwierigen Verhältnissen Motor und Fahrgestell Proben grösster Widerstandsfähigkeit zu unterwerfen, wird «Berna» oft verwendet. Dass aber Berna nicht allein schwerste und robusteste Arbeitsmaschinen, sondern auch rasche und elegante Lieferwagen, Reisefahrzeuge und Omnibusse mit hervorragend guten Fahreigenschaften hervorbringen, beweisen die zahlreichen im Lande laufenden Fahrzeuge dieser Kategorien. Der neue Berna-Dreiachswagen ist besonders für die Verwendung als Reisefahrzeug und Stadtomnibus gebaut. Sein Sechszylindermotor mit 115 mm Zylinderbohrung und 170 mm Hub leistet bei der verhältnismässig geringen Zahl von 1300 Umdrehungen in der Minute 100 PS. Die Ventile sind im abnehmbaren Zylinderkopf hängend gelagert; sieben breite Lager sichern einen ruhigen, nahezu erschütterungslosen Lauf der Kurbelwelle. Kühler sowie Zünd-, Anlass- und Beleuchtungseinrichtungen entstammen schweizerischen Werken. Die Kraftübertragung geschieht durch eine Mehrscheibenlamellenkupplung auf ein Fünfganggetriebe, das vier vollständig geräuschlose Gänge Hinterchassis des Berna-DTeiachsers mit dem interaxialen Differentialgetriebe. zu den Schlagern der Ausstellung gezählt im allgemeinen die gleichen wie die deswerden. Wer sich vom Althergebrachten nicht nachgerade berühmt gewordenen 3,9-Liter- zu einem Vorurteil verleiten lässt, muss diesen Karosserien unbedingt das Kompliment Achtzylinders, der natürlich weiter gebaut wird. Immerhin zeigt der Motor den charakteristischen Unterschied, dass die Steuerung sie im Grunde nicht viel mehr als zweckmäs- hoher Eleganz zuteil werden lassen, obschon der hängenden Ventile statt durch zwei obenliegende Nockenwellen nur mehr durch eine mit der Gropius und seine Mitarbeiter, die sig sein wollen. Die rücksichtslose Kühnheit, solche Welle geschieht. Der Nockenwellen- Architekten Rachlis, Paulon und Lisker an hat und Fahrgeschwindigkeiten bis 70antrieb erf Stundenkilometer ermöglicht. Dieses Getriebe stellt eine .bemerkenswerte Neueende aus rung mit hervorragenden Eigenschaften dar, von denen sich die Geräuschlosigkeit beim Reisebetrieb besonders angenehm bemerkbar macht. Der Fahrtverzögerung dienen die Berna-Motorbremse, eine auf alle Wagenräder wirkende Oeldruckbremse und eine Handbremse auf die Hinterräder. Die Simplexräder sind ebenfalls einheimischen Fabrikats und werden mit Niederdruck-Luftreifen von 38X9,75" versehen. Daneben bauen die Berna-Werke ihre schweren Lastwagen von vier und fünf Tonnen Tragkraft mit dem Zweiachsfahrgestell und dem oben beschriebenen Sechszylindermotor oder mit einem Vierzylindermotor, der bei ähnlicher Bauart bei 125 mm Zylinderbohrung und 170 mm Hub rund 75 PS leistet. Beigefügt sei, dass für diese Modelle ohne weiteres der nach Lizenz Deutz arbeitende Berna-Dieselmotor in Blockbauart verwendet werden kann, ein Eoh- Ölmotor, dessen Zukunftsaussichten als sehr günstig beurteilt werden müssen. Der nach dem Vorkammerverfahren arbeitende Motor hat 110 mm Bohrung und 150 mm Hub, was ihm bei 1600 Touren eine Leistung von 80 PS gibt. Die Kurbelwelle ruht auf sieben kräftigen Rollenlagern. Die Zylinder sind mit dem Gehäuse aus einem Stück gegossen und haben auswechselbare Laufbüchsen. Horch. Zum erstenmal treffen