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E_1931_Zeitung_Nr.028

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wiesen, damit Herr

wiesen, damit Herr Osterhase ungestört die Osternester im Schuppen verstecken konnte. War er damit fertig und lief er befriedigt gegen den Wald, dann pfiff der Onkel und wir rannten, was die Lunge mochte, bergab. Meist sahen wir nichts, nur jenes einzigemal habe ich allein den Osterhasen gesehen. Ich bin noch jetzt stolz darauf. Damals hätte ich beinahe vergessen, mein Nest suchen zu gehen... Der Onkel allerdings sah mich mit zweifelnden Augen an. ... Heute sind wir alle erwachsen. Es ist kein Onkel mehr da, der pfeift und wir würden ja doch keinem Osterhasen mehr nachlaufen. Wisst ihr, was ich mir zu Ostern wünsche, ich möchte noch einmal, nur ein einziges Mal, an den Osterhasen glauben können! Ernest. Das hölzerne Herz Eine Ostergeschichte von J. Nikorowicz. (Deutsch von Dr. Leo Koszella). Alle Mädchen liebten Anton, vielleicht deshalb, weil er keines von ihnen wollte. Und der Junge war wie gemalt; wie keiner in der ganzen Umgegend; hochgewachsen und biegsam wie eine Pappel und seine Augen waren so abgrundtief, dass ein Mädchen nur in sie zu schauen brauchte und schon drehte sich's ihr im Kopfe. Ausserdem konnte Anton seltsam hübsche Figuren aus Holz schneiden und kolorieren; und wenn er in einer Mondnacht auf der Schalmei spielte, war es so wundervoll, dass sogar die Nachtigallen — so sagten die Mädchen — sein Spiel begleiteten. Die anderen Burschen im Dorfe liebten Anton nicht und sagten, er sei so «komisch», aber es geschah sicher aus Neid, weil alle Mädchen hinter ihm herliefen. Und wenn Anton so, besonders im Frühling, in der Nacht zu Ehren des Mondes spielte, dann konnte oft manches der Mädchen nicht einschlafen und eilte ganz leise zu ihm zur Hütte und sprach, wenn sie ihn erblickt hatte: «Du spielst hübsch, Anton...» «Wem zu Ehren spielst du?» «Ist es wahr, Anton, was die Leute sagen, dass du verliebt bist?» «Natürlich ist es wahr!» «Und wie heisst sie?» Dann unterbrach er sein Spiel und sagte zu der einen: «Frühling», und zu der andern sagte er «Lenz»; dann flüchtete er rasch und Hess das Mädchen mit seiner Sehnsucht allein. Bis eines Tages, um Ostern herum, einige Mädchen vereinbarten, zu erforschen, wen Anton liebte., Sie gingen auf die Suche. und sagten, als sie ihn fanden, während er gerade' Ostereier bemalte,' worin er gleichfalls sehr geschickt war: «Anton, wenn du uns bis Ostern nicht sagst, wen du liebst, dann verbrennen wir dir deine so vielgeliebte Schalmei, den wir wissen, wo du sie aufbewahrst.» Und sie Hessen mit ihren Bitten nicht locker, bis er schliesslich sagte: «Versammelt euch am Ostersonntag nach dem Hauptgottesdienst am Brunnen, dann bringe ich euch dorthin einen Korb voll Ostereier. In einem dieser Ostereier wird ein kleine;;, aus einer Lindenrinde geschnittenes Herz sein. In die, welche in dem Osterei das Herzchen finden wird, werde ich mich so sehr verlieben, wie es keiner im Dorfe vermag...» Und als die Mädchen hocherfreut über das Versprechen fortgingen, blickten sie sich gegenseitig neidisch an. «Vielleicht ist