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E_1931_Zeitung_Nr.028

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Fahr- und

Fahr- und Vortrittsregeln Im Verkehrsgesetz. Unter dem Titel «Verrkehrsgeset» und Fahrprüfungen > haben wir in Nr. 26 einen beachtenswerten Artiie] über «He Waravorrichhing im Entwurf zum neuen Verkehrsgesetz veröffentlicht, der aus der Feder eines kantonalen Autoexperten stammte. Nachstehend publizieren wir einen weitern Artikel vom gleichen Verfasser, der sich in origneller Weise über die Fahr- und Vortrittsregeln des Artikels 27 äussert. Red. Im Departementsentwurf zum Motorfahrzeug- und Fahrradgesetz befasst sich der Artikel 27 mit den Regeln des Vortritts, des Ausweiehens und des Ueberholens. Im Artikel 27 stehen zunächst folgende Einzelbestimmungen : Der Führer hat rechts za fahren, nach rechts auszuweichen und links zu überholen. Strassenbiegangen nach rechts sind lang, solche nach links weit zu nehmen. An Strassenkreuzungen, Bahnübergängen and an unübersichtlichen Stellen, besonders an Strassenbiegungen ß darf nicht überholt werden. Die Zweckmässigkeft dieser Satz« kann wohl nicht bezweifelt werden. Die erste dieser Regeln verdient, unterstrichen zu werden: Der Führer hat nicht nur nach rechts auszuweichen, sondern überhaupt rechts zu fahren, so dass andere Fahrzeuge jederzeit ungehindert vorbeifahren können. Es ist beschämend, dass man bei uns vielfach erst noch mit der Hupe Lärm schlagen muss, wenn man vorfahren möchte, weil der Eingeholte gewohnt Ist, die ganze Strasse für seine Fahrkunst in Anspruch zu nehmen oder gelegentlich unvermutet nach links abzuschwenken. Die Vortrittsregeln des Art 27 aber sind meines Erachtens nicht sehr glücklich ausgefallen: Motorfahrzeuge haben den Vorfrttt vor andern Strassenbenützern; Motorfahrzeuge, die dem Personentransport dienen, vor andern Motorfahrzeugen. Innerhalb dieser Regelung hat das schnellere Motorfahrzeug den Vortritt. Das würde bedeuten, dass ein Radfahrer keinem Traktor, ein Lieferungsauto keinem Personenauto vorfahren dürfte, dass aber beim Ueberholen und vor dem Zusammentreffen auf einer Strassenkreuzung jeder Motorfahrzeugleniker versuche, der Schneller« zu sein. Femer: Bei Strassengabehmgen and -kreazungen hat der Führer die Geschwindigkeit zu vermindern und dem von rechts kommenden Motorfahrzeug den Vortritt zu lassen. Jedoch: Dagegen hat das auf der Hauptstrasse verkehrende Motorfahrzeug den Vortritt; der aus der Nebenstrasse kommende Führer hat die Geschwindigkeit zu vermindern. Dagegen ist einzuwenden, dass es bis hetrte nicht gelungen ist, den Begriff, c Hauptstrasse » hinreichend verständlich zu definieren. In Zürich wurden einmal die Tramstrassen als Hauptstrassen bezeichnet; in besonders Verkehrsdichten Städten des Auslandes ist das gegenteilige Prinzip längst durchgedrungen und durchgeführt, nämlich, dass die Strassenbahn über keine Hauptverkehrsstrasse geführt werden dürfe, und doch sollten wir uns mit unserer Instruktion auch dort zurechtfinden. Ueberquert märt eine vorher nie gesehene Hauptstrasse recht aufmerksam oder verunglückt man beim Ueberqueren einer solchen, so weiss man eventuell nachher, dass sie es ist, aber erst, nachdem man sich möglicherweise aus Mangel an Ortskenntnis falsch verhalten hat. Umgekehrt kann man von diesem Hauptstrassenvorrecht nicht einmal in seiner Heimat Gebrauch machen, weil von rechts zufällig ein Fremder heranfahren und als der von rechts Kommende den Vortritt beanspruchen könnte. Wer wäre nach den oben erwähnten Regeln beispielsweise in folgenden Fällen der Schuldige: 1. und 2. Kollision auf einer Strassenfkreuzung zwischen einem langsam auf der Hauptstrases fahrenden Lastwagen oder Personenauto und einem von rechts kommenden raschen Motorrad? 