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E_1931_Zeitung_Nr.029

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AUTOMOBIL-REVUE

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n - auch fernerhin hinter Varzi lagen, entspann sich nun ein erbitterter Kampf um den zweiten Platz, und dieses Duell gestaltete sich zum sensationellsten Ereignis des Rennens, 'da der Franzose verzweifelt um den Sieg kämpfte, den er beim Grossen Preis von Tu- "nis 1928 bereits einmal erringen konnte. Wiederum musste Varzi wegen Reifendefekt anhalten und Lehoux drückte etwas vor. Varzi arbeitete sich jedoch mit seinem grossen Zeitgewinn mühelos von neuem dem Sieg entgegen, und er beendete sicher als Erster das Rennen. Fagioli, der noch an den Folgen einer kürzlich überstandenen Knieoperation litt, vermochte nur mit übermenschlichen Anstrengungen als Zweiter durchzuhalten und beendete, wenn auch sichtlich erschöpft, das Rennen. Lehoux musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Das Publikum empfing die Sieger, vor allem Varzi, mit riesigem Beifallsgeschrei. Der erste Sieg dieses Jahres des neuen Bugatti- Champions lässt vielversprechende Vermutungen über die Erfolge der nächsten Zukunft zu. bo. Beginn der Budapester Autotnobilwoche. Die Budapester Automobilwoche, die sich in ihrem Verlaufe über die Ostertage erstrecken wird, begann letzten Samstag mit der Eröffnung des Internationalen Automobilsalons von Budapest Die Ausstellung, die sich in dem Museum der schönen Künste befindet, ist sehr gut beschickt. Anlässlich des Autosalons findet bekanntlich eine ganze Reihe von autoraobilistischen Veranstaltungen statt. Am 3. April treffen die Teilnehmer der internationalen Sternfahrt nach Budapest ein, am 6. April folgt eine grossaufgezogene Schönheitskonkurrenz und am gleichen Tag findet zu Ehren der Teilnehmer des Rallyes ein durch die Behörden veranstaltetes Festessen statt Die Autowoche wird am 9. April durch den Kilometer-lance von Tat bei Budapest abgeschlossen- Unter den vielen Teilnehmern der Sternfahrt befinden sich wieder bedeutende Fahrer. Der weitentfernteste Startort ist Gibraltar, der 3706 km von Budapest entfernt ist. Unter andern Teilnehmern sind eingeschrieben: D. Healey (Invicta), Sieger der Monte Carlo- Sternfahrt 1931; Sprenger van Eyck (Graham-Paige), Sieger der Monte Carlo-Sternfahrt 1930; Frau Lotte Bahr (Steyr), Georges-cu-Caton (Fiat), Moccia (Fiat), Macri (Alfa Romeo), A. Ettinger (Daimler), alle ,-Start in Bukarest; Pongracz (Maybach), Startort Hamburg; Baron Kreutz (Mercedes), Startort Amsterdam; Constance Louise Römer (Mercedes), Startort Aja; A. Stauffer (Steyr), Fritz Wiesengrund (B. M. W.), Zeno von Okoliesanyi und T. Zichy (Austro Daimler), Startort Gibraltar; Collignon (F.N.), Startort Amsterdam; A. v. Rover und Baron Egon von Montencloit (De Soto), Startort Warschau usw. Neue Meldungen für die Mille Miglia. Das Tausend-Meilen-Rennen von Brescia, das kammenden 11. und 12. April zum fünften Male in Italien ausgetragen wird, hat dieses Jahr bereits einen Rekord erreicht: einen Nennungsrekord von 120 Meldungen. Zu den von uns in Nr. 27 der « A.