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E_1931_Zeitung_Nr.018

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1931 _ NO 18 Luftfahrt Park der Schweiz. Zivil-Luftflotte am 31. Dezember 1930. Die starke Zunahme der Leistungen in der Schweiz. Zivilaviatik (gewerbsmässig und Sport) bedingte in den letzten Jahren ein bedeutendes Anwachsen der Anzahl der Schweiz. Zivilflugzeuge. Um ein Uebersichtsbild von diesem Park von Flugzeugen, der heute 69 Maschinen zählt, zu erhalten, seien im nachfolgenden einige Zusammenstellungen nach Verwendung, Herkunft, Anzahl und Standort der Maschinen gegeben. Der Park der gewerbsmässigen Luftverkehrsunternehmungen, der heute 27 Flugzeuge umfasst, setzt sich folgendermassen zusammen: Anzahl der In der Konstruktion Ursprungsland Schwel« verwendeten Flugzeuge Fokker Holland 8 (wovon 6 dreimotorige) Comte Schweiz 6 Dornier Deutschland 3 Junkers Deutschland 3 B.F W. Deutschland 2 Caudron Frankreich 2 Hopfner Oesterreich 1 Havilland Avia England 1 Tschechoslowakei 1 Demgegenüber zeigt der Park der Sportflugzeuge, der 42 Flugzeuge umfasst, folgendes Bild: Anzahl der In der Konstruktion Ursprungsland Schweiz v deten Flu Klemm Deutschland 10 Havilland England 9 Comte Schweiz 5 Raab-Katzenstein Deutschland 3 Moräne Frankreich 2 Breda Italien 2 Schmid Schweiz 1 Söpwith England 1 Halberstadt Deutschland 1 Arisaldo Italien 1 Wild Italien 1 Henriot Frankreich 1 Hopfner Oesterreich 1 Monocoupe U.S.A. 1 Müller Deutschland 1 Fiat Italien 1 Boulton & Paul England 1 Demnach stammen die Flugzeuge der gewerbsmässigen Luftverkehrsgesellschaften aus neun verschiedenen Flugzeugfabriken, die Sportflugzeuge in der Schweiz aus total 17 Konstruktionsfirmen. Besteht dieser Park nach diesen Aufstellungen aus eigentlich überraschend vielen Konstruktionen, so zeigt die Anzahl der vorhandenen Exemplare anderseits sowohl bei den gewerbsmässigen als auch bei den sportlichen Flugzeugen, dass je zwei bis drei Konstruktionen das Hauptkontingent liefern. Bei den gewerbsmässigen Flugzeugen ist hierfür ausschlaggebend: Sicherheit, Flugeigenschaften und Wirtschaftlichkeit Bei den Sportflugzeugen: Sicherheit, Anschaffungspreis, Eignung für unsere topographischen Verhältnisse und Komfort. Interessant ist ferner, dass die Schweiz. Flugzeugfabrik A. Cotnte trotz der scharfen ausländischen Konkurrenz einen grossen Anteil an diesem Park besitzt. Ein Erfolg, der die hervorragend guten Flugeigenschaften und Konstruktion dieser Maschinen bestätigt. Am 31. Dezember 1930 verteilten sich die 69 Zivilflugzeuge wie folgt auf die verschiedenen Landungsplätze der Schweiz: Dübendorf-Zürich Basel 13 » Genf 12 » Bern 7 » Lausanne 6 > St. Gallen 3 » 24 Flugzeuge La Chaux-de-Fonds Hilfikon 1 » Neuenburg (Planeyse) 1 » Aarau 1 » 1 Flugzeug Internationales Flugprogramm ab 1. März. Am 1 März wurde der Betrieb auf folgenden internationalen Luftverkehrslinien aufgenommen: Genf-Zürich-München-Wien-Budapest fSwissair/ Luft-Hansa). Dieser Kurs vorlägst Genf um 8.15. Zürich um 10.25 und ist um 12.30 in München und um 16.00 in Wien. In München besteht Anschlug* nach Nürnberg. Budapest wird erst ab 15. März angeflogen. Basel-Mannheim-Frankfurt - Köln-Essen-Amstcrdam (Swissair/Luft-Hansa). Der Start in Basel erfolcrt um 9.45. die Ankunft in Frankfurt ist um 12 05 in Köln 13.40 und 15.35 in Amsterdam. In Frankfurt besteht Anschlusg nach Dortmund. Hannover. Hamburg. Bremen und Berlin. Zürich-Stuttqart-Frankfurt (Luft-Hansa) Das Flugzeug verlässt Zürich um 9.30 und ist um 10.40 in Stuttgart und um 12.15 in Frankfurt, wo Anschlüsse in der Richtung Köln-Amsterdam. Dortmund. Hannover-Hamburg und nach Berlin und Bremen bestehen. Zu diesem Netz kommen noch dio Linien, die während des ganzen Winters betrieben wurden, nämlich: Genf-Lyon-Paris-London (Air Union). In Genf wird um 10 30 gestartet: die Ankunft ist nach westeuropäischer Zeit um 10.20 in Lyon, um 13.15 in Paris und um 15 45 in London. Stuttgart-Genf-Marseille-Barcplona (Luft-Hansa). Richtung Stuttgart wird in Genf um 14.40 gestartet. Riebtun? Marseille um 12 20. Das Flugzeug kommt in Marseille um 14.05 (W E. Z.) und um 17.40 in Barcelona an Der Dienst wird V"s "»m 1 Mai jedoch nur dreimal in der Woche durchgeführt. St. Mit diesem Flugplan treten zugleich wesentliche Tarifreduktionen in Kraft. So kostet der Flue Genf- Zürich nur noch Fr. 35.—. Basel - Frankfurt Fr. 50.—, Basel-Amsterdam Fr. 116.—. Zürich- Stuttgart Fr. 31.—. Zürich-München Fr. 60.— etc. Schweizerischerseits wird nun der Betrieb von der Schweiz. Lnftverkehrs-A.-G. «Swissair» übernommen, die aus der Fusion «Ad Astra» und «Balair> entstanden ist. Schweiz. Aero-Club In Lausanne 31. Generalversammlung. Am 28. Februar fand unter der Leitung von Zentralpräsident Herrn Oberst Messner in Lausanne die 31. Generalversammlung des S. Ae. G. statt. Diese Landsgemeinde des Schweiz. Flugsports wird auf immer als markanter Wendepunkt in der Geschichte des S. Ae. G. genannt werden, gab sie sich doch an diesor Versammlung eine durchgreifende neue Verfassung. Aus dem Jahresbericht, der in gediegener Weise von Herrn Hptm. Köhli, Zentralsekretär, verfasst und vorgelesen wurde, seien die wichtigsten Daten kurz erwähnt. Der Mitgliedorbestand, der sich im abgelaufenen Jahr um 200 Mitglieder vermehrt hat. beträgt jetzt rund 2100 Mitglieder. Unter den vielen Veranstaltungen, die auf eine grosse Aktivität der Sektionen 6chliessen lassen, seien erwähnt die verschiedenen Autavias, die Zeppelinlandungen in Genf, Bern und Basel, und der Europarundflug, der dieses Jahr in Lausanne und Bern Etappenorte verzeichnete. Ferner die inernat. Meetings in Genf, Lausanne und Bern. Der Bericht der Sportkommission gab ein eindrückliches Bild der immer zunehmenden Tätigkeit der Aerocliibler, im besondern im Motorflugsport. Ausgestellt wurden im abgelaufenen Jahr 45 Sportbrevets, 2 Freiballonbrevets und 5 Segelfliegerbrevets. Die Tätigkeit im Motorflugsport in den einzelnen Sektionen und einzelner Glubmitgliodor zeigt die folgende Tabelle, der wir zum Vergleich die entsprochenden Leistungen im Jahre 1927 gegenüberstellen: Flugzeugpark (nur Sportflugzeuge) Flüge Flugstunden 17 000 2 750 Passagiere 10 200 Im weitern werden aufgeführt 1930 1927 42 Flugzeuge 10 Flugzeuge 2000 316 1300 17 Aufstiege mit Freiballons und neben vielen Gleiflügen der erste grosse Segelflug in der Schweiz. Neben dieser erfreulichen Tätigkeit zeigte die