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E_1931_Zeitung_Nr.027

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE 1931 - N« 27 Luftfahrt sich auf nur 800 bis 1000 Mark stellen soll. Selbstbau von Sportflugzeugen. Wie im Das ganze Flugzeug würde also nicht einmal Automobilwesen der Schrei nach dem Volkswagen immer noch nicht verstummt, so geht rechnet, dass bereits im Sommer die ersten ganz 2000 Mark kosten. Es wird damit ge- auch in der Fliegerei das Streben nach dem Flugzeuge dieser Art fliegen werden. Bemerkt muss allerdings noch werden, billigen Volksflugzeug. Der Unterschied ist dass nur der, dass die Flugzeugindustrie bei den mangelhaften Absatzmöglichkeiten gar nicht in der Lage war, ihre Produkte noch billiger herzustellen, als das jetzt der Fall ist. Der Deutsche Luftfahrt-Verband hat sich nun, wie die «B. Z.» berichtet, zu einer grundsätzlichen Massnahme entschlossen, die mit einem Schläge einen entscheidenen Schritt vorwärts führt. Ausgehend von dem Gedanken, dass ja von jeher in den Flugsportvereinen die Gleit- und Segelflugzeuge zum grossten Teil von den Mitgliedern selbst gebaut wurden, meist an Hand von verbandsgeprüften Konstruktionszeichnungen, ist man im Deutschen Luftfahrt-Verband dazu übergegangen, ein Flugzeug zu entwickeln, das sich ebenso wie früher die Segelflugzeuge zum Selbstbau eignet. Dabei ist vorgesehen, dass die schwieriger herzustellenden Teile, wie Fahrgestelle, Motorvorbauten, und natürlich die Motoren selbst, wie bisher schon das Baumaterial vom Verband gesammelt beschafft und den Vereinen billig zur Verfügung gestellt werden sollen. Man rechnet damit, dass sich eine derartige Flugzeugzelle für etwa 1000 Mark herstellen lassen wird. Dazu käme dann der Preis des Motors, der jetzt noch bei etwa 2000 Mark liegt. Doch sind auch hier entsprechende Ver- billigungsbestrebungen im Gange und eine Neukonstruktion in Entwicklung, deren Preis diese Flugzeugtype nur für den Trainingsbetrieb in der Nähe des Heimathafens gedacht ist. Für Ueberlandflüge, Wettbewerbe usw. wird man auf die mit stärkeren Motoren ausgerüsteten und deshalb natürlich immer teueren Maschinen nicht verzichten können. Selbstverständlich wird der Schritt des Luftfahrt-Verbandes auch auf die Industrie nicht ohne Rückwirkung bleiben. Eine vermehrte Ausbreitung des Flugsports wird auch der Flugzeugindustrie erhöhten Absatz und damit die Möglichkeit zu einer Senkung der Preise schaffen. So ist vorauszusehen, dass der im gesamten Sportwesen ein Novum darstellende Selbstbau schliesslich nur ein Uebergang sein wird bis zu dem Zeitpunkt, wo eine infolge genügenden Absatzes rationell arbeitende Industrie den Flugsportlern genügend billiges und vielleicht besseres Fluggerät zur Verfügung stellen kann. Tatsächlich sind auch diese praktischen Auswirkungen schon zu sehen. Die Firma Klemm-Böblingen erscheint in diesen Tagen mit einem Flugzeugtyp vor der Oeffentlichkeit, dessen Preis gar nicht wesentlich höher ist, als die Selbstbau-Type des D. L. V. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor, das sich von der D. L. V.