er wirklich komisch,» sagten sie, und es ist alles so seltam, was er sagt...» «Aber ich träume in der Nacht von seinen Augen...» «Ich auch...» «Ich auch...» Am Ostersonntag versammelten sich die Mädchen an dem vereinbarten Platz, und Anton brachte die versprochenen Ostereier. Sie waren wundervoll mit bunten Blumen, biegsamen Birken und Pappeln bemalt. — Jedes Osterei war wie von lebenden Blumen und Blättern umgeben. Man hätte sie dauernd anschauen können, nur anschauen, so schön waren diese kleinen Dinger. ... Der Mädchen Herzen zitterten, als sie die schönen Eier erhielten. Dann zerbrachen sie eilig die Schalen und waren höchst neugierig, ob sie eine gute Wahl getroffen hatten. Nur eine von ihnen zerdrückte die-schöne Schale nicht, sondern schaute die Malerei al£ und war hocherfreut, weil diese so wunder^ voll war. Die zerschlagenen Ostereier waren leer. «Hanne, warum zerbrichst du die Schale nicht? Wenn auch deins leer sein wird* dann wird das Osterei mit dem Herzen sieher im Korb geblieben sein.» «Es tut mir leid... es ist so herrlich, so hübsch bemalt, dass es schade ist, es zu zerbrechen.» Und Anton nahm sie an der Hand,, blickte sie so seltsam an, dass sie so leise errötete, und sagte: «Dich liebe ich...» AUTOMOBIL-REVUE - N»28 Unpoetische Visite beim Osterhasen Jetzt sitzen sie wieder zwischen grüner Holzwolle, Papiergirlanden und Staniolpapier in den Schaufenstern, die kleinen und die grossen Osterhasen. Mit heimlichem Schmunzeln betrachten sie die unheimlich grosse Produktion an Ostereiern, die sachverständige Hände um sie aufgebaut haben. In den Wochen vor dem Osterfest soll in den Schokoladefabriken Hochbetrieb sein. Wir sind — so plaudert einer in der «Münchn. T. Z.» — in eine grosse Schokoladenfabrik gegangen, um einmal mitanzusehen, wie Osterhasen und Ostereier Zustandekommen. Und mussten erfahren, dass kurz vor Ostern die Produktion eigentlich schon ruhe. Weihnachtsaufträge würden jetzt schon angenommen. Vierzigtausend Osterhasen und Ostereier sind in den letzten Wochen verschickt worden. Aber da ist noch ein Raum, in dem immer noch eine Reihe von Mädchen mit Schokoladehasen beschäftigt ist. Ein unwahrscheinlich süsser Geruch dringt bis auf den Flur. Auf breiten Bänken stehen Schüsseln mit flüssiger Schokolade. Grosse Holzlöffel sind in Bewegung, die Schokolade flüssig zu halten. Die Mädchen tragen Zinnformen in allen Grossen heran, Zinnformen in Gestalt von Hasen, in die warme Schokolade gegossen wird. Hier ist die Hasenküche, in der stündlich ein paar hundert Hasen das Licht der Welt erblicken. Während ein Teil der Mädchen mit dem Füllen der Formen beschäftigt ist, tragen schon andere die heissen Zinnhasen in die Kühlräume nebenan. Dort werden nach einiger Zeit die Formen geöffnet, die kaltgewordenen Hasen herausgenommen und regimenterweise auf den Tischen aneinandergereiht. Da hocken die kleinen Hasen ein bisschen hilflos herum, warten auf die Mädchen, die sie putzen und glasieren sollen. Später werden sie in Riesenkörben in die Nebensäle getragen, wo sie immer hundertweise sauber hergerichtet und in Kartons verpackt werden. Immer einer wie der ändere. Alle haben dieselben