Verwaltungsrechnung ebenfalls eine angenehme Ueberraschung mit einem seit langer Zeit nicht mehr dagewesenen Ueborschuss der Aktiven über die Passiven. Den Hauptanteil an diesem finanziellen Erfolg haben die Zeppelinveranstaltungen voranlasst und dio Zunahme der Mitglieder. Nach Genehmigung des Budgets folgt die Behandlung der neuen Statuten, die jedem Mitglied eine Woche vorher zur Prüfung zugestellt worden waren. Dank der gründlichen Vorbereitung durch die Herren Dr. Schneeboli (Zürich) und Major Primault (Genf), konnten dieselben in globo angenommen werden. Damit hat sich der Aero-Club eine neue Basis gegeben, die ihm gestattet, sich der verschiedenen neuen Aufgaben anzunehmen, welche die Entwicklung des Sportflugwesens in den letzten Jahren mit sich gebracht hat. Als äusseres Zeichen dieser Umwandlung, dio vor zwei Jahren durch die CAST angeregt und gefördert wurde, wurde der Name des Vereins Schweiz. Aerc- Der flrösste Zeppelin der Welt vor der Vollendung. Die 23 Meter lange Spitze des riesigen Zeppelinluftsehiffes «Akron». das in Akron. Ohio, erbaut wird wird angefügt und damit ist das Gerippe des 240 Meter langen Luftriesen fertiggestellt. Sodann wird mit dem Aufziehen der Umhüllung begonnen. den Markenwagen sind: HESS-LÜXUS- u. Gebrauchs- Karosserien. Car Aioin, Omnibusse Pendant le Salon de l'Automobüe ä Geneve visitez STAND 101 CIEL OUVERTS, vom einfachen Steckverdeck bis zum patentierten elektro-automatischen ROLLVERDECK Ueberzeugen Sie sich am Stand 89 und Stand Berna Nous exposons: 1 BERNA 1 BERNA Camion 5-6 t charg-e utile av, mot. ä essence reversible 5-6 t. Charge utile avec moteur Diesel Uebernahme sämtlicher Reparaturen und Umänderungen 1 BERNA ä 3 essieux avec carross.omnibusde luxe; 50 places. Ces chässis sont munis de frein hydraulique aux 4 roues et frein moteur. LA MARQUE BELGE Sl REPUTEE presente ses nouveaux modeles 1931 Voiture de cötes par excellence et d'un confort exceptlonnel FABRIQUE D'AUTOMOBILES BERNA S.A. --- ÖLTEN 4 CYLINDRES - 8 CV. SUPER SPORT. 6 CYLINDRES - 6 CYLINDRES 12 CV. Demandez essals aux Agences: GENEVE: L. MARTINET, 14, rue du Lac LAUSANNE: L. HUM8LET. Avenue Vulliemln ZÜRICH: W. STOCKER. 36, Gasometerstrasse BERNE: H.REICHEN. Aarberj LUGANO: A. DE FILIPPIS. Salon de I'Automobile a Geneve: Stand No-47 Palais des Expositions GENF 6. —15. März 1931 Die vom 4. bis 16. März herausgegebenen Bahnbiiierte einfacher Fahrt nach Gent berechtigen zur FREIEN RÜCKFAHRT innert 6 Tagen, ledoch dihestens am B. Mira and bis spätestens am 17. März, unter der Bedingung, dass sie am Automobil • Salon abgestempelt worden sind. Der Schnellzugszuschlag ist für die Hin- und Bückfahrt zu entrollten.

Club umgewandelt in Aero-Clnb der Schweiz. Hierauf erfolgte die Bestellung des ; Zentpalvorstandes und. der neuen ständigen Kommissionen. Als Zentralpräaident wurde Herr Oberst Mossnor mit Akklamation auf eine weitere Amtsdauer bestätigt. Als Vizepräsidenten wurden gewählt die Herren Major Primault und. Oberetl. W. Gerber. Als Präsident der SportkommisBion Herr Major Rihner, als Präsident der Verwaltungskommissjon Herr Fürsprech Pfund (Lausanne), als Präsident der technischen Kommission Herr Ing. Fiedler (Zürich) und als