-Maschine dadurch unterscheidet, dass es bewusst als Segelflugzeug gebaut ist, mit genau den Flugeigenschaften also, die der Seglflieger von den bisher von ihm geflogenen Maschinen kennt. Der Motor dient gewissermassen nur als Ersatz des in der Ebene fehlenden Aufwindes. Der Vorteil dieser Konstruktion, die jetzt erprobt werden soll, liegt darin, dass jeder im Segelflug ausgebildete Pilot sie ohne weitere Umschulung fliegen können soll. Vögel als Fluglehrer. Dass eine Fliegerschule sich Vögel als Fluglehrer «engagiert», dürfte noch nicht vorgekommen sein. Eingetreten ist dieser Fall jetzt in der Segelflugschule der Rhön-Rossitten-Gesellschaft in Rossitten. Der Leiter der Schule besitzt zwei Falken und einen Seeadler, die den Zwecken Dor 111183118016 Sportflieger Arpard Lampich mit der Forschung dienstbar gemacht werden seinem selbstkonstruierten Kleinflugzeug, mit dem er bereits einen Dauerflug-Weltrekord für LeichtfluKzeuere der kleinsten Kategorie aufgestellt hat. schon so weit gebracht dass sie sollen. Man hat die Falken durch Dressur ihre kunst nur in einem bestimmten Bereich der Düne ausführen, so dass man, wenn auf diesen Bereich eine Filmkamera gerichtet wird, den ganzen Verlauf des Vogel-Segelfluges genau im Bilde festhalten kann. Schwieriger als das «Abtragen» der Falken, gestaltet sich die Dressur des Adlers, doch glauben die Rossittener Flieger auch bei diesem zum Ziele zu kommen. Die Filmaufnahmen sollen die Grundlage zu einer genauen Erfassung der Flugvorgänge am Vogel bilden, der mit viel weniger Kraftaufwand als der Mensch zu fliegen vermag. Je mehr es gelingt, hinter die Geheimnisse des Vogelfluges zu kommen, desto wirtschaftlicher wird sich der Menschenflug gestalten. Aerobusse Köln-Frankfurt Anfangs Mai sollen von der Deutschen Lufthansa auf der Strecke Köln-Frankfurt die ersten Luft-Omnibusse eingesetzt werden. Die Aerobusse werden in Abständen von einer Stunde zwischen den beiden Städten einen regelmässigen Passagierdienst durchführen. Das Vorbild für diesen neuartigen Aerobusdienst ist Amerika. Zwischen Washington und New York besteht schon seit längerer Zeit ein Luftautobusdienst, der sich glänzend bewährt hat. Die Deutsche Lufthansa nimmt an, dass sich der neue Passagierdienst zwischen Köln und Frankfurt sehr gut einführen wird. Der Rheingold-Express braucht für die Strecke 4V 2 Stunden, das Flugzeug kann die Linie schon in einer Stunde bewältigen. Luftreise nach Amerika 4500 Mark. Der bekannte Luftschifführer Kapitän Lehmann äusserte sich kürzlich vor Vertretern der Industrie und Schiffahrt über die Durchführbarkeit eines Transatlantik-Luftschiffverkehrs im gegenwärtigen Zeitpunkt. Er sprach dabei die Ueberzeugung aus, dass ein solcher Verkehr zwischen Europa und Amerika schon heute auf Rentabilität rechnen könnte. Benötigt werden 4—5 Luftschiffe. Unter Anrechnung aller Unkosten auf Grund der heutigen Erfahrungen würde die Fahrt auf 150,000 Mark zu stehen kommen, oder, bei einem Durchschnitt von 40 Passagieren pro Fahrt, auf 4000—4500 Mark für jeden Passagier, -s. f^Iu^en«»# zen Aus der amerikanischen Flugzeugindustrie. Trotz beträchtlicher Produktionseinschränkungen ist der Auslandabsatz der Flugzeugindustrie der Vereinigten Staaten im Jahre 1930 nur unwesentlich eegen- über dem Rekordumfanjj des Vorjahres zurückgegangen. Während 1929 im Vergleich zu 1928 die Produktion von 4546 auf 6000 Flugzeuge gesteigert werden konnte, ist sie im letzten Jahre um 44% auf 3357 Stück zurückgegangen. Der FlugzeuKexport hat dagegen im Jahre 1930 nur eine Abnahme von 9% von 354 auf 321 Flugzeuge erfahren und hatte gegenüber 1928 sogar eine Steigerung um 98% aufzuweisen. Für 1930 wird der Wert des gesamten Exportes der amerikanischen Flugzeugindustrio inkl Ersatzteile und Zubehör auf 8,8 Mill. Dollar gegen 9,2 Hill. Dollar i. V. (3,7 Mill. Dollar 1928) berechnet. Im letzten Jahre wurden 29, im Vorjahre noch nicht belieferte Absatzgebiete erschlössen. Für das laufende Jahr sieht das Heeresbudget die Ausgabe einer ganz gewaltigen