Augen, alle dieselbe Nase, alle ein ganz kleines Bärtchen aus Zucker. Und alle tragen aus rosa Seide Schleifchen um den, Hals. . . -Ein Mädchen bindet siebzehnbundert Schleifen.in vier Stunden. Diese siebzehnhundert Schleifen bindet ein anderes Mädchen den Hasen um, und wieder ein anderes legt die siebzehnhundert Hasen mit siebzehnhundert Schleifen in siebzehnhundert Schachteln. Ein paar Räume nebenan sieht man die Konditoren an der Arbeit. Wir wandern durch ganze Arsenale von Süssigkeiten.; Ostereier, die bunte Menge, Hunderte von schwarzen, gelben, braunen, weissen, jedes einzelne aufgespiesst und zum Trocknen aufgestellt. Auf den Tischen Buketts von farbigen, glasierten Ostergeschenken. Und Marzipaneier. Da trifft man auch die «Hasenbildhauer», die Kolossalformen mit Schokolade zusammenkleben, mit dem Pinsel bestreichen und die Augen mit Zucket spritzen. Neben ihnen sitzt eine Anzahl Mädchen, die acht Stunden am Tage in Schokoladenschrift auf die Eier und Torten in wundervollen Schnörkeln «Fröhliche Ostern» schreiben. Eine Minute brauchen sio zu «Fröhliche», eine weitere zu «Ostern». Sie zählen die Minuten bis Feierabend. Wenn ihnen jemand «Fröhliche Ostern» wünschen würde, ich glaube, sie würden ihm eine runterhauen ... Unterdessen marschieren immer neue Kolonnen Osterhasen in den heissen Zinnformen in die Kühlräume. Draussen warten die Autos, um sie in die Schokoladengeschäfte und Bäckerläden zu bringen. Der Herr, der uns führte, lachte: «Jetzt fabrizieren wir bald Weihnachtsmänner. Hier sehen Sie schon die Modelle. Wollen Sie einmal probieren?» Bunte Chronik Goethes Gartenhaus als Osterhasenversteck. Goethe war von seinen Jugendjahren bis ins hohe Alter hinein ein grosser Freund der Kinderwelt, und so veranstaltete er auch zu Ostern öfter eine kleine Festlichkeit für Kinder, die mit dem Suchen nach Ostereiern begann. Als Versteck benutzte er auch sein Gartenhaus. Und in diesem Gartenhäuschen waren nicht nur schöne bunte Ostereier versteckt, es gab da auch noch andere Leckerbissen aufzuspüren. So manche Kinder aus angesehenen Familien Weimars erinnerten sich später mit girosser Freude an die Ostertage, da sie tinter den Augen Goethes im Garten und im Gartenhäuschen nach Ostereiern Umschau halten durften. Das Igelessen in der Osterzelt. Alljährlich um die Osterzelt wurden im alten Frankfurt vom Stadtrat die Gemeinderechnungen entgegengenommen, und zum friedlichen Beschluss dieses wohl nicht immer erfreulichen Geschäftes hatte man nun das sog. «Igelmahl» eingeführt. Es waren aber keine wirklichen Stachelschweine, die dabei verzehrt wurden, sondern vielmehr ein schmackhaftes Gebäck, das, mit Mandelstacheln besteckt, den Igel vorstellen musste. Woher dieser Brauch stammt, der jahrhundertelang beibehalten wurde, ist ziemlich dunktel geblieben. Möglicherweise beruht er aber doch auf einem vielleicht in ganz alter Zeit üblich gewesenen wirklichen Igelessen, denn das Fleisch des Igels gehörte neben Biber und Fischotter früher tatsächlich zu den Fastenspeisen. «Die Treue, sie Ist doch kein leerer Wahn !» Sicherlich: man kann auch zu tüchtig sein. Eine treue Hundeseele kann dann unter Umständen mehr Schaden