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E_1931_Zeitung_Nr.029

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10 AUTÖivTOBtU!?EVUE 1931 - N° 29 nem Klappern der Kolben begleitet ist. Der Entscheid, ob neue Kolben eingesetzt werden sollen oder nicht, kann also manchmal vom Oelverbrauch abhängig gemacht werden. Praktisch zeigen sich manche Fälle, in denen das normale Spiel der Kolben schon weit überschritten ist, der Öelverbrauch sich aber trotzdem noch innerhalb normaler Grenzen verhält. Das Kolbenspiel gibt eben nicht allein den Ausschlag, vielmehr spielt eine fast ebenso grosse Rolle der Zustand der Kolbenringe. Ringe, die noch genau in ihre Nuten ipassen, deren Schlitz nicht mehr wie VA bis 2 mm. beträgt und deren Umlang sich der Zylinderlaufbahn genau angepasst hat, halten oft auch bei beträchtlichem Spiel zwischen 'Kolben und Zylinder das Oel noch sehr gut vom Übertritt in den Verbrennungsraum ab. Umgekehrt können aber schlecht eingepasste, viel Spiel in ihren Nuten aufweisende Kolbenringe schon bei normalem Kolbenspiel einen übermässigen Oelverbrauch verursachen. Die Kolbenringe üben dann eine eigentliche Pumpwirkung auf das öl aus und drükken es besonders im Leerlauf oder Langsamlauf in grösseren Mengen in die Verbrennungsräume. Wie die Pumpwirkung der Kolbenringe zustandeikommt, geht aus der beistehenden Skizze hervor. Beim Abwärtsgehen des Kolbens legt sich der Kolbenring an die obere Wand der Ringnut an und lässt Oel unter sich und hinter sich eintreten. Bewegt sich der Kolben wieder aufwärts, so legt sich der Kolbenring an die untere Wand der Ringnut an und presst dabei das hier befindliche Oel teilweise nach innen und oben, von wo aus es dann dem Verbrennungsraum zugeschoben wird. Kolbenringe sollen deshalb In der Hubrichtung nur gerade das zu ihrem freien Spielen notwendige Spiel besitzen, keineswegs aber mehr. Bei allzu geringer Bemessung des •Spiels besteht allerdings wieder die Gefahr, dass der Kolbenring durch Russ verklebt und dann unwirksam wird. Ein Steckenbleiben des Kolbenringes ist auf alle Fälle dann zu befürchten, wenn der Ring schon in sauberem neuen Zustand in den gereinigten Nuten nur 'schwer zu bewegen ist -at- Das Anspringen des kalten Motors kann oft dadurch erleichtert werden, dass man die Zündkerze leicht anwärmt. Di© Zündkerze iwird dazu am einfachsten herausgeschraubt, mit Benzin übergössen und angezündet, i r -thy- In England splitterfreies Glas vorgeschrieben. Zur Hebung der Betriebssicherheit und Vermeidung von Unfällen wird ab 1. Januar 1932 in England allgemein die* Vorschrift in Kraft treten, dass bei jedem neu in den Verkehr gebrachten Wagen die vordem Scheiben bei geschlossenen oder die Windschutzscheibe bei offenen Wagen aus nicht splitterndem Glas sein müssen. Ab 1937 wird diese Vorschrift obligatorisch für alle in England verkehrenden Motorfahrzeuge. Ein neues Bordinstrument. Das untenstehende Bild zeigt, ein Viscosimeter, das als neues Bordinstrument für Automobile in Amerika auf den Markt gebracht wird. Das Instrument gibt dem Fahrer die Möglichkeit, den Viscositätsgrad des Motoröls jederzeit abzulesen, so dass er auch genau zu beurteilen vermag, wann das Oel gewechselt oder durch ein solches von anderm Viscositätsgrad ersetzt werden muss. Das Viscosimeter mit aufgeschnittenem Verteiler;.- Mit der Leitung wird das Instrument an eine Druckleitung des Motorschmiersygtems angeschlossen. Durch diese Leitung gelangt dann Oel in eine kleine zylindrische Kammer, die oben durch eine Düse C und unten durch das federbelastete Ventil G abgeschlossen ist Ueber der Düse C sind zwei Kanal© angeordnet, von denen der eine zu einem Manometer führt, während der andere durch eine feine Bohrung Y mit dem Kurbelgehäuse in Verbindung steht. Das federbelastete Ventil G hat den Zweck, in der zylindrischen Kammer immer einen ungefähr gleichbleibenden Druck aufrecht-z» erhalten, gleichgültig welche Tourenzahl der Motor hat und welcher « Original »-Brück im Motorschmiersystem herrscht. Durch die Düse c gelangt deshalb immer annähernd gleich viel Oel in den obern Teil des Instrumentes. Ist das Oel nun beispielsweise sehr dickflüssig, so lässt es sich nur schwer durch, die enge Bohrung Y hindurchdrücken. Ein entprechender Widerstand macht sich deshalb auch in der zum Manometer führenden Leitung bemerkbar : Das Manometer zeigt einen hohen Druck, bzw. eine hohe Viscosität an. Umgekehrt läuft ein dünnflüssiges 01 durch die enge Bohrung leicht ab, der Ge- -gendruck auf das Manometer ist gering, und der Manometerzeiger weist auf geringe Viscosität • -s. !