Summe zum Bau von neuen Kriegsflugzeugen vor. Wy. Welche Flugplätze dürfen in der Schweiz angeflogen werden ? Das eidgenössische Luftamt in Bern publiziert soeben eine Liste derjenigen Flugplätze, die im internationalen Luftverkehr als. erster Landungsplatz zwecks Vornahme der Zollrevision anzufliegen sind, ferner ein Verzeichnis der internen Landungsplätze, die im Privatluftverkehr als Zwischenstationen benützt werden können ohne besondere Bewilligung des Luftamtes. Die Liste dieser Zoll- und Landungsplätze ist unzweifelhaft sehr wichtig für unsere Piloten. a) Internationaler Luftverkehr. Startplatz für Auslandsflüge und Landungsplatz, für Flüge nach der Schweiz: 1. Für Landflugzeuge: Basel-Birsfelden, Genf-Cointrin, Zürich-Dübendorf, Bern-Belpmoos, Lausanne-Blecherette, AHenrhein. Für Wasserflugzeuge: Altenrhein (Werft), Arbon, Romanshorn, Rorschach, Kreuzungen, Ei>mattingen, Zürichorn, Genf-Eaux-Vives, Lausanne- Ouchy, Locarno und Lugano. b) Interner Luftverkehr der Schweiz. 1. Für Landflugzeuge: Für den gewerbsmässigen Luftverkehr: Biel-Bözingen, La Chaux-de-Fonds und La Locle-Eplatures. Für den' Privatverkehr: Biel- Bözingen, La Chaux-de-Fonds, Le Locle, Aarau, Bellinzona, Bex, Biere, Bulle, Chur, Colombier, Delsberg, Frauenfeld, Hilfikon, Luzern-Horw, Ölten, Payerne, Pruntrut, Spreitenbach, St. Gallen- Winkeln und Thun. 2. Für Wasserflugzeuge: ausser den Zoll- und Landungsstellen stehen diejenigen See-Landungsplätze zur Verfügung, die auf Anfrage hin jeweils zur Verfügung gestellt werden durch die masgebenden Instanzen, ausserdem die Werft der Firma Comte in Oberrieden. Si. Für ihre Was Eisen im Bluf, ist Mixfrol im Brennstoff. Von Stund an ein elastisches Fahren, kein Erhitzen bergan, augenblickliches Anziehen bei Kälte. Das blutrote Mixfrol verbrennt nicht bei der Explosion. Es reinigt und schmiert automatisch. Es spart Ihnen Brennstoff, viele Reparaturen, das Entrussen, manche Kerze. Eisen im verschafft Ihrer Maschine eine lange Lebensdauer und Ihnen kein .bleichsüchtiges", aber ein wonnig herzerfreuendes Fahren. 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Dazu braucht es eine Organisation, die Geld kostet. Aus diesem Grunde ist es uns unmöglich, solche „Kleinen Anzeigen" weder gratis noch zum halben Preis aufzunehmen. - Aber die Erfolge dieser Inserate in der „Automobil-Revue" sind auch dementsprechend. Wir haben im Laufe der letzten Woche eine grössere Anzahl Zeugnisse von Aufgebern dieser „Kleinen Anzeigen" veröffentlicht und lassen nachstehend ein weiteres erscheinen, das wir soeben erhalten haben! Wir bestätigen, dass wir vor kurzem' 1 einen „Viotory Six" durch ein Inserat in Ihrem Blatte schon am Tage nach dem Erscheinen verkaufen konnten. Dies ist nach unserer Meinung ein . glänzendes Resultat. G, M. B. Benützen Sie für „Kleine Anzeigen" die .Automobil-Revue'; es macht sichbezahlt! Administration der Automobil-Revue

N°27—- iOJH Mlttelholzer In Bern. Auf Einladung des rührigen Berner Aero-Clubs hielt am letzten Sonntag Walter Hittelholzer im Kino Bubenberg einen einmaligon Vortrag über seinen letzten grossen Afrikaflug. Mittelholzer zeigte sich dabei wieder nicht nur als hervorragender Expeditionsleiter und Flieger, sondern auch als glänzender Schilderer. Sein Vortrag würde durch eine grosse Zahl prachtvoller Projektionsbilder und einen Film illustriert, der ein wahres Külturdökument darstellt. Man hatte wirklich den Eindruck, die Reise mitzuerleben, überflog die Alpen, das Mittelrneer, das Atlasgebirge, die endlose, schaurig schöne Sahara, man schwebte