anrichten, als sie zu verantworten vermag. So hätte die Frau eines amerikanischen Farmers, deren Kleider am Herd in Brand gerieten* zweifellos gerettet werden können, wenn mir — der. wackere Phylax die Retter an die Brennende herangelassen hätte. Der Hund schlug jeden «Angriff» siegreich ab, und die Aermste verbrannte. — Recht unangenehme Folgen hatte auch die Treue und Findigkeit des Schäferhundes < Bobby» für einen Lodzer Kassierer, der mit der Kasse, aber ohne Wauwau durchgebrannt war. Die Polizei nahm sich des betrübten Hundes an, setzte ihn schlauerweise auf die Spur des Defraudanten — und binnen kurzem hatten sie ihn. Das treue Tier fand den Gesuchten in einem kleinen Gasthof in Petrikau. Ob der anhängliche Hund seinen Herrn auch ins Kittchen begleiten durfte, wird nicht vermeldet. Verdient hätte er's eigentlich. Die 3uhmft öer ah aon der i£t$hf)üng, die itjncn gegc&en toird. dafür Jtod tttftblidft Sfoftoendimgen i-litf)/ für die frühzeitig Hüdlagen gemacht tuccöcn muffen. 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N°28 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE 19 liebt sie, man schwärmt von ihnen, aber »a«B SEBVC ^uc h die Autoflitterwochen lassen ihre fl 1 l-v fg | sj ra—rp-v cm—p-w ra—rp>. AC~\ ff""] I Spuren zurück! ! " Ws MLJLd ULJ^s ÜL-P ILH-N A/\A ULLJ Die schöne Daisy hat zu Ostern ihr erstes 1 Auto bekommen; sie hat sich darüber ge- • jr j I ££• _ • f freut, wie sie sich vor Jahren über die erste lVlCLCLCilYiB CnCLtXttXBTt tti CtCtl Puppe freute, welche «Papa» und «Mama» »-»••*»• sagen konnte. Bei der Puppe damals war es fic1 - />-V t Iif % n£>n r*1*fi h ilticr so, dass zwei Tage nach Weihnachten die U&LKZI llK~ll*Zll M I 1*1 Uli lg Wort€ «papa, und «Mama» nicht mehr zu hören Von Josef Robert Harrer. denn *' y hatte in ihrem Eifer und Wissensdurst die Puppe so gründlich Das mit Ostern ist natürlich nur «Ine Seite es wieder.... Nun ist der Ostersonntag mit untersucht, wie sie es heute — am Osteraus dem Buch über die Frauen und das Auto; den vielen schönen Ansichten illustriert: Ma- sonntag — mit dem Auto tut. Daisy hat es es ist nur ein Bild, eine Szene. Und es ist dame fährt auf der falschen Seite, Madame sich nicht nehmen lassen, allem eine,kleine doch wieder so wichtig! Denn Frauen be- vergisst, Signale zu geben, Madame wird Ausfahrt zu machen. «Oh, Fred, hab nur keine nützen doch jeden Anlass, um zu einem neuen nervös und fährt in Zickzack-Linien wie ein Sorge, ich bin taeiner kleinen Stunde wieder Kleid, zu einer Reise, also auch zu einem vorsintflutlicher Droschkenkutscher, der sei- zurück. Ich muss mich doch sehen lassen.... neuen Auto zu kommen. Frauen sind darin nem Taxameter höhere Summen entlocken Wie? Nein, Fred, alles wurde mich auslachen, wie Geschäftsleute, die aus allen möglichen will... Oder Madame ist ratlos und steht wenn du am Volant wärest und ich neben und unmöglichen Gründen einen grossen, bil- neben ihrem Auto. Was soll sie tun? Nie- dir.... Nein, lass mir die Freude! Und meine ligen Ausverkauf veranstalten, sei es, weil mand hilft ihr.... Was tun Frauen in diesem Freundinnen müssen zerspringen!» .... Aber die Schwiegermutter eine