Präsident der Touristikkommission Herr Hptm. Weber (Genf). Diese Kommissionen weisen im übrigen eine überaus glückliche Vereinigung der kompetentesten Personen auf dem Gebiet der Luftfahrt aus allen Sektionen und Städten der Schweiz auf, so dass eine weitere gesunde Entwicklung des " Aero-Club der Schweiz vorauszusehen ist. Zum Abschluss dieser denkwürdigen Tagung beschloss diese letzte Flieger-Landsgemeinde unter nicht endenwollenden Beifall, Herrn Oblt. Schär die goldene Medaillo des Aero-Club der Schweiz für seine hervorragenden Leistungen als Streckenflieger (über 500 000 km) zu überreichen. Diese höchste Auszeichnung, die der Aero-Glub der Schweiz zu vergeben hat, ist vorher erst einmal, und zwar an Herrn Direktor Mittelholzer abgegeben worden. Anschliessend an die Generalversammlung . folgte im Hotel Boau Rivage ein gediegenes Bankett mit nachfolgendem Film Vortrag von Herrn Mittelholzer, Ehrenmitglied, über seinen letzten Äfrikaflug. Dieser Vortrag, der auch einem weiteren Publikum zugänglich war, zeichnete sich wieder durch die meisterhaften photographischen Aufnahmen aus, die öfters zu spontanen Beifallaäusserungen Anlass gaben. Ein gediegener Ball (den Lausannois kann man in dieser Beziehungnichts mehr vormachen), der bis gegen morgen dauerte, beschloss die 31. Generalversammlung. St. Die Strassen Im Kt. Bern. Für die Strasse von Grindelwald nach Lauterbrunnen hat Grossrat v. Allmeu, ein langjähriges Mitglied des A. C. S. und hervorragender Verkehrsförderer im Berner Grossen Rat dieser Tage eine kräftige Lanze eingesetzt, v. Allmen wies vor allem auf die Wichtigkeit dieser beiden Strassen für den Fremdenverkehr hin; das Berner-Oberland lebt davon, man tue alles, um den Fremdenverkehr zu entwickeln, und damit die Volkswirtschaft zu heben. Eine der wichtigsten Grundlagen sind heut« zutags die guten Strassen. Zwischen Interlaken, Lauterbrunnen und Grindelwald sind für den grossen Automobilverkehr zu enge Strassen. Fussgänger müssen oft über die Zäune steigen, um den Automobilen auszuweichen; auch der Unterhalt sei mangelhaft, gute Strassen helfen der bedrängten Gebirgsbevölkerung am besten, v. Aü.nen verwies in diesem Zusammenhang mit Recht auf die gewaltigen- Strassenbauten in ausländischen Touristik-Gebieten. In diesem Zusammenhang ist ein Wort Über die bernischen Strassenverhältnisse am Platze. Der Kanton Bern hat im allgemeinen ein gutes Strassennetz; in den letzten Jahren ist unter dem bernischen Baudirektor Bösiger zielbewusste, energische Arbeit an der Strasse geleistet worden. Bern war der erste Kanton, der seinen Strassenbau durch ein Anleihen grosszügig finanzierte, Verzinsung und Amortisation durch die Automobilsteuer systematisch durchführte und auf diese Weise unbehindert von finanziellen Rücksichten sein Strassenprogramm ausbauen konnte; es wurde damit Vorzügliches und Vorbildliches geleistet. Diese Aufgabe findet nun in einer zweiten, wieder für mehrere Jahre festgelegten Bauetappe ihre Fortsetzung. Regierungsrat Bösiger finanziert sein Bauprogramm neuerdings mit einem 5-Millionen-Anlelhen, fundiert aus Automobilsteuern und Automobil- Zollanteil. Niemand kennt nun die Verkehrsverhältnisse besser als der bernische Baudirektor