über dem Sumpfgürtel des Tschad-Sees und sah von oben herab in den Königshof eines märchenhaften Negerstaates, jagte hinter tausenden flüchtender Gaeellen her und reiste in aller Sicherheit viele Kilometer der westafrikanischen Küste entlang, wo jedes Niedergehen Gefangenschaft oder Verderben bedeutet. Der Film Mittelholzers hat wohl die allermeisten mehr von Afrika gelehrt, als sie bisher während ihres ganzen Lebens über diesen Weltteil gelesen oder sonst erfahren haben. Selbstverständlich war das Haus bis'.zum letzten Platz ausverkauft. -s. Miese Aussichten. Der Funker"eines Verkehrsflugzeuges bittet auf dem Radiowege den nächsten Flughafen um Auskunft über die Sichtverhältnisse. Er erhält sie wie folgt: «Sicht gleich Null. Selbst die Vögel gehen zu Fuss.» K. T. C. S. Autosektion St. Qallen-Appenzell Jahresprosiramm. Der Gesamtvorstand hat in seiner letzten Sitzung das Jahrosprograrnm pro 1931 aufgestellt; dasselbo sieht als ersten Anlass eine halbtägige Bluestfahrt vor. Erstmals soll in diesem Jahre die Pfingstfahrt dahinfallen, weil die Unterbringung der Reisegesellschaft jedes Jahr mit Schwierigkeiten verbunden war, indem an Pfingsten die Hotels durchwege durch andere Ausflügler stark überfüllt sind. An Stelle der Pfingstfahrt soll Ende Juni oder Anfang Juli eine dreitägige Schweizeralpenfahrt über einige Pässe zur Durchführung gelangen. Sodann sieht das Programm für den Monat August einen Sportanlass vor, über dessen Art erst später beschlossen wird. Eine Sauserfahrt im Herbst und die traditionelle Jahresfeier im November gelangen auch dieses Jahr wieder zur Durchführung Einem Gesuch der Ortsgruppe Appenzell-Hinterland um Gewährung eines Weinen NachtTagskredites für das Arrangement des unterhaltenden Teils anlässlich der Generalversammlung in Herisau wird entsprochen. Zum Schlüsse rapportiert der Sekretär noch über d'V Verwaltungsratssitzung vom 14. März in Genf !'•"' (er Vorstand nimmt Kenntnis vom • Finanz- • t über das Geschäftsjahr 1930, der T.C.Si" ie-Angelegenheit und dem neuen Automobilgesetz. Fz. Autosektion Aargau MHgllederwerbung. Im Interesse einer weitern Entwicklung und Erstarkung unserer Sektion führen wir in der Zeit vom 1. April bis 1. Juli 1931 einen Mi tgliederwerbungs-Wettbew a r b durch. Für diesen Wettbewerb sind als Preise für unserer Sektion während dieses Zeitraumes zugeführte neue Mitglieder vorgesehen: Für 5 Neumitglieder Fr. 5. Für 10 Neumitglieder 1 Fähnchen T. C. 8. Für 15 Neumitglieder 2 Strassenkarten auf Leinwand. Für 20 Neumitglieder 1 goldenes Clubabzeichen. Ueber 20 Neumitgliedef oin Preis nach Wunsch im Werte von Fr. 1.50 per Mitglied. Als spezielle Vorteile, welche die Mitglieder unserer Sektion geniessen, erwähnen wir: Die Teilnahme an den Sektionsveranstaltungen geselliger und sportlicher Natur und Gratisabonnement der wöchentlich zweimal erscheinenden «Automobil-Revue>. Hierzu kommen noch die Vorteile, die die Sektion im allgemeinen ihren Mitgliedern bietet, wie z. B. reduzierte Prämien bei Versicherungsabschlüssen, Triptykausgabe zu massigen Gebühren, kostenlose Reisepläne etc. Wir appellieren an unsere sämtlichen Sektionsmitglieder und laden sie ein, durch tatkräftige Mitwirkung beim Wettbewerb am Aufstieg unserer Sektion mitzuhelfen. Anmeldeformulare können bei unserem Präsidenten, Fürsprech Lehner, in Lenzburg, bezogen werden. Mit Clubgrussl Der Vorstand. SEKTION SOLOTHURN. Generalversammlung. Wir laden unsere Soktionsmitglieder auch auf diesem Wege zur ordentlichen Generalversammlung Samstag, den 28. März 1931, nachmittags 16 Uhr 