Goldkrone über Fall? Auch wenn «s gerade Ostersonntag ist? die Freundinnen zersprangen nicht, leider... Bendez-vous der Automobilisten. Bekannt guteepflegte Küche n, Keller. — Ideale grosse Auto- Haltestelle. — Zivile Preise. FR. SPRING. Sie natte den Weisheitszahn bekam oder weil Mädy Sie wenden das alte Mittel an, das immer bald eine^ Panne. Da zog sie ihr zum erstenmal ohne Erfolg geflirtet hat, sei hilft! Madame breitet also — sie hat die ge- kleines Autolehrbuch aus der Tasche; rings es, weil der Geburtstag oder Sterbetageines heimen Ratschläge an chauffierende Damen wa / blühender, seliger Osterfrühling und die Hauptgläubigers ist oder weil — Ostern vor wohl studiert — eine Decke unter das Auto schöne Daisy studierte. Ein netter Herr hielt der Türe steht, wie man so schön zu sagen und kriecht unter den Wagen. Nein, sie hat seinen Kleinwagen an und wollte helfen. Aber er beeilte pflegt. Wir wären nun glücklich bei Ostern keine Ahnung, was sie dort unten suchen soll, sI f h « in sem Benzinmausloch zu gelandet, und wollen dabei bleiben. aber.... Ein flotter, meilenfressender Kava- kriechen und davonzupfauchen, denn Daisy Ostern hat bestimmt mit dem Auto mehr zu lier hat seinen Wagen angehalten und sagt hatt e ihn so grob abgewiesen, dass der Herr tun als etwa Weihnachten; denn nun ist nach einer Pause: noch lange über den Kontrast vonFrauenschönrings der Frühling, vom Eis befreit sind die «Ach, bitte, kommen Sie doch hervor, gnä- |L ei ! u " d Xanthippentum nachdachte. Auch Strassen. Es kann losgehen; die Länder dige Frau! Ich werde gerne Ihr Auto unter- ? aisy | ad ! te nach ' . aber f hatte keinen Erwarten nur, dass Madame ihre schön mani- suchen» foIg So begann sie aufs - Geratewohl mit kürten Hände an den Volant legt und mit Madame erhebt ii,»»r4,t hat man ri n c An*n n- r? V uv ix « t ähnlich wie vor Jahren bei der Puppe. Fred Ja, endlich! Vielleicht hat man das Auto Die Ostersonne blinzelt vergnügt.... musste den Waran zurück riehen lassen •reparieren lassen; die Kotflügel sind ausge- musste aen wagen zurucK ziehen lassen, bügelt worden, man hat neue Pneus ange- • g ai f w ?mte Ostertränen wie noch nie, und schafft, man hat für Oel und Benzin gesorgt. Sie hat sich schon so lange darauf gefreut! ^hZ^^iZ^J^h^Mn^ Oder vielleicht hat es Madame gar erreicht, Nun chauffiert sie ihren Wagen in den Park, 2nJ? ? n«f£ S „£ *tl TS * t,,£TuLJ* dass sie ein neues Auto bekam? Nun, es ist um Veilchen zu pflücken, denn wenn schon ^/J^^^^^l'^l^^JS^ nicht ausgeschlossen, denn sie hat das neue einmal zu Ostern die Veilchen blühen, so ist KJÄLft M * U /lf d ; ZtlZl ' Frühlingskostüm bekommen, sie trägt neue man verpflichtet, sie selbst zu pflücken, und haI1 >zerbrochenen Kasten, welcher....» Schuhe, sie besitzt einen neuen godlenen schliesslich — wozu hat man sein eigenes * Armreifen... Da ist das neue Auto so als Auto? Oder Madame lenkt ihren Wagen weit Was wären die österlichen Strassen ohne kleine Draufgabe erschienen, und der Oster- über Land. Oder sie bringt ihren neuen Wa- Damen am Volant? Sie wären wie Wiesen hase hat nicht einmal betnibt vor so viel gen glücklich die schöne erste Steigung hin- ohne