3. Kollision zwischen zwei einander entgegenfahrenden und gleichzeitig in dieselbe Querstrasse einbiegenden Motorfahrzeugen? 4. Kollision zwischen zwei neben eineT Baustelle oder einem andern Hindernis zusammentreffenden Autos? — Diese Beispiele dürften genügen, di« Fülle der Rätsel anzudeuten, welche der Artikel 24 des Entwurfes sowohl den Motorfahrzeugführern als auch den Gerichts- nnd Polizeibeamten stellen würde. Als Gegenstück seien hier die Vortrittsregeln der Instruktionen für angehende Motorfahrzeugführer des Kantons Schaffhausen erwähnt: a) Bei einer Strassenkreuztmg oder -gabelung ist einem gleichzeitig von rechts kommenden Fahrzeug der Vortritt zu lassen. AUTOMOBIL-REVUE 1931— N ß 28 b) Das von einer Strosse In die andere einbiegende Fahrzeug soll einem in Vorbeifahren begriffenen Fahrzeug den Vortritt lassen. c) Wenn zwei einander entgegenfahrende Fahrzeuge gleichzeitig in dieselbe Seitenoder Querstrasse einbiegen möchten, hat das nach rechts abbiegende Fahrzeug den Vortritt. d) Begegnen sich zwei Fahrzeuge an einer eiuseitig versperrten Strassenstelle, so hat dasjenige Fahrzeug den Vortritt, welches rechts an dem Hindernis vorbeifahren kann. e) Wenn die Breite eines Tores oder ähnlichen Engpasses zum Kreuzen nicht ausreicht, so hat von zwei aus verschiedenen Richtungen heranfahrenden Fahrzeugen das ausfahrende Fahrzeug den Vortritt. f) In den unter a, b, c, d und e erwähnten Begegnungsfällen haben jedoch vor allen nachfolgend und nicht genannten Strassenbenützern das Vortrittsrecht: Feuerwehr, Krankentransporte, Militärfahrzeuge und -kolonnen, Polizeifahrzeuge und -kolonnen, Strassenbahnen, öffentliche Kursaatobusse, Leichenbegängnisse, polizeilich bewilligte Umzüge (Motorfahrzeuge). Die Schaffung möglichst eindeutiger und instruktiver Verkehrsvorschriften würde den Gerichten die Beurteilung des Verschuldens an einem Verkehrsunfall insofern erleichtern, als ein ausführlicher und klarer Gesetzestext keine umfangreichen Expertenkommentare bedingt, und je enger sich die Aufgaben der Experten begrenzen lassen, desto übereinstimmender fallen deren Gutachten und um so richtiger die Urteile aus. Die hier kritisch beleuchteten Vorschriften des vomeidg. Justiz- und Polizeidepartememt verfassfen Entwurfes aber würden zu den divergierendsten Auffassungen und Zufallsurteilen führen, vermehrte Auslagen von Staat und Gemeinden für Strassenbezeichnungen bedingen und eine Zunahme der Verkehrsstockungen und Verkehrsunfälle zum Gefolge haben. R.E. Xkusstt^Blurasi«» •• Kalender der Autosalons 1931. Das ständig« Internationale Bureau der Automobilkonstrukteure stellte für 1931 folgenden Automobllausstellungs-Kalender auf: April oder Mal. (Noch zu bestimmen.) Lettland: IV. Internationale Automobil-Ausstellung in Rte». 18.—27. April. Italien: IT. Internationale Automobil-Ausstellung in Mailand. 23. April bis 4. Mal. Jugoslawien: TUL Automobil-Ausstellung in Zagreb. 26. April bis 3. Mal. Polen: X. Internationale Messe (Abteilung für Automobile) in Poznan. Anfangs Mal. (Noch zu bestimmen.) Estland: Automobil-Ausstellung in Tallinn. 24. Mal. (Noch zu bestimmen.) Norweren: Automobil-Ausstellung in Oslo. 5.—15. September. Polen: XL Osteuropäische Mustermesse in Lwow. 1*—11. Oktober. Frankreich: XXV Internationale Automobil- und Fahrrad-Ausstellung in Paris. 15.—24. Oktober. Grossbritannien: Olympia-Schau in London (Tourenwagen). 5.