30. im Saale zur «Schützenmatt» in Solothurn ein. Die persönlichen Einladungen sind den verehrten Clubkollegen bereits zugestellt. Die Traktandenliste sieht vor: 1. Protokoll; 2. Jahresbericht; 3. Rechnungsablage; 4. Wahlen; 5. Clublokal; 6. Kurzes Referat von Herrn Dr. Willy, Gressly, über seine Tätigkeit als Rechtsberater; 7. Varia. Wir erwarten ein zahlreiches Erscheinen unserer Mitglieder. Es sei noch speziell darauf hingewiesen, dass jeder Anwesende als Anerkennung das neugeschaffene, feueremaillierte und vergoldete Abzeichen unserer Sektion gratis erhält. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Sommerprogramm. Das Frühjahrs- und Sommerprogramm 1931 der Sektion Zürich des A.C.S. ist vom Vorstand an der letzten Sitzung wie folgt festgelegt worden: 26. März: Generalversammlung im Hotel «Waldhaus Dolder» in Zürich, mit Unterhaltungsabend und Tanzvergnügen. 18.—30. April: Holland, und Belgienfahrt. 30. April: Monatsversammlung im Bahnhofbuffet in Winterthur mit Lichtbildervortrag von Dr. Th. Gubler, Basel, über «Im Auto durch Spanien und Marokko». Zweite Hälfte Mai: Bluest- und Burgenfahrt in den Aargau. Erste' Hälfte Juni: Alpenblumenfahrt ins Engadin (VA bis 2 Tage). Zweite Hälfte Juni: Mondscheinfahrt nach Pfäffikon. 11. Juli: Autavia von Dübendorf aus (bei schlechter Witterung am 18. Juli). Erste Hälfte August: Pöntonfahrt Wallensee-Linthkanal-Obersee-Rapperswil. mit Picknick. Zweite Hälfte August: Besichtigung des Zivüflugplatzes Dübendorf mit Rundflügen. Erste Hälfte September: Herbstfahrt in die Provence (11 Tage). Zweite Hälfte SeptemTier- Auto-Gymkhana. AUTOMOBIL-REVUE SEKTI0N ZÜRICH. Die nichstr Monatsversammlung findet Donnerstag, den 30. April, im Bahnhofbüfett in Winterthur statt. An das gemeinsame Nachtessen schliesst sich ein Lichtbildervortrag von Herrn Dr. Th. Gubler. Basel, über « Im Auto durch Spanien und Marokko » an. Diesem Lichtbildervortrag dürfte besonderes Interesse zukommen, da Spanien und auch Marokko zu einem vielbesuchten Touristikland geworden sind und in Herrn Dr. Gubler ein kompetenter Referent gefunden werden konnte, dem eine reichhaltige Serie prächtiger photographischer Aufnahmen zur Verfügung steht. Chauffeurprämiierung. Der Vorstand der Sektion Zürich des A.C.S. beschloss am der Sitzung vom 26. März 1931 grundsätzlich die Schaffung einer Prämiierung treuer, zuverlässiger Chauffeure, die sich seit einer Reihe von Jahren im Dienste von Sektionsmitgliedern befinden. Es sind besondere Auszeichnungen in Form von Diplomen, Taschenurkunden, silbernen und goldenon Abzeichen für 5, 10 und 20 Dienstjabre vorgesehen. Die Mitglieder sind ersucht. Chauffeure, die schon 5, resp. 10, reSp. 20 Jahre beim gleichen Dienstherrn in Stellung sind, d&m Sektionssekretariat anzumelden, damit alsdann die Prämiierung erfolgen kann Diese Institution kommt nur für Chauffeure in Betracht, die Angestellte eines Sektionsmitgliedes sind SEKTION TESSIN. Die Sektion Tessin des A.C.S. hielt am 19. März in Lugano ihre Generalversammlung ab. Die Jahresberichte wurden durchwegs gutgeheissen. Die Sektjon nahm im Verlaufe des Berichtsjahres um 150 Mitglieder zu, diese Zahl stellt den grössten Werbeerfolg seit Bestehen dar. Unter den Anlässen dieses Jahres verdienen der Ausflug nach Zermatt und dem Gornergrat und der Kilometerlance' mit Rekordversuchen von Giubiasco vom 30. August besondere* Inter- esse. Aus a« CHAUFFEURVEREIN ZÜRICH. Monatsversammlung: Mittwoch, den 1. April 1931, abends 8.15 Uhr, im Vereinslokal. Restaurant Du Pont. 1' Stock (Schützen- Btube). Wir