Blumen, wie Auen ohne Veilchen, wie Wünschen die langen Ohren sinken lassen; er auf und sagt sich: «Wenn ich zu Ostern dies ein Film ohne Ton, wie ein Schlummer ohne hat das Auto mit einer Selbstverständlichkeit schon erreicht, werde ich zu Pfingsten den Traum! bei Madame abgeliefert, als hätte er ihr ein Klausen machen.» Vorausgesetzt, dass bis Alles machen die Frauen schöner; so sol- Achtelkilogramm Bonbons in einem Oster- dahin das Auto noch nicht verbogen, lädiert len sie auch das Auto und was dazu gehört, körbchen übergeben — blessiert ist und dass es noch nicht einen an- schöner machen. Die Pannen, die kleinen , Madame, chauffiert , in den . „österlichen deren Besitzer zum Wahnsinn bringt Lächerlichkeiten, die Streitereien, was sind J*rfiTifine! Ja. ietzt um Ostern herum beginnt Denn die ersten Autos, die man hat! Ja, man sie im Vergleich zur Freude — und zum Zürich 1 Restaurant Sihleck (gegenüber Sihlporfe) Besichtigen Sie gana unverbindlich meine 2 Zimmer Eiche WOHN, und SCHLAFZIMMER in einem vereinigt 890. nur Fr. Dasselbe in Nussbaum nur , Fr. 985.— «Nanu, habt ihr denn heute gar nichts gekocht?» «Nein, Mutter ist auf der Kochkunstausstellung.» OB. Z.) Aerger?— Arme Fussgänger, die am Ostersonntag ein Auto, wieder ein Auto vorüberfahren sehen! Und immer sitzt eine schöne Frau am Volant und lächelt glücklich, zufrieden, siegesbewusst und gleicht ganz und gar einem modernen Osterengel Denn wenn Madame in den österlichen Frühling chaufüert, dann ist endgültig und gewiss der wirkliche Frühling gekommen! Merkmale der neuen Mode Modeschau der Magazine zum « Globus» in Zürich. Diese zweimalige Vorführung neuer Herrenund Damenmoden, lockte enorm viel Schaulustige ins Zürcher Cafö Globus; denn nur bier ist es möglich, Damen- und Herrenmodo miteinander und letztere überhaupt vorgeführt zu sehen. Die Herrenmode ist heute von grösserer Wichtigkeit als noch vor etwa 8 bis 10 Jahren. Es wird viel mehr Sorgfalt auf guten Schnitt, wie auch auf das Zusammenstimmen von Anzug und Accessoires gelegt, wobei jedoch alles Auffallende. Geckenhafte glücklich vermieden wird. Und so gilt der Grundsatz, eine Dame müsse so gekleidet sein, dass sie unbemerkt über die Strasse gehen könne, auch für den Mann von Geschmack. Die Damenmode, die hier auf der Seite der «Frau» den Vottritt hat, war im « Globus» ebenso zweckmässig wie anmutig und elegant vertreten. Es wurden von allen neuen Tendenzen der Mode gute Beispiele gebracht und ihr individueller Charakter kam ebenso sehr heraus, wie ihre leicht geschwungene und doch schlanke Linie, die der Gestalt eine feine Plastik gibt. Kräftige WoH- Zürich ESPLANADE JS m Se? GRAND CAFE, TABABIN, BAR die moderne Unterhaltungsstätte. am n Bahnho STADTHOF-POSTHOTEL Haus II. Ranges, renoviert 1927. 140 Betten Fliess. Wasser, Lifts, Zentralheizung. Amtstelephon, Lichtsignal. Gr. Cafe"- Restaurant. Hotel-Telephon 39.790. Restaurant-Tel. 39.792. Hausen a. A. GASTHOF ZUM LÖWEN Schönster Ausflugsort, heimelige Säle fQr Vereine und Hochzelten. — Prima KOche u. Keller. Selbstgeräuchertes„Schwlnlgs". Telephon 6. Höfl. empfiehlt sich Farn. R. 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