—14. November. Grossbritannien: Olympia-Schan in London (Nutzfahrzeuge). November. (Noch zu bestimmen.) Dänemark: Motorrad-, Lastwagen- und Autobus-Auestellung in Kopenhagen. Dezember. (Noch zu- bestimmen.) •von Brüssel. 12.: 19.: 26.: Belgien: Salon Internat. Sportkalender 1931. Aprtt. Mille Mlgüa. III. Grosser Preis von Monaco. VIII. Randstreckenrennen In Alessandria (Bordino-Preis). Mal. 3.: VII. Rundfahrt um Sizilien. 10.: XII. Targa Florlo. 9.—14.: Internationale Automobifwocht In Wiesbaden. 17.: Coopa dl Messina (Hallen). 17.: Grosser Preis von Casablanca (Frankreich). 17.: Bergrennen von Rabassada (Spanien). 22. Mai—4. Juni: 10.000-Kilomcterfahrt des A. v. D. 30.: Grand Prix von Indianapolis. 31.: VI. Königspreis von Rom. 31.: Bergrennen von Zbraslav-Jiloviste (Tscheche' Slowakei). JunL 1.—8.: Internationale Tourenwagen-Woche In Rumänien. S.—6.: Grosser Preis von Irland. 7.: Rundstreckenrennen In Lwow (Polen). 7.: Grosser Preis der französischen Kolonialau»* Stellung. 7.: Rundstreckenrennen von Mugello. 7.: Bergrennen von Malchamps (Belgien). 13.—14.: 24-Stundenrennen von Le Mans. 14.: Kesselbergrennen. 21.: Grosser Preis von Frankreich. 21.: III. Coupe Bianchi (Italien). 21.—28.: Internationale Tourenwagen-Konkurrenz in Polen. 24.—26.: Autowettbewerbe In Baden-Baden. 28.: Sternfahrt in die tschechische Hohe Tatra. 28.: VII. Grosser Marne-Preis. Juli. 3.-4.: 24-Sfundenrennen In Belgien für Typenwagen. Wasser, Staub gefeit ist diese formschöne, wasserdichte and stoss • sichere Armbanduhr. Ihr Ankervrerk ist in allen 5 Erdteilen für Präzision and Dauerhaftigkeit seit Jahrsehnten bekannt. Weder bei der Arbeit, noch beim Sport wird diese eigenartige Uhr Ihren Ann fortan verlassen müssen. Verlangen Sie bei Ihrem Uhrmacher diese vorteilhaften and dabei sehr formschonen Modelle: No. 51 wasserdichte und stossichere HELVETIA (wie hier abgebildet), 15 Rubis, mit Leuchtzahlen, in Nickel - Chrotne Fr. 72v-, in Silber Fr. 75*-% No. 34 HELVETIA stosa* scher, 15 Rubis, mit Leuchtzahlen, in Nickel- Chrome Fr. 50.—» PUISSANT EGC SELFATIC oontion* meid» oa ma,titn nuisibl« aus plaqaes. 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N° 28 - 1931 AUTOMOBIL-REVUE ii SEKTION ZÜRICH. Die ordentliche Generalversammlung der Sektion Zürich des A. C, S. vom 26. März 1931. die unter dem Vorsitx von Herrn Heinrich Hürlimann (Zürich) im Hotel «Waldhau^ Dolder» in Zürich abgehalten worden war. zeichnete sich nicht nur durch einen würdigen Verlauf, sondern auch durch positive Arbeit aus. Nach Ernennung der Herren Egli (Pfäffikon) und Schnider (Küsnacht) zu Stimmenzählern wurde der Jahresbericht pro 1930 enttteRenjjenommen, der in nachdrücklicher Weise über die überaus erfreuliche Entwicklung und innere Erstarkung der Sektion im verflossenen Jahre Bericht erstattet. Deber die wichtigern Daten desselben ist bereits in Nr. 26 der «Automobil-Revue» orientiert worden. Der Bericht wurde unter bester Verdankung an Herrn Dr. Schmidlin einstimmig genehmigt, ebenso auch die Jahresrechnunjj pro 1930. die ein sehr erfreuliches Resultat verzeichnen konnte. Die finanzielle Erstarkung der Sektion hat 1930 bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Nach Verdankung der Arbeit des QuästOT3. Herrn Dir. Robert R. Steiger, und Kenntnisnahme der Berichte der Rechnungsrevisoren und der Schweiz. Revisionsfreseilschaft •wurde die Jahresrechnung genehmigt und einstimmig den Sektionsorganen Decharjre erteilt. Die alsdann folgenden Wahlen warfen keine hohen Wellen, da alle in voller Einstimmigkeit vollzogen werden konnten. Mit Akklamation