bitten unseie verehrten VeTeinsmitglieder, an dieser Versammlung vollzählig und pünktlich zu erscheinen, da sehr wichtige Geschäfte vorliegen, welche die Anwesenheit aller Kollegen erfordern. Ausgabe der neuen Statuten eowie des Vorstands- und Geschäftsfirmen- Verzeichnisses. Wir erwarten unbedingtes Erscheinen. Spätere Reklamationen können nicht berücksichtigt werden. Der Vorstand. Wer hat In Bern Autoschlüssel verloren? Auf unserer Redaktion wurde eiri. Bund mit sechs Schlüsseln abgegeben, die vermittelst einer Schnur an einem fingerlangen und daumendicken Holzstück befestigt sind. Zwei der Schlüssel sind schmal wie Yaleschlüssel (für Zündung, bzw.-Kasten am Instrumentenbrett), drei Schlüssel dienen zum Oeffnen von Anhängeschlössern und der sechste ist ein gewöhnlicher Briefkastenschlüssel. Der. Schlüsselbund wurde an „der Herrengasse in Bern gefunden. Anfragen sind zu richten an die Redaktion der « Automobil-Revue » Stvassen Eine Zentralunterführung in Liestal. Als erste Etappe im geplanten Bahnhoiumbau Liestal wird voraussichtlich in nächster Zeit der Bau der Strassenunterführung unter dem Bahnhof Liestal begonnen. Die Unterführung wird eine totale Breite von 11 Metern erhalten; auf die Fahrbahn entfallen 7 Meter, auf die beidseitigen Trottoirs Je 2 Meter. Mit der Erstellung dieser Zentralunterführung kommt ein Niveauübergang in Wegfall. Die Gesamtkosten für die von den schweizerischen Bundesbahnen auszuführenden Strassenanlagen belaufen sich auf ca. 900,000 Fr. x. Ein neues Asphalttierungsverfahren. Die bekannte deutsche Firma Dyckerhoff & Widmann A.-G. hat von der I. G. Farbenindustrie A.-G. auf dem Lizenzweg© zur alleinigen Herstellung in Deutschland die Erlaubnis erhalten, wasserhaltiges Asphaltdispersion «Y« herzustellen. Es handelt sich dabei um die wirtschaftliche Auswertung von Versuchen und Verfahren, die seit Jahren von der I. G. Farbenindustrie behandelt wurden. An Stelle des gebräuchlichen Verflüssigungsrnittels wird der in kleinste Bestandteile zerteilte Asphalt mit einer besondern Art Braunkohle verflüssigt. Diesbezügliche Patentschriften der I.G. sind seit mehreren Jahren bekannt. Nach mehrjährigen praktischen Versuchen soll dieses Produkt erstmals in den Handel kommen. Eine Versuchsstrecke befindet sich in Höchst, die sich seit Jahren trotz schwerster Belastung vorzüglich bewährt hat. Als wesentliche Vorteile des Verfahrens werden angegeben, dass es mit einer dünnen 1—\ r A cm betragenden Auflage eine sehr innige Verbindung mit der Unterlage herstelle. Der Strassenbelag könne kalt und ohne Unterbrechung des Verkehrs aufgetragen werden. Man benötige dazu auch keine kostspieligen Einrichtungen, sondern das neue Produkt lasse sich in gewöhnlichen Betonmaschmen herstellen. < Wy. Osterfahrt. Nichts Schöneres gibt es, als über die freien Ostertage die erste grössere Tour des Jahres zu machen! Wir helfen Ihnen gerne, eine schöne Osteriour auszuarbeiten. Teilen Sie uns daher möglichst frühzeitig mit, in welcher Richtung Sie zu fahren beabsichtigen. Touristik - Bureau der Automobil - Revue, Bern, Brettenrainstrasse 97, Telephon Boll-. werk 39.84. AUTO-PIECES S. A, AUTO-ER SATZTEILE A.G. ERÖFFNUNG: 1. APRIL TALSTRASSE 83 (EPAHAUS) ORIGINAL-WARN ER-GEAR- ZURICH:Tel.57.960. GENF:Tel.45.400 Neue Schneeketten liefern, so lange Vorrat, zum halben Preise w '- 10 Gebr. Stlerll. Autos. Baden (Aars.). Tel 10t I Fiat 501 Limousine, 4plätzig, mit Leder, Vierradbremsen, Ballonpneus, In tadellosem Zustande, mit Garantie, Fr. 2900,—. 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