-R.» genannten Meldungen sind weitere 19 Konkurrenten hinzugekommen. Ein besonderes Interesse kommt der Meldung von Stuck auf Mercedes zu, der wahrscheinlich mit Caracciola für die grosse Fahrt starten wird. Man glaubt, dass der Höhepunkt von Meldungen immer noch nicht erreicht ist. Die neuesten Meldungen: 102. Fontanini-X (Alfa-Romeo). — 103. Consonni-Casalini (Alfa-Romeo). — 104. Barbareschi-X (Fiat 509). — 105. Mauri (Itala). — 106. De Bellini (Bianchi). — 107. Berraguti (Alfa-Romeo). — 108. GoTnageia-Piemoli (Alfa-Romeo). —109. Brambilla (Alfa-Romeo). — HO. Gen. Carini-Susa (Lancia). — 111. Giacosa (Lancia). — 112. Faccioni (Maserati). — 113. Tuffanelli (Maserati). — IM. Toti (Maserati). — 115. Zaccarini (O.M.). — 116. Ferro (O.M.). — 117. Zamorani (O.M.). — 118. Ciriaci (Fiat). — 119. Savelli (X). — 120. Stuck (Mercedes). Europäische Strassenverkehrskonferenz beendigt. Frankreich enthielt sich der Unterzeichnung des Abkommens über die Steuerbefreiung ausländischer Automobile. Kein Abkommen über gewerbliche Autotransporte. Die vom Völkerbund nach Genf einberufene Strassenverkehrskonferenz hat am letzten Montag, nach 15tägigen Verhandlungen, den Schlussakt vorgenommen. Das Ergebnis der Genfer Verhandlungen — es war die erste Konferenz auf diesem Gebiete — die der Völkerbund veranstaltete, besteht darin, dass zwei Abkommen unterzeichnet und eine Zollvereinbarung in Form einer Resolution zur freiwilligen Durchführung entgegengenommen wurde. Vereinheitlichung der Strassenslgnallsierung. Die nachfolgenden zehn Staaten haben das AUTOMOBIL-REVUE Abkommen unterzeichnet: Deutschland, Belgien, Dänemark, Danzig, Frankreich, Luxemburg, Polen, die Schweiz, die Tschechoslowakei und Jugoslawien. Es konnte nur eine Verständigung über die Form der Signale erzielt werden, indem zukünftig sieben Gefahrensignale einheitlich Dreiecksform, die PoJizeisignale für Parken, Einbahnstrassen und StrassenspÄrrungen durchwegs Kreisform und die Ortstafeln mit Geschwindigkeitsangaben rechteckige Form erhalten. Eine Vereinbarung über die Farben für die verschiedenen Verkehrssignale wurde nicht erzielt. Steuerbefreiung ausländischer Tourenwagen. Die Konvention über die Befreiung von Steuern und Abgaben für durchfahrende ausländische Tourenwagen, ist von neun Staaten unterzeichnet worden: Belgien, Grossbritannien, Dänemark, Danzig, Luxemburg, Holland, Polen, Schweiz und Tschechoslowakei. Die französischen Delegierten erklärten, nicht in der Lage zu sein, an der Unterzeichnung teilzunehmen, da gegenwärtig in Frankreich eine umwälzende Aenderung der Automobilbesteuerung in die Wege geleitet werde. Frankreich habe aber die Absicht, der Konvention beizutreten, sobald die französische Verwaltung über die neuen Massnahmen im klaren ist. Frankreich wird vorläufig seine lO-Fr.-Taxe beibehalten. Die Vereinbarung, die sich mit der Bereinigung der Triptyks durch die Zollorgane anstatt durch die Konsularbehörden befasst. fand bei neun Staaten Anerkennung. Sie wurde unterzeichnet von: Deutschland, Belgien, Grossbritannien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Holland, Schweiz und Tschechoslowakei. Den Delegierten legte man ferner eine Konferenz — Schlussakte vor, die von den nachstehenden 20 Staaten signiert worden ist: Deutschland, Belgien, Dänemark, Danzig, Frankreich, Grossbritannien, Griechenland, Ungarn, Irland, Lettland, Luxemburg, Holland, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz. Tschechoslowakei, Türkei