wurde Hr. Heinr. Hürlimann (Zürich), der verdiente Sektionsleiter, als Präsident bestätigt und ihm seine zielbewusste und erfolgreiche Tätigkeit aufs beste verdankt. Demissionen lagen von Seiten der Herren G. Anderes (Wmterthur), W. Baumann (Horgen) und Dr. Weias (Affoltern a. A.) vor. Als Vorstandsmitglieder wurden bestätigt die Herren H. Hürlimann (Zürich). M Gassmann-Hanimann (Zürich), Fritz Frey (Zürich). Rob. R. Steiger (Zürich). C. Diener (Zürich). H. von Schulthess (Zürich), W Honegger (Zürich), J. Guallini (Zürich). Dr. E. Stadler (Uster), J. Koch (Schlieren). Dr. H. Diener (Regensdorf). F. Steinfels-Hirzel (Zürich) und E Hörni (Oberwinterthur) und ferner neu in den Vorstand gewählt die Herren Kantonsrat J. Larcher (Meilen), H. Häsler (Winterthur) und A. Egolf (Borgen). Als Rechnungarevisor wurde Herr H. Jecklin (Zürich) bestätigt und neu an Stelle des demissionierenden Herrn L. Wohlgroth (Zürich) gewählt Herr B. Denzler (Wetzikon). Als Ersatzmänner beliebten die Herren J. Ehronsperger (Zürich) und F. Schneebeli CWinterthur). Ab Treuhan dstelle wurde dio Schweiz. Rerisionsresellschaft bestätigt Der gegenwärtige Mitgliederbestand von rirka 2750 Mitgliedern gibt der Sektion Anrecht auf 19 Delegierte zu den Delegiertenversammlungen des A.C.S. Zu solchen wurden ernannt die bisherigen: H. Wunderly-Volkart (Meilen). A. Töndury (Zürich). W Honegger (Zürich), J Guallini (Zürich), F. Frey (Zürich), C. Anderes (Winterthur), M. Gassmann- Hanimann (Zürich), H. Häsler (Winterthur). Rob. R. Steiger (Zürich). W. Badertsclier (Zürich). Dr. Diener (Regensdorf), A. Brüderlin (Zürich), H. von Schultbess (Zürich), H. Egli-Hesa (Pfäffikon). E. Hörni (Oberwinterthur), C. Diener (Zürich). J. Koch (Schlieren) und P. Elwert (Zürich und neu A. Egolf (Hörern). Als Ersatzmänner beliebten die A.CS. Herren M. Jäggli-Mariotti (Winterthur), B. Schnever (Zürich). E. Wachter-Böschenstein (Winterthur), H. Walder (Wallisellen), G. Böninger (Rüti). Dr. W. Steiner (Andelfingen), Dr. Teilenbach (Thalwil), H. Ruckstuhl (Winterthur) und G Ruoff (Zürich). Anscbliessend konnte Herr Hürlimann die Ernennung von 35 Veteranen bekanntgeben, denen er das goldene Veteranenabzeichen mit Worten des Dankes für ihre vieljährige Mitgliedschaft übergab. Mit Einstimmigkeit wurde der Vorschlag des Vorstandes betreffend Auszeichnung von Berufschauffeuren von der Generalversammlung genehmigt. Damit hat die Sektion Zürich des A.C.S. in initiativer Weise eine Neuerung geschaffen, die sich in der Folge zweifellos sehr erzieherisch und fruchtbringend auswirken dürfte. Die neue Institution bezweckt die Hebung des Standes der berufsmäsaigen Autoführer durch Ernennung der Betreffenden zu «Fahrern der Sektion Zürich des A.C.S.». Auf diese Auszeichnung haben Anspruch, wer als Personenwagen- oder Lastwagenführer fünf Jahre ununterbrochen zu voller Zufriedenheit bei einem Mitgliede des A.C.S. tätig war. Die Fahrer erhalten nach fünf Dienstjahren ein Knopflochabzeiehen in Metall, nach 10 Jahren ein solches in Silber und nach 20 Jahren ein solches in Gold, ausserdem Ehrenurkunden und Taschenausweise Mit dieser Institution ist zudem eine Stellenvermittlung für unverschuldet stellenlos gewordene Fahrer, die prämiiert waren, verbanden. Nachdem der Vorsitzende noch auf die Beratung des eidgenössischen Automobilgesetzea im N'ationalrat und auf die erhebliche Verschlechterung der Gesetzesvorlage hingewiesen hatte, nahm der Vorstand noch drei Anregungen des Herrn Ingenieur Binder (Zürich) zu Händen der Verkehrskommission entgegen. Es handelte sich hierbei um die Einführung de3 