selbst; trotzdem setzt er sich regelmässig mit den Automobilisten-Kreisen in Verbindung, unterbreitet denselben sein Bauprogramm und geht infolgedessen Hand in Hand mit-den praktischen Erfordernissen der Automobilfahrer. Diese programmatische, auf Jahre hinaus festgelegte Arbeit, bringt ausgezeichnete Fortschritte; das System hat allerdings auch gewisse Nachteile, einzelne Gebiete müssen eben etwas lange warten, bis sie an die Reihe kommen. Aber auch hier wird den Bedürfnissen des Verkehrs aller bernischer Gegenden sorgfältig Rechnung getragen; niemand soll bevorzugt, niemand benachteiligt sein — dort wo es am Nötigsten ist, setzt das Bauprogramm zuerst ein. Man könnte sich höchstens fragen, ob gerade jetzt, wo das Geld billiger zu haben ist als je, wo zahlreiche Arbeitskräfte unbeschäftigt der öffentlichen Fürsorge anheimfallen, nicht ein forciertes Strassen-Bau-Programm am Platze wäre; die bernischen Automobilsteuern und Gebühren und der 25%ige Benzinzoll-Anteil führen dem Kanton mindestens alljährlich 5—6 Millionen Franken zu. Die Ueberlegung liegt nahe, ob nicht gerade unter den heutigen Verhältnissen es richtiger wäre, wenn der Kanton Bern sein Arbeits- Programm mit doppelter Beschleunigung für die nächsten 2-3 Jahre an Hand nähme. Zahlreichen Arbeitskräften, besonders in den AUTOMOBIL-REVUE 11 Berggegenden, wäre mit «inem forcierten Strassenbau-Programtn ausgezeichnet gedient; viele Gegenden ,würden «norm von modernisierten Strassen profitieren. Eines steht fest, je schneller sich ein Staat dem touristischen Automobilverkehr mit seinen Strassen anpasst, um so grösseren Nutzen wird seine Verkehrswirtschaft hieraus ziehen. Wenige Teile der Schweiz sind auf den touristischen Automobilverkehx in so hohem Masse angewiesen wie der Kanton Bern. Der bernische Baudirektor war übrigens einer der ersten, welcher darauf verwiesen hat, dass der 25%ige Benzmzoll-Anteil an die Kantone für die steigenden Bedürfnisse des Verkehrs ungenügend sei. Wie wäre es, wenn die schweizerische Verkehrsliga die Initiative ergreifen w^rde, dass wenigstens im Hinblick auf die allgemeine Krisis, denjenigen Kantonen für die nächsten 5 Jahre ein 50%iger Anteil ausbezahlt würde, die im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit ein forciertes Strassenbau-Programm durchführen? ! In der Presse ist man von Jeher dafür eingetreten, dass die Benzinmillionen für Strassenzwecke verwendet werden; bisher wurde tauben Ohren gepredigt, so etwas Hesse sich aber schliesslich, wenn es nicht anders geht, auf dem Wege der Volksinitiative durchführen; die nötige Stimmenzahl wäre aufzubringen. A Wie andere Staatsbahnen die Krise zu verspüren bekamen. Rückwirkungen der Krise auf den Abschluss der tschechoslowakischen Staatsbahnen. Wir konnten in der letzten Nummer die Mitteilung machen,, dass der Geschäftsabschluss für das Jahr 1930 der Schweizerischen Bundesbahnen, obschön er noch nicht in all seinen Teilen fertiggestellt ist, voraussichtlich mit einem, wenn auch einem bescheidenen, Betriebsgewinn abschliesst. Dieses Ergebnis muss angesichts der schädigenden Faktoren, die sich im letzten Jahre in ungewöhnlichem Masse geltend machten, als geradezu gut bezeichnet werden, wenn