und JugosWien. Keine Vereinbarungen über gewerbliche Transporte. Das Abkommen über die Befreiung der internationalen gewerblichen Transporte von Steuern und Gebühren schien nicht verhandlungsreif zu sein, weshalb an der Genfer Konferenz auf eine Regelung verzichtet wurde. Der Vorsitzende Eckhardt (Deutschland) erwähnte in seiner Scbinssi-prie. die Entwicklung der gewerblichen Automobiltransporte sei gegenwärtig zu stark im Fluss, als dass die Materie schon einheitlich geregelt werden könne. Die einzelnen Staaten seien nicht imstande, die Entwicklung in ihrem eigenen Lande in vollem Masse zu beurteilen, Ein Abkommen wäre daher für verschiedene Länder, speziell in Hinsicht auf die Konkurrenz zwischen Eisenbahn und Auto, eine unsichere und unangenehme Abmachung. Die gewerblichen Motorfahrzeuge •müssen in Zukunft die gleichen Gebühren zahlen, die sie bis anhin zu entrichten das Vergnügen hatten. Wir wollen über diese Konferenz kein absprechendes Urteil fällen, im Gegenteil froh sein, dass wenigstens die beiden ersten Vereinbarungen zustande kamen. Es ist stets schwer, eine gemeinsame Verhandlungsbasis zu finden, weshalb man sich mit dem heute Erreichten zufrieden geben muss. Es wäre allerdings über die Zusammensetzung der Konferenz in bezug auf die Interessensphären der einzelnen Delegierten Aussetzungen zu machen. Wir werden später auf dieses Thema zurückkommen. lt. Zwei Ostertouren. Wir haben im < Atrtter« Feierabend » Nr. 28 verschiedene Vorschläge für Osterfahrten veröffentlicht, denen wir hier zwei weitere anfügen. Lugano. Obschon der Gotthard noch tief im Schnee steckt und auch alle andern Alpenpässe, die mehr oder weniger direkt nach dem sonnigen Süden führen, noch nicht fa-hrbar sind, so sei doch auch eine Osterfahrt nach Lugano wä,rmstens empfohlen. Man verlädt in Amstes. Erstfeld oder Göschenen seinen Wagen auf die dankbar einfachste Art und lädt ihn in Airolo oder Biasca ebenso einfach wieder aus. Mühelos wird man so aus dem kälteren Norden plötzlich in den sonnigen Süden versetzt, hat eine prachtvolle Fahrt durch die Leventina, dann über den Monte-Ceneri ins Sotto Ceneri vor Eich und landet schliosslich an den immer schönen b'auen Gestaden des Ceresio. der vom Monte San Salvatore, Monte Generöse und Monte Bre alß seine getreuen Vasallen-bewacht wird. Lv. Egllsau. Wenn man von Zürich über Bülaeh nordwärts fährt, zeigt sich bald der majestätisch ziehende Rhein. An seinem Ufer liest ein kleines, reizendes Städtchen — Eglißau. Es ist aus cejnem Wintertraum erwacht und erwartet nun in froher Nach Italien Frühlingsla-nne die Automobilisten, die es zum Ziel ihrer Osterfahrt wählten. Brbenötigen Sie gegenwärtig noch den internationalen Fahrausweis. »••••••••••••••••••••••••••••••Q Die neuen TcfruvfcnvusK PNEUS eine der Vorbedingungen zur sorgenlosen -Vergaser, Typen F und Typen MO, immer gleich einfach, machen Ihnen das Lenken zum Vergnügen, verschaffen eine bessere Beschleunigung und erleichtern den Start. Ob Sie einen Solex-Vergaser besitzen oder nicht, lassen Sie ihn durch einen neuen Vergaser ersetzen. Montage in allen Garagen! • Ersatzteile überall! Henri Baciimann Biei dl« 8ehw«lzi Genf Roi «i 1'Höplta! 12k Plan des Em-Vtas I Tel 48.42; 48.41 48.44 Telephon 25.841