Linksgehens der Fussgänger auf Landstrassen ohne Trottoirs, die Zurücksetzung der sehr baufälligen und dem Einsturz verfallenen Stützmauer an der Rämistrasse und die Einführung der doppelten Aufstellung von bei Kreuzungen wartenden Fahrzeugen im Sinne einer beschleunigten Verkehrsab wicklung. Das gemeinsam« Nachtessen, an dem das rassige Orchester Schuberth als Tafelmusik amtete, war von über 200 Personen besucht und nahm einen sehr vergnügten Verlauf. Herr Heinr. Hürlimann konnte in «einer sehr beifällig aufgenommenen Willkommrede die anwesenden Ehrenmitglieder, die Herren H. Wunderly-Volkart, J. Kuhn und Oberst A. Hürlimann-Hirzel. begrüssen, ferner zahlreiche Veteranen. In seiner Rede gedachte er der grossen Tätigkeit des Sekretariates im verflossenen Jahr und der wertvollen Mitarbeit aller Vorstands- und Kommissionsmitglieder. Dem aus dem Vorstand scheidenden Herrn C. Anderes (Winterthur). widmete er wanne Worte des Dankes für die vielen der Sektion geleisteten Dienste und überreichte ihm einen goldenen A.G.S.-Becher. Für den dritten Teil des Abends hatt« Herr A. Töndury, der unermüdliche Vergnügungsminister, ein amüsantes Programm bereitgestell, wo Komiker deutscher und welscher Zunge und zwei bayrische Sänger unterhaltende Darbietungen boten und so speziell auch den Humor zu seinem Rechte kommen liessen. Den Schluss aber bildete ein elegantes Tanzvergnügen, das mit all den farbenfrohen Toi- l«tt««] «fai Mbeehae HM bot 8* hMl «im« vergnügt« Stmunonc di« groii AXA-GeaMiade noch lange im Bann, nnd «• war «ehon Freitaxmorgen geworden, als man vergnügt nnd befriedigt heimwärts pilgerte, mit dem BewusstMia. wieder einmal einen der gemütlichen und amüsanten Gesellschaftsabende im Kreis« der gro—a. Zürcher A.C.S.-Gemeinde verlebt m habeo. S. Au* «!«©••• Vc»a»t»sanclen Dl« kantonal-btrnlseht Straßenverkehrs - Llgc hielt kürzlich in der «Kornhausstube» in Bern eine gutbesuchte Vorstandssitzung ab, an welcher die am 2. März von der Liga einstimmig gemachten Vorschläge für die remäss Paragraph 101 der Strassenverkehrsordnung vorgesehene vorberatende Strassenverkehrskommission mehrheitlich gutgeheissen wurden. — Es waltete auch eine Diskussion über die rigorose Bussenpraxis im Kanton Bern, die namentlich für Lastwagen viel zu hohe Bussen ausspricht und deshalb zur Abwehr zwingt. Die zu ergreifenden Hassnahmen sollen demnächst an einer Konferenz, zu der man die Interessengruppen einladen wird, besprochen werden. — Trotz Kritiken von dieser und jener Seite wird sich die Strassenverkehrsliga auch inskünftig energisch dafür einsetzen, dasa die Forderungen der verschiedenen ihr angeschlossenen Korporationen bei den Behörden nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Denn die Fordprung, immer mehr Ordnung in den Verkehr zu bringen, liegt im Interesse aller am Straßenverkehr beteiligten Kreise. r. Handel •*. Industrie Es geht uns alle an! Optimismus ist die Voraussetzung für alle Entwicklung. Entwicklung im richtigen Sinne bedeutet Aufbau: Fortschritt im Wirtschaftsleben, Aufstieg in der Kulttur. Menschen mit gesundem Denken können nur wollen, dass es vorwärts geht. Im Widerstreit der Kräfte muss naturgemäss der Optimismus am Ende sich als stärker erweisen. Die wirtschaftlich« Situation ist heut« so. das* wieder eine Besserun» der Konjunktur der Weltwirtschaft erwartet werden kann — und muss. Schwere Krisenmonate liegen hinter uns. Wir sehen die Folgen der Wirtschaftsdepression. Wir müssen uns nicht wundern, wenn das Vertrauen in weiten Kreisen geschwunden ist. Aber so schwer es ist, in Notzeiten den Kopf