>>•«» !«*£*«§»«* nl«& Wasser im Brennstofftank kann unangenehme Motorstörungen verursachen, da al- .lein schon ein Tropfen davon den Benzinfluss im Vergaser unter Umständen völlig unterbindet. Durch Ausleeren oder Ablassen des Tanks ist das Wasser nur selten restlos herauszubekommen. Eine vollständige Entwässerung ist jedenfalls sicherer zu erwarten, wenn man den Tank mit Methylalkohol mehrmals ausspült. Reste von Alkohol, die schliesslich zurückbleiben sollten, können die Vergasung nicht mehr fühlbar stören, -at. Demontieren von Ventilen. Bei Motoren mit nicht abnehmbarem .Zylinderkopf macht das Demontieren der Ventile oft Schwierigkeiten, weil sich beim Zusammendrücken der Ventilfeder das Ventil mit erhebt und so ein Herausziehen des Keils verhindert. Das Ventil kann aber leicht auf seinem Sitz niedergehalten werden, indem man einen kleinen Holzwürfel darauf legt und dann den Ventildeckel wieder aufschraubt. Man behält dabei beide Hände zum Arbeiten an Ventilfedex und Keil frei und kann so vielleicht die Feder sogar von Hand genügend- stark zusammendrücken, i -at. Autofahren und Schuhsohlenabnutzung. Unglaublich, aber wahr : Mancher Autofahrer nützt die Sohlen seiner Schuhe rascher ab als ein Fussgänger, selbst wenn er keinen Kilbmeter zu Fuss geht Wenn aber nur immer gerade der rechte Schuh zuerst ein Loch hat, während sein lin'ker Bruder wie neu aussieht, so kann man vielleicht neugierig werden, den möglichen Ursachen nachforschen und schliesslich finden, dass ein rauhes, eisernes Gaspedal daran schuld ist. Liegt der Drehpunkt des Pedals noch so, dass man beim Gasgeben oder -wegnehmen beständig auf der Pedalplatte »leitet, dann wird das beste Leder in erstaunlich kurzer Zeit durchgescheuert Abhilfe : Man lässt vom Sattler die Pedalplatte mit einem ledernen « Pedalschuh » bekleiden, oder sorgt für eine grössere Auflagefläche, oder schraubt einen Gummiabsatz auf die Platte, oder gar eine Rolle, wie das einige Konstrukteure von Haus aus machen, -at- Zersägen von weichem Metall. Beim Zersägen von weichem Metall oder Holz mit der Metallsäge stösst man manchmal auf Schwier rigkeiten, weil das schmale Sägeblatt im Material einsinkt und sich dabei einklemmt. Ein© einfache Abhilfe besteht hier darin, anstatt des einen Sägeblattes deren zwei in den Bogen •einzuspannen, und zwar so, dass die Zahnungseinrichtung der beiden Blätter einander entgegengesetzt verläuft. Die Säge arbeitet dann in beiden Bewegungsrichtungen gleichmassig und leichter, wenn auch etwas langsamer, at T^cffan* S|»v«ecla Antworten 7134, 7135 und 7711. Touringzerstäuber. Zuschrift weitergeleitet. Red. Antwort 7846. Lieferanten von Benzintanks. Zuschrift weitergeleitet. Red. Antwort 7847. Adresse mitgeteilt. Bezugsquelle für Hupenbälle. Red. Frage 7856. Batterie-Ladestation. Wer kann mir Adressen von Firmen angeben, welche Autobatterie-Ladestationen für einzelne Privatgaragen liefern? W. K. in A. Frage 7857. Benzinverbrauch. Ist der Benzinverbrauch eines S"ehs- und eines Achtzylinders bei gleichem Gewicht und Zylinderinhalt praktisch derselbe? A. B. in M. Antwort: Praktisch: Ja. Theoretisch hat der mebrzylindrige Motor allerdings das Recht auf einon etwas grösseren Verbrauch, da bei ihm mehr Wärme verloren geht und etwas mehr Arbeit zur Ueberwindung innerer Reibungen notwendig ist. Sollte der Unterschied im Verbrauch selbst 2—8 Liter pro 100 km betragen, so habon die entsprechenden Mehrkosten gegenüber den übrigen Betriebskosten ja immer noch fast nichts zu bedeuten. Der Wagen mit der grösseren Zylindorzahl kann sogar trotz eventuell grösserem Brennstoffverbrauch' im Betrieb billiger sein, weil er später leichter verkäuflich sein wird und deshalb weniger hoch amortisiert werden muss und weil ferner die Beanspruchung seiner Antriobs- und Uebertragungsorgano geringer ist. —a. odell $' e'ngetro Höhere Leistung des Motors Lenkungs-Stossdämpfer Feinere Innenausstattung Verchromte Kühler-Schutzgitter sind einige Merkmale der 1931er Modelle. Ihren Wagen nehmen wir günstig an Zahlung! GENERALVERTRETUNG: Tl •# „Titanhaus" - Telefon Nummer 58.633 fauffacherstrG 0 AU

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