wir sehen, wie sich die wirtschaftlichen Depressionserscheinungen auf andere Eisenbahnbetriebe ausgewirkt haben. Aus dem Jahresbericht des tschechoslowakischen Eisenbahnministeriums zum Beispiel geht hervor, dass die Transportergebnisse der Staatsbahnert in der Zeit vom 1. Januar bis Ende Rentpmbpr 1030 im Vergleich mit den entsprechenden Perioden des Vor- und Vorvorjahres ein Sinken der Transporteinnahmen um 12,08 bzw. 14 Prozent aufweisen. In der Personenbeförderung ist der Rückgang allerdings nicht lediglich auf die Krise, sondern auch auf die ungünstigen Witterungsverhältnisse in den Monaten August und September zurückzuführen. Noch betrüblicher sind die Ergebnisse im Warentransport. Hier macht sich selbstverständlich die wirtschaftliche Krise in mehrfacher Weise geltend: einmal im Auslandverkehr, da sowohl Export als Import abgenommen haben. Da die Depression sich auch in den angrenzenden Ländern ausbreitete, zeigte auch der Transitverkehr einen starken Rückgang gegenüber früheren Jahren. Die allgemeine Industriekrise hat auch im Inlandverkehr ihre tiefgehenden Spuren zurückgelasssn. Eine weitere, für die Eisenbahnen sehr spürbare Folge der allgemeinen Krise bildet die Einschränkung der Bautätigkeit, die in den vergangenen Jahren hauptsächlich in den ersten Herbstmonaten zur Intensivierung des Bahntransportes beigetragen hatte. Die tschechoslowakischen Staatsbahnen werden nun mit allen Mitteln versuchen, die Ausgabenwirtschaft den sinkenden Einnahmen anzupassen. Die Ausgaben werden so weit reduziert, als es die Sicherheit des Betriebes überhaupt zulässt. Der Betrieb an sich musste an einigen Stellen eingeschränkt werden. Anderseits sollen die Eisenbahnverbindungen verbessert und die Kurse vermehrt werden, um den Konkurrenzkampf mit dem Auto aufnehmen zu können. Es werden auch eigene Strassenautobuslinien eingerichtet. Im Betrieb finden sich 30 Autobuslinien in einer Gesamtlänge von 1018 Kilometer, für welche 79 Autobusse zur Verfügung stehen. tt. Ford in Bulgarien? Nachdem unlängst Mitteilungen über eine starke Aktivität Fords auf den Balkanländern zu hören waren, wird neuerdings bekannt, dass die Ford- Gruppe den Bau einer Automobilfabrik in Bulgarien beabsichtige, von der aus alle Balkanländer beliefert werden sollen. Von der gleichen Firma soll dem Staat ebenfalls ein! Plan zur Asphaltierung des bulgarischen Strassennetzes unterbreitet worden sein. Wy. Une bonne voiture vous pcrmettra de faire d'vgräabies voyages mais une i Le Champion de vltesse et de l'endurance des moteurs amovibles. 7 types dlfferents de 1 V» ä 34 CV., nouveaux modeles aveo demarreur electrique. Prospectus et dSmonstrations par: vous donnera le maximum de joie et de confort dans les etapes les plus longues. Allieti Machmery Coopany Löwen strasso 14 Zürich Telephone 51,157 L. Picker, Ing., 38, rue du Mole, Geneve H. Grimm Bootsbauer Gottlieben L. Dupuis Au Pecos Grandson «I. Faul Wasserfahrzeuge Horgen ü. de Berti, Yachtwerft Luzern E. Vassall), Villa Wellingtonia Lugano C. Pedrocca 7, Douane Montreux J. Racloz Garage du Port Ouchy E. Denereaz Constructeur Port-de-Pully Jean Oester Chantier Naval Rolle F. 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