hochzuhalten, es ist doch die erste Voraussetzung, um sich herauszuretten. Wir haben jetzt zu entscheiden. Was ein schweizerischer Wirtschaftsführer vor kurzem gesagt hat. geht uns alle an: «Pessimismus verschärft und Optimismus überwindet». Wir wissen, dass ungeheure Schwierigkeiten zu überwinden sind. Es braucht riesige Energien nnd vor allem auch viel guten Willen, um praktisch eine Besserung der Verhältnisse zu erzielen. Vielseitige Arbeit ist notwendig. In einer Beziehung können wir alle zusammen-* arbeiten, nämlich durch die Wirtschaftsgesinnung. Ihre Bedeutung kann ins Machtvolle gesteigert werden. Was die Leipziger Messe nnd die Britische Industrie-Messe unzweifelhaft ergeben haben, muss auch an der Schweizer Mustermesse 1931 in Basel kraftvollen Ausdruck finden: eine Zuversicht die zu im WlrtoofcaA »ewfttisaa 4mxL Ia Kr. M IDttai' kmj des OrganiuÜoii»-Komit«e« d«« VTIL Interna.tionalea Klau*en-Rennens betroff» Reklam« aa internationalen RennvoranataKaafea. Dort «etxt« sich AM Komitee mH dem wenig eportfreundUchea Gebahren einer Zürcher Autokühler-Werbrtätt« auseinander. Wir möchten min ergänzend aachtra* gen, dass es eich dabei keineswegs um di« Auto* kühler-Fabrik Orion handelt, welch« bekanntlich ihr weitgehende« und sehr erfreuliche« Inter—e« an den Klausenrennen «eit Jahrea durch «ehr. hochherzige Prei«« dokumentiert bat. a, Lesevkre Gebrauch der Motorpfelfa für Signal«. Efa Fahrer aus dem Baeell&nd macht «einen Zoxa gegen das nicht mehr xeitgemässe Konkordat mit folgenden Worten Luft: Am Montag, den 23. Februar, fuhr ich mit einem 5-Tonnen-Laatwagen b«* laden, von Liestal kommend, Richtung Rheinfeldea< Bei der Einmündung der Strasse Basel-Angst in Strasse Basel-Rheinfelden gab ich Signal mit Motorpfeife, weil unübersichtlich. Ich wurd« voai dortigen Ortspolizisten angehalten, der Aas Ii«d vom Konkordat 191-4 anstimmt«, .«Art, 81, Warnsignale. Am 0. Harz erhielt Ich Kenntni« TOB folgendem Polizei-Rapport, an da« Statthaltaramt Liestal: « Betr. Uebertretung von Art 81 4M Konkordates >. Bei der Durchfahrt von Baael-Angit, beim Salmeck, habe der Fahrer mit der Pfeif« anstatt mit der Hupe Signal regeben, Di« Straf« lautet auf 11 Franken. Ich glaubt« Immer, an solchen «nffbewlcWlichen Einfahrten und im heutigen dichten Verkehr sei ein gutes, hörbares Signal wichtig, nun werd« ich durch den Buchstaben eine« andern belehrt Man schaffe üebersicht, nnd der Lärm v«rschwindet. Solche Strafen betrachte ich «Ja Schikane denn sie ziehen dem Chauffeur «ein sauer verdientes Geld an« dem Sack. Wann kommt die Zeit, wo man einsieht, das« der heutig« Verkehr nicht mehr der gleiche ist, wie vor 20 Jahren. Das« solche Bestimmungen mit der heutigen Zeit nicht mehr Schritt halten? Auf Boden, wo »olcher Saim« gesät wird, kann keine gute Fracht gedeihen. Fahrten an die RIvIera! Wenn Sie Auskunft wünschen über die einzuschlagende Route, über die nötigen Formalitäten, über den Zustand der Strossen, über irgendeine touristische Frage, dann wenden Sie sich an das Touristikburean der «Automobtl-Revue», Bern, Breitenrainstrasse 97, Telephon Bollwerk 39.84. oie Auskünfte sind unentgeltlich. t 1 /, bis 3 Tonnen Nutzlast & Preis für 3-Tonnen-Chassis Modernster schweizerischer Lastwagen« Starke« Tief rahmen-Chassia. Kraftvoller 6-Zylinder-Motor Zuverlässige, starke Vierradbremsen. Tietgelagerte grosso Ladefläche, daher hohe Wirtschaftlichkeit. •• Extrs-Ansfuhrungen mit Kippvorrichtung, Kasten« vagen eto., aaob besonderem Kostenvoranaohiag. Erstklassige Referenzen cu Diensten. 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