wir diesmal am Salon den Horch-4,9-Liter-Achtzylinder, der gegen Ende des letzten Jahres ins Bauprogramm aufgenommen wurde und schon am Pariser Salon berechtigtes Aufsehen erregte. Seine konstruktiven Richtlinien sind N°19 II. Blatt BERN, 7. März 1931 om hinteren Kurbelwellen- eine senkrecht stehende Welle und btuiaubenzahnräder. Es ist damit alle Gewähr für ein absolut geräuschloses Arbeiten der Steuerung vorhanden, um so mehr, als die Nockenwelle zehnfach gelagert ist, wie übrigens auch die Kurbelwelle. Der Motor leistet bei einer verhältnismässig niedrigen Tourenzahl 100 PS, ist damit 20 PS stärker.als der des 3,9-Liter-Typs und erlaubt den Aufbau schwerer luxuriöser Karosserien, ohne dass der Wagen sein hohes Beschleunigungsvermögen und seine gute Steigfähigkeit einbüsst. Ein neuartiges Kühlsystem gestattet überdies langandauernde Ueberlastungen des Motors, da alles verdunstende Wasser kondensiert und nachher dem Motor wieder zugeführt wird. Beim 3,9-Liter-Achtzylinder-Typ ist als Neuerung die Einführung eines Niederrahmenchassis zu erwähnen. Weiter wurden die Fahrgestelle mit einem sog. Flatterbock am Hinterende der Vorderfedern ausgerüstet, der jede Shimmy-Bewegung der Vorderräder ausschliesst. In der Ausführung sind die Horch-Wagen wie auch im ganzen maschinellen Aufbau die Gediegenheit selbst und man wundert sich immer von neuem, wie diese vollendeten Qualitätserzeugnisse zu einem verhältnismässig so niedrigen Preis herausgebracht werden können. Von den ausgestellten Karosserien verdient vor allem das prachtvolle dunkelbraune sechsplätzige Gläser-Cabriolet Beachtung. Adler. Wie am Pariser Salon ziehen auch in Genf die Adler-Wagen schon durch ihre Eigenart der Karossierung die Aufmerksamkeit auf sich. Speziell die nach Entwürfen von Prof. Gropius gebauten Karosserien auf den Fahrgestellen Standard 6 und Standard 8 dürfen PHILIPS ^\ Grosse Betriebssicherheit Geräuschloses Arbeiten Bequeme Aufstellung Seh» hoher Wirkungsgrad tadestatlonen Notbeleuchtungsanlagen Kinoprojektion Galvanisieranlagen Chemische Betriebe Lichtsignalanlagen Elektrische Uhrenanlagen Fernsprechzentralen Telegraphenenlagen Alarmvorrichtungen Anlagen für Fernbetätigung Wasserstandsmess- ' Vorrichtungen Magnetische Spannfutter Elektromagnetische Netzan. schlussgerite Laboratorien Schulen Elekir. Spezialwerkzeuge Glockenanlagen und Läute» werke Gleichstrommotoren Und alle anderen Zwecke, für die Gleichstrom erforderlich Unternehmen, die Glelchstromnefze (n Wechselstromnetze umbauen wollen, erteilen wir gern jede gewünschte Auskunft über die besonderen Vorzüge unserer Gleichrichter, bei deren Verwendung die Gleichstrom- •naschmen und -Apparate in den angeschlossenen Anlagen auch welter» hin benutzt werden können FÜR Ist PHILIPS-LAMPEN AG ZÜRICH 3 VERTRETER IN ALLEN KANTONEN Unentgeltliche Prüfung besonderer Fälle. Rasche Lieferung. Bar- und Kreditverkauf. Spezialdienst für Ersatzteile. Die RENAULT-Werke sind infolge ihrer Organisation und ihrer besteingerichteten Werkstätten in der Lage. Wagen jeder Starke jeder Ladefähigkeit jeder Karossserie aus vorzüglichstem Material herzustellen und trotzdem zu billigsten Preisen zu liefern. 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